Monatsarchiv: Februar 2012

Meanwhile in real life…

Nach den vielen Klicks neulich auf meinen Bauergamingartikel (danke nochmal an Nandurion!) wollte ich ja eigentlich gleich den nächsten spannenden Rollenspielartikel zu schreiben. Tja. Leider kamen Dinge dazwischen. Rollenspiel zum Beispiel. Aber dafür gibts hoffentlich nächste Woche einen Artikel über meinen ersten Eindruck von FATE.

Ansonsten war die Woche extrem vollgepackt. Montag FATE spielen, Dienstag nochmalige Planung meines Outfits für die Hochzeit und die FedCon. Jetzt weiß ich gar nicht, ob ich es schon erwähnt habe? Also, eine Freundin von mir wird mir großartigerweise meine Klamotten für die Hochzeit meiner Schwester (Rock und Oberteil) und für die FedCon (Hose + Gehrock) schneidern. Unsere bisherigen Planungen begeistern mich gar sehr und ich hoffe, dass es so toll wird, wie ich es denke. Dienstag fahr ich zur ersten Anprobe. Besagte Freundin von mir ist übrigens hauptberuflich Schneiderin – falls ihr zufällig Larp- oder Mittelalterklamotten sucht, könnt ihr ja mal hier reinschauen.

Ja, wo war ich? Ah ja, diese Woche. Mittwoch war ich beim Singen, hab mich endlich auf ein Lied festgelegt, das ich meiner Schwester bei der Hochzeit als “Ständchen” singen will (“Thank you” von Dido), dann nach Hause, dort noch mit der Schwester meines Bald-Schwagers wegen der Hochzeitszeitung telefoniert (wann ich die noch machen will, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel…) und dann endlich ins Bett gefallen.

Gestern stand dann einkaufen, putzen und kochen auf dem Programm. Heute Abend krieg ich nämlich mal wieder Besuch übers Wochenende, zum DSA spielen und labern und so. Kommen aber nur 3 Leute. Mein Kühlschrank sagt eher: 10 hungrige Orks oder eine kleinere Armee. Mein Konto sagt: “WTF, wie kann man so viel Geld für Essen ausgeben??” und die Gene meiner Oma sagen “Kind, das hast du von mir…”

Ansonsten ist der Tag heute irgendwie nervig. Irgendwie nur blöde Sachen zu erledigen, nix läuft so richtig, wie es soll und überhaupt…doof. Aber naja. Bald ist Wochenende und das wird hoffentlich gut.

Nächste Woche bin ich dann zwar schon wieder an 4 von 5 Abenden verplant, aber vielleicht schaff ichs ja trotzdem nochmal, ein bisschen was zu bloggen.

Allen ein schönes Wochenende!

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Warum Bauern und Zuckerbäcker auch Helden sein können

…oder auch: Wieso auch Heldengruppen aus „normalen  Menschen“ viel Spaß bringen.

Worum gehts hier eigentlich?

Um die Frage, ob auch das Spielen von „normalen Menschen“, die auf den ersten Blick wenig heldenhafte Züge haben, Spaß machen kann und wie das aussieht. Grund für den Artikel ist eine kurze Diskussion, die es im DAS4-Forum gab, gefolgt von der Bitte, man möge doch mal über solche Gruppen berichten.

Von Helden und Nichthelden

Wenn es um typische Helden fürs Rollenspiel geht, denken viele sicherlich – grade im Fantasybereich – erstmal an den ehrenhaften Krieger, den weisen Magier oder den gerissenen Dieb. Auch neben diesen klassischen Heldenfiguren gibt es natürlich weitere, die für das Abenteuerleben geradezu geschaffen sind: Den reisenden Geweihten, den Söldner auf der Suche nach dem nächsten Auftrag, die Hexe, die aus ihrer Heimat fliehen musste…und so weiter.

Ich wage mal zu behaupten, dass die meisten Spieler und Spielgruppen zunächst mit diesen Heldentypen anfangen. Es liegt ja auch nahe, dass man sich erstmal etwas aussucht, was gut zu einer Fantasygeschichte passt.

Irgendwann ist es aber doch soweit, dass man sich überlegt, ob man nicht auch noch andere Figuren spielen und von der typischen Gruppenkonstellation Krieger-Magier-Streuner wegkommen kann. Dafür gibt’s nun diverse Möglichkeiten, von der Themengruppe über die „bösen“ Helden bis hin zu den „Normalos“, über die ich heute schreiben will.

