Meanwhile in real life…

Nach den vielen Klicks neulich auf meinen Bauergamingartikel (danke nochmal an Nandurion!) wollte ich ja eigentlich gleich den nächsten spannenden Rollenspielartikel zu schreiben. Tja. Leider kamen Dinge dazwischen. Rollenspiel zum Beispiel. Aber dafür gibts hoffentlich nächste Woche einen Artikel über meinen ersten Eindruck von FATE.

Ansonsten war die Woche extrem vollgepackt. Montag FATE spielen, Dienstag nochmalige Planung meines Outfits für die Hochzeit und die FedCon. Jetzt weiß ich gar nicht, ob ich es schon erwähnt habe? Also, eine Freundin von mir wird mir großartigerweise meine Klamotten für die Hochzeit meiner Schwester (Rock und Oberteil) und für die FedCon (Hose + Gehrock) schneidern. Unsere bisherigen Planungen begeistern mich gar sehr und ich hoffe, dass es so toll wird, wie ich es denke. Dienstag fahr ich zur ersten Anprobe. Besagte Freundin von mir ist übrigens hauptberuflich Schneiderin – falls ihr zufällig Larp- oder Mittelalterklamotten sucht, könnt ihr ja mal hier reinschauen.

Ja, wo war ich? Ah ja, diese Woche. Mittwoch war ich beim Singen, hab mich endlich auf ein Lied festgelegt, das ich meiner Schwester bei der Hochzeit als “Ständchen” singen will (“Thank you” von Dido), dann nach Hause, dort noch mit der Schwester meines Bald-Schwagers wegen der Hochzeitszeitung telefoniert (wann ich die noch machen will, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel…) und dann endlich ins Bett gefallen.

Gestern stand dann einkaufen, putzen und kochen auf dem Programm. Heute Abend krieg ich nämlich mal wieder Besuch übers Wochenende, zum DSA spielen und labern und so. Kommen aber nur 3 Leute. Mein Kühlschrank sagt eher: 10 hungrige Orks oder eine kleinere Armee. Mein Konto sagt: “WTF, wie kann man so viel Geld für Essen ausgeben??” und die Gene meiner Oma sagen “Kind, das hast du von mir…”

Ansonsten ist der Tag heute irgendwie nervig. Irgendwie nur blöde Sachen zu erledigen, nix läuft so richtig, wie es soll und überhaupt…doof. Aber naja. Bald ist Wochenende und das wird hoffentlich gut.

Nächste Woche bin ich dann zwar schon wieder an 4 von 5 Abenden verplant, aber vielleicht schaff ichs ja trotzdem nochmal, ein bisschen was zu bloggen.

Allen ein schönes Wochenende!

Warum Bauern und Zuckerbäcker auch Helden sein können

…oder auch: Wieso auch Heldengruppen aus “normalen  Menschen” viel Spaß bringen.

Worum gehts hier eigentlich?

Um die Frage, ob auch das Spielen von „normalen Menschen“, die auf den ersten Blick wenig heldenhafte Züge haben, Spaß machen kann und wie das aussieht. Grund für den Artikel ist eine kurze Diskussion, die es im DAS4-Forum gab, gefolgt von der Bitte, man möge doch mal über solche Gruppen berichten.

Von Helden und Nichthelden

Wenn es um typische Helden fürs Rollenspiel geht, denken viele sicherlich – grade im Fantasybereich – erstmal an den ehrenhaften Krieger, den weisen Magier oder den gerissenen Dieb. Auch neben diesen klassischen Heldenfiguren gibt es natürlich weitere, die für das Abenteuerleben geradezu geschaffen sind: Den reisenden Geweihten, den Söldner auf der Suche nach dem nächsten Auftrag, die Hexe, die aus ihrer Heimat fliehen musste…und so weiter.

Ich wage mal zu behaupten, dass die meisten Spieler und Spielgruppen zunächst mit diesen Heldentypen anfangen. Es liegt ja auch nahe, dass man sich erstmal etwas aussucht, was gut zu einer Fantasygeschichte passt.

Irgendwann ist es aber doch soweit, dass man sich überlegt, ob man nicht auch noch andere Figuren spielen und von der typischen Gruppenkonstellation Krieger-Magier-Streuner wegkommen kann. Dafür gibt’s nun diverse Möglichkeiten, von der Themengruppe über die „bösen“ Helden bis hin zu den „Normalos“, über die ich heute schreiben will.

Die Definition, wo ein „Normalo“ aufhört und der typische Held anfängt, ist sicherlich nicht einfach. Jedoch kann man durchaus sagen, dass ein Krieger, der extra auf einer Akademie geschult wurde, der Magier, der die seltene Gabe der Magie hat oder ein Geweihter, der die Macht seiner Gottheit nutzen kann, aus der normalen Bevölkerung herausragen. Solche Helden fallen also für die gewünschte Gruppe schon mal raus. Es gibt natürlich viele Professionen, die sich für den „Normalo“ eignen, z. B. Koch, Schmied, Bauer, Seemann, etc. Aber natürlich kann man auch aus der Profession Matrose etwas machen, das eher dem typischen Heldenbild entspricht.

