Schlagwort-Archive: Kochen

#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 29

(Gestern war der erste Tag, an dem ich überhaupt keine Reaktion auf den RPG-Kram auf Twitter erhalten habe. Sind wohl alle langsam etwas durch mit dem Thema….?)

Tag 29: Erzähle von einer Freundschaft, die durch Rollenspiel entstanden ist.

Puh, da muss ich mich jetzt glaub ich wirklich enthalten oder einfach quasi alle meine Freunde aufzählen, weil bis auf wirklich sehr wenige Ausnahmen kenne ich eigentlich alle Leute, mit denen ich im RL und im Internet rumhänge, nur übers Rollenspiel. Kann man auch anders Leute kennenlernen?? So auf der Straße oder wie? Verrückt!

Tagebuchblogcontent:

Langsam sind die Sommerferien doch engültig vorbei und alle Urlauber wieder zurück. Merkt man im Büro, da ist jetzt nämlich wieder normal viel los. Sprich, ich schaffe nicht mehr alles weg und es bleibt auch mal was liegen, aber das finde ich jetzt nicht weiter schlimm nach der doch seeeehr ruhigen Zeit im Sommer. Allerdings muss dann auch mal eine ehemalige Mandantin Verständnis haben, dass es länger als nen Tag dauert, eine Akte aus dem Archiv zu holen und nachzugucken, wieso da die Bank noch nen Pfändungsvermerk auf ihrem Konto hat. Zumal es doch sehr erstaunlich war, dass sie nett und freundlich anfragte und meinte, sie wüsste gar nicht, was sie damals für eine Sache hier laufen hatte, während ich mich genau daran erinnerte, wie sie sich weigerte, eine moderate Rechnung zu bezahlen. Das Ganze war damals vor 6 Jahren dann bis zu Gericht und Anwaltskammer gegangen – aber während ich mich an diesen beleibe nicht einzigartigen Fall genau erinnern konnte, war ihr offenbar alles dazu entfallen. Ich will mal lieber nicht wissen, wie es bei der Frau im Leben sonst so aussieht, wenn das keine erinnerungswürdige Eskalation ist.

Leider auch gestern wieder viel Migräne. Sehr wütend und fassungslos gewesen über die Nachrichten aus Chemnitz, viel auf Twitter dazu gelesen und geschrieben. Es ist alles zum Kotzen.

Nach der Arbeit platt und migränig nach Hause geschleppt. Da wurde es dann zum Glück langsam besser. Eine Folge Neoscum angemacht, Geschirrspüler ausgeräumt, eingeräumt, Essen für heute mittag gemacht und gekocht (Tatar-Feta-Kichererbsen-Zeug. War lecker, aber mit dieser einen Pfeffermischung muss man seeeehr vorsichtig sein, es war mir fast schon zu scharf wieder). Mit dem Mitbewohner die neue Folge Better Call Saul geschaut, danach noch 30 Minuten vor Audacity gesessen. Dann Bett, wobei ich fast eine Stunde brauchte, um einzuschlafen.

Umzugserledigungen: Drei Kartons aus dem Keller geholt, zwei davon wurden schon befüllt, während ich kochte.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Rollenspiel, Tagebuchbloggen

#12von12 im März 2018

Gestern war wieder 12 von 12: Am 12. des Monats 12 Fotos aus dem Alltag. Und das schon wieder an einem Montag – aber gut. Die weiteren Artikel findet ihr wie immer hier bei Caro.

Ich stand gestern nach dem Wochenende auf der HeinzCon reichlich übermüdet und verpeilt auf. Am Sonntagabend hatte ich ewig nicht einschlafen können – kein Wunder bei 4 Tassen Kaffee und einer Flasche Club Mate über den Tag verteilt.

