Mediengedöhns im März und April 2018

Ja, seufz, schon wieder ewig nicht gebloggt. Nerv, nerv. Ich war mal wieder krank. Und im Stress. Und überhaupt. Deswegen gibt es jetzt schon wieder einen riesigen Berg an konsumierten Medien, der sich da so auftürmt … also will ich mal versuchen ihn abzutragen.

Bücher

Judith-Vogt-Wochen auf dem Lesestapel! Ich habe nämlich nicht nur die schon ausführlich rezensierten befangirlten Die 13 Gezeichneten gelesen, sondern auch noch den ebenfalls kürzlich erschienenen Splittermond-Roman Phönix und Affe. Eine sehr, sehr spaßige Angelegenheit mit ganz viel Kung-Fu (das auf Lorakis irgendwie anders heißt), einem stummen Helden mit tragischer Vorgeschichte, der über Tattoos kommunziert, viel Einblick in die Provin Zhoujiang, viele schöne mystische Sachen. Ich finde ja Splittermond vom Regelsystem her schön, hatte aber noch nicht so viel Gelegenheit, mir auch die Welt mal genauer anzusehen. Da war der Roman ein sehr schöner Einstieg, zumal Zhoujian als asiatisch angehauchtes Setting auch sehr gut rüberkam. Wer also mal in das Splittermond-Setting reinlesen will, ohne einen eigentlichen Hintergrundband zu lesen, oder wer einfach farbenfrohe und gut geschriebene Wuxia-Fantasy mag, kann hier unbesorgt zugreifen.

Filme und Serien

Nach über 10 Jahren und 17 Filmen kulminierte das Marvel Cinematic Universe nun jüngst in Avengers: Infinity War. Ich bin zum Glück unverspoilert ins Kino gekommen und bin sehr glücklich darüber, denn der Film hält doch so einige Überraschungen bereit. (Ich bemühe mich auch, hier nicht zu spoilern.) Überhaupt bin ich sehr, sehr glücklich mit dem Film, auch wenn ich am Ende doch ziemlich verheult im Kinosessel saß. Infinity War ist einfach ein gigantischer Pay-Off der sorgfältigen Vorbereitung und der über Jahre hinweg angelegten Erzählung. Ich finde es immer noch faszinierend, wie toll und verflochten und verbunden das Kino-MCU ist (die Einbindung der Serien hat ja leider mehr und mehr nachgelassen, was ich immer noch sehr schade finde), während die Filme trotzdem jeder auch für sich alleine ganz gut funktionieren. Zumindest bisher, ich habe mich schon kurz gefragt, ob man Infinity War verstehen würde, wenn man die anderen Filme jetzt gar nicht oder nur zum Teil kennt. Die grundlegende „wer ist Thanos, was sind Infinity-Steine, welche gibt es und wieso will er sie haben“ wird auf jeden Fall im Film selber erklärt, es wird aber jetzt nicht jeder Charakter nochmal eingeführt – was auch einfach nur lächerlich gewesen wäre bei dem riesigen Cast. Von daher kann man sich vielleicht schon fragen „warum hat Thor jetzt kurze Haare und was machen er und Hulk in einem Raumschiff“, aber tatsächlich glaube ich auch nicht, dass allzuviele Leute einfach mal so auf Verdacht ins Kino gehen und sich den Film anschauen, ohne überhaupt irgendwas vom MCU gesehen zu haben.

Hah, zufällig finde ich jetzt gerade auf Twitter ein wunderbares Chart zu den Filmen. Unter einer strunzdummen Kritik, dass der Film ja die Charaktere nicht einführt. (Zefuq.) Bitteschön:

Jedenfalls. Ich dachte im Vorfeld ja, dass es vermutlich schon krass schwierig werden wird, all die verschiedenen Charaktere so im Film unterzubringen, dass sie einigermaßen Screentime haben und das trotzdem nicht bemüht wirkt. Tatsächlich macht der Film das sehr gut und zwar einfach auf die Art und Weise, dass er vor allem Thanos als zentralem Charakter folgt und ihn immer auf die Charaktere treffen lässt, die ihm dabei nunmal im Weg stehen. Außerdem haben vor allem die Figuren etwas mehr Screentime, die für das Thema Thanos und Infinity Stones auch relevant sind – also Vision, Gamora, Dr. Strange, Loki/Thor. Dabei haben mich die Team-Ups, die der Film vornimmt, öfter man überrascht, sie funktionieren aber meiner Meinung nach ziemlich gut. Auch warum jetzt wer wann wohin reist, macht durchgehend Sinn. Klar, einige Charaktere haben schon weniger zu tun und weniger Screentime als andere und ich hätte gerne von allen noch mehr gesehen, aber insgesamt ist das für so einen Haufen an Figuren schon wirklich gut gelöst. Zumal all die Screentime für Thanos diesem wirklich zugute kommt und ihn zu einem interessanten, durchdachten Gegenspieler macht, dessen Handeln man irgendwo sogar nachvollziehen kann, auch wenn ich ihn trotzdem ziemlich gehasst habe.

Spannend fand ich auch, dass der Film zu einem großen Teil gar nicht auf der Erde spielt, sondern verschiedensten Locations auf anderen Planeten etc. Optisch sind diese auch ein ziemlicher Hingucker – vermutlich noch mehr, wenn man nicht mit dieser beschissenen dunklen 3D- (in meinem Fall 2D)-Brille gucken muss. Musikalisch, nun ja. Das Avengers-Thema wird mehrfach verschieden und auch mMn sehr gelungen eingesetzt, ansonsten war der Soundtrack wieder mal eher nicht so einprägsam, was ich nach den coolen Soundtracks zu Thor 3 und Black Panther etwas schade fand.

Tja, viel mehr kann ich glaub ich gar nicht sagen zum Film, ohne zu spoilern. Er hatte wie immer den typischen Marvel-Humor, aber gleichzeitig auch viele epische und traurige und berührende Momente. Viele davon funktionieren vor allem deshalb, weil das MCU halt so aufgebaut wurde und man an all den Charakteren hängt. Nach dem Ende saß ich jedenfalls erstmal reichlich erschlagen da und jetzt erscheint mir die Wartezeit bis zu Teil 2 seeeehr lang. Gut gemacht, MCU!

Bleiben wir bei selbigem: Die 2. Staffel Jessica Jones wurde von mir natürlich auch verschlungen, sobald sie erschien. Diesmal wurde ja erfreulicherweise in allen 13 Folgen von Frauen Regie geführt, was man auch durchaus merkt, vor allem daran, dass irgendwelche nervigen Male Gaze-Tropes einfach mal komplett vermieden werden. Aber auch sonst hat die Staffel mir wieder sehr gut gefallen. Jessica macht eine ziemliche Entwicklung durch, wird schon wieder mit sehr viel Scheiße konfrontiert und lernt, dass es auf Dauer nicht geht, alle Leute immer nur wegzustoßen. Trish dreht ein bisschen total frei, was ich sehr spannend und auch toll gespielt fand. Und oh Gott, der Nebenplot von Hogarth. Ich liebe Hogarth so sehr! Und überhaupt, so viele weibliche Charaktere in jeglichen Schattierungen – mutig, traurig, verzweifelt, durchtrieben, bösartig, liebenswert, oberflächlich … es war wirklich schön zu sehen, dass in einer Serie mal nicht nur der männliche Hauptcharakter Abgründe haben darf, während die Frau neben ihm verständnisvoll die Hand auf die Schulter legt. Und dass weibliche Figuren nicht automatisch die besseren Menschen sind. Und überhaupt. Jessica Jones ist einfach großartig. Ich möchte Staffel 3. Und ein Hogarth-Spinoff.

Was mich zur Überleitung in das andere Comic-Universum bringt. Hogarth ist ja in der Serienversion eine lesbische Frau und damit kommt das MCU dann nach 18 Filmen und 9 Serien auf vier, in Zahlen 4, in Worten VIER Charaktere, die LGBTA+ sind. Vier. Und das auch nur, wenn man das jetzt nicht übermäßig kanonisch-vernetzte Runaways mitzählt, sonst wären es nur 2. Das nervt mich so derartig kolossal an. Und auch wenn ich das MCU wirklich viel viel cooler finde als den DC-Kram: DC macht das besser. Also in den seltsamen Filmen, die ich bis auf Wonder Woman ignoriere, jetzt nicht, aber bei den Serien auf jeden Fall. Und damit kommen wir zur nächsten Serie, nämlich Black Lightning, zu der ich genau so kam:

(Manchmal frage ich mich, ob Serien- und Filmemachern bewusst ist, dass es tatächlich SO leicht ist, Leute wie mich dazu zu bewegen, in eine neue Sache reinzuschauen.)

Anyhoo. Black Lightning ist jedenfalls auch sonst ziemlich cool. Die Optik ist DC-typisch wieder eher sehr bunt, aber das macht ja nix. Jedenfalls macht die Serie etwas, was andere Comic-Serien eher nicht machen, und stellt einen Superhelden hin, der einfach mal eine halbwegs intakte und funktionierende Familie hat. So mit Eltern, die sich auch nach der Trennung seit Jahren um ihre gemeinsamen Kinder kümmern, auch mal sehr erfrischend. Und überhaupt ist die Black-Lightning-Familie durchgehend sehr sympathisch und cool und ihnen liegt offenbar sehr viel aneinander. Aber auch die ganze Community, um die sich Black Lightning in seinem eigentlichen Job als Schulleiter kümmert, ist wichtig für die Serie. Auf der Gegenseite gibt es natürlich mal wieder fiese Gangster und noch fiesere Regierungstypen, die teilweise recht übertrieben sind, aber nun ja, es ist eine Comic-Serie, das muss wohl so. Tatsächlich gibt es schon so einige Parallelen zwischen Black Lightning und Luke Cage. Auch musikalisch ist die Serie sehr viel mit Hip-Hop untermalt, wobei ein Teil der Songs auch extra für die Serie geschrieben wurde. Also insgesamt ist Black Lightning jetzt halt keine total High Quality-Serie, aber sie ist unterhaltsam zu gucken, hat sympathische Charaktere und coole Musik. Und das reicht ja manchmal auch schon.

