Monatsarchiv: Dezember 2011

Das Jahr 2011

…ist nun beinahe vorbei. Tja, was gibt es zu sagen zu diesem Jahr? Ich kann auf jeden Fall für mich feststellen, dass das Jahr sehr viel besser endet, als es aufgehört hat.

Es ist zwar nicht grade so, dass ich im Lotto gewonnen habe oder sonstwas, aber auch kleine Dinge können das Leben ja schöner machen. Ich freu mich z. B. sehr darüber, dass ich dieses Jahr einige nette Menschen kennengelernt habe und zu weiteren den Kontakt habe wiederaufleben lassen. Da ich dieses Jahr wieder mehr in meinem einstigen Lieblingsforum unterwegs war (das auch wieder seinen Platz als solches eingenommen hat), habe ich da Leute wiedergetroffen, neu kennengelernt, war auch auf einem kleinen Usertreffen und hab ansonsten immer einen Ort zum Schnacken.

Im DSA4-Forum, wo ich eigentlich gar nich so schrecklich aktiv war, ist es auch mehr geworden und darüber habe ich auch einige sehr nette Leute kennengelernt, vor allem natürlich K. & C., die uns schon zweimal besucht haben und die ich auch zweimal in Jever besuchen konnte.

Auch unsere normale DSA-Runde hat ein wenig Zuwachs bekommen und ein Spieler wird uns wohl auch auf jeden Fall erhalten bleiben, da er gut bei uns reinpasst. Mal sehen, wie es beim anderen Neuzugang so wird, wobei ich da auch gut fände, wenn er weiter dabei ist.

Was hat das Jahr sonst noch so gebracht? Reisetechnisch immerhin zwei DSA-Touren nach Dänemark, eine Minikreuzfahrt nach Oslo, zwei Ausflüge nach Jever, einen zu meiner Schwester nach Magdeburg und natürlich den traditionellen Weihnachtsbesuch bei meinen Eltern. Ansonsten waren wir über Ostern noch in Schlesien und haben den Geburtsort meiner Oma besucht. Das war auch ein schönes Erlebnis.

Seit Mai bin ich ja auch dabei, Gesangsstunden zu nehmen. Bisher macht es viel Spaß und ich bin gespannt, wo es noch so hinführt.

Vor allem bin ich in diesem Jahr froh darüber, dass es einige Personen gibt, die – hoffentlich für immer – aus meinem Leben verschwunden sind. Das klingt jetzt nicht nett, aber macnhmal möchte man Leute einfach nicht mehr sehen.

Im Großen und Ganzen war es ein Jahr voller Abschiede und Neuanfänge. Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr dann so gut weitergeht, wie es jetzt im Moment ist.

Allen da draußen wünsch ich einen guten Rutsch, ne tolle Silvesternacht und ein großartiges Jahr 2012!

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Da bin ich wieder

So – Weihnachten ist schon wieder vorbei und ich von vor einer Stunde wieder in Hamburg gelandet. Jetzt möchte ich bitte für die nächsten drei Tage keine Autofahrten mehr…(sollte sich aber machen lassen 😉 ). Auf der Hinfahrt war die A2 voll gesperrt, so dass dich 1,5 Stunden lang über die Landstraße eiern musste, wo natürlich Stau war, weil ja die Autobahn gesperrt war…
Heute stand ich „nur“ 30 min auf der A7, weil da ein Unfall war. Ansonsten bin ich aber ziemlich fix gewesen. Zum Glück. So lange Autofahrten (550 km)und dann auch noch ganz alleine, das macht keinen Spaß.