Immerhin bot die Fensterbank einen erfreulichen Anblick:

Das ist so ein Liliengewächs, glaube ich. Geht im Herbst immer ein und kommt dann in Frühling wieder. Auch wenn es draußen noch nicht sehr nach Frühling aussah. In der Bahn schrieb meine Schwester auch gleich entsetzt in die Familiengruppe bei WhatsApp, dass es nächste Woche wieder wesentlich unter null Grad werden soll. Argh! Kann es nicht einfach frühlingshaft und warm und schön werden? Ich hab keine Lust mehr auf Kälte. Passend dazu kam ich dann wieder ins Büro, die Heizung war übers Wochenende aus gewesen und ich fror den ganzen Tag vor mich hin. Seufz.

Jo. Frühstück:

Ich hätte auch gerne den Mogli gemacht und noch ein bisschen geschlafen. Und nein, ich weiß immer noch nicht, wie wir an zwei Tassen mit Dschungelbuch 2 – Motiven gekommen sind.

Wenigstens hatte mein Chef ja letzte Woche Tulpen besorgt, die zumindest ein bisschen Frühling verbreiten:

Dann also Arbeit und zwischendurch immer wieder dieser Anblick:

Dieses Büro-Wlan treibt mich in den Wahnsinn. Zumal auch mein Drucker darüber läuft und es teilweise bis zu 30 Minuten dauert, bis ein Druck dann mal ausgespuckt wird. Oder man alles abbrechen und neu starten muss, weil die ständig wegbrechende Verbindung Fehler produziert. Oder den Drucker aus- und wieder anschalten.

Um 13 Uhr dann Mittagspause. Schnell zu Rewe laufen:

Und Abendessen besorgen. Es gab Kartoffel-Tomatensalat mit Feta und Huhn. War mehr so semi-lecker, leider.

Dann noch ein überteuertes, aber leckeres Natsu-Sandwich zum Mittagessen:

Mehr Arbeit. Kurz nach 17 Uhr Feierabend, auf nach Hause. Da im City-Tunnel gebaut wird, muss ich im Moment die andere S-Bahn-Strecke nehmen, was immerhin bedeutet, jeden Tag über die Alster zu fahren.

Zu Hause dann schnell gekocht und gegessen. Wie immer abends noch die üblichen Zusatzdrogen:

Außerdem noch einen Ingwer-Zitronentee mit viel Honig. Ich möchte nämlich wirklich nicht SCHON WIEDER krank werden.

Dann auf der Playstation das Netflix angeworfen und die letzten zwei Folgen GLOW geschaut. Großartige Serie. Hier im Bild: Die beiden Controller, über die wir mit Kopfhörern gucken können.

Und dann noch schnell ein Hupps-ich-brauch-noch-ein-Foto im Bett: Kissen. Und das Kopfteil. Spannend, ne?

Joah und das war dieser sehr montagige Montag.

2 Kommentare

Eingeordnet unter 12 von 12

Das große Kochen

Letzten Freitag habe ich mal wieder gekocht. Also, GEKOOOOCHT. Nicht das normale Produzieren von Nahrung nach nem Arbeitstag, sondern richtig aufwändiges Kochen. Ich hatte nämlich einer Freundin zum Geburtstag ein Essen geschenkt – sozusagen eine Win-Win-Situation, weil sie sich drüber gefreut hat und ich Gelegenheit hatte, mal wieder ganz viel Kram zu kochen.

Tatsächlich liegt in der Mischung aus Kochen und Organisation, die so ein mehrgängiges Menü erfordert, eine Herausforderung, die mir unglaublich Spaß macht. Ich kann stundenlang mit Freude darüber nachdenken, was genau es geben soll, in welcher Reihenfolge und mit welchen Komponenten – leider kann ich darüber sogar etwas ZU gut nachdenken und liege dann gerne mal nachts stundenlang wach, weil ich darüber nachdenke, ob jetzt Erdbeeren oder Himbeeren besser ins Dessert passen.

Da ich am Freitag ja eh frei habe, hatte ich also auch den ganzen Tag Zeit. Ich wollte allerdings schon am Donnerstag anfangen, das wurde dann aber nichts, da das Wohnung putzen a) länger dauerte als ich dachte und b) mir dabei unser mehrere Kilo schwerer Riesenkochtopf auf den Kopf fiel und ich danach nicht mehr so ganz in der Lage war, irgendwas zu tun, wobei man denken muss (ist aber sonst nix weiter passiert, zum Glück).

