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Jahresrückblick 2017

Silvester, ich hocke gerade in einem Hotel, weil ich dieses Jahr zu Silvester einfach nur irgendwo sein wollte, wo nicht geknallt und geböllert wird. Also Zeit, in Ruhe was als Jahresrückblick zu bloggen, nur Lust hab ich nicht gar so viel.

Das Jahr war so insgesamt schon ganz okay, wird aber nach wie vor überschattet davon, dass unsere neue Wohnung zwar sehr schön ist, sich aber in einem unfassbar hellhörigen Haus aus den Fünzigern befindet. Und nicht nur über uns immer noch zwei dauerhaft trampelnde Kinder wohnen, sondern die Wohnung unter uns seit Anfang Oktober renoviert wird. Ohne Ankündigung irgendwelcher Arbeiten. Von irgendwelchen schwarz arbeitenden Handwerkern, die um 14 Uhr mal anfangen und dann bis abends Lärm machen. Mit inzwischen mehreren Wanddurchbrüchen. Und ohne absehbares Ende. Wer jetzt findet, dass das nervig klingt, multipliziere das geistig nochmal mit 100, weil mein Migränegehirn ungefähr nichts so sehr nicht abkann wie dauerhaften Lärm und kann sich dann vielleicht vorstellen, wie meine Laune seit Oktober ist. Deswegen gab es hier auch so lange nix zu lesen. Nur darüber zu schreiben regt mich eh schon wieder auf, weil man nix dagegen tun kann, wenn halt zu den laut Hausordnung zulässigen Zeiten renoviert wird. Jeden Tag. Stundenlang. Seit 3 Monaten. Also außer Miete mindern, aber das träfe dann ja unsere Vermieterin, die sich sehr engagiert und nachdrücklich für uns eingesetzt und mit den renovierenden Deppen mehrfach telefoniert hat, um ihnen den Unterschied zwischen „Nachtruhe um 22 Uhr“ und „keine lauten Arbeiten nach 20 Uhr“ zu erklären *augenroll*. Ich hoffe einfach, dass es nun endlich bald ein Ende hat und bin ansonsten froh, dass ich ab übermorgen wieder arbeiten gehen „darf“ und dann wenigstens tagsüber nicht zu Hause bin. Achja, und ab Januar werden dann noch im gesamten Wohngebiet die Abwasserleitungen neu gemacht. Zusätzlich zum Umbau der gesamten Straße, der auch schon seit Juli läuft.

Letztendlich werden wir es wohl in der Wohnung noch ein bisschen aushalten müssen und parallel nach etwas Neuem suchen, was dann aber auch bitte so sein muss, dass man es dort aushält. Da die Lärmschutzbedingungen im Laufe der Zeit besser geworden sind, suchen wir jetzt also vor allem nach neueren Häusern (und ganz idealerweise einer Wohnung im obersten Stockwerk). Aber das wird sich wohl noch eine Weile hinziehen. Ist aber auch egal – selbst, wenn wir jetzt im Januar schon nen neuen Vertrag abschließen würden, wäre die Renovierung vermutlich durch, ehe wir ausgezogen wären. Ich versuche derweil mich nicht völlig davon zerrütten zu lassen, es ist aber alles andere als leicht. Leider habe ich seit Mitte November fast jeden Tag bis 20 Uhr irgendwo Zeit totschlagen müssen, was in sehr hohen Ausgaben für Restaurants und Cafés, sehr viel weniger Sport als ich das eigentlich wollte und sehr viel verspeisten Kuchen und Abendessen resultierte. Kriegt man auch nicht wieder, das Geld. Und die Zeit. Und die Nerven.

Joah, sonst … war ich gerade 2 Wochen meines 3 Wochen dauernden Urlaubs superfett erkältet, so dass ich davon auch nix hatte. Der Dezember entwickelt sich zu einem echten Hass-Monat bei mir, der war letztes Jahr schon megabeschissen.

