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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 8

Und weiter geht es:

Frage 8: Wie kriegt man mehr Leute zum Rollenspielen?

Hachja, eine der klassischen Fragen der Szene, in der der Schwund der Spieler und die Überalterung der Gruppen und das früher-war-alles-besser fast schon gebetsmühlenartig in den Foren und sozialen Medien beklagt wird. Wie man vielleicht schon raushört – ich bin nicht unbedingt der Meinung, dass die Szene ein Problem mit Nachwuchs hat. Klar ist die Konkurrenz durch Computerspiele und dergleichen groß, andererseits war es aber noch nie so leicht wie heute, den Einstieg ins Hobby zu finden. Noch vor ein paar Jahren wusste überhaupt gar keiner, was Pen and Paper-Rollenspiel überhaupt ist und wenn man sagte, man ist Rollenspielerin, dann dachten alle komische Dinge. Heute haben Serien wie The Big Bang Theory (so bescheuert die Auseinandersetzung mit dem Thema Nerdtum da auch ist) oder Community schonmal das Konzept massentauglich gemacht. Und wenn man sich vage dafür interessiert und mal danach googelt, dann findet man meistens nicht nur die Bücher, die man kaufen kann, sondern eben oft auch gleich Erfahrungsberichte oder Plattformen zur Gruppensuche oder Actual Plays. Und gerade letztere sind natürlich sehr wertvoll, weil man dann gleich sehen kann, wie das denn in der Praxis so aussieht, und auch, dass es nicht in jeder Gruppe gleich abläuft. Außerdem scheint es, hierzulande leider noch nicht so sehr, in den USA offenbar erfreulicherweise schon, so zu sein, dass inzwischen auch immer mehr öffentlich sichtbare Spieler*innen und Spielleiter*innen existieren, die halt nicht die typischen Gamer sind, und das damit das Hobby auch für diejenigen interessant wird, die nicht die Quotenminderheit in einer ansonsten sehr gleichförmigen Truppe sein wollen. (Es folgt Podcast-Content aus der letzten Folge: Tatsächlich hat, vermutlich sowohl durch die etwas erzähllastigere Struktur der 5. Edition als auch durch die aktive Actual Play-Community, die Anzahl der weiblichen DnD-Spielerinnen stark zugenommen, von ca. 22 auf ca. 40 %. Gleichzeitig sind damit auch die Verkaufszahlen angestiegen, 2017 war wohl ein sehr erfolgreiches Jahr und 2018 ging genauso weiter. Es scheint sich also auch finanziell zu lohnen, das Zielpublikum zu erweitern.)

Ansonsten kann man aber natürlich auch was tun, wenn man nicht gerade zufällig einen Verlag besitzt. Gerade aufs Thema Actual Plays möchte ich nochmal eingehen, immerhin gab es gerade auf den GenCon einen Diana Jones Award for Excellence in Gaming für die Actual Play-Community allgemein. Für mich sind gute Actual Plays auch in den letzten Jahren eine große Inspiration geworden – mir angucken, wie Rollenspiel eigentlich funktioniert, muss ich natürlich nicht mehr, aber mir angucken, was beim Rollenspiel alles so möglich ist, was Story, Charaktere, Ideen und Darstellung angeht – Holy Shit, da geht noch so einiges! (Ich beziehe mich da natürlich auf die APs, die halt meiner Meinung nach richtig gut sind, also hauptsächlich die vom Oneshot Network. Ich habe weiterhin kein Interesse, einfach nur Leuten beim Spielen zuzugucken, die das auch nicht anders machen als ich selber.) Außerdem ist es ein sehr bequemer Weg, neue Systeme kennenzulernen, ohne sie selber zu spielen oder zu lesen.

Dann gibt es natürlich noch das Thema Conventions, auch da kann man was für die Nachwuchsförderung tun. Oder natürlich selber hingehen und eine Gruppe suchen, wenn man spielen möchte und keine hat. Tatsächlich möchte ich nochmal betonen, dass die besten Cons für diesen Zweck eigentlich die sind, die eben keine reinen Pen-and-Paper-Cons sind, denn nirgendwo kriegt man leichter generell nerdaffine Leute zum Rollenspiel als auf einer Veranstaltung, wo viele vielleicht auch wegen Jugger, Lesungen, Abhängen in Gewandung oder Brettspielen hingehen und dann ohne Probleme auch mal 4 h ins Rollenspiel reinschnuppern können. Schon deswegen halte ich Cons wie die NordCon für extrem wichtig für die Szene.

