Archiv der Kategorie: Tagebuchbloggen

#12von12 im September 2018

Am 12. des Monats werden traditionell 12 Fotos des Alltags gemacht und getwittert, gebloggt, ge-instagrammt und so. Und die Sammlung findet sich wie immer hier.

(Es gibt übrigens jeden Monat wieder Leute, die Fotos auf Instagram posten und auf Twitter sieht man dann nur, dass da was gepostet wurde, aber nicht das Bild. Macht mich irre. Ich klick dann da aus Trotz nicht drauf. Pffft!)

Okay, also gestern. Es war ein ganz normaler Arbeitsmittwoch, daher auch Bilder eines ganz normalen Arbeitstages.

Der Tisch im Wohnzimmer, mit dem Restgeschirr der City of Mist-Runde vom Dienstag. Den Blick in den grünen Innenhof werde ich vielleicht schon ein wenig vermissen.

Um 9 im Büro gewesen. Dieses Einblatt lebt seit 10 Jahren in unserem Büro und war mal sehr viel kleiner. Inzwischen wurde es schon zweimal geteilt. Der neue Standort am Fenster in der neuen Kanzlei scheint ihm jedenfalls zu gefallen, es hat gerade sensationelle 6 Blüten gleichzeitig.

Kaffee und Wasser zum Frühstück. Der Chef hat einen ganzen Karton Jacobs Krönung in „kräftig“ gekauft und der ist echt bitter, aber da er einen ganzen Karton gekauft hat, müssen wir jetzt leider sehr lange diese Sorte trinken.

Kalt war es außerdem. 15 Grad, dann musste die Heizung doch mal wieder angestellt werden. (Schwere Irritation bei der Twittertimeline in Süddeutschland, wo es fast 30 Grad waren offenbar. Neid.)

In der Mittagspause kurz zu Rewe, was zu essen kaufen. Diese Woche hab ich irgendwie total verschlafen, rechtzeitig Zutaten für meinen üblichen Mittagspausensalat zu kaufen, deswegen gabs keinen.

Dafür dieses Supermarkt-Sushi hier, mit gekochtem Lachs und Avocado. Sehr lecker.

Chefin kam aus der Pause wieder und hatte Tulpen gekauft. WTF, im September. Abr hübsch sind sie.

Heimweg. So sieht es gerade auf meiner Straße aus. Immerhin bauen sie, weil sie die Straße in einer Veloroute umwandeln, das ist ja an sich positiv. Und die 10 Tage dauernde Vollsperrung ist auch inzwischen aufgehoben, nur an zwei Stellen wird noch gebaut. Die vielen Baustellen sind zwar total nervig, aber die Straßenbauarbeiter haben echt reingeklotzt und die Sperrung so kurz wie möglich gehalten. Um mal nicht immer nur zu meckern. 😉

Yoga gemacht. Und damit ich nicht immer nur die Matte fotografiere … hallo, Füße.

Blumenkohl gekocht fürs Abendessen.

Hier das Rezept für ein sehr schnelles Blumenkohlgratin: Einen ganzen Blumenkohl in Salzwasser weichkochen, in eine Auflaufform werfen, 100 g in Stücke geschnittenen Kochschinken dazuwerfen, nen kleinen Schluck Milch dazu. Mit Muskat und Pfeffer würzen, alles einmal durchmatschen. 100 g geriebenen Gouda draufwerfen und dann in den Ofen stellen, bis der Käse geschmolzen ist. Nom nom. Ergebnis:

GRATÄNG!

Dann hab ich noch One day at a time geschaut und dabei all unsere Schnaps-,  Likör-, Wein- und sonstwas-Gläser in Papier gewickelt und eingepackt.

Und dann noch mein aktuelles Buch im Bett zu Ende gelesen und dann geschlafen.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 31

Fiiii-naaaaa-leeee, ohooo.

Frage 31: Warum hast du bei #RPGaDay mitgemacht?

Ich wollte mal wieder mehr bloggen, finde solche Fragebögen, an denen sich viele Leute beteiligen, immer nett und diesmal waren auch die Fragen gut. In den Vorjahren hatte ich da manches doch sehr wiederholt und zielte viel auf so „dein liebstes XYZ“ ab.

Letztendlich frage ich mich, ob ich mir die langen Blogeinträge nicht hätte schenken können, da die meisten Reaktionen ohnehin auf Twitter kamen, wo ich ja immer nochmal eine kurze und bündige Zusammenfassung geschrieben hatte. Das überleg ich mir dann fürs nächste Jahr. Trotzdem insgesamt eine schöne Aktion.

