Monatsarchiv: August 2015

#RPGaday2015: Frage 29 bis 31

Finaaaaaale, ohooo!

Nun die letzten drei Fragen der RPGaday-Aktion. Diese war wirklich in meiner Twitter- und Blogtimeline ziemlich präsent und hat zu einigen schönen Diskussionen und Artikeln geführt. Coole Sache, das. Ich weiß leider gar nicht, wer die Idee eigentlich hatte, aber es waren wieder ein paar interessante Fragen dabei. Manche fand ich zwar etwas wiederholend (wie die vielen Fragen nach liebstem Spiel, liebsten Setting, etc.), aber das ist ja nicht weiter schlimm.

Nun also der Endspurt:

Frage 29: Liebste Rollenspiel-Homepage?

Nandurion natürlich :p . Also ja, vermutlich tatsächlich Nandurion, weil es einfach Spaß macht, daran mitzuarbeiten. Auf der Konsumentenseite … hm … RPGnosis, glaube ich, der schreibt immer wirklich interessante, sehr reflektierte und durchdachte Artikel. Und RSP-Blogs als Sammelstelle für Interessantes und wegen des Karnevals, auch wenn ich schon länger nicht mehr mitgemacht habe.

Frage 30: Liebste Rollenspielberühmtheit?

Wil Wheaton. Ja, ja, laaaangweilig, ich weiß. Aber ich finde ihn wirklich super und mag es, wie sehr er sich dafür engagiert, Rollenspiel bekannter zu machen. (Und ich muss endlich mal Titansgrave weiterschauen.)

Frage 31: Liebste Nicht-Rollenspiel-Sache, die durch das Rollenspiel entstanden ist?

Pfuh. Vieles. Freundschaften. Bekanntschaften. Erhöhte Eloquenz. Blogthemen. Schöne Erinnerungen. Organisationsfähigkeit. Ich würde auch sagen, dass man durchs Rollenspiel durchaus ne ganze Ecke empathischer werden kann (vielleicht auch nicht und ich war einfach schon immer so, keine Ahnung) und dass sich Denkstrukturen verändern (z. B. das Bestreben, immer irgendwie eine Lösung finden zu wollen). Insgesamt ist das Leben mit Rollenspiel halt einfach besser.

Und mit diesem Schlusswort beende ich dann auch mal diesen Artikel und die Fragerunde.

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#RPGaday2015: Frage 25 bis 28

Okay, das wird jetzt irgendwie kurz, schmerzlos und öde.

Frage 25: Liebster revolutionärer Spiel-Mechanismus?

Keine Ahnung, ehrlich. Ich bin viel zu wenig in so theoretischem Regelblubb drin, als das mir sowas auffallen würde und ich spiele bisher auch eher „klassische“ Sachen, keine wilden Freeform-Indie-Sonstwas-Rollenspiele. Kein Plan also. Der DSA4-Reiterkampf isses jedenfalls nicht :p .

Frage 26: Liebste Inspirationsquelle für Rollenspiele?

Hm. Vermutlich so das Übliche – Filme, Serien, Bücher. Ich muss mich aber auch eh nur zu Dingen für meine eigenen SC inspirieren lassen, ich leite ja selten bis nie. Und für Charaktere habe ich immer genug Ideen, wobei da schon immer wieder Einflüsse durch Charaktere aus oben genannten Medien hinzukommen.

Frage 27: Liebste Idee dafür, zwei Spiele zu einem zusammenzufügen?

Keine Ahnung.

Frage 28: Liebstes Spiel, dass du nicht länger spielst?