Und schlussendlich kann natürlich jeder selbst was tun, um neue Spielende zu gewinnen. Das bedeutet vor allem natürlich, Runden für Einsteiger anzubieten und Leute dazu einzuladen, die generell interessiert sind. Natürlich ist das immer eine Frage von Zeit und Energie, deswegen würde ich es auch keinem übelnehmen, wenn er oder sie das nicht oder nicht häufig schafft. Ich habe dieses Jahr tatsächlich schon zwei Runden geleitet, die gezielt für Einsteiger oder Leute, die lange nicht gespielt hatten, gedacht waren. Tatsächlich sind ja sowieso die meisten meiner Freunde und Bekannten eh Rollenspieler, aber ab und zu lerne selbst ich ja mal andere Leute kennen *hust*. Wenn generell Interesse vorhanden ist, merke ich mir das und wenn es sich dann mal zeitlich anbietet, dass ich was leite, dann frag ich nach, ob Zeit und Lust vorhanden sind. Oder aber ich organisiere, dass jemand ander leitet und spiele mit. (Generell wird ja unterschätzt, wie wichtig es ist, dass es nicht nur Leute gibt, die leiten, sondern auch Leute, die gerne und gut Runden organisieren. Und nein, das muss nicht die selbe Person sein. Aber das ist ein anderes Thema.)

Für solche Einsteigerrunden kann ich empfehlen, nicht einfach einen Gast in die feste Runde – und da gar noch in die laufende Kampagne – einzubauen. Haben wir zwar auch schon gemacht, aber es blieb dann immer sehr deutlich, wer Stammspieler ist und wer nicht. Besser was anderes planen, einen Oneshot oder gleich ein neues System. Möglichst das System und das Setting an die Wünsche des Spielenden anpassen, dessen erste Session das wird, umso größer ist die Chance, dass das Hobby auch zündet. Gerade wenn man für mehrere Neueinsteiger leitet – keep it simple. Hey, endlich ist mal keiner dabei, der alle Plots zu ausgelutscht findet oder alle Monster an einer vagen Beschreibung erkennt! Das ist für die Spielleitung auch ein Vorteil. Der Plot muss jetzt nicht „rettet Jobst“ sein, aber man kann es durchaus gradlinig und klassich halten. Schön gemacht Einsteigerboxen, wie die für Splittermond oder Star Wars helfen natürlich, zumal die Abenteuer darin auch eine ausreichend kurze Länge haben. Ich würde diese Runden auch möglichst immer mit Archetypen spielen, es sei denn, Charakterbau geht wie bei PbtA in 15 Minuten. Und dann dran denken: Die Session ist der erste Versuch fürs Hobby und wenn sie zäh und frustrierend läuft, kann es auch der letzte sein. Wenn ihr mitspielt, macht vor, wie mans macht, sprecht in character, sprecht den/die neue(n) Mitspieler gezielt an, lasst ihnen Platz und buttert ihre Ideen nicht unter. Wenn ihr leitet: Kriegt es irgendwie hin, die Stärken des Rollenspiels rüberzubringen und ändert, handwedelt und biegt dazu, was immer nötig ist. Scheißegal, ob die korrekte Regelanwendung anders wäre, scheißegal, ob eine coole Idee eigentlich nicht funktionieren würde, scheißegal, ob der Endgegner nach dem fantastisch coolen Manöver des Neueinsteigers eigentlich noch 2 Lebenspunkte hätte. Das kann man alles dann nochmal korrekt machen, wenn er/sie länger dabeibleibt. Zeigt, was möglich ist, was Spaß macht, WARUM ihr dieses Hobby mögt.

So. Ich glaube mehr als den Hinweis, dass man das inzwischen alles auch ganz wunderbar online machen kann, hab ich dazu jetzt auch wirklich nicht mehr zu sagen.

Tagebuchblogcontent

Gestern wieder um 06:00 aufgestanden. Es war noch wunderbar kühl. Alle Fenster aufgerissen, Yoga gemacht, dann fertiggemacht für die Arbeit und ins Büro, auch da alle Fenster aufgerissen. Gearbeitet, nebenher gebloggt und andere Internetdinge getan, völlig entnervt gewesen von den lauten Fräs- und Bohrgeräuschen. Deswegen dann auch das mitgebrachte Mittagessen schon kurz vor der Pause gegessen und in der eigentlichen Pause dann zu der einen sehr guten Eisdiele hier in der Nähe spaziert. Nougateis und Jogurth-Aprikose-Eis gegessen. War super. Durch die Hitze zurück. Mehr Arbeit, mehr Müdigkeit. Feierabend, Podcast hörender erstmal in den Park gefahren. Dann dort nach Ende der Folge das neue Buch von Judith angefangen, allerdings kam ich nicht weit. Das Buch ist nämlich offensichtlich magisch und mit einem Zauber belegt, der Themen des Buches in die Wirklichkeit bringt. Oder so. Jedenfalls las ich über muskulöse, sich duellierende Gladiatoren und dann … war da ein Typ, der als römischer Gladiator auch eine gute Figur gemacht hätte. Und machte da irgendwelche Dehnübungen, oben ohne natürlich. Ich bin ja auch nur ein Mensch, deswegen setzte ich mir dann meine Sonnenbrille auf und schaute immer abwechselnd ins Buch und auf den Typen. Irgendwann ging er dann. Eine Minute später kam ein anderer Typ, warf sein Shirt von sich und begann Burpees zu machen. Viele Burpees. Und Lunges, und andere Übungen, und das Ganze natürlich auch mit freiem Oberkörper. Und während ich mich schon fragte, in welcher Realität ich gerade aus Versehen gelandet bin, kam dann ein DRITTER Typ, baute 3 Meter neben mir Turnringe an einen Baum an und warf auch sein T-Shirt von sich, um dann superkrasse Übungen zu machen. So einhändige Klimmzüge an den Turnringen und Handstand mit Liegestütz und all sowas. Es war ein wenig absurd. Also sehr cool anzusehen, aber so geballt ist mir das in den Park noch nie aufgefallen. Also entweder ist da Dienstags Hot-guys-work-out-Thementag oder das Buch hat übernatürlich Kräfte. Also – wenn ihr einen Mangel an gutgebauten Gladiatoren in eurem Leben habt, kauft Roma Nova! Falls sie sich nicht in eurer Nähe manifestieren, sobald ihr das Buch aufschlagt, gibt es wenigsten IM Buch welche. (Und es ist ansonsten auch bisher sehr spannend und hat ein cooles Setting.)

