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#RPGaDay 2016 – Frage 1 bis 3

RPGaDAy2016Es ist August, es ist wieder RPGaDay-Monat! Das heißt: 31 Fragen zum Thema Rollenspiel, eine für jeden Tag des Monats. Allerdings werde ich wieder alle paar Tage einen Post dazu machen und mehrere Fragen beantworten. Also denn:

Frage 1: Echte Würfel, Würfel-App oder am besten gar keine Würfel?

Ich mag Würfel, auch wenn ich im Gegensatz zu vielen anderen Spielern keinen Drang habe, mir besonders viele oder besonders schöne zu kaufen. Ich habe so eine offizielle DSA-Würfelbox plus einen Haufen Verlagswürfel, also solche, die man gelegentlich zu Einkäufen als Goodie oder als Inhalt einer Con-Tüte bekommt. Das reicht mir auch. Falls ich mal was spiele, was andere Würfel als W20 und W6 braucht, muss ich mir meistens welche ausleihen. Würfel-Apps finde ich nützlich, wenn man online spielt (bei Google Hangout gibbets dafür so ein Plug-in, bei dem dann auch alle Beteiligten sehen können, was man gewürfelt hat, das ist ganz cool), sich am Spieltisch hinsetzen und mit ner Handy-App würfeln finde ich allerdings eher grenzwertig dämlich.

Spielen komplett ohne Würfel – tja, gute Frage. Geht bestimmt. Klappt bei Fiasko ja auch, wobei es da auch keinen SL gibt. Generell denke ich, wenn man denn mit einem SL spielt und nicht alle – wie bei Fiasko – gleichberechtigt an der Story rumbasteln – , sollte es schon irgendeine Art von Mechanismus geben, der bei Entscheidungen zu Rate gezogen wird. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass das mit Karten oder Pokerchips oder sonstwas aus geht, aber ich habe es noch nicht ausprobiert. Lediglich so Systeme, wo dann das Können des Charakters von dem des Spielers abhängt (wie bei diesem System, wo man statt Würfeln nen Jenga-Spielzug machen muss) find ich eher doof. Sicherlich mal lustig für nen Abend, aber nichts für ernsthaftes Spiel.

Frage 2: Beste Spielsitzung seit August 2015?

Pfuh. Bei DSA hatten wir diesen einen sehr coolen Abend, an dem wir nach ungefähr 5 oder 6 Abenden der Planung, Nachforschung und hitzigen Diskussionen endlich die entscheidende Aktion gegen einen doch sehr übermächtigen Gegner führten und ihn erst – sehr heldenuntypisch – vor ein Gericht zerrten und dann – sehr heldentypisch – noch in einem wüsten Kampf besiegten. Und mit „wüst“ meine ich sowas wie „zwischendurch riss mal kurz ein Dimensionsportal auf und ein lustiges Echsenwesen aus einer anderen Zeit schaute vorbei“. Der komplette Gegenentwurf dazu war dann der Abend, wo in unserer Seefahrtskampagne einer der Helden für das ganze Schiff kochte und aus Versehen statt Gewürzen ein aphrodisierendes Rauschmittel in die Suppe kippte. Da ist stundenlang mal gar nix passiert außer das Ausspielen der Suppenfolgen und das war auch sehr grandios.

Quasi außer Konkurrenz: Der eine Abend mit dem Star Wars – Am Rande des Imperiums – Einsteigerset. Weil das sehr cool ist, weil es nach 5 Tagen DSA sehr schöne Abwechslung bot und weil Star Wars.

Frage 3: Charaktermoment, auf den du am meisten stolz bist?

Hum-hom. Da gibt es bei so vielen Charakteren und so vielen Abenteuern natürlich mehrere, aber zuerst fällt mir da meine Agentin aus der Königsmacherkampagne ein. Die hat nämlich aus reinem Interesse und wegen dem komischen Gefühl, etwas könnte an einer Sache nicht stimmen, so lange rumgefragt und rumrecherchiert, bis sie irgendwann quasi aus Versehen einen der größten Überraschungsmomente der Kampagne im Alleingang aufgedeckt hatte. Das war SO COOL! Darauf bin ich immer noch sehr stolz. Aber weil es schon so der Mega-Spoiler ist, schreib ich nicht, was genau es denn war.

