Monatsarchiv: Juni 2014

Urlaub II: Magen-Darm-Scheiße und andere Ausfälle

Eigentlich war es ja so ein schöner Plan. Nach Prag fahren, wiederkommen, 2 Tage ausruhen und dann NordCon-Wochenende mit nettem Besuch und viel Rollenspielkram. Tja. Zumindest so die Theorie. Wie ich ja schonmal erwähnte, findet mein Körper ja gerne, dass der Urlaub eine super Zeit ist, um Erkältungen, tagelange Migräneattacken oder andere Nettigkeiten auszubrüten. Im April-Urlaub blieb ich verschon, dieses Mal jedoch wachte ich pünktlich am Donnerstag vor der NordCon mit Magenschmerzen und Bauchgrummeln auf. Ich dachte mir nix weiter dabei und ging davon aus, dass es schon bald weggehen würde. Jaha. Von wegen. Freitag blieb ich daheim, während der Herr Mitbewohner mit dem Besuch ans Meer fuhr – um mir auf der Rückfahrt per Threema mitzuteilen, dass es ihn nun auch erwischt hat. So konnten wir dann Freitag und Samstag zu zweit in der Wohnung rumkräppeln, während 2 Bahnstationen weiter die Con stattfand. Ich will jetzt nicht weiter ausführen, wie unglaublich es mich geärgert hat, nicht dasein zu können, aber man kann sich sicher vorstellen, wie viel Spaß es macht, krank zu Hause zu sitzen statt auf einer Veranstaltung zu sein, auf die man sich seit Wochen gefreut hat.

Am Sonntag ging es uns dann soweit besser, dass wir wenigstens für 4 Stunden doch noch mal hingefahren sind. Sehr viel los war zwar nicht, die Spielrunden liefen natürlich schon alle und auch in den Grabbelkisten bei Uhrwerk und Ulisses fand sich nix mehr, was wir nicht eh schon im Regal hätten. Immerhin reichte es für einen netten Schnack hier und da und den Besuch der Eis und Dampf-Lesung. Nach vier Stunden waren wir dann auch leider völlig platt und wankten wieder nach Hause.

Am nächsten Montag wäre dann der erste Arbeitstag gewesen…allerdings auch nur in der Theorie, denn mir ging es mal so gar noch nicht besser. Und tollerweise blieb das auch die ganze Woche so. Nachdem ich mehrfach dachte, am nächsten Tag nun wirklich wieder loszukönnen, saß ich dann am nächsten Morgen doch wieder beim Arzt. Ernährt habe ich mich in der Woche hauptsächlich von Suppe, Pudding und Brot.

Wenn ich in der Zeit nicht gerade im Bett oder auf dem Sofa gelegen habe, hab ich Assassin’s Creed 2 gespielt. Das ging immerhin ganz gut und bot ein bisschen Ablenkung. Tollerweise habe ich es nach 37 Stunden Spielzeit geschafft, aus Versehen den kompletten Speicherstand zu löschen. Auf sowas reagiere ich natürlich stets sehr gelassen – ich habe nur ungefähr 20 Minuten vor Wut geheult und dann den Herrn Mitbewohner mit panischen Nachrichten bombardiert. Und weil er der beste Mitbewohner von allen ist, hat er tatsächlich ungefähr 85 % des Spielstands wieder herstellen können und ich musste nur 1,5 Sequenzen nochmal spielen. Uff. Manchmal hab ich echt das Gefühl, dass ich zu doof für PC-Spiele bin…eigentlich wollte ich ja nur die aktuelle Sequenz abbrechen und nicht mein ganzes Spiel löschen. Denn an sich ist AC2 ein sehr tolles Spiel. Bald bin ich dann auch mal durch damit, dann schreib ich vielleicht noch was Längeres dazu.

Jaaaah. Und nach über einer Woche kranksein und somit insgesamt 2 Wochen Abwesenheit aus dem Büro schleppte ich mich am Montag dann wieder in selbiges. Die Kollegin ist zwei Wochen im Urlaub, dementsprechend ist unendlich viel zu tun, jede Menge Leute nerven rum, die Kaffeemaschine ging auch noch kaputt…aber immerhin ist die Hälfte der Unterbesetzungszeit schon um. Und nachdem ich nun schon wieder eine Woche vor mich hinarbeite, kann ich bald mal den Antrag für den nächsten Urlaub stellen… .

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Neulich beim Rollenspiel – Neue Sprüche aus dem Güldenland

Nachdem wir gestern das aktuelle Abenteuer der Reise-zum-Horizont-Kampagne abgeschlossen haben, war es mal wieder Zeit, die dummen Sprüche abzutippen.