Der Mitbewohner holte mich ab, wir gingen heim, die Wohnung war dank des morgendlichen Lüftens schön kühl. Zum Abendessen gabs dann Wassermelone mit Feta und Basilikum (nom!), Reissalat mit Tomate und Feta und Obst mit Eis. Und ne Folge Orange is the New Black und dann wars schon wieder 22 Uhr und ich fiel sehr müde ins Bett .

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 7

*gähnt* *schaut in die Kaffeetasse* Na dann wollen wir mal….

Frage 7: How can a GM make the stakes important?

Stakes ist auch so ein Wort, was sich schwierig übersetzen lässt. Tatsächlich bin ich mir auch nicht ganz so sicher, wie die Frage gemeint ist – geht es eher um Hindernisse, die überwunden werden müssen oder eher um Dinge, die auf dem Spiel stehen? Oder beides? Oder bin ich nur wirklich zu müde für alles inzwischen?

Naja, ich versuch es trotzdem. Was Hindernisse angeht, die die SC überwinden müssen – da kann man als SL auf jeden Fall drauf achten, dass man nicht für jeden Käse würfeln lässt, damit macht man die Proben, die man dann verlangt, schonmal bedeutsamer. Und, wie ich beim Schreiben des Myranor-Abenteuers damals gelernt habe: Keine Proben verlangen der Probe wegen, sondern überlegen, was passiert, wenn es keiner schafft und wie das Abenteuer dann trotzdem weitergeht.

Der andere Teil der Frage zielt vermutlich darauf ab, wie man es schafft, dass sich die Ereignisse am Spieltisch wichtig und dramatisch anfühlen. Da kann man natürlich nur wieder sagen: Bring das rein, was den Spielern wichtig ist. Ersetz den entführten generischen NSC durch jemanden, der den SC wichtig ist. Wenn du weißt, dass in drei Abenteuern Stadt A belagert werden wird, lass die SC vorher dorthin reisen, die Stadt und ihre Leute kennen- und liebenlernen, gib ihnen eine Stammkneipe oder ein eigenes Haus. Finde raus, was den Spielern (nicht den SC) besonders wichtig ist und lass es in Gefahr geraten.

Joah. Sehr viel mehr fällt mir dazu jetzt gar nicht mehr ein. Vielleicht noch, dass man auch ruhig mal was schiefgehen lassen kann, wenn die SC es blöd anstellen oder spektakulär schlecht würfeln. Jetzt halt nicht durch Total Party Kill (über SC-Tode schrob ich ja schon mal) und vielleicht auch mit Option, es wieder gut zu machen. Ich spiele eigentlich eh in keinen Gruppen, wo zu wenig geplant wird (eher zu viel), aber es ist vielleicht ein Tipp für Gruppen, wo viel unüberlegt gehandelt wird. (Auch wenn hier dann wieder gilt – wenn es einen sehr stört, lieber outgame ansprechen als ingame versuchen die Gruppe zu erziehen.)

Tagebuchblogcontent:

Der Tag begann für mich gestern um 06.00 Uhr, was ne Stunde eher ist als mein Wecker eigentlich klingelt. Ich wollte aber noch Yoga machen, weil 30 Tage jeden Tag und so, und nach der Arbeit wäre es ja schon wieder 30 Grad gewesen und außerdem war Montag und montags geh ich ja schwimmen. Also klingelte der Wecker um 06.00. Ich war kurz davor, ihn wieder auszumachen und weiterzuschlafen, aber dann hab ich mich mit der Überlegung, dass dann die Wohnung ne Stunde durchkühlen kann, doch aufgeraft. Und dann halt so ne halbe Stunde Yoga am offenen Fenster, während es draußen noch echt ruhig war, das war schon nett. Und ging auch trotz Müdigkeit ziemlich gut. Erstaunlich, ich hatte das ja schon ab und zu mal gemacht und dann meistens das Gefühl, noch so gar keine Kontrolle über meine Arme und Beine zu haben. Dann fertiggemacht für die Arbeit, noch schnell ein paar Podcasts aufs Handy geladen, dann los. Es war noch schön kühl draußen.

