Archiv der Kategorie: Rollenspiel

#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 19

(Blergh, ich bin total matschig. Nicht gut geschlafen und mein Kreislauf liegt noch im Bett…)

Frage 19: Welche Musik verbessert dein Rollenspiel?

Puh, über Musik im Rollenspiel hab ich schon SO viel geschrieben. Hier zum Beispiel. Oder da.

Kurz gesagt: Ich spiele sehr, sehr gern mit Musik und Hintergrundgeräuschen am Spieltisch, da es für mich immens die Immersion erhöht. Allerdings nur, wenn es gut gemacht ist – also keine bekannten Soundtrackthemes, keine random Playlist, keine Sachen mit Text. Sondern passend zur Szene rausgesuchte Soundtrackstücke, die in Dauerschleife laufen können und evtl. gezielt einsetzbare Musik für bestimmte einprägsame Szenen.

Lieber keine Musik als schlechte und unpassende Musik.

Achja, und manchmal suche ich mir für meine Charaktere so „Themesongs“ raus, die ich zur Einstimmung höre, um in den Charakter reinzukommen. Das hab ich nicht für jeden Charakter, aber für einige. Für meine aktuell gespielte Schreiberin Curima ist es z. B. „Rabbit Heart“ von Florence and the machine.

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Gestern mal wieder das seltene Wunder – gut und lange geschlafen. Halb 10 aufgewacht, noch ne Stunde rumgegammelt und Twittertimeline gelesen. Dann laufen gegangen, Yoga gemacht, dann gebloggt und geduscht, der Mitbewohner machte derweil superleckeres Rührei mit Schinken, Pilzen und Tomaten zum Frühstück. Dann auf zum DSA. Nach zwei Wochen Pause mit wilden anderen Systemen brauchte ich irgendwie einen Moment, um wieder reinzukommen, aber dann hatten wir bis auf ein paar Querelen innerhalb der SC doch einen schönen und interessanten Abend. Eshbatmar ist eine sehr coole und faszinierende Stadt. Und neue weirde Götter kennenlernen und wild mit bekannten vergleichen geht für mich ja immer. Hart war nur der Teil, wo die Gruppe sich trennte und der Teil, in dem mein SC nicht war, in ein Detekivszenario stolperte und ich mich doch sehr beherrschen musste, nicht irgendwelche Tipps und Fragen und Vorschläge einzuwerfen. Zum Glück fanden sich dann alle SC recht schnell wieder zusammen und am Ende des Abends war der Teil der Story auch schon aufgelöst. Essen gabs diesmal vom Griechen, wir spielten bis ziemlich genau 01:00 Uhr, um 02:00 war ich dann im Bett.

Lustigster Moment des Abends: SL erzählt was über eine Göttin.
„… und ihr heiliges Tier ist die Sturmschwalbe.“
Mitspieler, wie aus der Pistole geschossen: „Eine europäische oder eine afrikanische Schwalbe?“

Umzugserledigungen: Nope.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 18

Auch heute wieder kurz und bündig, muss gleich los zum Rollenspiel …

Frage 18: Welche Kunst inspiriert dein Rollenspiel?

Langweilige Antwort: Nichts im Speziellen, aber ich werde von allem, was ich so gucke und lese, irgendwo beeinflusst. Ich denke mir oft Sachen wie „oh, so einen ähnlichen Charakter muss ich auch mal spielen“ oder „das wäre ja auch ein geiles Setting fürs Rollenspiel“ oder „dieser Plot lässt sich bestimmt total gut in diesem System spielen“. Also alles was ich so konsumiere, beeinflusst auch mein Rollenspiel – Serien, Bücher, Filme, Actual Plays, manchmal auch einfach historische Fakten (gerade für Settings wie Hollow Earth Expedition).

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Gestern gegen 8 aufgewacht, immer noch total müde und kaputt gefühlt. Ab kurz vor 9 dann aber wieder Gepolter und Gerumpel aus der Wohnung über mir, also grummelnd und weiterhin dezent panisch aufgestanden. Mit Kopfhörern Musik gehört und Twitter leergelesen, dann irgendwann aufgerafft und in die Schwimmhalle gefahren. Eine Stunde im schön leeren Bad geschwommen, dann kurz am Wochenmarkt angehalten, Zutaten für Gulasch mit Kartoffel-Blumenkohl-Auflauf besorgt. Heim, Einkäufe verstaut, das gestrige Yoga-Video gemacht. Dann sehr hungrig erstmal was gegessen.

