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Mediengedöhns im Mai und Juni 2018

Tja. Wer das Bloggen lange vernachlässigt, hat einen riesigen Berg Mediendinge abzutragen. Aber ich möchte ja dann doch wieder aufs Laufende kommen, also denn.

Bücher

Nachdem ich Claudia Grays Star Wars- Roman alle drei so wunderbar fand, wollte ich dann auch mal was anderes von ihr lesen und habe mir A Thousand Pieces of You gekauft. Das ist der erste Band einer Young-Adult-Trilogie (Firebird-Trilogie, auf Deutsch scheint es die noch nicht zu geben). Die Hauptfigur ist sehr YA-typisch eine junge Frau namens Marguerite Caine, deren Eltern eine Möglichkeit gefunden haben, mittels eines Artefakts zwischen verschiedenen Paralleldimensionen hin- und herzureisen. Kurz nach der bahnbrechenden Entdeckung stirbt aber ihr Vater bei einem verdächtig wirkenden Autounfall und sie bricht auf, um seinen Tod zu rächen. Blöderweise hat sich der Assistent ihres Vaters, den sie hinter dem Mord vermutet, schon in die nächste Parallelwelt verzogen und sie muss also hinterher. Daraus entspinnt sich dann eine Geschichte mit etlichen Verwicklungen und Wendungen, die mehrere Parallelwelten vorstellt. Ich habe irgendwie ein bisschen meine Probleme mit dem Buch gehabt, denn einerseits las es sich wirklich gut weg und war spannend und die Protagonistin war auch durchaus recht sympathisch. Andererseits gab es auch so mehrere Punkte, die mich genervt haben. Erstmal ist Marguerite natürlich die einzige in der Familie, die keine brillante Wissenschaftlerin ist, sondern eine ebenso brillante Künstlerin. Okay, ich geb zu, müsste ich ein Buch schreiben, das sich mit Dimensionsreisen beschäftigt, würde ich auch zusehen, dass mein POV-Charakter nicht zu viel von Physik versteht. Aber so ein bisschen blöd wars halt schon, Mädchen können kein Physik und so. Wobei das auch wieder relativiert wird, denn es gibt noch eine ältere Schwester, die immerhin Meeresbiologin ist. Und die Wissenschaftlereltern sind auch trotzdem eher so hippieske Spinner (ich hab sie mir immer so vorgestellt wie die Hippie-Eltern von Gertrude aus Marvels Runaways) und sehr herzlich und nicht unnahbar abgehoben oder so. Also gemischte Gefühle bei diesem Teil des Buches. Und dann kam sehr schnell und sehr unerwartet ein wildes Love Triangle angesprungen, das mich fürchterlich irritiert hat. Vielleicht, weil ich dachte „ächt jetzt, 10 Jahre nach Twilight ist das immer noch ein Ding??“ und vielleicht auch, weil Claudia Gray solche lovetriangelesken Dinge in ihren SW-Romanen einfach komplett unterlassen hat. Ist jetzt auch nicht so, dass ich für diese Art von romantisch-dramatischen Verwicklungen total unempfänglich wäre, wenns denn gut gemacht ist, aber irgendwie hat es mich hier genervt. Weil die Protagonistin einfach SEHR viel drüber nachdenkt, welchem der beiden Männers sie denn jetzt vertrauen kann und welchem nicht und wen sie lieber mag und bei welcher Gelegenheit sich wessen Hände berührt haben, statt über den sehr viel spannenderen Kram mit Dimensionsreisen und bösen Wissenschaftlern und so. Also das war so ein bisschen nervig, dafür waren dann die Romance-Szenen schon wirklich sehr schön geschrieben und generell, wie auch schon bei Lost Stars oder dem Leia YA-Roman: Claudia Gray schafft es total gut, einen mitfühlen und mitleiden zu lassen. Und Marguerite ist halt schon auch kein Mäuschen, das so durch die Story stolpert, sondern schon cool und clever und mitfühlend und selbstbewusst. Das hat mir dann doch wieder gefallen und am Ende gibt es in der Story auch noch zwei schöne und gut vorbereitete Twists. Tatsächlich hab ich mir Band 2 noch nicht bestellt, also so ganz dringend will ich es nicht weiterlesen (Band 1 ist aber auch zum Glück einigermaßen abgeschlossen), aber irgendwann bestimmt. Also wer eine nette und mitreißende YA-Geschichte haben will und ein Love Triangle nicht ganz furchtbar findet, kann da gut zugreifen. Wer Hard SciFi über Dimensionsreisen will …. eher nicht.