Dann war da noch die andere DC-Serie, die ich verfolge, nämlich Legends of Tomorrow. Alter, diese Serie. Ich bin echt froh, dass ich drangeblieben bin, obwohl ich die erste Staffel mehr so mittelprächtig fand. Seit der 2. Staffel hat sich die Serie einfach irgendwie gefunden und zieht seitdem ihr Konzept durch, das sich irgendwie mit „sympathisch-irre Crew tut aberwitzige Dinge und fällt von einer Popkultur-Anspielung in die nächste“ zusammenfassen lässt. Legends of Tomorrow macht einfach Spaß. Die Charaktere liegen mir alle am Herzen, der übergreifende Plot ist seit Staffel 2 auch ganz okay, ich muss mehrfach pro Folge laut lachen und bin einfach ein großer Fan dieser bunten und völlig durchgeknallten Geschichte. Zumal nun auch nicht alles Klamauk ist und gerade die zwischenmenschlichen Momente schon echt gut funktionieren. Dass Staffel 3 nun auch noch eine Liebesgeschichte eingebaut hat, die ich einfach nur unglaublich großartig finde, hat auch nicht gerade geschadet. Hachja. Ich freu mich schon auf Staffel 4.

Weiter gehts: GLOW (steht für Gorgeous Ladies Of Wrestling) ist eine Netflix-Serie über Frauenwrestling in den Achtzigern und ja, genauso hab ich auch geschaut, als ich zum ersten Mal davon hörte. Aber wie schlecht kann eine Serie schon sein, die Alison Brie als Hauptdarstellerin hat und vom selben Team wie Orange is the New Black stammt? Ich hab dann also im März endlich Zeit gehabt, die erste Staffel zu gucken und OMG ist diese Serie super. Es geht halt um einen Regisseur, der eine Fernsehshow über und mit Frauenwrestling drehen soll und vor allem um die Darstellerinnen, die bei der Sache aus verschiedensten Gründen mitmachen. Die Serie ist voll von unterschiedlichsten Frauencharakteren, wobei vor allem Alison Bries Ruth einfach so unglaublich gut gespielt ist, dass es eine Freude ist, dabei zuzusehen. Und Wrestling – vorher nie groß damit befasst – ist ja auch schon ein skurriler und irgendwie sehr cooler Sport.  Und das Ganze dann noch in den Achtzigern mit dem entsprechenden Look und der passenden Musik. Großartig. Zum Glück kommt im Juni schon die zweite Staffel.

Wieder Netflix-Eigenproduktion: Die dritte und letzte Staffel von Love. Auch so eine Serie, die man total schlecht erklären kann, die ich aber auch komplett am Stück hätte durchschauen können. In Love geht es also immer noch um Gus und Mickey, die sich in Los Angeles in einander verlieben, inzwischen irgendwie so halb zusammen wohnen, sich durch ihr Berufsleben kämpfen und so weiter.  Und natürlich ihre ziemlich durchgeknallte Freunde. Und den Dreh einer Mystery-Serie. Und einen völlig kaputten Radioshow-Typen. Und Familie. Und überhaupt. Auch die dritte Staffel war großartig, das Ende würde ich sogar als ziemlich großes Happy End bezeichnen und insgesamt lohnt sich die Serie auf jeden Fall, wenn man gerne einfach mal ein bisschen dem Leben anderer Leute zuschauen möchte.

Auch noch geschaut: Die dritte Staffel von Jane the Virgin. Die gemeinerweise nur 20 Folgen statt 22 hat und mich deshalb schockiert von „ich hab ja noch 2 Folgen“ in „OMG und mit DIESEM Cliffhanger hört das jetzt auf??“ stürzte. Argh! Nach wie vor ist Jane the Virgin so eine Serie, die ich schaue, wenn ich krank oder müde oder schlecht gelaunt bin und irgendwas nettes und leichtes gucken will, gleichzeitig bin ich aber immer wieder beeindruckt von den durchaus diversen ernsten Themen, die angesprochen werden. Außerdem versteht die Serie sich ja selbst als Telenovela, superschöne Darsteller, Cliffhanger und dramatische Wendungen inklusive, macht sich aber die ganze Zeit darüber lustig und baut auch immer wieder noch weitere abgefahrene Kunstgriffe ein, seien es jetzt Schwarzweiß-Stummfilm-Sequenzen, Gesangsnummern oder kleine Comicanimationen. Wundervolle Serie, ich hoffe, Netflix hat bald Staffel 4.

Huuuuh und als letztes muss ich jetzt wohl leider noch was zu Star Wars Rebels schreiben. Was jetzt ja … vorbei ist. Oh Gott. Es betrübt mich immer noch so sehr, dass es wirklich wirklich keine weitere Folge mehr gibt. (Auch wenn ich seit Donnerstag nicht mehr ganz so traurig bin, denn die neue animierte Star Wars-Serie klingt nicht nur nach dem, was ich sehr gerne wollte, sondern kommt zudem schon DIESEN HERBST!!!11elf.) Puh. Also. Staffel 4 war ja geteilt und die Hälfte lief schon letzten Herbst, während die letzten Folgen dann im März ausgestrahlt wurden. Wer hier schon länger mitliest, weiß ja, dass ich die Serie unglaublich liebe und die letzte Staffel hat auf alles nochmal eine Schippe draufgelegt. Die ersten Folgen schlossen noch ein paar Handlungsbögen ab, die offen waren: Mandalore und den Konflikt zwischen Mon Mothma und Saw Gerrera (der ja dann in Rogue One weitergeführt wird). Danach geht es für den Rest der Staffel zurück nach Lothal. Das sah ich am Anfang erstmal ein wenig skeptisch, es hätte ja schon noch andere Sachen gegeben, die ich gerne gesehen hätte. Aber letztendlich hat es sich ausgezahlt, dass vor allem Lothal und die Ghost Crew im Mittelpunkt standen, zumal auch andere bekannte Gesichter wieder auf Lothal auftauchten. Die letzten Folgen, also die nach der Winterpause, waren dann durchgehend einfach unglaublich. Da haben alle nochmal eine Schippe draufgelegt auf alles – Voice Acting, Musik, Animation, Sounddesign, Dialoge. Und abgefahrenem Force-Kram. Also wer schon denkt, dass The Last Jedi wilde Dinge mit der Macht anstellt, hat noch nicht Rebels geschaut. Ich fand es total großartig. Und das Finale. Meine Fresse, hab ich geheult. Und geheult. Und ein bisschen hysterisch gelacht, weil ich tatächlich ZWEI große Plot Points des Finales vorhergesehen habe. Also, Star Wars Rebels. Für mich eine der schönsten und besten Dinge, die Star Wars hervorgebracht hat. Ich muss dringend mal einen Rewatch machen. Und bin super gespannt auf die neue Serie. In Filoni I trust. Oder so ;).

(Apropos rewatch: Ich habe, als ich krank war, nochmal diverse MCU-Filme geschaut. Die beiden ersten Captain America-Filme sind immer noch meine liebsten MCU-Filme, wobei ich mich ehrlich nicht entscheiden kann, welchen ich lieber mag. Und ich hab nochmal alle Folgen The Get Down geschaut. So viel Liebe.)

Und dann habe ich ja nun schon ausdauernd von dem Actual Play A Woman with Hollow Eyes geschwärmt, was ich jetzt nochmal mit dem Hinweis wiederhole: Die Staffel ist beendet, man kann sich jetzt alle Folgen auf YouTube anschauen. Tut es!

Gespielt

Auf der Playstation: Secret of Mana. Zusammen mit dem Mitbewohner. Der es als Kind gespielt hat, während ich es gar nicht kenne. Wir sind jedenfalls doch recht erfolgreich und bisher nur einmal komplett gestorben. Und das Spiel macht total Spaß. Ich schreib nochmal was dazu, wenn wir durch sind.

Außerdem ungefähr 40 Minuten lang Assassin’s Creed Origins angespielt, auch auf der Playstation. Ich bin irgendwie verwirrt von dem Spiel, da es ja wirklich gar nix zum Charakter und zur Geschichte erklärt und man irgendwie random in einer Pyramide anfängt. Die Sequenz davor hab ich nicht wirklich kapiert. Joah und es war so ganz nett, aber bisher hatte ich noch keine Lust zum weiterspielen, zumal das alles aussieht, als ob es ein ewig langes Spiel mit ganz viel Open World-Kram und Crafting-Mist werden könnte und ich habe da gerade keine Lust drauf.

