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#RPGaDay 2016: Frage 4 bis 10

RPGaDAy2016

Nach einem schönen und anstrengenden Wochenende mit Besuch und viel Rollenspiel komme ich jetzt  mal dazu, die nächsten Frage zu beantworten.

Frage 4: Das beeindruckendste, was ein Charakter eines anderen Spielers getan hat?

Das war dann wohl der praiosgefällige Krieger, der sich mit einem stilechten „Lauft, ich halte es auf!“ einem wirklich üblen Monstrum in den Weg stellte. Vor dem die Gruppe eigentlich weglaufen sollte. Aber weil er dann so heroisch war, ist der andere Krieger ihm dann doch zur Hilfe geeilt und mit vereinten Kräften und echt viel Würfelglück wurde das Viech dann tatsächlich besiegt. Aber das konnte der Spieler ja vorher nicht wissen und insofern war es sehr beeindruckend dass sich der Krieger quasi seinem eigenen Tod gestellt hat.

Frage 5: Welche Geschichte erzählt deine Gruppe über deinen Charakter?

Pfhhhhrt. Meinen Charakter? Ja, welchen denn von den ungefähr 10, die ich regelmäßig spiele?

Mein Antimagier hatte ungefähr 5 Jahre lang den Spitznamen „Corvinus der Nutzlose“, weil … naja, Antimagie halt. Inzwischen kann er so einiges und hat nach dem Oron-Aranien-Krieg, wo er wirklich einiges gerissen hat, jetzt den versöhnlichen Namen „Corvinus der nicht mehr ganz so Nutzlose“ erhalten.

Über meine Agentin erzählt die Gruppe meist die leicht verstörenden Dinge, die sie getan hat. Sie ist mal nach nem Kampf mit dem Kopf eines erschlagenen Feindes in der Hand über eine Waldlichtung getanzt, weil ihr Kriegstrauma voll durchschlug. Das wird ihr wohl ewig nachhängen.

Über meine Schreiberin in der Lamea-Kampagne: Vermutlich die Geschichte, wie sie sich beim ersten Einsatz ihrer neuen tollen Dolche selbige in den Arm rammte und aufgrund der Tolligkeit der Waffe gleich mal kampfunfähig zu Boden ging. Oder wie sie beim Einbruch die Kletternprobe verpatzte, schreiend über die Mauer fiel und den heimlichen Abgang ruinierte.

Bei meiner Thorwaler Skaldin wäre es vermutlich eine der 17 Geschichten, wie sie fast gestorben ist, weil sie unter Missachtung aller Vorsicht unbedingt sich freiwillig von einem Geist besetzen/mit Blutmagie das Artefakt wieder aufladen/im Schneesturm bei Minusgraden draußen sitzen und auf eine Vision warten/ähnlich schlaue Dinge tun musste. Die Runjas wollten es.

So, das ware jetzt 4 Beispiele der am meisten gespielten SC aus den letzten Jahren, das muss reichen. Ansonsten gilt: „Woah, der NSC ist so geistig kaputt, das könnte ein SC von Lena sein.“ (Übertreibungen. Alles Übertreibungen.)

Frage 6: Was ist das Tollste, das eine Spielgruppe für ihre Community getan hat?

Ich verstehe die Frage nicht so richtig, ehrlich gesagt. Meint vermutlich sowas wie die Organisation von Cons oder Rollenspielvereinen oder keine Ahnung? Da kenne ich allerdings keinen persönlich, der sowas macht – und auch da bezweifle ich, dass die ganze Spielrunde der jeweiligen Organisatioren beteiligt ist.

Frage 7: Welcher Aspekt des Rollenspiels hat die größten Auswirkungen auf dich?

Das Charakterspielen mit allem, was damit zu tun hat. Ihr wisst schon. Das Drama. Die FEELs.

Frage 8: Hardcover, Softcover, Digital? Was bevorzugst du?