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31-Tage-RPG-Challenge: Frage 18 bis 24

Gestern gelang es mir ja, mich mal kurz zu fassen. Mal gucken, ob es heute so weitergeht. Und vor allem mal schauen, ob es mir gelingt, noch bis zum 31.10. alle Fragen zu beantworten.

Frage 18: Hast Du ein Lieblings – Rollenspiel Genre (SciFi, Fantasy, …) ?

Puuuh, schwierig. Generell finde ich viele Settings interessant. DSA ist ja eher klassische Fantasy mit ein paar Anleihen hier und da und damit komme ich wunderbar zurecht. Gleichzeitig führt das aber auch dazu, dass ich, wenn ich denn schonmal nicht DSA spiele, auch gerne ein ganz anderes Setting habe. Science Fiction, Endzeit, dystopische Zukunft, Steampunk, viktorianisches London – immer her damit. Find ich alles spannend. Lange genug gespielt hab ich aber noch kein anderes Setting, um da noch klarere Vorlieben außerhalb der Fantasy auszumachen.

Frage 19: Wie abergläubisch bist Du in Bezug auf Deine Würfel?

Najaaaa…schon ein bisschen. Ich hab eins von diesen offizellen DSA-Würfelsets, das erste was damals erschien (das mit dem Greifen und dem Irrhalken auf der Box). Das verleih ich an keinen anderen und ich würfel immer damit, egal wie viele andere Würfel ich sonst noch dabei habe. Und wenn ich nicht DSA spiele oder nicht spiele, sondern doch mal leite, würfel ich mit anderen Würfeln.

Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass diese Würfel besonders oft Zwanzigen oder Einsen zeigen. Jedenfalls krieg ich, seit ich diese Würfel benutze, irgendwie wesentlich mehr besondere Erfahrungen. Da das auch dem Rest meiner Gruppe auffällt, weiß ich nicht, ob das nur Einbildung ist oder ob das wirklich stimmt *g* Kann man einen Würfel so zinken, dass er sowohl 20 als auch 1 besonders oft zeigt? Keine Ahnung. 😉

Jedenfalls liebe ich diese Würfel und werde sie weiterbenutzen, so lange es geht.

Frage 20: Gibt es ein System, dass Du immer schon mal spielen wolltest, aber nie dazu gekommen bist?

Ich würde supergerne mal das Doctor Who-Rollenspiel ausprobieren, ebenso das Serenity-RPG. Space 1889 find ich auch sehr spannend. Bislang hat sich aber keins von den drei Sachen ergeben und ich hab auch noch keins der Regelwerke im Schrank stehen, weil ich eh nicht dran glaube, in absehbarer Zeit mal dazu zu kommen.

Frage 21: Wie leicht kommst du auf Rollenspiel-Ideen und wie schwer fällt es Dir, diese auszuarbeiten?

„Rollenspiel-Idee“ ist jetzt ein sehr weit gefasster Begriff. Bei mir ist es so, dass mir sehr oft und sehr schnell Charakterideen kommen und ich habe auch großen Spaß daran, diese Ideen dann auch zu einem konkreten Konzept auszuarbeiten. Das fällt mir sehr leicht. Was Abenteuerplots angeht, hab ich da manchmal Ideen für kleine Fragmente eines Abenteuers (ein Artefakt, eine Location, ein NPC, eine bestimmte Szenerie), aber ich befasse mich bislang wenig damit, da ich ja ohnehin nicht (mehr) leite.

Frage 22: Was für ein Film oder was für ein Buch hat Dir am meisten Inspiration für Dein Rollenspielhobby gegeben?

Da kann ich nichts Konkretes benennen. Ich habe immer wieder Anregungen aus Büchern und Serien, gerade was neue Charaktere angeht. Aber ich habe noch nie *das* Buch gelesen, dass mein ganzes Rollenspielerdasein umgekrempelt hat.