Ja, Weihnachten. War eigentlich wie immer :  Heiligabend bei meinen Eltern mit Eltern, Oma, Schwester plus Bald-Schwager. Gab wie immer Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffeln, dann Geschenke und dann eine Partie Mensch-Ärger-Dich-Nicht. Dieses mal lief es noch turbulenter als sonst, da ich nach etwa einer halben Stunde Spielzeit mein Ginger Ale über den Tisch kippte, woraufhin Herr Bald-Schwager das Spielbrett beherzt vom Tisch riss und alle Spielfiguren dabei runterwarf…also durften wir dann von vorn anfangen.
Geschenke gabs auch schöne, ich hatte mir vor allem Geld für einen neuen Kühlschrank gewünscht und hab selbiges auch bekommen, dazu aber noch andere Sachen, z. B. einen neuen Badezimmerteppich, Topflappen, ein Wärmekissen, einen Taschenkalender, eine Spardose, Schokolade, Kaffee…sowas halt. Und eben gabs noch 2 Glee-CDs vom Mitbewohner 🙂

Am ersten Feiertag waren wir dann mittags bei Oma Gans essen (bestes Essen des Jahres…) und abends im Kabarett. War gut, wenn auch nicht ganz so gut wie die letzte Vorstellung, die ich da gesehen hatte. Gestern gings dann noch zur anderen Oma, wo aufgrund der Personenmenge von 17 Leuten, davon 4 Kleinkinder, ziemliches Durcheinander herrschte. Aber es war nett, die ganzen Verwandten mal wieder zu sehen.

Morgen darf ich dann ja schon wieder arbeiten- hurra. Zum Glück ja nur drei Tage…

Ich versuche, bis zum Silvesterwochenende nochmal einen Rückblick auf das diesjährige DSA-Jahr zu werfen, was ich hoffentlich noch schaffen werde.

Aber jetzt erstmal ein bisschen ausruhen und dann noch weiter Doctor Who schauen, endlich kann ich Staffel 6 anfangen 🙂

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Weihnachtswahnsinn

*ächz* Endlich Urlaub!

Naja, oder wohl eher Nicht-Urlaub. Ich hab nämlich ganze 2 Tage frei, wobei ich beide davon nutzen werde, um von Hamburg zur lieben Familie und von selbiger wieder nach Hamburg zu kommen. Hurra. Und am  28.12. geht es dann gleich wieder zur Arbeit. Mal sehen, wie die drei Tage so werden, zumal ich da auch allein im Büro bin.

Heute war es nochmal sehr stressig, alles stapelte sich auf meinem Schreibtisch, diverse Sachen mussten unbedingt noch heute raus…alles in allem also das übliche Juristenchaos  zum Jahresende. Die Dame von der Geschäftsstelle, mit der ich heute telefoniert hab, klang auch so, als ob sie fürchterlich im Stress wäre. Bei den Gerichten isses ja noch schlimmer, die haben, soweit ich weiß, den ganzen Dezember Urlaubsverbot. Gruselig.

Ich ärgere mich ein wenig, weil ich nur 2 Tage Urlaub genommen habe, andererseits wär es auch eher unschön gewesen, wenn ich heute schon gefehlt hätte, da so extrem viel zu tun war. Und ich hab ja auch schon mit Kollegin besprochen, dass ich nächstes Jahr dran bin mit Urlaub zwischen den Tagen.

Immerhin, nachdem ich heute dann um 17 Uhr die Arbeit verlassen hatte, nachdem ich noch ein paar Abrechnungen gemacht, zwei Klagen getippt, den Chefs die Hände geschüttelt, die Azubine umarmt und den Müll weggebracht hatte, war ich dann doch ganz froh und zufrieden damit, noch alles geschafft zu haben.

Ansonsten hab ich heute erfahren, dass alle meine Weihnachtsgeschenke angekommen sind. Ich hab sie alle zu meinen Eltern schicken lassen, damit sie nicht womöglich hier ankommen, wenn ich schon losgefahren bin. Dieses Jahr hab ich wirklich alles im Internet bestellt und bin froh, mir damit den Weg in die überfüllte Innenstadt erspart zu haben.

