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RPG-Blog-O-Quest #040 – Rückblick 2018

Im Rahmen von „mal wieder mehr bloggen“ mache ich doch direkt mal bei der diesmonatigen Blog-O-Quest mit. Es ist noch Januar, da geht ja noch ein Jahresrückblick, nicht wahr?

Was ist die RPG-Blog-O-Quest?

  • An jedem Monatsersten gibt es fünf Fragen/Lückentexte rundum das Hobby Rollenspiel, welche auf Blogs, in Podcasts, Vlogs oder Foren zu beantworten (bzw. auszufüllen) zu sind.
  • Jeder Monat hat ein anderes Hauptthema um das sich die Fragen drehen.
  • Über die Zusendung der Links, per Mail, Kommentar, usw. freuen sich die Fragesteller.
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, die Fragen zu beantworten ist herzlich Willkommen.
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos dürfen in den Beiträgen benutzt werden.

Dieses mal stammen die Fragen, die sich im Januar traditionell um einen Blick zurück auf das vergangene Jahr beziehen, von Greifenklaue.

1. Welches Rollenspielereignis war für dich am prägnantesten in 2018?

Die 3W6-Con. Also das war einfach so ein anderes Level von Con-Erlebnis, dass es schon ein bisschen absurd war. Alles, was ich an Cons mag (nette Leute treffen, Spiele ausprobieren, schnacken und rum-nerden) minus alles, was ich an Cons nicht mag (laute Spielräume mit mehreren Runden, drängeln am Rundenaushang, sich überschneidende Timeslots) und dazu dann noch der Fokus auf Erzählspiele und eine Atmosphäre, die echt anders war als auf anderen Conventions – irgendwie herzlicher und offener, was wohl auch an der kleinen Größe der Con lag, und eben daran, dass die Leute, die den Podcast hören und mögen, ein sehr ähnliches Verständnis vom Umgang miteinander haben. Es war trotz meiner unfassbar ätzenden 72-Stunden-Dauermigräne of doom ein absolut großartiges Erlebnis und ich freue mich schon auf die nächste Con. Prägant fand ich die Convention vor allem deswegen, weil sie gezeigt hat, WIE anders sich eine Veranstaltung anfühlen kann, wenn im Vorfeld ganz offensiv kommuniziert wurde, dass ein respektvoller, liebevoller und freundlicher Umgang miteinander angestrebt wird; und das auch praktisch umgesetzt wird durch die Community Standards, die vorgeschriebene X-Card oder auch durch so coole Ideen wie die Charakterklassen-Namensschilder, die spielerisch Punkte verteilen für nette Dinge, die man füreinander tut. Es ist einfach irgendwie eine … offensivere Art von Nettigkeit, was jetzt irgendwie blöd klingt, aber total lobend gemeint ist. Es macht einen Unterschied, ob ich, was hoffentlich auf auf jeder anderen Con so ist, unter allgemein decent human beings herumlaufe, die sich okay verhalten, oder ob es Zielsetzung ist, dass jeder darauf achtet, dass die Con für sich selbst, aber auch für alle anderen, das bestmögliche Erlebnis werden soll, und überlegt, wie man da hinkommt. Das können so kleine Sachen sein, wie die Frage, ob man es mit oder ohne Licht im Raum angenehmer findet, aber natürlich auch das Aufeinander achten bei Spielen, die vielleicht emotional aufwühlend werden können. Es gab einfach so viele nette Vorstellungsrunden und Nachfragen, wie es mir denn geht (nachdem ich die Fotos vom Wochenende gesehen habe, wusste ich auch warum, ich sah aus, wie ich mich fühlte…) und überhaupt. Und auch der Fokus auf eine bestimmte Art von Spiel war einfach großartig und führte irgendwie dazu, dass alle auf dem gleichen Erwartungslevel waren, und zwar egal ob das Erzählspielprofis waren oder diejenigen Mitspieler*innen, die zum ersten Mal ein Erzählspiel ausprobieren wollten. Ach, keine Ahnung, ob das jetzt so rübergekommen ist, wie ich es meinte, es war einfach ein Wochenende, an dem ich festgestellt habe: Doch, die Mühe, für eine offene, respektvolle und inklusive Community lohnt sich.

Tja, und dann war da ja noch die Sache mit dem Podcast, aber der ist ja kein Ereignis, der ist ja mehr so eine Reihe von Ereignissen und Folgen und Ideen und Kommentaren und technischen Schwierigkeiten und kleinen Nervenzusammenbrüchen und Late-Night-Editier-Sessions und verrückten Dingen, die passieren. Es ist für mich immer noch voll-komm-en surral, dass irgendwelche Leute da draußen meinen, ich hätte was Hörenswertes zum Rollenspieluniversum beizutragen.

2. Wie oft bist Du 2018 zum Spielen gekommen? Was wurde am meisten gespielt, welche Systeme hast Du neu kennengelernt?

Ich habe leider aus Faulheit nicht die Spielabende mitgezählt. Es waren wie immer um die 35-40 Spielsitzungen DSA, dazu 10 Spielsitzungen in meiner neuen City of Mist-Runde. Insgesamt habe ich, und das hat mich selbst echt überrascht, tatsächlich 23 verschiedenen Rollenspielsysteme gespielt. So viel war das noch nie. Es ist aber dank Online-Runden inzwischen auch wirklich niedrigschwellig möglich, sich mal für einen Abend ein neues System anzuschauen, und im Real Life kenne ich jetzt inzwischen auch etliche Leute, die immer Lust auf neue Systeme haben (und Zeit, sie auszuprobieren, was ja auch ein Faktor ist).

So, zähl ich jetzt noch mal auf, welche Spielsysteme ich alle neu kennengelernt hab? Hmmneeeh, kann man alles im Mediengedöhns nachlesen. Also nur mal eine Auswahl derer, die mir im Gedächtnis geblieben sind:

Kagematsu: Ein Spiel, das nicht nur clever mit dem Schlumpfinensyndrom vieler Rollenspielrunden spielt, sondern außerdem eine tolle Übung ist, um sich Genderdynamiken und Geschlechterrollen zu verdeutlichen. Spaß macht es außerdem noch. Die Mechanismen sind nicht nur simpel, sondern tragen auch das Spielkonzept extrem gut. Außerdem das erste Spiel, was ich je auf einer Convention angeboten habe.