Digital mag ich nicht wirklich. Ich kanns schlicht nicht lesen, ohne Augenschmerzen und Kopfweh zu bekommen, weder am PC noch auf dem Ebook-Reader. Ich hab mir sogar ein paar Sachen, die ich spannend fand, mal als PDF zugelegt – führt aber nur dazu, dass es dann ungelesen auf meinem Rechner rumliegt, weil es mir zu anstrengend ist, es auf dem Bildschirm zu lesen.

Bei Hardcover oder Softcover bin ich relativ leidenschaftslos – tendenziell sieht Hardcover besser aus, hält länger und man kanns besser ins Regal stellen. Aber Softcover wäre nun auch kein Grund, das Produkt nicht zu kaufen.

Frage 9: Was gehört für dich, vom Spiel selber abgesehen, zu einer perfekten Spielsitzung?

Bequeme Sitzgelegenheiten (und damit meine ich Sofas und Sesssel. Leute, die Rollenspiel am Esstisch und auf Stühlen machen, kann ich echt nicht verstehen), großer Tisch, ein bisschen Fresskram, lecker Pizza/Gyros/Indisch/Thaifood in der Essenspause, Zeit vor dem Spiel noch etwas zu labern. Sitzungslänge: So lang, dass man auch wirklich reinkommt, also gerne ab 6 Stunden aufwärts. Katzen auf dem Spielsofa sind auch immer gut, auch wenn sie manchmal für Ablenkung beim Spiel sorgen 😉 . Achja: Ausgeschlafen sein und kein Kopfweh haben ist auch wichtig.

Frage 10: Was war die überraschendste Wendung, die du ingame je erlebt hast?

Pfuuuuuh. Da war in 13 Jahren so einiges bei. Sehr nett war z. B. im Auftakt der Lamea-Kampagne die Enthüllung des tatsächlichen Starthafens und der Schiffe. In der Königsmacher gibt es gleich mehrere sehr überraschende Sachen, die mir einfallen, aber die kann ich ja nicht schreiben, ohne total zu spoilern. Ich mag jedenfalls überraschende Wendungen sehr gerne und hasse deshalb ja auch Spoiler wie die Pest.

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Neulich beim Rollenspiel, Teil 345…

Eigentlich könnt ich ja mal wieder lustige Sprüche bloggen, dacht ich mir. Also auf:

Aus der Königsmacher-Kampagne:
(Achtung, enthält teilweise Spoiler zum Abenteuer „Die Träume von Bosparan“ (3. Abenteuer aus „Hinter dem Thron“))

Die Helden:
Josempe di Vindest, adliger Schwertgeselle
Dartan von Vinsalt, Magier der CCC
Abujin, maraskanischer Schwertgeselle
Grumbolosch, zwergischer Söldner
Geraldine, darpatische Adlige im Exil

Die Helden zurück in Vinsalt und in ihrem Stammlokal im Hinterzimmer.

SL: „Und am Leuchter hängt immer noch die trockene Rose.“
S4: „Häh? Wieso hängt da ne trockene Hose??“

Wir erfahren etwas über Malomiswasser.
SL: „Es riecht für eine Person nach etwas, was sie sehr, sehr gerne riecht.“
S3, aus tiefstem Herzen und lächelnd: „SPECK!“

Wir überlegen, ob unsere Helden vielleicht vergiftet werden sollen.
S5: „Also, am nächsten Morgen im Ratskeller – es gibt Kukrissuppe mit Tulmadronhäubchen…“

Josempe: „Der Adlerorden hat euch überfallen?“
Grumbolosch: „Ja! Also…4 von denen.“

Man streitet sich mit der Connetablia:

Josempe: „Und bei wem habt ihr die Gefangenen abgegeben?“
Abujin: „Na, bei Inspektor Arschloch da vorne.“

Der besagte Inspektor: „Ich habe jetzt meine Vorgesetzte zu treffen.“
Abujin: „Richtet Ihrem Dickdarm unsere besten Grüße aus…“

Josempe kämpft mit dem korrekten Titel für den Wahrer der Ordnung: „Also, dann gehen wir eben zum Bewahrer der Wahrheit…“

