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Umzug, Final Chapter: Wohnungsbilder

Neulich versprochen, nun gleich eingelöst: Ein paar Fotos von der neuen Wohnung.

Die Küche:

Featuring sehr viel mehr Stauraum und so viele Schränke, dass fast alles reinpasst. Wir brauchen aber trotzdem noch irgendein Schrankding, damit auch der letzte aktuell auf der Arbeitsplatte rumstehende Kram mal verstaut wird. Das soll dann neben den Kühlschrank, der dank Magnethaken auch wunderbar als Halterung fungiert:

Dann das Bad:

Sehet die Wanne! Sehet das Fenster! Sehet die Badewannenfaltwand, die wir für nur 250 Euro im Baumarkt ergattert haben!

Wohnzimmer:

So sieht es von der Tür her aus. Rechts neben dem Fernseher geht es raus auf den Balkon.

Fernsehschrank und daneben noch ein Regal, was Alkohol und Süßkram beinhaltet 😉 .

Die Essecke.

Das Sofa. Das mal irgendwann ausgetauscht werden muss, weil es halt leider 10 cm zu breit ist, so dass die Tür nicht zugeht. Aber das eilt nicht.

Neben dem Wohnzimmer ist dann das Zimmer, in dem des Mitbewohners Schreibtisch steht und außerdem ein Großteil der Bücher. Und das E-Piano. Und so. Der Raum hat zwei Türen, einmal nach links zum Wohnzimmer und nach rechts dann in das Schlafzimmer vom Mitbewohner.

(Das sind alles Rollenspielbücher)

(Und hier stehen die übrigen Bücher. Alphabetisch nach Autoren sortiert.)

Man beachte, wie brillant der Mitbewohner die Lied von Eis und Feuer-Bücher aufgestellt hat:

Und dann mein Schlafzimmer. Schreibtisch:

 

Bücherregal vor schönster Wandfarbe von Welt:

Raumtrenner mit Lesesessel:

Bett:

(Das habe ich für das Foto so gestellt aufgeräumt, eigentlich liegt im Bett ein Haufen Rempel ;). Aber wäre mein Zimmer ausm Schöner-Wohnen-Katalog, so sähe es aus.

Und dann natürlich: Der Balkon!

Auf dem man sehr gut Abendessen kann:

Und von dem es abends dann manchmal so aussieht:

So, ich denke, das gibt einen ganz guten Eindruck. Ich bin jedenfalls – trotz teils ungeiler Parkplatzlage und den Trampelnachbarn – froh, dass wir jetzt da wohnen und nicht mehr in der alten Wohnung. Auch wenn ich manchmal immer noch das Gefühl habe, wir würden eigentlich nur so auf Zeit da wohnen und irgendwie gäbe es die alte Wohnung noch, voll eingerichtet und komplett und so. Wird wohl noch ein bisschen dauern, bis ich das nicht mehr so im Kopf habe und nicht mehr blind im Geiste durch die alte Wohnung durchlaufen kann.

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Mal wieder Tagebuchbloggen …

… wollte ich ja auch schon länger mal wieder.

Pfuh. Irgendwie weiß ich ja eh immer nicht, wen das alles so interessieren soll, was in meinem total spannenden *hust* Leben so passiert, aber allein aus Dokumentationsgründen für mein späteres Selbst schreibe ich mal wieder auf, was gerade so los ist.

Neue Wohnung

Die ist nun langsam doch schon recht weit gediehen. Ich muss nochmal ein paar Fotos machen fürs Blog. Jedenfalls gibt es noch zwei kleine Baustellen, nämlich noch eine leere Stelle in der Küche, an die noch ein Schrank oder Tisch passen würde, wobei ich inzwischen eher zum Schrank tendiere. Und in eins der anderen Zimmer soll auch noch ein Regal-Schrank-Ding, in das der Staubsauger verschwinden kann, der sonst immer etwas blöd rumsteht, ebenso wie die weiteren Putzmittel. Naja, und ein paar Umzugskartons müssen noch zurückgegeben werden, ein Karton mit zu spendenden Büchern steht noch rum und sowas. Und es hängen noch nicht alle Bilder, weil ein paar passende Rahmen fehlen bzw. kaputtgegangen sind. Und unser Plan für den Balkon ging auch nicht so richtig auf, weil wir das Regal, was wir da aufstellen wollten, nirgendwo befestigen konnten. Die Verkleidung an der Fassade ist nämlich wirklich nur Verkleidung und dahinter ist ein Hohlraum, so dass man da nix Schweres anschrauben kann. Haben wir natürlich festgestellt, nachdem ich den Krams gekauft hatte. Nun muss ich wieder zu Ikea und alles zurückgeben. Seufz.

