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Da draußen im Internet: Ein paar Links am 03.09.2016

Mal wieder Zeit für ein paar Linkempfehlungen – das ist auch das Letzte, was ich noch blogge, ehe ich in den Urlaub verschwinde.

Fangen wir mit Eigenwerbung an, dann haben wir das gleich hinter uns: Zu dem DSA-Abenteuer, das ich letztes Jahr zu einem Drittel geschrieben habe, gibt es inzwischen spielfertige Archetypen, um das Spielen in der doch relativ abgelegenen Ecke Myranors zu erleichtern: KLICK! Zusammen mit dem Bonusmaterial, das schon bei Erscheinen veröffentlicht wurde, und der ebenfalls neuen Farbkarte eines wichtigen Schauplatzes, braucht man jetzt also eigentlich nur noch das Abenteuer, um je nach Gruppe bestimmt 4-17 Abende spielen zu können. Inzwischen gibts das übrigens auch als PDF für 9 Euro.

Außerdem hat Nandurionkollege krassling Lust gehabt, uns drei  Autoren zu interviewen – skurrilerweise gibt es also inzwischen ein Interview mit mir im Internet. Muddi, ich bin berühmt! Wers lesen will, klicke HIER.

Okay, genug der Eigenwerbung, ich komme zur Werbung für andere: Leander Taubner, den ich hier neulich schonmal mit seiner großartigen Twitter-Rollenspiel-Quest verlinkt hatte, hat sein eigenes Rollenspiel MAGUN auf Kickstarter gestellt. Finanziert ist es tatsächlich schon, es wird also auf jeden Fall was werden, aber das Crowdfunding läuft noch eine Weile und es wird bestimmt auch noch ein paar coole Bonusziele geben. Guckt doch mal rein! Übrigens gibt es parallel dazu eine zweite Twitter-Rollenspiel-Aktion, diesmal in der Welt des Rollenspiels, die ihr unter #MagunQuest findet.

Und das wars auch eigentlich schon. Ich bin dann mal weg – sofern das Urlaubswlan es zulässt, kann man auf Twitter aber bestimmt demnächst ein paar Urlaubsfotos sehen. Und einen Blogeintrag zum Urlaub gibt es dann demnächst bestimmt auch.

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Das Abenteuer mit dem Abenteuer

Das Lied des lorHeute ist beim Uhrwerk-Verlag das Myranor-Abenteuer Das Lied des Lor erschienen. Und somit das erste Buch, auf dem mein Name drauf steht 🙂 . Also, unter anderem, denn das Abenteuer ist eine Gemeinschaftsproduktion von drei Leuten. Aber, egal. Mein Name!!!11elf 🙂

Da muss ich dann doch nochmal darüber bloggen, wie das alles zustande kam und wie das alles so war und überhaupt.

Okay, aber vorher mal kurz drei Sätze zum Abenteuer: Das Lied des Lor ist ein DSA-Abenteuer, allerdings für den Westkontinent Myranor, der zwar grundlegend die gleichen Regelgrundmechaniken nutzt, sich vom Hintergrund und den Regelausarbeitungen her aber doch inzwischen sehr von Aventurien unterscheidet. Das Abenteuer selbst spielt im hohen Norden des Kontinents, für den es bisher kaum spielbares Material gibt, und dreht sich um eine uralte Bedrohung, die einen ganzen Landstrich ins Chaos zu stürzen droht. Die Charaktere stehen vor der Herausforderung, erstmal herauszufinden, was überall los ist und sich schließlich zum Grund des Übels zu begeben und Abhilfe zu schaffen. So weit, so gewöhnlich. Unser Ziel war es allerdings, trotz allem ein recht freies Szenario zu erschaffen, und so sind auch nur sehr wenige Ereignisse vorgegeben. Der ganze Mittelteil und quasi das Herzstück des Abenteuers besteht daraus, dass die SC auf eigene Faust recherchieren und selbst entscheiden, wann sie genug Infos haben, um sich dem Bösen™ zu stellen. Und je nachdem, wie viel sie rausgefunden haben, gestaltet sich das Finale auch anders und sie haben mehr oder weniger Optionen und erreichen ein anderes Ergebnis. Und damit das ganze nicht zu langweilig wird und die Helden sich in Ruhe zu Tode recherchieren können, gibt es gleichzeitig noch einen Eskalationsmechanismus, der quasi die Kacke immer weiter zum Dampfen bringt und Zeitdruck aufbaut. Also … jedenfalls hoffen wir, dass das Ganze so funktioniert. Es ist nämlich für uns alle das erste Abenteuer, das wir veröffentlichen.