Die Helden sitzen mal wieder in einem Hinterzimmer. Es klopft an der Tür.
Geraldine: „Ich geh mal aufmachen.“ Sie öffnet die Tür.
Der SL macht schmatzende Geräusche.
S5: „…ein Kamel?“

Endlich wissen wir, wonach wir suchen:
S2: „Wir suchen also Sekten mit Insekten.“

Dartan ist im Verschwörerumhang in der Stadt unterwegs.
S2: „Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert…ich bin…DARTAN DUCK!“

Wir kriechen durch einen Abwasserkanal.
Josempe: „Oh bei den Göttern, stinkt das hier drin!“
Abujin: „Tja Josempe, hinter dir riecht es nach Parfüm…“

Geraldine: „Ah, unsere Pläne. Bis wir den Raum betreten, klingen sie immer so gut.“

Die Helden versuchen, sich schnell durch einen Raum mit gefährlichen Substanzen zu bewegen.
SL: „Und ich warne euch vor, ich habe dafür eine Zufallstabelle und ich werde sie benutzen.“
S2: „Ach, YOLO, ich renn los.“

Grumbolosch: „Ich mache mir die Hände nicht schmutzig! Ich hab ne Stangenwaffe…“

Aus der „Jenseits des Horizonts“-Kampagne:

Die Helden:
Fadril Emaneff, Nandusgeweihter und norbardischer Händler
Yidayion, Krieger aus Arivor
Curima, Schreiberin
Yali, bukanischer Haifischjäger

„Er atmet so gut wie ein Fisch in Quecksilber!“

Eine Raiapriesterin bezirzt den grummeligen und wenig hilfsbereiten Magier Fünfstern, damit er mitkommt und uns hilft.

SL: „Sie legt eine Hand an seinen Magierstab.“
S3: „Uh, ich wette, das ist lange nicht mehr passiert…“
S4: „Der Magierstab ist jetzt sicher nicht mehr das einzige an ihm, was hart ist…“

Die Raiapriesterin verzaubert einige Wachen, die sich sehr schnell rahjagefällig zueinanderfinden, damit wir an ihnen vorbeikommen.
Yali: „Ich will das auch können! Ich brauche ihren Stab!“
Curima: „Yali, es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber…das ist ein Optimatenstab, kein Artefakt der Massenkopulation…“

Fadril: „Also, Yali würde ich meine nandusgeweihte Waffe nicht geben.“
S4: „Dann würde Yali vermutlich auch explodieren.“
SL: „Bei Yalis Klugheit glaube ich eher, dann würde Nandus explodieren.

Wir kämpfen gegen eine Optimatin, die ihre Aufmerksamkeit auf den alten klapprigen Magier Fünfstern richtet:

SL: „Sie beginnt, die äußerste Quelle der Tiakool anzurufen.“
S3: „Sooo tot ist Fünfstern nun auch wieder nicht, dass sie ihn schon erheben kann…“

Nach dem Kampf gegen einen Dämon bleibt ein von ihm geformter, riesiger Schmiedehammer am Boden liegen.
Yali versucht unter großer Mühe, ihn hochzuwuchten.
S3: „Was ist los, hat Asgard dich verstoßen?“

Oneshot:

Helden:
Istima-Tonko, mohischer Stammeskrieger
Olimone, waldelfische Kämpferin
Horathio, horasischer Magier aus Bethana/Marineoffizier
Bert, Söldnerin

Vor dem Spiel, outgame: „Das Maultier ist ja auch eher so das Dreirad unter den Pferden.“

Ein Plan wird gefasst: „Wir unterrumpeln die Piraten in ihrem Überschlupf!“

S4: „Wenn hier…dings…Olimulli…?“
S2: „O-li-mo-ne!“
SL: „Ganz einfach, wie Oliven-Anemone.“
S2: „Danke, das war hilfreich…“

Horathio erklärt Istima-Tonko seinen Magierstab: „Das ist wie eine Knochenkeule, nur mit Wissenschaft.“

