Machs gut, alte Dame.

Du warst die beste aller Katzen.

Und wir waren heute noch ein allerletztes Mal gutes Personal und haben dich gehen lassen.

Machs gut, Majestät. Ich kann nicht sagen, wie sehr du mir jetzt schon fehlst.

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#12von12 im November 2016

Gestern war wieder 12 von 12: Blogger und Twitterer posten am 12. des Monats 12 Fotos aus ihrem Alltag. Da gestern Samstag war, gab es endlich mal was anderes zu fotografieren als Büroartikel.

Los ging der Tag mit einem Blick aus dem Fenster:

2016-11-12-11-44-00Ja, es hat tatsächlich schon wieder ein bisschen geschneit. Und saukalt ist es auch draußen.

2016-11-12-11-47-34Erstmal ein Kaffee. Gestern hatte ich die Hydra- und der Mitbewohner die Shield-Tasse😉 .

2016-11-12-12-11-04Das ist noch ein Rest Süßigkeiten aus Dänemark: Schokozeuchs mit Marzipan gefüllt. Sehr lecker, aber auch sehr süß.

2016-11-12-12-42-35Und damit man die Schokolade nicht so trocken runterwürgen muss, habe ich noch ein Stück Pizza vom Vorabend gefrühstückt.

2016-11-12-15-20-43Das ist ein Ausschnitt aus einer der Myranor-Karten, die ich nochmal konsultieren musste wegen Flussbenennungschaos in Alamar. Jetzt ist nun hoffentlich alles korrekt.

2016-11-12-16-33-57Dann mal raus aus der Wohnung und ein Stück spazieren gewesen. Wie man sieht, lag noch Schnee auf der Wiese vorm Haus.

2016-11-12-16-55-09Das ist wieder im Hammer Park. Diese Statue mag ich ja total gerne und die steht da immer so malerisch herum. Diesmal in einem Blättermeer, im Frühling steht sie in haufenweise Krokussen.

2016-11-12-20-00-46Dann ging es doch nochmal aus dem Haus: Der Mitbewohner und ich waren essen, um uns nach einer Woche Einsiedelei in Dänemark wieder langsam in die normale Welt einzufinden.

2016-11-12-20-25-21Wir waren – fancy, fancy – im Tschebull, wo wir erstmal mit einem Martini loslegten, dann gemischte Vorspeisen bestellten und dann hatte ich als Hauptspeise das hier:

2016-11-12-21-07-55Das war Schweinerücken mit Birnen-Brie-Tarte und Graupen. Total lecker alles. Also wirklich toll. Nom nom.

2016-11-12-21-50-02Das hier ist auch so eine der großartigsten Dinge am Tschebull: Man kann einfach von allen vorhandenen Nachtischen so Miniportionen bestellen, damit man alles probieren kann. Und alle sechs verschiedenen Sachen waren auch suuuuuperlecker.

2016-11-13-00-00-42Das ist gerade noch das Chaos auf meinem Zimmerboden, weil ich noch die restlichen Sachen vom Urlaub wegräumen muss. Aber dazu hatte ich gestern nach all dem Essen keine Lust mehr.

Ja, und das war es auch schon. Ein schöner, entspannter Samstag mit gutem Essen und noch etwas Erholung, ehe es wieder ins Büro geht am Dienstag.

Die übrigen 12 von 12 – Beiträge findet ihr wie immer hier.

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Mediengedöhns im Oktober 2016

Der Oktober ist vorbei, es folgt der obligatorische Medienrückblick.

Bücher

Da war zum einen der Ahsoka-Roman, der mich leider so enttäuscht hat, dass er einen eigenen Eintrag bekommen hat. Nee, das war leider gar nix. Da freut man sich monatelang auf den Roman zu einem seiner liebsten Star Wars-Charaktere und dann ist das so ein langweiliger Käse. Blöd.

Wesentlich besser war der zweite Comicband zu Kanan, nämlich Kanan: First Blood. Der beinhaltet Teil 7-12 der Comics und ist damit leider auch erstmal der letzte Band zu unser aller Lieblings-SpaceCowboyJedi. Warum man dann im letzten von 12 Teilen nochmal eben den Zeichner austauscht, erschließt sich mir ja weniger, aber es hatte vermutlich einen Grund. Leider ist der Zeichenstil dann im letzten Teil nicht ganz so schön wie in den anderen. Nachdem Kanan 1 mehr oder weniger beschreibt, wie Kanan nach Order 66 überlebte, geht es in First Blood darum, wie er überhaupt zum Padawan von Depa Billaba wurde und wie ihr erster gemeinsamer Einsatz in den Klonkriegen verlief. Dazu gibt es dann aber auch noch eine Rahmenhandlung, die meiner Meinung nach sehr geschickt aufgebaut ist und immer wieder mit Kanans Erinnerungen interagiert.

Depa Billaba hat in diesem Teil sehr viel mehr Screentime als in Band 1. Und das ist eine gute Sache, denn sie ist schon eine sehr coole Socke. Ich mag es sehr, wie sie trotz ihrer schlimmen Erfahrungen und alten Verletzungen eine gute Meisterin für Ka…leb ist und wie das wiederum Parallelen zu Kanan und Ezra aufweist und überhaupt. Es gibt auch wieder sehr schöne und traurige Momente mit den Klonen und diesmal auch ein bisschen mehr Handlung mit der Ghost-Crew. Das Ende bildet dann einen tollen Bogen zum ersten Band und ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Schade, dass ich jetzt keinen neuen Band mehr lesen kann … aber es gibt ja zum Glück noch mehr Star Wars- Comics.

Filme und Serien

Kein Film im Oktober. Und bei den Serien gibt es diesmal auch nur drei Rezensionen, weil ich ja immer erst nach Ende der Staffel was schreibe. Ich schaue aber gerade natürlich noch mehr Sachen, die aktuell laufen. Im Moment nämlich Rebels, Agents of Shield, Legends of Tomorrow, Westworld und Supernatural. Dazu dann also irgendwann in Zukunft mehr.

Komplett gesehen habe ich die erste Staffel von Luke Cage. Mit der hatte ich am Anfang so meine Probleme, denn die ersten Folgen erschienen mir irgendwie gleichzeitig recht zäh und zu überdramatisch. Aber zum Glück habe ich durchgehalten, denn so ab Folge 4 oder 5 wurde die Staffel dann doch richtig gut. Luke Cage spielt in Harlem, und die Serie nutzt dieses Setting auch komplett aus und bringt sehr viele Eigenheiten und Besonderheiten des Stadtteils und vor allem seiner afroamerikanischen Bewohner mit rein. Vermutlich lag da am Anfang auch mein Problem, denn als weiße Mitteleuropäerin hat man ja erstmal ziemlich viel wenig Ahnung davon, wie spektakulär es eigentlich ist, dass der schwarze, kugelsichere Superheld im Hoodie mit Kapuze herumläuft. Man lernt jedenfalls eine ganze Menge über Harlem und seine Gemeinschaft, wenn man die Serie schaut. Tatsächlich finde ich es ja sehr gut, wie jede der Marvel-Netflix-Serien immer noch so ein ganz eigenes Thema haben, das über das übliche Superheldenkrams hinausgeht. Ob das jetzt Missbrauch und Gaslighting bei Jessica Jones ist, Gentrifizierung und die Frage von Selbstjustiz in Daredevil oder halt bei Luke Cage jetzt Harlem und seine Geschichte als afroamerikanischer Stadtteil.