Ab Januar habe ich dann eine semi-neue Arbeitsstelle: Meine (ehemals) 4 Chefs haben sich im Sommer endgültig zerstritten und 3 von ihnen eine neue Kanzlei gegründet und da fange ich im Januar an. Das gab natürlich noch einige Verhandlungen, so dass ich ab Januar etwas mehr Geld bekomme (erstmal) und später dann noch etwas mehr, außerdem sind die Arbeitszeiten etwas flexibler geworden und ich denke, das könnte alles ganz gut werden. Oder das totale Chaos. Aber das bleibt abzuwarten. Ich bin schon gespannt auf meinen neuen Arbeitsplatz.

Sonst war das erste halbe Jahr 2017 sehr vom Umzug dominiert. Die HeinzCon und die NordCon waren wieder schöne Erlebnisse im Rollenspielbereich, die trotz Umzug noch drin waren. Im Juni gab es dann noch einen sehr tollen Besuch bei den Vögten in Aachen, mit Rollenspiel und Grillen und Eis und Whiskey und im tollsten Nerd-Haus, das ich kenne. Außerdem war ich noch ein Wochenende in Berlin zum Rollenspielen und wir hatten auch viel netten Besuch in Hamburg. Sommer fiel dann ja so mehr oder weniger aus, ich kann mich jedenfalls an ungefähr 4 Tage erinnern, wo es mal warm und schön war. Sonst Regen und kalt oder schwül und gewitterig. Gah.

Im September waren wir dann ja im Schottlandurlaub, über den ich immer noch nicht gebloggt habe und der auch so semi-gut war. Es war kalt, es war nass, das weiß man vorher, aber durch den Nicht-Sommer vorher in Hamburg wäre ich eigentlich lieber ins Warme gefahren als ins kalte Schottland. Dann hatten wir noch unglaubliche Probleme mit den Unterkünften, weil es supervoll war. Und nach der Hälfte des Urlaubs war ich krank, weil kalt und windig und alles ungeheizt. Dann gab es noch Probleme mit dem Rückflug-Check-in und … es war einfach nicht erholsam so insgesamt. Vielleicht bin ich doch langsam bereit für All-Inclusive-Rundum-Sorglos-Cluburlaub. *seufz* Trotzdem hatte der Urlaub schon auch sehr viele schöne Momente und Schottland ist schon toll, so an sich.

Jetzt bin ich ganz froh über die Entscheidung, ohne große Feier, fernab von Feuerwerk und Böllern und mit einem Abendessen als einzigen weiteren Tagesordnungspunkt ins neue Jahr zu kommen.

Nun doch der übliche Fragebogen:

Zugenommen oder abgenommen?
Vermutlich insgesamt immer noch ab, auch wenn die letzten Wochen dabei NICHT hilfreich waren.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer, nachdem Judith so nett war, mir im Juni ein gutes Stück abzuschneiden. Mal sehen, wann das nächste Mal was abkommt, momentan nerven die Haare nicht und sind auch noch nicht sonderlich kaputt.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ist wohl gleichgeblieben.

Mehr Kohle oder weniger?

Das Gehalt blieb gleich, aber etliche teure Ausgaben kamen natürlich durch den Umzug hinzu. Insgesamt also wohl weniger.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Wie gesagt, Umzug und so. Der Schottlandurlaub war auch echt teuer.

Der hirnrissigste Plan?
„5 Leute haben mir gesagt, dass man in Schottland keine Unterkünfte vorher gebucht haben muss, dann wird das wohl stimmen, lass uns einfach SPONTAN SEIN.“ Spontan am Arsch. Der nächste Urlaub wird genauso sehr durchoptimiert und geplant, wie mein planungswütiges Hirn will.

Die gefährlichste Unternehmung?
Da fällt mir nix ein. Ich mach doch nix gefährliches.

Mehr Sport oder weniger?

Gute Frage, im Vergleich zum Vorjahr vielleicht ein bisschen mehr.

Die teuerste Anschaffung?

Neue Möbel.

Das leckerste Essen?

Das Essen in Schottland war durchgehend super, die Weihnachtsgans bei meinen Eltern sehr gut gelungen, ansonsten bin ich ein großer Fan von diesem Butter Chicken-Rezept geworden. Und der Brunch im Restaurant Engel zu Ostern war auch super. Ebenso wie das Essen im Tschebull, wo ich zweimal war.