Ein weiterer Spieler, der an dem Abend keine Zeit hatte, kommt nachts kurz vorm Finale nach Hause und wir überlegen, ob er noch einsteigen soll.
SL: „Also wir haben eine al-anfanisch-mittelreichische Söldnerin, einen horasischen Magier, einen Moha und eine Waldelfe…“
S: „Cool – ich könnte noch mit einem Schneeork dazustoßen!“

Stattdessen übernimmt der Spieler dann einen Zyklopen, mit dem wir uns für den Endkampf verbündet haben und der Steine auf die feindlichen Schiffe wirft.

S2: „Hey…wenn du schon grad den Zyklopen spielst: Können wir dich noch zum Schmieden von ein paar Waffen überreden?“

Istima-Tonko fürchtet sich, dass Olimone ihm sein Tapam stehlen könnte.
„Sie schaut mich immer so an! Sie will mir mein Tapam aussaugen!“
S 4: „Ich muss mir jetzt grad ganz sehr das Wortspiel „Tapam-Bar“ verkneifen…“

Bert berichtet aus ihrem Leben: „Ich hab schon untote Drachen Pferde auskotzen sehen…“

Und aus der Kategorie Outgame…

„…ja, und dann springt Michael Bay hinter dem Kühlschrank hervor und alles explodiert!“

„Der Animatio wirkt auf alles!“
„…außer Tiernahrung“

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31-Tage-RPG-Quest: Frage 5 – 7

Langsam muss ich mich mal ranhalten, wenn ich noch zum aktuellen Tagesstand aufholen will. Außerdem sind solche Challenges ja immer ein schöner Grund, überhaupt mal wieder zu bloggen. Ist auch nicht so, dass ich sonst wirklich viel zu erzählen hätte. Letzte Woche lag ich 3 komplette Tage mit Migräne im Bett, was ich wohl einem weiteren Versuch des 3D-Kinos zu verdanken habe. Und dann war der Film auch noch echt mies („Gravity“).  Ich glaub, der nächste Kinobesuch kann jetzt erstmal ne Weile warten. Am Wochenende waren der Herr Mitbewohner und ich in Jever, das war sehr nett, aber allzuviel darüber zu bloggen gibts jetzt auch nicht. Die Dunkle-Zeiten-Runde ist nach wie vor cool und ich mag meine arrogante Kophta. Uuuuund am Samstag gehts endlich mit der Königsmacher-Kampagne weiter, worüber ich mich sehr freue nach 8 Wochen Pause. Ansonsten sinds noch 2,5 Wochen bis zum Urlaub, das ist auch schön. Ihr seht schon, mein Leben tobt und braust nur so vor sich hin. Also kommen wir lieber gleich mal zu den Rollenspiel-Fragen. Und Achtung, die Antwort auf Frage 7 enthält Spoiler zur Kampagne „Das Jahr des Feuers.“ Weiterlesen

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Das DSA-Jahr 2012

Nachdem wir an Silvester in meiner einen DSA-Runde unsere wunderbare Umfrage durchgeführt haben, kann ich ja hier nochmal ein wenig über die Ergebnisse labern.

Zuvor ein bisschen Zahlenkram:

In der Runde gab es dieses Jahr 42 Spielabende. Davon hat 41 der Herr Mitbewohner gemeistert (ja, Huld und Jubel und überhaupt!) Von diesen Abenden habe ich 36 mitgespielt, dazu kommen noch 11 Spielabende (8 als Spielerin, 3 als SLin) in der anderen Runde, insgesamt also 47. Was tatsächlich weniger sind als 2011. Das dürfte an der langen Pause liegen, die wir im Mai/Juni hatten.

Also, was wurde gespielt?