Im Büro angekommen, sogar schon kurz vor 08:00. Alle Fenster aufgerissen und dann erstmal die Post gestempelt und dann …. gewartet. Weil nix zu tun war. Gebloggt, auf Twitter gelesen, mehr „mein Feed findet den Podcast nicht“-Nachrichten angestarrt und meine technische Ahnungslosigkeit verflucht. Mail geschrieben wegen der erwähnten Familien-Haustausch-Geschichte. Mein Vater schrieb mir per WhatsApp und lobte meine Mail – jetzt hätte er auch verstanden, was ich eigentlich meine. Lol. Dann kam meine Chefin und nach einem kurzen … okay, etwas längeren … Gespräch über ihren Urlaub produzierte sie dann auch was zu tun für mich. Zwischendurch ein bisschen Telefon. Ich arbeitete sehr träge vor mich hin. Zu müde. Zu warm. Zu viel Baustelle im Haus.

Mittags kurz zu Rewe, eine Suppe und einen Pudding gekauft, den dann artikellesen aufgegessen. Apropos Artikel, dieser hier von Judith nämlich, zum Thema festgefahrene deutsche Fantastik. Dadurch angeregt über Klappentexte nachgedacht (Twitterlink). Und diskutiert. Und dabei schon wieder wenig gearbeitet, ich bin die schlechteste Arbeitnehmerin der Welt, was das angeht. Noch nen Anruf wegen der Mail vom Vormittag bekommen, das ist jetzt auch geklärt. Außerdem die Mail mit der Bestätigung des Umzugstermins erhalten. Yes!

Feierabend, Podcast hörend zum Schwimmen. Inzwischen so müde, dass ich befürchtete, beim Schwimmen einzuschlafen, und mit verspanntem Nacken und Kopfweh. Trotzdem geschwommen, es war mühsam. Weil: Voll. Ich hab ja ehrlich gesagt keine Ahnung, wieso so viele Leute mit ihren Kindern in die Alsterschwimmhalle (wo es halt außer ner Rutsche nix gibt außer dem großen Schwimmbecken und einem Mini-Außenpool) gehen, wenn es 30 Grad draußen sind und es einen Haufen Freibäder gibt, wo der Eintritt weniger kostet. Aber das ist nur so eine Überlegung am Rande, das Problem waren wie immer gar nicht die ganzen Jugendlichen, sondern die zu-dritt-nebeneinander-herschwimmenden Labertaschen und die Leute, die das Konzept der Rückeschwimmbahn nicht verstehen. Ich schwamm also zunehmend genervt hin und her und machte nach 50 Minuten Schluss. Geduscht, Haare gewaschen, zur Ubahn gelaufen. Wegen „HUNGER, Essen, jetzt“ schonmal ein belegtes Baguette gegessen. Daheim dann inzwischen richtig viel Migräne plus todmüde plus Nackenschmerzen plus Geschrammel und Lärm von irgendwoher. Dem Mitbewohner so halb beim Kochen geholfen, dann aber schnell aufs Sofa gewandert und da mit Kühlakku rumgelegen. Zwischendurch noch kurz eine Runde für die 3W6-Con eintragen (aaaah!). Dann gab Essen, ne Folge Brooklyn 99, ne Folge Avatar und dann bin ich ins Bett verschwunden und hab mit Schlafmaske und Ohropax und Netflix auf voller Lautstärke versucht, trotz der Lärmkulisse im Haus einzuschlafen, hat zum Glück nach auch geklappt.

Umzugserledigungen: Nope, keine.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 3

Tag 3! Wow! Was für ein Durchhaltevermögen *hust*.

Frage 3: Was führt dazu, dass du ein System langfristig spielen willst?

Da hab ich gestern ja eigentlich schon wieder zu viel geschrieben und die Frage so halb beantwortet. Upps.

Also – was ein Spiel für mich langfristig spielenswert macht, sind eigentlich zwei Dinge: Charakterentwicklung und langfristige Handlungsbögen. Wenn ein System nur für Oneshot ausgelegt ist, möchte ich das vielleicht ab und an mal spielen, aber nicht jede Woche – der Wiederspielwert erhöht sich natürlich, wenn man schon merkt, dass die Sessions sehr unterschiedlich laufen können. Fiasko z. B. könnte ich auch einmal im Monat spielen, da kommt ja immer was anderes bei raus.

Zum Thema Charakterentwicklung: Wie gestern schon kurz angerissen – wenn nach wenigen Sessions das Ende der Fahnenstange erreicht ist, werde ich das Spiel auch nicht allzulange spielen wollen. DSA ist da zum Beispiel doch recht langfristig in der Charakterentwicklung, da findet man auch  im High-End-Bereich immer noch coole Sachen, die man dazulernen kann. (Bei profanen SC hört es irgendwann auf, aber magische und karmale sind quasi ein bodenloses Loch, in dem man Abenteuerpunkte versenken kann.)