Kein Pen-and-Paper-Rollenspiel – ich fing ja mit DSA an und spiel es bis heute. Aber es gab mal einige Forenrollenspiele, also so quasi kooperatives Schreiben, davon hätte ich bei 3 Stück wahnsinnig gerne weitergemacht, allerdings ergab es sich aus verschiedenen Gründen nicht. Eins war eine SciFi-Geschichte, allerdings in einer Ära des Neoviktorianismus, also mehr oder weniger SciFi-Steampunk, da kamen wir nie über die ersten paar Posts, aber ich fand die Idee großartig und mochte meinen Charakter, einen pazifistischen russischen Dipolmaten, unheimlich gern. Das andere war ein Buffy-Rollenspiel, das gab es sogar in 2 Auflagen, wobei beide leider irgendwann scheiterten. Es spielte nach der 7. Staffel, also mit einer anderen Jägerin, und zwar in Cleveland. Mein Charakter war eine nerdige Hackerin namens Catrina, der ich übrigens auch meinen Twitternamen verdanke – Catrinity war nämlich ihr Online-Name. Ihr wisst schon, von Catrina und Trinity aus Matrix und so. Es war sehr cool, leider lief es nicht ganz so, wie es sollte, und wurde dann auch im 2. Versuch eingestellt, noch ehe ich meinen zweiten Charakter, einen drogendealenden Halb-Dämon auf der Suche nach seiner verschollenen Mutter, wirklich einführen konnte. Das dritte Forenspiel läuft sogar noch irgendwie, allerdings habe ich mich da irgendwann ausgeklinkt, als es sehr viel Stress und Streit deswegen gab. Da ging es um Menschen mit besonderen Fähigkeiten (so wie in Heroes oder X-Men) und es war wirklich sehr cool und auch immer gut geplant und geschrieben. Mein erster Charkater war eine indischstämmige Krankenschwester mit der Fähigkeit der biologischen Manipulation (also Menschen putt machen oder Menschen heile machen), ergänzt dann später um eine us-amerikanische Ex-Soldatin, die Supergeschwindigkeit als Fähigkeit hatte und einfach ne verdammt coole Sau war. Sofia, ich vermisse dich! Irgendwann werde ich hoffentlich diese ganzen Charakterideen nochmal in anderen Projekten verwursten können … mal sehen.

Das war jetzt ein kleiner Exkurs weg vom Thema, aber ehe ich zum vierten Mal „keine Ahnung“ schreibe … 😉

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#RPGaday2015: Frage 18 bis 24

Ich hätte schon eher was geschrieben, aber bei einigen Fragen wusste ich nicht, was ich dazu schreiben soll, und 3 „ichweißnicht“s in Folge wären dann ja recht langweilig geworden.

Aber jetzt sind wieder ein paar mehr Fragen zusammengekommen, also denn:

Frage 18: Liebstes SciFi-RPG?

Hab ich nicht, ich würde Space 1889 nicht unter SciFi, sondern eher unter Pulp-Steampunk einordnen und was anderes, wo man mit Raumschiffen rumfliegt, hab ich nicht im Schrank stehen oder getestet. Ich würde aber unheimlich gerne mal das Firefly-RPG spielen. Und ich hab auch schon mehrfach in SciFi-Settings gespielt, aber dann immer mit GURPS oder The Pool oder Fate.

Frage 19: Liebstes Superhelden-RPG?

Hab ich nicht, ich kenn kein einziges. Auch ein Superheldenabenteuer haben wir mal gespielt, aber auch mit The Pool.

Frage 20: Liebstes Horror-RPG?

Hab ich, Überraschung, auch nicht. Wobei ich Judith damit recht gebe, dass man Horroratmosphäre in jedem Rollenspiel erzeugen kann, wenn die richtigen Leute mit am Tisch sitzen und der SL das gut macht. Ich habe schon ziemlich viele sehr gruselige DSA-Abenteuer gespielt. Ich grusel mich aber auch sowieso schnell. Ein Freund von mir hat mich früher immer gebeten, auf jeden Fall mitzuspielen, wenn er was eher gruseliges leitet, weil ich mich immer so fürchte und dann teilweise die anderen Spieler damit anstecke 😀 .

Frage 21: Liebstes Rollenspiel-Setting?