Ansonsten ist die Wohnung aber sehr schön geworden. Auf dem Balkon frühstücken oder generell rumsitzen ist toll, eine Küche, in der sich zwei Leute gleichzeitig aufhalten können, auch. Mein Schlafzimmer gefällt mir optisch nach wie vor richtig gut. Und das Wohnzimmer, bei dem ich vorher nicht sicher war, ob es nicht für Sofa und Esstisch zu klein ist, ist auch schön geworden und groß genug für alles, man muss nur den Tisch ein bisschem verrücken, wenn wirklich mehr als 3 Leute dran sitzen. Die Gegend ist auch sehr nett, vor allem jetzt im Sommer. Der Innenhof ist grün und bietet eigentlich jeden Tag einen kleinen Privatzoo mit Vögeln, Kaninchen und Eichhörnchen. In der Nähe gibts auch einen kleinen Park, der natürlich nicht so schön ist wie der Hammer Park, aber er ist auch nett. Das Einzige, was an der Wohnung nervt, sind die Nachbarn von obendrüber. Da wohnen fünf Leute in einer denkbar ungünstigen Kombination: Ältere Frau, deren zweiter Ehemann, ihr gemeinsames Kind (ca. 8) plus die Tochter aus erster Ehe (Anfang 20) mit deren Kind (ca.4.). Die jüngere Frau will eigentlich ausziehen, findet aber keine Wohnung (und kümmert sich auch nicht wirklich). Joah und da oben herrscht fast jeden Tag stundenlang Gepolter und Gebrüll, weil anscheinend die Kinder nicht miteinander klarkommen (oder sie kommen ganz toll miteinander klar und betreiben da oben professionelles Basketballtraining, das kann natürlich auch sein …), die Erwachsenen dann ihre Erziehung durch lautes Rumbrüllen ausüben und generell Unfrieden herrscht. Einsicht scheint nicht vorhanden zu sein, da die jüngere Frau schon bei Einzug meinte, ihr Kind „sei eben so laut“. Und neulich war der Herr Mitbewohner zum ersten Mal oben und hat gebeten, dass nun mal etwas die Lautstärke reduziert wird (um 22 Uhr). Da hieß es dann lapidar „ja, wir haben heute Besuch“ und es passierte … nichts. Alles total toll. Allerdings wollen wir gerade in einem Haus, was zum großen Teil auch von den eigenen Besitzern der Wohnung bewohnt wird, nicht gleich nach 2 Monaten die Nachbarn sein, die wegen jeder Ruhestörung die Polizei rufen. Nett auf den Lärm hinweisen scheints aber auch nicht zu bringen. Insofern sind wir gerade etwas ratlos – wie man dem Problem mit allen möglichen juristischen Spirenzchen beikäme, wissen wir, aber wir wollen ja nur unsere Ruhe und keinen Nachbarschaftskrieg. Früher oder später wird das Problem sich vermutlich erledigen, weil entweder die Kinder aus dem Trampel-und-Brüll-Alter raus sind oder die jüngere Frau mit ihrem Kind doch ne Wohnung findet. Aber echt wieder ganz tolles „Glück“ – die anderen Nachbarn sind nämlich alle ziemlich ruhig. Vor allem, weil wir aus der anderen Wohnung ja auch weg sind, weil da die neuen Nachbarn so laut waren. Hngh.

Arbeit, Arbeit

Joah. Arbeit läuft ganz okay, seit ich daran arbeite, dass mir alles, was in dem Laden abgeht, einfach maximal am Arsch vorbei geht. Kann aber sein, dass es hier demnächst doch mal was Neues gibt, es finden zurzeit nämlich auffällig viele interne Besprechungen statt, was in einem Büro, in dem die Inhaber eigentlich kaum noch miteinander reden, vermutlich kein tolles Zeichen ist. Aber auch das ist mir erschreckend egal. Gruseliger ist, dass ich jetzt wirklich schon fast seit 10 Jahren hier arbeite. ZEHN JAHRE. Grargh.

Urlaub, Urlaub

Wie immer mache ich erst Urlaub, wenn der gefühlt alle anderen ihn hinter sich haben, nämlich im September. Nachdem es in Italien zwar sehr hübsch war, aber auch sehr stressig durch die unmögliche Verständigung mit den Italienern und der allgemeinen Unorganisiertheit, wollte ich diesmal wieder ins englischsprachige Ausland. Deswegen geht es nach Schottland. Die Flüge sind schon gebucht, sonst aber noch nix. Wobei ich vorher nur einen Mietwagen buchen möchte und den Rest dann spontan machen. Dat wird schon. Falls also noch jemand von euch ganz viele tolle Tipps für Schottland hat, immer her damit! Los geht es in Aberdeen, der Rest steht wie gesagt noch nicht fest.

Im November geht es dann wieder nach Dänemark auf Rollenspieltour, und ich fürchte, diesmal könnte es wieder soweit sein, dass ich was leiten muss. Es haben nämlich schon zwei Leute nachgefragt, ob wir nicht doch nochmal nen Abend Hollow Earth Expedition spielen könnten … na, mal sehen. Einen Abend alle drei Jahre schaff ich ja vielleicht.

Ausflüge, Besuch usw.

Die lange Zeit bis zum Sommerurlaub (noch 9 Wochen!) überbrückt man am Besten natürlich mit ein paar anderen netten Ausflügen, Unternehmungen und so weiter. So war im Juni ja erstmal die NordCon, die wieder sehr viel Spaß gemacht hat (einen Bericht findet ihr hier), mit schönen Spielrunden und nettem Besuch und viel Gequatsche. Zwei Wochen später war ich in Aachen, die wunderbaren Vögte besuchen. Trotz dezent chaotischer Bahnfahrt (es war der Tag nach dem Unwetter und es war ein Wunder, dass es am Ende nur 2,5 h Verspätung waren) war es ein tolles Wochenende, das viel zu schnell vorbei war. Mit Eis essen und Grillen und Aachen besichtigen und Whiskey kaufen (und trinken) und Scherbenland spielen und permanentem Staunen über das wunderbare Nerd-wana-Haus. Das war so schön! Und seit dem Wochenende sind meine Haare auch endlich wieder ein Stück kürzer. Das Projekt „türkise Tönung“ war leider ein sehr kurzlebiges, weil nach einmal Waschen komplett raus.