Tatsächlich kam ich zum Abenteuer wie die Jungfrau zum Kinde, denn Nandurion-Kollege Josch fragte mich irgendwann, ob ich nicht Lust hätte, bei einem Abenteuer für Myranor mitzuschreiben, an dem er arbeitet. „Ja, klar“, sagt man auf sowas natürlich. Ich jedenfalls. Josch schickte mir dann die 4 Konzepte, die es für Abenteuerideen gab, wir einigten uns mehr oder weniger auf das Abenteuer, was jetzt gerade erschienen ist. „Mehr oder weniger“, weil es damals noch ein leicht anderes Konzept hatte und auch in einer anderen Region spielen sollte. (Was genau dahintersteckt, kann man in diesem Werkstattbericht erfahren. Dort findet ihr auch die Antwort auf die Frage, wieso das Abenteuer beinahe den Titel „Der Riesenkarpfen der Verdammnis“ bekommen hätte.)

Tatsächlich passierte dann erst mal eine ganze Weile lang … nix. Wir wollten eigentlich mal anfangen, aber es war ständig irgendwas anderes zu tun. Wirklich Schwung in die Sache kam dann, als wir Andreas aka Cifer als dritten Mitschreiber mit ins Boot holten. Wir taten dann erstmal das, was jeder guten Planung voransteht: Einen eigenen Skype-Chat eröffnen und ein Etherpad einrichten 😉 . In diesem bastelten wird dann am Exposé, stellten mittendrin fest, dass eine andere Region Myranors viel besser zum Abenteuer passen würde, änderten den Arbeitstitel von „Schicht im Schacht in Hjadlinggard“ zu „Fear and Loathing in Lorthalion“, überlegten schonmal prophylaktisch, wie man Helden ins entlegene Lordal bekommt und schickten das Ganze dann an Uhrwerk. Ende 2014 kriegten wir dann das Okay und konnten sozusagen loslegen.

Eiiigentlich wäre das auch eine ganz entspannte Sache geworden und wir hätten bis August Zeit für den ersten Entwurf gehabt, allerdings gab es dann aus Gründen des DSA5-Umstiegs doch eine frühere Deadline, so dass wir dann doch etwas schneller mit dem Schreiben loslegen (und fertigwerden) mussten.

Neben dem eigentlichen Schreiben gab es dann noch andere, sehr coole Aufgaben, zum Beispiel eine Idee fürs Cover zu entwicklen und zu beschreiben, Illustrationsbeschreibungen zu machen (und Skizzen anzuschauen und Verbesserungen vorzuschlagen) und dergleichen. Die Illustratorin unseres Abenteuers ist Janina Robben, die unseren Vorgaben sehr tolle Bilder gemacht hat. Das Gefühl, zum ersten Mal eine Zeichnung zu sehen, die etwas illustriert, was dem eigenen Hirn entsprungen ist, ist jedenfalls großartig! Das Cover wiederum stammt von Anja di Paolo und gefällt mir auch sehr gut, auch wenn es schon eine längere Diskussion darüber gab, ob der gezeigte Bärenmensch nicht zu sehr wie ein Bär mit Axt aussieht. Aber ich find es nach wie vor super, vor allem die echt arschtretende lordaler Kriegerin. Übrigens ist die gezeigte Szene eine, die im Abenteuer auch so tatsächlich passieren kann, wenn die Helden an Station X Option Y wählen.