Wie sieht so eine Gruppe denn nun aus?

Das kann natürlich sehr unterschiedlich sein. Es ist allerdings so, dass es bei einer so untypischen Heldenauswahl einfacher ist, wenn es etwas gibt, das die Helden verbindet. Vermutlich wird es nämlich nicht die typische „In der Kneipe spricht euch eine mysteriöse Person an“-Anwerbung geben. Irgendwie müssen die Helden sich also kennenlernen. Es bietet sich daher meistens an, dass es etwas gibt, was die Helden verbindet. In meiner einen „Normalo“-Gruppe sind alle Helden  z. B. Teil einer Schiffsbesatzung. In der anderen Runde sind es alles Handwerker. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es auch Gruppen geben kann, in denen die Helden alle aus einem Dorf oder der selben Straße einer Stadt kommen, oder oder oder. Natürlich kann man auch solche Gruppen durch eine Anwerbung zusammenführen.

Typisch für die Gruppe ist es meistens, dass es sich auf den ersten Blick um gewöhnliche Leute handelt, denen man Heldentaten nicht unbedingt zutraut. Es bietet sich daher meistens an, dass man keinen ausgebildeten Kämpfer oder eine Zauberer dabei hat.

Um die Beispiele zu nennen, an denen ich selbst beteiligt bin: Die Helden der Schiffsbesatzung bestehen aus 2 Matrosen, einem Koch und einem goblinischen Rattenfänger. Die Handwerkergruppe setzt sich aus einem Bauern, einem Uhrmacher, einem Schmied und einem Schneider zusammen.

Und was kann man mit solchen Helden anfangen?

Kurz gesagt: Eine ganze Menge. In der oben genannten Diskussion war einer der Kritikpunkte, dass man mit solchen Leuten ja nur das alltägliche Leben spielen und keine Abenteuer erleben kann. Kann man natürlich, muss man aber nicht. Denn die Helden sind ja immer noch ebensolche, also im Zweifel doch diejenigen, die sich einmischen, wenn Not am Mann ist. Natürlich muss man schauen, welche Abenteuer man mit diesen Helden spielen kann. Die epische „Wir retten die Welt“-Kampagne fällt wohl eher aus, ebenso wie die meisten Sachen, die sehr auf Kampfkraft setzen oder unbedingt einen oder mehrere Magier benötigen.

Das heißt aber nicht, dass die Helden keine Abenteuer erleben werden. Die oben genannte Handwerkergruppe hat z. B. schon einen Mörder, der in einem Dorf umging, zur Strecke gebracht, ein finsteres Familiengeheimnis aufgedeckt, eine unheimliche alte Mine erforscht, den Tod eines Mädchens aufgeklärt und dergleichen mehr. Die Seefahrergruppe erlebt regelmäßig Abenteuer auf ihrem Schiff, zuletzt haben sie nicht nur das Orakel von Sylla besucht, mit Mohas Kontakt aufgenommen und eine Reise durch den Dschungel gemeistert, sondern auch noch zwei Vampire zur Strecke gebracht.

Klingt doch fast nach normalen Abenteuern, oder?

Wichtig ist meistens, dass die Helden nicht offensichtlich in ein gefährliches Abenteuer hineingeschickt werden, sondern in die Geschichte verwickelt werden. Das funktioniert z. B. sehr gut, wenn sie auf einem Schiff sind, dass dann in eine bedrohliche Situation gerät. Bei den Handwerkern klappt es auch sehr gut, weil sie sich momentan in einem kleinen Kaff im Windhag aufhalten und dort den da lebenden Fischern und Bauern doch noch in Mut und Ideenreichtum überlegen sind.

Die beiden SL, die die oben genannten Gruppen leiten, geben sich auch immer viel Mühe mit den Abenteuern und schreiben sie meistens extra für diese Heldengruppe. Ich denke aber auch, dass es möglich ist, offizielle Abenteuer anzupassen.

Übrigens macht es zumindest mir auch durchaus Spaß, ein Abenteuer nicht auf die typische Art lösen können. Wenn man z. B. eben niemanden dabeihat, der einen magischen Ring untersuchen kann oder den Feind in einem Streich zu Boden haut, geht man an viele Sachen ganz anders heran.

Aber spätestens ab Stufe X hat sich das doch erledigt…

Natürlich kriegen auch diese Helden Abenteuerpunkte und natürlich werden sie auch besser. Sollen sie ja auch. Klar steigen damit auch die „abenteuertypischen“ Talente, denn wenn man grade ein Detektivabenteuer hinter sich hat, wird auch ein Handwerker oder Matrose mal ein wenig in Menschenkenntnis und  Überreden dazugelernt haben.

Dankenswerterweise haben aber die beiden SL bisher immer drauf geachtet, dass es auch immer wieder Situationen gab, in denen die Sachen, die die Helden eigentlich gelernt haben (wie Kochen, Seefahrt, Feinmechanik, Grobschmied, etc.), wichtig waren.