Tagebuchblogcontent (und Fazit dazu)

Oh, Wunder, auch gestern habe ich gearbeitet. Auch gestern war ich saumüde. Auch gestern hab ich Yoga gemacht. Auch gestern hatte ich Migräne.

Meine Fresse. 31 Tage Tagebuchbloggen zeigen erst so richtig, wie verdammt langweilig und repetitiv mein Leben eigentlich ist. Hochachtung an all die Blogger, die es hinkriegen, ihren Alltag spannender zu verbloggen als ich. Ich konnte es schon selber nicht mehr lesen. Schreibe demnächst wohl doch lieber wieder über Medien und Rollenspiele und all so nen Kram. Puh.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 30

(Fast geschafft!)

Tag 30: Erzähle, was du darüber gelernt hast, deinen Charakter zu spielen.

Es findet nur das am Tisch statt, was du an den Tisch bringst. Warte nicht darauf, dass Spielleitung und Mitspielende die Dinge ansprechen werden, die du an deinem Charakter besonders interessant findest – also tu es selbst, wenn du es im Spiel haben willst. Gleichzeitig ist es völlig in Ordnung, wenn es Aspekte deines SC gibt, die nur für dich da sind.

Tagebuchblogcontent

Gestern war ich irgendwie noch müder und kaputter als sowieso schon immer.

Aufgestanden, Yoga, Arbeitsweg mit Podcasthören verbracht. Gearbeitet, ich könnte schon heute nicht mehr sagen, was genau eigentlich. Danach wollte ich schwimmen gehen, aber wegen Bauchweh-Kopfweh-Müde-Magnicht hab ich das gelassen. Auf dem Heimweg lecker Teigwaren bei einem türkischen Backshop gekauft. Zu Hause Migräne, Essen, 2 Folgen One day at a time auf Netflix, dann 2 Stunden Podcastschneiden und nebenher im  Telegram labern. Dann Bett. Spannend.

Umzugserledigungen: Nö.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 29

(Gestern war der erste Tag, an dem ich überhaupt keine Reaktion auf den RPG-Kram auf Twitter erhalten habe. Sind wohl alle langsam etwas durch mit dem Thema….?)

Tag 29: Erzähle von einer Freundschaft, die durch Rollenspiel entstanden ist.

Puh, da muss ich mich jetzt glaub ich wirklich enthalten oder einfach quasi alle meine Freunde aufzählen, weil bis auf wirklich sehr wenige Ausnahmen kenne ich eigentlich alle Leute, mit denen ich im RL und im Internet rumhänge, nur übers Rollenspiel. Kann man auch anders Leute kennenlernen?? So auf der Straße oder wie? Verrückt!

Tagebuchblogcontent:

Langsam sind die Sommerferien doch engültig vorbei und alle Urlauber wieder zurück. Merkt man im Büro, da ist jetzt nämlich wieder normal viel los. Sprich, ich schaffe nicht mehr alles weg und es bleibt auch mal was liegen, aber das finde ich jetzt nicht weiter schlimm nach der doch seeeehr ruhigen Zeit im Sommer. Allerdings muss dann auch mal eine ehemalige Mandantin Verständnis haben, dass es länger als nen Tag dauert, eine Akte aus dem Archiv zu holen und nachzugucken, wieso da die Bank noch nen Pfändungsvermerk auf ihrem Konto hat. Zumal es doch sehr erstaunlich war, dass sie nett und freundlich anfragte und meinte, sie wüsste gar nicht, was sie damals für eine Sache hier laufen hatte, während ich mich genau daran erinnerte, wie sie sich weigerte, eine moderate Rechnung zu bezahlen. Das Ganze war damals vor 6 Jahren dann bis zu Gericht und Anwaltskammer gegangen – aber während ich mich an diesen beleibe nicht einzigartigen Fall genau erinnern konnte, war ihr offenbar alles dazu entfallen. Ich will mal lieber nicht wissen, wie es bei der Frau im Leben sonst so aussieht, wenn das keine erinnerungswürdige Eskalation ist.

Leider auch gestern wieder viel Migräne. Sehr wütend und fassungslos gewesen über die Nachrichten aus Chemnitz, viel auf Twitter dazu gelesen und geschrieben. Es ist alles zum Kotzen.

Nach der Arbeit platt und migränig nach Hause geschleppt. Da wurde es dann zum Glück langsam besser. Eine Folge Neoscum angemacht, Geschirrspüler ausgeräumt, eingeräumt, Essen für heute mittag gemacht und gekocht (Tatar-Feta-Kichererbsen-Zeug. War lecker, aber mit dieser einen Pfeffermischung muss man seeeehr vorsichtig sein, es war mir fast schon zu scharf wieder). Mit dem Mitbewohner die neue Folge Better Call Saul geschaut, danach noch 30 Minuten vor Audacity gesessen. Dann Bett, wobei ich fast eine Stunde brauchte, um einzuschlafen.