Den Rest des Nachmittags gekocht, aufgeräumt und rumsortiert, dazu ein paar Folgen One Day at a Time auf Netflix. Zwischendurch noch kurz freudige Aufregung über den ersten Teaser-Trailer zu Star Wars Resistance.

Um 19 Uhr rum dann Abendessen, Couch, mehr Netflix. Kurz vor Mitternacht ins Bett.

Umzugserledigungen: Kleiderschrank zu Ende durchsortiert, 2 Trommeln Bettwäsche und Handtücher gewaschen, einen Karton gepackt.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 17

(Heute eher kurz, kochen und weiter rumräumen ist wichtiger.)

Tag 17: Beschreibe das schönste Kompliment, das du bezüglich Rollenspiel bekommen hast.

Vielleicht nicht das schönste, aber das lustigste: „Dieser NSC ist SO geistig zerrüttet, das könnte ein SC von Lena sein.“

Außerdem habe ich neulich auf Twitter darüber diskutiert, wie gut Rollenspiel über Videochat funktioniert und habe dann eingeworfen, dass ich in solchen Video-Runden tatsächlich anders spiele als am Tisch, indem ich noch mehr beschreibe, wie mein SC gerade dreinschaut und sich bewegt und so, und teilweise auch kurz so einen inneren Monolog. Damit keiner das am manchmal doch pixeligen Video-Gesichtsausdruck ablesen muss.Und dann meinte Sal, mit dem ich schon diverse Runden gespielt habe, auf einmal für mich sehr überraschend, dass das gut funktioniert und meine Charaktere immer sehr lebendig rüberkommen. Das hat mich dann doch sehr gefreut. Leider hab ich gerade keine Zeit, diesen Tweet rauszusuchen, aber so ungefähr war das schon *g*.

Außerdem bin ich schon immer noch sehr glücklich über diese sehr positive Besprechung unseres Myranorabenteuers, mit Rekordwertung und Empfehlung und so.

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Gestern war ein Scheißtag, den ich mit permanenter Panik vor einer eventuellen nächsten Riesenbaustelle im Haus mit ähnlicher Lärmbelästigung wie im letzten Herbst verbrachte. Bisher sieht es dann doch nur aus, als ob da ein Zimmer neu tapeziert wurde, es römpelt und rummste gestern morgen (und heute auch den ganzen Tag immer wieder), es ist aber noch kein Wanddurchbruch oder ähnlich tolle Dinge geschehen. Noch nicht. Ich warte nur drauf, dass diese Scheißwohnung in den letzten paar Wochen nochmal alle Geschütze auffährt. Gleichzeitig hasse und verfluche ich mein dämliches Panikgehirn, das mir ein Horrorszenario nach dem anderen ausmalt. Es macht alles wenig Spaß im Moment.

Ansonsten gestern halt Wecker, Yoga, Arbeit, Mittagspause mit Falafel, zu viel Eis und Buch, mehr Arbeit, irrsinniges Bahnchaos wegen Person im Gleis auf dem Heimweg, dadurch erst halb 8 daheim. Dann Netflix, dann Bett.

Umzugserledigungen: Keine.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 16

(Weil mein Leben noch nicht genug suckt, heute früh die nächste Baustelle im Haus gesichtet. Genau über meinem Schlafzimmer. Ich hab keine Ahnung, wie lange, wie laut, wie nervig das wird, aber ich bin durch. Durch mit diesem Haus, durch mit den ständigen weiteren Schlägen in die Fresse, die ich seit Oktober kriege, was Lärm angeht. Durch mit der Tatsache, da noch  fast 2 Monate wohnen zu müssen. Ich wünschte, ich hätte noch nen Cent Geld übrig und könnte einfach irgendwo anders unterkommen, aber is nich. Meine Laune ist absolut unterirdisch und eigentlich hab ich auch keine Lust auf diesen Eintrag. Aber ja nun.)