10 Candles: Kein perfektes Spiel, aber ein verdammt stimmungsvolles. Definitiv ein Spiel, bei dem man beim ersten Durchgang Fehler machen wird, aber vermutlich mit etwas Übung ein tolles System für bleibende Erinnerungen. Ich würde es gern nochmal spielen.

Monsterhearts: Teenager, die Monster sind, Selbstfindung, Weirdness und sexuelles Erwachen als Thema, tolle Playbooks, tolle Moves – eins der besten PbtA-Spiele, die ich kenne.

Der Sprawl: Cyberpunk nach PbtA-Regeln und eine Bestärkung der Ansicht, dass man Systeme nach einem nicht so tollen Spielabend nicht ganz abschreiben soll. Außerdem jedes Mal großartige Welterschaffungssessions.

So Mom I Made This Sextape (aus der #Feminism-Anthologie): Der Beweis dafür, dass emotionale Auswirkungen und Länge der Spielsitzung nichts miteinander zu tun haben. Die 30 Minuten Spiel waren unglaublich intensiv und blieben mir noch lange im Kopf.

3. Welches RPG-Produkt 2018 (aber nicht unbedingt aus 2018) hat Dich am meisten überrascht, Dir am meisten fürs Spielen genutzt?

Da denke ich jetzt schon seit gestern drauf rum. Hm. Ich glaube, ich nenne hier einfach mal die Kleine Reihe von System Matters, weil ich das System einfach sehr cool finde, als übergreifendes Merkmal einer Reihe Spiele zu wählen, die mit wenig Seiten auskommen (und daher auch günstig sind), (meist) ein schnelles Losspielen ermöglichen und den Facettenreichtum der deutschen Rollenspiellandschaft immens bereichern. Von ganz klassischen erzähllastigen Spielen wie Geh nicht in den Winterwald über das (leider) sehr nischige Kagematsu mit seinem Spiel mit Geschlechterrollen bis hin zu ungewöhnlichen Spielen wie Ein ruhiges Jahr oder Der tiefe Wald, die sich auch für Leute gut eignen, die keine Rollenspieler sind. Bis zur NordCon hatte ich diese Reihe noch überhaupt nicht auf dem Schirm, aber ich bin sehr begeistert davon und hoffe, sie erweitert sich noch um viele weitere tolle Spiele.

4. Welcher Blogartikel, welches Video, welcher Karneval Deiner RPG-Kollegen (also quasi der Blogosphäre) hat Dich 2018 am meisten geflasht?

Hm. Ich habe glaube ich wenige Blogartikel gelesen dieses Jahr, an die ich mich erinnern kann. Okay, und die, an die ich mich erinnern kann, waren entweder Teil einer Diskussion, die ich hier nicht aufmachen möchte, oder sehr ärgerlich. Im Zuge der DSGVO haben auch viele das Bloggen ja erstmal eingestellt. Außerdem frage ich mich gerade, wieso Videos hier mitgezählt werden zur Blogosphäre, Podcasts aber nicht. Videos schaue ich jedenfalls nach wie vor ungern, wenn es um Informationsvermittlung geht. Bei Let’s Plays ist das vielleicht was anderes, aber auch da muss das schon extrem gut sein, damit ich es schaue. Und aus der Blog-Szene mit z. B. dem Rollenspiel-Karneval war ich dieses Jahr auch echt total raus, was vermutlich auch damit zu tun hat, dass ich nicht mehr für Nandurion schreibe und das gar nicht mehr so mitbekomme (womit ich auch keine Blogeinträge mit DSA-Content mehr lese, weil es mich meistens einfach eh nicht mehr interessiert). Außerdem habe ich teilweise das Gefühl, dass ich hier einfach viele Themen schon mal abgehandelt habe, und die immer weniger werdenden Kommentare in Blogs sind auch nicht gerade ein Ansporn. Tja, und die 31 days Rpg Challenge im August lief auf Twitter auch besser und mit größerem Feedback als hier. Trotzdem könnte ich eigentlich mal wieder gucken, was es so für Karnevals-Ideen gibt im neuen Jahr 2019. Tja, damit hat mich wohl gar nix wirklich geflasht, was Blogeintrag oder Video war. Sorry.

5. Welches sind die Medien 2018 für Dich? Bester Film, beste Serie, beste Buch, beste Comic etc.?

Sowas stelle ich ja eh schon immer sehr ausführlich im Mediengedöhns vor. Aber gut.

Tolle 2018 erschienene Serienstaffeln, realtime: Westworld. Better Call Saul. GLOW. Doctor Who. Daredevil.

Tolle 2018 erschienene Serienstaffeln, animiert: STAR WARS REBELS. Weil immer noch beste Serie von Welt. Aber Dragon Prince und She-Ra waren auch toll.

Tolle 2018 erschienene Filme, realtime: Gundermann. Blackkklansman. Black Panther.

Tolle 2018 erschienene Filme, animiert: INTO THE SPIDERVERSE, Baby!

Tolle 2018 erschienene Podcasts, Diskussionsformat: 3W6 Podcast, Asians Represent, Vocal About it, Session Zero

Tolle 2018 erschienene Podcasts, Actual Play: A Woman with Hollow Eyes, Campaign (alt und neu), Autonomic Podcast, die Kids on Bikes-Serie von OneShot.

Bei Comis und Romanen … tja, das meiste, was ich gelesen habe, erschien gar nicht 2018, sondern schon früher. Allerdings möchte ich euch doch nochmal Judiths Space-Römer aus Roma Nova ans Herz legen. (Ich rezensierte.)

Bonus: Warst Du 2018 auf RPG-Cons? Wenn ja, wie war es?

Neben der oben schon ausführlich belobhudelten 3W6-Con war ich auf der HeinzCon und auf der NordCon. Die HeinzCon war irgendwie etwas spiel-arm, dafür aber wie immer ein Wiedersehen mit sehr vielen netten Leuten. Die NordCon war sehr cool, mit vielen alten Bekannten und neuen Bekanntschaften und Demorunden und Essen gehen und überhaupt. Also beides sehr schöne Erlebnisse.

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2016 – Der Rollenspielrückblick

Ich habe beschlossen, nochmal kurz einen Rückblick zum Rollenspieljahr 2016 zu schreiben, und zwar getrennt von meinem eigentlichen Jahresrückblick, dann muss das hier nicht lesen, wen es nicht interessiert (und umgekehrt).