Okay, aber zurück zur Serie an sich: Die Story war mir so in der Mitte der Staffel dann etwas zu durcheinander, was die verschiedenen Bösewichte und deren teilweise recht abrupten Wechsel anging. Letztendlich hat sich das im Finale aber ziemlich ausgezahlt, denn das hat mir dann wirklich sehr gut gefallen, auch wenn es wohl das am wenigstens positive Ende aller bisherigen Staffel war. Luke Cage ist zwar so vom Grundprinzip her etwas weniger spannend als Jessica Jones oder Daredevil, aber während die beiden ja eher alleine mit ein paar Verbündeten herumeiern, geht es bei Luke Cage tatsächlich vor allem um die Frage, was ein Mensch mit übernatürlichen Kräften für die ihn umgebende Gesellschaft tun kann und wie er von dieser wahrgenommen wird. Schönstes Beispiel dafür ist der relativ am Ende der Serie auftauchende Song Bulletproof Love, der mir sehr gefällt. Ah, überhaupt, die Musik. Luke Cage ist eine sehr musikalische Serie, die alle möglichen Arten von Musik im Programm hat. Hip-Hop fällt einem natürlich als erstes ein, aber auch Soul und Jazz und Swing (würde ich jetzt laienhaft sagen) werden gespielt, da ja praktischerweise einer der Hauptschauplätze ein Nachtclub ist. Auch in den Actionszenen weicht man davon nicht ab. Optisch hat die Serie mit ihrem oft sehr gelblichen Licht was sehr eigenes. Dann sind da natürlich noch die weiteren Charaktere neben Luke. Manche von den Antagonisten fand ich ein bisschen überzeichnet, aber gerade so Charaktere wie Misty Knight (allein der Name!), Mariah Dillard oder natürlich Claire Temple, die auch hier wieder eine größere Rolle spielt, sind großartig gelungen. Insgesamt war ich nach anfänglicher Skepsis jedenfalls sehr angetan von Luke Cage und freue mich schon auf eine potenzielle nächste Staffel und natürlich die Defenders-Serie.

Unterbrochen wurde Luke Cage von einem relativ hektischen Schauen der 2. Staffel Mr. Robot. Wenn man nämlich im Mr. Robot-Cosplay zur ComicCon fährt, sollte man womöglich auf dem aktuellen Stand der Serie sein, damit man nicht aus Versehen gespoilert wird. Wir haben es zwar nicht ganz geschafft, die Staffel vorher zu beenden, aber bis auf eine Fast-Verspoilerung durch den Hotelrezeptionisten ging alles gut😉 . Also, Mr. Robot. Schon die erste Staffel fand ich ja ganz herausragend und absolut ungewöhnlich in jeglicher Hinsicht. Staffel 2 setzt der Verworrenheit in der Erzählung noch einiges drauf, selbst mir war das zwischendurch schon fast zu viel – aber letztendlich hat es sich wieder auf jeden Fall gelohnt. Mr. Robot hat schon in der ersten Staffel einiges anders gemacht als andere Serien und das bleibt auch in der zweiten so. Allerdings nimmt die Isoliert- und Verlorenheit der einzelnen Charaktere noch um einiges zu – wo in Staffel 1 noch irgendwo ein Team vorhanden war, gibt es jetzt fast nur noch Einzelkämpfer auf scheinbar verlorenem Posten. Ob das Darlene ist, die versucht, FSociety weiter voranzubringen, Elliot, der seinen Kampf mit seinem sehr persönlichen Dämon aufnimmt oder Angela, die versucht, die Dinge von innen heraus zu verändern. Um sie alle herum hat die Welt sich verändert, keiner weiß so richtig, wie er damit umgehen soll, weder die Wirtschaftsbosse noch die Politiker noch die Leute, die die Veränderung verursacht haben. Und das finde ich einen durchaus guten und stimmigen Ansatz, der die Serie doch sehr anders macht als die meisten.

Auch die zweite Staffel ist wieder sehr eigen, was die Kameraarbeit angeht, auch hier kleben die Personen oft irgendwo unten am Bildrand oder werden aus großer Entfernung gezeigt. Auch die Musik ist wieder großartig – besonderes Highlight war die Szene, in der Angela in einer Karaoke-Bar „Everybody wants to rule the world“ singt – sowieso ein Lied, das ich sehr mag, und in die Serie passt es perfekt. Insgesamt ist Mr. Robot sicher eine Serie, auf die man sich einlassen muss, in der zweiten Staffel noch mehr als in der ersten. Aber es lohnt sich.

Spiele

Am PC habe ich wieder gar nichts gespielt.

Aber, und das kann man ja auch mal berichten, wir haben es mal wieder geschafft, einen Nicht-DSA-Rollenspielabend zusammenzukriegen und diesmal konnten wir eine Runde Star Wars – Edge of the Empire spielen. Das hat mich sehr gefreut, weil ich ja so gerne diesen Podcast höre und das System, seit ich weiß, wie cool es sein kann, unheimlich gerne noch mal ausprobieren wollte. Es war dann auch eine sehr coole Runde, mit einem mon-calamarischen Ingenieur, einem Rebellensoldaten und einem tattoinschen Schmuggler. Und wir konnten danach nie mehr zurück nach Tattooine. Also alles wie immer :p .

Der Spielabend in Tweets:

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The Blogstöckchen strikes back

Aller guten Dinge sind vier … oder so. Jedenfalls wurde mir zum vierten Mal (in diesem Jahr ein Blogstöckchen zugeworfen, diesmal vom Blog Quest in Peace (großartiger Name für ein Rollenspielblog, übrigens!). Und natürlich antworte ich auch dieses Mal.

Mit welchem deiner Charaktere würdest du gerne einen Abend zu zweit verbringen?

Uff, schwere Frage, ich mag ja die meisten von ihnen. Und sie hätten alle so ihre Vor- und Nachteile. Mein Koch zum Beispiel könnte mir ein grandioses Essen kochen, ist aber scheiße im Smalltalk und hat ein gruseliges rauchendes Auge. Mein Schauspieler sieht herausragend aus und ein Abend mit dem und ein paar Cocktails würde bestimmt … nett. Andererseits hat er ein viel zu großes Ego. Bei meiner Schreiberin würde der Abend vermutlich mit interessanten Gesprächen anfangen, aber damit enden, dass ich versuche, ihren Helferkomplex und ihre Verlustängste zu kurieren, und das würde bestimmt grandios schiefgehen. Meine Skaldin könnte ein  unglaublich tolles Privatkonzert für mich geben, allerdings könnte es sein, dass sie mir auch aus Versehen meine Zukunft vorhersagt und das will ich doch alles gar nicht wissen. Meinem Magier würde ich gerne ein paar Beziehungstipps geben, aber wäre das ein gelungener Abend?