  • Ruf der Götter (Botenszenario)
  • Der Schwur des letzten Sultans: Die Erben Nebachots
  • Auf dünnem Eis (Botenszenario)
  • Erben des Throns (Botenszenario)
  • Von Wieseln und Wölfen (inoffiziell)
  • An dunklen Tagen (Teil 2) (inoffiziell)
  • Die Heilige (inoffiziell)
  • Vergessene Tiefen
  • Königsmacher: Der Drache im Winter – Die Gefangenen von Naumstein
  • Königsmacher: Der Drache im Winter – Alte Freunde
  • Königsmacher: Der Drache im Winter – Kupfer und Gold
  • Dunkle Gaben (inoffizielles DZ-Abenteuer)
  • Die Feuer des Winters (halboffizielles Abenteuer mit Anleihen aus Rückkehr des Kaisers)
  • Blütenzauber (inoffiziell)
  • Königsmacher: Die Hunde des Krieges – Die Stunde des Todes
  • Das Ende der Nacht (gemeinsames Finale von Ruf der Götter und Die Erben Nebachots)
  • Vergangene Gezeiten (inoffiziell)
  • Der Schatten des Raben (Jenseits des Horizonts-Kampagne)
  • Der Schatten von Okdragosch (Botenszenario)

Bei der Wahl zum besten Abenteuer 2012 waren sich die Spieler und Spielleiter diesmal ziemlich uneins (letztes Jahr gewann Der ewige Tod sehr eindeutig). Es gab 2 Stimmen für Ruf der Götter, 2 für Die Stunde des Todes, eine für Die Gefangene von Naumstein und eine für Alte Freunde. Ich selber hab für Die Stunde des Todes gestimmt, was niemanden meiner Mitspieler überrascht hat. Das ich ein Stadt-und-Detektiv-Abenteuer nicht schon fast aus Prinzip als bestes Abenteuer des Jahres betrachte, wäre ein Wunder 😉 Und dieses war dazu noch wirklich gut.

Das schlechteste Abenteuer war auch sehr weit gestreut. Hier gab es zwei Stimmen für An dunklen Tagen, zwei für Der Schatten von Okdgragosch, eine für Das Ende der Nacht und eine für Auf dünnem Eis. Letztere ist meine gewesen. Das Abenteuer war mir einfach zu reise- und kampflastig und eine Heerfahrt mit 900 Leuten ist halt so NPC-technisch auch irgendwie doof. Trotzdem stammt skurillerweise meine Liebste Szene 2012 aus genau diesem Abenteuer, das war nämlich der Besuch beim Orakel der drei Klageweiber (die, glaube ich, der SL einfach inoffiziell da eingebaut hat).

Beim besten Abenteuer ever hat sich nicht viel getan, immer noch stehen Reise zum Horizont und Jenseits des Lichts ganz oben auf der Liste.

Bei der „symphatischsten Meisterfigur des Jahres“ gab es eine bunte Mischung: Genannt wurden Comto Ravendosa, Teucras di Solstono und Geron Berlinghan aus der Königsmacher, ebenso Vater Orban, der Vorsteher des Vinsalter Borontempels (wieso auch immer der Spieler den jetzt toll fand *g*), außerdem Wonschensch, unser shingwanischer Feuerteufel aus Jenseits zum Horizont. Bei der „unsymphatischsten Meisterfigur“ ist Arkos Shah vertreten, der einigen Spielern doch zu viel Nachsicht mit seinen (ehemaligen) politischen Feinden hat, außerdem Bruder Golgarion aus dem Vinsalter Borontempel und Deredan Karinor, ein al’anfanischer Gesandte (ebenfalls in Vinsalt). Bei der Kategorie „am besten gespielte Meisterfigur“ sind unter anderem Janna, das etwas andere Schiffsmädchen (aus Jenseits des Horizonts) dabei, über die anderen Figuren verliere ich mal keine Worte, damit ich nix spoilere. Ich selber habe als besten NSC Marena gewählt, die ehemalige oronische Hexe, mit der mein Magier jetzt irgendwie zusammen ist *g* Sollte ich mir Sorgen machen, dass ich diese wie letzte Abstimmung immer einen NSC am besten gespielt fand, der mit einem meiner Helden in der Kiste war? Hm… 😉