Letztes Wochenende besuchte uns dann noch Nandurionkollege Cifer und wir spielten mit ihm, einem Mitspieler meiner regulären Runde und einem auf der NordCon kennengelernten Gastspieler eine Runde Edge of the Empire. Dank eines Charaktergenerators habe ich mir auch noch schnell einen eigenen SC gebaut. Meine Zabrak-Slicerin mit einer Schwäche für Droiden hat dann auch sehr viel Spaß gemacht. Und meine Fresse, kann man viele dumme Gamoreaner-Witze machen. So … viele … Gamoreanerwitze. Schweinerei.

Dieses Wochenende ist dann regulär DSA am Samstag, am Freitag treffe ich mich aber noch mit meinen Eltern, die gerade in der Nähe Urlaub machen, und am Sonntag kommen sie dann noch zu mir, die neue Wohnung begutachten. Also auch schon wieder Action. Achja, und Anfang August fahr ich nochmal nach Berlin zu einer Runde Rollenspiel im Nanduriatenkreis. Man könnte also sagen, die Wochen bis zum Urlaub sind noch gut gefüllt ;).

Und sonst so

Dann war ja noch G20 letztes Wochenende. Was für eine Scheiße, ehrlich. Als ich letztes Jahr nach der Trump-Wahl gelesen hatte, dass der Gipfel in Hamburg stattfindet, war ich fest entschlossen, auf eine Demo zu gehen. Nach dem ganzen Chaos im Vorfeld mit Warnung vor bewaffneten Radikalen, Sperrzonen, diversen Demos, die diese ignorieren wollten, der Frage, mit welchen Protesten man sich überhaupt identifizieren möchte usw. war ich dann schon eher skeptisch. Und spätestens nach den Ausschreitungen am Donnerstag war ich dann froh, zu Hause zu sein und habe das Wochenende über meinen Stadtteil nicht verlassen. Auf ne Demo hab ich mich nicht mehr getraut. Teils aus Schiss vor irgendwelchen steineschmeißenden Krawalltouristen, teils aus Schiss vor der Polizei. Sauer war ich jedenfalls. Und echt traurig. Über die Ausschreitungen, die die Nachrichten dominierten. Über das dumme Gewäsch der Politiker hinterher, von wegen „das war ja alles ganz toll“. Aber auch über so kleine Sachen, wie meine Chefs, die meine Kollegin allen Ernstes am Freitag im Büro antraben ließen, während sie selber zu Hause blieben (2 von 3 Leuten), so dass sie gegen Mittag dann betteln musste, ob sie nach Hause darf, weil 5 Minuten vom Büro entfernt schon der Ikea brannte.

Fundiertere Einschätzung des ganzen Debakels überlasse ich lieber anderen. Immerhin gab es auch schöne Aktionen, wie die spontane Putz- und Aufräumaktion in der Schanze. Aber insgesamt … eine traurige und frustrierende Geschichte alles.

Viel mehr gibt es auch nicht zu berichten, schätze ich. Spannendes Leben, und so. Schnarch.

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Umzug, Kapitel IV: Lebst du noch oder ziehst du schon um?

Jetzt gab es hier etwas länger kein Update, was daran liegt, dass einfach keine Zeit war. Umziehen ist ja doch eine elende, freizeitfressende Tätigkeit. Aber das Schlimmste ist jetzt so langsam vorbei, auch wenn wir gerade noch eher in einem Stapel Kisten wohnen als in einer eingerichteten Wohnung.

Es lief bisher aber alles soweit ganz gut, kann man wohl so sagen.