Viel Spaß hatten Andreas und ich auch mit dem Designen eines Dungeons, was heutzutage ja per Skype und einem praktischen Online-Tool, in dem man zu mehreren an einem Bild herumkrizzeln kann, auch über Entfernung gut funktioniert. Nach den ersten Versuchen („Das … sieht jetzt aus wie ein Schaubild aus dem Sexualkundeunterricht der 7. Klasse…“) fanden wir dann auch ein meiner Meinung nach sehr nettes und ungewöhnliches Design. Also, Andreas fand. Hätten wir meinen Entwurf genommen, dürften die Helden jetzt durch eine … Gebärmutter laufen.

Die Hauptaufgabe war aber natürlich das Schreiben. Wir hatten das ja, wie gesagt, alle noch nie gemacht und dementprechend null Ahnung, wie viel Platz man eigentlich so braucht, um ein Abenteuer für den Spielleiter aufzubereiten. Insofern legten wir uns dann relativ zuversichtlich auf 72 Druckseiten, das sind etwa 300.000 Zeichen, fest. Und natürlich kam es, wie es kommen musste: Am Anfang dachten wir „oh Gott, werden wir es schaffen, so viel zu schreiben??“ und am Ende lagen wir 60.000 Zeichen drüber. Zum Glück hat der Layouter es geschafft, doch noch einen Großteil der von uns erdachten Dinge in die Seiten zu quetschen. Einiges mussten wir aber streichen, z. B. meinen absoluten Lieblings-NSC, eine Aldangara-Optimatin, die den Helden als dauerhafte Begleitung zur Verfügung steht. Auch ein lustiges Szenario zur Auflockerung, indem es um Liebesdrama in einem Dorf geht, musste rausgestrichen werden. Aber zum Glück leben wir ja in den Zeiten, wo DLCs üblich sind, so dass es alles, was aus Platzgründen rausfliegen musste, jetzt als kostenlosen Download gibt – sogar schon heute, zum Erscheinungstag des Abenteuers: KLICK!

Das Schreiben jedenfalls zog sich teilweise doch ziemlich hin und war manchmal auch gar nicht so einfach, zumal man ja vor allem so schreiben will, dass der potenzielle SL versteht, was das Ganze soll und wie die Szene im Abenteuer einzuordnen ist. Ab und zu solls natürlich auch mal nett klingen (ja, es gibt auch in diesem Abenteuer die schrecklichen, verpönten Vorlesetexte, insgesamt derer 5 auf 72 Seiten), dazu kommen so Fragen wie „welche Probenerschwernis ist hier sinnvoll“ oder „worin liegt jetzt hier genau die Herausforderung für die Helden?“. Und manchmal auch: „Wie kriegt man die SC in die potenziell sehr coole, aber auch saugefährliche Location, wenn es eigentlich Alternativen gibt?“ (Antwort: Man macht die Alternative NOCH gefährlicher! Muhaha! Aber da die Helden sowieso nirgendwo hingezwungen werden, ist das dann auch nicht so schlimm, finde ich.) Letztendlich stand dann irgendwann das Textmonstrum, wurde mehrfach überarbeitet, gegengelesen, geändert … und schließlich an den Verlag gesandt.

Nach dem Feedback wussten wir: Jo, das kommt schon so ungefähr hin, aber unser schönes Recherchekapitel ist ein echt harter Brocken, was Übersichtlichkeit und dem Transportieren der wichtigen Kerninformationen angeht. Daran haben wir dann nochmal ziemlich intensiv rumverbessert und schöne Übersichtstabellen gebastelt, so dass jetzt hoffentlich relativ schnell zu erfassen ist, was es in dem Kapitel wo zu finden gibt. Außerdem wurde einiges noch genauer ausgearbeitet, anderes wanderte dafür ins Bonusmaterial oder flog ganz raus (zum Beispiel ein weiterer Vorlesetext). Dank gebührt in jedem Fall unserem Lektor,  Tilman Hakenberg, der uns viele gute und wertvolle Tipps und Vorschläge geschickt hat, wie das Abenteuer noch besser werden kann. Dann kam noch die Phase der Fahnenkorrektur, die zum Glück, dank zahlreicher Helfer, weniger schlimm war als ich mir das vorgestellt hatte.