Außerdem DSA gespielt, endlich fertig mit Mengbilla und dann totales Konstrastprogramm: Winterlicher Kosch, ein Abenteuer um einen Feiertag und die Ferdoker Lanzerinnen und Fabelwesen. Wobei es zwischendrin aussah, als müssten wir eigentlich doch total heldenhaft Nekromanten jagen, aber das hat sich schon wieder erledigt. Jedenfalls macht das Abenteuer total Spaß, die Gruppe ist wesentlich harmonischer als die an Mengbilla verzweifelnden Königsmacherhelden und joah. Läuft. Achja, wir hatten dann noch 2 Abende, an denen wir beschlossen hatten, wie im Abenteuer vorgeschlagen zur Region passende Snacks zu verzehren. Das gipfelte in einer schlimmen, schlimmen Wurst-und-Käse-Orgie und ich kann jetzt glaube ich noch weitere 3 Monate keine Wurstplatte sehen, ohne leise zu wimmern.

Auf der HeinzCon haben wir eine Runde Fiasko gespielt, und zwar mal wieder Dysfunctions and Dragons. Das war auch wieder ziemlich lustig. Und dann haben wir noch das letzten Herbst angefangene StarWars-FATE-Abenteuer beendet. Und sonst kam ich leider gar nicht zum Spielen, weil alle Runden sich mit irgendwas überschnitten. Schön wars trotzdem auf der Con.

Uuuuund dann haben wir ja noch mit einer potenziellen neuen Runde ein potenzielles neues System gespielt, und das lief dann tatsächlich so gut, dass ich wohl ab nächste Woche tatsächlich eine hoffentlich regelmäßig stattfindende City of Mist-Runde habe!  Hurra!  Die Testrunde mit vorgefertigten Charakteren lief jedenfalls schonmal gut. Über „welchen Mythos nehme ich für meinen Charakter?“ kann man übrigens lange nachdenken. Sehr lange. Seeeeehr lange. Inzwischen habe ich so 4 konkrete Ideen. Mal sehen, welche davon es letztendlich wird. Und irgendwie sollte ich bis nächste Woche wohl auch nochmal das SC-Erschaffungs-Kapitel lesen. Hust. Aber ich freue mich sehr, dass es so aussieht, als könnte ich endlich mal ein weiteres System außer DSA regelmäßig spielen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es laufen wird.

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Gelesen: „Die 13 Gezeichneten“ von Judith und Christian Vogt

Disclaimer: Ich kenne beide Autoren persönlich und bekam von ihnen ein Exemplar des Buchs geschenkt. Mit Widmung und so. Das hält mich aber, wie üblich, nicht davon ab, eine Meinung zum Buch zu haben. Auch wenn sie positiv ausgefallen ist, weswegen ich das hier jetzt auch nicht Rezension nennen mag, sondern mehr so … Fangirling. Was solls.

Man nehme also: Eine belagerte Stadt, einen kleinen Haufen entschlossener Rebellen, einen gewieften Agenten der Geheimpolizei und Handwerks-Magie. Das mixe man zusammen, gieße eine ordentliche Portion Kämpfe, Geheimnisse und Dialogkunst hinzu und garniere alles mit einer Prise Humor und ein paar Häppchen uralten Übels: Fertig ist der Roman Die Dreizehn Gezeichneten, dem neuesten Werk des Autoren-Duos Judith und Christian Vogt. Naja, ein bisschen komplizierter war die Entstehungsgeschichte des Romans vermutlich schon. Sie hat auch sicherlich gaaaaar nichts mit der Vorliebe für Rebellen gegen böse Imperien Kaiserreiche zu tun …

Egal.

Also, Die 13 Gezeichneten.

Nein, die haben auch nichts mit den berühmten 7 Gezeichneten von DSA zu tun.

Jetzt aber.

Ach, halt: Ich versuche, nicht zu viel zu spoilern, aber ein paar Ereignisse aus dem ersten Drittel des Buches werde ich schon verraten müssen. Ich bemühe mich aber, keinem den Spaß am Selber-Lesen zu verderben.

So.

Das Cover ist übrigens auch sehr schick.

MEINE GÜTE LENA!

Tschuldigung. Also nun wirklich.

Der Roman ist der Auftakt zu einer Trilogie und spielt in Sygna, einer uralten Handwerkerstadt, die weithin berühmt für ihre Erzeugnisse ist. Das liegt an den magischen Zeichen, mit denen die Sygnaer Handwerker ihre Produkte besonders wertvoll, haltbar oder kunstfertig machen können: Schwerter, die nicht rosten, Kleidung, die nicht schmutzig wird, Verbände, die magisch die Heilung verstärken und so weiter. Um das Monopol der Zeichenhandwerkskunst zu wahren, dürfen jene, die sie beherrschen, die Stadt nicht verlassen. Ebensowenig darf ein Handwerker zwei Zeichenkategorien gleichzeitig lernen. So wurde lange die Einzigartigkeit der Sygnaer Zeichenkunst gewahrt – bis blöderweise die Armee des Kaiserreichs Aquintien die Stadt eroberte, der Zunftrat kapitulierte und ein Gouverneur als Herr Sygnas eingesetzt wurde, der die Zeichenmagie in Manufakturen einsetzt, um damit massenhaft Kriegsgerät für die weiteren Eroberungfeldzüge des Reiches herzustellen. Die Bevölkerung leidet unter der Besatzungsmacht, sieht sich aber den Soldaten des Kaisers weitgehend machtlos gegenüber, zumal die Zunftmeister mit ihnen kooperieren.

Auftritt: Die Rebellen von Sygna. Diese rekrutieren am Anfang des Buches, sehr zu dessen Ungemach, den Fechter Dawyd, der sich eigentlich aus allem raushalten wollte, dann aber doch nicht wegschauen kann, als aquinzische Soldaten einem Straßenmädchen die Hand abschlagen wollen. Und zack, ehe er es sich versieht, ist er mittendrin: In der Rebellion und in einer Geschichte um uralte Magie, die gefährlicher ist als es die Bewohner der Stadt selbst ahnen.

Ich mag ja Bücher (und Filme und Serien) mit schönen Ensembles wirklich sehr gerne, und wo mir schon der reisende Zirkus aus der verlorenen Puppe gut gefallen hat, wissen mich auch die Rebellen zu begeistern. Keiner von ihnen ist DER Protagonist, sondern es kommen alle zum Zug: Der hartgesottene Ignaz Dreifinger, der träumerische Dichter Ismayl, der draufgängerische Dawyd, das gerissene Straßenmädchen Jendra, der starke Neigel und die Pläne schmiedende Elisabeda. Alle haben ihre eigene Vorgeschichte, ihre eigene Sicht auf die Dinge und ihre eigenen Probleme. Da ist es natürlich vorprogrammiert, dass es auch unter den Rebellen immer wieder zu Streit kommt, wenn es darum geht, wie denn nun die Befreiung der Stadt vorangebracht werden soll und welche Opfer dafür in Kauf genommen werden können. Jeder Bürger, der in Mitleidenschaft gezogen wird, gefährdet den Aufstand, denn die kaiserlichen Truppen nutzen Propaganda und Steckbriefe, um die Auführer als Verbrecher hinzustellen, die den Bürgern Sygnas mehr schaden als es die Soldaten tun. Die Frage, ob das Ziel die Mittel rechtfertigt, ist durchaus wichtiger roter Faden im Buch – durchaus gelungen, wie ich finde, und weitaus besser als die Rebellen als die strahlenden Helden und die Besatzer als die abgrundtief Bösen hinzustellen.

Apropos böse: Dann war da ja noch der fiese Möpp, äh, also, der Gegenspieler der Aufständischen: Lysandre Rufin, Chef der Geheimpolizei, der nicht nur dazu da ist, um den Rebellen das Handwerk zu legen, sondern gleichzeitig noch fasziniert von der Magie der Zeichen ist und zusammen mit einem Gelehrten im Auftrag von Kaiser Yulian weitere Erkenntnisse sammelt. Rufin ist ein in meinen Augen großartiger Antagonist, denn er hat seine eigene Agenda und Weltsicht, die im Buch auch soweit rüberkommt, dass man nachvollziehen kann, wie er tickt. Er ist ein klassischer Ich-tue-was-nötig-ist-Schurke, der sich keine Sentimentalitäten leistet, aber auch nicht in unnötige Grausamkeiten abgleitet. Ich habe ihn beim Lesen natürlich mehrfach verflucht, aber meine Fresse, ist der gut geschrieben. I love to hate him!

Und dann war da als letzter nennenswerter Hauptcharakter noch Kilianna Erdhand, auch eine meiner Lieblingsfiguren: Die ist nämlich die Tochter des obersten Zunftmeisters, hätte also ein schönes und bequemes Leben, wenn sie denn wollte. Will sie aber nicht, sie will Gerechtigkeit für Sygna und Gleichheit für die Frauen und dass ihr Vater endlich mal mit der Faust auf den Tisch haut und dem Gouverneur klarmacht, dass die Sygnaer Bürger nicht endlos ausgebeutet werden können. Da er das nicht tut, muss sie dann eben selbst aktiv werden. Charaktere, die sich nicht auf ihren eigenen Privilegien ausruhen und anderen helfen und das Richtige tun wollen: Yay. Und für die Umsetzung: Mehr Yay. Killiana ist einfach super.