Tag 16: Beschreibe deine Pläne für die nächste Runde.

Hm, da weiß ich jetzt nichts groß zu schreiben. Gerade steht in meiner Samstagsrunde nach 2 Wochen mit fehlenden Spielern und daraus resultierenden anderen Systemen nämlich einfach an, dass wir weiter die Lamea-Kampagne spielen und das … ja, ist der Plan. Die City-of-Mist-Runde trifft sich auch weiter alle zwei Wochen. Außerdem werde ich im September nochmal Kagematsu spielen, wenn sich genug Interessenten finden. Ich würde gerne noch mehr planen, z. B. eine weitere Star Wars-Runde oder so, aber erstmal muss ich ja nun umziehen. In letzter Zeit habe ich wirklich sehr viel gespielt und das war schön, aber auch stressig und mit vielen zusätzlichen Terminen verbunden. Jetzt erstmal etwas kürzer treten.

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Nach der Runde am Dienstag spät ins Bett gekommen, deshalb „erst“ 06:30 aufgestanden. Yoga, Bad, raus ausm Haus, ab ins Büro. Müde, müde, müde. Trotzdem einigermaßen was geschafft. Nebenher Rollenspieldiskussionen im Slack geführt und gebloggt. Mittags Sushi und Moshi-Bällchen von Rewe, dazu ein bisschen NeoScum weitergehört (das ist ein Actual Play Shadowrun-Podcast vom OneShot-Network, ziemlich lustig und chaotisch, manchmal ein bisschen zu albern. Aber trotzdem nett zu hören.). Weitergearbeitet, kurz nach halb 5 Feierabend. Auf dem Weg zur Bahn noch in einen Schreibwarenladen, ein paar lustige Sticker und buntes Papier gekauft, um meiner Nichte einen Brief zum Geburtstag zu schicken. Dann auch gleich noch ein paar Ordner und Trennblätter mitgenommen, ich muss sehr dringend Unterlagen sortieren und abheften.

17:50 daheim, damit blieben mir dann noch 10 Minuten bis zum Start der Monster-of-the-Week-Runde, die sich im 3. Anlauf nun endlich zum Beenden des Twoshots zusammengefunden hatte. Wir haben dann ziemlich genau vier Stunden gespielt, ab und zu unterbrochen von „ooooh wie niedlich“-Rufen, wenn wieder mal eine Katze oder ein Kind vor die Webcam hüpfte. Damit kenne ich nun ein weiteres PbtA-System, auch das hat viel Spaß gemacht. Unsere Konstellation war eher ungewöhnlich, was die SC anging, aber doch ziemlich lustig und unser SL hatte auch ein cooles Mystery gut auf die drei zugeschnitten. War ne sehr nette Runde.

Um 22 Uhr waren wir durch und ich hab mich dann gleich verabschiedet und wollte eigentlich gleich ins Bett. Aber dann war ich leider noch völlig aufgedreht vom Spielen und dem halben Liter Mate und dem Kaffee, den ich gebraucht hatte, um wach zu bleiben. Also noch eine Stunde mit dem Mitbewohner verlabert und dann endlich ins Bett gegangen.

Umzugserledigungen: Ordner und Trennblätter besorgt.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 15

Ich habe heute schon ein Glas zerstört und eine halbe Tasse Kaffee beeindruckend weit in meiner Umgebung verteilt. Mal sehen, ob ich jetzt beim bloggen aus Versehen das Internet lösche.

Tag 15: Beschreibe eine knifflige Rollenspielerfahrung, die dir Spaß gemacht hat.

Oh, da gab es in letzter Zeit gleich zwei und ich habe über beide auch schon gebloggt.

Einmal war das die StarWars-Einsteigerrunde, mit nur zwei Spielerinnen, die sich auch nicht kannten und von denen eine noch nie Rollenspiel gemacht hatte und für die ich das Abenteuer ziemlich umgeschmissen und am Ende ziemlich viel improvisiert habe. Und das lief dann ja trotz aller Umstände echt super und hat offenbar auch der Neuspielerin so gut gefallen, dass sie bei diesem Hobby dranbleiben will.