Erkenntnisse: 1. Man braucht immer mehr Zeichen als man denkt. 2. Blöde Vorschläge bleiben manchmal einfach bestehen, weil sie dann doch gar nicht so blöd sind („Und als drittes machen wir Wettmalen mit Fingerfarben!“ – „Actually, das ist gar nicht so doof…“) 3. Eine Stunde Telefonat ersetzt ca. 10 Stunden Chat. 4. Ich bin die Heldin der schlechten Überschriften mit dummen Anspielungen. 5. Man sollte wirklich, wirklich, wirklich immer den Mitschreibenden sagen, wie man sich das alles im eigenen Kopf so überlegt hat, und nicht annehmen, dass die anderen das eh genauso sehen. (Aber das hab ich ja im Romanprojekt schon gelernt.)

Und nun ist es fertig, das erste Abenteuer, auf dem mein Name steht. Und natürlich die Namen meiner beiden wunderbaren Mitstreiter, mit denen ich jederzeit wieder irgendwas über Riesenkarpfen schreiben würde. Oder auch alles andere. Das gedruckte Exemplar habe ich noch gar nicht in der Hand gehalten, aber das fertig gelayoutete Abenteuer zu sehen, war schon verdammt cool und irgendwie auch sehr merkwürdig, weil wir gar nicht so richtig glauben konnten, dass wir das alles irgendwie geschrieben haben 🙂 .

Übrigens: Wer jetzt findet, dass das interessant klingt, aber kein Geld dafür ausgeben will, findet bei Nandurion ein Gewinnspiel, bei dem 2 Exemplare des Abenteuers verlost werden.

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Urlaubsfazit

Kann ein Urlaub jemals was anderes sein als zu kurz? Ich glaube nicht. Gefühlt waren die 10 Tage höchstens so lang wie ein Wochenende. Und das, obwohl ich extra an mehreren Tagen bewusst gar nichts gemacht habe und nur daheim rumgechillt habe. Aber ich hatte irgendwie immer noch tausend Dinge im Hinterkopf, die ich hätte machen wollen, sollen, können…das war irgendwie nervig. Vielleicht war das mit der Liste doch nicht sooo eine gute Idee. Aber wo ich sie nun schonmal erstellt habe, werfe ich mal einen Blick drauf, was davon eigentlich geklappt hat:

Dinge, die ich im Urlaub tun wollte:

  • Assassin’s Creed I zu Ende spielen
    Check. Nun bin ich sehr gespannt auf Teil II, der hoffentlich auch etwas abwechslungsreicher ist und sich am PC besser spielen lässt.
  • auf den Isemarkt gehen
    Nope.
  • mindestens die beiden angefangenen Bücher zu Ende lesen
    Jein. Eins der angefangenen Bücher beendet, das andere leider nur zur Hälfte geschafft, dafür aber noch 2 andere durchgelesen.
  • die FATE-Core regeln lesen
    Nope.
  • über das Ding mit den Raumschiffen nachdenken
    Nope.
  • mit den 2 offenen Rezensionen anfangen
    Jein. Eine, nämlich Drachenväter, habe ich ja neulich veröffentlicht. Die andere ist leider noch nicht geschrieben.
  • eine Kurzgeschichte schreiben
    Nope.
  • nach einem neuen Kopfkissen gucken
    Nope.
  • mindestens einmal was aufwändigeres als Nudeln mit Soße kochen
    Auch nicht. Also wir hatten Montag leckeren Lachs mit Kartoffeln und Möhren, das hat aber der Herr Mitbewohner gekocht. Ansonsten nur essen gewesen oder Dinge bestellt.
  • den Plot mit den Fäden drin abschließen (Treffen fest eingeplant)
    JA 🙂 🙂
  • in ein Hamburger Museum oder ins Hafenkontor gehen
    Nein. Das Hafenkontor ist leider geschlossen, da der Besitzer verstorben ist, und Museum war mir zu anstrengend.
  • die Blumen umtopfen
    Nein.
  • ins Kino gehen
    Nein, weil der Film leider nicht mehr lief. Dafür gab es aber einen Film auf DVD, nämlich Sweeney Todd.
  • DSA spielen (fest eingeplant)
    Ja, zwei Mal.
  • nach Lüneburg fahren (fest eingeplant)
    Ja.
  • Lesung besuchen + Lesung mitmachen (fest eingeplant)
    Japp.
  • S. treffen
    Auch, wenn auch nur kurz.
  • einmal übern DOM laufen
    Nein, siehe Museum
  • Eulen kaufen
    In Arbeit.