Die Definition, wo ein „Normalo“ aufhört und der typische Held anfängt, ist sicherlich nicht einfach. Jedoch kann man durchaus sagen, dass ein Krieger, der extra auf einer Akademie geschult wurde, der Magier, der die seltene Gabe der Magie hat oder ein Geweihter, der die Macht seiner Gottheit nutzen kann, aus der normalen Bevölkerung herausragen. Solche Helden fallen also für die gewünschte Gruppe schon mal raus. Es gibt natürlich viele Professionen, die sich für den „Normalo“ eignen, z. B. Koch, Schmied, Bauer, Seemann, etc. Aber natürlich kann man auch aus der Profession Matrose etwas machen, das eher dem typischen Heldenbild entspricht.

Wie sieht so eine Gruppe denn nun aus?

Das kann natürlich sehr unterschiedlich sein. Es ist allerdings so, dass es bei einer so untypischen Heldenauswahl einfacher ist, wenn es etwas gibt, das die Helden verbindet. Vermutlich wird es nämlich nicht die typische „In der Kneipe spricht euch eine mysteriöse Person an“-Anwerbung geben. Irgendwie müssen die Helden sich also kennenlernen. Es bietet sich daher meistens an, dass es etwas gibt, was die Helden verbindet. In meiner einen „Normalo“-Gruppe sind alle Helden  z. B. Teil einer Schiffsbesatzung. In der anderen Runde sind es alles Handwerker. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es auch Gruppen geben kann, in denen die Helden alle aus einem Dorf oder der selben Straße einer Stadt kommen, oder oder oder. Natürlich kann man auch solche Gruppen durch eine Anwerbung zusammenführen.

Typisch für die Gruppe ist es meistens, dass es sich auf den ersten Blick um gewöhnliche Leute handelt, denen man Heldentaten nicht unbedingt zutraut. Es bietet sich daher meistens an, dass man keinen ausgebildeten Kämpfer oder eine Zauberer dabei hat.

Um die Beispiele zu nennen, an denen ich selbst beteiligt bin: Die Helden der Schiffsbesatzung bestehen aus 2 Matrosen, einem Koch und einem goblinischen Rattenfänger. Die Handwerkergruppe setzt sich aus einem Bauern, einem Uhrmacher, einem Schmied und einem Schneider zusammen.

Und was kann man mit solchen Helden anfangen?

Kurz gesagt: Eine ganze Menge. In der oben genannten Diskussion war einer der Kritikpunkte, dass man mit solchen Leuten ja nur das alltägliche Leben spielen und keine Abenteuer erleben kann. Kann man natürlich, muss man aber nicht. Denn die Helden sind ja immer noch ebensolche, also im Zweifel doch diejenigen, die sich einmischen, wenn Not am Mann ist. Natürlich muss man schauen, welche Abenteuer man mit diesen Helden spielen kann. Die epische „Wir retten die Welt“-Kampagne fällt wohl eher aus, ebenso wie die meisten Sachen, die sehr auf Kampfkraft setzen oder unbedingt einen oder mehrere Magier benötigen.

Das heißt aber nicht, dass die Helden keine Abenteuer erleben werden. Die oben genannte Handwerkergruppe hat z. B. schon einen Mörder, der in einem Dorf umging, zur Strecke gebracht, ein finsteres Familiengeheimnis aufgedeckt, eine unheimliche alte Mine erforscht, den Tod eines Mädchens aufgeklärt und dergleichen mehr. Die Seefahrergruppe erlebt regelmäßig Abenteuer auf ihrem Schiff, zuletzt haben sie nicht nur das Orakel von Sylla besucht, mit Mohas Kontakt aufgenommen und eine Reise durch den Dschungel gemeistert, sondern auch noch zwei Vampire zur Strecke gebracht.

Klingt doch fast nach normalen Abenteuern, oder?

Wichtig ist meistens, dass die Helden nicht offensichtlich in ein gefährliches Abenteuer hineingeschickt werden, sondern in die Geschichte verwickelt werden. Das funktioniert z. B. sehr gut, wenn sie auf einem Schiff sind, dass dann in eine bedrohliche Situation gerät. Bei den Handwerkern klappt es auch sehr gut, weil sie sich momentan in einem kleinen Kaff im Windhag aufhalten und dort den da lebenden Fischern und Bauern doch noch in Mut und Ideenreichtum überlegen sind.

