Monatsarchiv: Juli 2013

Dinge, die…

…ich kann:

  • in hektischen Situationen ruhig bleiben
  • Samstag bis Montag Abend innerhalb von Minuten einschlafen
  • in so gut wie jeder körperlichen Verfassung Auto fahren
  • lügen
  • schnell lesen und schnell tippen
  • mir Sachen merken (wichtige und sinnlose, aber vor allem sinnlose…)
  • kochen
  • Leute anquatschen oder anschreiben
  • planen
  • Schauspieler wiedererkennen

…ich nicht kann:

  • wissen, wo sich gerade von mir aus gesehen welche Himmelsrichtung befindet
  • Geschenke einpacken
  • an einem Sonntag Abend in weniger als 2 Stunden einschlafen
  • weniger im Internet rumhängen und dafür andere Dinge machen
  • Leuten glauben, dass sie mich okay finden
  • jegliche Art von Beschreibung von Orten oder Räumlichkeiten verstehen
  • Noten lesen
  • einen Zustand der Ordnung in meiner Wohnung beibehalten
  • PCs oder Autos reparieren
  • irgendein Instrument spielen

…mir egal sind:

  • ob meine Socken zueinander passen
  • ob mein Auto dreckig ist
  • was im Fernsehen läuft
  • welcher bekackte Z-Promi sich gerade wieder in welcher schlechten Fernsehsendung zum Affen macht
  • was die Nachbarn denken
  • welche Lieder in den Charts sind
  • wie das verdammte britische Adelsblag nun heißt

…mir wichtig sind:

  • dass es meinen Freunden gut geht
  • dass es meiner Familie gut geht
  • meine Katze
  • DSA spielen
  • das Fortschreiten der Dinge mit Fäden drin (TM)
  • dass niemand sauer auf mich ist (weshalb ich mich für jeden Scheiß vorsichtshalber entschuldige)
  • Zeit haben

…ich gerne lassen würde, aber nicht kann:

  • an meinen Fingern kauen
  • in der U-Bahn versuchen, in anderer Leute Bücher/Zeitungen mitzulesen
  • wegen unwichtigem Kram in völlige Panik verfallen
  • durchdrehen, wenn irgendwas mit meinem PC ist und die Leute, die ihn sich anschauen, mit Fragen nerven
  • mich für jeden Scheiß vorsichtshalber entschuldigen
  • Dinge bis ins Detail und mit allen Eventualitäten planen, natürlich inklusive Plan B-F

Stöckchen steht zur freien Verfügung 😉

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Fiasko! – Ein Spielbericht

Nein, kein Sorge, bei mir ist alles in Ordnung – ich rede vom Rollenspiel Fiasko. Selbiges habe ich gestern zum ersten Mal ausprobieren können und so lange ich mich noch an den ganzen abgefahrenen Scheiß erinnere, will ich mal was dazu schreiben.

Fiasko? Was ist das und wie kamst du dazu?

Fiasko ist eine Mischung aus Rollenspiel und Erzählspiel. Jeder Spieler übernimmt einen Charakter und die Spieler erzählen gemeinsam eine Geschichte. Es gibt dabei keinen Spielleiter und es wird auch kaum gewürfelt. Ziel ist es, eine möglichst interessante, coole, desaströse Geschichte zu entwickeln. Wie der Name ahnen lässt: Es geht darum, eine Geschichte zu erzählen, die am Ende für mindestens einige Charaktere so richtig schön in die Hose geht. Wer immer nur als strahlender Gewinner dastehen will, sollte also eher die Finger von Fiasko lassen.

Das Spiel ist für 3-5 Spieler, die Spielzeit beträgt 2-4 Stunden. Man braucht das Regelbuch und pro Personen 4 W6, davon 2 helle und 2 dunkle.

Beziehen kann man die deutsche Übersetzung beim Pro-Indie-Verlag. Man kann dort nur per Mail bestellen, es hat bei mir aber reibungslos und sehr schnell (Sonntag abend bestellt, Mittwoch Buch erhalten) funktioniert. Ansonsten kriegt man evtl. auf Amazon auch ein englischsprachiges Exemplar.

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