Leider kann ich noch nicht sagen, wie sich die Helden in wirklich hohen Stufen entwickeln werden, denn so weit sind sie bisher noch nicht. Allerdings geben wir in den Runden auch recht wenig AP, so dass der Anstieg nicht allzu schnell vorangeht.

Und ja, theoretisch ist es auch möglich, dass ein Spieler mit seinem Matrosen eben nicht Seefahrt, Sternkunde, Schwimmen und Bootefahren steigert, sondern stattdessen ein Kampftalent hochsteigert, diverse SF dazu kauft, Sinnesschärfe und Selbstbeherrschung steigert und irgendwann ein toller Kämpfer und ein schlechter Seefahrer ist. Aber dann, würde ich sagen, hat er das Prinzip der Heldengruppe einfach nicht verstanden ;)

Und das macht Spaß?

Macht es. Mir zumindest. Und immerhin den anderen 4 Spielern, die an den beiden Runden beteiligt sind. Wie ich oben schon schrieb: Das Abenteuer nimmt meist einen anderen Verlauf als bei typischen Heldengruppen und man sucht nach ganz anderen Wegen, eine Lösung zu finden.

Für den SL ist es meist auch leichter, eine gefährliche Situation einzubauen. Wo 2 Krieger, 1 Magier und ein Streuner in höheren Stufen schon einen mehrgehörnten Dämon brauchen, damit es brenzlig wird, reicht bei der Handwerkerrunde schon ein guter und ausgebildeter Kämpfer.

Und – zumindest für mich – bemisst sich die Heldenhaftigkeit nicht durch die Größe der Gefahr, die man bezwingt. Ob der erfahrene und schwer gerüstete Zwergenkrieger sich allein dem Drachen entgegenwirft oder der Matrose zitternd seinen Säbel hebt, um den Piratenkapitän abzuwehren, ist letztendlich gar nicht so entscheidend. Wichtig ist, dass man dort stehen bleibt, wo andere weichen würden. Das macht für mich Heldenmut aus. Und den findet man manchmal eben auch bei den Menschen, die auf den ersten Blick normal und unscheinbar wirken.

Non scholae, sed vitae…oder doch nicht?

Immer, wenn ich zwischendurch mal nichts zu tun habe bzw. nix an Arbeit rumliegt außer Dingen, die ich in Ruhe und am besten um 8 Uhr morgens machen muss, wenn mein Hirn noch etwas leistungsfähiger ist als an einem Donnerstag nachmittag in einer Woche, in der ich keinen einzigen Tag lang mal zu einer Zeit im Bett war, die zu ausreichend Schlaf geführt hätte…also immer, wenn ich mal gelangweilt bin, les ich ja liebend gern in den Lehrerblogs von Frau Freitag und Fräulein Krise. Irgendwie ist das wirklich unterhaltsam. Und man kann sich so schön drüber wundern, wie seltsam die Jugendlichen sich verhalten und wie die Lehrer es mit denen bloß aushalten.
Eigentlich juckt es mich dann immer in den Fingern, sowas zu sagen wie “damals (TM) bei uns, da war das gaaaaaanz anders.” Aber ich glaub ja eher, dass jede Schülergeneration sich über die vorherige beschwert und von sich selber sagt, dass sie viel netter und höflicher und schlauer waren. Außerdem kann man das auch gar nicht vergleichen. Ich war ja nicht auf ner Gesamtschule irgendwo im nicht so schönen Teil einer Großstadt, sondern schön idyllisch aufm Land, auf dem einzigen Gymnasium in 20 km Umkreis. Händys gabs damals natürlich schon, sie waren aber irgendwie noch nicht so spannend wie heute, weil man damit weder Fotos machen noch ins Internet gehen noch irgendwelche tollen Apps benutzen konnte. Die Schüler waren fast alle von der 5. bis zur 12. Klasse die gleichen, die Ausländerquote war quasi gleich null (nicht, dass ich das für erstrebenswert halten würde, aber es war einfach so.) und soweit ich es weiß, gab es auch kaum Schüler, deren Familien wirklich am Existenzminium lebten. Insofern ist meine Schulzeit so gar nicht vergleichbar mit den Beschreibungen in den beiden Blogs.