Gestern habe ich mich ja vor der Silvesterfeier noch damit beschäftigt, aus meinem Gedächtnis, dem Blog, meinem Twitter-Account und der WhatsApp-Gruppe unserer Rollenspielrunde zu rekonstruieren, wann wir eigentlich nochmal was gespielt haben und wie viele Abende es insgesamt waren und welche Abenteuer dieses Jahr an der Reihe waren und so weiter. Denn eigentlich machen wir ja an Silvester immer die lustige Rollenspieljahresauswertung, küren das beste und schlechteste Abenteuer sowie die Gewinner in vielen weiteren lustigen Kategorien wie „bestes Monster“, „bester Lacher“, „am liebsten gespielter SC“ und dergleichen mehr. Nachdem ich dann nach 3 Stunden damit fertig war … haben wir es dann gestern doch nicht gemacht, weil aus der Feier mit der DSA-Runde irgendwie eine Feier mit erweitertem Familienkreis wurde, wir dann bis fast Mitternacht erstmal nicht-nerdtaugliche Dinge tun mussten und die anschließende Partie X-Wing sich dann auch so lange hingezogen hat, dass wir danach heimgefahren sind. Hurra. Die Umfrage wird aber nächsten Samstag nachgeholt, so dass ich die Ergebnisse vielleicht in Auszügen hier doch noch posten kann, mal sehen.

Immerhin kann ich schonmal festhalten, dass ich letztes Jahr 40 Spielabende gespielt habe (Cons und Online-Runden nicht mitgerechnet), was mehr ist als ich dachte, weil doch öfter mal Termine ausgefallen sind. Außerdem hat mich sehr gefreut, dass dieses Jahr auch mal ein paar mehr Nicht-DSA-Abende stattgefunden haben, denn Abwechslung ist immer gut und mal mit Raumschiffen und Schusswaffen zu hantieren macht halt auch viel Spaß. Neben zwei Hollow Earth Expedition-Abenteuern (über jeweils 2 Abende) haben wir auch ein wenig Star Wars: Am Rande des Imperiums gespielt. Beides hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass auch im nächsten Jahr immer mal wieder was in der Richtung stattfindet. Außerdem habe ich mich dieses Jahr auch mal an „Rollenspiel online spielen“ herangewagt, einerseits mit einer FATE-Star Wars-Runde über Videochat (die leider viel zu selten stattfindet, dann aber immer sehr viel Spaß macht) und andererseits mit einer DSA-Runde über Teamspeak und Fantasygrounds (was nach wie vor etwas ungewohnt ist, weil halt wirklich ganz ohne die Mimik der anderen Spieler zu sehen). Jedenfalls kommt beides nicht so richtig an eine Tischrunde heran, funktioniert aber besser als ich das vorher gedacht hätte.

In der normalen Tisch-Rollenspielrunde jedenfalls war das Jahr sehr geprägt von einem langen Abschnitt der Lamea-Kampagne, den wir in ungefähr 20 Spielabenden beendet haben. Trotzdem wird die Kampagne uns noch eine ganze Weile begleiten. Sehr schön war auch ein Ausflug in die Dunklen Zeiten, wo wir jetzt gerade zwischen den Feiertagen das Abenteuer „Inspectores“ gespielt haben. Ich halte die Dunkle Zeiten-Box nach wie vor für eines der großartigsten DSA-Produkte EVER, und gerade die ungewöhnlichen SC-Typen machen einfach total viel Spaß. Und das Setting mit seiner Mischung aus bekanntem Aventurien, noch deutlich zu erkennbaren myranischen Einflüssen und erlebbarer Geschichte ist toll. Vielleicht schaffen wir ja auch 2017 mal wieder einen Ausflug in die Vergangenheit. Ansonsten machen wir aktuell gerade die Uli-Lindner-Wochen und spielen jetzt nach „Zwischen den Fronten“ das Abenteuer „Vergessenes Wissen“, wobei wir bei letztem gerade erst einen halben Abend gespielt haben. Jedenfalls habe ich zu diesem Anlass endlich mal meinen Magier durch sein Zweitstudium gejagt und ein paar lustige Stunden mit Versinken in die Tiefen des DSA4-Regelwerks verbracht. Und ja, das meine ich ernst, für einen schon halbwegs hochstufigen Charakter 2500 AP und das Zweitstudium zur Verfügung zu haben und sich mal wieder richtig in die magischen Sonderfähigkeiten und dergleichen reinzugraben hat echt Spaß gemacht. Weniger Spaß machte die Erkenntnis, dass die elektronische Version des Zauberbogens verschwunden war – den neu zu bauen, hat gedauert und war echt nervig. Aber nun ist es ja geschafft.

Wie immer gibts da draußen noch drölfzig andere Systeme, die cool klingen und die ich gerne mal ausprobieren würde. City of Mist klingt zum Beispiel toll, um mal was ganz Neues zu nennen. Immerhin hab ich dieses Jahr auf der NordCon mal Splittermond ausprobieren können, was ich nur aus frühen Demo-Runden kannte. Ist auf jeden Fall ein sehr durchdachtes System mit einer wirklich fantastischen Einsteigerbox zum Sofort-Loslegen. Sehr gut. Da werde ich mir auch nochmal einen Charakter für bauen, um das auf Cons gegebenenfalls mal Spielen zu können. Sehr gefreut hat mich auch, dass das Magun-Rollenspiel von Leander Taubner so erfolgreich finanziert worden ist, weil da ganz offensichtlich jede Menge Herzblut und Liebe drinsteckt.

Was mich auch gefreut hat, war, dass ich zu zwei weiteren Publikationen für Myranor einen kleinen Beitrag schreiben konnte. Was genau, werd ich dann nochmal berichten, wenn die Bücher auch erscheinen.

Auch eine neue Erfahrung ist das Hören eines Rollenspiel-Podcastst. Eigentlich mag ich keine Podcasts und eigentlich schaue ich z. B. auch keine Let’s Plays (von so Highlights wie dem Worst of DSA von Orkenspalter TV mal ausgenommen), aber zum Glück wurde ich vom One Shot Podcast überzeugt. Neben der Star Wars-Kampagne habe ich inzwischen auch schon einige andere Folgen gehört und die Qualität ist wirklich herausragend. Außerdem sind die beiden Macher, die auch auf Twitter stets präsend sind, unglaublich toll und sympathisch. Also, wer One Shot noch nicht kennt – hört doch mal rein.