Pfuh, die Fragen wiederholen sich aber doch ziemlich … ja, da DSA mein Lieblingsrollenspiel ist, mag ich logischerweise auch das Setting. Wenn man da jetzt konkreter werden will, wirds recht schwierig, ich kann tatsächlich eigentlich jeder derischen Region was abgewinnen, wenn sie im Spiel gut präsentiert wird. Was ich weniger mag, ist Wildnis, wenn sie langweilig ist. Also Reise durch die Eiswüste, die Khom oder dergleichen – yay; Reise durch die weidensche Einöde eher meh. Ansonsten spiele ich sehr gern in urbanen Umgebungen. Oder auf Schiffen. Dieser Mikrokosmos ist einfach super.

Frage 22: Perfekte Spielumgebung?

Der Raum meiner Rollenspielgruppe ist schon ziemlich perfekt: Ausgebauter Dachboden mit Schalldämmung, riiiiesiger Tisch, bequeme Sofas und Sessel, Bad direkt nebenan,  Kühlschrank in Griffweite, 2,50 m hohe Aventurienkarte über die ganze Wand und inzwischen diverse andere Poster und Dekosachen, neben der normalen Beleuchtung noch eine LED-Lampe mit veränderbarer Farbe für bestimmte Szenen, Boxen an der Wand für die Musikuntermalung. Und manchmal sind auch die Katzen da oben. Das ist schon wirklich ziemlich optimal.

Ansonsten fahre ich ja einmal im Jahr mit meiner Alt-DSA-Runde nach Dänemark, um eine Woche lang eigentlich nix zu tun außer Rollenspiel, essen und schlafen. Das ist auch immer sehr schön und man kommt wirklich raus aus dem Alltag, zumal wir auch meist in der Woche dann den Fernseher ausmachen und höchstens mal aufs Handy gucken. Das ist dann auch immer sehr entspannt da. Dieses Jahr hab ich mir aber vorgenommen, doch mal wieder das Haus zu verlassen, letztes Jahr bin ich da so krass versumpft, dass ich das Ferienhaus 6 Tage lang nicht verlassen habe …

Frage 23: Wie ist das perfekte Spiel?

Nicht so ganz einfach zu beantworten – ich nehme mal an, es ist nicht das perfekte Spielsystem gefragt, sondern nach einem möglichst perfekten Spielabend, so versteh ich es jedenfalls. Ein perfekter Spielabend ist für mich einer, an dem einerseits auch mal gelacht wird – am liebsten über Ingame-Situationen, nicht wegen ständigem outgame-Geblubber – und an dem andererseits auch etwas Spannendes oder Dramatisches passiert. An dem alle gut in ihrem Charakter drin sind, es keine langen Unterbrechungen wegen irgendeiner Diskussion gibt und einfach jeder in der Stimmung drin ist und wissen will, was als nächstes passiert.

Frage 24: Liebste Hausregel?

Die mir liebste DSA-Hausregel meiner Runde ist: Keine Kampferschwernisse durch misslungene Manöver. Zack, und schon klappt das mit dem Kampf. (Und ja, wir spielen auch ohne Ausdauer im Kampf. Aber wer tut das nicht?)

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#RPGaday2015: Frage 15 bis 17

 

Und weiter geht es!

Frage 15: Längste gespielte Kampagne?

Längste abgeschlossene Kampagne: Das Jahr des Feuers (64 Spielabende in 4,5 Jahren), längste noch laufende Kampagne: Jenseits des Horizonts (daran spielen wir seit 2009, allerdings nicht durchgehend, sondern so schätzungsweise 10 Spielsitzungen pro Jahr). Achso, beides DSA, nech. Gleichzeitig spielen wir auch noch seit 3 Jahren die Königsmacherkampagne.

Frage 16: Längste Spielsitzung?

Ich glaube, das war so ein Abend, wo wir um 16:30 Uhr angefangen und dann bis 8 Uhr morgens oder so gespielt haben. Und weils dann auch schon egal war, noch bis 10 Uhr gelabert. Die Heimfahrt war dann irgendwie sehr gruselig, wenn ich übermüdet bin, glaube ich immer, Dinge und Menschen auf der Fahrbahn zu sehen, die gar nicht wirklich da sind.

