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Mehr Meer

Am Ostermontag waren der Herr Mitbewohner und ich mal wieder an der Ostsee – das Wetter war zwar nicht so toll, aber am Meer ist es ja immer schön. Man sollte allerdings nicht auf der Hälfte der Rückwegs sowas sagen wie „ach guck mal, es hat ja gar nicht groß geregnet“, dann könnte es nämlich sein, dass sofort Sturm und seitwärts fliegender Regenguss auf einen herniederfällt.

Hier ein paar Bilder:

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2016-03-28 15.36.23(Mit Schwänen!)

So. Und mehr heute nicht, ich muss Dinge tun.

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#12von12 im November 2015

Gestern war der 12. des Monats, und somit wieder Zeit für 12 Fotos vom Tag. Die ganze Sammlung findet man hier.

Wie es der Zufall wollte, war ich schon wieder am 12. des Monats im Urlaub und konnte so eine Mischung aus nerdigem Rollenspielzeugs im Ferienhaus und tollen Strandfotos schießen.

Morgens also … äh … so gegen 14 Uhr, nachdem ich am Tag zuvor bis 7 Uhr wachgewesen war, wankte ich aus dem Bett und in unser Ferienhaus-Wohnzimmer. Auf dem Tisch lag noch die Battlemap des letzten Abends nebst einigen Heldenfigürchen:

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Normalerweise hasse ich ja Bodenpläne und solche langwierigen Kämpfe mit Figuren, aber meine Dänemark-Gruppe steht leider total drauf und wollte mehrheitlich damit spielen. Schnarch. Das Ding unten links ist übrigens kein Riesenpenis, sondern ein Feuerwühler, der uns angegriffen hat (so eine Art riesiger, brennender Wurm).

Trotz der Jahreszeit war das Wetter echt gut in der Woche, zwei Tage hatten wir richtig Sonne und um die 15 Grad. So auch gestern – also erstmal nen Kaffee im Freien trinken.

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Die Schaukel gehörte auch zu unserem Ferienhaus, was ein tolles Außengelände hatte und überhaupt sehr schick war. Aber wir waren ja zum Rollenspielen da, daher hingen wir die meiste Zeit halt doch auf dem Sofa. Und konsumierten so einiges an Getränken:

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Die Woche Rollenspiel-Urlaub ist ja auch die quasi einzige Zeit im Jahr, wo ich mal nennenswert Alkohol trinke und seltsamerweise vertrage ich ihn dort auch viel besser. An einem Abend hab ich drei Martini getrunken – das ist so viel wie für andere Leute ne halbe Flasche Schnaps :p .

Das Häuschen nochmal von außen:

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War diesmal wirklich sehr luxuriös, zumal wir mit 7 Leuten in einem Haus für 12 Personen waren.

Wenn man so spät aufsteht und noch was vom tollen Wetter haben will, muss man sich regelrecht beeilen, noch vor dem Sonnenuntergang aus dem Haus zu kommen. Also schnell ins Auto und an den Strand von Lakolk gefahren … gerade rechtzeitig zu einem wunderschönen Sonnenuntergang.

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Der Strand ist übrigens riesig. Riiiiiesig. Superlang und so breit, dass man erst mal mit dem Auto ein Stück ans Wasser heranfahren muss, wenn man nicht eine halbe Stunde zu Fuß unterwegs sein will. Zur Verdeutlichung: Kleine Lena, großer Strand.

