Finnland für Fortgeschrittene

(Teil 2 des Finnlandurlaubs-Berichtes, Teil 1 ist hier.)

Wir verließen also Lappland und fuhren nach Süden. Aus Gründen der Dusseligkeit meinerseits hatte sich die Reiseroute kurz vor Abfahrt noch einmal recht stark geändert, denn versehentlich hatte ich ein falsches Hotel gebucht. Statt in Kemi an der Ostsee befindet sich nämlich ein gleichnamiges Hotel auch in Jyväskylä, was mehrere hunder Kilometer weiter südlich liegt. Das wären flauschige 10 Stunden Fahrt an einem Tag gewesen, so was möchte natürlich kein Mensch. Daher – und weil ich trotzdem in das sehr toll klingende Hotel wollte – wurde die erste Nacht gecancelt und ein Hotel für den Zwischenstopp gesucht, was halbwegs in der Mitte liegt.

2015-09-11 09.40.44So landeten wir dann für eine Nacht im Hotel Iso Syöte. Das ist ein Hotel, das auf einem Berg nahe eines Naturschutzgebietes liegt und von dem aus man einen tollen Ausblick in die Umgebung hat. Besonders morgens, als die Wolken noch im Tal hingen, während oben schon die Sonne schien, war das ein eindrucksvoller Anblick. Das Hotel selbst ist vermutlich eher als Hotel für die Skisaison ausgerichtet, da es in der Nähe auch ein Skigebiet gibt. Mitte September war es recht leer. Das Zimmer war okay, das Essen ein bisschen überteuert, aber eine Alternative hat man auf dem Berg da eben nicht. War trotzdem ganz okay. Die lange Fahrt von etwa 5 Stunden an dem Tag war dann auch so anstregend gewesen, dass ich abends auch gar nix mehr groß machen wollte außer ein bisschen in die finnische Landschaft zu schauen. Nachts gab es sogar nochmal ein wenig Nordlicht zu sehen, aber wesentlich weniger hell – wir waren ja auch wieder südlich des Polarkreises.

2015-09-11 14.01.16Am nächsten Tag stand dann die nächste lange Fahrstrecke von 5,5 Stunden an. Wer hat den Scheiß nur geplant? Ach ja – ich war das. Langsam war ich schon recht genervt vom Fahren, zumal man halt für eine Strecke sehr viel länger braucht als hier in Deutschland, da man im Durchschnitt vielleicht nur so 70 – 80 km pro Stunde schafft. Es musste also wenigstens ein hübscher Zwischenstopp her. Den machten wir dann in Kajaani, einer nette kleinen Stadt mit einer Burgruine. Die war sogar kostenlos zugänglich und auch ziemlich cool. Außerdem haben wir es geschafft, in Finnland für ein Mittagessen von 2 Personen mitsamt Getränken unter 10 Euro zu bezahlen. Unglaublich! Und die Pizza war sogar sehr lecker und so groß, dass wir sie zu zweit gerade geschafft haben.