Zum Thema Handlungsbögen: So gerne ich Oneshots nutze, um neue Sachen auszuprobieren, für mich ist die Kampagne schon irgendwo die Form des Rollenspiels, die mir am meisten Spaß macht. Je besser ein System also dafür ausgelegt ist, um wirklich lang andauernde Geschichten zu spielen und Personen und Orte wiederkehrend einzubringen und das am besten noch mit Möglichkeiten verknüpft, charakterzentrierte Entwicklungen reinzubringen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich es regelmäßig spielen will. Deswegen hab ich auch z. B. nach dem City of Mist-Oneshot gesagt „boah, das will ich länger spielen“, weil da halt bei den Charakteren echt viel passieren kann. Und deswegen spiele ich auch immer noch quasi jede Woche DSA, weil mehrere parallel laufende Kampagnen plus Metaplot plus Verknüpfung zwischen diesen Kampagnen plus sehr viele Personen und Locations und Dinge, die mir ans Herz gewachsen sind.

Ansonsten würde ich wohl kein Spiel, das die obigen Anforderungen erfüllt, länger spielen, wenn mich z. B. die Regeln nerven oder das Setting dann doch eher nicht so meins ist oder so.

Tagebuchblogcontent:

Der gestrige Donnerstag ging dann damit los, dass ich tatsächlich erst kurz vor 8 vom Wecker erwachte – die Baustelle vorm Fenster entfaltete gnädigerweise erst lautstarke Geräusche, als ich gerade eh das Haus verlassen musste. Ich fühlte mich trotzdem wie erschlagen. Es war zu warm zum schlafen und ich war irgendwann sehr früh schonmal eine Weile wach, ehe ich wieder einschlafen konnte. Dazu Migräne und völlig verspannte Schulter. Aufgestanden. Nochmal ein paar Minuten durchgelüftet, man merkte schon, es bringt sowieso nix. Dann auf ins Büro.

Dort erwartetete mich wenig überraschend, ich war ja gestern auch als letzte gegangen, NICHTS zu tun. Also gar nichts. Außer Kaffee kochen und Blumen gießen, was in 10 min erledigt war. Dann saß ich also rum, bloggte, las im Internet rum und so. Das ging drei Stunden lang so, bis dann mal wieder Arbeit aufm Schreibtisch landete. So richtig schlimm find ich es natürlich nicht, einfach rumgammeln zu können, aber im Moment häuft es sich doch sehr. Außerdem war ich zu müde, um wenigstens noch was sinnvolles zu machen. Also am Vormittag dann ein klein wenig gearbeitet, Chef geholfen, seine Autoresponder für den Urlaub einzurichten, dann war auch schon Mittagspause. Donnerstags hab ich immer fest eine ganze Stunde Pause, deswegen bin ich mit meinem Mittagessen und dem One Last Job-Buch in so einer eher ömmelige Parkanlage gegangen und hab dort Pause gemacht. (Einziger Nachteil am neuen Büro: Nirgendwo in erreichbarer Nähe schöne Grünflächen. Beim alten Büro war in 5 min Gehweite ein wirklich schöner Park, wo ich mittags öfter gesessen habe.) Dann aber doch nicht so wirklich im Buch gelesen und stattdessen mit meiner Mutter WhatsAppt und auf Twitter über Game of Thrones diskutiert. Dann war ich noch in der sehr guten Eisdiele, die direkt neben dem Park ist und habe mir zwei Kugeln Eis gekauft. Himbeer-Maracuja und Pflaume-Zimt, beide sehr geil.

Dann zurück ins Büro. Immerhin hatte sich im Laufe des Vormittags die Herkunft des ominösen Deckenflecks geklärt – ein Telefonat mit der Vermieterin, die wiederum vorher mit der Hausverwaltung telefoniert hatte, ergab, dass bei den Mietern über uns die Spüle beschädigt war und deshalb Wasser ausgelaufen war. Dass das bei uns jetzt sichtbar ist, ist kaum verwunderlich – die Decke ist schließlich auch so dünn, dass wir jeden Schritt und jedes Telefonat von oben hören können, da hatte das Wasser offenbar keinen weiten Weg. Nun will die Hausverwaltung wohl jemanden schicken, der sich die Decke nochmal besieht und guckt, ob das was zu machen ist. Ich hoffe, dass das nicht der Fall ist und es reicht, wenn man da mal weiß drüberstreicht. Vollends beruhigt bin ich noch nicht, aber wenigstens ist klar, wo das Wasser herkam.