Ernsthaft in Erwägung ziehen würde ich drei Charaktere: Bert, meine Söldnerin, weil es garantiert ein lustiger, unkomplizierter Abend mit jeder Menge Spaß wäre. Geraldine, meine Agentin aus der Königsmacher-Kampagne, würde ich gerne kennenlernen, damit ich es vielleicht endlich schaffe, sie so dazustellen, wie ich es eigentlich immer wollte. Und Yasine, meine allererste Heldin, die ich 4,5 Jahre lang in der Jahr des Feuers-Kampagne gespielt habe, ist einfach einer der Charaktere, denen ich mich am verbundensten fühle. Insofern würde ich vermutlich letzten Endes sie wählen, auch deshalb, weil ich sie aktuell nicht mehr spiele.

Bevorzugst du eher regellastige oder regelarme Systeme?

Da kann ich mich gar nicht so genau festlegen. Ich spiele nach wie vor supergern DSA 4.1, was man ja nur als sehr regellastig bezeichnen kann. Ich spiele zwischendurch aber auch gerne mal FATE oder was fast regelfreies wie Fiasko, auch The Pool fand ich ein nettes System für One-Shots. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich für Runden, die länger als einen Abend dauern, doch schon gerne ein bisschen mehr Regelkram habe. Wir haben mal versucht, ein längeres Abenteuer mit The Pool zu spielen und das fand ich irgendwann zu handwedelig und auch ohne gute Möglichkeiten, den Charakter zu verbessern. Ganz so detailliert wie DSA muss es gar nicht sein, aber so ein Mittelding mit halbwegs komplexen Regeln, die trotzdem halbwegs schnell zu erklären und zu handhaben sind, finde ich gut. Also zum Beispiel sowas wie Ubiquity oder das Edge of the Empire-System.

Wie würde dein Traum-Spielleiter seine Runden leiten?

Jetzt kommt wieder der Teil, wo ich unseren SL lobhudele, denn meiner Meinung nach macht er das schon einigermaßen perfekt. Er kennt die Regeln besser als wir alle (ohne das irgendwie raushängen zu lassen), steckt supertief im DSA-Hintergrund drin, kann sowohl gekaufte Abenteuer super auf die Runde anpassen als auch tolle eigene Plots überlegen, versucht Wünsche der Spieler über die Charakterentwicklung zu berücksichtigen und regt auch selber Sachen an, die er cool für die SC fände. Er kann, das bewundere ich sehr, fast druckreif aus dem Stegreif sprechen, stellt NPCs gut und vielseitig dar, sucht für jede Spielsitzung passende Musik raus, bastelt „Titelbilder“ (die dann für das aktuell gespielte Abenteuer außen am Meisterschirm hängen) und Handouts. Man kann ihn quasi mit nix, was die SC tun, wirklich aus dem Konzept bringen. Ja sorry, ich bin ein Fangirl, unser Spielleiter ist toll. Er könnte es nur noch optimieren, wenn er irgendwann seinen Führerschein macht – dann müsste ich nicht jede Woche noch spätnachts das Auto nach Hause lenken.😉

Du spielst zusammen mit vier Promis Pen and Paper. Welche drei Prominente werden deine Mitspieler und welcher dein Spielleiter?

Die Frage kommt irgendwie ständig bei sowas und ich finde sie recht schwer zu beantworten, man weiß ja nicht, wie welcher Promi privat so drauf ist. Deswegen sag ich jetzt mal: Ich würde, auch wenn das eher Prominenz unter Rollenspielern ist, unfassbar gerne mal mit den 4 Leuten von Oneshot Campaign spielen, auch gerne genau in der Besetzung, was SL und Mitspieler angeht.

Du wirst in dein Lieblings-PnP-Rollenspielsystem gesaugt. Wo landest du und welche Rolle (Klasse) würdest in der Welt übernehmen?

Ich lande in Aventurien, vorzugsweise nicht in der letzten Einöde, sondern in einer coolen Stadt wie Gareth oder Vinsalt oder so. Dort würde ich dann als „Klasse“/Profession vermutlich ähnliches sein wie in der realen Welt – bei DSA gibts ja zum Glück nicht nur Krieger-Magier-Streuner, sondern auch genug alltägliche Berufe. Insofern wäre ich wohl Schreiberin, wie meine Heldin Curima, oder so etwas in der Art. Es sei denn natürlich, ich hätte ganz viel Glück und könnte auf einmal zaubern oder irgendein  Gott fänd mich cool genug, um mich zu weihen.

Für welches System könnte, deiner Meinung nach, gar nicht genug Material erscheinen?

Tja, das ist so eine Sache, einfach nur „viel Zeug“ ist ja auch nicht ganz das Wahre. Zum Beispiel erscheint gerade ganz viel Kram für DSA, aber da ich DSA5 ja blöd finde, hab ich da nur was von, wenn man die Sachen problemlos auch für DSA4 benutzen kann. Und es ist ja auch immer die Frage, ob man ganz viel Ergänzungen und Zusatzbände und Kaufabenteuer überhaupt braucht oder ob man ganz froh ist, wenn man sich 1 oder 2 Bücher kauft und dann wars das auch erstmal und man kann damit 3 Jahre spielen.

Aber okay, um die Frage trotzdem zu beantworten: Da ich gerade so sehr im Star Wars-Wahn bin, kann gerne noch viel mehr Zeug für Edge of the Empire bzw. die beiden anderen Settings erscheinen. Zumal das da auch sehr optional ist und meist einfach weitere Spielmöglichkeiten bietet und man auch mit dem Grundbuch schon vermutlich sehr lange spielen kann.

Welches Universum verdient seine eigene Pen and Paper Umsetzung?

Auch diese Frage habe ich, glaub ich, schon mal beantwortet, aber egal. Generell gibt es inzwischen ja genügend Universalsysteme wie FATE, mit denen man jegliches Setting bespielen kann. Spannend finde ich eine eigene Regelumsetzung immer dann, wenn das Universum auch etwas hergibt, was eine eigene Regelmechanik rechtfertigt.

Jedenfalls bleibe ich mal bei meiner Antwort vom letzten Mal: Ich hätte gerne ein PnP-Rollenspiel zur Fernsehserie Defiance. Das Setting bietet eine Sci-Fi-Dystopie in einem meiner Meinung nach sehr interessanten Zeitraum, nämlich dem, wo die Aliens gerade weder just mit Angriff drohen noch schon seit Jahrhunderten mit Menschen zusammenleben, sondern eben gerade erst vor ein paar Jahren angekommen sind. Die verschiedenen Alienspezies finde ich alle ziemlich cool, außerdem gibt es witzige Techniksachen und halt eine wilde Mischung aus restlicher menschlicher Zivilisation, wild terraformter Natur und fremder Alienkultur. Das würde ich wirklich gerne mal spielen.