Daher wurde dann alles auf den Freitag vertagt und mit Vorbereitungen, Einkaufen usw. war ich dann auch von 10-18 Uhr beschäftigt. Als die Gäste dann eintrafen, war alles soweit fertig, dass ich dann nur noch ein bisschen in der Küche rumwursteln musste und auch Zeit hatte, mich zu unterhalten.

Und da einer meiner Gäste so nett war, mit seiner sehr guten Handykamera ein paar Bilder zu machen, gibts jetzt auch Fotos. Hurra!

Selbstgebackenes Ciabatte mit Oliven und getrockneten Tomaten, grob nach diesem Rezept.

Selbstgebackenes Ciabatte mit Oliven und getrockneten Tomaten, grob nach diesem Rezept.

Fetamousse (Rezept aus meinem Lieblingskochbuch "Kochen mit Käse") mit Ruccolasalat und Tomaten

Fetamousse (Rezept aus meinem Lieblingskochbuch „Kochen mit Käse“) mit Ruccolasalat und Tomaten

Kräuterschaumsuppe mit gebratenem Rotbarschfilet.

Kräuterschaumsuppe mit gebratenem Rotbarschfilet.

Lammragout mit karamellisierten Möhren und Lauch-Tomaten-Quiche

Lammragout mit karamellisierten Möhren und Lauch-Tomaten-Quiche

Cheesecake-Mousse mit Erdbeeren, Erdbeersoße und selbstgemachter Karamellsoße (nach diesem Rezept - sehr zu empfehlen übrigens)

Cheesecake-Mousse mit Erdbeeren, Erdbeersoße und selbstgemachter Karamellsoße (nach diesem Rezept – sehr zu empfehlen übrigens)

War ein sehr schöner Abend, es ist zum Glück alles gelungen, den Gästen hats geschmeckt und ich konnte mal wieder meine Kochwut ausleben und ein paar neue Sachen ausprobieren – gerade die selbstgemachte Karamellsauce war der Hammer (und ich habe noch ein halbes Glas davon im Kühlschrank stehen…), aber auch so ein Rotbarsch wird wohl demnächst wieder den Weg in meine Pfanne finden. Außerdem kann ich heute Abend noch die Reste von dem sehr leckeren Lammragout essen 🙂 .

Und, was mich immer wieder fasziniert: Wenn ich superaufwändig koche, bin ich unglaublich organisiert und die Küche ist am Ende des Kochens genauso sauber wie vorher. Aber wehe, ich koche Nudeln mit Soße, dann lasse ich alles stehen und liegen und hinterlasse ein totales Chaos. Komische Sache.

So, das war also mein dieswöchiger Freitag. Und nun entschuldigt mich, da ist noch ein Rest Cheesecake-Mousse im Kühlschrank…

9 Kommentare

Eingeordnet unter blabla, Lena does Stuff

Blogparade: Mein geilstes Rezept der Welt

Die geschätzte Robin Urban hat in ihrem Blog zu einer Blogparade aufgerufen, in der man sein geilstes Rezept der Welt vorstellen soll. Dabei geht es nicht um irgendein total fancy Gericht, für das man 37 Zutaten und 5 Stunden braucht, sondern eigentlich halt um das eine Rezept, das Leute kochen können, die sonst nicht kochen. Gut, damit bin ich eigentlich raus, denn auch wenn ich es zu selten tue, kann ich tatsächlich sogar ziemlich gut kochen. Aber ich habe es trotzdem, das passende Rezept. Das stammt noch aus meiner Zeit im Studentenwohnheim, wo ich weder viel Geld hatte noch groß Ahnung vom Kochen und das Einkaufen toller Zutaten sowieso eine dumme Idee gewesen wäre, weil aus den Kühlschränken in der Gemeinschaftsküche geklaut wurde wie nichts gutes. (Einmal stahl man mir eine volle Packung Häagen Dasz aus dem Eisfach, was damals, als 5 Euro für ne Packung Eis einfach mal scheiße viel Geld war, richtig genervt hat.) Außerdem hatte das Wohnheim zwar eine Putzfrau, die einmal die Woche kam, sauber war die Küche aber trotzdem nicht. Insgesamt also keine gute Umgebung zum kochen, und trotzdem gab es ein Gericht, das ich gelegentlich zubereitet habe, weil man dafür nur einen Topf braucht, es schnell geht und günstig ist.