Das andere war die Kagematsu-Runde, die ich mit Teilen meiner Samstagsgruppe gespielt habe. Sicherlich kein Spiel, das einer von ihnen sich auch so gekauft hätte. Umso schöner, dass sie sich darauf eingelassen haben und umso nervöser war ich natürlich, aber es lief dann doch ziemlich gut.

Mir fällt da gerade noch eine lustige Runde ein, die ich vor Jahren mal gespielt habe, das war auch witzig und knifflig. Das war so eine SL-wechsel-dich-Geschichte. Eine Gruppe von ich glaube 5 Leuten und jeder leitete für genau 2 Stunden (sein SC war wärenddessen weg) und hatte vorher per Mail eine Situation von seinem Folge-SL bekommen, in der die Gruppe sich am Ende befinden musste. Es hatte also jeder 2 Stunden Zeit, die Gruppe in die Situation zu bringen, in der der nächste Abschnitt anfangen sollte – wie genau, blieb jedem selbst überlassen. Am Ende gab es sogar noch eine witzige Ingame-Erklärung dafür, wieso immer ein SC auf einmal aus der Gruppe herausteleportiert wurde. Das war eine ziemlich irre Idee und das hat in der Umsetzung tatsächlich ganz gut geklappt. Ich weiß gar nicht mehr, was ich genau gemacht habe, ich glaube, es spielte irgendwo im Süden und ich habe irgendwas mit grauem Mohn und Geistreisen gemacht und das Ende meines Abschnitts war, wie die SC alle aus ihrem Trip wieder aufwachen und in einem Dorf im Dschungel sind oder so. Es ist lange her. War aber witzig.

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Gestern war ein sehr vollgepackter Tag. Aufstehen, Yoga, ins Büro fahren, arbeiten, Zahnarzt, heimfahren, noch kurz aufräumen, City of Mist-Runde. Puh. Das alles mit dem spaßigen Add-on „supermüde“ und dem Feature „Migräne“. Immerhin auch mit leckerem indischen Essen und Kuchen.

So. Und da aus supermüde inzwischen nach dem rollenspielbedingt zu spätem Zubettgehen gestern supersupermüde geworden ist, muss das für heute reichen.

Umzugserledigungen: Einen weiteren Karton aus dem Keller geholt, zu mehr war keine Zeit.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 14

(Krass, schon fast der halbe Monat um.)

Tag 14: Beschreibe einen Fehlschlag, aus dem etwas Tolles entstand.

Da fällt mir immer die Geschichte ein, wie mein SC in der Lamea-Kampagne mal eine Kletternprobe richtig schlimm verkackte und vom Seil abrutschte und in einen dunklen Schacht stürzte. Ohne zu wissen, was ihr da jetzt passiert ist, saß ich fingerknibbelnd vor Aufregung da und hörte zu, wie die Szene weiterging und einer der anderen SC hinter ihr her kletterte. Er fand sie dann eingesponnen in ein riesiges Spinnennetz und schon übersäht mit kleinen Babyspinnen, die den von Mama Spinne angebotenen Snack mal probieren wollten. Er hat sie dann heldenhaft gerettet, es war alles sehr dramatisch, sie war hinterher tagelang ziemlich traumatisiert und hat bis heute den Nachteil Angst vor Spinnen. War jedenfalls ein Abend, an den ich mich immer noch lebhaft erinnere, etablierte schon an diesem frühen Zeitpunkt der Kampagne die Vorliebe des anderen SC, große Monster zu jagen und überhaupt sehr wagemutig zu sein, und war generell einfach eine coole Geschichte, die aus einer verpatzten Probe entstand.

(Und ich habe die Story bestimmt schon so 2-8 Mal im Kontext „warum Charaktertode aus Würfelpech doof sind und was man stattdessen machen kann“ erzählt.)

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Der Montag ging GANZ toll damit los, dass ich um 2 Uhr nachts mit Migräne aufwachte. Tabletten genommen, wieder hingelegt, ewig vor Schmerzen nicht wieder eingeschlafen. Als um 6 Uhr der Wecker klingelte, lachte ich innerlich einmal herzlich und stellte ihn weiter auf 07.30 Uhr, um dann kurz vor 8 nach mehrfachem Klingeln völlig zombie-esk aus dem Bett zu taumeln und zum spätmöglichsten Gleitzeitarbeitsbeginn ins Büro zu fallen. Die Schwimmsachen hatte ich gleich wieder ausgepackt, da ich ja eine Stunde länger arbeiten würde. Und Yoga vor der Arbeit hatte ich ja auch noch nicht gemacht.