  • Meinen alten Kram bin ich fast vollständig auf Ebay losgeworden. Natürlich hatte ich auch genau das Erlebnis, was ich befürchtet hatte, nämlich dass Leute sich was reservieren und dann einfach nicht auftauchen. Das passierte gleich zweimal, das eine Möbelstück wollte zum Glück noch des Mitbewohners Schwester haben, das andere blieb dann stehen. Dabei handelte es sich natürlich um das Größte von allen, nämlich meinen alten Kleiderschrank. Den haben wir dann zur Freude aller Nachbarn in der Nacht vorm Umzug um 0 Uhr in seine Einzelteile zerlegt, damit er mit dem restlichen alten Rümpel entsorgt werden kann. Eigentlich wollte ich dem Ebay-Arsch noch ne wütende Mail schreiben, aber ich hatte dann Besseres zu tun. Immerhin ging der Rest der Sachen ganz gut weg – 2 Betten, 1 weiterer Schrank, ein paar Küchenmöbel und mein Computertisch. Ein paar olle Regale und des Mitbewohners alten Schreibtischstuhl hat dann die Spedition entsorgt.
  • Am vorletzten Samstag sind wir dann – ich nach 6 Stunden Schlaf, der Mitbewohner nach  3,5 – umgezogen. Ich hatte vorher ja diverse Albträume, was alles schief gehen könnte mit dem Umzugsunternehmen – werden sie auftauchen? Passt unser Kram ins Auto? Entsorgen sie unseren Rümpel womöglich doch nicht? Schmeißen sie alle Kartons runter? Weigern sie sich womöglich doch, die Wasch- und Spülmaschine an- und abzuschließen? War natürlich alles Käse. Das vierköpfige Team war absolut professionell, freundlich und kompetent, hat all unseren Kram in 5,5 Stunden in die neue Wohnung gebracht und dann den ganzen Müll zur Entsorgung mitgenommen. Und am Ende habe ich vom bezahlten Preis sogar noch 80 Euro wiederbekommen, weil die Entsorgung wohl doch schneller ging als kalkuliert. Also Leute, wenn ihr mal im Raum Hamburg umzieht: Firma Huckepack bekommt von mir eine dicke Empfehlung.
  • Nachdem die Umzugsmenschen dann weg waren, flogen unsere beiden handwerklich begabten Freunde ein, mit denen wir dann noch bis 22 Uhr Möbel zusammengebaut, Lampen und Vorhänge angebracht, Dinge an die Wände geschraubt und dergleichen haben. Da ist auch längst noch nicht alles erledigt, was zu erledigen wäre, aber irgendwann mussten wir dann halt mal aufhören. Immerhin hatten wir für die erste Nacht dann jeder ein Bett und Vorhänge vorm Fenster, das war schonmal das Wichtigste.
  • Dann kam das Renovierungsbootcamp in der alten Wohnung. Sonntag nach dem Umzug 6 Stunden lang Dübellöcher verfüllt, abgeklebt und angefangen zu streichen. Montag und Dienstag hatte ich frei, da hab ich dann am Montag 13 h gestrichen und am Dienstag 11 h geputzt, der Mitbewohner kam dann jeweils dazu, sobald er von der Arbeit wegkonnte. Das waren glaub ich die anstrengendsten und ätzendsten Tage überhaupt. Abends taten meine Hände so weh vom ganzen Farbrolle umklammern, dass ich ohne Schmerzmittel nicht einschlafen konnte. Am Mittwoch kam dann der Hauswart, um eine Vorabnahme zu machen. Der zeigte sich immerhin angemessen erfreut von der Tatsache, dass schon gestrichen war, der Teppich entfernt und so weiter.
  • Dann bin ich erstmal wieder arbeiten gegangen. So ein Bürojob ist auf einmal total schön, wenn man vorher 2 Tage geschuftet hat, sag ich euch. Einfach nur rumsitzen und tippen. Hach. Nicht vorhenthalten möchte ich euch den Dialog mit meinem „Lieblingschef“:
    Chef: „Na, Sie haben es ja gut, nur 2 Tage Arbeit diese Woche.“
    Ich: „Glauben Sie mir, ich hätte lieber gearbeitet statt zwei Tage von früh bis spät die Wohnung zu renovieren.“
    Chef: „Dann hätten Sie ja kommen können und einen Handwerker beauftragen.“
    Mein: „Würden Sie mich besser bezahlen, hätte ich das vielleicht gemacht“ konnte ich mir dann gerade noch verkneifen.
  • Es folgte dann ein wenig Herumtelefonieren mit dem alten Vermieter, der erst wollte, dass wir noch bis Ende April Miete zahlen in der alten Wohnung. Schließlich konnten wir uns, nachdem er das Protokoll vom Hauswart bekommen hatte, darauf einigen, dass wir bis 31.03. den Schlüssel abgeben und bis 15.04. noch Miete zahlen. Laut meinem Mietrechtschef ein guter Deal (da der Vertrag ja fristgemäß erst am 31.05. geendet hätte).
  • Lustig wurde es dann, als sich rausstellte, dass der Kundenbetreuer mir das Protokoll an die alte Adresse geschickt hat statt an die neue, für diese aber bereits ein Nachsendeauftrag läuft und der Brief daher einfach mal tagelang nicht ankam. Als ich am Montag dann beim Vermieter anrief, arbeitete mein Kundenbetreuer da auf einmal nicht mehr (hätte man vorher ja mal sagen können…). Ich war schon etwas in Panik, dann rief mich zum Glück seine Nachfolgerin zurück und kriegte es dann auch hin, mir das Protokoll einzuscannen und zu mailen (vorher hieß es immer, das ginge nur per Post *seufz*). Am Montagnachmittag hatte ich es dann endlich.
  • Es folgten zwei weitere wunderschöne Einsätze in der alten Wohnung. Zwar war wirklich kaum noch was zu tun – ne Lampe abmachen, ein paar Dübellöcher in den Fliesenfugen zumachen, Klebezeugs von einer Tür entfernen (hier an dieser Stelle noch mal eine Ohrfeige durchs Raum-Zeit-Kontinuum an Vergangenheits-Lena, die meinte, es sei eine tolle Idee, ein Poster mit doppelseitigem Teppichklebeband an einer Tür anzubringen. Damn you!) und halt putzen. Aber da ich nicht noch mehr Urlaub ausgeben wollte, war dann Montag und Dienstag halt erst Büro und dann Putzen angesagt. Am Mittwoch war ich dann ein migräniges Wrack, aber wir haben alles fertig bekommen.
  • Heute früh war dann Schlüsselübergabe. Ich habe die ganze Nacht irgendwelchen Scheiß geträumt, der schiefgehen könnte (also eher völlig absurden Mist, wie z. B., dass wir auf einmal rausfinden, dass wir noch eine 10 m² große Dachterrasse haben, die wir mit Teppich ausgelegt und mit riesigen Blumenkübeln vollgestellt haben und jetzt ganz schnell leer räumen müssen …), der Termin dauerte dann aber nur 15 Minuten und war völlig relaxt. Einmal kurz das Protokoll durchgegangen, Strom abgelesen, Schlüssel übergeben, Dinge unterschrieben, fertig. ENDLICH! Endlich nicht mehr in der alten Wohnung rumhantieren müssen, nicht mehr ständig hin und her fahren und endlich keine Sorgen mehr drum machen, dass alles gut geht. Uff.
  • Und die neue Wohnung? Joah, die kam natürlich viel zu kurz. Am Sonntag haben wir die Küche so halb eingeräumt, viel Kram muss aber nochmal durchgespült werden, weil er in der alten Wohnung in einem offenen Regal stand und angestaubt ist. Dann kann man vielleicht auch endlich mal in der neuen Wohnung was kochen. Immerhin stehen jetzt beide Rechner, das Internet über Power-Lan läuft bisher auch gut und ich komm zumindest wieder an alle Mailadressen und Dateien gut ran. Als nächstes steht halt noch viel ausräumen, einsortieren und Kartons wegbringen auf dem Programm, außerdem will ich gerne bald den Balkonboden verlegen, jetzt kann man ja nun wirklich bald draußen sitzen.