Naja. Geschimpft haben wir natürlich trotzdem. Über die Lehrer, die Klassenräume, den Stundenplan, darüber, dass der Sportunterricht in der Turnhalle einer anderen Schule stattfindet…und, und, und. Ich selber hab die meisten Lehrer ja eigentlich gemocht, was sicherlich daran liegt, dass es in meiner Familie sehr viele Lehrer gibt. Irgendwie hatte ich nie diese “der Lehrer ist böse”-Einstellung. Trotzdem mochte ich manche Lehrer und manche halt nicht. Wir hatten z. B. eine ganz schreckliche Musiklehrerin, die Musiknoten danach gab, wie toll jemand singen konnte und wie gut man sich irgendwelche klassischen Stücke merken und die auf einer CD erkennen konnte. Bei der durften wir auch nie englische Lieder singen. Sie konnte nämlich kein Englisch und verteufelte deshalb die Sprache. Wir sangen dafür auf russisch und französisch – das konnte zwar die gesamte Klasse nicht, aber Hauptsache, es war kein Englisch…
Wenn man nicht im Chor war, war es in der Oberstufe auch unmöglich, 15 Punkte zu kriegen. Das blieb den Chorleuten vorbehalten. Mich mochte die Frau ja so gar nicht, weil ich irgendwann vom Chor in die Theater-AG gewechselt bin….
Hach. Theatergruppe. Die war toll. Die einzige AG, bei der ich wirklich jahrelang mit Begeisterung dabei war. Wir haben so tolle Sachen gespielt…”Pension Schöller” zum Beispiel. Ich spielte diese Rolle, die kein “l” sprechen kann und durfte mich daher an so tollen Sätzen wie “Ich habe eine Fnnniege verschnnnuckt” erfreuen. War großartig. Der Sprachfehler ging zwar Stunden nach der Probe nicht wirklich weg, aber was solls. Besonders gut war die Sache mit dem Wandschrank: In einer Szene versteckt sich nämlich der Typ, den ich darstellte (bei uns wars dann eben eine Frau) in einem Knnnneiderschrank, äh, also Kleiderschrank. Da hatten wir eine Leinwand, auf die ein Schrank gemalt war und die an einem Kartenständer hing. Da ging ich also durch so einen Schlitz nach hinten. Einmal fiel mitten in der Vorstellung die Leinwand runter und mir auf den Kopf.
Aber das eigentliche Problem war, dass ich mir immer mein Textbuch hinter der Leinwand auf eine Lampe gelegt hatte, damit ich meinen Einsatz nicht verpasse. Das Licht war ja eh aus während der Vorstellung, da waren nur Scheinwerfer an. Tja, blöderweise ließ ich das Ding da irgendwann liegen. Als wir am nächsten Tag – bei normaler Beleuchtung – die Bühne aufbauten, roch es auf einmal so komisch…und dann rannte auch schon einer mit meinem brennenden Textbuch Richtung Waschbecken. Und am Ende des Schuljahrs kriegte jeder als Erinnerung eine Seite Textbuch mit Brandloch in der Mitte. Ich hab es immer noch.
Noch toller war allerdings “Der Besuch der alten Dame”. Das Stück find ich total klasse und ich durfte auch die “alte Dame” spielen. Sah supertoll aus: Ich mit dunkelroter Perücke, unfassbar schrecklichem Lippenstift und einem ans Bein gebundenen Stock unterm Rock, damit ich das steife Knie glaubwürdig rüberbringe. Yeah. Hat aber total viel Spaß gemacht.

Jaha. So war das damals. Zwischendurch haben wir natürlich auch mal was gelernt. Ganz schön viel sogar. Manchmal hab ich heute noch einen Albtraum, in dem ich mein Abi nochmal machen muss. Unglaublich, was man damals alles so wusste…das meiste davon hab ich wieder vergessen. Ich muss aber auch sagen: Unmengen von dem Kram, den man lernt, braucht man sowieso nie wieder. Was hab ich mit gequält mit so Sachen wie Wahrscheinlichkeitsrechnung, irgendwelchen komischen Funktionen und Gleichungen mit 3 Unbekannten. Und heute? Brauch ich hier und da mal ein wenig Prozentrechnung. Selbst fürs Zinsen berechnen gibts ja zum Glück eine Internetseite…

Ich könnte auch nicht mehr erzählen, wie eine Zelle aufgebaut ist, wie man ein Klimadiagramm liest oder wie man irgendwelche physikalischen Dinge berechnet. Keinen Plan. Manchmal wünschte ich mir allerdings, wir hätten mal ein bisschen was praktisches gelernt. Wie man eine Steuererklärung ausfüllt, zum Beispiel. Oder wie man Wohngeld beantragt. Vielleicht auch, wie man einen Kredit aufnimmt, wann das sinnvoll ist und wann man es besser lassen sollte. Oder was man macht, wenn der Vermieter Ärger macht, der Chef einen ungerechtfertigt kündigt oder man irgendeinen Vertrag geschlossen hat, den man nie haben wollte. Und wie man Reifen wechselt. Das könnte ich wirklich gern. Naja. Aber man muss ja auch als Erwachsener nochmal was dazulernen, nech?

Gute Vorsätze…

…sind doch irgendwie für’n Arsch.

Jedenfalls bin ich nicht in der Lage, mich dran zu halten und so gabs auch schon wieder seit über 2 Wochen keinen neuen Blogeintrag. Dabei hätte ich sogar mehrere Sachen, über die ich schreiben könnte und wollte. Aber im Moment ist echt viel zu tun und so komische Dinge wie das Real Life (so mit echten Menschen und Bäumen und so) kommt mir ständig dazwischen. Mal abgesehen von Skyrim (mit hübscheren, aber unechten Bäumen), wobei ich mich ja schon echt zusammenreiße und nur etwa alle 2 Tage richtig lange spiele.