Der Arbeitstag verging zäh mit nervigen Baustellengeräuschen, einem fast schon loriotschen Versuch, eine Mandantin per Telefon von der Bushaltestelle herzulotsen (natürlich hatte sie, wie sie mir auf Nachfrage bei ihrem dritten Anruf dann mitteilte, Google Maps auf dem Handy, aber man kann ja auch die Sekretärin für 30 Minuten in Beschlag nehmen und mit Angaben wie „ich stehe hier vor einem Kiosk, wo muss ich denn nun hin?“ in den Wahnsinn treiben). Mittags mitgebrachtes Essen und ein kurzer Trip zu Rewe, um was für abends einzukaufen. Halb 6 endlich Feierabend. Mit schwerem Rucksack durch die halbe Stadt, hinterher wieder Kopfschmerzen und völlig verspannt. Yoga nachgeholt, meine Balancierfähigkeit war schonmal besser. Länger mit einem Freund telefoniert, der im Krankenhaus war und jetzt endlich auf dem Weg der Besserung scheint, uff.

Kartoffeln und ein bisschen Gemüse geschnibbelt, in den Ofen gepackt, Mittagessen für heute gemacht, Duschen gegangen. Eine Folge One day at a time geschaut, dazu Ofengemüse mit Ziegenfrischkäse und Hummus, war lecker. Mehr Migräne, mehr Tabletten, Wärmepflaster, ab ins Bett. Gegen 22 Uhr eingeschlafen, um 23 Uhr wieder aufgewacht, dabei festgestellt, dass mein Handy sich zum 2. Mal innerhalb einer Woche komplett aufgehängt hatte und knallheiß war. Fluchend im Dunklen und mit extremem Schwindel den Akku rausgeprökelt, kurz liegen und abkühlen lassen, alles wieder rein, danach fuhr es wieder hoch. Nochmal gecheckt, ob der Wecker noch richtig gestellt ist, dann zum Glück schnell wieder eingeschlafen.

Umzugserledigungen: Nope.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 13

(Montag. So müde. So ein typischer Montag bisher. Gah. Mehr dazu dann morgen.)

((Gestern war auch wieder der 12., aber diesmal kein 12 von 12, diese Aktion hier ist schon genug Arbeit *g*.)

Tag 13: Beschreibe, wie dein Rollenspielverhalten sich im Lauf der Zeit entwickelt hat.

Puh, interessant. Gute Frage auf jeden Fall. Also, im Gegensatz zu den Spielern, die angefangen haben, als es noch nur Dungeoncrawls und nix anderes gab, kann ich mit solchen Geschichten wie „und dann konnte man auf einmal durch den Wald laufen und ÜBERALL HINGEHEN!!!“ nicht aufwarten.  Übrigens auch nicht mit „und dann hab ich gelernt, dass auch Scheitern toll sein kann“, das ging mir nämlich schon immer so. Aber dennoch hat sich natürlich auch bei mir in all den Jahren mal was verändert. Auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Abstufungen, ich versuche das mal aufzudröseln.

Als ich damals mit Rollenspiel anfing, hieß Rollenspiel noch automatisch DSA und gespielt wurde meistens eine Kampagne und drumherum kürzere Abenteuer mit 1-3 Abenden Länge. Die Mitspieler wurden per Mailingliste organisiert, die SC wurden am Spieltag kurz vorm Spiel herausgesucht, meist in einem längeren „Wer weiß denn schon, was er spielen will?“-Ritual. Gespielt wurde Samstags, 16:30 bis spät in die Nacht, der Rekord liegt irgendwo bei 09:00 Uhr am Folgetag (und danach mit dem Auto heimzufahren war ein bisschen bedenklich). Meist wurden selbst ausgedachte Abenteuer gespielt, lediglich große Kampagnen konnten das Interesse der potenziellen Spielleiter wecken. In dieser Runde spielte ich mehrere Jahre mindestens 2 Abende im Monat, unter anderem die Kampagne Das Jahr des Feuers (von … ich glaube 2005 bis 2009), an die ich auch immer noch sehr schöne Erinnerungen habe.