Soweit also das Update. Fotos von der neuen Wohnung gibt es vielleicht auch mal, aber gerade ist es noch viel zu chaotisch, um irgendwas fotografieren zu können.

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Umzug, Kapitel III: The Final Countdown

BadaDABDABDAAAAAH!

(Ja, ich hab jetzt auch nen Ohrwurm, so wie ihr. Gern geschehen :p.)

Ja. Also. Wir ziehen dann also übermorgen um (ahahahahaaaa). Ich schlafe nach wie vor schlecht und zu wenig, habe seit Dienstag Todesmigräne, die auch nur zeitweilig verschwindet, drehe alle fünf Minuten wegen was Neuem am Rad und will einfach nur, dass es vorbei ist. Momentan isses auch nicht mal mehr so,  dass ich in sinnloser übertriebener Panik in eine Tüte atme, es ist einfach jeden Tag Arbeit, Umzugskram bis mindestens 22 Uhr und dann am nächsten Tag wieder um halb 7 aufstehen. Gnarf. Es ist noch längst nicht so viel gepackt, wie ich es gern hätte, der Mitbewohner sagt aber, wir schaffen das. Ein Haufen Kram befindet sich schon in der neuen Wohnung, ein sehr viel größerer Haufen Kram noch in der alten. Die wir dann ab Sonntag ja noch schön streichen dürfen und putzen und bla bla. Froide. Aber Mittwoch ist schon Termin mit dem Hausmeister, bis dahin muss es alles halbwegs durch sein .

Am letzten Wochenende waren wir ja erstmal von Freitag bis Sonntag auf der HeinzCon. Hätten wir wohl ne Woche vorm Umzug auch nicht so gebucht, wenn wir im Dezember schon vom Umzug gewusst hätten, aber so what. Es war auch toll, mal rauszukommen. Wegen meines Schlafmangels sind wir mit dem Zug hingefahren und es war eine gute Entscheidung. Habe endlich geschafft, mein Buch zu Ende zu lesen, konnte ein bisschen vor mich hindösen und es waren einfach 8 Stunden mehr Erholung statt nochmal 6 Stunden konzentriert Auto fahren. Die Con war auch sehr schön, auch wenn es kacke ist, schon total übermüdet da anzukommen. Aber hier gehts ja nun um den Umzug.

Der Stand der Dinge:

  • Am Montag standen wir um 6 auf (urghlf), fuhren in die neue Wohnung und warteten dann dort fünfeinhalb Stunden auf den Hermes-Aufbaudienst. Währenddessen bauten wir immerhin ein Schuhregal, ein Badregal und 80 % unseres Schuhschranks zusammen, ansonsten saß ich auf dem neuen flauschigen Teppich und überarbeitete am Laptop den Myranor-Workshopbericht von dern HeinzCon. Hermes kam dann endlich und, Wunder über Wunder, es ging alles gut. Sie hatten alles dabei, bauten in 2 Stunden unsere Kleiderschränke auf, waren nett und kompetent und wurden dann vom Mitbewohner betrinkgeldet und verabschiedet, während ich SCHON WIEDER bei Ikea war, um einen Teppich zu kaufen, den es in der Filiale, wo wir zuletzt waren, nicht gab.
  • Unser Staubsaugerdroide tat derweil in der neuen Wohnung schonmal sein Werk, was auf jeden Fall auch nötig war.
  • Da – natürlich – auch mein vierter Versuch, all meine alten Möbel über eine wohltätige Organisation zu spenden, am Transport scheiterte, habe ich am Montag dann angefangen, alles über Ebay-Kleinanzeigen zu verschenken. Da bin ich noch bei – 4 Sachen sind schon weg, 6 noch da, mit etwas Glück gehts heute weiter mit den Abholern. Irgendwie ist das auch schon etwas schräg, wie dann völlig unbekannte Menschen auftauchen und die eigenen Möbel wegtragen. Aber ich bin froh über alles, was wegkommt.
  • Der Rest der Woche von Einpacken, Sortieren, Rumräumen, Putzen, Ebayen und viel zu wenig Schlaf und Freizeit bestimmt. Die Wohnung sieht so langsam auch aus wie … naja, wie kurz vorm Umzug halt. Kartons überall, dazwischen Müllsäcke.
  • Meine neueste Panik-Idee ist ja, dass die Möbelpacker am Samstag einfach nicht auftauchen. Oder Stunden zu spät. Oder um 6 Uhr morgens, wenn wir noch pennen. Argh.
  • Wir waren auch schon wieder im Baumarkt, diesmal wegen Kram für die alte Wohnung zum Streichen. Und ne Lampe haben wir gekauft. Passende Glühbirnen leider nicht, weil … der Baumarkt schloss.
  • Super sind auch so Dinge, wie am Dienstag festzustellen, dass man gar keine Transportsicherung für die Waschmaschine hat, die am Samstag transportiert werden muss. Aber so DHL will, ist auch das Problem heute erledigt.
  • Ich bin schon mega-gespannt, ob unsere Internetlösung mit LAN über Steckdosenadapter funktionieren wird. Wär geil, weil wir dann nicht noch 3 Wanddurchbrüche für Kabel bohren müssten.
  • Langsam gibt es auch schon Sachen, auf die ich mich vage freue. Auf dem Balkon sitzen zum Beispiel. Und da Dinge pflanzen. Und Bilder aufhängen. Aber vor allem freu ich mich drauf, wenn der ganze Umzug und der Kram mit der alten Wohnung durch ist.