Was gabs noch? Achja, den „am liebsten gespielten Helden 2012“. Da überraschte ich mich selber und wählte nicht die Schreiberin und auch nicht die Agentin, sondern meinen Magier. Niemals hätte ich letztes Jahr gedacht, dass ich diese Wahl treffen würde, aber in Die Erben Nebachots hatte er einfach ein paar sehr schöne Momente (und inzwischen nennt man ihn wohl auch Corvinus den nicht mehr ganz so Nutzlosen 😉 ). Leider war bei der Kategorie „coolster Held eines anderen Spielers“ dieses Jahr nicht einer meiner Charaktere dabei (ich bin immer noch traurig). Ich hab mich – wie letztes Jahr – für Fadril, den Nandusgeweihten der Jenseits des Horizonts-Runde entschieden. Ich mag ihn einfach. Auch wenn er immer alles an jeden verkaufen will.

Es gab natürlich noch viele weitere Kategorien, aber falls tatsächlich ein Leser bis hierher durchgehalten hat, will ich ihn nicht endgültig zu Tode langeweilen.

Insgesamt war es ein gutes Jahr, wir haben recht viel gespielt, einige Sachen – wie z. B. die JdF-Nebenabenteuerreihe – abgeschlossen, endlich die Königsmacher angefangen und die Planung so gut hinbekommen, dass tatsächlich im ganzen Jahr nur 4 One-Shots gespielt wurden. Die Königsmacher wird sicherlich auch das nächste Jahr wieder sehr viel gespielt werden, hoffentlich dann auch die Jenseits des Horizonts-Runde. In die haben wir jetzt einen neuen Helden aufgenommen, was bisher auch ganz gut läuft.

Meine persönlichen Ziele für dieses Jahr: Meine Agentin in der Königsmacher noch ein bisschen besser gespielt kriegen und den schmalen Grat zwischen „sie weiß, was sie tut“ und „sie ist eine irre Psychopathin“ noch etwas besser herausstellen *muhaha*. Und natürlich weiterhin alles und jeden an die Wand organisieren, so termintechnisch gesehen.

In diesem Sinne, ich wünsche allen Rollenspielern da draußen ein fantastisches Jahr 2013!

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Lenas Helden, Teil 2: Curima (inkl. Zeichnung)

Es folgt – endlich – mal eine weitere Vorstellung eines meiner Charaktere. Diesmal geht es um Curima, meinen Charakter, der gerade in Jenseits des Horizonts durchs Güldenland rennt. Auch hier gibt es ein Bild, das ein guter Freund von mir vor Jahren dankenswerterweise mal gezeichnet hat.

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Die Beschreibung passe ich mal an die aus Teil 1 an.

NAME: Curima Flinkenkiel

RASSE/KULTUR/PROFESSION: Mittelländer/Garetien (Tempelstädte)/Schreiberin

AUSSEHEN: Curima ist Mitte Zwanzig, etwa 1,65 m groß und zierlich gebaut. Sie hat grüne Augen, Sommersprossen und rotblondes Haar, das sie seit einiger Zeit nach Art der Vesai knallrot gefärbt hat. In Aventurien bzw. auf der Überfahrt ins Güldenland trug sie meist Stiefel, Hosen und Bluse, inzwischen passt sie sich der jeweiligen Mode in Myranor an. Ihre Finger sind meist mit Tinte verschmiert, die sich auch gerne in Gesicht oder Haare verirrt – manchmal ist Curima einfach zu sehr ins Schreiben vertieft, um auf solche Nebensächlichkeiten zu achten.