Die Magie der Zeichen ist auch ein faszinierendes Konzept, was zumindest ich jetzt noch nicht aus Dutzenden anderer Bücher kannte. Zumal die Zeichen sich nicht nur auf reines Handwerk im Sinne von „Dinge herstellen“ beziehen. Es gibt z. B. auch die Wortzeichen, die Dichter und Schauspieler benutzen und die dazu eingesetzt werden könnnen, Lügen glaubhafter klingen zu lassen oder eine Menschenmenge in Bann zu schlagen (ratet, hinter welchen Zeichen der fiese Möpp besonders her ist…); oder die Verborgenen Zeichen, die Diebe und andere zwielichte Gestalten benutzen, um sich in Schatten zu hüllen oder Geräusche verschwinden zu lassen. Bei allem ist auch ziemlich bemerkenswert, wie der Umgang mit dieser mächtigen Magie ist: Die Sygnaer wissen selber nicht mehr so richtig, woher die Zeichen gekommen sind. Die Vergangenheit der Stadt ist in den Katakomben versiegelt, die Benutzung der Zeichen streng reglementiert. Und das rächt sich genauso sehr wie der Drang der Aquintaner, alles ausbeuten und ausbuddeln zu wollen.

Über das, was im Buch genau passiert, will ich mich jetzt gar nicht weiter auslassen, um nicht zu viel zu verraten. Tatsächlich habe ich, wenn ich ans Buch zurückdenke (es ist schon ein paar Wochen her, dass ich es gelesen habe), auch eher das im Kopf, was über die Handlung hinausgeht: Die verschiedenen Charaktere und ihre Entwicklung, das Konzept der Zeichenmagie und die gesellschaftlichen Fragen, die der Roman aufwirft. Denn es ist immer wieder Thema, dass Kaiser Yulian mit seinem Umsturz in Aquintien eigentlich Gleichheit für alle wollte und dann doch zum Alleinherrscher wurde und, dass auch im Sygna vor der Besatzung nicht alles toll war, wenn man nicht zufällig ein Mann, ohne auffällige Hautfarbe und Mitglied in den Zünften war. Es ist natürlich auch kein Zufall, dass der „Cast“ des Buches nicht aus lauter weißen Dudes besteht, sondern sehr divers ist (und jeder Charakter, der eben nicht white male hetero ist, auch genau deswegen mit Problemen zu kämpfen hat, die die Kritik an der Sygnaer Gesellschaft deutlich machen). Aber auch andere übergreifende Fragestellungen, wie z. B. die, ob man eine gefährliche Vergangenheit lieber begraben oder bewahren sollte, ob es wichtiger ist, die Vergangenheit zu erforschen als die Zukunft zu gestalten und wie viele Opfer gebracht werden sollen und können, um der eigenen Stadt die Freiheit zu erkaufen,  ziehen sich durch das ganze Buch und machen es zu mehr als nur einer spannenden Geschichte.

Der Schreibstil ist, wie gewohnt bei den Vögten, auch wieder super, sowohl die Dialoge als auch die Beschreibungen der Stadt und die actionreichen Kampfszenen. Außerdem merkt man, wie gut Sygna durchdacht ist, denn selbst zu den obskuren Straßen- und Viertelnamen taucht immer irgendwo noch eine Erklärung auf, wo das herkommt und was es zu bedeuten hat.

So, hatte ich denn nun gar nix zu meckern? Ein bisschen schon: Das Ende ist schon wirklich SEHR offen, was einerseits natürlich schön ist und Lust auf Band 2 macht, mich andererseits aber auch ein bisschen unbefriedigt zurückgelassen hat, weil halt bei fast allen Handlungsfäden viele Fragen offen blieben. Und ein paar der geschilderten Verletzungen der Protagonisten waren irgendwie so krass, dass ich immer dachte „okay, der/die ist jetzt tot“ und dann gings ihnen 3 Tage später wieder super, das war mir auch bei aller Heilzeichenmagie manchmal etwas too much.

Ansonsten sind die 13 Gezeichneten jedenfalls ein sehr vernüglicher und spannender Roman, bei dem beim Lesen hinterher trotzdem noch was zum Nachdenken im Hirn zurückbleibt. Ich möchte Band 2! Jetzt!

So ganz nebenher bemerkt sei natürlich noch, dass es auf einer anderen Ecke der Welt noch die Beiden Reiche gibt – ein FATE-Setting mit Musketen, Kirchenschisma, slawisch inspirierten Mythen und Wort-Magie. (Übrigens machen mir die Zeichen auch, glaube ich, mehr Angst als anderen Lesern, denn die WORTE und ihre Nebenwirkungen durfte ich schon am Spieltisch kennenlernen.)

Den Roman findet ihr jedenfalls hier und das FATE-Setting Scherbenland dort.

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#12von12 im März 2018

Gestern war wieder 12 von 12: Am 12. des Monats 12 Fotos aus dem Alltag. Und das schon wieder an einem Montag – aber gut. Die weiteren Artikel findet ihr wie immer hier bei Caro.

Ich stand gestern nach dem Wochenende auf der HeinzCon reichlich übermüdet und verpeilt auf. Am Sonntagabend hatte ich ewig nicht einschlafen können – kein Wunder bei 4 Tassen Kaffee und einer Flasche Club Mate über den Tag verteilt.

Immerhin bot die Fensterbank einen erfreulichen Anblick:

Das ist so ein Liliengewächs, glaube ich. Geht im Herbst immer ein und kommt dann in Frühling wieder. Auch wenn es draußen noch nicht sehr nach Frühling aussah. In der Bahn schrieb meine Schwester auch gleich entsetzt in die Familiengruppe bei WhatsApp, dass es nächste Woche wieder wesentlich unter null Grad werden soll. Argh! Kann es nicht einfach frühlingshaft und warm und schön werden? Ich hab keine Lust mehr auf Kälte. Passend dazu kam ich dann wieder ins Büro, die Heizung war übers Wochenende aus gewesen und ich fror den ganzen Tag vor mich hin. Seufz.

Jo. Frühstück:

Ich hätte auch gerne den Mogli gemacht und noch ein bisschen geschlafen. Und nein, ich weiß immer noch nicht, wie wir an zwei Tassen mit Dschungelbuch 2 – Motiven gekommen sind.

Wenigstens hatte mein Chef ja letzte Woche Tulpen besorgt, die zumindest ein bisschen Frühling verbreiten:

Dann also Arbeit und zwischendurch immer wieder dieser Anblick:

Dieses Büro-Wlan treibt mich in den Wahnsinn. Zumal auch mein Drucker darüber läuft und es teilweise bis zu 30 Minuten dauert, bis ein Druck dann mal ausgespuckt wird. Oder man alles abbrechen und neu starten muss, weil die ständig wegbrechende Verbindung Fehler produziert. Oder den Drucker aus- und wieder anschalten.

Um 13 Uhr dann Mittagspause. Schnell zu Rewe laufen:

Und Abendessen besorgen. Es gab Kartoffel-Tomatensalat mit Feta und Huhn. War mehr so semi-lecker, leider.

Dann noch ein überteuertes, aber leckeres Natsu-Sandwich zum Mittagessen:

Mehr Arbeit. Kurz nach 17 Uhr Feierabend, auf nach Hause. Da im City-Tunnel gebaut wird, muss ich im Moment die andere S-Bahn-Strecke nehmen, was immerhin bedeutet, jeden Tag über die Alster zu fahren.

Zu Hause dann schnell gekocht und gegessen. Wie immer abends noch die üblichen Zusatzdrogen:

Außerdem noch einen Ingwer-Zitronentee mit viel Honig. Ich möchte nämlich wirklich nicht SCHON WIEDER krank werden.

Dann auf der Playstation das Netflix angeworfen und die letzten zwei Folgen GLOW geschaut. Großartige Serie. Hier im Bild: Die beiden Controller, über die wir mit Kopfhörern gucken können.

Und dann noch schnell ein Hupps-ich-brauch-noch-ein-Foto im Bett: Kissen. Und das Kopfteil. Spannend, ne?

Joah und das war dieser sehr montagige Montag.

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Was schön war im Februar 2018

Da es schon im Januar Spaß gemacht hat, sich an alles zu erinnern, was schön war und Spaß gemacht hat, mach ich das einfach wieder für den Februar. Vielleicht halte ich es ja gar das ganze Jahr durch…

Generell war der ganze Februar irgendwie ziemlich social, also sprich, ich war wirklich ungewöhnlich oft verabredet. Ich glaube das ist immer so der Kreislauf des Soziallebens – im November und Dezember hetzt jeder nur noch irgendwie dem Jahresende und dem Weihnachtsstress entgegen und Anfang des neuen Jahres fällt einem dann ein, dass man all seine Freunde irgendwie seit Oktober nicht gesehen hat. Geht mir ja auch so. Von daher habe ich mich sehr gefreut, dass sich zwei Leute, die ich länger nicht gesehen habe, bei mir gemeldet und Bedarf nach Kaffee trinken und schnacken angemeldet haben. Gleichzeitig habe ich dabei noch ein nettes neues Café (mit Kaminofen!) kennengelernt und einen Burgerladen testen können, an dem ich schon lange neugierig vorbeigelaufen bin. Und mit einer Freundin, die im Herbst nach Hamburg gezogen ist, war ich dann auch noch im Lieblingslokal brunchen, bevor sie jetzt erstmal wieder einen Monat verreist ist.