Am Abend trafen wir dann in Jyväskylä ein und fanden dann auch schnell unser Hotel, das Boutique Hotel Yöpuu. Und hier nun meine Empfehlung an alle zukünftigen Finnlandreisenden: Fahrt da hin! Wirklich! Wenn ich nur eine Unterkunft der ganzen Reise empfehlen könnte, dann wäre es dieses Hotel, das insgesamt auch zu den schönsten Hotels zählt, in denen ich je war. Jedes Zimmer ist dort indivduell gestaltet, unseres hatte eine total tolle blaue Wandfarbe und lustige weiße (dimmbare!) Lampen. Außerdem gab es dort die einzige Dusche auf der ganzen Reise, die sowas wie Wasserdruck entfaltete und nicht nur ein müdes Tröpfeln zustande brachte (ja, das ist so eine Marotte von mir, ich hasse Tröpfelduschen *g*). Aber das Tollste am Hotel ist das Restaurant. Die Bewertungen sprachen da schon von einer sehr guten Küche, wir mussten das natürlich testen und ließen uns beim Einchecken einen Tisch reservieren. Und dann haben wir gegessen. Den ganzen Abend lang. Das Restaurant ist recht klein, sehr schön mit alten Möbeln und Kronleuchtern und tralala. Serviert wird dort moderne Küche mit überwiegend regionalen Zutaten. Empfohlen wurde uns das herbstliche Vier-Gänge-Menü und das haben wir dann auch genommen. Davor gab es einen sehr leckeren Cocktail, zum Essen gab es passende Weine für jeden Gang und, was ich wirklich super fand, auch passende nichtalkoholische Getränke. Sonst sitze ich in so gehobenen Restaurants ja immer da und trinke Wasser, weil ich keinen Wein vertrage, aber hier hatte ich zu jedem Gang einen passenden Saft (teilweise noch gemischt mit Sirup bzw. ein Gemisch aus verschiedenen Säften). Und das Essen war unglaublich gut, die Getränke passten toll dazu, die Kellnerinnen waren superfreundlich und sehr professionell. Zwischen dem Hauptgang und dem Nachtisch wurden wir noch gefragt, ob wir denn noch nen Käsegang zwischenschieben wollten, sie hätten ja gerade so guten Käse aus der Schweiz da (haben wir natürlich gemacht, war auch total klasse). Und zwischen den Gängen verging auch immer ein wenig  Zeit, so dass man nie das Gefühl hatte, total vollgefuttert zu sein. Insgesamt haben wir ungefähr 3,5 Stunden da gesessen, gegessen und uns unterhalten. War ein total schöner Abend, der die lange Fahrt komplett vergessen ließ. Das Frühstück am nächsten Tag war auch total großartig. Ich möchte nochmal dort hin! (Wie die Stadt sonst so ist – null Ahnung, wir waren ja erst abends da und haben das Hotel dann auch nicht mehr verlassen.) Was für ein Glück, dass ich das falsche Hotel gebucht habe!

Als nächstes fuhren wir dann erstmal zurück, denn dank der bescheuerten Planung waren wir auf dem Weg nach Jyväskylä schon durch die Stadt gefahren, in der unser nächster Zwischenstopp war. In Kuopio wohnten wir im Scandic Hotel Kuopio, was direkt am See liegt und auch sehr schön war. Unterwegs waren wir noch auf einem Aussichtsturm, das war auch sehr nett, denn die finnische Seenlandschaft sieht von oben sehr schick aus:

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Das ist übrigens ein Autorastplatz.

Insgesamt hat man spätestens an dem Tag gemerkt, dass wir jetzt in Südfinnland waren, denn die Landschaft war dann doch sehr anders. Mehr Nadelbäume, mehr Grün, keine Rentiere mehr (schluchz). Dafür eben sehr schöne und große Seen (wobei es die im Norden ja auch gibt, man kann generell in Finnland keine 10 Kilometer fahren, ohne an einem größeren Gewässer vorbeizukommen. Eine sehr schöne Sache!). Leider hatten im Süden doch auch noch ein paar Mücken überlebt, die uns gerade in Wassernähe etwas genervt haben. Aber wir hatten Salbe gegen die Stiche dabei, da passte das dann schon. In Kuopio jedenfalls sind wir ein Stück am See herumspaziert, dann waren wir essen in so einem Restaurant-Musikbar-Dings, wo dann – es war ja Samstag – auch eine Liveband spielte. Die waren auch recht gut, so dass wir dann noch eine Weile blieben, teuren Alkohol tranken und zuhörten. Eine Sache muss ich aber nochmal irgendwie im Nachherein ergründen, nämlich die, was der Finne an sich eigentlich unter Karaoke versteht. Bereits in  unserem Hotel in Ivalo hieß es nämlich, am Abend gebe es Karaoke. Wir guckten dann mal, was da so los war und hörten irgendeine finnische Volksweise, zu der ein paar Rentner über die Tanzfläche schunkelten. Nun gut, vielleicht eine andere Zielgruppe. In Kuopio allerdings war es Samstag Abend und wir kamen dann wieder an einer recht jugendorientiert wirkenden Bar vorbei, wo auch gerade ein Karaokeabend sein sollte. Da ich das prinzipiell sehr lustig finde, also da mal rein – jedoch stand auf der Bühne gerade eine junge Frau, die musikalisch Ähnliches von sich gab wie die Rentnerschunkelmusik im ersten Hotel. Wir wtf-ten also und fielen quasi rückwärts wieder aus der Tür. Ist in Finnland Karaoke so eine Art Codewort für finnischsprachige Volksmusik? Hatten wir nur Pech? Gibt es da einen tieferen Sinn? Ich weiß es nicht. Jedenfalls gingen wir dann lieber zuück im Hotel, wo wir dann noch ein warum auch immer stattfindendes Feuerwerk vorm Fenster betrachten konnten. Auch schön.