Nachmittags dann totales Tief mit mehr Migräne, Müdigkeit und Kreislaufproblemen. Plus weiterhin nichts zu tun. Habe meinem Chef dann irgendwie aus den Rippen geleihert, dass ich eher gehen kann (und mich dann noch voll mit ihm verquatscht, sodass ich dann doch bis fast zum regulären Feierabend da war. Ähn, ja.). Dann heimgefahren. Mal den Keller gesichtet. Oh boy. Da muss vorm Umzug noch einiges entsorgt werden – wie ist das in etwas über einem Jahr wieder so viel geworden?? Rumgeräumt. Yoga gemacht, beschlossen, einfach wieder ein 30-Tage-Programm anzufangen, damit ich möglichst jeden Tag herumyogiere und nicht wegen dem Umzug völlig freidrehe. Wasserfleck in der Küche angeschaut, zum Glück ist er nicht größer geworden. Mit dem Mitbewohner Döner gegessen. Die erste Folge der neuen Orange is the new Black-Staffel geschaut. Danach wieder Podcast geschnitten, es nähert sich dem Ende, aber leider recht langsam. Dann Bett.

Umzugserledigungen: Einen Karton ausm Keller geholt und meine Socken- und Unterwäscheschubladen durchgesehen. Ein Teil bleibt, ein Teil kommt in die Altkleidersammlung, alles was kaputt oder total oll ist, kommt weg. War zwar keine allzu große Leistung, aber immerhin, schonmal IRGENDWAS gemacht.

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#RPGaDay 2018 und Tagebuchbloggen, Tag 2

Weiter geht’s! Ich frage mich jetzt schon, ob ichs durchhalte, jeden Tag zu bloggen oder ob ich z. B. am Wochenenende eher keine Lust habe.

Also erstmal zum Rollenspielfragebogen:

Frage 2: What do you look for in an RPG?

(Schwer zu übersetzen, irgendwie. „Wonach suchst du in einem Rollenspiel“ klingt eher nach hektischem Blättern auf der Suche nach einer bestimmten Passage. Vielleicht „Was spricht dich bei einem Rollenspiel an“ oder „Was sind deine Erwartungen an ein Rollenspiel“? Hm.)

Ich mag es, wenn ein System eine klare Vorstellung davon hat, welche Art von Geschichten es erzählen will, und das dann auch in Setting und Regeln und Design stimmig rüberbringt. Natürlich sind auch Universalsysteme, mit denen man alle Arten von Settings und Stories erzählen kann, eine gute Sache, aber da ich wenig Interesse an Regeldesign und -vergleich habe, würde ich mir jetzt eher nicht 5 verschiedene davon aus Interesse durchlesen. Tatsächlich habe ich auch nicht sehr viel Interesse an anderen Fantasy-Mittelalter-Systemen, weil ich ja nun schon ständig DSA spiele und es eh wenig Settings gibt, die von der Detailtiefe her an Aventurien rankommen.

Spiele, die ihren Erzählfokus in einem Satz auf den Punkt bringen können, wecken sehr oft mein Interesse, wenn ich denn besagten Erzählfokus gut finde. Ist vermutlich kein Wunder, dass ich in letzter Zeit so viel PbtA gespielt habe, denn die Spiele beruhen ja fast alle genau darauf, total zugeschnitten auf eine bestimmte Art von Genre zu sein. Dabei darf das gerne auch total schräg und nischig sein oder ganz klar die Komponente eines sozialen Experiments mit sich bringen. Ich bin da eigentlich bereit, mich auf fast alles einzulassen, und gerade sehr schräge Ideen wecken oft mein Interesse. Design und Illustrationen sind natürlich auch ganz klar ein erster „catchy“ Faktor, wobei ich tatsächlich meistens eher von anderen Leuten oder Actual Play-Podcasts oder so auf Spiele aufmerksam gemacht werde, und da sieht man die Optik ja gar nicht sofort. Ich freue mich immer, wenn ein Spiel auch gut aussieht, aber es ist für mich nicht die Hauptsache.

Was mich auch anspricht, ist die Möglichkeit, das Spiel schnell und unproblematisch ausprobieren zu können, zum Beispiel durch einen gut gemachten Schnellstarter oder zumindest ein im Regelwerk eingearbeitetes (oder als Download verfügbares) Startabenteuer. Und Archetypen/vorgefertigte SC/Pregens – falls es denn nicht eh sowas wie PbtA ist, wo man die Charaktererschaffung durch ein paar Kreuzchen im Playbook macht.

Bei auf Oneshots ausgelegten Systemen sollten die Regeln nicht zu viel Platz einnehmen und sich schnell erfassen und vermitteln lassen. Wenn es ein festes Setting gibt, sollte das ebenfalls schnell greifbar sein.