Mal sehen, was das neue Jahr an Rollenspieldingen noch so bringt. Generell kanns aber gerne so halbwegs so weitergehen. Und das in Bezug auf 2016 zu sagen, ist ja auch schon mal was wert 😉 .

In diesem Sinne – Frohes Neues und Game On!

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Jahresrückblick: Das war 2015

Es ist Silvester! Und da noch ein wenig Zeit ist, ehe ich mich auf den Weg zu meiner DSA-Runde mache, um traditionell mit selbiger zu feiern, schreib ich nochmal den üblichen Jahresrückblicksfragebogen. Dieses Jahr habe ich mich immerhin an meinen Vorsatz vom letzten Jahr gehalten, an Silvester nicht wieder so einen irrsinnig aufwändigen Nachtisch zu machen, daher backe ich gleich noch Brownies und Chai-Kekse und gut ist.

Ja, das Jahr 2015 … es war schon recht spannend und ich habe viel erlebt und gemacht. Vermutlich deshalb, weil ich seit April ja nur noch 4 Tage arbeite und seitdem in meiner Freizeit auch mal ansatzweise etwas anderes machen möchte als schlafen und fernsehen. Es ist schon krass, wie sehr einen die Arbeit auslutscht und wie viel mehr Energie ich habe, seit ich nen Tag weniger da hin muss. Sehr zeitintensiv und auch sehr schön war natürlich die Arbeit am Abenteuer, da schrieb ich ja neulich schon drüber. Ansonsten hab ich dieses Jahr viele Dinge mitgenommen, die tollerweise in Hamburg stattfanden – die Lesung von George Martin, das Konzert von Florence and the Machine, die Tour von Serdar Somuncu … da waren viele schöne Momente dabei. Außerdem war ich wieder auf einigen Conventions, unter anderem auch auf der ersten German Comic Con.

Ansonsten war ich viel draußen, ein Spaziergang durch den Park ist inzwischen fester Bestandteil meiner freien Tage, ich war auch ein paar Mal an der Ostsee, das war alles sehr schön. Nicht dass es vor dem PC nicht auch schön wäre, aber so ein wenig „draußen“ ab und an tut doch ganz gut.

Blogmäßig hätte ich gerne mehr gemacht, es gab ja doch leider immer wieder lange Pausen, und das Schreibblog liegt ganz darnieder im Moment, weil ich nicht dazu kam. Ich hoffe, dass sich das auch wieder ändert.

Danke jedenfalls an alle, die hier regelmäßig mitlesen und kommentieren! 🙂 Ich wünsch euch nen guten Rutsch in ein tolles neues Jahr 2016!

So, und nun folgt noch der übliche Fragebogen.

Das Jahr 2015

Zugenommen oder abgenommen?
Soweit ich es einschätzen kann: Im ersten Halbjahr zu, im zweiten dann eher ab.

Haare länger oder kürzer?
Länger, da ich es dieses Jahr wieder nicht zum Friseur geschafft habe. Aber sie nerven mich schon wieder ein wenig, also kommt demnächst wohl wieder mal was ab.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Dieses Jahr musste ich zum Optiker, weil meine Brille runterfiel und ein Glas zerkratzt war. Daher weiß ich nun, dass ich in den letzten 10 Jahren tatsächlich nur ein ganz klein wenig mehr kurzsichtig geworden bin als ich es vorher war.

Mehr Kohle oder weniger?

Weniger, da ich seit April ja nur noch 80 % arbeite. Am Ende des Monats hab ich zwar die selbe Geldmenge zur Verfügung, dafür musste ich aber leider meine Gesangsstunden aufgeben.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Hmmmm. Sehr viel für den Urlaub und ab und an fürs Essen gehen, ansonsten hat sich nicht viel geändert.

Der hirnrissigste Plan?
Da fällt mir nix ein.

Die gefährlichste Unternehmung?
Keine Gefahr dieses Jahr.

Mehr Sport oder weniger?

Mehr! Dass ich das nochmal schreiben würde. Aber ich war regelmäßig spazieren und hab im November wieder angefangen zu schwimmen.

Die teuerste Anschaffung?

TÜV + Inspektion + neue Winterreifen für mein Auto.

Das leckerste Essen?

Das Essen im Boutique Hotel Yöpuu in Finnland, das bei dem tollen kleinen Italiener hier um die Ecke, den ich dieses Jahr erst entdeckt habe, und im Tschebull wars auch fein.

Das beeindruckendste Buch?

„The Ocean at the End of the Lane“ von Neil Gaiman – nicht, dass die Auswahl groß war, denn ich habe leider unglaublich wenig gelesen.

Das enttäuschendste Buch?
Die „Hunger Games“-Trilogie. Was für ein Käse, vor allem Band 3.

Der beste Film?
Obwohl ich auch die Marvel-Filme des Jahres (Antman und Avengers: Age of Ultron) sehr gut fand, ist es wohl doch Star Wars: The Force Awakens.

Liebste Serie?
Agents of SHIELD.

Der beste Theaterbesuch?
Serdar Somuncu in der Alstersporthalle.

Die beste Musik?
Das neue Florence and the Machine-Album.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
… dem Herrn Mitbewohner und ihrer Majestät der Katze.

Die schönste Zeit verbracht mit… ?
…der DSA-Runde und dem Herrn Mitbewohner.

Vorherrschendes Gefühl 2015?
„Are you fucking kidding me?“

2015 zum ersten Mal getan?
Nordlichter gesehen. Nördlich des Polarkreis gewesen. Fahnenkorrektur. Ein Abenteuer veröffentlicht. Eine Rechnung im eigenen Namen geschrieben.

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Auf einem großen Konzert gewesen. Schwimmen gegangen. Einfach so am Meer gewesen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Migräne. Pegida-Män. Unnötiger Stress.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selbst davon, mehr zu schreiben. Hat so semi-toll geklappt.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Der Herr Mitbewohner hat sich glaube ich ziemlich über die Hans-Zimmer-Karten gefreut, die ich ihm zu Weihnachten geschenkt habe.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
War viel Tolles bei.

Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Keine Ahnung.

Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Keine Ahnung.

2015 war mit 1 Wort…?
Aktiv.

Vorsätze für 2016?
Mehr bloggen, mehr schreiben, mehr lesen, weiter rumschwimmen und rumlaufen.

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Jahresrückblick: Das war 2014.

Okay, die meisten Leute schreiben den Jahresrückblick ja noch vor Silvester. Aber hey, es hätte ja gestern auf der Silvesterparty noch was meeeeega spektakuläres passieren können, und dann hätte das im Jahresrückblick gefehlt. Das wäre ja skan-da-lös gewesen! Okay, nee, ich hatte nur keine Zeit zu bloggen, weil ich gestern und vorgestern damit beschäftigt war, einen Cake-Pop-Igel zu produzieren:

Der entstand natürlich für unsere DSA-Runden-Silvesterfeier, wo es auch sonst viele leckere Dinge zu essen gab. Es war auch eine sehr gelungene Silvesterfeier, wobei Feier in dem Fall heißt, dass wir gegessen, das DSA-Jahr ausgewertet und dann bis 5 Uhr morgens Spiele gespielt haben. Also für mich das perfekte Silvester, zumal die Spiele alle Spaß gemacht haben. Heute bin ich allerdings recht matschig, weil ich um 6 erst im Bett war und nicht so wirklich gut geschlafen habe.

Also erfreue ich mich (und euch natürlich, höhöe) jetzt mal mit dem lustigen Rückblicksfragebogen:

Das Jahr 2014

Zugenommen oder abgenommen?
Keine Ahnung. Vermutlich gleich geblieben.

Haare länger oder kürzer?
Im August 40 cm abgeschnitten, was mal wieder kaum einer bemerkt hat. Ich finds aber nach wie vor gut. Nur die Hoffnung, mit kürzeren Haaren öfter mal mit ner anderen Frisur als dem Knödeldutt herumzulaufen, hat sich leider nicht erfüllt. Kürzere Haare bedeuten nämlich leider nicht, dass sich etwas an meiner absoluten Unbegabung fürs Frisuren machen geändert hätte.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich denke, es ist gleich geblieben, aber ich muss nach wie vor zum Optiker, weil meine Brille zu schwach ist.

Mehr Kohle oder weniger?

Das Gehalt blieb gleich, aber ich krieg noch Geld, weil mein Bausparvertrag ausgelaufen ist. Insgesamt wohl also was mehr.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Hm. Ich denke, etwa genauso viel wie letztes Jahr, vielleicht ein bisschen mehr für Urlaube.

Der hirnrissigste Plan?
Zu denken, ein Urlaub in Prag über Pfingsten wäre eine gute Idee.

Die gefährlichste Unternehmung?
Gute Frage. Ich wüsste nicht, dass ich irgendwas total Gefährliches getan hätte. Am mulmigsten war mir die ersten 2 Tage im Linksverkehr in Irland.

Mehr Sport oder weniger?

Hm, wenn man die paar Übungen bei der Krankengymnastik zählt, vielleicht mehr. Aber eigentlich immer noch nix.

Die teuerste Anschaffung?

Neuer Rechner! Ich musste aufrüsten, um die neuesten PC-Spiele spielen zu können und erfreue mich nun eines recht neuen und schnellen PCs. Und einen größeren Monitor hab ich auch. Yeah.

Das leckerste Essen?

Das Essen in dem alten Glockenturm in Prag, das Steak in Portmagee in Irland und und die unglaublich guten Chicken Wings in Dublin.

Das beeindruckendste Buch?

Die „Maddaddam“-Trilogie von Margaret Atwood.

Das enttäuschendste Buch?
Hm. „Replay“, glaube ich, weil mir das von einem Freund geschenkt wurde, der es sehr gut fand, während ich es eher so mitteltoll fand.

Der ergreifendste Film?
Ergreifend ist irgendwie eine blöde Kategorie. Film des Jahres war für mich auf jeden Fall Guardians of the Galaxy, wobei ich Gone Girl auch richtig gut fand.

Der beste Theaterbesuch?
Das Kabarett an Weihnachten war wieder gut, ansonsten war ich nicht im  Theater.

Die beste Musik?
Äääääh. Keine Ahnung. Ich hab glaub ich dieses Jahr nichts gehört, was ich nicht schon vorher kannte.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
… dem Herrn Mitbewohner, ihrer Majestät der Katze und den Nanduriaten per Skype.

Die schönste Zeit verbracht mit… ?
…der DSA-Runde und dem Herrn Mitbewohner.

Vorherrschendes Gefühl 2014?
Zu wenig Zeit.

2014 zum ersten Mal getan?
Etwas gewonnen. Eine Lesung besucht. Selber bei einer Lesung gelesen. Im Linksverkehr gefahren. Den Notarzt gerufen. Ein Auto gemietet. Meine Nichte im Arm gehalten.

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Ein Abenteuer geleitet.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Migräne. Mein blöder Chef. Müdigkeit.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selbst davon, mehr zu schreiben. Hat so semi-toll geklappt.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das von der Idee und der Sneakiness her beste war auf jeden Fall das Stoff-Pony. Ein Mitspieler meiner DSA-Runde hatte uns im April ja allen ein My-Little-Pony-Plüschtier geschenkt, jeweils passend zu unserem Charakter in der Königsmacherkampagne. Zu seinem Geburtstag haben wir hinter seinem Rücken seine andere Spielrunde kontaktiert, die Nummer von der Pony-Näherin rausgefunden und ihm dann auch „sein“ Pony anfertigen lassen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich habe viele tolle Dinge geschenkt bekommen.

Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Keine Ahnung.

Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Keine Ahnung.

2014 war mit 1 Wort…?
Anregend.

Vorsätze für 2015?
Mehr schreiben, weniger im Internet sinnlos rumdaddeln.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter blabla

Jahresrückblick: Das war 2013.

Ähm, ja. Ich lebe noch. Und ja, ich hab ewig nix gebloggt, irgendwie ging das unter. Aber jetzt haben wir ja ein neues Jahr, da kann man als guten Vorsatz ja mal wieder beschließen, mehr zu bloggen *g*.