2015-09-13 18.55.11Vorletzter Halt: Savonlinna. Savonlinna ist eine gar nicht mal so kleine Stadt im Süden Finnlands, die allerdings generell nur so von Juni bis August geöffnet hat. Zumindest ist es uns nicht gelungen, am Sonntag Abend ein Restaurant zu finden, was a) überhaupt offen hat und b) nicht um 20 Uhr schließt (was doof ist, wenn man 19.30 Uhr was essen gehen will). Schwer genervt haben wir dann in einer Art Pizza Hut-Verschnitt eine Pizza gegessen und die Stadt verflucht. Immerhin gibt es da eine große Burg, die Olavinlinna, die man besichtigen kann – die Tour gibt es natürlich auch außerhalb des Sommers nur auf Finnisch, aber man bekommt immerhin eine schriftliche Übersetzung der Erklärungen. Die Burg ist auch echt cool und sehr gut erhalten und man kann in recht viele Teile davon rein. Die Führungen sind immer zur vollen Stunde.

Danach waren wir beim Punkaharju Ridge. Das ist eine aus der letzten Eiszeit entstandene Landschaft – quasi ein sehr dünner Streifen Land, der sich zwischen den Seen entlangzieht. Wie dünn, sieht man auf diesem Bild ganz gut:

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Links Wasser, rechts Wasser, in der Mitte auf dem Damm die Straße. Sehr cool. Da sind wir dann am Nachmittag herumgefahren und haben die wirklich wunderschöne Landschaft betrachtet. Hier gab es dann, obwohl wir im Süden waren, doch wieder sehr viele Birken, zwischen denen sich die Gräser und Farne bereits herbstlich bunt gefärbt hatten. Sah unglaublich toll aus:

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Unsere Unterkunft war diesmal etwas anders, nämlich ein Bed&Breakfast in einem umgebauten Bauernhof. Das war auch sehr toll, sie hatten Kühe und unglaublich puschelige Hunde und einen eigenen See, auf dem man mit kostenlos ausleihbaren Ruderbooten herumfahren konnte. Das Gelände liegt mitten im Wald und es war total still dort und die Luft wieder sehr toll. Da könnte ich mir auch vorstellen, dort mal länger Urlaub zu machen. Wir waren diesmal im Haupthaus und hatten Frühstück dabei, man kann aber auch ein eigenes Häuschen mieten, eine Gemeinschaftsküche nutzen oder auf dem Grillplatz grillen. Am letzten Abend in Savonlinna fanden wir dann übrigens doch noch ein gutes Restaurant, nämlich das Waahto direkt am Hafen. Und hatten anschließend noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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Der unglaublich puschelige Hund.