Frage 17: Liebstes Fantasy-Rollenspiel?

DSA halt, allerdings ausdrücklich mit Einbeziehung der Dunklen Zeiten und von Myranor und Tharun, da die Settings es ermöglichen, auch sehr viel fantastischere Facetten ins Spiel zu bringen als das oft doch eher bodenständige Aventurien es erlaubt.

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#RPGaday2015: Liebstes Rollenspiel-Accessoire

Heute hab ich ja frei, da kann ich die Frage auch sofort beantworten. Achtung, ich schmeiß euch mal ein wenig mit Bildern zu.

Es gibt viele Dinge, die das Rollenspiel einfach schöner machen – tolle Würfel, Bilder, Handouts, Karten (ich liebe unsere politische Horasreichkarte mit Fähnchen für die verschiedenen Truppen!) und so weiter … aber meine größte Liebe sind einfach Notizbücher.

Schöne, toll aussehende Notizbücher oder Ledermappen als größere Version davon. Da muss ich mich in jeder Buchhandlung oder bei jedem Mittelalterfantasydingens-Stand, der sowas anbietet, echt beherrschen. Trotzdem haben sich in meinem Regal schon etliche davon angesammelt.

Mal nur die, die ich zum Rollenspiel benutze/benutzt habe:

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Das große oben rechts nehme ich immer mit auf Cons zum Mitschreiben bei Workshops (wenn ich da nicht den Laptop benutze) oder Notizen machen bei  Spielrunden. Die vier kleinen unten sind alles Notizbücher für unsere Myranorkampagne – drei davon sind voll, das vierte ist grad in Benutzung.

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Das große schwarze oben links gehört zur selben Kampagne – ist aber eher als Ingame-Buch konzipiert, auch wenn ich es irgendwann nicht mehr geschafft habe, alles per Hand reinzuschreiben. Das Buch ist sozusagen eine irdische Variante von dem, was meine Heldin an Notizen über den Kontinent anlegt.

Leider habe ich inzwischen nicht mehr die Zeit, das Buch wirklich auf dem Laufenden zu halten. Das ist echt schade. Ebenso komme ich nicht mehr dazu, die Notizen, die ich im Laufe der Abenteuer mache, in „Tagebucheinträge“ meiner Heldin zu verwandeln. Das habe ich eine ganze Zeit lang gemacht – und sogar mal angefangen, als Blogbeiträge zu veröffentlichen, siehe hier. Allerdings war das wohl nicht so schrecklich spannend, es hat jedenfalls kaum einer gelesen. Vielleicht könnte man das Ganze noch interessanter aufbereiten und mit SL-Tipps, Infos zur Kampagne usw. verknüpfen, aber das ist zeitlich bei mir leider nicht drin. Daher wird das Projekt wohl nicht weitergehen.

Früüüüher allerdings, da hatte ich noch mehr Zeit. Und so gibt es tatsächlich eine Kampagne, für die ich die Erlebnisse unserer Heldengruppe komplett aufgeschrieben habe. Als wir Das Jahr des Feuers spielten, hab ich jeden Abend Notizen gemacht und die dann bis zum nächsten Spieltermin in eine umfangreiche Zusammenfassung verschriftlicht. Das ergab dann ungefähr 250 Seiten (!) Text – und das durfte natürlich nicht ungenutzt bleiben. Der SL der Kampagne und ich haben zusammen dann aus der Zusammenfassung und anderem Kram (beste Zitate, Interview mit den Helden/Spielern, etc.) eine dicke Mappe gebastelt, die alle Mitspieler (und natürlich der SL) nach Ende der Kampagne bei einem festlichen 5-Gänge-Menü (das ich auch noch kochte – ich hatte mal mehr Energie im Leben…) überreicht bekamen. Auf das Ding bin ich auch heute immer noch verdammt stolz.

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Im Prinzip ist das einfach ein ganz schmaler Ordner, ein wenig zurechtgeschnitten und dann in diese schicke Lederhülle gesteckt.