Irgendwann, damals war ich noch Studentin und hatte im Sommer sehr viel frei, stieß ich dann zu der Runde, die über mehrere Umwege, Spaltungen, Rauswürfe und Neuzugänge meine heutige DSA-Runde werden sollte. Es lief ähnlich, nur viel spontaner. Per ICQ (ein Messenger, den damals jeder benutzte, liebe Kinder) wurde meistens für den selben Abend eine Gruppe zusammengestellt, irgendwer erklärte sich bereit zu leiten, es gab in dieser Gruppe aber selbst damals schon verschiedene SC-Gruppen, die immer zusammen gespielt wurden und für diese Oneshots spielte man dann halt andere SC. Gespielt wurde fast immer im Keller der Eltern des heutigen Herrn Mitbewohners, es gab Tee und Cola und Süßkram und wenn man Hunger hatte, ging man die Treppe hoch in die Küche und machte Käsetoast mit Pesto in der Mikrowelle. Ab und zu wurde auch mal was bestellt. Gespielt wurde meistens irgendwann ab abends bis irgendwann spät. Und wenn man nicht fertig wurde, traf man sich eben am nächsten Tag wieder. Hachja, those were the times.

Fast forward um ein paar Jahre. Inzwischen war die Jahr-des-Feuers-Kampagne vorbei und ich hatte zuletzt eigentlich kaum noch Oneshots in meiner alten Runde mitgespielt, dafür umso mehr Abende in meiner fast schon jetzigen, wo ich inzwischen auch in mehreren festen SC-Gruppen eingebunden war. Ich bemerkte immer mehr, wie komisch ich es inzwischen fand, eine zusammengewürfelte SC-Gruppe durch ein Abenteuer zu schicken und als einzige Anforderungen für die Gruppenzusammensetzung „Stufe 3-8, keine Hellsichtsmagier“ zu haben. Am schlimmsten ging das in einem Abenteuer nach hinten los, in der in einer Szene die SC mit Illusionen und Trugbildern konfrontiert werden, die ihre Ängste oder Wünsche spiegeln. Der SL, der das für seine feste Gruppe geleitet hatte, hatte begeistert davon erzählt, wie gut das Abenteuer ankam. Ich versuchte dasselbe mit einer Runde aus spontan zusammengewürfelten SC und es ging total nach hinten los. Das war so einer der Schlüsselmomente, in dem ich merkte, dass ich das in der Form eigentlich nicht mehr richtig toll finde und sehr viel lieber Gruppen spiele, die aufeinander und auf das Abenteuer abgestimmt sind. Die neue Gruppe hatte auch sonst noch einige Vorteile zu bieten, z. B. waren es alles Nichtraucher, während in der alten Gruppe meistens 2-3 Kettenraucher in einer 30-Quadratmeter-Einzimmer-Wohnung saßen. Tatsächlich hatte mich das am Anfang nicht so sehr gestört, es beeinträchtigte mich gesundheitlich aber immer mehr. Außerdem wurde in der neuen Gruppe immer mehr mit Musikuntermalung gespielt, was für die Stimmung am Tisch immens wertvoll war. Schlussendlich diffundierte ich dann über einen Zeitraum von mehreren Jahren immer mehr in meine neue Runde, mit Teilen der alten fahre ich heute immer noch auf Rollenspieltour oder spiele mal mit einem Teil von ihnen einen Oneshot, aber halt nicht mehr dauerhaft.

Und dann natürlich: Andere Systeme! Ich wünschte ich könnte mich erinnern, was überhaupt mein ersten Nicht-DSA-System war. Ich glaube, es müsste vereinfachtes GURPS gewesen sein, in einer Runde auf der NordCon. Ich fand andere Systeme auch immer interessant, aber lange Zeit zog ich es vor, auch dann DSA zu spielen, wenn eine feste Runde oder Kampagne pausieren musste. Das hat sich mittlerweile geändert, inzwischen versuche ich eigentlich für die Samstage, an denen DSA ausfällt, möglichst eine Gruppe für ein anderes System zusammenzukriegen. Denn: So viele Systeme, so wenig Zeit. Interessanterweise mag ich DSA4.1 aber immer noch wirklich gerne. Auch wenn es sehr viel regellastiger ist als viele der Systeme, die ich sonst so spiele. Das nur am Rande, weil ja oft die Meinung herrscht, man könne DSA nicht mehr gut finden, wenn man nur genug andere Systeme kennt und so.