Das beeindruckendste Buch?
The Handmaid’s Tale.

Das enttäuschendste Buch?
Im Sachbuch-Bereich das Fiakso-Kompendium, das mir zu viel generisches „macht halt was Cooles!“ ohne konrekte Anregungen war. An Romanen: The Martian. War ganz nett, aber die Haupfigur ging mir einfach derbe auf die Nerven.

Der beste Film?
The Last Jedi.

Liebste Serie?
Star Wars: Rebels und Agents of SHIELD. Nein, ich kann mich nicht zwischen den beiden entscheiden.

Der beste Theaterbesuch?
Ich war mal wieder gar nicht im Theater. Nur im Kabarett zu Weihnachten, das aber dieses Jahr mehr so naja war, leider.

Die beste Musik?
Ich höre ja eh nie was neues. Insofern der übliche Kram, der auf meinem Handy halt so wohnt.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
… arbeiten und schlafen. Wie es halt so ist.

Die schönste Zeit verbracht mit… ?
… dem Herrn Mitbewohner, der DSA-Runde, den Vögten, den Mitnanduriaten, der Couch, dem Netflix.

Vorherrschendes Gefühl 2017?
„Ich will doch nur meine Ruhe.“

2017 zum ersten Mal getan?
Etwas bei YouTube hochgeladen. Auf dem Balkon gefrühstückt. Eine Umzugsfirma beauftragt. Einen Autounfall gebaut (nur ein ganz kleiner Blechschaden ohne Verletzte und ja, ich war eindeutig schuld. Aber alles schon geregelt.).

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Die Star Wars-Prequels gesehen. Dinge aus meinem alten Kinderzimmer in der Hand gehabt. Wände gestrichen. Auf einen Berg gestiegen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Migräne. Die weltpolitische Lage. Die ganze Scheiße mit der Wohnsituation.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Keine Ahnung.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das fällt jetzt wohl ein bisschen unter angeben, aber Nautolanication war schon leider geil und sorgte glaub ich für Freude.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Besuch im Escape-Room! Das war sehr cool.

Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Keine Ahnung.

Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Keine Ahnung.

2017 war mit 1 Wort…?
Halbwegs.

Vorsätze für 2018?
Weiter Spocht machen, weiter mein hyperaktives Nervhirn beruhigen, Wohnsituation noch eine Weile aushalten und dann hoffentlich endgültig verbessern, im halb-neuen Job dafür sorgen, dass da nicht alles in alte Muster zurückfällt. Rollenspieltechnisch mehr neue Sachen ausprobieren, besser spielen, vielleicht mal wieder was leiten. Mehr lesen. Irgendwo Urlaub machen, wo es warm ist.

So. Das wars.

Ich wünsch euch allen ein wunderbares, fantastisches, erfolgreiches, friedliches und gesundes Jahr 2018!

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Jahresrückblick: Das war 2015

Es ist Silvester! Und da noch ein wenig Zeit ist, ehe ich mich auf den Weg zu meiner DSA-Runde mache, um traditionell mit selbiger zu feiern, schreib ich nochmal den üblichen Jahresrückblicksfragebogen. Dieses Jahr habe ich mich immerhin an meinen Vorsatz vom letzten Jahr gehalten, an Silvester nicht wieder so einen irrsinnig aufwändigen Nachtisch zu machen, daher backe ich gleich noch Brownies und Chai-Kekse und gut ist.

Ja, das Jahr 2015 … es war schon recht spannend und ich habe viel erlebt und gemacht. Vermutlich deshalb, weil ich seit April ja nur noch 4 Tage arbeite und seitdem in meiner Freizeit auch mal ansatzweise etwas anderes machen möchte als schlafen und fernsehen. Es ist schon krass, wie sehr einen die Arbeit auslutscht und wie viel mehr Energie ich habe, seit ich nen Tag weniger da hin muss. Sehr zeitintensiv und auch sehr schön war natürlich die Arbeit am Abenteuer, da schrieb ich ja neulich schon drüber. Ansonsten hab ich dieses Jahr viele Dinge mitgenommen, die tollerweise in Hamburg stattfanden – die Lesung von George Martin, das Konzert von Florence and the Machine, die Tour von Serdar Somuncu … da waren viele schöne Momente dabei. Außerdem war ich wieder auf einigen Conventions, unter anderem auch auf der ersten German Comic Con.