Die beiden SL, die die oben genannten Gruppen leiten, geben sich auch immer viel Mühe mit den Abenteuern und schreiben sie meistens extra für diese Heldengruppe. Ich denke aber auch, dass es möglich ist, offizielle Abenteuer anzupassen.

Übrigens macht es zumindest mir auch durchaus Spaß, ein Abenteuer nicht auf die typische Art lösen können. Wenn man z. B. eben niemanden dabeihat, der einen magischen Ring untersuchen kann oder den Feind in einem Streich zu Boden haut, geht man an viele Sachen ganz anders heran.

Aber spätestens ab Stufe X hat sich das doch erledigt…

Natürlich kriegen auch diese Helden Abenteuerpunkte und natürlich werden sie auch besser. Sollen sie ja auch. Klar steigen damit auch die „abenteuertypischen“ Talente, denn wenn man grade ein Detektivabenteuer hinter sich hat, wird auch ein Handwerker oder Matrose mal ein wenig in Menschenkenntnis und  Überreden dazugelernt haben.

Dankenswerterweise haben aber die beiden SL bisher immer drauf geachtet, dass es auch immer wieder Situationen gab, in denen die Sachen, die die Helden eigentlich gelernt haben (wie Kochen, Seefahrt, Feinmechanik, Grobschmied, etc.), wichtig waren.

Leider kann ich noch nicht sagen, wie sich die Helden in wirklich hohen Stufen entwickeln werden, denn so weit sind sie bisher noch nicht. Allerdings geben wir in den Runden auch recht wenig AP, so dass der Anstieg nicht allzu schnell vorangeht.

Und ja, theoretisch ist es auch möglich, dass ein Spieler mit seinem Matrosen eben nicht Seefahrt, Sternkunde, Schwimmen und Bootefahren steigert, sondern stattdessen ein Kampftalent hochsteigert, diverse SF dazu kauft, Sinnesschärfe und Selbstbeherrschung steigert und irgendwann ein toller Kämpfer und ein schlechter Seefahrer ist. Aber dann, würde ich sagen, hat er das Prinzip der Heldengruppe einfach nicht verstanden 😉

Und das macht Spaß?

Macht es. Mir zumindest. Und immerhin den anderen 4 Spielern, die an den beiden Runden beteiligt sind. Wie ich oben schon schrieb: Das Abenteuer nimmt meist einen anderen Verlauf als bei typischen Heldengruppen und man sucht nach ganz anderen Wegen, eine Lösung zu finden.

Für den SL ist es meist auch leichter, eine gefährliche Situation einzubauen. Wo 2 Krieger, 1 Magier und ein Streuner in höheren Stufen schon einen mehrgehörnten Dämon brauchen, damit es brenzlig wird, reicht bei der Handwerkerrunde schon ein guter und ausgebildeter Kämpfer.

Und – zumindest für mich – bemisst sich die Heldenhaftigkeit nicht durch die Größe der Gefahr, die man bezwingt. Ob der erfahrene und schwer gerüstete Zwergenkrieger sich allein dem Drachen entgegenwirft oder der Matrose zitternd seinen Säbel hebt, um den Piratenkapitän abzuwehren, ist letztendlich gar nicht so entscheidend. Wichtig ist, dass man dort stehen bleibt, wo andere weichen würden. Das macht für mich Heldenmut aus. Und den findet man manchmal eben auch bei den Menschen, die auf den ersten Blick normal und unscheinbar wirken.

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Non scholae, sed vitae…oder doch nicht?