So nebenher entstand dabei dann ja auch noch die Rollenspielrunde, in der ich zum ersten Mal Star Wars: Edge of the Empire geleitet habe. Das war wirklich ein bisschen skurril, weil ich ja eigentlich wirklich ungern leite. Aber es ergab sich so, ich hatte natürlich auch Lust, das Hobby im Allgemeinen und das System im Besonderen vorzustellen und es lief dann auch irgendwie echt ganz gut, auch wenn ich erkältet war und Migräne hatte und spontan noch einen Tag vorher der Spielort gewechselt werden musste. Ich glaube ich habe noch nie mit so wenig Lampenfieber und „wäh ich will nicht“ geleitet wie an dem Tag. Vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass es nicht für eine der zwei Gruppen war, für die ich sonst immer geleitet habe, und in denen alle seit 15 Jahren oder mehr spielen und einfach total anspruchsvoll sind. Hm. Naja, jedenfalls war es schön. Und spaßig. Ich glaub ich muss erstmal drauf klarkommen, dass Leiten auch anders sein kann als nervig und von Panik und „bitte lass es schnell vorbei sein“ dominiert.

Schön war auch der Spieleabend mit T. und C., bei dem ich nicht nur ein cooles neues Spiel (Codenames) kennengelernt habe, sondern auch eine Runde Fiasko anstand, was ja immer ein Grund zur Freude ist. Außerdem war ich am Montag noch bei T. zum Geburtstag eingeladen, da gab es mehr Codenames und leckeren Kuchen und indisches Essen, das war auch super.

Vegane Brownies gebacken, mit einem Rezept, das mir bei Twitter rübergereicht wurde. Sehr zu empfehlen. Außerdem noch Was-noch-so-da-ist-Muffins gebacken, die auch sehr gut waren. Hühnerbrühe gekocht und die eine Hälfte auf Vorrat eingefroren, aus der anderen eine Art orientalisches Hühnerfrikassee mit Kürbis, Linsen und Kokosmilch gemacht, das wirklich sehr gut war. Auch zum ersten Mal probiert: Dutch Baby, ein Pfannkuchen, der im Ofen gebacken wird und wirklich so spektakulär aufgeht und fluffig wird wie das die Beschreibung sagt.

Einen freien Freitag und das winterlich sonnige Wetter genutzt, um einmal um die Außenalster zu laufen und Fotos zu machen. Leider hatte ich noch nicht die Zeit, die ungefähr drölfzigtausend Bilder von der Kamera zu holen und zu sichten, aber dazu kommt hoffentlich auch nochmal ein Eintrag. Die Handyfotos waren auch schon ganz gut. Danach dann im aktuellen Lieblingslokal langsam wieder aufgetaut und mit dem Mitbewohner einen großartigen Burger gegessen.

Auch nach dem Brunch neulich bin ich einfach nochmal zwei Stunden durch die Stadt gelaufen, habe die Sonne genossen und dabei Podcastfolgen gehört. Wenn schon Winter, dann gerne so mit trockener Kälte und viel Sonnenschein.

Überhaupt sehr viel Podcasts gehört auf dem Arbeitsweg. Auch wenn ich es eigentlich immer fast zu schade finde, die Actual Plays von OneShot so mit Unterbrechung auf dem Arbeitsweg zu hören, geht es doch besser als ich so dachte und ich höre mich gerade durch verschiedenste Folgen mit verschiedenen Systemen.

Auf dem Weg zum Rollenspiel einen un-fass-baren Sonnenuntergang gesehen, den ich allerdings, da ich mit dem Auto unterwegs war, nicht fotografieren konnte. Aber die Erinnerung daran bleibt ja trotzdem.

Die Sache mit der Playstation und der Möglichkeit, einfach jederzeit (okay, sofern die Kontroller beide aufgeladen sind) auch zu zweit mit Noise-Cancelling-Kopfhörern fernsehen zu können, ist wirklich ein verdammter Segen.

Überhaupt Noise-Cancelling-Kopfhörer. So eine wunderbare Sache.

Im Büro erfolgreich Schubladen und Türen in die Kallax-Regale eingebaut. Langsam werde ich zum Ikea-Experten.

Was nicht ganz so schön war im Februar: Erst ne Woche Sport- und Kaffeeverbot nach dem gezogenen Weisheitszahn (dessen Ziehung immerhin problemlos binnen 10 Tagen vergessen war), dann eine fette Erkältung und somit wieder anderthalb Wochen kein Yoga und deprimiertes Schokoladevernichten auf dem heimischen Sofa. Es soll ja Leute geben, die keinen Appetit haben, wenn sie krank sind, ich gehöre leider nicht dazu. Ne Woche halb krank arbeiten gehen, weil man sich nicht mies genug fühlt um zum Arzt zu gehen und auch nicht einfach so nen Tag daheim bleiben kann wegen der wunderbaren AU-Pflicht ab Tag 1 … auch ungeil. Aber ich hoffe, jetzt ist die Erkältung wirklich überstanden.

Morgen ist schon März, und ich freue mich schon auf: Die HeinzCon, ein paar freie Tage an Ostern und die für Ende März angesetzte City of Mist-Runde. Und hoffentlich, hoffentlich endlich bald Frühling.

Zum Schluss noch ein Foto-Best-of:

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Mediengedöhns im Februar 2018

Streberhaft kommt hier jetzt einfach schon am 27.02. der mediale Rückblick des Februars. Bis morgen kommt da eh nix mehr dazu, was verbloggt werden müsste.

Bücher

Puh, gerade bin ich total wenig in Lesestimmung. Ich habe die Kurzgeschichtensammlung From A Certain Point Of  View angefangen, das ist die Jubiläums-Anthologie zu 40 Jahren Star Wars, dementsprechend enhält sie auch 40 Geschichten, die aus verschiedensten Perspektiven A New Hope erzählen. Bisher habe ich leider erst 3 davon gelesen, weil ich gerade irgendwie in der Bahn lieber Podcasts höre statt zu lesen. Irgendwann also mal mehr dazu, wenn ich das Buch durch habe.

Filme und Serien

Im Kino zu Black Panther gewesen – leider in 3 D, was wieder etwas blöde war, weil meine 2D-Brille gefühlt jedes Mal schlechter funktioniert. Ich hatte mehrfach Doppelbilder und gerade die eingeblendeten Untertitel waren immer verschwommen. Aber es gab leider keine normale Vorstellung zu einer guten Zeit. Anyhoo. Der Film selber war jedenfalls super! Ich fand T’Challa schon in Civil War sehr cool und sympathisch und hatte mich auf seinen eigenen Film sehr gefreut. Auch hier fand ich die Porträtierung eines eher ungewöhnlichen Superhelden, der nebenbei halt noch König ist, sehr gelungen und seinen inneren Zwiespalt zwischen „das ham wer hier schon immer so gemacht“ und „ich bin jetzt König, was mach ich jetzt anders als mein Vater?“ sehr gut dargestellt. Und dann die unglaublich coolen weiteren Charaktere! Von T’Challas Mutter über seine unglaublich coole nerdige technikaffine Schwester über seine Ex-Vielleicht-Freundin, die Spionin, und natürlich seine unglaublich großartige Generalin. Wie cool es überhaupt ist, dass er von so vielen tollen Frauen umgeben ist, ich hab das wirklich extrem abgefeiert. Auch der Antagonist des Films ist für eine Comicverfilmung ziemlich gelungen und was anderes als der übliche Evil Overlord.

Aber der eigentliche Star des Filmes ist ja irgendwie einfach mal Wakanda an sich. Ich mag es sehr, wie der Film mit der Idee „was wäre, wenn es eine hochtechnische und fortschrittliche Nation in Afrika gäbe“ umgeht und wie positiv Wakanda dargestellt wird. Optisch ist das alles natürlich sowieso ganz großes Kino, allein die verschiedenen Outfits der fünf Stämme, die Naturaufnahmen, der Wasserfall…! Man kann jetzt vielleicht drüber streiten, wie sinnvoll es ist, gleichzeitig unsichtbare Kampfjets und gepanzerte Kriegsnashörner zu haben, aber cool ist es allemal. Die Musik war auch sehr cool und unterstrich das afrikanische Setting, und überhaupt gab es tatsächlich auch mal davon abgesehen sowas wie ein wiederekennbares Leitmotiv. Das fällt positiv auf – viele MCU-Soundtracks sind ja einfach total langweilig und generisch, da scheint aber mit Black Panther, Thor 3 und Doctor Strange wirklich langsam Besserung einzusetzen. Schön.

Die Handlung ist natürlich jetzt nicht die Neuerfindung des Rades, klar. Aber trotzdem fand ichs gut, dass es einfach um T’Challas neue Herausforderung als König geht, um sein Hadern mit dem Erbe seines Vaters, den Taten seiner Vorfahren und mit der Frage, wie man denn jetzt damit umgeht, wenn man als Nation unglaublich reich und mächtig ist und einen der Rest der Welt nur deshalb in Ruhe lässt, weil er denkt, Wakanda sei ein Dritte-Welt-Land. Da war schon eine gute Portion Politik- und Gesellschaftskritik drin und es freut mich immer, wenn sowas auch mal in einem Superheldenfilm vorkommt. Bei Civil War hat man die Chance ja eher verpasst und die politische Auseinandersetzung sehr an den Rand gedrängt. So, und letztendlich war der Film halt vor allem ENDLICH der erste Blockbuster mit PoC-Superheld und ich bin richtig glücklich, dass er so viel einspielt und so gefeiert wird, es wurde ja höchste Zeit.

(Vor dem Kinobesuch nochmal geschaut: Civil War. Insgesamt immer noch nicht mein liebster MCU-Film, aber nach wie vor unterhaltsam.)