Im Urlaub am Pool und am Strand verschlungen: Die letzten Wächter, den sechsten und nun wohl wirklich letzten Teil der Wächter-Reihe von Sergej Lukianenko. Irgendwie kam da ja immer noch ein Teil und noch einer und noch wieder einer, nachdem ich dachte, es sei eine Trilogie. Aber obwohl es mittlerweile wohl ein Spin-off mit neuen Charakteren gibt, ist Band 6 jetzt wirklich der letzte dieser Geschichte. Ich mag ja die Reihe wegen ihres coolen und ungewöhnlichen Magiesystems, der ganzen Magierbürokratie und ihrem unverkennbaren russischen Einschlag. Ob das Bild, das Lukianenko von Moskau zeichnet, jetzt realistisch ist, weiß ich nicht, aber es wird einfach immer wieder sehr deutlich, dass die Story nicht in einer austauschbaren amerikanischen Metropole spielt, sondern in Russland. Anton Gorodezki ist als Protagonist zwar manchmal etwas anstrengend, aber ich glaube, das soll so sein – und irgendwie macht es auch immer wieder Spaß, seinen manchmal etwas altmodischen und verqueren Gedankengängen zu folgen. Spannend ist das Buch auch allemal, denn es gibt eine wüste Prophezeiung, das drohende Ende der Welt, überraschende Enthüllungen und die Wiederkehr so manches alten Charakters aus Band 1-5. Und das Ende fand ich auch gelungen – eine schöne Kulmination aller Bücher, nicht zu happy, nicht zu tragisch. Jetzt, wo mal klar ist, dass es sich hier nicht um eine Reihe ohne Abschluss handelt, würde ich sie definitiv empfehlen, wenn man Urban Fantasy mag und mal was anderes an kulturellem Hintergrund haben will.

Sehr viel weniger leichte Urlaubslektüre: Human Acts von Han Kang. Ein unglaubliches Buch über ein finsteres Kapitel in der Geschichte Südkoreas, über das ich noch rein gar nichts wusste. Es lohnt sich, das Vorwort der Übersetzerin ins Englische zu lesen, das nochmal sehr viel zu den Hintergründen der Geschichte erklärt. Es geht jedenfalls um die Studenten- und Arbeiterdemonstrationen in der Provinz Gwangju im Jahr 1980, die vom damals herrschenden Militärregime auf grausamste Weise niedergeschlagen wurden. Ausgangspunkt ist eine Gruppe Studenten und Schüler, die in diesem Chaos versuchen Gutes zu tun und die Leichen der Getöteten aufbahren, damit ihre Familien sie identifzieren können. Damit geht die Geschichte los, und dann zieht sie sich durch die Jahre und Jahrzehnte und folgt immer wieder dieser Handvoll Menschen, bis in die Gegenwart des Buches und bis hin zur Autorin selbst, die als Ausklang erzählt, wie sie auf die Geschichte des Schülers Dong Ho aufmerksam wird und anfängt Spuren zu suchen. Wie schon The Vegetarian ist das Buch teilweise poetisch, teilweise unfassbar brutal, allerdings Human Acts noch wesentlich politischer. Der Roman hat nicht ganz 250 Seiten, und es lohnt sich, sie zu lesen, wenn man nicht allzu zart besaitet ist, denn Schilderungen von Folter und Gefängnissen kommen durchaus vor. Aber es lohnt sich sehr. Nicht nur, weil man als Mitteleuropäer jetzt eher wenig über Südkorea und seine Geschichte weiß, sondern auch, weil der Schreibstil wirklich wunderschön und poetisch und gelungen ist. Allein die Erzählperspektiven sind absolut faszinierend. Große Empfehlung. Auf Deutsch heißt das Buch übrigens Menschenwerk.

Hinterher dann noch was Leichtes: Besieged von Kevin Hearne, eine Sammlung von Kurzgeschichten im Iron Druid-Universum. Der Band ist teilweise so ein bisschen Buch 8.5 der neunteiligen Reihe und enthält sowohl Verbindungselemente zum letzten Band (den ich noch lesen muss) als auch ein paar Geschichten aus der Vergangenheit der etwas langlebigeren Protagonisten. Die Geschichten haben mir alle gut gefallen, sehr süß ist zum Beispiel die um eine Unterrichtseinheit für Druidenschüler. Es war schön, mal wieder in die Welt einzutauchen und ich bin mal sehr gespannt auf den letzten Band. Reichlich lustige Momente hatte das Buch natürlich auch. Achja, und so auf Meta-Ebene ist meine persönliche Lieblingsgeschichte glaub ich schon die, in der ein Charakter durch den Besuch eines BDSM-Clubs lernt, was Konsens in Beziehungen eigentlich ist und erkennt, dass es in seiner nicht wirklich welchen gibt und Konsequenzen zieht. Das war großartig.