2013 ging recht stressig zu Ende. Ein Wort: Nandurion-Adventskalender. Der ist schon die stressigste Zeit des Jahres, wenn nicht noch ein paar Leute wegen Dingen (TM) ausfallen, insofern war es dieses Jahr wirklich garstig. Am Ende ist alles fertig geworden und ich habe mich über die vielen positiven Reaktionen gefreut, aber bis es soweit war, lagen meine Nerven dann doch ganz schön blank. Insofern überraschte es mich auch gar nicht groß, dass ich pünktlich am ersten Urlaubstag krank war. Bei meiner Familie war ich trotzdem (550 km Auto fahren mit fetter Erkältung ist übrigens scheiße), das war wie immer eine Mischung aus ganz nett und recht anstrengend. Dann haben wir noch die Feiertage und den Urlaub genutzt, um 3 Tage am Stück DSA zu spielen (was cool war, auch wenn kein absolutes Highlight-Abenteuer dabei war). Silvester lief dann anders als ursprünglich mal geplant und war zwar ganz nett, aber irgendwie hätte ich an dem Tag auch einfach mal nix machen und um 23 Uhr ins Bett gehen können. Ja ja, ich werd halt alt.

Nun ist 2014, was im Prinzip wumpe ist, es ändert sich ja nicht plötzlich irgendwas, bloß weil man den Kalender austauscht. Aber ich mach jetzt trotzdem mal den kleinen Jahresrückblicks-Fragebogen, den ich auch letztes Jahr schon ausgefüllt hab.

Das Jahr 2013

Zugenommen oder abgenommen?
Gute Frage. Ist wohl gleich geblieben.

Haare länger oder kürzer?
Länger als 2012. Fällt aber vermutlich außer mir keinem auf.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Immer noch kurzsichtig, Brille immer noch ein wenig zu schwach, immer noch nicht deswegen beim Optiker gewesen.

Mehr Kohle oder weniger?

Etwas mehr Gehalt und noch ein Geldgeschenk von meiner Oma. Ergo: Mehr.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Schreibkurs angefangen, neuer und etwas teurerer Gesangslehrer (hat sich aber gelohnt), auf diversen Cons gewesen und 2 x Urlaub gemacht…ja, definitiv mehr 🙂

Der hirnrissigste Plan?
Pfff…hirnrissig, schmirnrissig. Keine Ahnung, ehrlich gesagt, irgendwas total Dämliches hab ich glaub ich nicht angestellt *g*. Was ich nicht wieder machen würde: An meinem letzten Urlaubstag 10 Leute zum Brunch einladen. Aber das war jetzt auch nicht hirnrissig, eher doofes Timing.

Die gefährlichste Unternehmung?
Vermutlich die 550 km-Fahrt mit fetter Erkältung. Aber ging dank Aspirin Complex zum Glück ja gut aus.

Mehr Sport oder weniger?

Noch weniger als gar nicht geht ja nich, ne?

Die teuerste Anschaffung?

Mein Smartphone. Aber ich bin jeden Tag glücklich drüber, eins zu haben!

Das leckerste Essen?

Das Essen in dem französischen Restaurant in Naarden, in dem der Herr Mitbewohner und ich im Urlaub waren.

Das beeindruckendste Buch?

Puh. Ich glaub, Krokodil im Nacken von Klaus Kordon.

Das enttäuschendste Buch?
Ich musste für den Consulting Nerd Girls-Hangout ja „50 Shades of Grey“ lesen – das kann man gar nicht unterbieten.

Der ergreifendste Film?
Filme….schwer. Ich guck doch keine Filme, ich guck doch nur noch Serien. Aber na gut: Von den wenigen Filmen, die ich gesehen hab, gefiel mir glaub ich The Ghost World am besten.

Der beste Theaterbesuch?
Wieder war ich nicht im Theater, sondern nur an Weihnachten im Kabarett. Das war aber wieder super.

Die beste Musik?
Paul Shapera: The New Albion Radio Hour. Und, schon älter, aber dieses Jahr erst wirklich bewusst gehört: Das Album Ceremonials von Florence and the Machine.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
…dem Herrn Mitbewohner, der Katze und dem Nanduriatenchat.

Die schönste Zeit verbracht mit… ?
…der DSA-Runde und den Nanduriaten im Allgemeinen und Besonderen.

Vorherrschendes Gefühl 2012?
Look at all the fucks I don’t give.

2013 zum ersten Mal getan?
2 Kurzgeschichten veröffentlicht (zwar nur in einer inoffiziellen Sammlung von DSA-Geschichten auf Nandurion, aber egal, DA STEHT MEIN NAME DRAUF!!11elf).

2013 nach langer Zeit wieder getan?
Mit der Bahn verreist. Buffy geschaut.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Entfernung. Migräne. Kaputte Bremsen von Swafnir.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Hm. Kein Plan. Vielleicht den Herrn Mitbewohner davon, mit mir Urlaub zu machen *g*.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Natürlich definitiv das wunderschöne 3D-Dinosaurier-Lineal *nick*.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ppppuuuuh. Keine Ahnung. Hab viele tolle Dinge bekommen.

Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich weiß ihn noch.

Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Keine Ahnung.

2013 war mit 1 Wort…?
Aufregend.

Vorsätze für 2013?
Das Gute an Vorsätzen, die man nicht einhält, ist ja, dass man sie gleich fürs nächste Jahr weiterverwenden kann. Ergo: Arzttermine machen und zum Optiker gehen.

Gründlich ausgewertet wurde übrigens auch wieder das DSA-Jahr 2013 – dazu kommt dann nochmal später etwas.

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Das war 2012

Ich wage mich doch nochmal an einen Rückblick. Fangen wir an mit einem Fragebogen:

Zugenommen oder abgenommen?
Gute Frage. Ist wohl gleich geblieben.

Haare länger oder kürzer?
Im März 20 cm abgeschnitten. Davon is schon wieder ein Stück nachgewachsen. Also vermutlich so….12 cm kürzer als letztes Jahr.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich bin ja eh kurzsichtig, gefühlt wirds schlimmer. Guter Vorsatz: Dieses Jahr wirklich mal zum Optiker gehen.

Mehr Kohle oder weniger.

Hm. Gehalt ist gleich geblieben, Geldmenge insgesamt ist trotzdem weniger, weil ich mir im April ein neues Auto gekauft habe.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Die regelmäßigen Ausgaben sind etwa gleich geblieben, aber ich war im Urlaub, hab mir ein neues Auto gekauft und auch sonst noch so einiges angeschafft. Also: Mehr.