Dinge, die ich getan habe, die nicht auf der Liste standen:

  •  Frühstücken gehen
  • Verabredung zum Kaffeetrinken
  • Reise für den nächsten Urlaub buchen
  • Beschreibung eines Rollenspielcharakters für eine Zeichnung zusammenbasteln
  • die erste Staffel True Detective gucken
  • mit den Schreibkurs-Leuten + Freunden + Dozent was trinken gehen
  • beim Arzt gewesen

Was ich sonst noch so gemacht hab, kann ich gar nicht sagen. Teilweise auch einfach lange im Bett gelegen, aufm Laptop Supernatural geschaut oder halt im Internet rumgedaddelt (was ich ja eigentlich nicht so viel machen wollte….).

Drei Worte noch zur Lesung: Es hat alles gut geklappt und die Geschichte wurde auch viel Applaus belohnt. Wer den anderen Blog nicht so verfolgt, sei nochmal auf diesen Beitrag hingewiesen, da kann man die komplette Geschichte lesen.

Nun hat die Arbeit mich wieder, es ist ätzend und fühlt sich an, als ob man nach ner Woche Flucht wieder ins Gefängnis muss. (Nein, ich neige nie zur Übertreibung *hust*). Aber nee, ehrlich, es ist einfach scheiße. Arbeit nervt. Nicht, weil sie an sich so blöd ist, aber weil sie alle Zeit und Energie für schöne Sachen raubt. Ich zähle jetzt schon die Wochen bis zum nächsten Urlaub. Da geht es dann übrigens nach Prag. Vielleicht erholt man sich ja besser, wenn man nicht zu Hause ist und immer das Gefühl hat, noch irgendwas machen zu müssen.

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Urlaubsliste

Noch ein paar Stündchen, dann ist es endlich so weit und ich habe zum ersten Mal in diesem Jahr Urlaub. Uff.  14,5 Wochen durcharbeiten ist irgendwie schon so ein bisschen scheiße. (Ja, ich hätte auch im März freinehmen können, aber Ostern ist halt besser, weil ein Tag Urlaub weniger, den man opfern muss für eine Woche frei….)

Da ich nun weiterhin hoffe, dass ich im  Urlaub nicht mit irgendwelchen Migräneanfällen, Erkältungen oder sonstigem Unbill darniederliege, habe ich mir mal eine Liste von Sachen gemacht, die ich gerne tun würde. Leider neige ich nämlich dazu, im Urlaub dann irgendwie doch vorm Internet zu versumpfen und mich nachher zu ärgern, dass ich die Zeit nicht irgendwie für tollere Unternehmungen genutzt habe. Die Liste blogge ich hier jetzt mal. Nach dem Urlaub gibts dann eine Auswertung, was davon geklappt hat.