Ansonsten war ich viel draußen, ein Spaziergang durch den Park ist inzwischen fester Bestandteil meiner freien Tage, ich war auch ein paar Mal an der Ostsee, das war alles sehr schön. Nicht dass es vor dem PC nicht auch schön wäre, aber so ein wenig „draußen“ ab und an tut doch ganz gut.

Blogmäßig hätte ich gerne mehr gemacht, es gab ja doch leider immer wieder lange Pausen, und das Schreibblog liegt ganz darnieder im Moment, weil ich nicht dazu kam. Ich hoffe, dass sich das auch wieder ändert.

Danke jedenfalls an alle, die hier regelmäßig mitlesen und kommentieren! 🙂 Ich wünsch euch nen guten Rutsch in ein tolles neues Jahr 2016!

So, und nun folgt noch der übliche Fragebogen.

Das Jahr 2015

Zugenommen oder abgenommen?
Soweit ich es einschätzen kann: Im ersten Halbjahr zu, im zweiten dann eher ab.

Haare länger oder kürzer?
Länger, da ich es dieses Jahr wieder nicht zum Friseur geschafft habe. Aber sie nerven mich schon wieder ein wenig, also kommt demnächst wohl wieder mal was ab.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Dieses Jahr musste ich zum Optiker, weil meine Brille runterfiel und ein Glas zerkratzt war. Daher weiß ich nun, dass ich in den letzten 10 Jahren tatsächlich nur ein ganz klein wenig mehr kurzsichtig geworden bin als ich es vorher war.

Mehr Kohle oder weniger?

Weniger, da ich seit April ja nur noch 80 % arbeite. Am Ende des Monats hab ich zwar die selbe Geldmenge zur Verfügung, dafür musste ich aber leider meine Gesangsstunden aufgeben.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Hmmmm. Sehr viel für den Urlaub und ab und an fürs Essen gehen, ansonsten hat sich nicht viel geändert.

Der hirnrissigste Plan?
Da fällt mir nix ein.

Die gefährlichste Unternehmung?
Keine Gefahr dieses Jahr.

Mehr Sport oder weniger?

Mehr! Dass ich das nochmal schreiben würde. Aber ich war regelmäßig spazieren und hab im November wieder angefangen zu schwimmen.

Die teuerste Anschaffung?

TÜV + Inspektion + neue Winterreifen für mein Auto.

Das leckerste Essen?

Das Essen im Boutique Hotel Yöpuu in Finnland, das bei dem tollen kleinen Italiener hier um die Ecke, den ich dieses Jahr erst entdeckt habe, und im Tschebull wars auch fein.

Das beeindruckendste Buch?

„The Ocean at the End of the Lane“ von Neil Gaiman – nicht, dass die Auswahl groß war, denn ich habe leider unglaublich wenig gelesen.

Das enttäuschendste Buch?
Die „Hunger Games“-Trilogie. Was für ein Käse, vor allem Band 3.

Der beste Film?
Obwohl ich auch die Marvel-Filme des Jahres (Antman und Avengers: Age of Ultron) sehr gut fand, ist es wohl doch Star Wars: The Force Awakens.

Liebste Serie?
Agents of SHIELD.

Der beste Theaterbesuch?
Serdar Somuncu in der Alstersporthalle.

Die beste Musik?
Das neue Florence and the Machine-Album.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
… dem Herrn Mitbewohner und ihrer Majestät der Katze.

Die schönste Zeit verbracht mit… ?
…der DSA-Runde und dem Herrn Mitbewohner.