Für längeres Spielen sind die Anforderungen natürlich ein wenig anders. Da ist mir dann z. B. auch wichtig, dass es coole Möglichkeiten zur Charakterentwicklung gibt, evtl. sowas wie Anregungen für charakterzentrierte Handlungsbögen und ein Setting, das nicht nach 3 Sessions schon erschöpft ist. Die Regeln dürfen gerne komplexer sein, sollten aber nicht jede dritte Spieleridee ausbremsen wegen geht nicht. Toll finde ich es auch, wenn das System es schafft, einen gewissen Feedback- und Beziehungsaspekt in die Regeln einzubauen, z. B. die Bande bei PbtA, die Help/Hurt-Points bei City of Mist oder, mein bisher liebstes Beispiel dafür, die Mechanik von Invisible Sun, dass man am Ende der Session durchgeht, was dem eigenen Charakter Freude bzw. Verzweiflung gebracht hat und darüber dann Möglichkeiten für neue Fertigkeiten bekommt. Da ist dann das Feedback für die Spielleitung Teil jeder Session und ich kann gar nicht genug sagen, wie genial ich das finde.

Tagebuchblog-Content:

Gestern war irgendwie ein blöder Tag. Im Büro, wie gesagt, extrem wenig zu tun, allerdings gingen meine Chefs dann alle gegen 15:00 Uhr nach Hause und ich durfte hier noch bis 17:00 Uhr sitzen ohne etwas zu tun zu haben. Es ist wirklich erstaunlich, wie nur meine Chefin jemals daran denkt, dass man seine Angestellte ja auch mal eher heim schicken könnte, wenn es 30 Grad sind und wirklich ALLES weggearbeitet ist, während ihre beiden Kollegen da nie einen Gedanken dran verschwenden. Und sie ist halt gerade im Urlaub, dann sitz ich da halt zwei Stunden untätig rum, weil keiner dran gedacht hat. Naja, hab ich dann halt weiter One Last Job gelesen und mir Notizen gemacht für Samstag. Das Spiel ist irgendwie wirklich wirr geschrieben, so richtig sehe ich noch nicht durch.

Dann nach Hause gefahren, noch zum Paketshop gelaufen, dem völlig verplanten Menschen da mein Paket abgeluchst und mich über Judiths neuen Roman Roma Nova gefreut, den ich dann hoffentlich bald mal lesen kann. Gerade habe ich gar keine Ahnung, wann ich dazu komme, aber mal schauen. Zu Hause dann erstmal alle Fenster aufgerissen, in der Wohnung war es schon wieder brütend warm, trotz morgens durchlüften und Fenster verdunkeln. Dann ne halbe Stunde Yoga gemacht, geduscht, Essen beim Asia-Lieferdienst bestellt weil null Bock bei der Hitze zu kochen (und Salat gabs Mittags schon). Über den ersten Tag im neuen Job des Herrn Mitbewohners berichten lassen. Dann in der Küche gesehen, dass da auf einmal ein Fleck an der Decke ist, offensichtlich von Wasser von oben. Argh! Ich bin natürlich wieder komplett ausgerastet, weil …. ernsthaft?? Noch zwei Monate in der Wohnung und dann kommt jetzt noch so eine Scheiße? Ich habe mir natürlich in meinem Panikgehirn gleich ausgemalt, was das alles nach sich ziehen könnte und war dann in kürzester Zeit bei „die Decke muss aufgestemmt und erneuert werden und solange haben wir dann eine direkte Verbindung zu den Assinachbarn von oben und müssen das ertragen oder im Hotel wohnen“. Total realistisch also, und nö, dass ich wusste, dass das auch nicht passiert ist, als in der alten Wohnung Wasser von unserer Küche zu den Nachbarn runterlief, hat nicht geholfen. Dazu kam dann noch von unten – also aus der Wohnung, die seit Oktober renoviert wird und offensichtlich immer noch nicht fertig ist, auch wenn die Leute da jetzt schon wohnen – mal wieder Gehämmer um abends kurz vor 8, das hat meine Laune dann nach Bagger um 7, Baulärm im Büro und dem Wasserfleck dann endgültig ruiniert. Also gabs dann Tom Kha Gai und Sushi und dazu Netflix über geräuschunterdrückende Kopfhörer, garniert mit Panik und schlechter Laune. Hurra.

Danach dann an den Computer, ne halbe Stunde rumgedaddelt, dann Podcast schneiden, dann irgendwann todmüde ins Bett, dort noch 2,5 Friends-Folgen lang schlaflos rumgelegen, weil warm, weil Panik, weil bla. Super Tag, hurra.

Umzugserledigungen: Leider eigentlich keine, weil es dann schon so spät war. Aber immerhin das Angebot der Umzugsfirma angeschaut und beauftragt.

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Stirb, Sommer, stirb!

Ich habe eine ganze Weile nix geschrieben. Nun ist zugegebenermaßen auch nicht sonderlich viel passiert in den letzten Wochen, aber das hält mich sonst ja auch selten ab. Nein, mein Schweigen lag vielmehr daran, dass es Sommer ist. Und solltet ihr jetzt denken, dass ich dann nix blogge, weil ich den ganzen Tag am Strand liege, durch die sonnigen Straßen flaniere oder so nen Unsinn, dann könntet ihr nicht mehr daneben liegen. Denn es ist Sommer. Die blödeste, bekackteste, nervigste Jahreszeit für mich, in der ich eigentlich nix tun möchte als auf dem Rücken zu liegen und auf den Herbst zu warten.