Frage 23: Was für ein Gegenspieler ist Dir besonders im Gedächtnis geblieben und was machte ihn für Dich so besonders?

(Achtung, Spoiler zur „Reise zum Horizont“!)

Es gab einige Antagonisten, die ich noch gut im Gedächtnis habe. Im Jahr des Feuers gab es da so einige, die recht beeindruckend waren, der „Lumpensammler“ z. B. war sehr gruselig.

Sehr gut in Erinnerung habe ich eine Gegenspielerin aus „Reise zum Horizont“. Dabei handelte es sich um eine al’anfanische Hexe, die für die Hand Borons arbeitete. Mit der hat sich meine Heldin mehrfach angelegt – schon in Aventurien und mehrfach auf der Überfahrt. Jedes Mal entwischte sie (verdammte Flugfähigkeit ;)), jedes Mal hab ich geschworen, dass ich sie irgendwann kriege. Noch dazu hat diese Hexe (der Name ist mir leider entfallen) auch immer echt fiese Dinge gemacht – einem der anderen Helden einen üblen Fluch angehängt, den Adjutanten eines Mithelden verführt und übel zugerichtet zurückgelassen, einen Anschlag auf die Kapitänin verübt, usw.
Schließlich kam es zu einer Situation, in der wir mit den Al’Anfanern zusammenarbeiten mussten, um nich auf einem Riff sitzenzubleiben. Dabei kam es zu dem Anschlag auf die Kapitänin, der zum Glück scheiterte. Wenige Minuten danach fand die Hexe ihr Ende: Ihr Geliebter, der Kapitän des anderen Schiffes, verzieh ihr scheinbar die Sache mit dem Anschlag, nahm sie in den Arm – und erstach sie mit einem Dolch. Dieses Ende wird mir wohl immer im Gedächtnis bleiben. Monatelang war meine Heldin hinter der Hexe hergewesen, hatte versucht, sie endlich zu besiegen…aber als sie dann tot war, tat sie ihr aufgrund der Umstände ihres Todes auf einmal fast schon leid.  Wohl aus diesem Grund ist mir diese Gegenspielerin so sehr in Erinnerung geblieben.

Frage 24: Wie oft kommst Du dazu aktiv zu spielen?

Ich spiele so gut wie jeden Samstag, von etwa 15:00 Uhr bis irgendwann 2:00 oder 3:00 Uhr nachts.

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31-Tage-RPG-Quest: Frage 5 – 7

Langsam muss ich mich mal ranhalten, wenn ich noch zum aktuellen Tagesstand aufholen will. Außerdem sind solche Challenges ja immer ein schöner Grund, überhaupt mal wieder zu bloggen. Ist auch nicht so, dass ich sonst wirklich viel zu erzählen hätte. Letzte Woche lag ich 3 komplette Tage mit Migräne im Bett, was ich wohl einem weiteren Versuch des 3D-Kinos zu verdanken habe. Und dann war der Film auch noch echt mies („Gravity“).  Ich glaub, der nächste Kinobesuch kann jetzt erstmal ne Weile warten. Am Wochenende waren der Herr Mitbewohner und ich in Jever, das war sehr nett, aber allzuviel darüber zu bloggen gibts jetzt auch nicht. Die Dunkle-Zeiten-Runde ist nach wie vor cool und ich mag meine arrogante Kophta. Uuuuund am Samstag gehts endlich mit der Königsmacher-Kampagne weiter, worüber ich mich sehr freue nach 8 Wochen Pause. Ansonsten sinds noch 2,5 Wochen bis zum Urlaub, das ist auch schön. Ihr seht schon, mein Leben tobt und braust nur so vor sich hin. Also kommen wir lieber gleich mal zu den Rollenspiel-Fragen. Und Achtung, die Antwort auf Frage 7 enthält Spoiler zur Kampagne „Das Jahr des Feuers.“ Weiterlesen

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