Filme und Serien

Dreimal im Kino gewesen, davon zweimal zu Solo – A Star Wars Story. Man sieht also, ich fand ihn nicht völlig schlecht. Allerdings auch nicht so richtig toll. Wie Kat Kuhl in meinem Lieblings-StarWars-Podcast so schön sagt: „The parts that didn’t suck were really fun.“ Sprich, ich habe einige Sachen sehr abgefeiert und mich über andere sehr geärgert. Geärgert halt über die Tatsache, dass vorher ganz groß angekündigt wurde, dass es endlich mal eine schwarze Frau in einer Hauptrolle UND eine weibliche Droidin mit Freiheitsbestreben geben wird – und dann wurden beide Charaktere so blöd und lieblos behandelt, damit es mehr Screentime für Woody Harelson und Paul Bettany geben konnte. Wo-hoo. Bevor ich da jetzt weiter aushole – lest einfach Judiths Artikel dazu auf Tor-Online, da steht quasi alles drin, was ich auch sagen würde. Allerdings hatte der Film schon auch positive Seiten, ich mochte Qi’ra als Femme Fatale, die auch eher zwielichtig und moralisch flexibel sein darf, ohne dafür abgestraft zu werden. Ich mochte auch vor allem, wie sehr sie alle möglichen Dinge aus dem Kanon eingebunden haben, vor allem natürlich, ich wills immer noch nicht spoilern, DIE Szene am Ende. Da bin ich im Kino schon so ein bisschen ausgeflippt. Aber auch die Erwähnung von Bossk und Aurra Sing und der Ghost-Schiffklasse … das war schon sehr schön. Tatsächlich hatte ich von Solo sogar noch weniger erwartet, weil die Produktionsgeschichte ja nun schon sehr …. bewegt war. Ich war dann positiv überrascht, dass trotz allem ein kohärent erzählter Film dabei rausgekommen ist. Alden Ehrenreich fand ich im Trailer ja furchtbar, im Film selber dann aber durchaus in Ordnung. Und Donald Glover als Lando war SO gut. Der hätte noch viel mehr Screentime haben dürfen. Insgesamt schon ein okayer Star War, auf meiner persönlichen Skala irgendwo oberhalb der Prequels und unterhalb vom Rest. Und wann kommt jetzt eigentlich Enfys Nest: A Star Wars Story?

Dann war ich noch in Oceans 8, da haben wir ja übrigens auch im Podcast drüber geredet, falls euch Rollenspiel nicht so interessiert, Filmgelaber aber schon. 😉 Ab Minute 24 ungefähr. Aber hier auch nochmal: Nettes Popcornkino, wunderschönste Cate Blanchett, viele coole Frauen, die sehr professionell und kameradschaftlich zusammenarbeiten, nette Musik, schöne Kostüme. Konnte man gut gucken, aber letztendlich kein Film, den ich jetzt 5 x anschauen würde. (Längere Ausführungen zum Thema Genderswapped Remakes und so spare ich mir jetzt mal, ich hab da neulich nämlich was Längeres zu verfasst und das erscheint die Tage auch, und dann kann ich das einfach verlinken. So.)

Kommen wir zu den Serien:

Die 5. Staffel Agents of Shield ist inzwischen ja auch schon länger durch. Puh, und zum ersten Mal dachte ich beim Staffelfinale mehr so „hmja“ als „OMG toll“, was aber vor allem daran liegt, dass a) den Serienmachern keine Info zum Ausgang von Infinity War gegeben wurde und sie so auch nichts entsprechendes einbauen konnten und b) den Serienmachern auch nicht gesagt wurde, ob sie noch ne Staffel kriegen, so dass das Finale so konzipiert wurde, dass es als Serienende funktionieren würde, aber nicht zwangsläufig muss und das war dann irgendwie so ein Mittelding und für keine von beiden Optionen so riiiichtig gut. Aber das betrifft eigentlich nur die letzten 1-2 Folgen, den Rest der Staffel fand ich wieder sehr gut! Vor allem die erste Hälfte, die war fantastisch. Lucasfilm hat ja eine live action Star Wars-Serie angekündigt und in der ersten Hälfte dieser AoS-Staffel war ich gar nicht sicher, ob ich nicht vielleicht gerade diese Serie schon sehe. 😉 Wilde Dinge! In space! Und wieder so viele coole Charaktermomente und -entwicklung und alles. Und die zweite Hälfte dann, mit diesem Zeitreise-Prophezeiungs-Kram, die war schon auch toll, auch wenn ich die ganze Zeit gehofft hab, es kommt noch so ein „we have to go back“-Moment, wo sie merken, dass wieder alles auf die falsche Version der Zukunft hinausläuft und dann so eine coole Montagen-Folge mit ganz vielen Zeitschleifen-Durchläufen kommt. War leider nicht so, aber trotzdem wurde das Thema schon halbwegs gut und ohne allzu große Widersrprüche (die mir aufgefallen wären) behandelt. Insgesamt liebe ich die Serie einfach immer noch unglaublich sehr und ich freue mich, dass sie wenigstens noch 13 Folgen bekommen haben. Und da das dann schon nach „letzte Staffel“ klingt, machen sie hoffentlich noch was richtig cooles draus.