Achtung: Hoher Anteil an blöden Wortspielen…

Die Helden:
Fadril Emaneff, Nandusgeweihter und norbardischer Händler
Yidayion, Krieger aus Arivor
Curima, Schreiberin
Yali, bukanischer Haifischjäger

S1: „Und wir sind durch so viele Strudel gefahren!“
S2: „Sozusagen ein ganzes Strudelrudel.“

Wir liegen vor einer Insel, auf der wir eine Untotenplage bekämpfen wollen und auf der es viele Schildkröten gibt.
Yali vor dem Aufbruch zu seiner Freundin Ulabeth:
„Soll ich dir was mitbringen? Ne Schildkröte? Nen Untoten? Ne untote Schildkröte?“

Outgame-Geblödel über Borongeweihte und mögliche rituelle Gegenstände.
S3: „Hallo, ich bin Boronfried und das hier ist mein heiliger Klappspaten.“

Yali: „Wieso wisst ihr denn so viel darüber?“
Fadril: „Ich bin Nandusgeweihter!“
Curima: „Ich bin…äh…vielfältig interessiert.“

S4: „Die armen Schildkröten auf der Insel. Die sind bestimmt alle so einsam.“
S3: „Wieso das denn?“
S4: „Na ihr wisst doch – man findet keine Freunde mit Salaaahaaat…“

SL zieht das „Von Toten und Untoten“ hervor: „Soooo, und mit diesem Buch werden wir heute wieder viel Spaß haben.“
S2: „Ja. Ich mag dieses Buch! [Pause] Irgendwann werde ich es heimlich verbrennen.“

Der Borongeweihte Orfeo wirkt im angesichts der Untoten eine Liturgie und verstreut dabei Asche.
S1: „Oh, was ist das für eine Liturgie?“
S2: „Ach, von wegen Liturgie, der benutzt nur Schmutzige Tricks und wirft den Gegnern Sand in die Augen.“

Curima und Yali diskutieren.
Curima: „Ja, das macht man vielleicht bei euch in Bukanistan so!“

SL: „Und das Schiffsmädchen beschützt den Hauptmann der Seesöldner.“
S3: „Ja, auf diesem Schiff ist eben alles etwas anders.“

„Du hast deinen Penis auf dem Kampfbogen stehen?“

Wir überlegen, ob wir für einen Ausflug in die Sümpfe des Louranats ein eigenes Boot kaufen.
SL *blättert in der Preisliste*: „Ah. Und ab 15.000 Aureal bekommt ihr einen Insektopter auf dem Schwarzmarkt.“
S3: „Super, den nehmen wir.“

Bevor wir das Schiff verlassen, benutzen wir noch ein Artefakt, was uns für die nächsten Wochen alle Sprachen übersetzen wird. Yali kommt zu spät und verpasst das Ganze.
Yidayion: „Na, dann versteht Yali eben nicht alles, was gesagt wird.“
Curima. „Das ist sowieso der Fall.“

Fadril versucht mal wieder, Yali etwas zu erklären und wird gefragt, wieso er das – trotz Yalis Desinteresse – immer wieder tut.“
Fadril: „Ich bin Nandusgeweihter! Ich verbreite Wissen und suche nach Erkenntnis!“
Yidayion: „Und dir ist noch nicht die Erkenntnis gekommen, dass das bei Yali einfach keinen Sinn hat?“

Wir besprechen uns mit einem Forscher in Balan Cantara. Alle erzählen ein bisschen was, bei Yali winkt der Forscher dann irgendwann ab.
SL: „Er will nichts mehr von Yali hören. Ich glaube, er hat Angst, dass er dümmer wird, wenn er weiter zuhört.“
S1: Ahhh – so, als ob man Galileo guckt.“

Endlich im Louranat angekommen, schlagen wir uns mit dem Boot durch die Sümpfe und sind Schwärmen von Mücken ausgesetzt.
Yali: „Lasst uns singen! Das vertreibt die Mücken!“
Curima: „Bei deinem Gesang sicherlich.“
Zum Besten gegeben wurden dann „Bonita und die 40 Piraten“ und der bukanische Klassiker „Ein Sack Benbuckel“

Die Fußball-WM hinterlässt auch beim DSA ihre Spuren.
Die Helden werden von mehreren Krokodilen angegriffen und schaffen es, eines zu töten, woraufhin der Rest dann von ihnen ablässt.
S4: „Ok, wir haben wohl das schwächste von ihnen getötet.“
S3: „Sozusagen den Ronaldo.“

S1: „Toll, die Optimatin unterhält sich lieber mit Yali mit seinem SO von 4…“
S4: „Hey, jetzt lüg mal nicht! Ich hab SO 3…“

Fadril: „Das ist eine Frage der Etikette.“
Yali: „Das sind doch diese Dinger, die man auf Flaschen klebt, oder?“

Überlegungen über exotische Rassen:

„Wie heißt denn die Waffe von so nem Hummerier?“
„Garnelenspieß…?“

„Und wenn ein Ashariel ins Wasser fällt…“
„….dann hat er Schwimmflügel.“

Wir kämpfen mal wieder gegen Mholuren und beginnen sie irgendwann zu benennen, damit wir sie unterscheiden können.
Da waren der Mast-Mholure, der Matsch-Mholure, der Messer-Mholure, der Metzger-Mholure, der Meister-Mholure….und Jean-Pierre, der Marinaden-Mholure mit der Kochmütze.

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Urlaub I: Prag

Achtung: Wenn du Reiseberichte, Urlaubsreports, Prag, Restaurantbewertungen, Museen, Limonade, Alchemisten, Greifvögel und/oder Tim Burton langweilig findest, darf du diesen Artikel nun überspringen.

(Es sei denn, es handelt sich bei dir um Judith, die den ganzen Scheiß jetzt gefälligst lesen muss :p .)

Ach, Prag. Wir hatten einen schweren Start miteinander. Die ersten Stunden mit dir – ich hätte wieder nach Hause fahren mögen. Wie das kam? Weiterlesen

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