Welches ist deine Lieblingsfantasyrasse und wieso?

Ich selber spiele am liebsten Menschen, weil mich die biologischen Abweichungen bei anderen Spezies immer irgendwie aus dem Spiel reißt. Wenn ich ständig dran denken muss, dass „ich“ nur 1,40 groß bin, im Dunkeln sehen kann und beim Geruch von Brot kotzen muss, komm ich nicht in Spiel rein. Ab und zu spiele ich schon mal Spezies,  die keine Menschen sind, aber denen halt recht ähnlich. Twi’lek zum Beispiel.

Abgesehen von den eigenen Charakteren wären bei meinen Lieblingsspezies die Neristu sehr weit vorne, die gehören zu DSA-Myranor und ich finde sie cool, weil sie ziemlich originell sind und mir noch nicht aus tausend anderen Fantasybüchern bekannt vorkommen. Neristu sind Humanoide mit vier Armen, blauer Haut und drei Nasenlöchern, die nachtaktiv sind und im Dunkeln sehen können. Sie haben eine ziemlich großartige Kultur, sind oft als sehr zwielichtig verschrien (was daran liegen könnte, dass es bei ihnen ganz offiziell sowas wie eine Gilder der Giftmischer oder Kopfgeldjäger gibt *g*), besitzen eine sehr interessante Glaubenswelt und sind untypisch, aber nicht zu fremdartig-abgefahren.

Gibt es eine bestimmte Art von Plot, die du bevorzugst, z.B. Intrigen, Kämpfen, Investigation?

Ich mag alles, bei dem man Mitdenken und Rätseln kann/muss. Also Detektivabenteuer, Intrigen, Rätsel lösen usw. Wobei auch kampflastige Abenteuer natürlich cool sein können, wenn entweder eine taktische Komponente dabei ist (und die SC auch in die Planung einbezogen werden) oder dabei einfach eine Stimmung gut rüberkommt, wie z. B. in einer großen Schlacht. Großartig finde ich auch so soziale Herausforderungen, also sowas wie sich verkleidet auf einen Ball einzuschleichen oder dergleichen.  Oder generell so heimliche Aktionen mit rumschleichen und verkleiden und verstellen. Was ist nicht so mag, sind reine Reiseabenteuer oder irgendwas, was zum Großteil aus Zufallsbegegnungen besteht (was bei Reiseabenteuern leider oft der Fall ist). Meist ist ein Abenteuer ja aber ohnehin eine Mischung aus verschiedenen Elementen.

Was steht bei dir beim Rollenspiel im Vordergrund: Spaß oder Immersion?

Ich verstehe die Frage nicht ganz, denn maximalen Spaß habe ich bei höchstmöglicher Immersion.

Aber vermutlich isses so gemeint, dass man sagen soll, ob man lieber versucht, ernsthaft-immersives Rollenspiel zu machen oder eher so Bier-und-Brezel-mäßig mit viel Gelächter spielt. In dem Fall: Sehr viel lieber ersteres, auch wenn es natürlich nicht immer und vor allem nicht am Stück durchzuhalten ist. Zumindest habe ich es noch nicht erlebt, dass in einer Spielsitzung gar nicht rumgeblödelt würde, aber das mag auch an der Dauer unserer Spielrunden liegen, die meist so irgendwo bei 8 Stunden aufwärts liegt. So lange kann man keine superernsthafte Stimmung aufrecht erhalten. Am liebsten mag ich es eigentlich, wenn lustige Situationen und witzige Sprüche aus dem Spiel heraus und zwischen den Charakteren entstehen. Aber natürlich kommt Outgame-Gelaber und dumme Flachwitze und Wortspiele trotzdem vor und auch öfter von mir selbst ausgehend als mir das eigentlich lieb ist. Aber ich finde, das muss man entspannt sehen. Wenn man so wie meine Runde fast jeden Samstag spielt, dann kann nicht jeder Spielabend das Highlight schlechthin sein, manchmal ist es auch ein Abend, um Pizza zu essen, vorm Spiel 2 Stunden lang über Serien und Computerspiele zu quatschen und 15 saudoofe Wortspiele zu machen. Trotzdem freue ich mich immer, wenn das mit der Immersion und dem Drama und so richtig gut klappt.

Jemand fragt dich, was Pen and Paper überhaupt ist. Antworte in einem Satz.

„Eine Art Mischung aus interaktiver Geschichte, Laienschauspiel und Gesellschaftsspiel – wie genau das aussieht, kann man sich auch im Internet anschauen.“

Nun ist es wieder an der Zeit, Leute zu nominieren! Langsam wird es echt schwer, es hatte ja gefühlt jeder schon das Stöckchen mindestens einmal.

Ich nominiere natürlich wieder Judith (mit oder ohne Christian), weil ich ein böser, gemeiner Mensch bin. Und außerdem auf eigenen Wunsch Julie und Sal. Und wenn sie mögen, auch den GM Raphi und den Nur-den-Tim. Und zwar mit folgenden Fragen:

  1. Welches Rollenspielprodukt in deinem Besitz bedeutet dir am meisten und warum?
  2. Welches Fantasy/SciFi-Klischee hängt dir total zum Hals raus?
  3. Womit schafft es ein Rollenspiel-Mitspieler, dass du ihn/sie sofort aus der Runde werfen willst?
  4. Wie findest du Let’s Plays, also Videos von echten Spielrunden? Schaust du welche? Stellst du selber welche online oder könntest du dir das vorstellen?
  5. Abseits des Rollenspiels: Was ist dein liebstes Brett- oder Kartenspiel für einen gemütlichen Spieleabend?
  6. Lagepläne, Battlemaps und Miniaturen für Kämpfe im PnP – yay oder nay?
  7. Du kriegst einen Haufen Geld und genügend Freizeit, um einen Fantasy- oder SciFi-Roman zu schreiben. Was wird es? Wo spielt es? Was sind die Hauptfiguren?
  8. Gibt es Musik, die du, abseits von Hintergrundmusik für Sitzungen, mit Rollenspiel oder deinen Charakteren verbindest?
  9. Regeln auf dem Tablet, Software zum Musikabspielen oder gleich reine Online-Runden: Wie viel Technik gehört für dich zum Rollenspiel?
  10. Wie kamst du eigentlich zum Bloggen?
  11. Wie sehr befasst du dich im Internet mit Rollenspielinhalten (Blogs, Foren, Videos usw.)?

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Ahsoka: Not the novel I was looking for

[Ausnahmweise mal ein Eintrag auf Englisch, aus Gründen.]

I usually blog in German, but a lot of the great people I follow on  Twitter because they tweet and blog about Star Wars would not understand it. Because of that I decided to write my thoughts about the Ashoka novel in English. So here is my first English blog entry – please forgive me for making mistakes and not being super-eloquent, I’m not a native speaker🙂 .

Warning: I talk about all the things that happen in the novel, so there’ll be spoilers.

