Von Quallen, Drachen und Hochzeiten

Nee, diesmal mal wieder ein normaler Eintrag, nix übers DSA. Auch wenn der Titel fast schon als Titel einer DSA-Publikation durchgehen könn…ja, ich bin schon still 😉

Also, was war sonst so los in den letzten Wochen?

Nach meinem Bauergamingartikel war ich ja hochmotiviert, noch mehr Rollenspieldinge zu schreiben, allerdings war ich dann erstmal richtig fett erkältet. Qualle im Kopf und so. Nachdem ich mich dann damit 3 Tage zur Arbeit geschleppt hatte, musste ich mich geschlagen geben, dackelte dann zum Arzt und ließ mich samt Qualle für 2 Tage krankschreiben.  Während der 2 Tage hab ich dann die meiste Zeit entweder im Bett gelegen oder Skyrim gespielt.

Ja, Skyrim, da wollt ich ja auch noch mal was zu schreiben. Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich ungefähr so gerne Computerspiele spiele wie ich Schuhe kaufe…
Aber dann kam Skyrim raus, alle Leute, die ich kenne, waren total begeistert und sprachen von nichts anderem mehr. Das war dann natürlich ein kleines bisschen nervig, wenn man immer nicht mitreden konnte. Und außerdem sah das Spiel auf dem Bildschirm vom Mitbewohner immer ziemlich hübsch aus.
Nun ja, irgendwann hab ich es also dann selber mal versucht. Der erste Versuch lief eher weniger toll, da ich es in der Startsequenz gar nicht erst schaffte, aus Helgen rauszukommen. Irgendwie lief ich in den Turm und kam nicht auf die Idee, aus selbigem raus ins Obergeschoss dieser Hütte zu springen…statt dessen hab ich leicht frustiert aufgegeben, bin 20 Minuten weg vom PC gegangen, in der Hoffnung, dass dann mal die Soldaten den Drachen erlegt haben und ich wieder gehen kann…*hust* War natürlich ne sehr tolle Idee, die nicht funktioniert hat 😉

Naja, irgendwann hab ich es doch noch aus Helgen raus geschafft und seitdem spiel ich doch sehr begeistert. Bin jetzt Level 24, mache so mal dieses und mal jenes und sollte mich eigentlich mal wieder dem Mainquest widmen…aber wenn es doch überall so viele spannende Dinge gibt! Außerdem macht es auch einfach Spaß, durch die Landschaft zu laufen, weil Skyrim einfach so total hübsch ist. Vor allem nachts – mit 2 Monden und Nordlicht 🙂

Sehr lachen musste ich allerdings, als ich das Quest für die Magiergilde gespielt hab und am Ende dann Archmage geworden bin. Archmage! Ich! Mein Charakter könnte mit Magie nicht mal ein Schaf töten…
Aber nun gut, wieso nicht.
Jedenfalls ist das Spiel auch ein ziemlicher Zeitfresser. Aber ich fang meistens eh nur an zu spielen, wenn ich mindestens 1-2 Stunden Zeit habe. Naja, es sei denn, ich will nur mal eben daheim in Breezehome meinen Kram sortieren und ein paar Sachen schmieden oder so…

Ja. Doch genug von Skyrim. Ansonsten waren nämlich die letzten Wochen ziemlich erfüllt von Vorbereitungen für die Hochzeit meiner Schwester, die letzten Samstag stattgefunden hat.

Ich erzählte (und jammerte) ja schon hier und anderswo von den ganzen Vorbereitungen. Das Schlimmste von allen war wirklich die Hochzeitszeitung. Dass ich die machen muss, wurde mir ja einfach so aufs Auge gedrückt, ohne dass ich da groß gefragt wurde. Nunja – immerhin hab ich nur die eine Schwester und die heiratet ja hoffentlich  nur das eine Mal 😉 Trotzdem war es eine ziemlich anstrengende Arbeit, da ich bei sowas immer dazu neige, extrem perfektionistisch zu sein und alles so toll wie möglich machen zu wollen. Vor allem wollte ich keinen dieser langweiligen, vermeintlich lustigen, schon tausendmal irgendwo gelesenen Texte a la „Die 10 Gebote der Ehe“ oder ähnlichen Quatsch drin haben. Also sind es letztendlich viele Glückwünsche und Fotos geworden, mit ein paar Füllseiten (z. B. eine Seite mit Hochzeitsjubiläen, die in Zukunft so kommen, der Text des Liedes, das ich gesungen habe – nebst deutscher Übersetzung, sowas halt), dazu noch die Geschichte von meiner Schwester als Märchen, ebenfalls mit vielen Fotos (den Teil finden alle am schönsten, und ich find auch, dass er gut geworden ist). Letztendlich ist die Zeitung am Dienstag vor der Hochzeit fertig geworden und am Donnerstag gedruckt worden, sozusagen alles in letzter Minute. Aber das Ergebnis hat mir – und viel wichtiger: auch dem Brautpaar – gut gefallen.

Naja, dazu dann noch Schuhe kaufen, Klamotten abholen, zu meinen Eltern fahren, Friseur, Organisationsdinge, nervöse Schwester beruhigen, nervösen und kranken Bräutigam mit Hustenbonsches und beruhigenden Worten versehen, und so weiter und so weiter.

Und dann war es soweit, wir saßen im Standesamt, der Bräutigam stand sichtlich nervös vorm „Altar“ (oder dem standesamtlichen Äquivalent), die Tür ging auf und mein Vater führte meine Schwester herein, die wunderwunderschön aussah und strahlte, als hätte sie eine kleine bis mittelgroße Sonne verschluckt.

Tja, da war es dann sogar um mich unromantische Person geschehen und einige Tränen versuchten mein Make-up zu zerstören 😉

Die Feier selber war dann ziemlich lustig und entspannt (auch wenn ja die erzgebirgsche Dorfbevölkerung nicht so mein liebster Menschenschlag ist…), die weiteren Aktionen im Laufe des Abends waren allesamt lustig und gelungen, nachts gabs noch eine tolle Feuershow und um 2 Uhr morgens bin ich dann todmüde ins Bett gefallen.

Ach ja, gesungen hatte ich auch noch. Ich hab keine Ahnung mehr, wie es so war, weil ich so nervös war, dass ich nicht mehr wirklich was mitbekommen habe 😉 Aber man sagte mir hinterher, es sei gut gewesen 😉

So. Sonntag bin ich dann halb komatös zum Frühstück gewankt, hab dann bei meinen Eltern noch mal 45 min geschlafen und fühlte mich dann halbwegs in der Lage, das Auto zurück nach Hamburg zu steuern. Zum Glück war ich diesmal ja nicht allein unterwegs.

Die letzte Woche über war ich dann sehr arbeitsam, denn meine Azubine war im Urlaub und die Kollegin war krank. Yeah. Das gepaart mit zwei aus dem Urlaub zurückkehrenden Anwälten war….spannend 😉 Aber auch diese Woche ging vorbei, jetzt haben wir schon die letzte Woche vor meinem Urlaub und ich hoffe, dass die noch schnell und ohne Katastrophen über die Bühne gehen wird. Und dann gehts wieder auf nach Dänemark zu einer Woche DSA – danach gibt es sicher einiges zu berichten.

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