Hier also mein geilstes Rezept der Welt für

Nudeln mit Thunfisch, Mais und Feta

Wir brauchen:

ca. 200g Nudeln (im trockenen Zustand)
1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
1 Dose Mais
1 Packung Feta
1 Tomate
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
optional: 2 EL Creme Fraiche
optional: eine Hand voll Gouda

Zubereitung:

Nudelwasser zum kochen bringen, reichlich salzen, Nudeln darin kochen.
Währenddessen den Feta würfeln, die Tomate kleinschnibbeln und die Flüssigkeit aus der Maisdose abgießen (ggfs. den Mais nochmal kurz im Nudelsieb abspülen).
Die Nudeln, wenn sie gar sind, abgießen und kurz im Nudelsieb parken. Topf auf der heißen Herdplatte lassen.
Die kleingeschnibbelte Tomate in den jetzt leeren Nudeltopf schmeißen und 2-3 Minuten drin lassen, bis sie ein bisschen zerfallen ist und man Tomatenmatsche hat.
Dann die Nudeln zurück in den Topf werfen, Mais und Thunfisch dazugeben, als letztes den Feta rein, gut rumrühren und dann mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Man kann durchaus auch noch ein bisschen anderes Gewürzzeug wie Oregano, Curry oder Cayennepfeffer rantun, das ist aber optional.
Ebenfalls optional kann man am Ende noch 2 EL Creme Fraiche/Schmand und/oder ein bisschen Gouda reinwerfen, dann wird es noch etwas „soßiger“.

Und das wars auch schon. Fertig, zack, kann man so essen. Ergibt normalerweise genug für 2 Personen plus einen Teller Rest, den man dann am nächsten Tag noch essen kann. Das Gute daran ist, dass man das Zeug dann auch kalt als Quasi-Nudelsalat essen kann.

Ich kann mir vorstellen, dass man die Zutaten auch gut variieren kann, wenn man jetzt z. B. noch mehr Gemüse drin haben will oder keinen Thunfisch mag oder wie auch immer. Die Zubereitungszeit beträgt ca. 20 Minuten.

So, und das wars auch schon mit dem geilsten Rezept der Welt. Ein tolles Bild davon hab ich leider nicht. Ich glaube, ich muss das mal wieder kochen, dann hol ich es vielleicht noch nach.

EDIT: So, und weils das jetzt total bringt, gibts auch noch ein Bild.

2015-06-23 18.49.16Da. Es sind Nudeln mit Matsche. What did you expect?

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter blabla

Kochstöckchen

Damit das Blog nicht schon wieder zu lange ohne Beiträge bleibt, gibt es heute mal ein Stöckchen, das ich in den Tiefen des Internets gefunden habe. Es geht ums Kochen und Essen, und das passt ganz gut zum heutigen Tag, wo ich drüben bei Nandurion eine Rezension zum aventurischen Kochbuch veröffentlich habe.
Dazu gibt es ein paar Essen-Fotos, die ich aus meinem Twitter-Account geklaubt habe. (Natürlich nur von selbstgekochten Dingen.) Viel Spaß!
.
.
1. Kannst du kochen?
 Ja. Ich mache es auch eigentlich gerne, aber viel zu selten.
 .
2. Wann isst bei euch die ganze Familie gemeinsam?
An den drei Gelegenheiten im Jahr, wo ich meine Familie sehe :p . Nächstes Mal also um Weihnachten rum. Was spannend wird, weil dieses Jahr die traditionelle Weihnachtsgans zum ersten Mal von meinen Eltern und mir zubereitet wird und meine Oma nur noch mit Ratschlägen zur Seite stehen wird. Ich hoffe, wir kriegen es hin.
 