Zum Schluss der Reise ging es dann nach Helsinki. Das war wieder eine Fahrt von vier Stunden, ich hatte Migräne und wenig Lust, aber irgendwie haben wir es bis Helsinki geschafft. Immerhin hatten wir noch erreichen können, dass wir das Auto eine Stunde später abgeben konnten als ursprünglich vereinbart und  zwar auch in einer Filiale, die näher an unserem Hotel lag. Autofahren durch die Innenstadt von Helsinki war dank Navi zwar machbar, aber ein wenig anstrengend, da es da Straßenbahnen gibt und ich immer schwerst irritiert bin, wenn ich auf den Schienen derselben fahren soll. Aber dann war die Hertz-Filiale nach vielleicht 15 Minuten auch erreicht, das Auto in der Tiefgarage verstaut und der Schlüssel abgegeben – tschüss, Rotpüschel (ja, ich muss Mietwagen immer alberne Namen geben). Immerhin 2300 Kilometer bin ich in 9 Tagen gefahren. Danach sind wir dann erstmal zum Bahnhof und haben uns ein 2-Tages-Ticket für den Nahverkehr geholt, mit 12 Euro pro Nase durchaus bezahlbar. Die Öffis in Helsinki haben auch einen guten Eindruck hinterlassen, sie kamen dann, wann sie sollten und fuhren dorthin, wo man es erwartet hat*g*.

In Helsinki waren wir im Hilton Helsinki Strand, nicht weil wir auf einmal vom Reichtum überfallen worden wären, sondern weil das Hilton in Helsinki auch nicht groß mehr kostet als andere Hotels. Alternativ hätte man auch in so Ferienwohnungen wohnen können, aber wenn das auch nur 20 Euro weniger kostet als ein Hotelzimmer, seh ich das dann nicht ein. Das Hilton jedenfalls war eigentlich gut. Eigentlich, da a) das Hotel gerade ein Großbaustelle war, weil es saniert wird (zum Glück war im  Zimmer der Lärm nicht zu hören) und b) man im Hilton anscheinend der Meinung ist, im Jahr 2015 sei freies Wlan im Zimmer keine Selbstverständlichkeit. Während wir in jedem Winzhotel in Lappland freies Wifi hatten, kostete das im Hilton 5 Euro. Pro Tag und Gerät. Also 20 Tacken für Wlan, bei nem Zimmer, das eh schon 130 Euro die Nacht kostete. Unverschämt.

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Helsinki: Dom und Denkmal.

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Auf Suomenlinna.

Das schöne Wetter hatte uns dann auch verlassen, Helsinki präsentierte sich im Nieselregen und ich hatte irgendwie gar keinen Bock auf Stadt. Schon der erste Gang durch den recht vollen (also im Vergleich zu Hamburg natürlich nicht, im Vergleich zu Lappland dann doch) Hauptbahnhof fand ich irgendwie stressig und ich hätte auch kein Problem damit gehabt, statt Helsinki anzuschauen lieber doch noch 2 Tage auf dem Bauernhof zu bleiben. Aber nu waren wir schon da. Helsinki ist irgendwie eine Stadt, in der ich glaube ich ganz gut leben könnte, die ich touristisch aber nicht so spannend fand. Besonders groß ist sie nicht, man hat schnell alle wichtigen Gebäude gesehen, und viele der Dinge, die man sich anschauen konnte, waren nicht so mein Fall (es gibt z. B. diverse Kunstmuseen, aber damit kann ich immer wenig anfangen). Außerdem hatte ich mehr oder weniger von Ankunft bis Abfahrt durchgehend Migräne, das macht natürlich auch nicht gerade Lust auf ausgedehnte Ausflüge. Wir waren dann am vorletzten Tag der Reise in Suomenlinna, das ist die große Hafenfestung vor Helsinki. Da kann man mit der Öffi-Karte per Fähre hinfahren, das ist schonmal super. Leider sieht man dann von der Festungsanlage auf der Insel selber weniger als ich so gedacht hatte, weil das Ding verdammt groß ist und man quasi mittendrin steht und auch viele Gebäude halt immer noch genutzt werden und umgebaut worden usw. Wir waren dann noch in einem Museum, wo man sich die Geschichte der Festung anschauen konnte, zum Glück gab es das Ganze auch als Kurzfilm – ich war langsam doch etwas museumsmüde und hatte wenig Lust, mir stundenlang irgendwelche Tafeln durchzulesen. Nachher sind wir dann noch etwas rumspaziert und haben uns dann durch eine Verkettung unglücklicher Umstände eine Stunde lang gegenseitig gesucht. Jaaaahaaa. Never split the party, da ist eben doch was dran. And if you split the party, make sure every party member has his smartphone :p .