Serien hab ich natürich auch geschaut. Einmal ziemlich schnell die 10 Folgen Altered Carbon auf Netflix. Die Serie hatte ich einigermaßen gespannt erwartet, da ich vor Jahren das erste Buch der Trilogie von Richard Morgan gelesen und für ziemlich cool befunden hatte. (Tatsächlich habe ich erst durch das erneute Befassen damit im Zuge der Serie festgestellt, dass es noch 2 Folgebände gibt, die ich vielleicht gelegentlich noch mal lesen werde.) Altered Carbon (in der Übersetzung: Das Unsterblichkeitsprogramm) ist jedenfalls eine Adaption, die sich nicht allzu sklavisch an die Vorlage hält und auch schon Elemente aus den beiden Fortsetzungen mit einbringt. Die gezeigte Cyberpunk-Welt ist jedenfalls auch in der Serie sehr faszinierend und optisch grandios umgesetzt. Die Grundidee, dass Menschen nicht mehr an ihren Körper gebunden sind, da ihre Erinnerungen in im Nacken implantierten Chips gespeichert werden, ist auch nach wie vor spannend und erfährt in der Serie auch einige nette Umsetzungen, wenn z. B. zwei Schaukämpfer sich bis zum Tod bekämpfen, um im Falle des Gewinns einen neuen, besser mit Implantaten und Cyberware ausgestatteten Körper zu erhalten oder gleich in der ersten Folge Leute in Körper „resleevet“ werden, die halt gerade noch so übrig sind, auch wenn dann ein Kind mal im Körper einer 40-jährigen Frau landet. Konsequenterweise wird jedenfalls auch der Hauptcharakter von zwei Schauspielern gleichzeitig verkörpert, da ein Teil der Geschichte als Rückblende erzählt wird. In der Promotion der Serie stand Hauptdarsteller 1, Joel Kinnaman, ziemlich im Fokus, allerdings finde ich Darsteller 2, Will Yun Lee, fast noch ein bisschen cooler. Allerdings machen meiner Meinung nach beide ihren Job gut, auch wenn Kinnamans Takeshi Kovac halt schon sehr der Archetyp des düsteren brütenden SciFi-Helden ist. Tatsächlich hätte ich es ziemlich toll gefunden, wenn man Takeshi auch in der Gegenwarts-Version vielleicht anders besetzt hätte (der Charakter entspricht zwar dem Buch, aber etwas mehr Diversität hätte halt nicht geschadet). Trotzdem finde ich die Besetzung der Serie ansonsten sehr erfreulich und vor allem die weiblichen Charaktere haben es mir sehr angetan. Tatsächlich war mein Lieblingsplot einer, der sofern ich mich erinnere nicht im Buch auftaucht, nämlich der um Lizzie und ihre Familie.

Huh, es ist ziemlich schwer, über die Serie zu schreiben, ohne groß zu spoilern. Sie ist optisch und musikalisch jedenfalls wirklich ein Hingucker, ich persönlich finde Joel Kinnaman auch ziemlich cool als Hauptdarsteller – und darüber, Dichen Lachman irgendwo zu sehen, freu ich mich eh immer. Die Geschichte hat mich, obwohl ich sie grob ja schon kannte, sehr in ihren Bann gezogen und die  Änderungen die gemacht wurden, um die Ereignisse noch etwas persönlicher werden zu lassen, fand ich sehr gelungen. Es gibt reichlich Actionszenen, die teilweise auch schon ziemlich brutal geraten sind, allerdings hat mich das nicht weiter gestört und ich fand es passend zum Setting. Leider ist glaube ich gar nicht so richtig klar, ob es noch eine zweite Staffel der Serie geben wird – sie funktioniert auch als abgeschlossene Erzählung, allerdings würde ich wirklich gerne noch mehr von der Welt sehen und hoffe ein bisschen auf eine Art Anthologieserie, da das Setting das geradezu nahelegt. Wer als Cyberpunk und abgefahrene Ideen mag, sollte hier ruhig mal reinschauen.

Dann ist ja auch die erste Staffel von Star Trek Discovery nun mal durch, also kann ich jetzt auch mal was dazu schreiben. Zunächst mal bin ich absolut kein Trekkie, ich habe die neuen Kinofilme, First Contact und mittlerweile 1,5 Staffeln Voyager gesehen, bin aber nicht so „drin“ in dem ganzen Franchise. Von daher sind mir sicherlich Änderungen gegenüber irgendwelchen alten Setzungen gar nicht erst aufgefallen und selbst wenn – ich finde das meistens gar nicht weiter schlimm und kann auch ehrlich nicht verstehen, wie man sich 30 Minuten drüber aufregen kann, dass es jetzt Kommunikation per Hologramm gibt. Also jo, mir ist klar, dass es die in den alten Serien, die zeitlich danach spielen, nicht gab, aber ehrlich gesagt bin ich froh, dass Discovery gar nicht versucht auszusehen wie die TNG-Ära, sondern sich optisch eher an den Filmen orientiert. Was ich von der in meiner Twitter-Timeline geäußerten Kritik eher verstehen kann, ist die Tatsache, dass sie Serie zwischendurch wirklich sehr grim&gritty-düster-fies rüberkommt, was ein ziemlich anderes Bild zeichnet als es in dem Star Trek, was ich sonst so kenne, der Fall ist. Wobei es für mich irgendwie funktioniert hat, denn am Ende der Staffel gibt es ein paar wirklich schöne Momente, in denen der Geist von Staarfleet und der Föderation eingefangen wird, und die hätten nicht so gut funktioniert, wenn man vorher nicht gesehen hätte, wie anders und schlimm es sonst so laufen könnte.

Gut fand ich, dass Discovery kein Procedural geworden ist und ein hohes Handlungstempo hat. Tatsächlich passiert ziemlich viel in den 15 Folgen und manchmal hätte man sicherlich auch noch etwas länger an einem Handlungsstrang verweilen können. Am uninteressantesten fand ich eigentlich tatsächlich diesen ganzen Klingonen-Kriegs-Plot, auch wenn er coole Auswirkungen auf die Crew und deren Verhalten hatte. Aber tatsächlich schien das Ganze eher Katalysator für die restliche Handlung als alles andere zu sein. Und die fand ich dann auch ziemlich cool, auch wenn sie hin und wieder doch recht vorhersehbar war. Tatsächlich konnte man, wenn man auch nur ganz am Rande die Fan-Spekulationen verfolgte, die meisten „überraschenden“ Entwicklungen kommen sehen, aber das ist ja immer so eine Sache – entweder man teasert sowas vorher an, dann kommen findige Menschen im Internet halt womöglich drauf, oder man bringt die Wendungen so überraschend und ohne Ankündigung, dass sie irgendwie übers Knie gebrochen und unplausibel wirken. Von daher für mich gerne die erste Variante.

Die Charaktere und die Besetzung fand ich jedenfalls auch durchgehend super. Jason Isaacs ist ein herrlich charistmatischer zwielichtiger Captain Lorca, Michelle Yeoh ist auch großartig in ihrer Rolle. Und auch Michael Burnham als Hauptcharakter mag ich wirklich gerne und kann irgendwelche Mary-Sue-Vorwürfe (die natürlich mal wieder zufällig einen weiblichen Charakter treffen…) nicht nachvollziehen. Beim Lieblingscharakter schwanke ich trotzdem zwischen Saru und Tilly, die ich wirklich beide während der ersten Staffel ins Herz geschlossen habe. Aber auch die weiteren Figuren fand ich alle ziemlich cool und auch alle gut gespielt. Dass auf der Brücke der Discovery lauter Mädels mit superschicken Undercut-Frisuren arbeiten, kann ich auch nur begrüßen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht, von mir aus gerne mit mehr abgefahrenen Spore Drive-Sachen und weniger nuschelnden Klingonen (die wirklich sehr cool aussahen, aber die klingonischen Dialoge fand ich irgendwann ein bisschen mühsam).

Dann war da noch die 4. Staffel Grace and Frankie – immer noch eine fantastische Serie mit liebenswerten, schrulligen Charakteren, tollem Humor, traurigen und rührenden Szenen und beneidenswerten Locations. Wie immer waren die 13 Folgen viiiiel zu schnell vorbei.

Ansonsten habe ich ja neulich schon erwähnt, dass ich auf Twitch die Invisible Sun-Kampagne des OneShot-Networks verfolge. Invisible Sun ist ein gerade im Erscheinen begriffenes Rollenspiel mit seltsamer Magie, charakterzentrierten Geschichten und wunderschöner optischer Aufmachung. In der Kampagne trifft das dann auf drei begnadete Improvisations-Theaterspieler und das Ergebnis begeistert mich mit jeder Folge mehr. Tatsächlich schaue ich eher selten Actual Plays als Video und höre mir lieber (editierte) Podcasts wie Campaign an, aber A Woman with Hollow Eyes ist tatsächlich meistens 2-3 Stunden beste Unterhaltung ohne äääh und hmms und Regelblätterei. Ergänzt wird das Ganze noch um einige nur als Audio veröffentlichte Zwischenspiele. Leider ist die Kampagne schon halb vorbei, und leider möchte ich jetzt dringend dieses Spiel haben, was leider 250 Dollar kostet und vermutlich nochmal so viel Versandkosten. Und das ich dann vermutlich auch wieder nur in den Schrank stellen würde. Seuuuufz. Die Kampagne jedenfalls gibt es hier auf Twitch, hier auf YouTube und hier findet man die Podcast-Zwischenspiele dazu.