Dinge, die ich im Urlaub tun will:

  • Assassin’s Creed I zu Ende spielen
  • auf den Isemarkt gehen
  • mindestens die beiden angefangenen Bücher zu Ende lesen
  • die FATE-Core regeln lesen
  • über das Ding mit den Raumschiffen nachdenken
  • mit den 2 offenen Rezensionen anfangen
  • eine Kurzgeschichte schreiben
  • nach einem neuen Kopfkissen gucken
  • mindestens einmal was aufwändigeres als Nudeln mit Soße kochen
  • den Plot mit den Fäden drin abschließen (Treffen fest eingeplant)
  • in ein Hamburger Museum oder ins Hafenkontor gehen
  • die Blumen umtopfen
  • ins Kino gehen
  • DSA spielen (fest eingeplant)
  • nach Lüneburg fahren (fest eingeplant)
  • Lesung besuchen + Lesung mitmachen (fest eingeplant)
  • S. treffen
  • einmal übern DOM laufen
  • Eulen kaufen

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[sicher merkte niemand, dass ich die Überschrift vergaß]

Nun ist der erste Monat des neuen Jahres schon bald wieder um und ich hab noch immer nix über das DSA-Jahr 2013 geschrieben *kopfschüttel* Kommt aber noch, die Umfrage ist schon gemacht und die Ergebnisse harren in zunehmend zerknülltem Zustand in meinem Rucksack darauf, dass ich sie mal abtippe und verblogge.

Was sonst? Ich glaube, ich schrieb noch gar nicht über den Schreibkurs. Also – seit Ende Oktober mach ich einmal in der Woche einen Kurs zum Thema kreatives Schreiben. Wollte ich natürlich schon länger so machen, es musste aber erst ein Dozent daherkomen und einen Flyer an der Bushaltestelle aufhängen, bei der ich immer einsteige, damit ich mir mal nen Ruck gebe. Hab ich dann auch getan und so nahm dann der erste Kurs im Herbst seinen Lauf. Da waren viele Grundlagen dabei, die ich zu 95 % schon kannte, ich war auch fast die einzige im Kurs, die tatsächlich ein oder mehrere Schreibprojekte verfolgt. Wirklich geschrieben haben wir da auch noch nicht, eher so Charaktererstellung und Plotting betrieben. Das Gute ist allerdings, dass auch eh nicht da vor Ort geschrieben wird, sondern man immer eine Hausaufgabe bekommt, die dann in der nächsten Stunde besprochen wird. Das zwingt natürlich dazu, sich zu Hause auch mit dem Thema zu befassen. Letzten Endes habe ich dann auch wenigstens ein paar Fragmente für einige Projekte zusammengebastelt, aus denen sich die Hausaufgaben zusammensetzten. Kurs Nummer 2, der seit 2 Wochen läuft, befasst sich nun wirklich mit dem Schreiben und diesmal sind auch irgendwie nur Leute dabei, die auch wirklich an etwas arbeiten. Und als Hausaufgabe wird dann auch wirklich geschrieben 🙂 Mehr Übung kann natürlich nur gut sein und der Kurs sorgt dafür, dass das Thema Schreiben nie ganz aus meinem Hinterkopf verschwindet. Außerdem hab ich zwischen Arbeit und Schreibkurs immer drei Stunden Zeit, die ich zum Teil im Café verbringe, wo ich mich dann mit Schreibdingen befasse (der andere Teil besteht darin, mich mit dem Herrn Mitbewohner zu treffen und was essen zu gehen *g*) Naja. Jedenfalls eine feine Sache.

Ansonsten liegt das neue Jahr noch relativ unverplant und quasi jungfräulich vor mir herum. Ich habe bisher einen Tag Urlaub genommen, das ist der Freitag, an dem es zur HeinzCon (diesmal an der Nordsee) geht. Darauf freu ich mich schon. Was außerdem noch so anstehen wird, wohin ich dieses Jahr fahren werde, auf welche Cons ich gehen werde  – noch keine Ahnung. Leider liegt ja Ostern so blöd dieses Jahr – eigentlich zu spät, um mit dem Frühlingsurlaub bis dahin zu warten, aber natürlich schon mit Chance auf gutes Wetter. Hm. Wobei mir gutes Wetter an sich auch wurscht ist. Na, mal sehen. Die eventuell für März geplante Dänemarktour haben wir jetzt auch erstmal bis November verschoben, weil sonst die Hälfte der Leute nicht mitgekonnt hätte.