The Ahsoka novel by E. K. Johnston is the book I was looking forward to since it was announced at SWCE this summer. Ahsoka is one of my favorite characters, not only in Star Wars but of all fictional characters I know. I really liked her in the Clone Wars show, I was superhappy she returned in Rebels and when season 2 of Rebels was nearing its end I basically cried every time she was on screen, because I had a bad feeling about the finale. That panel about the unfinished Clone Wars arcs made me really sad they were never finished, and I really hoped that some of the stuff that happened there would find its way in the novel.

So of course I preordered it and startet reading as soon as it arrived. I must admit I never really read the part of the announcement that said it was going to be a Young Adult novel, I only read that in the review on Wookiegunner (which I skimmed to avoid spoilers while I still waited for my copy to arrive). I was somewhat astonished that the book did not seem very long and the layout was very spacy. But anyhoo, Ahsoka! So I finished it in a week.

I share a lot of Johnamaries opinions in the Wookiegunner review. Yes, Ahsoka sounds like Ahsoka, which made me really glad. I could imagine most of the dialouges in her voice while reading. I also liked how she got her white lightsabers and I think the whole journey she goes on is somewhat meant to be and leads her to becoming the person she is in Rebels. The book was a fast read, there was some good humor and also some drama in it.

But I also see a lot of problems with the novel. It’s not that I don’t liked it at all, but I was hoping it would be great and ended up somewhat disappointed.

First of all, there is the setting. All of the plot takes place on some dull Outer Rim planets and moons with no interesting structure or design. The people Ahsoka meets are mostly human. The planets are either deserted or the reader never gets to know more about them or they do superexciting stuff like … agriculture. I understand that Ahsoka can not flee the Empire to a well-known planet everyone would expect her to, but, holy kriff, was Raada DULL. Especially when you compare it to Gorse and Cynda in A New Dawn, where the story of „The Empire preys on a planet for resources and its people suffer from it“ was done so much more interestingly and set in a much cooler location.

Then there were the characters. I liked Ahsoka, I liked Bail Organa … and then it got lest interesting, because there was hardly a chance to get to know the other characters very well. Kaeden and Miera, the two sisters who Ahsoka befriends on Raana, had the most screentime (booktime?) besides Ahsoka herself, but while I kind of liked how they struggled with each other and the question if Ahsoka could be trusted, there was not so much else going on with them. I missed something interesting or quirky or surprising, altough I really liked Kaedens crush on Ahoksa (I wish there had been a bit more focus on that part). Some other characters like Selda, the Togrutan barkeeper, or Fardi, the rebellious smuggler, seemed interesting, but they appeared to shortly to really find out more about them. And when it comes to the bad guys – I found none of them interesting. The imperial clerk who organized the Raada operation was rather boring, the stormtroopers and their officers had no one who stood out at all and even the Inquisitor who tried to kill Ahsoka in the end was … well, just another Inquisitor. Sadly the book provided no more informations on him and his brothers and sisters that went further than the ones already known from Rebels.  (I’d really like some more information on the Inquisitors, by the way.)

What bothered me most is the way the book focuses on the different parts of the story. There are chapters and chapters where basically nothing happens except Ahsoka trying to live a normal life while still thinking a lot about the Clone Wars and her losses. Which is okay, but the way it came up again and again seemed a bit repetitive to me. The most frustrating part for me was when she finally decides to help people and use her powers to do some good in the Outer Rim – and then this part is summarized in just one page, while there were 5 or 6 chapters about agriculture and doing nothing and finding places to hide food. Argh. The pacing did not work at all for me, the rather boring stuff on Raada got lots of pages while the interesting parts were described in a lot less words. At the end of the book, Ahsoka finally became Fulcrum – and with that ends the story, leaving the stuff I would really wanted to know about unwritten.

I don’t really get why that specific point in Ahsokas history was chosen to be the main focus of the story. It would have been possible to tell what she was doing in her early Fulcrum years and describe what happened before in flashbacks or the interludes. Ah, the interludes. I liked some of them, like the one who gave a glimpse of the Siege of Mandalore storyarc from Clone Wars. But some of them seemed rather random to me. I don’t know why Obi-Wans life on Tattoine needed to be in this book, for example.

The novel was less sad or dark than I exspected – maybe because it is an YA-novel, maybe because there is no scene showing Ahoska directly after Order 66. It is fine with me that she found her way of dealing with it all, because that is one thing that makes her a great character. But all of her thoughts about Anakin and Obi-Wan and losing them never really got to me. There were some parts that were done great like her reaching for her lightsabers that are no longer there, or all about how she gets her new lightsabers, but the book did not manage to get me really close to her. One of the things I find so fascinating about Ahsoka is that she went through so much (fighting in a war while still being a teenager, giving up her place in the Jedi order, surviving Order 66) and still managed to be such a kind person with so much inner peace. I hoped the novel would give some insight about this and how she manages that, but there is just the usual „the Force gives her peace“-explanation – which would be perfectly sufficient for a Jedi, but as we all know, Ahsoka is no Jedi. I also would have liked to learn more about her connection to the Force which seems very special to me. That she could destroy an Inquisitor’s lightsaber by sheer will, take out the crystals and make them light again seems to be something not everyone could do, and the white color of the sabers also seems to be a hint of her being different from other force users. Maybe this all is connected to what might happen to her after the season 2 finale of Rebels – but there is no clue in the novel about it apart from the fact she is able to turn the crystals.

Concerning the purpose of the book to get new readers interested in Star Wars (which I assume is one of the reasons it was published as a YA novel): I don’t know how good the novel works for someone who does not know Clone Wars and/or Rebels. I guess the most of the mentioned names and places are very well known if you ever heard of Star Wars. To be honest I sometimes got annoyed when Anakin or Obi-Wan or R2D2 got mentioned for the umphiest time, because it sometimes felt a bit like name-dropping. In any case, I think it is possible to understand the plot of the novel even when you are new to Star Wars, but it has, of course, more impact when you know the rest of the story. I don’t know if the locations like Raada were chosen to make it easier to understand the story and the world if you don’t know the SW galaxy at all. But even in that case it should have been possible to pick a more interesting planet and explain its features on some of the many pages the novel spent talking about farming and hiking.

So in the end I closed the book with the feeling that this was just not the Ahsoka novel I was hoping for. The stuff that really interests me, like Ahsokas special connection to the force or how exactly she survived Order 66 or what her work as Fulcrum was like, was not there, while the plot that was there never managed to get me really interested. I missed some cool and interesting supporting characters or some new and great locations. There was too little sense of wonder, which normally comes easy in the strange and wondrous place that is the galaxy far, far away.

As a conclusion: The Ahsoka novel did not make me as happy as hoped it would. It felt like a reeeeally long prologue to a story that was not told. At least not yet. I hope the success of the book will mean more Ahsoka content for us, maybe a second novel or a comic or finally that Siege of Mandalore-movie on Netflix or whatever. I am happy the novel is such a big success because I am sure a lot of work went into it and a lot of people enjoyed it even if I did not like it as much as I had hoped.

So see you soon, Snips. And may the force be with us.