Nachher werd ich vermutlich meinen Rechner daheim abbauen und morgen geht das Internet weg und wird hoffentlich problemlos in die neue Wohnung umgezogen. Insofern blogge ich wohl erst wieder nach dem Umzug.

Also dann – see you on the other side. Und drückt mir die Daumen.

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Umzug, Kapitel II: Wer braucht schon Schlaf?

Der Umzug schreitet weiter voran und zum Glück isses nächste Woche schon soweit, denn viel länger könnte ich vermutlich diesen Zustand aus an 1000 Sachen denken, keine Freizeit haben und viel zu wenig schlafen nicht aushalten. Aber immerhin ist langsam durchaus ein Fortschritt zu erkennen und ab und zu stellt sich auch schon mal das Gefühl ein, dass es nicht total unmöglich sein könnte, dort zu wohnen.

Was inzwischen geschah:

  • Wir haben eine Excel-Liste angelegt mit den noch zu kaufenden und anzubringenden Dingen. Sie hat eine eigene Spalte für unseren Handwerkerkumpel (also ob wir ihn für Item X brauchen oder nicht), dem wir, wenn das alles vorbei ist, statt des versprochenen Steaks vermutlich eine ganze Kuh kaufen werden.
  • Ein paar erste Umzugskartons sind schon gepackt und es ist schon abzusehen, dass wir noch eine Menge brauchen werden. So richtig zum Packen sind wir aber noch nicht gekommen, weil in der neuen Wohnung noch so viel zu tun war.
  • Ich hatte komplett verdrängt, wie ätzend und langwierig es ist, Wände mit Malerkrepp abzukleben. Damit haben wir den Mittwochabend der letzten Woche verbracht.
  • Die Schwester vom Mitbewohner hat uns noch 1 großes Regal, 2 kleine Wandregale und ein paar andere Kleinigkeiten vorbeigebracht, die bei ihrem Umzug übriggeblieben waren.
  • Vorhänge  und einen Schreibtisch hatte ich dann einfach bei Amazon bestellt. Bloß nicht nochmal in ein Möbelhaus…
  • Die alte Wohnung ist jetzt gekündigt und wir haben einen Termin mit dem Hauswart zur Begehung und so gemacht.
  • Am Donnerstag haben wir dann gestrichen. In 5 Stunden waren 4 Wände dann durch, allerdings weiß man dann doch wieder, wieso man das bei Tageslicht machen soll, denn es waren dann doch ein paar weiße Flecken hier und dort übrig geblieben.
  • Freitag war dann ganz super, da war ich von 9 bis 18 Uhr in der neuen Wohnung. Erst kamen ja meine neuen Massivholzmöbel. Dank eines gefundenen Traghelfers (danke nochmal an die zahlreichen Retweets meines Aufrufs!) und des herbeigeeilten Mitbewohners konnten die schweren Stücke dann irgendwie in die Wohnung bugsiert werden. Beneidet habe ich die Träger aber nicht, das sah schon beim Zuschauen schlimm aus. Danach war ich dann nochmal im Baumarkt, weil mein Plan, die Farbrollen nochmal wiederzuverwenden, irgendwie aufgrund zu geringer  Zeit zum Trocknen nix wurde. Also nochmal neue Farbrollen gekauft, neue Farbwannen gekauft, einen Haufen Putzmittel gekauft, weil in der Küche Farbe ausgelaufen war. Dann ne halbe Stunde im Spülkasten gehangen und da mit Pinselreiniger rumgeputzt. Vermutlich sterb ich davon jetzt 10 Jahre eher oder so. Dann 3 von 4 Wänden nochmal gestrichen, bis es dann endlich richtig gut aussah.  Hurra.
  • Sonntag dann nochmal wieder ein Möbelaufbau-Einsatz unserer beiden handwerklich begabten Freunde. Zu viert haben wir mein neues Bett und den Schreibtisch zusammengeschraubt, es wurde noch eine Sicherung getauscht und die Silikonfuge an der Badewannenwand angebracht. Ich hatte gedacht, das wird so lange nicht dauern, am Ende sind wir dann in totaler Eile aufgebrochen, um es noch zur Geburtstagseinladung am Abend zu schaffen.
  • Ich war inzwischen so oft in irgendwelchen Baumärkten, ich kann es schon gar nicht mehr zählen.
  • Gestern waren wir nochmal bei Ikea (schluchz) – immerhin unter der Woche, es war also nicht proppenvoll. Die meisten Dinge auf der To-Shop-Liste konnten wir auch abhaken. Ein Teil war zu groß für Swafnir und wird jetzt noch geliefert.
  • Heute holen wir nochmal an die 20 Umzugskartons ab – dann kann das Packen weitergehen.