Mehr Marvel: Die zweite Staffel von Luke Cage ist ja auch draußen und ich hab sie ziemlich schnell durchgesuchtet. Und holy shit! Was für eine Staffel. Ich war wirklich total geflasht. Die erste Staffel fand ich ja schon nach einem mühsamen Anfang total gut, und die 2. Staffel baut total darauf auf und nutzt aus, dass schon so viele Figuren eingeführt und etabliert wurden. Man sollte übrigens Defenders schon vorher geschaut haben, glaube ich, denn auch darauf baut die Staffel doch sehr auf. Sehr cool fand ich die jamaikanisch-stämmigen Gang-Mitglieder als neue Gegenspieler, schon allein wegen ihres Dialekts. Aber auch darüber hinaus ist die Geschichte, die sich mit ihnen entwickelt, sehr gut. Tatsächlich dreht sich unglaublich viel in der Staffel gar nicht so sehr um Luke, sondern um Mariah Dillard, äh, Stokes, äh, Dillard und ihre Geschichte und Familie und die Geschichte des Clubs Harlem’s Paradise, der auch wieder DER zentrale Ort der Serie ist. Dort wird auch sehr viel Platz eingeräumt, um Musik von unterschiedlichsten Künstlern zu präsentieren, weit mehr als das in anderen Serien so üblich ist. Fand ich aber großartig, zumal viele der Songs auch richtig gut sind und ich sie sonst vermutlich nie gehört hätte. Die Schauspieler sind auch wieder durch die Bank richtig großartig, und auch Figuren, die in Staffle 1 etwas zu kurz kamen (Shades!) werden jetzt richtig interessant. Crossovers zu den anderen Serien gibt es reichlich, unter anderem eine ganze Folge mit Danny Rand, in der ich ihn erstmalig nicht nervig fand. Das macht vage Hoffnung für die zweite Staffel Iron Fist … . Ja, und dann war da noch die letzte Folge, die mich echt ziemlich sprachlos zurückgelassen hat. 12 Folgen lang wird ein Konflikt aufgebaut und eskaliert und beendet und dann kommen die Folgen davon und DANN kommt ein doch sehr unerwarteter Twist, der mich extrem gespannt auf Staffel 3 macht. Insgesamt alle Daumen hoch – eine meiner liebsten MCU-Netflix-Staffeln bisher.

Dann, endlich auf Netflix und deshalb auch endlich mal angefangen, weil vorher gar nicht wirklich außer „die eine Animationsserie, an der Filoni vor Star Wars gearbeitet hat“ registriert: Avatar – The Last Airbender. Alter! Wo war diese Serie all mein Leben? Bzw. wo war ich all mein Leben, statt diese Serie zu gucken? Was für eine großartige Fantasy-Serie, was für tolle Charaktere, war für Worldbuilding und Storytelling und aaaaaah! Ich bin Star Wars Rebels und Clone Wars sehr dankbar dafür, dass ich nicht mehr automatisch „was für Kinder“ denke, wenn ich animierte Serien sehe, sonst wäre mir das entgangen. Ich könnte die ganze Serie auch schon locker durch haben, aber ich teile sie mir gerade ein bisschen ein, weil sie ist so gut und es gibt nur 3 Staffeln. Aber hach. Ich liebe sie alle so sehr. Und Katara ein bisschen mehr. *fangirlt hemmungslos herum* Die erste Staffel war jedenfalls verdammt großes Kino und das Finale unglaublich gut. Und die ganzen coolen Nebencharaktere und Schauplätze und überhaupt. Meine Fresse. (Und man kann irgendwie immer sehr gut sagen, welche Folge jetzt von Filoni ist. Das war schon lustig. „Guck mal, ein riesiger Wolf – I see what you did there, Dave!“) Äh, ja. Jedenfalls neue große Serienliebe, demnächst dann noch mehr dazu, wenn ich durch bin.

Vor langer Zeit mal angefangen, dann mehr so mittelgut gefunden und nun nach dem Schrei des Internets, die Serie dürfte nicht sterben, doch mal weitergeschaut: Brooklyn 99. Und ja, ich muss sagen, inzwischen ist die mir schon ans Herz gewachsen. Skurrile und doch liebenswerte Charaktere, viele wirklich sehr lustige Momente, aber zwischendurch auch immer wieder schöne zwischenmenschliche Dinge. Und Captain Holt ist ja wohl eine absolute Ikone. Guck ich auch weiter, bin schon in Staffel 2 angekommen.