So rollenspielmäßig geht es da weiter, wo es letztes Jahr aufgehört hat, nämlich mit der Königsmacherkampagne und der Lamea, garniert mit ein paar One-Shots zwischendrin. Das aktuelle Königsmacherabenteuer ist wieder genau mein Ding, da Stadt- und Detektivkram und noch dazu aufbauend auf alles, was man im ersten Vinsalt-Abenteuer schon so gemacht und rausgefunden hat. Am Samstag hatten wir auch so ALLES dabei, was man von so einem Abenteuer erwartet: Verkleidete Helden, falsche Identitäten, geheime Botschaften, Intrigen….hach. (Ich glaub, der Rest meiner Gruppe ist wie immer nicht so restlos begeistert wie ich oller Stadt-und-Detektiv-Fan, aber wir hatten in letzter Zeit auch Belagerungen und Schlachten genug *g*). Leider ist jetzt erstmal wieder 3 Wochen Pause.

Was Bücher angeht, so bin ich wieder halbwegs regelmäßig am Lesen im Moment und habe immerhin schon 2 Bücher gelesen dieses Jahr. Ich glaub, ich mach mir mal hier im Blog noch eine Extraseite, auf der ich die gelesenen Bücher aufliste. Dann kann ich im nächsten Januar vielleicht endlich mal die Frage nach dem besten Buch des Jahres beantworten 😉 In meinem Schreibkurs stell ich immer wieder fest, dass ich mal so null Ahnung von den ganzen Klassikern habe. Mein Dozent liest immer aus irgendwelchen berühmten Romanen vor und ich sitz dann da immer mit großen Fragezeichen über dem Kopf, weil mir das alles nix sagt. Eigentlich bin ich auch nach wie vor der Meinung, dass ich immer noch selber entscheiden mag, was ich lese und mir das nicht von irgendwelchen „Das ist Weltliteratur“-Listen erzählen lasse. Andererseits klingen manche Dinge, die er so vorliest, doch gar nicht so schlecht. Vielleicht hol ich dieses Jahr also doch mal ein paar von den bekannten Büchern (TM) nach, mal gucken. Aktuell aber doch erstmal wieder eins von den Büchern, die seit Monaten auf meinem Regal stehen.

Serien – hachja. Gestern die 2. Staffel Homeland angefangen und es ist schon wieder spannend und Claire Danes spielt schon wieder unfassbar toll. Außerdem seit November die ersten drei Staffeln Skins geschaut und auch davon sehr begeistert. Girls läuft auch endlich wieder! Und natürlich Community! Und es gab schon den ersten Game-of-Thrones-Trailer :). Außerdem grade die 4. Staffel Buffy re-watched. Immer noch grooooßartig.

So. Und nun mal weiter mit dem Tag. Meine Hausaufgabe für den Schreibkurs nachher muss ich übrigens auch noch schreiben….

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Wann ist das denn passiert?

Es ist schon wieder Februar und der ist auch schon wieder fast um. Wann ist das passiert? Und wieso ist morgen schon die HeinzCon, die war doch noch ewig lange hin? Und wieso hab ich seit Anfang Februar nicht mehr gebloggt? Unglaublich.

Hm, also was gibts Neues? Das letzte Mal kündigte ich ja den 50 Shades of Grey-Hangout an, der auch ziemlich lustig war und mit reichlich Kommentaren der Live-Zuschauer bedacht wurde. Im März besprechen wir ja mal wieder was Gescheites, nämlich die Tamir-Trilogie von Lynn Flewelling. Ich bin grad in Band 2 und finde es bisher echt gut. Wobei „echt gut“ manchmal auf von Nachteil sein kann, wenn man etwas 90 Minuten lang besprechen will *g*

Ansonsten geschehen doch noch Zeichen und Wunder und es geht mit den Dingen mit Fäden drin (TM) voran. Was toll ist. Ich bin schon gespannt darauf, was das am Ende werden wird. Spaß macht es auf jeden Fall.