Morgen fahr ich dann also los – auf zu meiner Familie ins beschauliche Erzgebirge, wo ja die Sache mit Weihnachten irgendwie auf die Spitze getrieben wird…aber naja, so lang man nicht selber derjenige ist, der im Klatschblatt des Dorfes öffentlich gerügt wird, weil er es gewagt hat, mit bunten Lichterketten zu dekorieren (not making this up!), isses ja ganz okay…

Außerdem hat mein Blog heute die 1000 Leser geknackt. Juhu! Ich freu mich.

Und daher: Allen da draußen, die gelegentlich hier vorbeischauen, ein schönes und fröhliches, erholsames und erfreuliches Fest und zumindest ein paar schöne freie Tage für diejenigen, die nicht feiern!

Bis bald!

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Lieber Spielleiter…

(Ja, es ist an der Zeit, mal wieder übers Rollenspiel zu bloggen…)

…manchmal denkt man als Spielerin darüber nach, was man dem werten Spielleiter oder Meister (über die angemessene Benennung zu diskutieren, werd ich mir jetzt mal schenken, ich sag sowieso beides…) vielleicht mal sagen könnte oder sollte, damit dieser weiß, was man gut findet und was nicht. Dazu muss ich zwar erstmal erwähnen, dass ich den SL, bei dem ich am meisten mitspiele, sowieso immer nach dem Abenteuer und meistens noch am nächsten Tag mit Lob, Kritik und Wünschen zulabere (zum Glück will er es auch hören), aber vielleicht gibts ja da draußen noch den einen oder die andere, die es interessiert, was ich dazu zu sagen habe. Auch wenn es – ich warne jetzt schon – sowieso eher ein persönlicher Rant über meine eigenen Ansichten wird.

Also los.

1. Auch wenn eine Rollenspielrunde ja doch (wünschenswerterweise) eher eine Demokratie als eine Diktatur ist: Ich finde es gut, wenn der SL sich auch mal durchsetzen kann. Ein energisches „Wir fangen jetzt an!“, „Wir diskutieren das nach dem Spiel.“ oder „Peter, halt die Klappe, du störst grade.“ mag zwar in dem Moment irgendwen vor den Kopf stoßen,  ist im Endeffekt aber besser als eine ständig von Regeldiskussionen, Witzeleien und dem Diskutieren über den neuesten Film oder die aktuellen Fußballergebnisse unterbrochene Spielsitzung.

(Ich selber bin ja nicht so die Lauteste in meinen Runden und wenn ich meistere, hau ich zur Not auf den Tisch, damit ich für Ruhe sorgen kann…)

2. Die Worte: „Wir diskutieren das nach dem Spiel.“ sollten auch dazu führen, dass Selbiges passiert (nicht unbedingt nach dem Spiel, wenn alle todmüde sind, aber vielleicht beim nächsten Mal vor Spielbeginn oder, wenn sich die Spieler alles sowieso ab und an sehen, mal zwischendurch.)

3. In Szenen, in denen mein Held involviert ist und an der Szene teilnimmt, ich aber grade mal dringend aufs Klo muss, bin ich ausgesprochen dankbar, wenn das Spiel dann für die 3 min unterbrochen wird, damit ich nichts verpasse.

(In meiner einen Runde folgt auf die Ankündigung „Ich muss mal“ meistens ohnehin eine ca. 10-minütige Klo-, Laber- und evtl. Rauchpause, was ganz gut funktioniert.)

4. Da „Never split the party“ sowieso nie funktioniert, begrüße ich es, wenn bei Gruppentrennung in regelmäßigen Abständen zwischen den einzelnen Gruppenteilen hin- und hergesprungen wird. Erstmal einen Handlungsstrang komplett zu Ende zu spielen, mag zwar auch möglich sein, sorgt bei allen anderen Spielern aber für 1-2 Stunden Leerlauf und der ist nie gut.