Spiele

Tatsächlich kam es mal wieder zu einem Spiele-Abend, an dem wir AnnoDomini (in der Spiel des Jahres-Edition) gespielt haben (und ich gewonnen habe, harrr harrr), außerdem Codenames (mit Bildern), was ein sehr spaßiges Spiel ist uuuund tatsächlich schon wieder Fiasko. Diesmal mit dem Playset „Mission zum Merkur“ aus dem Fiasko-Kompendium. Diesmal war die Aufstellung auch etwas sinnvoller und es lief eigentlich ganz gut, auch wenn am Ende die Würfel dem unsympathischsten Charakter irgendwie das meiste Glück zusprachen. So ein Fiasko aber auch. 😉 Der im Spiel erfundene Werbeslogan „There is no Mercury without ME and U!“ wird uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.

Rollenspieltechnisch gab es ganze zwei Samstage DSA im Februar und wir sind tatsächlich mit dem aktuellen Abenteuer immer noch nicht durch, was ein bisschen auch daran liegt, dass wir beide Male sehr spät angefangen haben. Und uns in einen Plan verbissen, der leider nicht durchführbar war. Immerhin waren wir dabei so hartnäckig, dass unser SL zum ersten Mal seit 15 Jahren die „sorry Leute, der Metaplot sagt nein“-Karte ziehen musste. Das fand ich aber recht erleichternd, da man dann ja immerhin weiß, dass der entsprechende NPC nochmal wieder vorkommen wird. Ansonsten sind wir glaube ich alle froh, wenn wir das Abenteuer dann hoffentlich diesen Samstag WIRKLICH beendet haben und mal wieder an anderer Front weiterspielen können. Immerhin könnte der Myranor-Südband kaum passender endlich erscheinen,  denn als nächstes steht, vermutlich mit einem kurzen Intermezzo im Kosch, wieder die Lamea-Kampagne an.

Dann hab ich ja noch was geleitet. Ja! Ich! Geleitet. Hammer. Irgendwie ergab es sich, dass einige Leute im Freundes- und Bekanntenkreis Lust hatten, mal wieder seit Langem oder überhaupt zum ersten Mal Rollenspiel zu machen und dann war da tatsächlich ein Freitag, wo der beste Mitbewohner von allen ein Tischtennisspiel hatte und 4 Leute Zeit und das war dann logistisch also wirklich SO bestechend, dass ich darüber total vergaß, dass ich ja eigentlich nicht gerne leite. Nach etwas Hin und Her bezüglich System und Setting wurde es dann das Einsteigerset zu Star Wars: Am Rande des Imperiums. Ich hatte vorher ein bisschen Sorge, ob das mit den 6 verschiedenen Würfelsymbolen, den Machtpunkten und so weiter nicht etwas zu viel ist für Neu- und Wiedereinsteiger, aber das ging tatsächlich erstaunlich gut. Zwischendurch gab es mal so ein wenig einen Hänger, weil einfach ungefähr 10 Proben am Stück nicht klappten, obwohl die Spieler echt nette Ideen hatten, wie sie es angehen wollen. Am Ende haben sie es aber trotzdem geschafft, mit dem geklauten Raumschiff aus Tatooine zu entkommen. Ich glaube, es hatten auch alle durchaus Spaß an der Sache, auch wenn es am Ende sehr spät war und alle müde und zwischendurch halt mal gar nix klappte. Skurrilerweise fiel mir das Leiten auch einigermaßen leicht, obwohl ich es ja noch nie gemacht hatte. Da half mal wieder der Campaign-Podcast weiter, denn zumindest passiv habe ich schon seeeeehr viele Stunden mit dem Spiel verbracht. Naja. Jedenfalls war es lustig und vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal eine Fortsetzung der Runde mit dem anderen Einsteigerset oder doch mit HEX oder Space 1889, was die anderen beiden Systeme waren, die ich angeboten hatte.

Und dann spielen der Mitbewohner und ich gerade noch Secret of Mana. Ja genau, das Spiel von 1993, das gerade in einer remasterten Version für die Playstation erschienen ist. Blöderweise mussten wir dafür dann erstmal eine Playstation kaufen. *hust* Was sich allerdings als ziemlich gut herausstellte, denn wenn man zu zweit ein Spiel spielen will, braucht man ja auch zwei Controller. Und jeder Controller hat einen Kopfhörerausgang. Und das heißt, dass wir jetzt zu zweit Fernsehen können und jeder einfach über die noise-cancelling Kopfhörer hören, falls die Trampelnachbarn mal wieder total in Action sind. Allein dafür hat es sich schon gelohnt. Äh ja, jedenfalls ist Secret of Mana so eins der liebsten Kindheitserinnerungsspiele des Mitbewohners, während ich es natürlich nicht kenne, weil in meiner Kindheit Computerspiele schlicht nicht vorkamen. Wir spielen jetzt also zu zweit, ich habe nach 3 Stunden schon sehr starke Sympathien für Princess Primm, finde die Monster alle viel zu niedlich zum Erschlagen und bin mal gespannt, wie es so weitergeht. Zumindest ist es nicht total bockschwer, wie ich es befürchtet hatte. Und zu zweit macht es jedenfalls doch recht viel Spaß.

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#12von12 im Februar 2018

Heute in der Special Edition: Lena ist zu doof, um bis 12 zu zählen und hat nur 11 Bilder gemacht. Also #11von12 – naja, der Februar hat ja auch weniger Tage als so’n Normalomonat, was solls.

Die anderen Bilder findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen.

Mal wieder ein Montags-12von12, das ist ja immer ein bisschen anstrengend, wenn man sich schon nach dem Wochenende wieder in die Arbeitswelt quälen muss und dann noch Fotos machen und so. Vor allem begann der Tag schon mit einer nervigen Autofahrt durch den Schneematsch und einem tollen Encounter mit einer Radfahrerin, die völlig ohne Not eine Vollbremsung machte und sich dabei in den Schneematsch packte, obwohl ich ihr Vorfahrt gewährt und angehalten hatte. Natürlich musste sie mich wütend bepöbeln, weil sie sich 2 Meter VOR meinem Auto langgelegt hatte. Muss man nicht verstehen.

Blick aus dem Bürofenster: Es ist Winter.

Es folgt das unvermeidliche Kaffee-Foto:

Nachdem ich wegen des gezogenen Weisheitszahns ja eine Woche fast ohne Kaffee auskam, bin ich jetzt wieder bei 2 Tassen pro Tag … aber das ist ja hoffentlich noch im Rahmen.

Ein Blick auf den noch etwas sehr wirren Büroboden:

Da kommt dann demnächst noch ein Regal hin. Solange das verdammte türkisgraue Kallax bei Ikea ENDLICH wieder verfügbar ist.

Dann Arbeit, Arbeit, wobei ich gestern supermüde und unmotiviert war. Montag halt. Meine Laune war nach dem Radfahr-Fast-Unfall auch nicht die beste und ich werkelte so brummelnd vor mich hin. Dann Mittagspause, zuerst mit nem kurzen Spaziergang zu Rewe:

Dort ein paar Sachen fürs Abendessen gekauft. Sehr über die EINE verkleidete Person gelacht, die einen Haufen Prosecco und Gemüse einkaufte, vermutlich für irgendein Event, für das sie auch die Schminke und die Katzenohren tragen musste. Sie sah nicht glücklich aus. Und ich war mal wieder froh, jenseits von Karnevalshochburgen zu wohnen. Jetzt nicht wegen der Kostüme, aber besoffene Massen, die sich durch die Innenstadt wälzen, braucht ehrlich kein Mensch. Achja, der Einkauf:

Dann noch schnell mein mitgebrachtes Essen verputzt:

Dann mehr Arbeit. Und ein sehr alltagsmäßiges Foto.

Nein, Leitz bezahlt mich nicht für diesen Blogeintrag. Aber die Metalltacker von denen sind wirklich sehr stabil. Und als ich sie in dieser Farbe bestellt hab, hieß es noch, dass wir auch nen roten Tresen kriegen und da hätte das total gut gepasst. Jetzt ist halt alles weiß-türkis und das rot passt nicht dazu, aber … egal. Ich mag die Farbe trotzdem.

Dann um kurz vor 5 Feierabend. Noch ätzendere Fahrt mit Umleitung, Baustelle und Schneegestöber. Dann mehr Wasser, diesmal nicht in gefrorener Form:

Es war für nen Montag ziemlich voll und ein paar nervige Leute waren auch unterwegs. Aber nun ja. Ich müsste mal wieder irgendwann hin, wenn es leerer ist, aber bisher schaffe ich es nicht, mich mal Samstagvormittag aufzuraffen.

Dann daheim. Hungär! Kochen.

Das Ergebnis: Mein geilstes Rezept der Welt. Sehr unfotogen, aber lecker. Und Nachtisch gabs auch:

Ich aß das alles im Bett, mit Noise Cancelling Kopfhörern Twitch schauend. Die Assinachbarn von obendrüber hatten nämlich Besuch und ich wollte gar nicht so genau rausfinden, wie laut es da wird. Geschaut hab ich die dritte Folge von A Woman with Hollow Eyes, der Invisible-Sun-Kampagne, die als Kooperation von Monte Cook Games und dem Oneshot-Network läuft. Ich möchte dieses Rollenspiel immer mehr haben, aber ich würde es mir bei dem Preis wohl wirklich erst kaufen, wenn ich dafür eine Runde hätte. Es macht jedenfalls einen tollen und wunderschönen Eindruck.

Dann Ohropax, Netflix und Schlaaaaaf.