Obwohl man ja immer vom Hamburger Regen spricht, ist es dieses Jahr seeeehr sonnig in Norddeutschland und ich lese immer neidisch von Gewittern und Regen weiter im Süden. Hier hat es letzte Woche zum ersten Mal seit 2 Wochen geregnet, zuvor immer Sonne, Sonne und noch mehr Sonne. Ich – hasse – es. Ich bin, wohl reichlich klischeehaft, eine von diesen Leuten, die mit „draußen sein“ wenig bis nix anfangen kann. Wieso man z. B. im Garten oder auf dem Balkon essen muss, bloß weil die Sonne scheint, hat sich mir noch nie erschlossen. Dann trägt man immer Krempel von A nach B, hat Fliegen im Essen rumschwirren und muss schlimmstenfalls auch noch in der Sonne sitzen und bekommt Sonnenbrand. Zum Glück habe ich weder Garten noch Balkon und komme nicht mal in die Verlegenheit, erklären zu müssen, wieso ich da nicht hin will. Auch ansonsten bin ich ungern draußen und noch ungerner(er..er) in der Sonne. Ich verbrenne mich sehr fix und bin sehr lichtempfindlich. Insofern muss ich auch immer ein bisschen lachen, wenn Leute sich freuen, dass man ja jetzt im Hellen aufsteht und im Hellen nach Hause kommt. Jaaah, ganz toll. Wenn ich morgens schon aufm Weg ins Büro ständig grelles Licht habe, was in meinen Augen sticht und mir Kopfschmerzen macht, bin ich auch immer so richtig gut gelaunt.

Apropos Büro – das ist noch so der Hauptgrund, den Sommer zu hassen, denn es wird UNGLAUBLICH warm hier drin. Morgens lüften wir zwar durch, aber es ist halt ein Unterschied ob man in einer Wohnung die Fenster über Nacht, wenns kühl ist, offen hat, oder nur morgens eine Stunde durchlüften kann. Sobald die Fenster dann zu sind, wird es sehr schnell warm, stickig und die Luft steht. Dann könnte man theoretisch natürlich weiter die Fenster auflassen, nur leider befindet sich vor selbigen die vierspurige Straße, die so laut werden kann, dass man das Telefon nicht mehr klingeln hört (geschweige denn den Menschen am anderen Ende der Leitung versteht). Dikatete schreiben ist dann auch kaum noch möglich, so dass ich hier eigentlich permanent zwischen „zu warm“ und „zu laut“ wechsle. Außerdem hab ich inzwischen vom ganzen Lüften, Klimaanlage im Auto laufen lassen und den offenen Fenstern in der U-Bahn Schnupfen bekommen und niese im 5-Minuten-Takt vor mich hin. Schlafen kann man auch nicht richtig, dem Obst kann man beim Vergammeln teilweise schon zusehen und Lust, irgendwas zu machen, habe ich bei dem Wetter auch nicht. Nach Hause kommen, kalt duschen und dann möglichst wenig bewegen. Und natürlich hab ich bei diesem Wetter noch schlimmere Migräne als sonst schon.

Nee, nee. Bleibt mir wech mit dem Sommer. Das einzig Gute daran sind die Sommerferien, die aktuell dafür sorgen, dass die Bahnen etwas leerer sind, die Straßen ebenso und dass weniger Leute im Büro anrufen. Dafür wird allerdings überall gebaut. Man kann regelrecht beobachten, wie am Anfang der Ferien die Baustellen wie Pilze aus dem Boden schießen. Trotzdem sind die 6 Wochen immer sehr angenehm, weil alles etwas weniger voll ist.

Urlaub hab ich dann erst im September, also in 6 Wochen. Bis dahin ist es hoffentlich kühler und in Irland soll es ja sowieso nicht so warm werden *g*. Jap, der Herr Mitbewohner und ich fahren nach Irland! 11 Tage, Flüge sind schon gebucht. Ich bin sehr gespannt und werde mich die Tage nochmal um Mietwagen (Linksverkehr…hilfäääh) und einige Unterkünfte kümmern.

Achja: Meine Meinung zum Sommer hab ich auch nochmal als Gastcomic für das sehr empfehlenswerte Comicblog Die feine Linie hingekritzelt. (Erwartet keine Zeichenkünste, sowas kann ich gar nicht.)

In diesem Sinne – möge der Herbst bald kommen!

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Urlaub I: Prag

Achtung: Wenn du Reiseberichte, Urlaubsreports, Prag, Restaurantbewertungen, Museen, Limonade, Alchemisten, Greifvögel und/oder Tim Burton langweilig findest, darf du diesen Artikel nun überspringen.

(Es sei denn, es handelt sich bei dir um Judith, die den ganzen Scheiß jetzt gefälligst lesen muss :p .)

Ach, Prag. Wir hatten einen schweren Start miteinander. Die ersten Stunden mit dir – ich hätte wieder nach Hause fahren mögen. Wie das kam? Weiterlesen

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