Und zum Schluss war da noch die zweite Staffel von Westworld. Da könnte man jetzt sehr viel drüber schreiben, aber das hier wird auch so schon wieder länger und länger. Tatsächlich fand ich die Staffel in den ersten Folgen nicht so gut wie die erste, einfach weil so ein bisschen diese Faszination fehlte, nachdem man jetzt ja schon mit dem Konzept Park-Westerndinge-Hosts und so vertraut war. Außerdem waren gerade in der Dolores-Plotline in der ersten Hälfte der Folge ein paar irgendwie doofe und mMn überflüssige Elemente drin. Aber während ich diesen Teil der Handlung mehr so naja fand, kamen dann vor allem in Maeves Geschichte so großartige Elemente und Ideen, dass die Serie sich auf jeden Fall auch weiterhin ihren Platz unter den hochqualitativen Fernsehserien sichern kann. Und dann kam Kiksuya, die achte Folge. WAS. FÜR. EIN. MEISTERWERK. Allein für diese Folge werde ich die Serie glaub ich für immer toll finden, egal wo sie noch hinläuft. Und danach kam ja noch das Finale, was durchaus wieder ein paar Überraschungen bereithielt. (Übrigens kann ich all die Leute nicht nachvollziehen, die sich in den sozialen Medien gegenseitig versichern, dass sie alle die Serie seit 2 Staffeln gucken und nicht wissen, was eigentlich passiert. Ich meine, die Erzählstruktur ist nicht linear und ein paar Sachen sind etwas verwirrend am Anfang, aber am Ende von Staffel 2 war doch eigentlich alles aufgeklärt und nachvollziehbar – bis auf die Sachen, die für Staffel 3 bewusst offengelassen wurden. Nun ja.) Und generell natürlich wieder einfach toll anzusehendes Fernsehen – gute Darsteller, großartige Kulissen und Kostüme und die Musik von Ramin Djawadi ist weiterhin herausragend. Ich freu mich auf Staffel 3.

Gespielt

Gespielt wurde auch. So einiges. Ich sag ja, die letzten 2 Monate hatten es in sich.

Also, beim DSA haben wir Tag der Jagd gespielt, ein schon etwas älteres Abenteuer im Kosch, aus der Stromschnellen-Anthologie. Das einzige mir bekannte Abenteuer mit der eigenen Kategorie „Humor“. Und es war dann auch sehr ulkig, zumal wir es in einer eh schon recht comedy-lastigen SC-Konstellation gespielt haben. Gegen Ende hatte es ein paar komödiantische Schlenker zu viel, aber insgesamt ein großartiges Abenteuer. Das mir vermutlich immer als „Das Abenteuer, bei dem wir so viel Wurst aßen“ in Erinnerung bleiben wird, denn das Buch schlägt vor, man könne doch am Spieltisch passendes Essen verzehren, wie halt Wurst und Käse und Nüsse und so. Das gipfelte dann in zwei Abende mit SEHR überbordenden Wurstplatten und mir wird schon bei der Erinnerung daran ein bisschen schlecht. Das Abenteuer ist trotzdem empfehlenswert.

Auf der NordCon gespielt:

  • Malmsturm, aber irgendwie nicht so richtig, weil der SL das Setting beiseite ließ und mehr so ne Art daran angelehntes FATE-Setting aus Input der Spieler erschuf. War aber eine nette Runde und ich habe das Gefühl, FATE wieder etwas besser kapiert zu haben.
  • No Return, ein komplett im Eigenverlag erschienenes deutsches Endzeit-Postapokalypse-RPG. Das ist ja schonmal sehr cool. Das Setting klang auch ganz interessant, die Regeln waren auch okay, nur das Einsteiger-Con-Abenteuer war dann doch wieder ein ziemlich langweiliges „erforsche Gebäude X und treffe auf Zombies“-Ding. Was ja nun so gar nicht meins ist. Schade. Trotzdem ein cooles Projekt.
  • Splittermond, in einer extrem fluffigen regelarmen Runde, in der es hauptsächlich darum ging, ein Liebespaar aufzudecken und deren Liebe gegen die widrigen Umstände zu verteidigen. War zwar eigentlich ein bisschen unpassend zum Setting, weil in Lorakis nun eigentlich Homosexualität kein Problem ist, aber irgendwie war die Geschichte so nett und die Gruppe so gut drauf, dass es mir dann auch egal war.
  • Ein ruhiges Jahr: Auf der Con gekauft, am selben Abend noch gespielt. Ein ruhiges Jahr ist ein spielleiterloses Landkarten-Siedlungsaufbau-Spiel, das etwas darunter litt, dass es spät war und wir albern waren. Eigentlich ist es nämlich schon höchst interessant, dass man auch die Kommunikationsprobleme in einer Gemeinschaft mit ausspielt. Muss ich dringend noch ein weiteres Mal spielen.

Kurz nach der Con dann im Würfel und Zucker gespielt: Winterhorn. Ein ebenfalls spielleiterloses Spiel, in dem man Regierungsbeamte und Polizisten spielt, die gegen eine politische Aktivistengruppe ermitteln. Dabei werden auch viele tatsächlich genutzte Vorgehensweisen vorgestellt, die Mechaniken greifen tatsächlich sehr gut ineinander und am Ende bekommt man dann durch die Codes auf den benutzten Aktionskarten eine Art Endbericht heraus. Tatsächlich haben wir nach dem Spiel noch lange diskutiert. Also darüber, ob das Spiel jetzt quasi  bei uns einen Aha-Effekt über das Vorgehen von Regierungen ausgelöst hat (nö), ob wir schockiert waren über die Skrupellosigkeit der Methoden (nö) und ob es nicht seltsam ist, die Aufgabe des Spiels moralisch gar nicht zu hinterfragen (vielleicht, aber wenn ich mich treffe, um ein Spiel zu spielen, sage ich gewöhnlich nicht nach 10 Minuten „lass mal gut sein“, wenn mich nicht irgendwas stört, und dafür war das Spiel dann einfach zu „theoretisch“ und zu weit weg von den betroffenen Aktivisten). Ja, hm. Ich glaube, die Runde litt daran, dass wir nur drei Leute waren, denn wir waren auch ständig viel zu früh fertig mit der Besprechung unserer Spielzüge. Und irgendwie waren wir alle einfach nicht die Zielgruppe, glaub ich. Also was das „aha, sowas machen Regierungen also“ angeht. Wussten wir nämlich alle schon. Insgesamt trotzdem ein gutes und sicherlich wertvolles Spiel, aber vielleicht halt eher für andere Spieler geeignet, was den Lern-und Moraleffekt angeht.