Bestimmt hab ich jetzt noch tausend Dinge vergessen. Mein Gehirn funktioniert nur noch so mittelprächtig.

Was übrigens erstaunlich schwer ist: Möbel loswerden. Vielleicht klappt es ja jetzt im dritten Anlauf.

Ich befinde mich derweil in einem seltsamen Zustand von Panik, Planungswahn und Schlaflosigkeit. Inzwischen finde ich es erholsam, im Büro zu sein und einfach nur zu arbeiten. Schlafen tu ich auch dann nicht, wenn ich es könnte, da ich zuverlässig auch am Wochenende um 7.30 Uhr aufwache und nicht mehr einschlafen kann. Letzte Woche musste ich zwei Tage mit Umzugsdingen aussetzen, weil ich schon wieder stressbedingt nicht enden wollende Migräne hatte und die irgendwie mit etwas Ruhe und Erholung wieder in den Griff kriegen musste. Essen tun wir im Moment eine Mischung aus Lieferdienst, Imbiss und „die-Tiefkühltruhe-muss-leer-werden“.

Also alles ein wenig Ausnahmezustand, ich hoffe, ich halte noch die 2 Wochen durch, bis es vorbei ist.

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Umzug, Kapitel 1: Dona nobis PAXem

Der beste Mitbewohner von allen und ich ziehen nun also tatsächlich um, und das ist natürlich Material für vermutlich diverse Blogeinträge. Also fang ich mal damit an…

Wie es nun überhaupt dazu kam, dass wir umziehen? Nun ja – in unserer alten Wohnung ist recht viel renovierungsbedürftig, da man ja nicht so schrecklich gern in der bewohnten Wohnung irgendwelche großen Streich- und Umräumaktionen haben will. Also ich will das jedenfalls nicht. Einige Sachen hätte auch die Hausverwaltung machen können, z. B. den 50 Jahre alten, nicht mehr richtig funktionierenden Herd ersetzen, aber wir hatten ja damals das Katz aufgenommen, ohne dafür eine Genehmigung von Vermieter eingeholt zu haben (das ging alles sehr schnell…), und wenn wir die jetzt nachträglich noch angefragt hätten, hätte das Katz womöglich wieder ausziehen müssen, gebrochene Herzen allüberall – das ging natürlich gar nicht. Deswegen also keine Aktionen, für die der Hausmeister in die Wohnung gemusst hätte. Nachdem das Katz nun aber in den Katzenhimmel eingezogen ist, stand die Frage im Raum: Wohnung nach 12 Jahren grundrenovieren, Einbauküche reinmachen usw. oder eben umziehen. Wir dachten, wir gucken einfach mal, ob man überhaupt eine Wohnung in der Nähe finden kann, die uns gefällt und die bezahlbar ist und größer als die jetzige und die uns jemand vermieten möchte. Und nach einem eher unlustigen Intermezzo mit einer Wohnung, die wir hätten haben können, bei der wir aber unterschreiben sollten, dass wir weder wegen der Bleirohre im Haus noch wegen der 2017 beginnenden umfangreichen Bauarbeiten am gesamten Rest der Straße, wo ein kompletter Häuserblock abgerissen und neugebaut wird, die Miete zu mindern gedenken (den Vertrag haben wir dann natürlich nicht unterschrieben), fanden wir dann tatsächlich nach nur 6 Wochen Suche eine Wohnung, die uns gefiel und bei der die Vermieterin uns auch haben wollte. Sie ist zwar nicht ganz so nah dran an der alten Hood und dem Park, wie das superperfekt gewesen wäre, aber die Wohnlage ist auch recht ruhig und schön. Und an der Wohnung ist auch alles dran, was wir gerne haben wollten – Balkon, Einbauküche, Bad mit Wanne und Fenster, nicht im Erdgeschoss, nicht an einer lauten Hauptstraße, 18 m² mehr Platz als die letzte … also passt alles recht gut.

Schieben wir hier mal kurz ein, dass ich trotzdem quasi stündlich ein bisschen ausflippe bei dem Gedanken, bald nicht mehr da zu wohnen, wo ich seit 12 Jahren wohne. Veränderung ist ja eh nicht mein Lieblingsspiel, bei einer neuen Wohnung kann dann doch irgendwas scheiße sein, beim Umzug kann alles mögliche schiefgehen, die sehr viel höhere Miete ist auch nicht ganz so dolle und generell – AH! Logisch betrachtet ist es trotzdem eine vernünftige Entscheidung, weil die jetzige Wohnung halt schon seit Jahren zu klein wird, die Mieten vermutlich auch weiter steigen werden und jetzt gerade ein ganz guter Zeitpunkt für einen Umzug ist. Weiß ich auch alles. Trotzdem denke ich permanent „aber DAS hier ist doch MEINE WOHNUNG!“ und möchte am liebsten den ganzen Tag auf dem Boden liegen und in eine Papiertüte atmen. Völlig bescheuert. Aber ich erwähnte ja mein blödes Gehirn, dass permanent in Panik verfällt, ob es dazu nun Grund gibt oder nicht.