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#WmdedgT, Februar 2018

Im Zuge von „ich könnte mal wieder mehr bloggen“ mache ich einfach mal mit bei „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“, organisiert von Frau Brüllen. Die Sammlung weiterer Tagesabläufe findet ihr hier.

Nachdem ich von Samstag auf Sonntag irgendwie furchtbar geschlafen habe (Nacken, Rücken, Kopfweh, Lärm) und wir gestern doch ziemlich lange Altered Carbon schauen mussten, hatte ich den Wecker dann erst auf 7.30 gestellt. Lang lebe die Gleitzeit! Okay, es wurde dann zeitlich noch ein bisschen knapper als ich dachte, weil ich ja, sportunaffin wie ich bin, gar nicht dran gedacht hatte, dass gestern Superbowl war. Was natürlich heißt: TRAILER, TRAILER, TRAILER! Während ich schlaftrunken in mein Twitter schaute, war dann auch schon überall „Trailer für Solo!“, „neuer Trailer für Infinity War!“ und dann musste ich doch nochmal gerade den Rechner anmachen und die zwei Trailer gucken, ehe ich mich arbeitsfertig machte.

Draußen Schneekrümel und für Hamburg arschkalte Temperaturen (-2 Grad), also gleich mal den neu gekauften warmen Pullover angezogen. Mit 2 Schichten drunter. Kalt wars trotzdem auf dem Weg zur Bahn. In der Ubahn dann so „Westworld Staffel 2 hat auch nen neuen Trailer“. Dann wusste ich auch schon, was ich im Büro heute als erstes mache :p .Aber erstmal U-Bahn, S-Bahn, aufm Handy lesen, heute mal keine Kopfhörer. Dann 10 Minuten Fußweg durchs noch sehr verschlafene Ottensen, immerhin bei schönem Wetter.

Im Büro klingelt natürlich schon das Telefon als ich reinkomme, grrr. Also in Jacke und Mütze erstmal telefoniert. Dann Rechner an. Gewundert, wieso die Aushilfe am Freitag GAR NIX von dem ihr aufgetragenen Kram erledigt hat? Ein Blick in die Telefonliste schafft Aufklärung – sie war krank. Hurra, hab ich noch nen Haufen Zusatzarbeit für heute gewonnen. Egal, jetzt erstmal WEEESTWOOOOORLD.

Es ist mal wieder arschkalt, weil Chef jede Woche die Heizung fast ausstellt, wenn er ins Wochenende geht und es dann Stunden dauert, bis die winzige mickrige Heizung den riiiiesigen Raum (Büro + Flur + Küche + 2 Bäder – ja genau, dafür gibt es EINEN kleinen Heizkörper. So schlau.) wieder warmbekommen hat. Dann erstmal das machen, was ich Montag immer mache – die Papierkalender mit dem Outlook-Kalender abgleichen und Termine nachtragen. Da seit 6 Wochen keiner Lust und Zeit hat sich damit zu befassen, wie man es hinkriegen könnte, dass alle auf den selben Kalender zugreifen können und ihre Termine dort eintragen, muss diese Notlösung herhalten.

Währenddessen mehr Telefon. Gleichzeitig auf Twitter noch die Trailer diskutieren und ein dummes Selfie posten. Was man halt so tut. Dann kommt schon Chef 1, bevor ich überhaupt Kaffee gemacht habe. Upps. Dann also noch schnell Kaffee machen, Tee machen, Geschirrspüler ausräumen. Bemerke erfreut, dass es nach nur 2 Wochen mal geklappt hat, dass jemand zu Ikea fährt und Regale für den Archivraum und weitere für das Büro besorgt. Vermutlich dauert es jetzt noch weitere Ewigkeiten, bis sie auch mal aufgebaut werden … vermutlich genau so lange, bis ich genervt bin, dass nix voran geht und es mit der Aushilfe zusammen selber mache.

Da ich letzte Woche einen Weisheitszahn gezogen bekam, soll ich nix trinken, was den Blutdruck erhöht, möglichst also keinen Kaffee etc. Deswegen gibt es Chai-Tee mit Milch. Der ist wenigstens auch warm.

Chef 2 +3 trudeln ein, ich arbeite derweil so vor mich hin. Und friere. Immerhin hab ich es besser getroffen als der Mitbewohner, der mir schreibt, dass bei ihm im Büro die ganze Heizung ausgefallen ist. Ich friere schon beim Gedanken noch ein bisschen mehr.

Dann ein paar Stunden das Übliche. Telefon (seht viel Andrang heute, 20-30 Telefonate waren das am Vormittag bestimmt), Termine vergeben, Diktate schreiben, E-Mails bearbeiten und so. Zwischendurch ruft die Aushilfe an und meldet sich für diese Woche ab wegen Trauerfall in der Familie. Was mich jetzt in die blöde Lage versetzt, dass Freitag keiner im Büro sein wird und ich mir noch überlegen muss, ob ich anbiete, einzuspringen. Pro: Ein freier Tag mehr, wenn ich mal einen brauche. Contra: Ich müsste Freitag halt arbeiten. Tja. Da muss ich jetzt wohl mal drüber nachdenken … nach einer Fünftagewoche fühl ich mich ja immer wie ein Wrack, andererseits ist mein Urlaubsbudget nach Aufbrauchung aller Rest-Tage im alten Job natürlich gerade nicht so groß, dass ein Tag mehr nicht sehr praktisch wäre.

Um 13 Uhr jedenfalls erstmal Mittagspause. Erst gehe ich kurz zu Rewe und kaufe ein paar Lebensmittel, dann zurück ins Büro. Eigentlich mache ich ganz gerne einen Spaziergang in der Pause, aber es ist einfach zu kalt. Außerdem muss ich ja noch mein Mittagessen essen, was ich heute nicht an meinem Schreibtisch nebenher essen darf. Weil Thunfisch drin ist und mein Chef der Meinung ist, dass kalter  Thunfisch ja so schlimm riecht, dass danach das ganze Büro stundenlang kontaminiert ist. Also esse ich meinen Salat im Serverraum … da ist es wenigstens warm.

Danach schlägt erstmal ein Handwerker auf, der verkündet, morgen früh würde der Strom abgestellt. Um 5 Uhr, was mir herzlich egal ist, aber wir müssen dafür den Server runterfahren nachts und die Alarmanlage könnte halt auch anspringen. Wunderbarerweise war diese Anlage schon drin, als meine Chefs das Büro gemietet haben und ihre genaue Funktionsweise hat leider niemand jemals erklärt, also können wir sie wohl auch nicht abschalten. Und der Server … nun ja, den könnte man runterfahren, würde der Monitor, der dranhängt, funktionieren. Tut er aber nicht. Manchmal ist das hier schon so ein bisschen Stromberg.

Mehr Arbeit am Nachmittag. Manchmal amüsieren mich Arbeitsdinge ja irrational. Zum Beispiel das Wort „Verfahrenskostenhilfeprüfverfahren“, einfach durch seine absurde Länge. Oder die Fristsetzung an einen Gegner für den Prozesskostenvorschuss für die Scheidung – Fristablauf 14. Februar.

Ansonsten noch kurze Unterbrechung, um jetzt den wirklich richtigen Nicht-Nur-Teaser-Trailer für Solo zu schauen. Hum-hom. Ich bin gespannt, aber total vom Hocker gehauen hat er mich jetzt nicht.

Irgendwann nur noch geistige Kapazität, um Schreiben einzuscannen und per Mail weiterzuleiten. Fürchterlich langweilige Arbeit, aber gemacht werden muss es ja. Zwischendurch dann doch noch mit Chef nen funktionierenden Monitor an den Server gebastelt. Unser superkompetenter IT-Typ hat nämlich das passende Kabel einfach nicht mitgeliefert für den, der da stand.

Dann um kurz vor halb 6 Feierabend.

[So, und ab hier muss ich das jetzt nachtragen, nachdem ich gestern völlig kaputt endlich daheim war, hab ich total vergessen, weiterzuschreiben. Upps.]

18:09 zu Hause (seit wir eine Uhr am Backofen haben, weiß ich das dann auch mal genau, weil man die sieht, sobald man zur Tür reinkommt 😉 ). Dann schnell erstmal den Laptop an und auf die Yogamatte, ehe die letzte Energie verschwunden ist. Ich hab ja im Januar wieder das 30-Tage-Programm von Yoga with Adriene gemacht, musste aber kurz vor Schluss dann ne Woche Pause machen wegen des gezogenen Weisheitszahns. Deswegen gestern also schnell das letzte Video gemacht, ging trotz der Woche Pause ganz gut.

Dann geduscht, in der Hoffnung, das plus Yoga könnten meine Kopfschmerzen vielleicht verschwinden lassen. War aber leider nicht so. Deswegen dann schonmal Tabletten rausgekramt und mir Essen gemacht – in diesem Fall, einfach das restliche Kürbiscurry von Samstag aufgewärmt und währenddessen noch kurz mit meinen Eltern telefoniert. Dann Curry und Tabletten auf dem Sofa, dazu eine Folge Elementary.

Und um 20:30 dann todmüde und migränig in Bett, dort noch ne Weile alte Modern Family-Folgen geschaut, noch dreimal ins Bad gerannt (gestern irgendwie fast 3,5 Liter getrunken, das rächte sich dann abends….) und irgendwann gegen 22 Uhr dann endgültig eingeschlafen.

Puh, ja. Hammerspannender Tag, ne?

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