Umzugserledigungen: Drei Kartons aus dem Keller geholt, zwei davon wurden schon befüllt, während ich kochte.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 28

(5 Wochen bis zum Umzug.)

Frage 28: Share whose inspiring game excellence you are thankful for.

Es gibt natürlich diverse Personen, die ich bewundere und die mich inspirieren. Ich hab es glaub ich schon mal irgendwo geschrieben, aber eigentlich gibt es bei fast jeder Person, mit der ich regelmäßig spiele, etwas, was ich bewundernswert finde. Ob es die absolute Regelfestheit ist oder die Fähigkeit zu witzigen One-Linern oder ein Talent für wirklich spannende Charaktere oder ein toller Spielleitungs-Stil oder die Kenntnis sehr vieler Systeme oder oder oder. Und natürlich sind da auch verschiedenste Autoren und Podcaster und Blogger und Experten, deren Meinung und Kreativität immer wieder toll ist.

Aber ich geb jetzt trotzdem eine konkrete Antwort, keine persönliche Bekannte, mehr so mein Gaming-Idol, mehr so die Person, bei der ich mich freuen würde, irgendwann mal 30 % von dem zu erreichen, was sie geschafft hat.

Kat Kuhl.

Kat Kuhl war bis zum April eine der beiden Personen hinter dem Oneshot-Network. Sie ist Spieledesignerin, Podcasterin, Voice Actress, Spielleiterin und vieles mehr. Sie ist eine der Personen, die für mich für die „neue“ Rollenspielszene steht, für Inklusivität, Diversität, respektvollen Umgang und gleichzeitig Rollenspiel auf unglaublich hohem Niveau. Kat hat die jetzt leider fast beendete Star Wars-Kampagne geleitet und editiert, von der ich ständig schreibe (was bei den drei Spielern vermutlich viel Ähnlichkeit damit hat, einen Sack Flöhe zu hüten), sie ist Spielerin bei A Woman with Hollow Eyes (siehe gestern) und sie wird demnächst einen neuen Podcast starten, wieder ein Actual Play. Ich bin schon sehr gespannt drauf.

Kat Kuhl ist außerdem die einzige Person, die ich „kenne“ und die noch mehr und noch schlimmere Migräne hat als ich. Außerdem hat sie ein kaputtes Knie, psychische Probleme (mit denen sie sehr offen umgeht) und diverse andere gesundheitliche Einschränkungen. Und sie hat es trotzdem geschafft, dass sie vom Geschichtenerzählen und Rollenspielen leben kann, auch wenn es offensichtlich nicht immer leicht ist. Ich leide immer sehr mit, wenn sie auf Twitter erzählt, dass sie jetzt Podcasts schneiden müsste und wollte, aber ihre Migräne es einfach nicht zulässt.

Immer, wenn ich doch mal leite und vorher denke „scheiße, will nicht, Panik, aaaaah“, denke ich an Kat. Und dann geht es irgendwie.

Ich hoffe, sie macht noch lange weiter großartige Projekte. Und dass ihre Migräne endlich weniger schlimm wird.

Tagebuchblogcontent:

Wieder sehr geschäftig alles gestern. Aufstehen, Yoga, Bahnfahrt, Arbeit, Mittagspause mit Salat und Buch, mehr Arbeit, dann zu meinem vierteljährlichen Besuch beim Neurologen (immer noch kein Wundermittel gegen Migräne erfunden, aber es gibt demnächst dann mal lustige neue Dinge, die angeblich helfen sollen….), hektisch nach Hause, wo schon die City of Mist-Runde wartete, ja, am Montag, weil morgen konnte irgendwer nicht. Und leider minus die weggezogene Mitspielerin, die mangels Internet nicht per Skype dazukommen konnte. Bis kurz nach 22 Uhr gespielt, dazu Essen vom Asia-Lieferdienst, dann Bett.

Keine Umzugserledigungen, weil keinen Moment Zeit.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 27

(Wooooohooo, die letzte Woche ist angebrochen. Die schaff ich jetzt auch noch.)

Tag 27: Teile einen großartigen Stream oder ein großartiges Actual Play.

Zu niemandes Überraschung: A Woman with Hollow Eyes, die Invisible-Sun-Kampagne auf dem OneShot-Network. Hier nochmal ich so mit viel Begeisterung. Please watch it?