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Ich habe sehr viele Fotos gemacht, es war einfach ein unglaublich toller Anblick. Hier noch eins:

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Dann ging es zurück ins Haus und nochmal in den Pool. Ja, den POOOOOOL! Den hatte das Haus nämlich auch noch und der war wirklich super und groß genug zum Schwimmen. Was ich auch tatsächlich jeden Tag getan habe, hurra. Hier ist noch die Abdeckung drauf, aber so etwa sah das aus:

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Nach dem Abendessen ging es dann ans Spielen und da es der letzte Abend war, haben wir statt DSA mal wieder was Neues ausprobiert, nämlich das Star Wars – Am Rande des Imperiums – Einsteigerset. Erstmal die Qual der Wahl zwischen den verschiedenen Archetypen …

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Am Ende wurde es dann die oben liegende Kopfgeldjägerin, die mir auch sehr viel Spaß gemacht hat. Vor allem mit Martini und Pralinen dazu:

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Das Würfelsystem fand ich irgendwie merkwürdig. Einerseits ganz cool, andererseits hat unser SL die verschiedenen Bedeutungen der Erfolgs- und Misserfolgssymbole weggelassen (was vermutlich für den Einstieg nicht so übel war, aber halt dieses Element nicht auch mit vorstellte). So hatten wir am Ende quasi nur Erfolge und Misserfolge, so dass mans theoretisch auch mit Ubiquity hätte spielen können. Anyhoo. Aber lustig sehen sie aus, die Würfel:

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Das Einsteigerset ist ansonsten wirklich sehr hochwertig gemacht, mit tollen, farbigen Charaktermappen, mehreren farbigen Handouts (Stadtplan, Cantina, Raumschiffgrundriss) und die Auswahl der Charaktere sowie deren weitere Hintergrundgeschichte ist super und bietet noch jede Menge Plothooks für weitere Abenteuer, auch wenn das wohl aus Zeitgründen schwer wird, nochmal weiterzuspielen. Und es war ja auch der letzte Abend – was auch hieß, dass das Essen wegmusste. Daher: Hilfe, eine Wurst-Käse-Platte bedroht die Stadt!

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Wir spielten dann so bis 1.30 Uhr, schnackten noch bis 3 und dann fiel ich ins Bett … und konnte nicht schlafen, weil ich einen verdammt üblen Ohrwurm von der Cantina-Musik hatte…

Inzwischen bin ich nun wieder daheim. Und muss jetzt mal ganz dringend Fallout 4 antesten …

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Mein erster freier Freitag

Damals so im Februar oder Anfang März, als ich mich mit dem Gedanken trug, bei meinem Chef nachzufragen, ob ich weniger arbeiten kann, geisterte natürlich auch die Frage durch meinen Kopf, wie das dann letztendlich aussehen würde mit weniger Wochenstunden. Theoretisch hätte es ja auch auf 3 volle und 2 halbe Tage hinauslaufen können. Oder 5 Tage mit 6 Stunden. Oder so. Letztendlich habe ich natürlich gehofft, dass ich einen Tag komplett frei haben werde, denn 5 kürzere oder 2 halbe Tage hätten immer noch bedeutet, einige Stunden im Büro zu sitzen und den Fahrtweg dorthin zu haben. Und beides bedeutet Stress. Insofern war ich dann sehr froh, dass es in der Tat ein komplett freier Tag wurde und der dann auch freitags ist. (Und ich hoffe gerade sehr, dass mir nicht der Berufsschulplan vom nächsten Azubi das Ganze zerschießt, denn die Berufsschule ist umgezogen und ich hab keine Ahnung, ob sich dadurch auch die Schultage ändern. Habe ich schonmal erwähnt, wie ätzend es ist, in so einer kleinen Klitsche zu arbeiten, wo jeder freie Tag und jede Abwesenheit genau abgesprochen werden muss, weil bei 2 fehlenden Leuten von insgesamt 3 Mitarbeitern dann echt Polen offen ist?)

Anyhoo. Letzte Woche war es nun also soweit und ich musste freitags nicht arbeiten. Es war sehr surreal, am Donnerstag allen ein schönes Wochenende zu wünschen. Ehrlich gesagt hat sich das jetzt auch fast eher wie ein Tag Urlaub angefühlt als ein regelmäßig stattfindendes Ding. Aber ich werd mich schon noch dran gewöhnen.