3. Was isst du zum Frühstück?
Entweder ein belegtes Brötchen oder sowas wie Käse-Schinken-Stange oder dergleichen. Selten auch mal Milchreis oder Quark. Ab und an auch Müsli. Am Wochenende dann auch Brötchen, meistens mit fancy Zeuch drauf.
 
.
4. Wann, wo und wie isst du in der Woche?
Ich esse mein mitgebrachtes Frühstück im Büro am Schreibtisch während der Arbeit nebenbei, weil wir keine Frühstückspause oder sowas haben und ich zu Hause direkt nach dem Aufstehen noch nix essen kann. Mittags gibts, ebenfalls am Schreibtisch, entweder ein belegtes Brötchen oder mitgebrachte Reste, die ich in der Mikrowelle aufwärme, oder irgendwas Bestelltes. Abends koche ich manchmal, manchmal kocht der Mitbewohner, manchmal bringt er was vom Imbiss mit, oder wir bestellen was, oder es gibt Brot mit Aufschnitt. Oder auch mal ein Fertiggericht, das aber sehr selten.
.
 5. Wie oft gehst du ins Restaurant?
Zu selten für meinen Gaumen, zu oft für mein Konto. Äh, ja. Keine Ahnung, manchmal 2 Monate gar nicht, manchmal ziemlich oft. Ich gehe gerne essen und auch gerne mal in eher gehobene Restaurants. Aber das kann ich mir nicht so oft leisten.
.
6. Wie oft bestellst du dir was?
Oft. Freitag und Samstag eigentlich immer, Sonntag auch oft, allerdings haben wir den Sonntag jetzt zum WG-Kochtag erklärt und kochen da öfter, was ich auch sehr gut finde. In der Woche bestell ich auch manchmal was, sowohl abends als auch in der Mittagspause.
.
7. Zu 5 und 6: Wenn es keine finanziellen Hindernisse gäbe, würdest du das gerne öfters tun?
Auf jeden Fall. Bestellessen krieg ich irgendwann auch über, aber Essen gehen könnte ich gerne noch viel öfter. Auch wenn ich manchmal dann doch zu müde bin abends und lieber Pizza auf dem Sofa esse.
.
.
8. Gibt es bei dir so was wie „Standardgerichte”, die regelmäßig auf den Tisch kommen?
Klar. Spaghetti Bolognese, Nudeln mit Tomatensoße, Spaghetti Carbonara, Kartoffelecken, Kartoffelbrei mit Frikadellen, Hack-Gemüse-Reis-Pfanne mit Schafskäse, Kartoffelsuppe … gibt bestimmt noch mehr.
Seit der Herr Mitbewohner die Möglichkeit hat, zweimal die Woche auf den Wochenmarkt zu gehen, gibts auch mindestens einmal die Woche frischen Fisch mit Kartoffeln.
.
9. Hast du schon mal für mehr als 6 Personen gekocht?
Jap. Ich glaub das meiste, was ich alleine gekocht habe, war für um die 14 Leute bei einem Forumstreffen, da gab es zwei verschiedene Eintopfgerichte und Mousse au Chocolat zum Nachtisch. Ansonsten hab ich mal bei einer Silberhochzeit mitgeholfen, für 60 Gäste zu kochen. Which was not fun. Vor allem nicht, als ich feststellen durfte, dass die 7,5 kg Kartoffeln, die ich alleine geschält und vorgekocht hatte, während der Lagerung im Keller über Nacht angeschimmelt waren.
.
10. Kochst du jeden Tag?
Nee. Seit dieser Sonntags-WG-Kochgeschichte wenigstens einmal die Woche, aber in der Woche schaffe ich es meistens nicht, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Wenn, dann gibt es meistens was einfaches, wie Nudeln mit Soße.
.
11. Hast du schon mal ein Rezept aus einem Kochblog ausprobiert?