Und dann noch, in 2 Online-Terminen über Google Hangout: Worlds in Peril, ein weiteres Superhelden-PbtA-System. Der Two-Shot mit fertigen SC hat sehr viel Spaß gemacht, der Schurke, den wir gejagt haben, war sehr cool, das Zusammenspiel hat gut funktioniert und am Ende haben alle Spieler gemeinsam entschieden, dass wir jetzt nicht den Schurken davon abhalten, in die ägyptische Unterwelt zu gehen, sondern einfach mitkommen. sehr schön fand ich auch, wie unser SL immer wieder erzählt hat, wie jetzt das Comic-Panel zur aktuellen Szene aussehen würde, das war sehr stimmungsvoll.

Ansonsten hat sich meine City of Mist-Runde jetzt endlich hinreichend oft getroffen, um mit Charaktererschaffung, Verknüpfung und dem einführenden A day in the life durchzusein – Dienstag gehts dann richtig los. Hurra! Meinen SC hab ich ja im vorletzten Beitrag schon gezeigt. Ich mag aber die ganze Runde sehr und finde die SC alle sehr cool und spannend. Werde berichten, wie es läuft.

Und ein bisschen Secret of Mana haben wir auch noch weitergespielt, nach wie vor ist das cool und macht Spaß und muss dringend mal weitergespielt werden.

So. Uff. Das wars mal wieder. Bis zum nächsten Mal, diesmal hoffentlich Ende des Monats und mit weniger ausuferndem Inhalt. Jaja, das sage ich immer…

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Mediengedöhns im November und Dezember 2016

Das Jahr geht zu Ende und bevor 2017 beginnt, versuche ich gerade noch ein paar Altlasten abzuarbeiten. Wie eben das Mediengedöhns. Eigentlich wollte ich zu Rogue One ja einen eigenen Eintrag schreiben, aber keine Zeit, keine Energie. Die letzten Wochen waren zu ätzend. Deswegen jetzt einfach einen langen Eintrag für alles.

Bücher

Als letztes Buch des Jahres (in dem ich somit kümmerliche 5 Bücher und 2 Comics gelesen habe), habe ich passend zu Rogue One den Auftaktroman Catalyst gelesen. In dem geht es vor allem um die Vorgeschichte von Galen Erso und Orson Krennic, aber auch um erste Anfänge der Rebellion gegen das Imperium. Und natürlich um den Bau des Todessterns. Im Prinzip dreht sich alles darum, wie Galen Erso als genialer Wissenschaftler zwischen seinem alten Freund Krennic und dem Imperium auf der einen Seite und seiner Frau Lyra auf der anderen Seite steht. Der eine will, dass er fürs Imperium Kyberkristalle als Energielieferant erforscht, die andere will möglichst nix mit dem Imperium zu tun haben und argwöhnt (zu Recht) andere Motive als die Energieversorgung von Planeten hinter der Forschung. Der Roman ist durchaus solide, gerade Orson Krennic wurde durch ihn nochmal sehr viel deutlicher beleuchtet als der Film das geschafft hat und war mir zu gewissen Teilen sogar ein wenig sympathisch. Mit Galen und Lyra Erso habe ich da schon eher meine Probleme, denn der supergeniale Wissenschaftler, der in Ruhe vor sich hinarbeitet, während seine Frau quasi die einzige ist, die seine Notizen versteht und abtippt (!) und seinen Verstand begreift, während sie so ein wenig Expeditionen macht und das Kind hütet … argh, das wäre doch auch irgendwie anders gegangen. Wenn schon Lyra nicht diejenige ist, die die Kristalle erforscht – wieso kann sie dann nicht wenigstens gleichberechtigte Kollegin und ebenfalls Wissenschaftlerin sein? Wieso muss ein genialer Wissenschaftler gleichzeitig so abgehoben sein, dass er seine eigene Tochter nur so am Rande mitbekommt und sich erst am Ende des Romans mal drauf besinnt, dass er ihr ja auch mal ein Märchen erzählen kann? Das war schon irgendwie schade, es hätte dem Buch ganz gut getan, wenn es da weniger klischeehaft gewesen wäre. Nichtdestotrotz macht die Kenntis des Romans den Film noch etwas interessanter und führt z. B. auch vor Augen, wieso Lyra zu Beginn des Filmes die Waffe gegen Orson erhebt – aus dem Buch wird schon deutlich, dass sie ihn nach all den Jahren wirklich erbittert hasst. Auch die imperialen Intrigen zwischen Krennic, Tarkin und Mas Amedda fand ich interessant. Insgesamt schon ein lesenswertes Buch, aber kein totales Muss.