Manchmal überrasche ich mich aktuell auch selber und rante auf Nandurion über Regelwidrigkeiten in Botenartikeln, obwohl ich doch eigentlich gar kein Regelfreak bin. Dachte ich bisher jedenfalls. Sonst gehts DSA-mäßig ganz gut – Anfang Februar gabs mal wieder netten Besuch aus Jever und eine Runde „Dunkle Zeiten“, einmal „Königsmacher“ haben wir im Februar auch geschafft und letzte Woche haben wir dann das „Wir spielen Jahr des Feuers ohne die Hauptkampagne“-Projekt auch nochmal aufgegriffen, da eh zwei  Spieler fehlten. Es geht also voran mit der aventurischen Geschichte, auch wenn wir da der aktuellen Zeitlinie immer noch Jahre hinterherhängen. Aber egal. Hat ja auch Vorteile, wenn man bei allen Abenteuern schon sämtliche Ergänzungen, Erratierungen und Forenvorschläge mitnehmen kann, ehe man sie spielt 😉 (Der Nachteil: Spoiler. Immer und überall. Argh.)

Außerdem habe ich mich jetzt endlich durchgerungen und mir ein Smartphone bestellt 🙂 Sollte nächste Woche ankommen. Mal sehen, wie das dann so wird. Ich bin ja im Umgang mit Technik eher so der „es funktioniert nicht SOFORT, es muss schläächt sein“-Typ…und von meinem uralten Nokia, das nichtmal ein Farbdisplay hat, wird es sicher eine ziemliche Umstellung. Ich werde berichten!

Was noch? Hm. Ich war gestern Hosen kaufen. Eins der schlimmsten Dinge von Welt, aber musst sein. Bin auch siegreich mit Beute aus dem C&A zurückgekehrt. Wenn ich Klamotten kaufe, ist das wie Krieg….eigentlich will ich es nicht, ich schiebe es auf, bis es nicht mehr länger geht, dann stürze ich mich mit wilder Entschlossenheit in den Kampf und versuche, die Aktion so schnell und unbeschadet wie möglich zu überstehen. Hat auch gestern keine 30 Minuten gedauert, war trotzdem scheiße. Heute folgt dann noch die sicher sehr freudige Aktion „Auto aufräumen“. Schließlich soll es nicht ganz so vermüllt aussehen, wenn ich morgen da Menschen mitnehme. Und es geht auch mehr Gepäck in den Kofferraum, wenn weniger Rümpel drinliegt *total neue erkenntnis*

Ja. Spannend, ne. Aber ich fahr ja jetzt zur HeinzCon, da ist es bestimmt voll spannend und ich kann näkste Woche dann Dutzende voll tollen Einträgen schreiben. Jawoll :p

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50 Shades of unfassbar schlächt

Wie der Titel schon vermuten lässt: Ich „durfte“ mich nun auch noch mit diesem gar wunderbaren Stück Literatur herumschlagen. Wieso das? Weil wir (=die Consulting Nerd Girls) heute Abend in unserem Februarhangout darüber sprechen. Eigentlich sind wir ja immer bemüht, über Dinge zu sprechen, zu denen wir auch unterschiedliche Meinungen haben, daher war „50 Shades of Grey“ eigentlich nie auf unserer Liste (natürlich, weil wir es alle obersuperbrilliant finden und E. L. James als ganz heiße Kandidatin für den Literaturnobelpreis sehen *hust*). Anyhoo, wir haben  uns dann nun doch entschieden, über das Buch zu reden, weil es seit Monaten diskutiert wird und einfach sehr bekannt geworden ist. So schön Nischenthemen wie gut-schlechte Urban-Fantasy-Romane oder 3 Jahre alte PC-Spiele ja auch sind: Aktuelle Themen scheinen doch mehr Zuschauer herbeizulocken und auch wenn ich natürlich gern behaupten würde, dass das ganze Projekt ein „It’s all about the art“-Ding wäre – das wäre schlicht gelogen 😉

Also: Seid dabei, heute um 20:00 Uhr gehts unter dieser Adresse los.

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