Ja. Ansonsten isses hier (wie im Rest von Deutschland) schweinekalt und auch wenns ja von drinnen ganz hübsch ist, wie die Sonne auf dem Schnee glitzert, bin ich vom morgendliche Beinahetod an der Bushaltestelle, wenn der Bus mal wieder erst nach 5 Minuten kommt, dem Autokratzen und dem ganzen anderen Mist eher genervt.

Es kam sogar so weit, dass ich mir am Mittwoch noch Schuhe kaufen musste. Schuhe! Ich! Wer mich jetzt nicht kennt, denkt sich “na und?”, wer mich kennt, weiß, dass es wahrlich beängstigende Umstände gewesen sein müssen, die mich in ein Schuhgeschäft getrieben haben. Ich hasses nämlich Schuhe kaufen mit der Kraft von tausend glühenden Sonnen. Jawohl. Aber bei – 10 Grad und Eis auf den Gehwegen machen halt Turnschuhe ohne Profil auch nicht wirklich Spaß. Daher schleppte ich mich am Mittwoch nach der Arbeit also in den Görtz und fand dann tatsächlich nach ca. 30 Minuten Quälerei ein Paar Stiefel. Also wenn man das Stiefel nennen kann. Eigentlich sind die Dinger eher sowas wie Filzpantoffeln mit Schaft. Also sehr weit, dick gefüttert, ohne Reißverschluss. Yay – genau das richtige für meine breiten und unterschiedlich großen Füße :) Okay, ich seh damit halt schon so ein bisschen aus wie Neil Armstrong bei der Mondlandung, aber hey…sie sind warm.

Das größere Problem, nämlich Schuhe für die Hochzeit meiner Schwester zu finden, hab ich allerdings noch nicht gelöst. Mal sehen, wann ich mich das nächste Mal aufraffen kann.

So. Und jetzt muss ich mal dringend was frühstücken, ehe es gleich wieder loszum DSA geht.

Neue DSA-Sprüche

(Ja, erstmal – und bald mal wieder mehr Inhalt…)

Von letzten Samstag, mal wieder mit folgender Gruppe:Alena, Amazone aus Löwenstein
Struan, Gjalskerländer Stammeskrieger
Kchochach, riesiger Albinotrollzacker
Corvinus, Antimagier

Die Helden haben einem Stamm Ferkinas versprochen, einen Drachen zu töten, der deren Stammesgebiet unsicher macht. Leider stellt sich heraus, dass die Aufgabe schwierig bis unlösbar sein dürfte.

Corvinus: “Alena, was sagst du denn dazu? Du hast hier doch das größte taktische Geschick.”
Alena: *schweigt einen Moment lang* “Ich sage: Wir können schneller reiten als die Ferkina…”

Outgamekommentar: “Wir sollten den Drachen einfach mit Anti-Schuppen-Shampoo behandeln.”

Outgamegespräch über Getränke, ein Spieler erzählt, er trinke gern Rotwein mit Cola. Ein anderer Spieler wirft ein, das würde sich dann “Kalte Muschi” nennen.
Wenig später, es geht ingame um irgendeine Frau.
NSC: “Nun ja, sie ist eine ziemlich…”
Spieler: “…kalte Muschi?”

Einige Rüstungen werden geborgen und sollen umgearbeitet werden.
Kchochach: “Da muss aber statt des Löwenkopfes ein Panther drauf.”
Struan: “Und bei mir ein Nashorn.”
Corvinus: “Nun hört aber mal auf, ihr seid doch nicht die Premer Stadtmusikanten…”

Die Helden kommen in ein Dorf und suchen eine Unterkunft für die Nacht.
Corvinus: “Benimm dich, Kchochach, erschreck die Kinder nicht.”
Spieler von Kchochach: *beißt von einem imaginären Etwas ab* “Hmmm, Kinderriegel…”
Spieler von Alena: “Ach quatsch…wir sind hier aufm Land, da gibts nur Kinder-Country.”

Die Helden finden eine traumatisierte Frau und nehmen sie mit. Corvinus ist, dank hohem Heilkunde Seele-Wert (und der einzige, der Tulamydia kann), der einzige, mit dem sie überhaupt redet.

Alena zu Struan: “Vielleicht redet die Frau einfach nur mit Männern, die Frauenkleider tragen?”
SL aus dem Off: “Es könnte jetzt auch dran liegen, dass er der einzige ist, der ihre Sprache spricht.”
“Ach was.”

Gegen Ende des Abends, die Helden suchen in einer Stadt nach einem Bordell. Kchochach will aber die Lanze, die er mit sich herumträgt, nicht im Gasthaus zurücklassen.
Kchochach: “Struan, kommst du mit ins Bordell und hältst meine Lanze?”

Das DSA-Jahr 2011 – Teil 2

So, nun komm ich endlich mal dazu, doch mal wieder einen Eintrag zu schreiben, der mehr beinhaltet als (OMGkeineZeitkeineLust… ;) ). Irgendwas muss ich heute auch noch mal sinnvolles tun, da ich heute nix weiter gemacht hab als zum Arzt fahren, im Bett liegen, schlafen, fernsehen und ein bisschen am PC sitzen. Ach halt, ich hab noch mit Anna telefoniert, das war sehr lustig. Vor allem der Teil mit dem Thunfisch*g*.

