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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 28

(5 Wochen bis zum Umzug.)

Frage 28: Share whose inspiring game excellence you are thankful for.

Es gibt natürlich diverse Personen, die ich bewundere und die mich inspirieren. Ich hab es glaub ich schon mal irgendwo geschrieben, aber eigentlich gibt es bei fast jeder Person, mit der ich regelmäßig spiele, etwas, was ich bewundernswert finde. Ob es die absolute Regelfestheit ist oder die Fähigkeit zu witzigen One-Linern oder ein Talent für wirklich spannende Charaktere oder ein toller Spielleitungs-Stil oder die Kenntnis sehr vieler Systeme oder oder oder. Und natürlich sind da auch verschiedenste Autoren und Podcaster und Blogger und Experten, deren Meinung und Kreativität immer wieder toll ist.

Aber ich geb jetzt trotzdem eine konkrete Antwort, keine persönliche Bekannte, mehr so mein Gaming-Idol, mehr so die Person, bei der ich mich freuen würde, irgendwann mal 30 % von dem zu erreichen, was sie geschafft hat.

Kat Kuhl.

Kat Kuhl war bis zum April eine der beiden Personen hinter dem Oneshot-Network. Sie ist Spieledesignerin, Podcasterin, Voice Actress, Spielleiterin und vieles mehr. Sie ist eine der Personen, die für mich für die „neue“ Rollenspielszene steht, für Inklusivität, Diversität, respektvollen Umgang und gleichzeitig Rollenspiel auf unglaublich hohem Niveau. Kat hat die jetzt leider fast beendete Star Wars-Kampagne geleitet und editiert, von der ich ständig schreibe (was bei den drei Spielern vermutlich viel Ähnlichkeit damit hat, einen Sack Flöhe zu hüten), sie ist Spielerin bei A Woman with Hollow Eyes (siehe gestern) und sie wird demnächst einen neuen Podcast starten, wieder ein Actual Play. Ich bin schon sehr gespannt drauf.

Kat Kuhl ist außerdem die einzige Person, die ich „kenne“ und die noch mehr und noch schlimmere Migräne hat als ich. Außerdem hat sie ein kaputtes Knie, psychische Probleme (mit denen sie sehr offen umgeht) und diverse andere gesundheitliche Einschränkungen. Und sie hat es trotzdem geschafft, dass sie vom Geschichtenerzählen und Rollenspielen leben kann, auch wenn es offensichtlich nicht immer leicht ist. Ich leide immer sehr mit, wenn sie auf Twitter erzählt, dass sie jetzt Podcasts schneiden müsste und wollte, aber ihre Migräne es einfach nicht zulässt.

Immer, wenn ich doch mal leite und vorher denke „scheiße, will nicht, Panik, aaaaah“, denke ich an Kat. Und dann geht es irgendwie.

Ich hoffe, sie macht noch lange weiter großartige Projekte. Und dass ihre Migräne endlich weniger schlimm wird.

Tagebuchblogcontent:

Wieder sehr geschäftig alles gestern. Aufstehen, Yoga, Bahnfahrt, Arbeit, Mittagspause mit Salat und Buch, mehr Arbeit, dann zu meinem vierteljährlichen Besuch beim Neurologen (immer noch kein Wundermittel gegen Migräne erfunden, aber es gibt demnächst dann mal lustige neue Dinge, die angeblich helfen sollen….), hektisch nach Hause, wo schon die City of Mist-Runde wartete, ja, am Montag, weil morgen konnte irgendwer nicht. Und leider minus die weggezogene Mitspielerin, die mangels Internet nicht per Skype dazukommen konnte. Bis kurz nach 22 Uhr gespielt, dazu Essen vom Asia-Lieferdienst, dann Bett.

Keine Umzugserledigungen, weil keinen Moment Zeit.

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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 22

Frage 22: Welcher Spielmechanismus ohne Würfel spricht dich an?

Die Sache mit dem Jenga-Turm bei Dread und StarCrossed ist schon ziemlich cool. Zumal sich die Anspannung beim Steinchen-Ziehen wirklich sehr gut eignet, um die Spannung des Szenarios aufrecht zu erhalten. Das Oujia-Brett bei Society of Dreamers ist zwar letztendlich nur dazu da, um Inspirationen für die Story zu geben, aber es trägt viel zur Stimmung bei, daher auch ziemlich gut.

Tagebuchblogcontent

Gestern war ein anstrengender Tag. Kurz nach 6 aufgestanden, Yoga, Bad, mit der Bahn ins Büro, Arbeit unter fortwährendem Hämmern der Handwerker. Zwischendurch kam eine Frau aus einem der Büros weiter oben und fragte, ob sie mal 2 Flaschen Sekt kaltstellen kann bei uns, der Kühlschrank sei kaputt, aber sie habe Geburtstag und würde den später mit einem Umtrunk feiern. Das waren alle Informationen, die nötig gewesen wären, allerdings machten die nur 5 % eines zehnminütigen Redeschwalls aus, der sich über mich und meine Chefin ergoss. Innerhalb kürzester Zeit war sie bei chinesischen Sternzeichen angekommen, zum Glück ging sie dann aber, ehe sie mir auch noch verkünden konnte, welches ihrer Meinung nach meins ist…

Mittags ging ich nen Salat essen und weiter Roma Nova lesen, leider wieder genervt von ultralauter Techno-Musik in dem Bistro. Tut das denn not? Wieso muss immer überall alles mit lauter Musik beschallt werden? Seufz.