(Und wer Podcasts lieber hat, dann halt die Star Wars-Kampagne, auch von OneShot. Die geht ja leider demnächst zu Ende, aber die nächste Kampagne fängt bald an und hat ein eigenes Setting und Luftschiffpiraten und quasi das selbe Regelsystem und wird bestimmt auch cool. Findet ihr alles unter Campaign.)

Tagebuchblogcontent

Gestern war Sonntag und ich war zu einem Geburtstagsbrunch eingeladen, sagte aber ab, weil immer noch völlig platt von all der Migräne. Außerdem war ich natürlich trotz spät ins Bett gehen wieder früh wach, so gegen halb 9. Weil ich bockig bin und immer noch nicht wahrhaben will, dass die senile Bettflucht bei mir mit 33 einsetzt, blieb ich dann noch bis 10 liegen, guckte Netflix und las Twitter leer. Der Mitbewohner fuhr dann los zu besagtem Brunch, ich machte erstmal Kaffee, bloggte endlich wieder und machte mir dann aus lauter Dingen, die dringend wegmussten, Frühstück (Tomaten-Mozarella-Avocado-Salat, lecker). Dazu ne Folge One Day at a Timea auf Netflix. Dann bin ich ein Stück spazieren gegangen und habe dabei in einen neuen Podcast reingehört, der thematisch cool ist, aber leider von der Audioqualität gruselig. Hm. Mal sehen ob ich dabei bleibe.

Dann Yoga gemacht, danach geduscht. Und dann endlich wieder Motivation (und Zeit) gehabt, mit der nächsten Podcastfolge anzufangen. Also zwei Stunden vor Audacity gesessen, hinterher frustiert bemerkt, dass ich immer noch nicht wirklich viel schneller geworden bin.

Der Mitbewohner kam wieder und brachte mir Essen mit. Sehr löblich.

Dann haben wir uns endlich Nanette auf Netflix angesehen. Oh, boy. Darüber werde ich vermutlich noch lange nachdenken. Also, wenn ihr das noch nicht gesehen habt: Nehmt euch die Stunde Zeit und guckt das! Danach noch die neueste Folge Better Call Saul, die diesmal gefühlt nur 15 Minuten lang war statt 42. Magie!

Und dann ins Bett und noch ewwwwwwiiiiiig wach gelegen, gnarf.

Umzugserledigungen: Schon wieder nüscht.

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#RPGaDAy2018 und Tagebuchbloggen, Tag 24-26

Wie aufmerksame Leser (falls hier überhaupt noch einer mein Gefasel verfolgt) gemerkt haben, gab es zwei Tage lang keine Einträge. Ich lag nämlich mal wieder mit Migräne des Todes darnieder. War doll. Nun weiter.

Frage 24: Welches Rollenspiel verdient mehr Beachtung?

Wenn ich da jetzt ganz sehr träumen dürfte, dann hätte ich gerne, dass es eine deutsche Übersetzung von Invisible Sun gäbe und das hier so viele Leute gut finden, dass ich eine Tischrunde dafür finden würde. Ich würde das so gerne mal als Kampagne spielen.

Frage 25: Nenne ein Spiel, das im letzten Jahr Eindruck bei dir hinterlassen hat.

Meine Samstags-DSA-Runde, immer wieder, weil unsere Gruppe und ihre parallel laufenden Kampagnen mittlerweile ein wirklich großartiges everything-is-connected-Gefühl erzeugt und es einfach immer wieder trotz all der Jahre noch neue und unbekannte Sachen zu entdecken gibt. Und weil wir sowohl Abenteuer mit der Kategorie „Humor“ mit Leben füllen können als auch wirklich garstige Szenarien halbwegs stimmungsvoll hinkriegen. Und alles dazwischen. Also immer dann, wenn wir nicht gerade streiten oder uns gegenseitig mit Wurst bewerfen.

Kagematsu, weil die Umkehrung der Geschlechterrollen wirklich interessant war und ich es als gelungenes Experiment ansehe und mich freue, dass meine Mitspieler sich darauf eingelassen haben.

Society of Dreamers, weil ich es mit bekannten und unbekannten, aber insgesamt großartigen Mitspielern gespielt habe und weil es ohne große Anstrengungen total stimmungsvoll war und wir das Ding trotz widriger Umstände zu einem epischen Ende bekommen haben.

Der Abend, an dem neulich Star Wars – Macht und Schicksal geleitet habe, weil ich ja nicht gerne und vermutlich auch nicht so richtig gut leite und trotzdem am Ende das Gefühl hatte, dass jetzt gerade alle am Tisch, mich eingeschlossen, einigermaßen gepackt und ergriffen vom Finale sind. Ich verarbeite das immer noch und ringe mit der Frage, ob ich vielleicht doch öfter wieder was leiten sollte.