5. Wenn ich vorschlage, diesen oder jenen Helden zu spielen und er aus irgendeinem Grund nicht gut ins Abenteuer passt, bin ich viel mehr dankbar, wenn man mir sagt „nee du, lass mal, nimm lieber Held B“ als wenn man mich mit dem Helden mitspielen lässt, ich aber keinen Spaß daran habe. Oder noch schlimmer, wenn der Held das Abenteuer quasi sabotiert, sollte man das erst recht sagen.

(Die Geschichte aus Dänemark mit den 2 Magiern, die das Abenteuer zu einem abrupten Ende brachten, da ihre Prinzipientreue sie daran hinderte, erstmal abzuwarten, ist ein gutes Beispiel.)

6. Ich gehe davon aus, dass das Abenteuer in der von uns gewählten Hintergrundwelt – so wie sie im Buch steht – und mit den von uns gewählten Regeln – so wie sie im Buch oder in den Hausregeln stehen – stattfindet. Wenn du, lieber SL, davon abweichen willst, würde ich das gern vorher erfahren.

(Ich habe nichts gegen Abenteuer, die vielleicht nicht ganz regelgetreu sind oder Hintergrundsetzungen ignorieren, aber ich bin gerne drauf eingestellt.)

7. Punkt 6 gilt vor allem dann, wenn die Fähigkeiten meines Helden dadurch eingeschränkt werden.

(Ein Kämpfer mit Zweihandschwert, der alles in die Attacke gelegt hat, ist ziemlich bald tot, wenn der SL auf einmal beschließt, ohne Distanzklassenregeln zu spielen.)

8. Wenn du nicht willst, dass die Spieler das Abenteuer oder einen bestimmten Teil des Plots „sabotieren“, dann ist es keine Lösung, bestimmte Dinge einfach aus der Wahrnehmung der Spieler und Helden herauszunehmen und so zu tun, als wären sie nicht vorhanden, auch wenn sie den Helden hätten auffallen müssen.

(Ja, wenn ein NSC ein 12-GP-Stigma hat, dann ist es ein bisschen seltsam, wenn das Gruppe von 6 Personen bei mindestens 3 Begegnungen nicht auffällt…)

9. Vorlesetexte mögen ja hin und wieder gut sein, aber viele davon sind einfach schlecht geschrieben und kommen besser rüber, wenn man sie nacherzählt. Außerdem merkt man, wenn der SL merklich anfängt abzulesen, dass jetzt eine „Skriptsequenz“ kommt, in der der Held nichts tun kann. Und was mögen Helden nicht? Nichts machen zu können, genau. Also wenn der Vorlesetext schon sein muss, dann doch wenigstens nach jedem Absatz mal in die Runde schauen, ob einer der Spieler schon auf dem Stuhl auf und nieder springt, weil er unbedingt jetzt sofort eingreifen möchte.

10. NPCs sind etwas sehr Wichtiges und Tolles und je besser sie gespielt werden, desto schöner. Aber: Sie sind nicht die Helden. Wenn der Plot oder die Dramatik es erfordern, dürfen sie draufgehen, auch wenn man sie liebgewonnen hat. Und in der entscheidenden Szene des Abenteuers sollten sie nicht den Helden die Show stehlen. Auch wenn sie toll sind und man sie ins Herz geschlossen hat. Und auch wenn der charismatische Bösewicht, der der Lieblings-NSC des SL ist und den auch die Spieler mit Freuden hassen, natürlich gern eine längere Rolle spielen sollte: Wenn die Helden einen todsicheren Plan haben, ihn umzubringen, dann muss er dabei auch sterben dürfen.

11. Die Helden sind nicht die Spieler. Der Magier mit Klugheit 17 und Magiekunde 20 sollte nicht auf einmal völlig unfähig sein, nur weil sein Spieler eine Erkältung hat, müde ist und grade absolut nicht auf die Lösung kommt, die dem Magier im Schlaf einfallen würde. Daher: Klugheits- und Talentproben sollten immer drin sein. Im Gegenzug dazu reißt der Spieler sich beim nächsten Mal ja auch zusammen, wenn er seinen Klugheit-7-Barbaren spielt und ihm als einzigem die Lösung eines Problems eingefallen ist 😉

12. Sag mir nicht, was mein Held tut oder denkt. Und noch weniger, was mein Held fühlt. Das ist allein meine Sache.

(Ausnahmen wie Visionen, Träume, kurze Beschreibungen wie „deine Nackenhaare stellen sich auf“ als Beschreibung für eine gelungene Gefahreninstinktprobe sind natürlich gegeben).