Immer, wenn ich zwischendurch mal nichts zu tun habe bzw. nix an Arbeit rumliegt außer Dingen, die ich in Ruhe und am besten um 8 Uhr morgens machen muss, wenn mein Hirn noch etwas leistungsfähiger ist als an einem Donnerstag nachmittag in einer Woche, in der ich keinen einzigen Tag lang mal zu einer Zeit im Bett war, die zu ausreichend Schlaf geführt hätte…also immer, wenn ich mal gelangweilt bin, les ich ja liebend gern in den Lehrerblogs von Frau Freitag und Fräulein Krise. Irgendwie ist das wirklich unterhaltsam. Und man kann sich so schön drüber wundern, wie seltsam die Jugendlichen sich verhalten und wie die Lehrer es mit denen bloß aushalten.
Eigentlich juckt es mich dann immer in den Fingern, sowas zu sagen wie “damals (TM) bei uns, da war das gaaaaaanz anders.” Aber ich glaub ja eher, dass jede Schülergeneration sich über die vorherige beschwert und von sich selber sagt, dass sie viel netter und höflicher und schlauer waren. Außerdem kann man das auch gar nicht vergleichen. Ich war ja nicht auf ner Gesamtschule irgendwo im nicht so schönen Teil einer Großstadt, sondern schön idyllisch aufm Land, auf dem einzigen Gymnasium in 20 km Umkreis. Händys gabs damals natürlich schon, sie waren aber irgendwie noch nicht so spannend wie heute, weil man damit weder Fotos machen noch ins Internet gehen noch irgendwelche tollen Apps benutzen konnte. Die Schüler waren fast alle von der 5. bis zur 12. Klasse die gleichen, die Ausländerquote war quasi gleich null (nicht, dass ich das für erstrebenswert halten würde, aber es war einfach so.) und soweit ich es weiß, gab es auch kaum Schüler, deren Familien wirklich am Existenzminium lebten. Insofern ist meine Schulzeit so gar nicht vergleichbar mit den Beschreibungen in den beiden Blogs.

Naja. Geschimpft haben wir natürlich trotzdem. Über die Lehrer, die Klassenräume, den Stundenplan, darüber, dass der Sportunterricht in der Turnhalle einer anderen Schule stattfindet…und, und, und. Ich selber hab die meisten Lehrer ja eigentlich gemocht, was sicherlich daran liegt, dass es in meiner Familie sehr viele Lehrer gibt. Irgendwie hatte ich nie diese “der Lehrer ist böse”-Einstellung. Trotzdem mochte ich manche Lehrer und manche halt nicht. Wir hatten z. B. eine ganz schreckliche Musiklehrerin, die Musiknoten danach gab, wie toll jemand singen konnte und wie gut man sich irgendwelche klassischen Stücke merken und die auf einer CD erkennen konnte. Bei der durften wir auch nie englische Lieder singen. Sie konnte nämlich kein Englisch und verteufelte deshalb die Sprache. Wir sangen dafür auf russisch und französisch – das konnte zwar die gesamte Klasse nicht, aber Hauptsache, es war kein Englisch…
Wenn man nicht im Chor war, war es in der Oberstufe auch unmöglich, 15 Punkte zu kriegen. Das blieb den Chorleuten vorbehalten. Mich mochte die Frau ja so gar nicht, weil ich irgendwann vom Chor in die Theater-AG gewechselt bin….
Hach. Theatergruppe. Die war toll. Die einzige AG, bei der ich wirklich jahrelang mit Begeisterung dabei war. Wir haben so tolle Sachen gespielt…”Pension Schöller” zum Beispiel. Ich spielte diese Rolle, die kein “l” sprechen kann und durfte mich daher an so tollen Sätzen wie “Ich habe eine Fnnniege verschnnnuckt” erfreuen. War großartig. Der Sprachfehler ging zwar Stunden nach der Probe nicht wirklich weg, aber was solls. Besonders gut war die Sache mit dem Wandschrank: In einer Szene versteckt sich nämlich der Typ, den ich darstellte (bei uns wars dann eben eine Frau) in einem Knnnneiderschrank, äh, also Kleiderschrank. Da hatten wir eine Leinwand, auf die ein Schrank gemalt war und die an einem Kartenständer hing. Da ging ich also durch so einen Schlitz nach hinten. Einmal fiel mitten in der Vorstellung die Leinwand runter und mir auf den Kopf.
Aber das eigentliche Problem war, dass ich mir immer mein Textbuch hinter der Leinwand auf eine Lampe gelegt hatte, damit ich meinen Einsatz nicht verpasse. Das Licht war ja eh aus während der Vorstellung, da waren nur Scheinwerfer an. Tja, blöderweise ließ ich das Ding da irgendwann liegen. Als wir am nächsten Tag – bei normaler Beleuchtung – die Bühne aufbauten, roch es auf einmal so komisch…und dann rannte auch schon einer mit meinem brennenden Textbuch Richtung Waschbecken. Und am Ende des Schuljahrs kriegte jeder als Erinnerung eine Seite Textbuch mit Brandloch in der Mitte. Ich hab es immer noch.
Noch toller war allerdings “Der Besuch der alten Dame”. Das Stück find ich total klasse und ich durfte auch die “alte Dame” spielen. Sah supertoll aus: Ich mit dunkelroter Perücke, unfassbar schrecklichem Lippenstift und einem ans Bein gebundenen Stock unterm Rock, damit ich das steife Knie glaubwürdig rüberbringe. Yeah. Hat aber total viel Spaß gemacht.