Filme und Serien

Bleiben wir bei Star Wars – natürlich habe ich Rogue One so schnell wie möglich gesehen. Ich hatte sogar Karten für den Donnerstag, als er in die Kinos kam, aber wieso soll man einen lang erwarteten  Film schauen, wenn man stattdessen auch mit Migräne im Bett liegen kann? Immerhin ist es mir dann gelungen, bis zum Sonntag danach unverspoilert zu bleiben. Tja, es ist irgendwie schwierig, über den Film zu schreiben, ohne zu spoilern. Ich fand – wer ihn kennt, wird wissen was ich meine – gut, wie konsequent er durchgezogen war, was ich tatsächlich bei einem Disney-Film für nicht möglich gehalten hatte. Man hat zum Teil schon gemerkt, dass im Drehbuch nochmal rumgeändert wurde (weil z. B. die Hälfte der Szenen ausm Trailer gar nicht im Film war), gerade der Anfang des Films wirkte auf mich etwas holprig und sprunghaft und in den ersten 20 Minuten fand ich auch die Musik eher störend als passend. Aber so ab dem Jedha-Teil hat Rogue One mir dann wirklich gut gefallen und den Scarif-Part fand ich dann wirklich richtig gut, auch was Stimmung und Musik angeht. Ich hätte mich gefreut, noch ein bisschen mehr über die Charaktere zu erfahren und hätte dafür jetzt z. B. die Vader-Szene auf Mustafar nicht gebraucht. Den mittels CGI eingebauten Tarkin fand ich super, und Krennic ohne Tarkin wäre auch echt blöd gewesen nach den Jahrzehnten an Konkurrenz im Roman. Nee, doch, ich bin sehr zufrieden mit dem Film, muss ihn nochmal sehen, diesmal hoffentlich die Rebels-Referenzen bemerken und mich drüber freuen, dass schon zwei Jahre in Folge ein toller Star Wars-Film in die Kinos gekommen ist. Achso: Kurz nach Rogue One nochmal A New Hope gucken macht übrigens extrem Spaß. Kann ich nur empfehlen.

Als weiteren Film habe ich im November noch Dr. Strange gesehen. Der war für mich solide Marvel-Durchschnittskost, etwa so auf dem Niveau von Ironman oder Antman – besser als Thor, nicht so gut wie die Captain America-Filme. Positiv fand ich die Darstellung der Magie, die sehr coole und innovative Problemlösung im Finale (hat mich sehr an Doctor Who erinnert) und den obercoolen Mantel. Blöd fand ich das Love Interest, das so in der Form auch aus dem Jahr 1975 hätte stammen können und definitiv weniger Charakter hatte als der Mantel. Gnah. Aber insgesamt schon ein ganz netter Film.

Hah, und da fällt mir noch ein, dass ich natürlich auch noch Scrooged / Die Geister, die ich rief aus dem Jahr 1988 gesehen habe. Nämlich, um in einem Podcast darüber zu reden. Ich war im Adventskalender des Spätfilm-Podcasts zu Gast und durfte mit Paula und Daniel darüber reden, wie der Film mir denn nun gefallen hat. Trotz der Tatsache, dass ich nicht mehr so richtig sagen konnte, welche Filme ich denn hier in meinem eigenen Blog so besprochen hatte, habe ich hoffentlich nicht allzu viel Müll geredet. Die Folge könnt ihr euch HIER anhören.

Kommen wir zu den Serien:

Schon länger rumgelegen hatte die 2. Staffel von Dark Matter, die ich dann im November mal geschaut habe. Und wie auch schon in Staffel 1 konnte ich kaum aufhören zu gucken, weil die Serie einfach verdammt spannend ist – auch wenn sie diesmal darauf verzichtet hat, wirklich JEDE Folge mit einem Cliffhanger zu beenden. Die Crew der Raza schlägt sich wieder durch die Galaxis, es gibt viel Action und Kämpfe und zwielichtige Industriebosse, die Protagonisten hängen auf ihre hartgesottene und zynische Weise trotzdem ganz wunderbar aneinander, die großartige Androidin bekommt ihren eigenen Nebenplot und die Staffel endet dann leider mit einem Mega-Cliffhanger – zum Glück ist Staffel 3 schon bestellt. Achja: Ich achte ja eigentlich nie auf sowas, aber meine Fresse, haben die alle GEILE KLAMOTTEN in der Serie. Ernsthaft, ich möchte alles, was die da anhaben, in meinen Kleiderschrank hängen. Wer auch immer da die Kostüme macht – Daumen hoch. Na, und dass der Captain des Schiffes eine großartige, schöne, halb-asiatische und einfach saucoole Frau ist, ist auch ein Grund für mich, die Serie zu lieben. (Tatsächlich beinhaltet die aktuelle sechsköpfige Crew der Raza am Ende von Staffel 2 genau einen weißen Kerl. Auch dafür Daumen hoch.)