So – das wars erstmal. Es gibt bestimmt noch mehr Sachen, die mir einfallen, aber im Moment grade nicht. Immerhin sind es göttergefällige 12 Punkte geworden…

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Day 13 – Favorite childhood show

Als Kind – also in einem Alter, an das ich mich noch erinnern kann – hab ich zunächst, so im Grundschulalter gar nicht so viel ferngesehen. Ich weiß noch, dass ich bei meinen Großeltern immer die Zeichentrickserie „Nils Holgersson“ geschaut habe, die, wo der kleine Junge mit den Wildgänsen reist. Die war toll – auch wenn ich mich kaum noch an die Handlung erinnern kann.

Später, als ich dann nach der Schule direkt nach Hause gefahren bin, hab ich meistens die ganze Animeserien geschaut, die auf RTL 2 liefen. Also „Mila Superstar“, „Lady Oscar“, „Georgie“ und natürlich „Sailor Moon“. Das dürfte auch so DIE Serie meiner Kindheit und Jugend gewesen sein, so im Alter von 11-15 hab ich die Serie abgöttisch geliebt und hatte auch alle Folgen auf Video, einige der Mangas zu Hause sowie ein Artbook und diversen anderen Kram.  Natürlich wusste ich auch die Haarfarbe, Augenfarbe, das Geburtsdatum, die Blutgruppe und das Lieblingsessen von allen Sailorkriegerinnen auswendig. Jaha. Das war schon damals so, wenn ich fangirle, dann aber richtig 😉

Meine Lieblingssailorkriegerin war übrigens immer Sailor Merkur. Dicht gefolgt von Sailor Neptun.

Irgendwann ließ das dann nach, aber manchmal ärgere ich mich, dass ich die Videokassetten überspielt habe.  Vielleicht wag ich mich mal an einen Rewatch und schaue, ob ich das heute immer noch gut finde…

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„Neulich beim Rollenspiel…“ – neue Sprüche

So, was richtig Sinnvolles schreiben kann ich heute nicht, aber wenigstens mal die neuesten Sprüche der letzten Wochen bloggen.

Also, los gehts:

Ein paar von „Donner und Sturm“ vom 26.11.2011:Über einen Rennteilnehmer, der allein unterwegs ist und zudem ein wenig…naja, sagen wir mal dumm ;)„Er hätte vielleicht auch eine Bedeckung mitnehmen sollen.“
„Wohl eher eine Bedenkung…“Über eine andere Teilnehmerin, die zumindest meine Heldin für bösartig hält:

„Die hat ja Angst vor ihrem eigenen Schatten.“
„Wenn sie mal überhaupt noch einen hat…“

Und noch zwei Versprecher:

„Der Schild ist am Arsch…ich meine, am Arm!“

„Ich ziehe meine Ochsenhorde.“

Einer aus unserer „Hinter dem Horizont“-Runde:

„Das Seemansleben ist also wie eine Welle, es hat viele Höhen und viele Tiefen.“
„Japp – und verdammt nass ist es auch.“

Vom letzten Wochenende:
Die Helden:
Praifried, sehr praiosgefälliger Krieger
Bert, schon etwas ältere und erfahrene Söldnerin
Olena, junge, behütet aufgewachsene Schwertgesellin auf ihrem ersten Abenteuer.