Weiterer Faktor – Conventions und Rollenspieltheorie und Metabetrachtungen. Ich war mehrere Jahre auf der NordCon immer nur im Außenbereich gewesen, der damals noch kostenfrei war. Erst nach Jahren bezahlte ich auch mal Eintritt und guckte mir mal an, was es drinnen noch so gab. Irgendwann, das muss schon am jetzigen Standort gewesen sein, war ich mal fast eine ganze Veranstaltung lang nur auf diversen verschiedenen Workshops zu so allgemeinen Rollenspielthemen wie „Wie stelle ich NSCs gut dar?“ oder „Was macht ein gutes Detektivabenteuer aus“ oder „Wie gestalte ich Kämpfe spannender?“. Zu dem Zeitpunkt spielte ich schon jahrelang fast jede Woche, ohne mir über solche Fragen jemals Gedanken gemacht zu haben. Ungefähr zur selben Zeit hörte ich dann auch zum ersten Mal von so Dingen wie Spielertypen und GMS-Skalen und verschiedenen Bedürfnissen verschiedener Spieler und so weiter. (Fun fact am Rande – DSA ist ja immer für einen ganz bestimmten SL-Stil verschrien und wird oft sehr abwertend als schlechtes Beispiel genutzt, aber der Spielleiterband, auch wenn er Wege des Meisters heißt und Meister ja schon per se gaaaaaanz schlimm ist, ist wirklich gut. Echt jetzt. Ich habe auch Laws Buch gelesen und Wäschs Spielleiten, aber WdM ist sehr ausführlich, mit vielen schönen Beispielen versehen und bringt wirklich gute Anregungen.) Allein diese Erkenntnis, dass man sich echt nicht drüber streiten muss, wie man Spaß hat, und dass ich nicht glühend jemanden davon überzeugen muss, dass 4-Stunden-Kämpfe öde sind und Charakterspiel toll , sondern dass man dann wohl einfach nicht zusammen spielen sollte oder sehr viel Toleranz entwickeln muss – Hammer. Ich war vorher sehr geprägt von so „wenn man XY macht, ist das ja gar kein richtiges Rollenspiel“-Vorstellungen und dass das alles sehr viel komplexer ist als das … das finde ich selbst heute immer noch spannend. Ähm, ja.

Tatsächlich hat es auch ab und zu negative Auswirkungen, sich so viel mit diesem ganzen Rollenspieltheoriekram zu befassen, man ist nämlich schnell frustriert, wenn man merkt, dass einzelne Spieler/Spielleiter oder eine ganze Gruppe es für total abwegig hält, sich damit zu befassen. Ich weiß noch, wie ich mal irgendwem von der NordCon und den ganzen Rollenspielworkshops erzählte und als Antwort quasi ein „das brauch ich nicht, das kann ich alles schon“ bekam.

Inzwischen bin ich durch all die Storygames und regelleichten erzählerischen Systeme, die ich gespielt habe, auch ein großer Fan von Player Empowerment, und finde, das kann man auch sehr gut in eher klassische Systeme wie DSA einbringen.

Generell würde ich meinen aktuellen Spielstil als eine ziemlich wilde Mischung aus ganz klassisch auf der einen Seite und sehr neugierig auf der anderen bezeichnen. Ich spiele immer noch hauptsächlich DSA, in einer Gruppe, die seit 2011 so besteht und mit sorgfältig geplanten Kampagnen, die parallel gespielt werden. Gleichzeitig versuche ich so viele neue Systeme mit so vielen anderen Leuten zu spielen, wie ich zeitlich noch irgendwie unterkriege, ob auf Cons oder an anderen Terminen oder per Videochat. (Natürlich kann man immer noch sehr viel mehr spielen als ich das tue; aber mehrere Spieltermine pro Woche oder mehr als 3 Runden auf einem Conwochenenende wären mir einfachzu stressig.) Ich beschäftige mich immer noch gern mit der Frage, was Rollenspiel eigentlich kann, wie man es anwenden kann, was man dabei über sich und andere lernt und warum manche Sachen funktionieren und andere nicht. Und wie bei allen Medien auch damit, wie es dabei so mit Repräsentation und Diversität aussieht und was man da noch verbessern kann.