Weitergearbeitet, dann noch zum Vorsorgetermin beim Gynäkologen, zum Glück ohne lange Wartezeit. Dafür aber mit 85 Euro Zusatzkosten, grummel.

Nach Hause und mich dann ein weiteres Mal der vermaledeiten Duschwand gewidmet. Erfolglos. Nach 2 Stunden Putzen und Schrubben sah sie genauso scheiße aus wie vorher. Hass. Das Ding können wir wohl nur noch verschenken an den Nachmieter. Falls einer von euch noch den Mega-Tipp hat, wie man superhartnäckige Kalkflecken von so ner (Kunststoff)-Duschwand entfernt … immer her damit. Zitronensaft, Kalkreiniger und Scheuerpulver hab ich schon erfolglos versucht.

Ansonsten noch mehr geputzt, gepackt und getan, dann um halb 10 völlig müde und kaputt ins Bett.

Umzugerledigungen: Duschwand sinnlos geschrubbt, Bad geputzt, zwei Kartons gepackt.

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Once upon a time in Ireland

Upps. Der letzte Eintrag ist schon wieder ewig her. Dabei wollte ich doch noch über die neulich konsumierten Mediendinge schreiben, und natürlich auch über den Irlandurlaub. Aber wie das ja immer so ist, man kommt zu nüscht.

Die letzten Wochen im Schnelldurchlauf:

Ende August: Nandurions vierter Geburtstag stand an und es war, wie das immer so ist, jede Menge zu erledigen, um die geplanten Beiträge für die Geburstagswoche rechtzeitig fertig zu kriegen. Grandioserweise hatte mein Kopf beschlossen, dass genau diese Woche die perfekte Woche wäre, um einfach mal eine Woche lang durchgehend Migräne zu haben. Konfetti! Ich lag also größtenteils im Bett herum, schleppte mich ab und an mal an den PC, um zu gucken, ob alles soweit funktionierte und war dann froh und dankbar, dass die Kollegen für alles eingesprungen sind, was ich nicht mehr geschafft habe. Neues Achievement: Den allgemeinärtzlichen Notdienst rufen. Erkenntnis 1: Opiate helfen schon so irgendwie gegen alle Schmerzen. Erkenntnis 2: Mit dem Satz „Oh, und gestern war der Notarzt bei mir.“ kriegt man auch bei meinem Neurologen ganz spontan einen Termin.

Nach der Krankheitwoche gab es dann noch eine Woche Arbeit und dann ging es ab nach Irland. Irland! Was war es schön da. Und was hatten wir für ein Glück mit dem Wetter. Bei Irland denkt man ja erstmal an Regen, und es regnet da auch häufig, aber wir haben in 11 Tagen tatsächlich keinen einzigen Regentropfen gesehen. Dafür aber das da:

Wie man an den Bildern unschwer sieht: Irland ist schön, grün, idyllisch und voller zufriedener Tiere und gutem Essen. Und netten Leuten, die habe ich aber nicht fotografiert. Ich möchte auf jeden Fall wieder hinfahren, das nächste Mal vielleicht in irgendein nettes Cottage. Wobei unser Prozedere „jede Nacht ein neues B&B“ auch erstaunlich stressfrei und unkompliziert war. In Irland hat aber auch gefühlt jede Ansammlung von 5 Häusern mindestens ein B&B. Auch die 1300 Kilometer, die ich im Linksverkehr gefahren bin, waren im Großen und Ganzen entspannt. Nur am ersten Abend hatte ich Probleme, mich im Stadtverkehr von Kilkenny zurechtzufinden. Und weil die Pedale irgendwie in Relation Sitz anders angeordnet waren als bei meinem Auto, hat ständig mein Knie geknackt. Aber sonst war alles gut. Fun Fact: Während ich hier zu Hause ja einen weißen Polo namens Swafnir mein Eigen nenne, war mein Mietwagen ein … weißer Polo. Nur mit dem Steuer auf der anderen Seite, Benzin statt Diesel und 4 Türen. Wir haben ihn – Achtung, DSA-Insider – dann Zwanfir getauft.

Seit dem Urlaub sind nun schon wieder 3 Wochen vergangen. Ich war tollerweise gleich in der ersten Arbeitswoche nach dem Urlaub mal wieder krankgeschrieben, was weniger schön war. Naja, aber was solls. Diese Woche war jetzt zum Glück sehr entspannt, weil mein „Lieblings“chef im Urlaub war. Und in ein paar Stunden ist auch schon wieder Wochenende.

Ansonsten war ich letzten Freitag auf einer Bloggerlesung, war beim Zahnarzt (wo ich leider bald wieder hin muss – Weisheitszahn kommt raus), habe ein bisschen gelesen, DSA gespielt, AC:Revelations angefangen und so Dinge. Und wir haben jetzt nen Netflix-Account. Falls ihr also nie wieder von mir hört, liegt es daran. Naja, und in 4 Wochen steht der nächste Urlaub an – DSA-Tour nach Dänemark. Yeah!

Bald dann also hoffentlich noch mein Eintrag zum Mediengedöhns. Ich muss doch über Guardians of the Galaxy fangirlen!

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