2015-08-14 16.14.31Ein paar Beispiele aus dem Inhalt, z. B. eine Karte mit den Reisen der Helden, eine Urkunde für meine Heldin und die Speisekarte des besagten Menüs.

Ach ja. Das waren noch Zeiten.

Und natürlich habe ich auch für meine Charakterbögen eine schicke Mappe, ein Geschenk des besten Mitbewohners von allen:

Also – ja, Notizbücher sind definitiv mein liebstes Rollenspielkrams 🙂 .

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#RPGaday2015: Frage 8 bis 13

Nach einer etwas längeren Pause wegen der RatCon geht es nun weiter mit den Fragen.

Frage 8: Liebste Mediendarstellung von Rollenspiel?

Hah, das ist einfach: Die Community-Folge „Advanced Dungeons and Dragons“. (Eine der witzigsten Szenen daraus gibt es z. B. hier) Die besteht auch quasi nur daraus, dass die Charaktere Dungeons and Dragons spielen, und obwohl es keine sonderlich großen Special Effects gibt, ahnt man doch irgendwo den Reiz, der dabei entsteht. (Auch wenn ich die Art und Weise, wie amerikanische Rollenspielgruppen anscheinend DnD spielen, ja ganz schrecklich finde und da nie mitspielen wollen würde.) Man merkt jedenfalls an der Folge, dass Community-Schöpfer Dan Harmon selbst Rollenspieler ist und sein Publikum dafür begeistern möchte. (Während z. B. bei The Big Bang Theory Rollenspiel, so wie fast jeglicher Nerdkram, immer  ziemlich abwertend dargestellt wird, leider.)

So, und wer Community noch nicht kennt, guckt das jetzt gefälligst, es ist einer der innovativsten und tollsten Comedyserien, die ich kenne.

Frage 9: Welches mediale Gezeugs sähest du am liebsten in ein Rollenspiel umgesetzt?

Dank diverser Universalsysteme kann man sich das ja heutzutage tatsächlich fast alles selber basteln, da hat Judith schon ganz recht.

Aber trotzdem finde ich, dass bestimmte Settings sich geradezu dazu anbieten, ein Regelsystem um sie herum zu basteln, das die Besonderheiten der Welt und Fähigkeiten der Charaktere abbildet. Zum Beispiel wundert es mich nicht, dass es ein Rollenspielsystem zu Dresden Files gibt, weil das eigentlich schon beim Lesen schreit „Los, mach ein Rollenspiel aus mir!“.

Was ich cool fände, wäre ein Rollenspiel zur Serie Defiance – ein PC-Spiel dazu gibt es sogar, das kenne ich aber nicht – , weil die Welt einfach ziemlich cool ist und genügend verschiedene Spezies und Weltanschauungen mitbringt, zudem noch einige coole technische Gadgets hat und außerdem wenig definiert ist – es gibt die Stadt Defiance, ein wenig Info zum Land drum herum und hier und da mal kleine Andeutungen zum Rest der Welt – das wars. Da wäre viel Platz, sich auszutoben. Was ich an dem Setting außerdem so mag, ist, dass es sich gezielt in die Lücke zwischen „OMG Alieninvasion“ und „wir leben hier schon seit 500 Jahren zusammen“ ausgesucht hat und das unheimlich viel Potenzial bietet.

Frage 10: Liebster Rollenspielverlag?

Wie könnte ich hier einen anderen als den Uhrwerk-Verlag nennen? An deren Stand hänge ich auf Cons supergern rum, um mit den Leuten zu schnacken, außerdem gibt es da gelegentlich Kuchen. Und Schnaps. Oder beides. Außerdem find ichs super, dass man Patric und Uli in quasi jedem Rollenspielforum auffindet, wo sie Fragen der Spieler zu Verlagsprodukten meistens superschnell beantworten. Auch wenn ich jetzt nicht alles kaufen würde, was der Verlag so rausbringt, haben sie viel im Programm, was mich interessiert: Myranor, Tharun, HEX, Space 1889 und bald auch das deutsche Numenera, außerdem waren sie bekloppt genug, eine deutsche Übersetzung des besten Tieranwälte-Tanz-Rollenspiels der Welt ins Programm aufzunehmen.