Aaaaber kommen wir mal zum Thema des Eintrags: Unsere tolle DSA-Umfrage. Die wir nun in meiner Gruppe immerhin schon zum zweiten Mal durchgeführt haben – es ist also quasi fast schon Tradition…

Ich werd mal nicht alle Kategorien und Ergebnisse reinstellen, aber doch ein paar davon.

Also, los gehts:

Kategorie “Das beste Abenteuer 2011″:
Hier gewinnt “Der ewige Tod” mit 4 von 4 Stimmen.

Kategorie: “Das schlechteste Abenteuer 2011″:
Auch hier waren sich alle einig, dass dies “An dunklen Tagen” (inoffizielles AB) war.

In der Kategorie “Bestes Abenteuer ever” bleibt es bei der Wertung vom letzten Jahr:
2 Stimmen für “Reise zum Horizont”, 1 für “Jenseits des Lichts” und 1 für “Die Stunde der Rache” (semioffizielles Thorwalabenteuer aus dem ThorwalStandard)

Auch beim “Schlechtesten Abenteuer ever” gab es im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderung:
4 von 4 Stimmen gehen an “Das vergessene Volk”

Die “symphatischste Meisterfigur 2011″:
Ganz klar mit 4 Stimmen der Leonir Xorvash aus “Der ewige Tod”.

Bei der “meistgehassten Meisterfigur 2011″ hätten wir im Angebot:
1 Stimme für den Shingwa Wodejosch aus “Der ewige Tod”, 2 Stimmen für Marduk Orkhan aus “Blutzoll” und 1 Stimme für Answin den Jüngeren von Rabenmund aus “Erben des Throns” (aka “Rettet die Thronerben”)
(“meistgehasst” heißt in dem Fall natürlich: Figuren, die die Helden mit Freuden hassen dürfen, nicht die, die man als Spieler doof findet…)

Bei der “am besten gespielten Meisterfigur 2011″ hat unser SL sich fairerweise enthalten, die verbliebenen 3 Stimmen gingen an:
2 Stimmen für Tubarek al’Kain (kam vor im inoffiziellen AB “Erben des Erzes”) und 1 Stimme an Saravesa aus “Der ewige Tod”.

In der Kategorie “am liebsten gespielter Held 2011″:
Unser SL, der im letzten Jahr wenigstens ein paar Mal spielen durfte, entschied sich für seinen ferkinaschen Korakoluthen Rachwan, die anderen beiden Mitspieler für einerseits für Fadril, den Nandusgeweihten aus unserer Lamea-Kampagne, und andererseits Abujin,  den maraskanischen Schwertgesellen, der grade die Thronerben rettet. Oder auch nicht ;) Ich selber hab mich, wie im letzten Jahr auch schon, für meine Schreiberin Curima aus der Lamea-Kampagne entschieden. Mal sehen, ob sie in diesem Jahr von meiner Agentin Konkurrenz bekommt…

Und zu guter Letzt: in der Kategorie “Coolster Held eines anderen Spielers” gab es diesmal ein schönes Ergebnis, da jeder Spieler den Held eines anderen Spielers benannt hat, so dass von jedem ein Held dabei ist.
Unser SL entschied sich, wie letztes Jahr schon, für Gjalnur, den Fjarninger, der von seiner Sippe verstoßen wurde, weil er ihnen zu weichherzig war, und der seitdem als Söldner durchs Mittelreich zieht. Mitspieler 1 entschied sich für Yidayion, den Krieger aus unserer Lamea-Kampagne, der immernoch lebt, obwohl er immer das Größte und Gefährlichste angreifen muss, was er finden kann. Mitspieler 2 entschied sich – zum meinem großen Erstaunen – für meinen Magier Corvinus, auch bekannt als “Corvinus der Nutzlose” *g*.  Das freut und wundert mich noch immer, da ich immer denke, ich spiel den gar nicht so doll und komm in den Charakter nicht so gut rein. Nunja, es ist wohl doch nicht so schlecht  :p
Ich selber hab mich für den oben schon genannten Fadril entschieden, den Nandusgeweihten, der nie aufgibt, immer eine Idee hat und sich seine norbardische Krämerseele auch im fernen Güldenland bewahrt hat. (Zitat: “Mir doch egal, ob dieses Leder hier feuerfest oder säurefest ist, Hauptsache, wir können es mitnehmen und verkaufen…”)

So – das wars erstmal. Bald wieder mehr, ich hab sogar noch ein Thema, über das ich nun bloggen kann, denn ich habe jetzt dann doch mal angefangen, Skyrim zu spielen…*hust*.

Still Alive!