Wir suchen ein Mädchen, das von Orks entführt wurde. Praifried und Bert machen sich Sorgen, in welchem Zustand man das Mädel wohl finden wird. Olena versteht überhaupt nicht, worum es geht und bald stellt sich raus, dass man bei ihrer Erziehung wohl den Teil mit den Blümchen und Bienchen vergessen hat…

Nachts im Lager.
Praifried: „So Bert, und wenn das hier vorbei ist, erklärst du ihr, was es damit auf sich hat.“
Bert: „Was hab ich denn getan, dass ich das verdient hab?“
Praifried: „Frag nicht, tu es einfach.“
Bert: „Na schön – wenn wir das hier überleben, erklär ich es ihr.“ – Kurze Pause – „Bei den Zwölfen, ich hoffe ja schon fast, dass ich das hier nicht überlebe…“
Olena: „Wovon redet ihr überhaupt?“

Während der Nachtwache ergab sich dann das „aufklärende Gespräch“ schon eher. Olena verstand mal komplett gar nix und war der festen Meinung, dass Männlein und Weiblein nur miteinander was haben können, wenn sie verheiratet sind.

Bert, völlig entnervt: „Mann, bin ich froh, dass mein Sohn in einer Söldnerkneipe aufwächst – mit spätestens 10 weiß der über alles Bescheid, ohne dass ich irgendwas dafür tun muss.“

Irgendwann später, im Endkampf gegen die Orks:
Ich: „Und rauf auf den Schamanen!“
Anderer Mitspieler: „Und ich beglücke den anderen Ork!“
Beide: „Äh….also nicht SO!“

Und dann noch von gestern (Donner und Sturm):

Magierin: „Klar, meine Magierstäbe sind alle unzerstörbar…das hier ist schon der Dritte!“

Outgame-Gewitzel:
„Was sind denn das für Mägde? 1-Kreuzer-Jobber?“
„Naja, die Alternative wäre der Bezug von Storko IV…“

Krieger: „Das phexgefällige Handwerk wurde dir ja wohl in die Wiege gelegt.“
Diebin: „So ein Blödsinn – das hab ich aus der Wiege vom Nachbarkind geklaut…“

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Eingeordnet unter DSA, Rollenspiel

Von Weihnachtsfeiern und Ubahnfahrten

So, es ist schon wieder Freitag und die Woche ist wahnsinnig schnell vergangen. Ich wollte eigentlich mal wieder was DSA-bezogenes bloggen, aber ich kam irgendwie nocht nicht dazu. Vielleicht ja am Sonntag, nach dem nächsten Abend „Donner und Sturm“.  Oder vielleicht gewinne ich ja was beim Nandurion-Rätsel, immerhin habe ich alles rausbekommen…

Tja, was gibts sonst so? Ich habe auf jeden Fall nur noch 4 Arbeitstage vor mir, dann gehts ab in die (sehr kurzen) Weihnachtstage. Am 23. 12. fahr ich zu meinen Eltern, leider muss ich aber am 28.12. schon wieder arbeiten. Aber naja, das sind dann auch nur noch 3 Tage und dann ist das Jahr auch schon wieder vorbei.  Wirklich erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht und das obwohl in diesem Jahr recht viel passiert ist.

Ansonsten hab ich nun auch alle Weihnachtsgeschenke beisammen und hoffe, dass sie alle rechtszeitig geliefert werden. Ich habe es tatsächlich geschafft, alles online zu kaufen und bin da sehr dankbar für, denn die Innenstadt ist für mich schon normalerweise ein Ort des Grauens und das Ganze noch im Weihnachtstrubel – Hilfe.  Ich selber hab mir vor allem Geld für nen neuen Kühlschrank gewünscht. Der alte ist nun langsam wirklich nicht mehr schön und außerdem viel zu klein. Wird Zeit, dass ich mal einen Kühlschrank hab, bei dem das Gefrierfach nicht nur zur Deko da ist, sondern um tatsächlich mal ein paar Sachen einzufrieren.