Ich glaub schon, ja. Wobei ich eigentlich nie nach Rezept koche, aber inspirieren lasse ich mich schon öfter.

12. Wer kocht bei euch häufiger?
Der Herr Mitbewohner.
.
13. Und wer kann besser kochen?
Ich. Er kocht aber auch gut.
 
14. Gibt es schon mal Streit ums Essen?
Hm…bestimmt. Sowohl im Stress der Zubereitung als auch um „was wird gekocht“. Besonderer Quell der Freude waren da immer die Weihnachts-Koch-Aktionen bei meinen Eltern.
 
15. Kochst du heute völlig anders als deine Mutter bzw. deine Eltern?
Lustigerweise war das eine Weile so, wir nähern uns jetzt aber wieder aneinander an. Meine Mutter hat früher sehr traditionell gekocht, also viel Fleisch-Kartoffel-Gemüse, viel so Sachen wie Gulasch, Rouladen, etc. Wobei bei uns eigentlich nur am Wochenende gekocht wurde, weil meine Mutter ja auch vollzeit gearbeitet hat. Als ich anfing, selber zu kochen, hab ich erstmal viel eher so Nudelgerichte oder auch viel asiatisch angehauchte Sachen gekocht, also so Wok-Gerichte oder auch Currys, usw. Ist ja auch eine Frage des Geldes, ein bisschen Gemüse und Hühnchen für ne Wok-Pfanne kann man sich auch als Studentin/Arbeitslose leisten. Inzwischen koche ich auch sehr gerne eher traditionelle Gerichte, also auch durchaus mal gerne Braten mit Knödeln und Gemüse. Im Gegenzug isst meine Mutter nun fast gar kein Fleisch mehr und kocht viel mehr so Gemüse-Bio-Ayuverda-lastig.
 
.
16. Wenn ja, isst du trotzdem gerne bei deinen Eltern?
Klar. Auch gerade gerne so traditionelle Sachen. Man kriegt das ja immer selber nie ganz exakt so hin wie Mutti.
.
17. Bist du Vegetarier oder könntest du dir vorstellen, vegetarisch zu leben?
 
Bin ich nicht und kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich esse einfach sehr gerne Fleisch. Ich versuche aber, drauf zu achten, nicht allzuoft günstiges Fleisch im Supermarkt zu kaufen und nicht überall Fleisch um des Fleisch willens reinzutun (also z. B. noch Hack oder Schinkenwürfel in eine Gemüsepfanne zu tun, die ohne auch gut schmecken würde). Aber ich esse schon auch Fleisch beim Imbiss oder kaufe Wurstbrötchen, wo man dann keine Ahnung hat, wo es genau herkommt. Muss ich gestehen.
.
18. Was würdest du gerne mal ausprobieren, an das du dich bisher nicht rangewagt hast?

Och, alles Mögliche. Der Gänsebraten ist eins davon, aber das wird ja jetzt in 2 Wochen der Fall sein. Ich würde auch total gerne mal selber Pralinen machen, Trockenfleisch selber herstellen, selber Gewürzmischungen herstellen, etc. Das scheitert aber nicht daran, dass ich es mich nicht traue, sondern daran, dass ich zu wenig Zeit habe. Das einzige Gericht, bei dem ich schon mehrfach gescheitert bin, sind die selbstgemachten Kartoffelklöße, wie meine Oma sie macht. Aber das schaff ich hoffentlich auch noch irgendwann.

19. Kochst du lieber oder findest du Backen spannender?
Macht beides Spaß, wobei ich beim Backen schon immer auf Rezepte angewiesen bin, weil man da im Gegenteil zum Kochen ja schon auf Mengenangaben achten muss. Kochen ist insofern entspannter, da werf ich einfach wild Dinge zusammen.
.
20. Was war die größte Misere, die du in der Küche angerichtet hast?
Eine explodierte Ofentür, eine Ladung Schoko-Keks-Teig mit Salz statt Zucker und das Weihnachtskochen vom letzten Jahr, bei dem ich die Vorspeise drei Mal zubereiten musste und die neuen Lieblingstassen meiner Mutter zerstört habe.
 