Als ich jedenfalls im März darüber nachdachte, wie es denn nun wäre, einen Tag freizuhaben, kamen mir natürlich die Gedanken, was ich dann alles machen könnte. Ausschlafen, natürlich. Aber auch sowas wie vormittags in Ruhe auf den Wochenmarkt gehen. Ohne den „bin müde und hungrig“-Zeitdruck was kochen. Und: Ans Meer fahren.

Ans Meer fahren bzw. am Meer sein ist für mich immer etwas Tolles. Ich liebe Wasser, ich liebe das Meer, ich bin gerne dort. Und das auch gar nicht zwangsläufig in Kombination mit Schwimmen und Hitze und so, sondern auch gerne im Winter oder im Herbst, wenns stürmt und düster ist. Eine der schönsten Dinge, die ich gesehen habe, war die zugefrorene Ostsee vor einigen Jahren. Meer ist immer schön und eindrucksvoll und ich wäre gerne öfter da. Dabei wohne ich ja nun schon in Hamburg und man schafft es von mir zu Hause in etwa 50 Minuten an die Ostsee. Aber wann hat man schon mal Zeit, einfach da hinzufahren? Jedenfalls versprach ich mir mehr oder weniger selbst: Wenn das mit der Vier-Tage-Woche klappt, fahre ich am ersten freien Tag endlich mal wieder ans Meer.

Und das habe ich dann auch getan.

2015-04-17 13.27.05Wie man sieht – das Wetter war großartig am Freitag. 15 Grad, Sonne, ein bisschen Wind. Das war echt toll.

Ich hatte erst überlegt, nach Surenburg in der Nähe von Kiel zu fahren, allerdings las ich dann im Blog von Herrn Buddenbohm von dessen Ausflug zum Brodtener Ufer. Das ist – und ich wusste vorher gar nicht, dass es das gibt – ein 4 km langes Stück Steilküste zwischen Niendorf und Travemünde. Und da gibt es einen Wander-/Radweg auf der Steilküste längs, wo man dann die ganze Zeit aufs Meer gucken kann.

Das ist wirklich sehr sehr, schön da. Ich bin nach Niendorf gefahren, habe tatsächlich einen kostenlosen Parkplatz gefunden und bin dann über den Strand erstmal bis zum Anfang dieses Weges gelaufen. Wobei ich den Aufstieg hoch auf die Steilküste erstmal nicht gefunden habe und dann so lange am Strand rumgelaufen bin, bis ich einen Aufgang nach oben gefunden habe, der so aussah, als könnte ich als unfittester Mensch der Welt da hochkrauchen. Ging dann auch, wenn auch zwischendrin auf Händen und Knien und so ziemlich in der Mitte kriegte ich einen ziemlichen Schwindelanfall von diesen dämlichen Medikamenten. Aber da habe ich dann einfach eine Weile herumgestanden (beobachtet von einem ca. 8-jährigen Jungen, der sich vermutlich fragte, warum die dicke Frau da so mühsam den Berg hochkriecht) und dann gings wieder. Und dann habe ich einen Spaziergang auf dem Weg da gemacht. Die Seite landeinwärts ist übrigens auch sehr schick bei dem Wetter:

2015-04-17 14.20.21Das einzige, was diesem Weg irgendwie gefehlt hat, war so ein kleines Büdchen, an dem man Wasser kaufen kann. Alter, war ich durstig! Aber das Brodtener Ufer ist tatsächlich eher ziemlich unberührt und untouristisch, was ich eigentlich auch sehr schön finde.

Schließlich spazierte ich dann zurück nach Niendorf, aß dort noch ein Eis und ein Fischbrötchen, trank endlich was und machte mich dann nach 3 Stunden Sonne und Meer und Wind ziemlich zufrieden auf den Heimweg.

Fazit: Ein sehr gelungener erster Frei-Freitag und ein sehr schönes Fleckchen Ostseestrand. Da werd ich auf jeden Fall nochmal hinfahren.

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