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Don’t kill my darlings – wieso ich keine Charaktertode brauche

Das ist jetzt wieder ein Artikel, der aus einer Twitterdiskussion entstanden ist, bei der dann alle Beteiligten feststellten, dass man auf Twitter einfach nicht gescheit diskutieren kann. Also, all ihr da draußen, die ihr an der Diskussion teilgenommen habt, fühlt euch eingeladen, in den Kommentaren weiterzumachen🙂

Wie die Überschrift schon sagt, es geht um Charaktertod und dessen Für und Wider und vor allem die Frage, ob er vom Zufall abhängen sollte. Ausgangspunkt war dieser Blogeintrag und da die Antwort auf Frage 3. Ich zitiere mal in Teilen:

Der Charaktertod gehört dazu. Und er muss nicht immer sinnvoll sein. Natürlich wünschten sich viele Spieler für ihren Charakter einen heldenhaften Tod, aber auch ein erfolgloser Wurf beim Klettern in 500 Fuß Höhe kann zum Absturz und damit zum Ableben führen.

Dieser Aussage stimmten auf Twitter so einige Leute zu, ich musste wie immer bei dem Thema reflexhaft widersprechen und nun habe ich den Salat und muss darüber bloggen. Also nicht, weil mich einer mit vorgehaltener Knarre zwingen würde, aber weil es mir ein Bedürfnis ist.

Miteinander, gegeneinander, durcheinander

Grundsätzlich gehört die Frage, wann ein Charakter das Zeitliche segnen kann, natürlich in den großen Komplex des Umgangs der Spielgruppe untereinander. Das betrifft auch die Frage, ob offen oder verdeckt gewürfelt wird, ob die SC auch komplett an ihrer Aufgabe scheitern können, ob die SL Hilfestellung gibt, wenn die Spieler in eine Sackgasse gerannt sind und so weiter. Im Prinzip stellt sich halt die Frage, ob das Abenteuer etwas ist, was die SC und die Spieler im Wettstreit gegen den SL „schaffen“ müssen oder ob man einfach irgendwie gemeinsam eine coole Geschichte erzählt, in der die SL vielleicht auch gar nicht so viel mehr zu sagen hat als die Spieler. Zwischen diesen beiden Extremen dürften sich die Positionen wohl bewegen.

Nun isses nicht so, dass ich jetzt nur noch spielleiterlose Systeme wie Fiasko spielen wollte und ich mag es auch durchaus, wenn unser SL uns als Spieler und SC vor eine Aufgabe stellt, von der wir nicht sofort wissen, wie wir sie lösen können. Allerdings weiß ich dann immer, dass er uns keine unlösbare Aufgabe vorsetzt, weil ers lustig findet, dass wir auf die Fresse kriegen. Fast immer kriegen wir es dann eben auch hin, die Situation auf die ein oder andere Weise zu lösen, auch wenn natürlich mal was schiefgeht und nicht immer alles nach Plan läuft. Im Gegenzug kann sich unser SL dann auch schon drauf verlassen, dass keiner seiner Spieler kompletten Bullshit baut, nur um ihn zu provozieren oder zu sehen, ob er es ihm/ihr durchgehen lässt. Das schafft eine entspannte Grundstimmung, in der Platz ist für unkonventionelle Ideen, für Charakterspiel und auch mal für slapstickartige Nummern, bei denen irgendwas total schiefgeht.

Insofern läuft das bei uns schon recht ideal so, wie ich das gerne hätte, und ich kann Schilderungen von Spielern, die sinnlos versuchen, ihre Grenzen auszutesten (und z. B. verkünden, jetzt nackt in die Eiswüste zu ziehen, um ein Beispiel von Twitter aufzugreifen) genausowenig verstehen wie SL, die sich ein Abenteuer ausdenken und dann mal gucken, ob die SC es schaffen, zu überleben. Das wäre für mich dann schon ein Grund, das außerhalb des Spiels anzusprechen und im Zweifelsfall die Runde zu verlassen. Klar, das sagt sich immer leicht, und in manchen Wohnorten kann man sich nicht aussuchen, wen man überhaupt zum Spielen findet, aber Spaß machen würde mir das Spiel unter solchen Voraussetzungen halt nicht.

Ich habe da teilweise das Gefühl, dass das auch immer sehr verbissen diskutiert wird – wer verdeckt würfelt, ist ein railroadender Märchenonkel, der seine Spieler in Watte packt und ihnen eine Geschichte vorliest, nur die echten, truen Rollenspieler sind knallhart und würfeln offen und wenn dann halt jeden Abend ein SC stirbt, dann müssen sich die Spieler halt verdammt noch mal mehr anstrengen. Kann man sicher so sehen, es wäre aber keine Atmosphäre, in der ich spielen wollte.

Realismus und Dramatik

Ein weiterer Punkt ist das Schwanken zwischen einer erzählerisch schönen, den Regeln der Dramatik folgenden Geschichte und dem Realismus von Welt und Zufall. Natürlich ist es möglich, dass man so viel Pech hat, dass der erfahrene SC-Krieger gegen den schwächlichen Goblin unterliegt und stirbt. Sowohl die Würfelergebnisse geben das her als auch die Erfahrung – es fallen genug Leute beim Kirschernten von der Leiter, stürzen über die Teppichkante oder verletzen sich sonstwie auf unwahrscheinliche und undramatische Weise. Insofern ist es natürlich in gewisser Weise nur realistisch, wenn die SC auch in einem Scharmützel gegen Wegelagegerer draufgehen können, während sie eigentlich erst auf der Reise zum eigentlichen Ort des Geschehens sind. Es ist nur die Frage, ob man das möchte. Und ich möchte das nicht.

Realismus kann ich jeden Tag haben, das Leben ist voll von blöden Zufällen, Pech und Pannen. Das brauche ich im Rollenspiel nun nicht auch noch. Und für mich ist Rollenspiel umso besser, je mehr sich a) eine persönliche Involvierung aufbaut (dazu später mehr) und b) je besser sich ein RPG-Abenteuer nach gewissen Regeln der Dramatik entwickelt. Natürlich isses immer noch Rollenspiel und die Geschehnisse hängen davon ab, was die Spieler tun, so dass es nie eine komplett durchgescriptete Dramatik geben kann. Soll es auch gar nicht, sonst kann ich stattdessen ja auch ein Buch lesen. Aber so gewisse Punkte und Richtlinien eines dramatischen Aufbaus sind auch im RPG durchaus zu erreichen. Ob das jetzt ein lange aufgebauter Gegenspieler ist oder ein NPC, der lange als Freund der SC aufgebaut wird, ehe er/sie in Gefahr gerät, eine sich erfüllende Prophezeiung oder eine sich aus verschiedenen Puzzleteilen zusammensetzende Erkenntnis. Und was halt in den Aufbau einer Geschichte nun ganz schlecht passt, ist, dass die Hauptperson auf der Anreise am dritten Goblin von links stirbt.