Vorherrschendes Gefühl 2015?
„Are you fucking kidding me?“

2015 zum ersten Mal getan?
Nordlichter gesehen. Nördlich des Polarkreis gewesen. Fahnenkorrektur. Ein Abenteuer veröffentlicht. Eine Rechnung im eigenen Namen geschrieben.

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Auf einem großen Konzert gewesen. Schwimmen gegangen. Einfach so am Meer gewesen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Migräne. Pegida-Män. Unnötiger Stress.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selbst davon, mehr zu schreiben. Hat so semi-toll geklappt.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Der Herr Mitbewohner hat sich glaube ich ziemlich über die Hans-Zimmer-Karten gefreut, die ich ihm zu Weihnachten geschenkt habe.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
War viel Tolles bei.

Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Keine Ahnung.

Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Keine Ahnung.

2015 war mit 1 Wort…?
Aktiv.

Vorsätze für 2016?
Mehr bloggen, mehr schreiben, mehr lesen, weiter rumschwimmen und rumlaufen.

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Wie Weihnachten war

Eigentlich wollte ich noch vor Weihnachten einen Artikel schreiben und allen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch wünschen. Dann kam mir aber so einiges dazwischen und ich bin nicht mehr dazu gekommen. Deshalb jetzt: Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gerutscht. Möge es für jeden von euch ein tolles Jahr werden!

So. Was hab ich noch so getan? Vor Weihnachten: Letzte Geschenke besorgen, Weihnachtskarten basteln, Weihnachtspost verschicken, mit meinem Auto zum Gutachter eiern, weil mir jemand beim Einparken reingefahren ist (zum Glück nichts Schlimmes passiert), für die Fahrt bei meinen Eltern packen, diversen Kram für den Nandurion-Adventskalender schreiben, im Büro noch tausend wichtige Dinge zu erledigen versucht. Letzteres hat mal so gar nicht funktioniert. Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten musste ich nach 1,5 h wieder nach Hause fahren, weil mich wieder mal ein besonders schöner Migräneanfall inklusive Übelkeit ereilt hat. Nachdem ich dann bis 15 Uhr geschlafen hatte, ging es wieder, aber schön ist anders. Und all die Akten, die noch auf meinem Schreibtisch lagen, muss ich nun auch im neuen Jahr bearbeiten. Narf.

Am 22.12. ging es dann ab auf die Autobahn und zu meinen Eltern. Die Fahrt war total scheiße, es schneite und regnete abwechselnd, nix ging voran und ich habe geschlagene 8,5 Stunden gebraucht (normal sind so 5-6). Danach war ich komplett hinüber. Am 23. hab ich dann erstmal ausgeschlafen, dann waren wir nachmittags in einem Schuhladen. Ja, das ist eine Erwähnung wert. Ich hasse ja Schuhe kaufen wie sonstwas und wenn ich alleine losgehe, finde ich auch nie welche. Aber meine Mutter hat anscheinend das magische Schuh-Finde-Gen oder sowas. Jedenfalls kaufte ich innerhalb von 10 Minuten ganze 3 Paar Schuhe, und das in einem winzigen Laden in dem kleinen Kaff, in dem ich zur Schule gegangen bin. Für den Laden wars auch gut, die Geschäfte in der Stadt hatten am 23. (war ja ein Sonntag) alle geöffnet und wir waren die ersten Kunden des Tages… Danach ging es noch auf den Weihnachtsmarkt. Das Wetter war zwar nicht so doll, aber der Regen hörte sogar für ein Stündchen auf. Wir aßen leckere Dinge und ich kaufte mir einen Ring und eine Kette. Schon auf dem Weihnachtsmarkt ging aber irgendwie das über die ganzen Feiertage nicht enden wollende Gezanke zwischen meinen Eltern wegen des Mittagessens am 2. Feiertag los. Mein Vater und ich hatten beschlossen, an dem Tag für meine Mutter und meine beiden Omas zu kochen. Und nun wollte mein Vater möglichst, dass sich alle anderen da raushalten und meine Mutter wollte uns halt doch irgendwie helfen. So ging es dann bis zum 26. mehrmals täglich hin und her. Sie machte Vorschläge, was wir wie machen könnten (ok, selbst ich war irgendwann ein wenig genervt, aber es war ja nur nett gemeint), er watschte selbige ab (in absolut unangemessenem Tonfall, was er leider so gut wie immer tut). Aaaaaanstrengend. Das ging wirklich 3 Tage lang so. Das Essen selber ist dann übrigens echt gut geworden und das Kochen lief auch gut ab. Die Weihnachtsfeierlichkeiten waren wie immer, es war auch ganz nett, auch wenn ich meinen Vater ein paarmal angeraunzt habe, wenn er wieder völlig unmögliche Dinge von sich gab…seufz.