21. Was magst du überhaupt nicht?

Grüne Bohnen, Fenchel, Sellerie, Paprika, fettes Fleisch, Meerrettich, Senf, Anis und Kümmel. Ich glaub, das war dann auch alles.
.
Wer möchte, darf sich das Stöckchen natürlich gerne klauen und es selber beantworten.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter blabla

Wie Weihnachten war

Eigentlich wollte ich noch vor Weihnachten einen Artikel schreiben und allen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch wünschen. Dann kam mir aber so einiges dazwischen und ich bin nicht mehr dazu gekommen. Deshalb jetzt: Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gerutscht. Möge es für jeden von euch ein tolles Jahr werden!

So. Was hab ich noch so getan? Vor Weihnachten: Letzte Geschenke besorgen, Weihnachtskarten basteln, Weihnachtspost verschicken, mit meinem Auto zum Gutachter eiern, weil mir jemand beim Einparken reingefahren ist (zum Glück nichts Schlimmes passiert), für die Fahrt bei meinen Eltern packen, diversen Kram für den Nandurion-Adventskalender schreiben, im Büro noch tausend wichtige Dinge zu erledigen versucht. Letzteres hat mal so gar nicht funktioniert. Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten musste ich nach 1,5 h wieder nach Hause fahren, weil mich wieder mal ein besonders schöner Migräneanfall inklusive Übelkeit ereilt hat. Nachdem ich dann bis 15 Uhr geschlafen hatte, ging es wieder, aber schön ist anders. Und all die Akten, die noch auf meinem Schreibtisch lagen, muss ich nun auch im neuen Jahr bearbeiten. Narf.

Am 22.12. ging es dann ab auf die Autobahn und zu meinen Eltern. Die Fahrt war total scheiße, es schneite und regnete abwechselnd, nix ging voran und ich habe geschlagene 8,5 Stunden gebraucht (normal sind so 5-6). Danach war ich komplett hinüber. Am 23. hab ich dann erstmal ausgeschlafen, dann waren wir nachmittags in einem Schuhladen. Ja, das ist eine Erwähnung wert. Ich hasse ja Schuhe kaufen wie sonstwas und wenn ich alleine losgehe, finde ich auch nie welche. Aber meine Mutter hat anscheinend das magische Schuh-Finde-Gen oder sowas. Jedenfalls kaufte ich innerhalb von 10 Minuten ganze 3 Paar Schuhe, und das in einem winzigen Laden in dem kleinen Kaff, in dem ich zur Schule gegangen bin. Für den Laden wars auch gut, die Geschäfte in der Stadt hatten am 23. (war ja ein Sonntag) alle geöffnet und wir waren die ersten Kunden des Tages… Danach ging es noch auf den Weihnachtsmarkt. Das Wetter war zwar nicht so doll, aber der Regen hörte sogar für ein Stündchen auf. Wir aßen leckere Dinge und ich kaufte mir einen Ring und eine Kette. Schon auf dem Weihnachtsmarkt ging aber irgendwie das über die ganzen Feiertage nicht enden wollende Gezanke zwischen meinen Eltern wegen des Mittagessens am 2. Feiertag los. Mein Vater und ich hatten beschlossen, an dem Tag für meine Mutter und meine beiden Omas zu kochen. Und nun wollte mein Vater möglichst, dass sich alle anderen da raushalten und meine Mutter wollte uns halt doch irgendwie helfen. So ging es dann bis zum 26. mehrmals täglich hin und her. Sie machte Vorschläge, was wir wie machen könnten (ok, selbst ich war irgendwann ein wenig genervt, aber es war ja nur nett gemeint), er watschte selbige ab (in absolut unangemessenem Tonfall, was er leider so gut wie immer tut). Aaaaaanstrengend. Das ging wirklich 3 Tage lang so. Das Essen selber ist dann übrigens echt gut geworden und das Kochen lief auch gut ab. Die Weihnachtsfeierlichkeiten waren wie immer, es war auch ganz nett, auch wenn ich meinen Vater ein paarmal angeraunzt habe, wenn er wieder völlig unmögliche Dinge von sich gab…seufz.