Am letzten Abend wollten wir dann nochmal irgendwo schön essen gehen, und da wir schon so oft finnisch gegessen hatten, fiel unsere Wahl dann auf das Steakhouse Grotesk. War eine gute Wahl, bei Cocktail, Vorspeisen, Dry Aged Black Angus und Tarte Tatin ließen wir den Urlaub dann ausklingen.

Okay, am nächsten Tag ging unser Flug erst um 17:30 Uhr und wir haben noch die Markthalle besucht und sind etwas mit der Tram herumgefahren. Aber diese Reisetage sind immmer so verlorene Tage und ich glaube, das nächste Mal möchte ich lieber gleich morgens nach Hause fliegen und nicht noch so einen halbgaren Tag irgendwo haben. Außerdem werde ich das nächste Mal mit einem verdammten Taxi zum Flughafen fahren, weil wir schon wieder mit dem Airport Shuttle gefahren sind und das schon wieder hundert Jahre lang im Stau stand und wir dann schon wieder zum Gate sprinten mussten. Argh. Der Flug war dann aber unproblematisch und diesmal kam auch das Gepäck an 😉 .

Ja. Das wars, mit dem Finnland. Insgesamt war es ein sehr schöner Urlaub, Finnland ist ein tolles Land und ich kann nur empfehlen, dort Urlaub zu machen. Ich möchte auf jeden Fall nochmal hin – dann vielleicht auch mit Hundeschlittentour und Schnee.

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “Finnland für Fortgeschrittene

  1. Jyväsyklä ist ungefähr die hässlichste finnische Stadt, die es gibt, und das will bei finnischen Städten schon was heißen. :p Das Hotel muss man da also echt nie verlassen. 😀

    Eigentlich singen Finnen bei Karaoke (Finnland ist DAS Karaoke-Land, auch wenn man das nie denken mag) alles, also auch modernes, englisches Zeug, aber eben auch viel finnischen Kram. Das geht dann schnell in die volkstümliche oder Tango-Richtung und wird schunkelig, aber ich finde das ja meistens ganz schön. 😀

    • Dann isses ja gut, dass wir das Hotel gar nicht erst verlassen haben *g*. Das war ja dafür toll. Die finnischen Städte fand ich ja alle eher … nicht so hübsch.

      Okay, dann gab es wohl doch theoretisch auch anderes Karaoke – ich hatte schon gedacht, das ist da auf finnische Musik beschränkt oder so. Naja, vielleicht erwische ich beim nächsten Mal ja etwas, was ich auch verstehen oder von mir geben kann 😉

  2. Suomenlinna nicht so doll finden – PAH!
    Ich bin aber auch etwas arg in diese Insel verliebt, weil ich da gefühlt ständig war und die mit Schnee und ohne Schnee und mit Matsch und mit Gras gesehen habe, das ist schon was feines. Und auf die Festung selbst kam es mir dabei gar nicht so sehr an.

    Ansonsten möchte ich jetzt auch gerne mal wieder nach Finnland. Obwohl das schon alles arg teuer ist.

    • Wie gesagt – an einem anderen Tag mit anderem Wetter und anderen Umständen hätte ichs da vielleicht auch schöner gefunden. So wars halt so, dass ich tendenziell eher zurück in mein Hotelbett wollte, weil mein Kopf mich so genervt hat. Aber ich hab in dem einen Café da nen sehr leckeren Kakao getrunken (leider wiegt das nicht die Tatsache auf, dass das Café dann schloss, mich darüber nicht informierte, mich im Gastraum sitzen ließ und die Tür abschloss, was zum erwähnten lustigen Suchspiel „wo auf dieser Insel ist meine Begleitung und warum holt er mich nicht wieder hier ab?“ führte :p)

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