Inzwischen habe ich am meisten Probleme mit Runden, die halt so gespielt werden, damit man was spielt. Wo dann quasi die Person, die den kürzesten Strohhalm gezogen hat, irgendwas leitet, eine zusammengewürfelte Gruppe durch irgendwelche Zufallsbegegnungen stolpert und am Ende des Abends denkt man so „joah, hätte man jetzt auch stattdessen nen Film gucken können und vielleicht mehr Spaß gehabt“. Dabei habe ich nicht generell was gegen eher simple Plots an sich, auch die kann man mit Leben füllen, aber ich möchte einfach nicht mehr irgendwo 10 Stunden sitzen und am Ende ist rein gar nichts passiert, was mich irgendwie interessiert hat. Oder um es ganz kurz zu sagen: Lieber keine Rollenspielsession als eine schlechte Rollenspielsession.

So, puh, ich freu mich schon drauf, diesen Roman jetzt irgendwie in einen Tweet zu quetschen.

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Wie meist, wenn ich spät im Bett war, trotzdem sehr früh erstmal aufgewacht, eine ganze Weile im Bett hin- und hergedreht, nochmal eingeschlafen, dann kurz vor 11 unsanft vom Wecker aus dem Schlaf gerissen worden. Kaffee und Wasser und eine interessante Besprechung via Videochat.

Dann mehr Kaffee, Blogeintrag angefangen. Meine Schwester schrieb bei WhatsApp, ob wir nicht mal wieder telefonieren wollen, also bei ihr angerufen und fast 2 Stunden gelabert, bis dann meine Nichte aufwachte und Aufmerksamkeit einforderte. Hauptsächlich haben wir über Baustellen und Küchenplaner und Umzug und so geredet, da ja einfach mal meine gesamte Familie gerade hin- und herzieht. Also meine Eltern in ein neues Haus, meine Schwester in deren altes Haus und ich ja auch in eine neue Wohnung, allerdings ohne familiäre Verstrickungen. 😉

Dann noch ein paar Klamotten aussortiert und dann mit dem Mitbewohner eine Runde durch den Park und bei der guten Eisdiele ein Eis frühstücken. Um 16 Uhr. Gesundes Leben! Als wir wieder heimkamen, waren die ätzenden Renovierungsnachbarn gerade im Flur und schleppten mal wieder neue Dinge in ihre Wohnung, ich grüßte natürlich freundlich – Leute, mit denen man seit Monaten Stress hat, grüßt man IMMER scheißfreundlich im Hausflur, schon um sie maximal zu irriteren.

Dann Yoga gemacht, danach auf einmal Kreislauf total am Boden und viel Migräne. Tabletten genommen, geduscht, dann zitterig mit der Zubereitung des Abendessens angefangen. Wir haben schnell zu zweit Gemüse geschnibbelt und als das im Ofen verschwunden war, hab ich mich schonmal auf die Couch verzogen, während der Mitbewohner den Lachs briet. Dann sehr leckeres Abendessen, dazu ne Folge Brooklyn 99. Dann noch mit meinen Eltern telefoniert, die haben jetzt auch ihren Umzugstermin und ziehen eine Woche nach mir um. Lustig. Während des Telefonats noch Geschirr weggeräumt, restliches Gemüse und gebratenes Huhn in ein Mittagessen für heute zusammengeworfen.

Dann eine Folge Avatar, den Staffelauftakt der vierten Staffel Better Call Saul und noch ne Folge OitnB geschaut. Dann war es halb 10 und ich schon wieder so müde, dass ich nur noch ins Bett wollte. Von oben wieder Gerödel und Getrampel, mit Ohropax und Netflix auf voller Lautstärke eingeschlafen.

Umzugserledigungen: Drei Stoffbeutel voll Klamotten in den Altkleidercontainer gebracht.

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