Jaha. So war das damals. Zwischendurch haben wir natürlich auch mal was gelernt. Ganz schön viel sogar. Manchmal hab ich heute noch einen Albtraum, in dem ich mein Abi nochmal machen muss. Unglaublich, was man damals alles so wusste…das meiste davon hab ich wieder vergessen. Ich muss aber auch sagen: Unmengen von dem Kram, den man lernt, braucht man sowieso nie wieder. Was hab ich mit gequält mit so Sachen wie Wahrscheinlichkeitsrechnung, irgendwelchen komischen Funktionen und Gleichungen mit 3 Unbekannten. Und heute? Brauch ich hier und da mal ein wenig Prozentrechnung. Selbst fürs Zinsen berechnen gibts ja zum Glück eine Internetseite…

Ich könnte auch nicht mehr erzählen, wie eine Zelle aufgebaut ist, wie man ein Klimadiagramm liest oder wie man irgendwelche physikalischen Dinge berechnet. Keinen Plan. Manchmal wünschte ich mir allerdings, wir hätten mal ein bisschen was praktisches gelernt. Wie man eine Steuererklärung ausfüllt, zum Beispiel. Oder wie man Wohngeld beantragt. Vielleicht auch, wie man einen Kredit aufnimmt, wann das sinnvoll ist und wann man es besser lassen sollte. Oder was man macht, wenn der Vermieter Ärger macht, der Chef einen ungerechtfertigt kündigt oder man irgendeinen Vertrag geschlossen hat, den man nie haben wollte. Und wie man Reifen wechselt. Das könnte ich wirklich gern. Naja. Aber man muss ja auch als Erwachsener nochmal was dazulernen, nech?

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Gute Vorsätze…

…sind doch irgendwie für’n Arsch.

Jedenfalls bin ich nicht in der Lage, mich dran zu halten und so gabs auch schon wieder seit über 2 Wochen keinen neuen Blogeintrag. Dabei hätte ich sogar mehrere Sachen, über die ich schreiben könnte und wollte. Aber im Moment ist echt viel zu tun und so komische Dinge wie das Real Life (so mit echten Menschen und Bäumen und so) kommt mir ständig dazwischen. Mal abgesehen von Skyrim (mit hübscheren, aber unechten Bäumen), wobei ich mich ja schon echt zusammenreiße und nur etwa alle 2 Tage richtig lange spiele.

Ja. Ansonsten isses hier (wie im Rest von Deutschland) schweinekalt und auch wenns ja von drinnen ganz hübsch ist, wie die Sonne auf dem Schnee glitzert, bin ich vom morgendliche Beinahetod an der Bushaltestelle, wenn der Bus mal wieder erst nach 5 Minuten kommt, dem Autokratzen und dem ganzen anderen Mist eher genervt.

Es kam sogar so weit, dass ich mir am Mittwoch noch Schuhe kaufen musste. Schuhe! Ich! Wer mich jetzt nicht kennt, denkt sich „na und?“, wer mich kennt, weiß, dass es wahrlich beängstigende Umstände gewesen sein müssen, die mich in ein Schuhgeschäft getrieben haben. Ich hasses nämlich Schuhe kaufen mit der Kraft von tausend glühenden Sonnen. Jawohl. Aber bei – 10 Grad und Eis auf den Gehwegen machen halt Turnschuhe ohne Profil auch nicht wirklich Spaß. Daher schleppte ich mich am Mittwoch nach der Arbeit also in den Görtz und fand dann tatsächlich nach ca. 30 Minuten Quälerei ein Paar Stiefel. Also wenn man das Stiefel nennen kann. Eigentlich sind die Dinger eher sowas wie Filzpantoffeln mit Schaft. Also sehr weit, dick gefüttert, ohne Reißverschluss. Yay – genau das richtige für meine breiten und unterschiedlich großen Füße 🙂 Okay, ich seh damit halt schon so ein bisschen aus wie Neil Armstrong bei der Mondlandung, aber hey…sie sind warm.

Das größere Problem, nämlich Schuhe für die Hochzeit meiner Schwester zu finden, hab ich allerdings noch nicht gelöst. Mal sehen, wann ich mich das nächste Mal aufraffen kann.

So. Und jetzt muss ich mal dringend was frühstücken, ehe es gleich wieder loszum DSA geht.

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