Blöderweise habe ich es auch noch geschafft, am 23.12. den Rechner meiner Eltern zu schrotten. Sozusagen kaputtrepariert. Das Ding war arschlangsam, was vermutlich an den 17 Millionen Dateien auf der Windowspartition und den vielen überflüssigen Programmen im Autostart lag. Aber, wichtige Erkenntnis: Komprimieren ungleich defragmentieren.  Und wenn man die Windowspartition komprimiert, geht der Rechner nimmer an. Gah. Danach darbte ich internetlos vor mich hin und bettelte gelegentlich meinen Schwager um seinen Laptop an oder ging kurz mit dem Smartphone meiner Schwester online. Seit Weihnachten bin ich dann doch der Meinung, dass so ein Smartphone ja schon toll sein kann… 😉 War jedenfalls nervig. Nicht, dass ich bei meinen Eltern stundenlang online sein wollte, aber mal wenigstens ab und an ne Viertelstunde gucken zu können, was der Rest der Welt so macht (und sich gegebenenfalls mal über die Familie auskotzen zu können…) wäre schon gut gewesen. Ging dann ja auch mit geliehenem Laptop, aber am Anfang war es schon echt doof. Irgendwie isses bei meiner Familie halt immer so, dass man sich zwar schon unterhalten kann, aber alle Dinge, die mich wirklich interessieren, sind Sachen, mit denen da keiner was anfangen kann. Das ist immer etwas blöd. Natürlich war es trotzdem schön, die Familie mal wieder gesehen zu haben. Und es gab auch nette Sachen, z. B. gehen wir jedes Jahr am 1. Feiertag ins Kabarett und das war dieses Jahr wieder richtig gut. Auch die traditionelle Mensch-äger-dich-nicht-Partie am Heiligabend nach dem Essen war wieder sehr lustig. Aber es ist halt doch nicht so meine Welt, dieses ganze Dorf da und die (nicht mit mir verwandten) Leute dort. Insofern war ich dann schon ganz froh, als ich wieder in Hamburg war. Auch wenn ich doch etwas sehr lachen musste, als ich über die Elbbrücken fuhr und vor mir auf einmal ein fetter Regenbogen war, dessen Ende genau auf die Ausfahrt zeigte, an der ich immer abfahre.

Die nächsten Tage waren dann die Kompensation der Unternerdisierung: 3 Tage am Stück DSA gespielt und dann ein sehr nerdiges Silvester gehabt. Ich habe mit meiner DSA-Runde gefeiert und wir haben…tja – über DSA geredet, das DSA-Jahr 2012 ausgewertet (dazu schreib ich nochmal was), DSA-Tabu gespielt und dann noch DSA-Wer-bin-ich gespielt. Zwischendurch gab es leckeres Essen und ein bisschen was zu trinken. War sehr nett und relativ ruhig, aber ich muss an Silvester eh nicht feiern oder mich gar unter das bölllerwerfende grölende Volk begeben.

Inzwischen ist schon wieder Arbeiten angesagt. Ich bin so müde, als hätte ich keinen einzigen Tag freigehabt. Okay, könnte auch daran liegen, dass ich gestern noch netten Besuch hatte, mit dem der Herr Mitbewohner und ich einen sehr schönen Spieleabend verbracht haben. Schon wieder Tabu 🙂 Und „Es war einmal“, auch ein sehr schönes Spiel.

Mal sehen, was das neue Jahr bringt. Wenn ichs schaffe, kommt noch ein Jahresrückblick. Mal schauen.

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