Jedenfalls schlafe ich gerade wenig und schlecht, führe im Kopf (und in Excel To-Do-Listen), drehe mehr oder weniger durchgehend am Rad und falle womöglich auch einfach noch vor dem Umzug tot um.

Ansonsten ist natürlich sehr viel zu erledigen. Seit dem 19.02. haben wir die Schlüssel. Seitdem herrscht permanente Action und wir haben schon

  • diverse Möbel online bestellt, in der Hoffnung, dass diese heile ankommen, der Shop nicht völlig dubios ist, die Spedition nix kaputt macht und ich noch irgendwen finde, der mir hilft, das 50 Kilo schwere Massivholzregal in den ersten Stock zu tragen. Uff. Ich bin ja immer etwas misstrauisch, so Kram im Internet für so viel Geld zu bestellen und lese deshalb immer erstmal tausend Erfahrungsberichte. Und die waren bei fast allen Shops wirklich horrend abschreckend – Ware nicht geliefert, mit 6 Monaten Verspätung, kaputt, unvollständig, sonstwas, kein Kundenservice zu erreichen, keine Kostenerstattung …. ahhh! Schließlich habe ich dann einen kleinen Shop mit Sitz in Bayern gefunden, der überall recht gute Bewertungen hatte und bei einer telefonischen Nachfrage auch nen guten Eindruck machte. Da habe ich dann bestellt. Mal sehen, obs klappt.
  • an einem Samstag Ikea aufgesucht (durch Last-Minute-Einflößen von Waffeln mit Sahne konnte verhindert werden, dass ich noch einen Axtmord begehe) um dort 2 PAX-Kleiderschränke zu bestellen. Mit Nummer ziehen, 30 Minuten warten und anschließender Erkenntnis, dass der ganze Kram dann vermutlich von Hermes geliefert und aufgebaut wird, was eigentlich nur schiefgehen kann, weil Hermes eine Katastrophe ist. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich nen Sprinter gemietet und den ganzen Käse selber zusammengebaut. Ich harre also der Dinge, die da kommen werden oder auch nicht und der Frage, wie viel Prozent meiner neuen Wohnung nachher in Schutt und Asche liegen werden. Passieren wird das Ganze übrigens an einem Montag nach nem Convention-Wochenende, den ich mir freigenommen hatte, um mich zu erholen. Stattdessen werde ich um 6 aufstehen, um ab 7 Uhr morgens in der noch komplett leeren Wohnung zu warten, weil eine nähere Eingrenzung des Liefer- und Montagetermins als „von 7 bis 21 Uhr“ natürlich nicht möglich war. Ich kotze schonmal prophylaktisch ein wenig im Strahl.
  • Glück gehabt und eine zufällig passende Badewannenfaltwand (sowas wie eine Duschkabine, nur halt für Wannen) günstig ergattert, weil es zufällig eine reklamierte gab, die auf unsere Maße genau passte. Hurra!
  • 18 Umzugskartons von einem Freund besorgt, der gerade nach Hamburg gezogen ist und sie uns netterweise leiht.
  • Farbe gekauft
  • diversen anderen Kleinkram gekauft – Glühbirnen, Kissen, nen Balkontisch usw.
  • sinnlos 40 Minuten in der Mega-Polsterabteilung von Möbel Höffner verbracht, ohne einen Lesesessel zu finden, den ich haben will und der auch auf jeden Fall von der Größe her passt (das wird daher aufgeschoben)
  • 4 verschiedene Baumärkte besucht und allen erdenklichen Kram gekauft – Farbrollen, Malerkrepp, eine Leiter, Pinsel, Filzklebenubsis für die Tische und Stühle (weil Parkett) usw.
  • eine Umzugsfirma gebucht, die für einen Arsch voll Geld (aber dafür hoffentlich schnell) unseren Umzug machen wird – am 18.03. isses soweit.
  • zwei handwerkliche begabte Freunde dagehabt, die Lampen angebracht, einen Küchenschrank versetzt und die besagte Badewannenfaltwand aufgebaut haben, plus diverse weitere Tätigkeiten.
  • einen Umzug des Telefonanschlusses beantragt.

Jo, das war jetzt so … die erste Woche. Drei weitere im Umzugswahnsinn werden noch folgen, und danach muss natürlich noch die alte Wohnung gestrichen werden und all sowas.

Als nächstes steht jetzt

  • mehr Umzugskartons besorgen,
  • Malerflies ausleihen,
  • Wände abkleben und
  • streichen auf dem Programm.

Und natürlich packen. All unseren Scheiß. Allein die 6 oder 7 Regale Bücher werden ein Spaß. Und natürlich der noch im Keller dräuende Berg an altem Rempel, nach wie vor nützlichen Dingen und allem dazwischen. Ächz.

Demnächst geht es also weiter mit Berichten vom Umzug. Heute geht erstmal die Kündigung für die alte Wohnung raus.

Und ich atme derweil weiter in eine Tüte.

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