Auch schon länger ausgestrahlt, aber noch nicht geschaut war die dritte und letzte Staffel von The Musketeers. Staffel 2 fand ich ja nicht so toll, weil sie irgendwie zu sehr auf Politik-Drama gemacht hat, ohne das wirklich ernsthaft durchzuziehen (und ich Rochefort auch vollkommen gaga und viel zu irre fand). Staffel 3 fand ich aber wieder ganz großartig. Es gibt nen Zeitsprung von drei Jahren, Frankreich und Spanien liegen im Krieg, die vier Musketiere haben sich etwas auseinandergelebt (finden sich dann aber natürlich fix wieder zusammen) und Paris zeigt erste Revolutions-Vibes. Dass der Krieg mit noch epischeren Bärten und schickeren Rüstungen einhergeht, ist natürlich auch sehr in Ordnung 😉 . Jedenfalls gibt es diesmal einen übergreifenden Plot, der wirklich funktioniert, ein paar sehr coole Szenen, funktionierende Antagonisten und – weil es ja leider die letzte Staffel war – ein wirklich sehr schönes Happy End für all die tapferen Musketiere. Ich bin schon ein wenig traurig, dass die Serie nun nicht weitergeht, aber mit dem Ende kann ich jedenfalls sehr gut leben.

Kommen wir zu DER neuen Serie der Herbstsaision: Westworld! Die neue HBO-Serie, basierend auf dem Roman von Michael Crichton (der auch schon mal verfilmt wurde), hat mich von der ersten Minute an total geflasht. Die Story, die Schauspieler, die Dialoge, die unfassbar großartige Kulisse, die Kampfsequenzen, die Musik (absolut genial von Ramin Djawadi umgesetzt) … Hammer. Definitiv eine Serie, die man mehrfach schauen kann, weil das zweite Gucken bestimmt nach Kenntnis der weiteren Entwicklungen nochmal ein ganz anderes Erlebnis ist. Wenn man dieses Jahr nur eine neue Serie schaut, dann sollte es Westworld sein. Punkt.

Auch endlich mal weitergeschaut: Skins (die UK-Version). Die längere Pause machte nix, da die Story ja immer nach zwei Staffeln abgeschlossen ist und dann eine komplett neue Besetzung mit eigener Geschichte kommt. Generation 3 gefällt mir bis jetzt jedenfalls auch recht gut. Die Serie schafft es immer wieder, jede Figur so gut zu beleuchten, dass auch die bescheuertsten im Hormonrausch getroffenen Entscheidungen irgendwie nachvollziehbar sind und jeder Charakter greifbar wird. Teilweise kann man zwar kaum hingucken, wenn wieder eine/r totalen Bullshit baut, aber Skins ist immer sehr unterhaltsam, teilweise sehr lustig, teilweise auch echt dramatisch und traurig, manchmal sehr britisch-skurril. Wer das noch nicht gesehen hat: Die Serie ist komplett auf Netflix. Kann man wirklich gut gucken. In Staffel 1-4 spielen auch gefühlte drölfzig inzwischen sehr bekannte Schauspieler mit, die durch die Serie zu größeren Projekten (wie Game of Thrones oder X-Men) kamen.

Sonst noch so gesehen: Die ersten drei Staffeln von That 70s Show, die ich zwar schon so halbwegs aus „immer mal im Fernsehen gesehen“ kenne, die aber wirklich sehr lustig und echt abgefahren ist und perfekte Unterhaltung, um nebenher zu essen oder zu kochen. Pünktlich zur wochenlangen Migräneattacke war dann wenigstens auch endlich Friends bei Netflix gelandet, so dass ich die Serie in den letzten Wochen nochmal komplett gesehen habe. Geht immer noch sehr gut und ist immer noch sehr lustig. Außerdem hab ich in den letzten Tagen noch mal ein paar alte Folgen von Dr. House geschaut, auch wenn ich immer noch mit der Originalstimme von Hugh Laurie kämpfe. Das hab ich sonst nie, aber Klaus-Dieter Klebsch hat einfach einen so guten Job als Synchronsprecher gemacht (und seine Stimme passt so perfekt zu Gregory House), dass die Umstellung echt hart ist. Dafür kann man sich im Original aber über Chases coolen australischen Dialekt freuen *g*. Und weil ja Weihnachten war: Love, actually hab ich natürlich auch nochmal geschaut am 24.12. Und dabei Schokolade gegessen und geheult und mich sehr weihnachtlich gefühlt.

Gespielt

DSA natürlich, zwei Abende Am Rande des Imperiums in Dänemark, dort auch ein bisschen X-Wing, Mensch-ärgere-dich-nicht mit meiner Familie. Am PC weiterhin nix. Aber vielleicht komm ich im neuen Jahr ja mal wieder dazu.

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