Der hirnrissigste Plan?
Das Konzert, glaube ich. Das war zwar an sich schön und hat nachher doch alles geklappt, aber zwischendurch hat es mich echt in den Wahnsinn getrieben.

Die gefährlichste Unternehmung?

Autofahren im Baltikum 😉 Okay, das ist nur anders gefährlich als in Hamburg, aber hier bin ich die Gewohnheiten der anderen Fahrer äh…gewöhnt.

Mehr Sport oder weniger?

Noch weniger als gar nicht geht ja nich, ne?

Die teuerste Anschaffung?

Swafnir! Äh, also, für die, die ihn nicht kennen: Mein altes Auto ging ja im April übers Nirgendmeer. Und mein neues Auto (11 Jahre jünger und mit einem unglaublich sparsamen Dieselmotor) ist weiß und heißt Swafnir. So ist das. Bisher liebe ich es heiß und innig (auch wenn es am 30.12. einen Platten hatte und wir mal wieder nachm DSA auf die Bahn ausweichen mussten).

Das leckerste Essen?

Hier in Hamburg war ich einige Male gut essen (zum Beispiel hier oder dort), außerdem habe ich einige Male selber gut gekocht (das Essen, das ich am 26.12. zusammen mit meinem Vater gemacht habe, war doch schon sehr lecker). Das Highlight war aber das Essen im Olde Hanse in Tallinn.

Das beeindruckendste Buch?

Jonathan Safran Foer: Extremely Loud and Incredibly Close

Das enttäuschendste Buch?
Ich hab über Weihnachten bei meinen Eltern mal wieder 2 Bücher von John Katzenbach gelesen. Gääääähn…diese angeblich ach so spannenden Page-turner-Thriller-Krimi-Romane sind irgendwie alle nur vorhersehbar und öde. Okay, Katzenbach is immer noch um Längen besser als Dan Brown, aber sonst…

Der ergreifendste Film?
Pfffuuuuh. Ich hab einige gute Filme gesehen („The Avengers“ beispielsweise), aber was sonderlich ergreifendes fällt mir jetzt nicht ein.

Der beste Theaterbesuch?
Ich war gar nicht im Theater. Nur im Kabarett und das auch nur einmal. Das war aber gut.

Die beste Musik?
Meine Neuentdeckung des Jahres: Paul Shapera. Vor allem sein Musical The Dolls of New Albion. Von dem es eine Fortsetzung geben wird. So awesome!

Die meiste Zeit verbracht mit…?
…dem Herrn Mitbewohner, denke ich.

Die schönste Zeit verbracht mit… ?
…der DSA-Runde, den Menschen aus Friesland und Majestät.

Vorherrschendes Gefühl 2012?
Wo ist die Zeit hin, wieso bin ich so müde, wann ist endlich Feierabend, wieso ist es schon wieder so spät, warum ist mein Konto schon wieder leer, wieso komm ich zu nix, musste das jetzt sein?

2012 zum ersten Mal getan?
Vor Publikum gesungen.

2012 nach langer Zeit wieder getan?
Als Urlaub eine Rundreise gemacht. Ein Auto gekauft.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Auf die schwere Erkrankung eines guten Freundes. Die zählt für drei.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Keine Ahnung.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Gute Frage. Das Geschenk, auf das ich am meisten stolz war, war auf jeden Fall die CD mit einem von mir gesungenen Lied, die ich meiner Schwester zur Hochzeit geschenkt habe.
Am besten angekommen dürfte die Flasche Lagavulin sein, die ich dem Herrn Mitbewohner zum Geburtstag geschenkt habe.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Hm. Ich habe viele schöne Dinge geschenkt bekommen.

Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Mach mal, wie du denkst…“ – Captain Blurrybeard auf meine diversen Planungsvorschläge zum Urlaub.

Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Kann ich mitmachen?“ – zu Julie, die grade von der Gründung der Consulting Nerd Girls berichtete.
„Klar mach ich mit.“  – als Antwort auf die Frage, ob ich Mitglied bei Nandurion werden will.

2012 war mit 1 Wort…?
Stressig.

Vorsätze für 2013?
Endlich mal diese ganzen Vorsorgetermine beim Arzt machen, die ich letztes Jahr schön ignoriert habe. Gibt auch noch tausend andere Sachen (wie: mehr aufräumen, mal wieder Sport machen, morgens eine Bahn eher losfahren, etc.), aber ich kenn mich und weiß, dass ich das eh nicht schaffe.

Ja, 2012 war irgendwie nich so das beste Jahr von allen, aber insgesamt doch recht okay. Ich habe mein Nerdlevel um einige Punkte gesteigert, viele lustige Dinge getan, einige unangenehme Sachen tun müssen (wie z. B. die Drachenchronikkampagne beenden), war wenigstens 2 x im Urlaub, auf 2 Conventions, habe viel Rollenspiel gemacht, viel über Rollenspiel geredet und geschrieben und ansonsten sehr viel gelesen und viele Serien konsumiert. Zum ersten Mal tauchte mein Name unter der Rubrik „Autor“ auf und auch wenn es nur ein paar inoffizielle DSA-Spielhilfen waren, macht mich das sehr froh. Mal schauen, wie es in diesem Jahr so weitergeht.

Zum DSA-Jahr 2012 kommt auch nochmal was.

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Wie Weihnachten war

Eigentlich wollte ich noch vor Weihnachten einen Artikel schreiben und allen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch wünschen. Dann kam mir aber so einiges dazwischen und ich bin nicht mehr dazu gekommen. Deshalb jetzt: Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gerutscht. Möge es für jeden von euch ein tolles Jahr werden!

So. Was hab ich noch so getan? Vor Weihnachten: Letzte Geschenke besorgen, Weihnachtskarten basteln, Weihnachtspost verschicken, mit meinem Auto zum Gutachter eiern, weil mir jemand beim Einparken reingefahren ist (zum Glück nichts Schlimmes passiert), für die Fahrt bei meinen Eltern packen, diversen Kram für den Nandurion-Adventskalender schreiben, im Büro noch tausend wichtige Dinge zu erledigen versucht. Letzteres hat mal so gar nicht funktioniert. Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten musste ich nach 1,5 h wieder nach Hause fahren, weil mich wieder mal ein besonders schöner Migräneanfall inklusive Übelkeit ereilt hat. Nachdem ich dann bis 15 Uhr geschlafen hatte, ging es wieder, aber schön ist anders. Und all die Akten, die noch auf meinem Schreibtisch lagen, muss ich nun auch im neuen Jahr bearbeiten. Narf.