Ja, ich lebe noch. Kaum zu glauben, aber wahr ;)

Leider fängt das neue Jahr bei mir vor allem mit genereller Unmotiviertheit an. Im Moment hänge ich wirklich ein wenig durch, bin eigentlich die ganze Zeit müde und konnte mich bisher auch weder zum Bloggen noch zum Sport noch zu sonst viel außer Arbeiten, Essen, Schlafen und Fernsehen aufraffen.

Dabei gäb es doch sogar einiges zu schreiben: Ein bisschen was zu unserer DSA2011-Umfrage, die nächsten Einträge zu der Serienumfrage, außerdem wollte ich noch was über Improvisationsrollenspiel schreiben und vielleicht auch was zu meinem “Donner und Sturm”-Dilemma. Themen hab ich also eigentlich genug, jetzt muss nur mal noch die Motivation kommen…

Immerhin sind auch einige erfreuliche Dinge passiert. Eine Freundin von mir näht mir vielleicht ein Outfit für die Hochzeit meiner Schwester und die FedCon (mein Plan ist noch, für beide im Prinzip das Selbe – plusminus Accessoirs – verwenden zu können). Außerdem ist mein Urlaub für Dänemark und für die FedCon heute genehmigt worden! Yay! Nächste Woche steht außerdem ein Essen mit einer meiner DSA-Runden an, was bestimmt sehr nett wird. Und am Wochenende kann ich das erste Mal seit 4 Wochen wieder DSA spielen (letzte Woche musste ich nämlich meistern. Dazu könnte ich jetzt auch was schreiben, aber das mach ich lieber später).

Also alles in allem – ich bin noch da und hoffe, bald wieder was Vernünftiges zu bloggen!

 

Fragile Things

Nachdem ich es schon im Forum und bei Tumblr gepostet habe, hier auch nochmal ein (meiner Meinung nach tolles) Zitat:

Stories, like people and butterflies and songbird’s eggs and human hearts and and dreams, are also fragile things, made up of nothing stronger oder more lasting than twenty-six letters and a handfull of punctuation marks. Or they are words on the air, composed of sounds and ideas – abstract, invisible, gone once they’ve been spoken and what could be more frail than that?
But some stories, small, simple ones about setting out on adventures or people doing wonders, tales of miracles and monsters, have outlasted all the people who told them, and some of them have outlasted the lands in which they were created.

(Neil Gaiman: Introduction zu “Fragile Things”)

Das Buch selber hab ich jetzt auch fast durch und ich bin davon, genauso wie von “Smoke and Mirrors”, wirklich begeistert. Ich liebe Kurzgeschichten sowieso und die beiden Sammlungen haben nicht eine enthalten, die ich irgendwie doof fand. Also absolute Empfehlung von mir! Wobei man sich möglichst an die englische Originalausgabe halten sollte, da die deutschen Übersetzungen nur einen Teil der Geschichten enthalten.

Ich muss mir dringend auch noch mal einen weiteren Roman von Gaiman zulegen, “American Gods” und “Neverwhere” kenn ich schon. Aber als nächstes Buch ist dann erstmal “Fight Club” dran.

Ah, und apropos Tumblr: Ich hab mir dort auch noch ein Blog zugelegt, das ist aber wirklich nur dafür da, dass ich da rumfangirle und irgendwelche Fotos und Gifs poste. Aber falls einer schauen will: Dorten.

 

 

 

 

Das DSA-Jahr 2011 – Teil 1

Nach dem allgemeinen Jahresrückblick will ich auch nochmal kurz was zum Rollenspieljahr 2011 sagen. Insgesamt war es chaotischer als die Jahre davor, da wir ja einen Spielerwechsel in der Runde hatten und das natürlich einiges an logistischen Problemen mit sich bringt.

Wir haben letztes Jahr schon am Ende des Jahres eine kleine Umfrage unter den Stammspielern gemacht, so mit “Bestes/Schlechtestes Abenteuer des Jahres”, “Bester Kampf”, “Tollste Szene”, etc. Das haben wir aber nicht geschafft bisher, ich hoffe, dass wir diesen Freitag dazu kommen. Deshalb gibt es jetzt nur meine persönliche Statistik:

Dieses Jahr habe ich 54 Abende DSA gespielt und 1 Abend gemeistert.
(Ja, ich bin so bekloppt…)

Folgende Abenteuer gab es in Gruppe 1:

  • Adamantenspuren (inoffiziell)
  • Chalwens Erbe (inoffiziell)
  • Sub Rosa Dictum (Botenszenario)
  • Die Götter der See (inoffiziell, Teil von „Hinter dem Horizont“)
  • Die unsichtbare Stadt (inoffiziell)
  • Erben des Throns (Botenszenario, eigtl. „Rettet die Thronerben“)
  • Der ewige Tod (offizielles Abenteuer)
  • An dunklen Tagen (inoffiziell)
  • Nehalenias Nacht (inoffiziell)
  • Der Schwur des letzten Sultans (offizielles Abenteuer)
  • Vergessene Zeiten (inoffiziell)
  • Das Schweigen der Raben (inoffiziell)
  • In den Armen des Meeres (Botenszenario)
  • Zu neuen Welten (inoffiziell, Teil von “Hinter dem Horizont”)
  • Widders Hall (inoffiziell)