Das heißt im Umkehrschluss natürlich, dass ein Charaktertod auch durchaus toll sein kann, wenn er in der richtigen Situation passiert und mit der richtigen Dramatik einhergeht. Das muss dann nicht immer total episch ablaufen, ein stiller Abgang oder die letzte Konsequenz eines alten Fehlers oder der eigenen Uneinsichtigkeit kann für mich genauso dramatisch passend sein wie ein episches Aufopfern.

Was ist ein Spielercharakter?

Wie man zu Charaktertoden steht, hängt wohl auch sehr davon ab, wie man zu seinen Charakteren an sich steht. Sind sie eine Ansammlung von Zahlen, die andere Ansammlungen von Zahlen (aka NPCs) bekämpfen? Sind sie der Versuch, sich im Laienschauspiel zu ergehen? Ein anderer Name, den man sich selbst gibt, während man so tut, als wäre man grad im Mittelalter oder auf einem Raumschiff? Eine Figur, die bereits eine Persönlichkeit hat? Oder lieber ein weißes Blatt, das sich erst im Laufe der Abenteuer mit Leben und Geschichten füllt? Die Antwort liegt für jede Spielerin wohl irgendwo dazwischen.

Je mehr man natürlich am Charakter hängt, desto fataler wäre ein Tod desselben. Deswegen bin ich auch so unbegeistert von der Möglichkeit, dass die SC durch dumme Zufälle sterben können. Ich mag meine gespielten SC nicht nur, sondern habe für die meisten von ihnen auch Pläne für ihre Zukunft  – manchmal sehr konkrete, manchmal mehr so eine vage Idee, was sie irgendwann mal werden und sein und erreichen könnten. Diese Ideen sind in manchen Fällen meinem SL auch schon bekannt und wenn es passt, baut er da immer mal wieder was ein, was den SC in die entsprechende Richtung schickt. Manchmal passiert natürlich auch etwas und bringt die Planung durcheinander, das ist dann auch okay. Aber ganz sicherlich möchte ich nicht, dass eine Figur, für die ich schon für die nächsten Jahre Pläne und Ideen habe, dann einfach weg ist, weil ich leider die Kletternprobe verpatzt habe und der SC nun tot ist.

Etwas anders sehe ich das tatsächlich bei One-Shots, bei denen gar nicht geplant ist, die Charaktere länger als einen Abend zu spielen. Da sind auch schon etliche meiner SC draufgegangen und ich fand das sehr okay. Auch wenn ich meistens auch zu einem Archetypen schon nach ner Stunde ein engeres geistiges und emotionales Verhältnis habe, als ich das meistens zugeben möchte😉 . Bei sowas wie Fiasko ist natürlich auch total in Ordnung, wenn die Charaktere sterben, das ist ja ein Teil des Spaßes.

Und wo bleibt die Spannung?

Das am häufigsten gebrachte Argument für offenes Würfeln und für mögliche Zufallstode ist das der Spannung. „Aber wenn man weiß, dass keiner stirbt, isses ja langweilig“. Ich kann tatsächlich sagen, dass das bei mir nicht zutrifft. Wenn das Abenteuer gut läuft und die Atmosphäre richtig aufgebaut wurde, bin ich im Charakter so drin, dass ich in dem Moment kaum noch weiß, dass er oder sie nicht einfach durch einen verirrten Pfeil sterben wird. Ich weiß, damit mache ich jetzt noch zusätzlich das Thema „Immersion“ auf, aber für mich ist das auch eins der wichtigsten Elemente am Rollenspiel. Wenn ich richtig drin bin, dann sitze ich da auch mit Herzklopfen und zittrig am Spieltisch, weil meinem Charakter grad was Spannendes oder Gruseliges passiert. Dass ich dann irgendwo theoretisch weiß, dass mein SC „safe“ ist, ist in dem Moment egal, weil ich zu sehr im Charakter drinstecke.

Tatsächlich ist es sogar eher so, dass ich mich mehr in die Spannung, die Dramatik, die Atmosphäre reinwerfen kann, wenn ich weiß, dass das Sicherheitsnetz irgendwo da ist. Ich habe durchaus SC, die sehr mutig oder ein bisschen todessehnsüchtig sind, und die könnte ich nie in voller Breite ausspielen, wenn ich Angst haben müsste, dass sie in einem unwichtigen Nebenscharmützel sterben. Nur weil dem Charakter egal ist, ob er/sie lebt oder stirbt, heißt das ja nicht, dass ich als Spielerin ihn/sie nicht sehr dringend noch ein paar Jahre spielen möchte. Wenn ich in meiner Dänemarkrunde spiele, bin ich auch immer viel vorsichtiger und quasi taktischer, weil da offen gewürfelt wird und auch Zufallstode passieren können. Da disktutier ich dann auch am Spieltisch bis aufs Blut, wenn mMn eine Regel falsch ausgelegt wird und da das Leben meines SC dran hängt. Das stört dann natürlich das Spielgefühl und reißt einen aus dem Abenteuer. Insofern: Je größer die Gefahr, dass mein Charakter doof draufgeht, desto weniger spannend (und immersiv) ist das Spiel für mich.

Ein weiterer Punkt ist natürlich, dass einem Charakter alle möglichen Dinge passieren können, die interessanter sind als der Tod. Und die es nicht unmöglich machen, weiter mit dem Charakter Spaß zu haben und ihn zu entwickeln. Es ist ja sogar so, dass ich es toll finde, wenn meine SC auf die Fresse kriegen (dazu gibt es sogar einen eigenen Blogeintrag) – aber ich möchte sie so lange spielen, wie ich Spaß an ihnen habe und ihre Geschichte nicht zu Ende erzählt ist.

In der Praxis

Nach meinen theoretischen Überlegungen noch kurz ein Wort dazu, wie wir das Thema in unserer Gruppe handhaben. Bei uns können SC sterben, wenn a) der Spieler das möchte oder b) der Spieler das Risiko in Kauf nimmt und sich klar ist, dass es zu einem Charaktertod kommen könnte. Und ja, wenn bei uns einer sagt, dass sein SC jetzt nackt in die Eiswüste rennt, könnte er an sich zwar auch sterben, aber dann würden wir eher das Spiel unterbrechen und erstmal fragen, was da gerade schief läuft. Tatsächlich ist das etwas, was unser SL auch öfter mal tut, wenn ein Spieler den Eindruck macht, er würde die Situation gerade ganz anders einschätzen als der SL sie beschreiben wollte. Das unterbricht zwar auch kurz das Spiel, manchmal stellt sich dann aber auch heraus, dass gerade alle Beteiligten sich die Situation anders vorstellen. So klärt man, dass keiner in eine Lage rennt, die er komplett falsch einschätzt.

Wir hatten vor einiger Zeit auch mal fast einen toten SC, weil der sehr götterfürchtige Krieger sich einem riesigen daimoniden Monster entgegenstellte, vor dem wir eigentlich weglaufen sollten. Da war uns allen in dem Moment klar, dass der SC gut bei draufgehen kann und dass das ein Risiko ist, was der Spieler auch bereit war einzugehen. Es wäre ein verdammt cooler Abgang gewesen – tatsächlich konnten die anderen 3 SC es dann nicht mit ansehen, sind ihm zu Hilfe geeilt und haben es alle sehr, sehr knapp überlebt. Es hätte aber mit ein bisschen mehr Pech auch anders ausgehen können. Und das wäre dann auch für alle in Ordnung gewesen.