HINTERGRUND: Bereits seit mehreren Generationen sind die Flinkenkiels eine Familie von Schreibern – daher auch der Name. In Eslamsgrund geboren und aufgewachsen, wurde auch Curima dort auf Schreiberschule ausgebildet. Dabei entdeckte sie schon früh ihre Liebe zu alten Sprachen und zum Schreiben. Einige Zeit lang verdiente sie ihr Geld damit, Artikel für diverse Gazetten zu schreiben – meist über die abenteuerlichen Geschichten, in die sie immer wieder hineingeriet. Nach gewissen Geschehnissen im Horasreich (zu erleben in „Die unsichtbaren Herrscher“) entschloss Curima dann, für einen Platz in der Güldenlandflotte vorzusprechen. Kurz darauf begann das große Abenteuer…

PERSÖNLICHKEIT: Schlau, wortgewandt und stets eine ironische Bemerkung auf den Lippen – das ist eine Seite von Curima. Die andere fragt sich immer noch, welcher Anflug von Wahnsinn sie dazu gebracht hat, Aventurien zu verlassen, ohne zu wissen, ob sie jemals wieder nach Hause finden wird. Sie hängt sehr an ihren Freunden und sämtlichen Mitgliedern der Bordbesatzung und betrachtet die „Prinzessin Lamea“ inzwischen als ein zweites Zuhause. Curima tut alles, was sie tut, mit vollem Einsatz und manchmal beängstigender Hingabe.

STÄRKEN UND SCHWÄCHEN: Curima ist klug, hat eine schnelle Auffassungsgabe, ein gutes Gedächtnis und eine Begabung für alles, was mit Sprachen, Schriften oder schriftlichem Ausdruck zu tun hat. Sie denkt über alles gründlich nach und ist selten um eine Antwort verlegen. Gleichzeitig überfordert sie sich gerne selbst mit ihrem Anspruch, alles logisch zu durchdenken und möglichst lückenlos all ihre Erlebnisse aufzuschreiben. Sie kann sich an einem Problem so festbeißen, dass sie darüber das Essen und Schlafen vergisst. Sie ist oft zu neugierig, hat panische Angst vor Ratten und vor Spinnen und achtet selten darauf, ob sie sich vor lauter Suche nach Erkenntnissen nicht selbst in Gefahr bringt.

ANEKDOTE: Kurz vor Beginn der Reise ins Güldenland bekam Curima von einem Tierkundler auf einem der anderen Schiffe ein Säbelzahnkaninchen geschenkt, das seitdem in ihrer Kabine wohnt. Sie hat es auf den Namen „Fortuna“ getauft und immer, wenn es ihr nicht gut geht, verkriecht sie sich mitsamt Kaninchen in ihre Koje. Das hat mittlerweile den Satz „Curima braucht wieder ihr Therapiekaninchen“ geprägt…

ZITATE:
„…aber trotzdem: Mal eben so den Kontinent verlassen, auf einer Fahrt ins Ungewisse, mit der Gewissheit, dass ich,  selbst wenn die Sache nicht völlig schief geht, erst nach mehreren Götterläufen wiederkehren werde, das ist eigentlich nicht meine Art.“
Vielleicht haben wir wirklich das Spielbrett der Götter verlassen, denn es scheint, dass sie sich von uns abgewandt haben.“
„Was ist, wenn ich eine Kleinigkeit vergesse, mir weder merke noch sie festhalte, und diese Kleinigkeit wäre entscheidend gewesen, an dieser Kleinigkeit wird die ganze Reise scheitern?“

SONSTIGES: Bei Curima macht mir am meisten Spaß, dass sie eigentlich nie eine Heldin sein oder große Taten vollbringen wollte. Sie ist eigentlich in alles immer durch eine Mischung aus Neugier und Hilfsbereitschaft hineingestolpert. Die Güldenlandfahrt war das erste Abenteuer, auf das sie sich freiwillig aufgemacht hat – im Gegensatz zu mir als Spielerin weiß sie ja nicht, wie viele Jahre die Expedition tatsächlich unterwegs sein wird 😉 Außerdem mag ich kluge Helden und Curima ist tatsächlich schlauer als der ganze Rest. Sogar mein Magier ist nicht so klug. Und sie mag Rätsel und fremde Sprachen, genau wie ich. Insofern hab ich viel Freude an ihr.

Übrigens – Curimas Abenteuer könnt ihr hier nachlesen.

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