Frage 26: Was sind deine Rollenspielvorsätze fürs nächste Jahr?

Mit mehr verschiedenen Leuten mehr verschiedene Systeme spielen und mich vielleicht öfter trauen auch zu leiten. Solange es noch Spaß macht. Sobald ich wieder das Gefühl habe, ich würde stattdessen lieber zur Zahnreinigung gehen, lass ichs wieder.

Und der Klassiker: Das verdammte Handy am Spieltisch außer Reichweite legen.

Tagebuchblogcontent

Donnerstag hatte ich ja noch kurz aus dem Büro gebloggt. Mir gings den ganzen Tag scheiße, zum Glück bekam mein Chef das auch mit und ohne dass ich irgendwas sagen musste, durfte ich 90 Minuten eher nach Hause, wo ich dann auch ins Bett fiel und den ganzen Abend nicht wieder raus kam (außer um kurz noch was zu essen).

Freitag war morgens noch ein Notattermin anberaumt, den ich dann auch nicht absagen wollte, also da hingeschleppt. Danach noch durch die Europapassage geirrt und nach irgendwas zu essen gesucht, was ich mit nach Hause nehmen konnte. Aus den meisten Coffeeshops quasi rückwärts wieder rausgefallen, weil laut dröhnende Musik. (Ich werde es nie verstehen…) Irgendwann dann mit nem belegten Baguette und Süßkram wieder nach Hause, zurück ins Bett. Nochmal hingelegt, wieder aufgewacht, Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen. Versucht ein bisschen aufzuräumen und statt im Bett zu liegen auf dem Sofa zu sitzen, damit mein Rücken weniger wehtut. Es wurde aber nur alles immer noch schlimmer, bis ich dann irgendwann in eigentlich gar keiner Position mehr liegen oder sitzen konnte, ohne hämmernde Kopfschmerzen des Todes zu haben. Außerdem wurde mir dann auch noch schlecht, das ist dann so das worst case, weil nun ja, sich mit Kopfschmerzen of doom noch übergeben zu müssen … macht richtig Spaß. Zum Glück konnte ich mich noch mal aus dem Bett quälen und dann doch noch mal andere Triptane plus Vomex einwerfen, danach vegetierte ich vier Stunden halb wach, halb schlafend und abwechselnd frierend und schwitzend in einer möglichst erträglichen Position vor mich hin. 20 Uhr wachte ich wieder auf, konnte mich wenigstens wieder normal hinsetzen, aß dann irgendwann noch was von meinem gekauften Essen und schlief dann gegen 22 Uhr wieder ein.

Samstag war ich um 7 wach, noch mehr schlafen ging wirklich nicht, zumal mein Rücken inzwischen völlig verkrampft war. Also aufgestanden, zittrig und mit Wattekopf mein Zimmer aufgeräumt und staubgewischt, denn, hurra, genau gestern hatte sich ja unsere Vermieterin angesagt, um 6 interessierte potenzielle Nachmieter durch die Wohnung zu führen. Ich hatte überlegt, ob ich noch in ein Café ausweiche und da warte, bis es vorbei ist, aber dann hätte ich da hinlaufen müssen. Und da wieder Lautstärke ertragen. Und so. Ich blieb also da, machte Smalltalk, trank sehr viel Wasser und irgendwann war es dann vorbei. Ich hoffe, einer von denen möchte jetzt die Wohnung und bitte auch noch all unseren Kram abkaufen, den wir nicht mitnehmen wollen.

Dann zu Rewe gefahren, sehr viel Pfand weggebracht, noch Dinge eingekauft, weil Frühstück ja ausgefallen war. Dann zum DSA gefahren, mir gings dann doch wieder so okay, dass ich es nicht absagen wollte. Der Rest der Runde war auch eher unfit und der Abend ging zu einem Großteil für Organisation und Planung und Handelssachen drauf, was aber okay war. Muss ja auch mal gemacht werden und da alle eh müde und platt waren…

Es gab noch lecker indisches Essen und Pflaumenkuchen und wir hörten dann eher früh auf. Autofahrt nach Hause war trotzdem kein Spaß. Gegen 1 dann ins Bett gefallen in der Hoffnung, dass die Scheißmigräne und ihre Nachwehen dann endlich mal überstanden sind.

Umzugserledigungen: Sehr viele Menschen durch die Wohnung geführt. Sehr viel Pfand weggebracht.

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