Von Weihnachtsfeiern und Ubahnfahrten

So, es ist schon wieder Freitag und die Woche ist wahnsinnig schnell vergangen. Ich wollte eigentlich mal wieder was DSA-bezogenes bloggen, aber ich kam irgendwie nocht nicht dazu. Vielleicht ja am Sonntag, nach dem nächsten Abend „Donner und Sturm“.  Oder vielleicht gewinne ich ja was beim Nandurion-Rätsel, immerhin habe ich alles rausbekommen…

Tja, was gibts sonst so? Ich habe auf jeden Fall nur noch 4 Arbeitstage vor mir, dann gehts ab in die (sehr kurzen) Weihnachtstage. Am 23. 12. fahr ich zu meinen Eltern, leider muss ich aber am 28.12. schon wieder arbeiten. Aber naja, das sind dann auch nur noch 3 Tage und dann ist das Jahr auch schon wieder vorbei.  Wirklich erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht und das obwohl in diesem Jahr recht viel passiert ist.

Ansonsten hab ich nun auch alle Weihnachtsgeschenke beisammen und hoffe, dass sie alle rechtszeitig geliefert werden. Ich habe es tatsächlich geschafft, alles online zu kaufen und bin da sehr dankbar für, denn die Innenstadt ist für mich schon normalerweise ein Ort des Grauens und das Ganze noch im Weihnachtstrubel – Hilfe.  Ich selber hab mir vor allem Geld für nen neuen Kühlschrank gewünscht. Der alte ist nun langsam wirklich nicht mehr schön und außerdem viel zu klein. Wird Zeit, dass ich mal einen Kühlschrank hab, bei dem das Gefrierfach nicht nur zur Deko da ist, sondern um tatsächlich mal ein paar Sachen einzufrieren.

Gestern hatten wir dann noch  Weihnachtsfeier, die sehr spaßig war. Nachdem wir erst auf dem Weihnachtsmarkt und dann zum Aufwärmen im nebenan gelegenen Einkaufszentrum waren (wo ich noch einem DSA-Mitspieler und guten Freund meinen Chef vorstellen konnte, da er uns über den Weg lief 😉 ) waren wir dann Bowlen und hinterher essen in der Bullerei, dem Restaurant von Tim Mälzer. Selbiges ist trotz der guten Küche erfreulich wenig Schicki-Micki und das Essen war wirklich sehr gut. Wir haben fast alle Steak gegessen, ich auch (230 g argentinisches Rinderfiletsteak mit Maiskolben, Kartoffelstampf und Sauce Hollandaise). Danach gabs noch ein superleckeres Dessert (Zimt-Macaron gefüllt mit Maronencreme, dazu Apfelragout und Zitronensorbet) und dann sind wir auch glücklich und satt nach Hause gewankt. Ansonsten haben wir uns alle gut unterhalten und viel gelacht. War sehr schön und viel entspannter als letztes Jahr.

Heute hab ich dann noch den Arbeitstag hinter mich gebracht, auch wenn ich irgendwie nur noch gewartet hab, dass endlich Wochenende ist. Ich hab irgendwie nicht genug geschlafen die Woche über und war schrecklich müde. Naja, den halben Tag hab ich eh damit verbracht, unsere Weihnachtskarten (150 Stück, die eingepackt und die Umschläge beschriftet und beklebt werden mussten) fertigzumachen. Jetzt is der Spuk aber erstmal vorbei.

Heute morgen hab ich Julies Eintrag über das Autofahren gelesen…ja, wie recht sie damit hat. Da bin ich dann froh, dass ich mit der Bahn zur Arbeit fahre, wobei es ja auch da immer wieder nervige Sachen gibt.  Zum Beispiel die Leute, die an der bis zum Bersten gefüllten Bahn an der Tür stehen und schreien „Nun rücken Sie doch mal in den Gang durch, damit noch jemand reinpasst.“ Oder die Leute, die morgens um halb 8 schon ein wahnsinniges Mitteilungsbedürfnis haben und entweder mit dem Mitfahrer oder übers Handy endlos und laut vor sich hinlabern. Oder die besonders schlauen Leute, die die Schilder mit „Fahrradmitnahme von 6-8 und 16-18 Uhr verboten“ einfach mal ignorieren und den halben Waggon mit dem dämlichen Rad blockieren. Oder die Leute, die, wenn man grade die Treppe runtersprintet, um die dort stehende Bahn noch zu erwischen, erstmal vor einem stehenbleiben und sich intensiv umschauen. Nicht zu vergessen diejenigen, die so laut Musik hören, dass der ganze Wagen was davon hat, die Grüppchen von Alter-Dicker-Krasser-Checker-Jungs (und -Mädels), die Leute, die neben einem stehen und furchtbar stinken, etc.

Ja, Bahnfahren ist auch nicht das Wahre. Und Busfahren auch nicht. Auch wenn ich entdeckt habe, dass es ein ungeschriebenes Gesetz gibt, das besagt: Sobald du anfängst zu rennen, fährt der Bus los. Ist wirklich so.

Noch ne kleine Anekdote zum Schluss: Heute morgen belauschte ich im Bus einen jungen Mann und eine junge Frau, die sich über die Jobsuche unterhielten. Sie erklärte ihm, dass er ja zu umgangssprachlich und zu „gossenmäßig“ reden würde (und zwar etwa so: „Weißt du, Mann, ich will dich nicht beleidigen oder so, aber du sprichst halt nicht korrekt, verstehst du?“), worauf er dann (in etwa) erwiderte: „Das ist doch Quatsch. Klar red ich korrekt – sonst hätte ich wohl kaum schon so viele Praktikums bekommen.“

Japp. Manchmal bin ich ganz froh, dass ich morgens so müde bin, dass ich nicht mal bei sowas versucht bin, die Steilvorlage anzunehmen.

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