Einmal wollte ich übrigens auch für einen meiner Charaktere einen quasi vorher abgesprochenen Tod – das Abenteuer lief dann aber so blöd, lieblos und chaotisch, dass ich vorher aus der Runde ausgestiegen bin. Heute bin ich sehr froh darüber, weil so immer noch die Chance da ist, der Figur irgendwann später einen schönen Abgang zu verschaffen.

Fazit

Für mich ist ein drohender Charaktertod durch blöde Zufälle kein Element, das das Spiel bereichert und Spannung bringt, sondern im Gegenteil etwas, das mir im Falle des Eintretens nicht nur den Abend, sondern vermutlich sehr viel mehr verderben würde. Ich hänge an all meinen Charakteren und wenn sie mal sterben, möchte ich darauf eingestellt sein und es soll etwas sein, an das man sich erinnert.

Vermutlich hätte ich noch viel mehr zum Thema schreiben können, aber es wäre ja für die gerade auf Twitter gelaufene Diskussion von Vorteil, sich da nun gleich in einem Blogeintrag anschließen zu können, oder hier zu kommentieren. In jedem Fall wäre es doch nett, wenn noch mehr Leute etwas dazu schreiben, von daher rufe ich doch mal alle Beteiligten auf, sich so blogparademäßig an dem Thema zu beteiligen! Die Beiträge kann ich dann ja hier am Ende noch verlinken.

Linksammlung

Another one bites the dust Sorben von Gelbe Zeichen, bei dem der Beitrag stand, der die Diskussion auslöste, hat nochmal einen langen Artikel zum Thema verfasst, der die Frage des Charaktertods auch aus Spielleitersicht beleuchtet.

STIRB ENDLICH! – Ganz so drastisch sieht Leander in seinem Beitrag im Magun-Blog das Thema dann doch nicht, aber generell findet er Charaktertode wichtig.

Rest in Pieces – Gedanken zum Charaktertod macht sich Che von Runway 61. Meiner Meinung nach ein sehr ausgewogener Artikel mit viel Pro-und-Contra-Argumenten.

DORP-Cast, Folge  87: Gestorben wird immer – damit hat es das Thema von den Bloggern zu den Podcastern geschafft. Thomas und Michael widmen der Frage der Charaktersterblichkeit eine eigene Folge.

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#12von12 im Oktober 2016

Gestern war wieder der 12. Tag des Monats und ich habe wieder meinen Alltag in 12 Bildern festgehalten. Letzten Monat wäre das ja spannender gewesen, da haben wir nämlich die tolle Wanderung in den Cinque Terre gemacht, aber da gabs leider nicht genug Wlan für regelmäßiges Bilder twittern. Deswegen nun wieder superspannende Fotos aus meinem superspannenden Alltag…

Morgens um vielzufrüh: Erstmal ein Foto von dem Eulen-Teelicht-Dingens, das meine Eltern mir geschenkt haben.

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Hach. Ist sie nicht toll?

Dann auf zur Arbeit, durchs trübe und graue und kalte Hamburg. Ich glaub, ich hab noch nie so sehr innerlich gekotzt, dass der Winter kommt wie dieses Jahr. Könnte aber auch dran liegen, dass es keinen einzigen Tag schönen goldenen Herbst gab, sondern man vom Sommer gleich in 11 Grad-Regen-kalt-igitt-Wetter geworfen wurde.

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An der Ampel kommen pro Grünphase so ungefähr 4 Autos über die Linksabbiegerspur – genuuuug Zeit für ein schnelles Foto.

Dann im Büro erstmal ein Frühstück.

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Ich habe seit fast 2 Wochen eine irgendwie seltsame Erkältung … oder auch nicht. Über das lange Wochenende vom 03.10. war ich so ganz klassisch matschig mit dickem Kopf, lag das ganze Wochenende auf dem Sofa, begann wie üblich damit, Gelomyrtol einzuwerfen, Hühnersuppe zu essen und was man halt so tut. Nur kam halt nie der Punkt, wo man täglich 20 Taschentücher vollrotzt, sondern … nix. Nur dass ich mich halt seit 2 Wochen fühle wie vom LKW überrollt und meistens jeden Tag nach der Arbeit erstmal für 1-2 Stunden ins Bett falle, ehe ich es schaffe, die anspruchsvolle Tätigkeit des Auf-dem-Sofa-Sitzens zu verrichten…

Ja. Jedenfalls deswegen kein Kaffee, sondern Ingwertee, ACC und Gelomyrtol. Und Kiwi. Is ja auch gesund.

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Das gabs dann am Vormittag. Lecker Erkältungstee.

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Mal wieder aus der Reihe „Büromaterial, topaktuell“: Das Prozessregister für die nächsten 3 Jahre. Selbstverständlich rein analog.

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Nach dem Mittagessen musste dann dorch noch ein Kaffee sein.

Immerhin, gestern war der erste Tag seit 2 Wochen, an dem ich nicht nach der Arbeit sofort ins Bett gefallen bin. Aber Jogginghose anziehen muss natürlich trotzdem sein.

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Dann hab ich auch nicht mehr sehr viel gemacht. Einmal kurz das Lichtschwert fotografiert und mich aufs Wochenende (ComicCon!) gefreut:

culnnp3weaitpi7Mittagessen für den nächsten Tag gemacht:

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Essen bestellt. Leider habe ich letzte Woche einen verdammt guten, mir bis dahin unbekannten neuen Pizzalieferdienst entdeckt und seitdem schon 3 x da bestellt…

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Pizza Quadro Stagioni. Sehr geil. Wird aber auch Zeit, dass mal ein guter neuer Lieferdienst dazukommt, es ist nämlich verdammt viel Schwund. Mundfein, die früher die weltgeilste Aioli hatten, haben sie durch irgendeinen billigen, nur nach Mayo schmeckenden Shit ersetzt, Joeys heißt ja jetzt Dominos, hat eine beschissene Homepage und außerdem die supertollen Burger komplett abgeschafft (was zwar ein totales Luxusproblem ist, aber ich bin trotzdem echt stinksauer darüber) und der gute Lieferdienst, der vor 11 Jahren die hungrigen Mägen bei meinem Einzug in die Wohnung verköstigt hat, hat anscheinend komplett geschlossen. Insofern: Gut, dass man dann auch noch wieder was Neues entdeckt.

Nachtisch gabs auch:

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Leider viel zu lecker – die Tafel war in 2 Tagen leer…

Dann habe ich noch eine Folge Mr. Robot geschaut, ein bisschen auf Twitter rumgehangen und dann rief auch das Bett. Samt Katze.

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Und das wars auch mit dem 12. Oktober.

Die weiteren 12 von 12-Beiträge findet ihr hier.

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