So, und wenn euch das noch nicht überzeugt hat, guckt euch diese Video-Vorstellung des Uhrwerk-Verlags an. Wie kann man da widerstehen?

Frage 11: Liebster Rollenspielautor?

Spätestens seit seinem Workshop auf der HeinzCon 2015 bin ich Fangirl von Stefan Unteregger. Und das liegt auch wirklich, ganz ehrlich, nur zu 20 % an seinem wunderschönen Wiener Dialekt 😀 .

Frage 12: Liebste Rollenspielillustration?

Pfuh, okay, hier wird wirklich nach einem konkreten Bild gefragt, richtig? Also, es gibt diese wunderschöne Illustration einer Ashariel-Walküre in Myranische Magie von Mia Steingräber. Das ist eins der tollsten Rollenspielbilder, die ich so kenne, aber das kann man online nirgendwo finden. Aber guckt mal auf Mias Homepage, da sind ganz viele tolle Bilder von ihr und ich empfinde vor allem ihre Illustrationen in schwarz-weiß als die schönsten, die es im Rollenspielbereich gibt.

Frage 13: Liebster Rollenspiel-Podcast?

Da bin ich raus, ich kann mit Podcasts nichts anfangen. Generell nicht mit Inhalten, die ich mir nur anhören kann, ich höre auch keine Hörbücher oder Hörspiele. Funktioniert nicht bei mir, ich blende gewöhnlich jegliches Hintergrundgeräusch, auch Musik, entweder ganz fix aus oder es nervt mich.

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#RPGaday2015: Frage 5 bis 7

Und weiter geht es.

Frage 5: Letzter RPG-Einkauf?

Da muss ich jetzt scharf nachdenken … tatsächlich kauft die meisten Rollenspieldinge eher der Herr Mitbewohner, oder wir kaufen sie gemeinsam. Da wäre das letzte Produkt, glaub ich, das FATE Turbo-Regelwerk. Wieder so eine typische Rollenspieleraktion: Am Samstag auf der NordCon noch festgestellt, dass zumindest FreeFATE immer noch nicht so richtig mein Ding ist, aber dann am Sonntag FATE Turbo gekauft. Sinnvoll. Aber es scheint mir doch eine gute Möglichkeit zu sein, wenn man mal spontan etwas spielen möchte, ohne dass es dafür ein Regelwerk gibt. Falls es klappt, testen wir das sogar diesen Monat noch mal.

Das letzte nur für mich gekaufte Buch dürfte das Space 1889 – Regelwerk gewesen sein. Mal sehen, ob ich da jemals zum Spielen komme.

Frage 6: Zuletzt gespieltes Rollenspiel?

DSA4.1 natürlich 😉 . Genauer gesagt spielen wir grad weiter an der Königsmacherkampagne, die immer noch großartig ist.

Frage 7: Liebstes kostenloses Rollenspiel?

Äääh. Ich habe keine Ahnung. Ich glaub, die einzigen beiden Systeme, die ich kenne und die kostenlos sind, sind FreeFATE und The Pool. Die nehmen sich meiner Meinung nach beide nicht so viel … The Pool ist noch simpler zu verstehen, hat aber auch die Player Empowerment-Möglichkeit, die man annehmen kann, aber nicht muss, FreeFATE ist etwas komplexer, ich finds aber nach wie vor nicht sooo supertoll. Hmja.

Was ich an kostenlosen Rollenspiel-Ergänzungen allerdings nach wie vor großartigst finde, sind die diversen Fiakso-Playsets, die man z. B. hier findet.

So, und das war es auch schon wieder.  In ein paar Stunden geht es ab auf die RatCon, es steht also ein rollenspiellastiges und nerdiges Wochenende bevor. Hurra. 🙂

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