Folgende Abenteuer in Gruppe 2:

  • Donner und Sturm (offizielles Abenteuer, noch nicht beendet)
  • Nachtblut (inoffiziell)
  • Alma (inoffiziell)
  • Drachentöter (offizielles Abenteuer)
  • Zeichen der Vergänglichkeit (offizielles Abenteuer)
  • Das Blut der Götter (offizielles Abenteuer)
  • Kin-da Ka (inoffiziell)

Außerdem noch in einer “Gastrunde”:

  • Drei Schwüre (offizielles Abenteuer)

(Das Wort “offiziell” sieht immer bekloppter aus, je öfter man es schreibt…)

Insgesamt also 23 Abenteuer, wobei wir mit “Donner und Sturm” ja noch nicht fertig sind.

Jetzt versuche ich mich grade zu entscheiden, welches ich davon am besten fand…hm. Ich glaube, ich würde mich für “Der ewige Tod” entscheiden, weil es ein Stadtabenteuer war und ich selbige toll finde, weil es trotz der Tatsache, dass es ein Stadtabenteuer war, nie langweilig wurde, sehr vielseitig war und für jeden Helden was dabei war. Außerdem mag ich Neristu.
Auch “Drachentöter” und “Der Schwur des letzten Sultans” haben viel Spaß gemacht. Von den selbst ausgedachten Abenteuern fand ich glaub ich “Die unsichtbare Stadt” am besten, in der anderen Gruppe war es “Nachtblut”.

Am wenigsten gefallen haben mir “An dunklen Tagen”, weil da einfach die Idee des Abenteuers nicht funktioniert hat (auch wenn es sonst gut war und wenn wir es noch zu Ende spielen müssen, aber bisher war der Eindruck eher negativ), “Das Blut der Götter” war zwar ganz witzig, litt aber sehr darunter, dass es auf einen Abend gekürzt wurde und “Zeichen der Vergänglichkeit” litt noch mehr darunter, dass es auf 2 Abende gekürzt wurde und der SL dabei auch noch die Prioritäten falsch gesetzt hat. Auch “Donner und Sturm” kann mich bislang nicht wirklich begeistern.

So, demnächst gibts dann auch noch mal die Auswertung der Umfrage.

Das Jahr 2011

…ist nun beinahe vorbei. Tja, was gibt es zu sagen zu diesem Jahr? Ich kann auf jeden Fall für mich feststellen, dass das Jahr sehr viel besser endet, als es aufgehört hat.

Es ist zwar nicht grade so, dass ich im Lotto gewonnen habe oder sonstwas, aber auch kleine Dinge können das Leben ja schöner machen. Ich freu mich z. B. sehr darüber, dass ich dieses Jahr einige nette Menschen kennengelernt habe und zu weiteren den Kontakt habe wiederaufleben lassen. Da ich dieses Jahr wieder mehr in meinem einstigen Lieblingsforum unterwegs war (das auch wieder seinen Platz als solches eingenommen hat), habe ich da Leute wiedergetroffen, neu kennengelernt, war auch auf einem kleinen Usertreffen und hab ansonsten immer einen Ort zum Schnacken.

Im DSA4-Forum, wo ich eigentlich gar nich so schrecklich aktiv war, ist es auch mehr geworden und darüber habe ich auch einige sehr nette Leute kennengelernt, vor allem natürlich K. & C., die uns schon zweimal besucht haben und die ich auch zweimal in Jever besuchen konnte.

Auch unsere normale DSA-Runde hat ein wenig Zuwachs bekommen und ein Spieler wird uns wohl auch auf jeden Fall erhalten bleiben, da er gut bei uns reinpasst. Mal sehen, wie es beim anderen Neuzugang so wird, wobei ich da auch gut fände, wenn er weiter dabei ist.

Was hat das Jahr sonst noch so gebracht? Reisetechnisch immerhin zwei DSA-Touren nach Dänemark, eine Minikreuzfahrt nach Oslo, zwei Ausflüge nach Jever, einen zu meiner Schwester nach Magdeburg und natürlich den traditionellen Weihnachtsbesuch bei meinen Eltern. Ansonsten waren wir über Ostern noch in Schlesien und haben den Geburtsort meiner Oma besucht. Das war auch ein schönes Erlebnis.

Seit Mai bin ich ja auch dabei, Gesangsstunden zu nehmen. Bisher macht es viel Spaß und ich bin gespannt, wo es noch so hinführt.

Vor allem bin ich in diesem Jahr froh darüber, dass es einige Personen gibt, die – hoffentlich für immer – aus meinem Leben verschwunden sind. Das klingt jetzt nicht nett, aber macnhmal möchte man Leute einfach nicht mehr sehen.

Im Großen und Ganzen war es ein Jahr voller Abschiede und Neuanfänge. Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr dann so gut weitergeht, wie es jetzt im Moment ist.

Allen da draußen wünsch ich einen guten Rutsch, ne tolle Silvesternacht und ein großartiges Jahr 2012!