Am 22.12. ging es dann ab auf die Autobahn und zu meinen Eltern. Die Fahrt war total scheiße, es schneite und regnete abwechselnd, nix ging voran und ich habe geschlagene 8,5 Stunden gebraucht (normal sind so 5-6). Danach war ich komplett hinüber. Am 23. hab ich dann erstmal ausgeschlafen, dann waren wir nachmittags in einem Schuhladen. Ja, das ist eine Erwähnung wert. Ich hasse ja Schuhe kaufen wie sonstwas und wenn ich alleine losgehe, finde ich auch nie welche. Aber meine Mutter hat anscheinend das magische Schuh-Finde-Gen oder sowas. Jedenfalls kaufte ich innerhalb von 10 Minuten ganze 3 Paar Schuhe, und das in einem winzigen Laden in dem kleinen Kaff, in dem ich zur Schule gegangen bin. Für den Laden wars auch gut, die Geschäfte in der Stadt hatten am 23. (war ja ein Sonntag) alle geöffnet und wir waren die ersten Kunden des Tages… Danach ging es noch auf den Weihnachtsmarkt. Das Wetter war zwar nicht so doll, aber der Regen hörte sogar für ein Stündchen auf. Wir aßen leckere Dinge und ich kaufte mir einen Ring und eine Kette. Schon auf dem Weihnachtsmarkt ging aber irgendwie das über die ganzen Feiertage nicht enden wollende Gezanke zwischen meinen Eltern wegen des Mittagessens am 2. Feiertag los. Mein Vater und ich hatten beschlossen, an dem Tag für meine Mutter und meine beiden Omas zu kochen. Und nun wollte mein Vater möglichst, dass sich alle anderen da raushalten und meine Mutter wollte uns halt doch irgendwie helfen. So ging es dann bis zum 26. mehrmals täglich hin und her. Sie machte Vorschläge, was wir wie machen könnten (ok, selbst ich war irgendwann ein wenig genervt, aber es war ja nur nett gemeint), er watschte selbige ab (in absolut unangemessenem Tonfall, was er leider so gut wie immer tut). Aaaaaanstrengend. Das ging wirklich 3 Tage lang so. Das Essen selber ist dann übrigens echt gut geworden und das Kochen lief auch gut ab. Die Weihnachtsfeierlichkeiten waren wie immer, es war auch ganz nett, auch wenn ich meinen Vater ein paarmal angeraunzt habe, wenn er wieder völlig unmögliche Dinge von sich gab…seufz.

Blöderweise habe ich es auch noch geschafft, am 23.12. den Rechner meiner Eltern zu schrotten. Sozusagen kaputtrepariert. Das Ding war arschlangsam, was vermutlich an den 17 Millionen Dateien auf der Windowspartition und den vielen überflüssigen Programmen im Autostart lag. Aber, wichtige Erkenntnis: Komprimieren ungleich defragmentieren.  Und wenn man die Windowspartition komprimiert, geht der Rechner nimmer an. Gah. Danach darbte ich internetlos vor mich hin und bettelte gelegentlich meinen Schwager um seinen Laptop an oder ging kurz mit dem Smartphone meiner Schwester online. Seit Weihnachten bin ich dann doch der Meinung, dass so ein Smartphone ja schon toll sein kann… 😉 War jedenfalls nervig. Nicht, dass ich bei meinen Eltern stundenlang online sein wollte, aber mal wenigstens ab und an ne Viertelstunde gucken zu können, was der Rest der Welt so macht (und sich gegebenenfalls mal über die Familie auskotzen zu können…) wäre schon gut gewesen. Ging dann ja auch mit geliehenem Laptop, aber am Anfang war es schon echt doof. Irgendwie isses bei meiner Familie halt immer so, dass man sich zwar schon unterhalten kann, aber alle Dinge, die mich wirklich interessieren, sind Sachen, mit denen da keiner was anfangen kann. Das ist immer etwas blöd. Natürlich war es trotzdem schön, die Familie mal wieder gesehen zu haben. Und es gab auch nette Sachen, z. B. gehen wir jedes Jahr am 1. Feiertag ins Kabarett und das war dieses Jahr wieder richtig gut. Auch die traditionelle Mensch-äger-dich-nicht-Partie am Heiligabend nach dem Essen war wieder sehr lustig. Aber es ist halt doch nicht so meine Welt, dieses ganze Dorf da und die (nicht mit mir verwandten) Leute dort. Insofern war ich dann schon ganz froh, als ich wieder in Hamburg war. Auch wenn ich doch etwas sehr lachen musste, als ich über die Elbbrücken fuhr und vor mir auf einmal ein fetter Regenbogen war, dessen Ende genau auf die Ausfahrt zeigte, an der ich immer abfahre.

Die nächsten Tage waren dann die Kompensation der Unternerdisierung: 3 Tage am Stück DSA gespielt und dann ein sehr nerdiges Silvester gehabt. Ich habe mit meiner DSA-Runde gefeiert und wir haben…tja – über DSA geredet, das DSA-Jahr 2012 ausgewertet (dazu schreib ich nochmal was), DSA-Tabu gespielt und dann noch DSA-Wer-bin-ich gespielt. Zwischendurch gab es leckeres Essen und ein bisschen was zu trinken. War sehr nett und relativ ruhig, aber ich muss an Silvester eh nicht feiern oder mich gar unter das bölllerwerfende grölende Volk begeben.

Inzwischen ist schon wieder Arbeiten angesagt. Ich bin so müde, als hätte ich keinen einzigen Tag freigehabt. Okay, könnte auch daran liegen, dass ich gestern noch netten Besuch hatte, mit dem der Herr Mitbewohner und ich einen sehr schönen Spieleabend verbracht haben. Schon wieder Tabu 🙂 Und „Es war einmal“, auch ein sehr schönes Spiel.

Mal sehen, was das neue Jahr bringt. Wenn ichs schaffe, kommt noch ein Jahresrückblick. Mal schauen.

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