Gestern hatten wir dann noch  Weihnachtsfeier, die sehr spaßig war. Nachdem wir erst auf dem Weihnachtsmarkt und dann zum Aufwärmen im nebenan gelegenen Einkaufszentrum waren (wo ich noch einem DSA-Mitspieler und guten Freund meinen Chef vorstellen konnte, da er uns über den Weg lief 😉 ) waren wir dann Bowlen und hinterher essen in der Bullerei, dem Restaurant von Tim Mälzer. Selbiges ist trotz der guten Küche erfreulich wenig Schicki-Micki und das Essen war wirklich sehr gut. Wir haben fast alle Steak gegessen, ich auch (230 g argentinisches Rinderfiletsteak mit Maiskolben, Kartoffelstampf und Sauce Hollandaise). Danach gabs noch ein superleckeres Dessert (Zimt-Macaron gefüllt mit Maronencreme, dazu Apfelragout und Zitronensorbet) und dann sind wir auch glücklich und satt nach Hause gewankt. Ansonsten haben wir uns alle gut unterhalten und viel gelacht. War sehr schön und viel entspannter als letztes Jahr.

Heute hab ich dann noch den Arbeitstag hinter mich gebracht, auch wenn ich irgendwie nur noch gewartet hab, dass endlich Wochenende ist. Ich hab irgendwie nicht genug geschlafen die Woche über und war schrecklich müde. Naja, den halben Tag hab ich eh damit verbracht, unsere Weihnachtskarten (150 Stück, die eingepackt und die Umschläge beschriftet und beklebt werden mussten) fertigzumachen. Jetzt is der Spuk aber erstmal vorbei.

Heute morgen hab ich Julies Eintrag über das Autofahren gelesen…ja, wie recht sie damit hat. Da bin ich dann froh, dass ich mit der Bahn zur Arbeit fahre, wobei es ja auch da immer wieder nervige Sachen gibt.  Zum Beispiel die Leute, die an der bis zum Bersten gefüllten Bahn an der Tür stehen und schreien „Nun rücken Sie doch mal in den Gang durch, damit noch jemand reinpasst.“ Oder die Leute, die morgens um halb 8 schon ein wahnsinniges Mitteilungsbedürfnis haben und entweder mit dem Mitfahrer oder übers Handy endlos und laut vor sich hinlabern. Oder die besonders schlauen Leute, die die Schilder mit „Fahrradmitnahme von 6-8 und 16-18 Uhr verboten“ einfach mal ignorieren und den halben Waggon mit dem dämlichen Rad blockieren. Oder die Leute, die, wenn man grade die Treppe runtersprintet, um die dort stehende Bahn noch zu erwischen, erstmal vor einem stehenbleiben und sich intensiv umschauen. Nicht zu vergessen diejenigen, die so laut Musik hören, dass der ganze Wagen was davon hat, die Grüppchen von Alter-Dicker-Krasser-Checker-Jungs (und -Mädels), die Leute, die neben einem stehen und furchtbar stinken, etc.

Ja, Bahnfahren ist auch nicht das Wahre. Und Busfahren auch nicht. Auch wenn ich entdeckt habe, dass es ein ungeschriebenes Gesetz gibt, das besagt: Sobald du anfängst zu rennen, fährt der Bus los. Ist wirklich so.

Noch ne kleine Anekdote zum Schluss: Heute morgen belauschte ich im Bus einen jungen Mann und eine junge Frau, die sich über die Jobsuche unterhielten. Sie erklärte ihm, dass er ja zu umgangssprachlich und zu „gossenmäßig“ reden würde (und zwar etwa so: „Weißt du, Mann, ich will dich nicht beleidigen oder so, aber du sprichst halt nicht korrekt, verstehst du?“), worauf er dann (in etwa) erwiderte: „Das ist doch Quatsch. Klar red ich korrekt – sonst hätte ich wohl kaum schon so viele Praktikums bekommen.“

Japp. Manchmal bin ich ganz froh, dass ich morgens so müde bin, dass ich nicht mal bei sowas versucht bin, die Steilvorlage anzunehmen.

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