Blöderweise habe ich es auch noch geschafft, am 23.12. den Rechner meiner Eltern zu schrotten. Sozusagen kaputtrepariert. Das Ding war arschlangsam, was vermutlich an den 17 Millionen Dateien auf der Windowspartition und den vielen überflüssigen Programmen im Autostart lag. Aber, wichtige Erkenntnis: Komprimieren ungleich defragmentieren.  Und wenn man die Windowspartition komprimiert, geht der Rechner nimmer an. Gah. Danach darbte ich internetlos vor mich hin und bettelte gelegentlich meinen Schwager um seinen Laptop an oder ging kurz mit dem Smartphone meiner Schwester online. Seit Weihnachten bin ich dann doch der Meinung, dass so ein Smartphone ja schon toll sein kann… 😉 War jedenfalls nervig. Nicht, dass ich bei meinen Eltern stundenlang online sein wollte, aber mal wenigstens ab und an ne Viertelstunde gucken zu können, was der Rest der Welt so macht (und sich gegebenenfalls mal über die Familie auskotzen zu können…) wäre schon gut gewesen. Ging dann ja auch mit geliehenem Laptop, aber am Anfang war es schon echt doof. Irgendwie isses bei meiner Familie halt immer so, dass man sich zwar schon unterhalten kann, aber alle Dinge, die mich wirklich interessieren, sind Sachen, mit denen da keiner was anfangen kann. Das ist immer etwas blöd. Natürlich war es trotzdem schön, die Familie mal wieder gesehen zu haben. Und es gab auch nette Sachen, z. B. gehen wir jedes Jahr am 1. Feiertag ins Kabarett und das war dieses Jahr wieder richtig gut. Auch die traditionelle Mensch-äger-dich-nicht-Partie am Heiligabend nach dem Essen war wieder sehr lustig. Aber es ist halt doch nicht so meine Welt, dieses ganze Dorf da und die (nicht mit mir verwandten) Leute dort. Insofern war ich dann schon ganz froh, als ich wieder in Hamburg war. Auch wenn ich doch etwas sehr lachen musste, als ich über die Elbbrücken fuhr und vor mir auf einmal ein fetter Regenbogen war, dessen Ende genau auf die Ausfahrt zeigte, an der ich immer abfahre.

Die nächsten Tage waren dann die Kompensation der Unternerdisierung: 3 Tage am Stück DSA gespielt und dann ein sehr nerdiges Silvester gehabt. Ich habe mit meiner DSA-Runde gefeiert und wir haben…tja – über DSA geredet, das DSA-Jahr 2012 ausgewertet (dazu schreib ich nochmal was), DSA-Tabu gespielt und dann noch DSA-Wer-bin-ich gespielt. Zwischendurch gab es leckeres Essen und ein bisschen was zu trinken. War sehr nett und relativ ruhig, aber ich muss an Silvester eh nicht feiern oder mich gar unter das bölllerwerfende grölende Volk begeben.

Inzwischen ist schon wieder Arbeiten angesagt. Ich bin so müde, als hätte ich keinen einzigen Tag freigehabt. Okay, könnte auch daran liegen, dass ich gestern noch netten Besuch hatte, mit dem der Herr Mitbewohner und ich einen sehr schönen Spieleabend verbracht haben. Schon wieder Tabu 🙂 Und „Es war einmal“, auch ein sehr schönes Spiel.

Mal sehen, was das neue Jahr bringt. Wenn ichs schaffe, kommt noch ein Jahresrückblick. Mal schauen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter blabla, DSA, Graaaah!