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#RPGaDay 2016: Frage 4 bis 10

RPGaDAy2016

Nach einem schönen und anstrengenden Wochenende mit Besuch und viel Rollenspiel komme ich jetzt  mal dazu, die nächsten Frage zu beantworten.

Frage 4: Das beeindruckendste, was ein Charakter eines anderen Spielers getan hat?

Das war dann wohl der praiosgefällige Krieger, der sich mit einem stilechten „Lauft, ich halte es auf!“ einem wirklich üblen Monstrum in den Weg stellte. Vor dem die Gruppe eigentlich weglaufen sollte. Aber weil er dann so heroisch war, ist der andere Krieger ihm dann doch zur Hilfe geeilt und mit vereinten Kräften und echt viel Würfelglück wurde das Viech dann tatsächlich besiegt. Aber das konnte der Spieler ja vorher nicht wissen und insofern war es sehr beeindruckend dass sich der Krieger quasi seinem eigenen Tod gestellt hat.

Frage 5: Welche Geschichte erzählt deine Gruppe über deinen Charakter?

Pfhhhhrt. Meinen Charakter? Ja, welchen denn von den ungefähr 10, die ich regelmäßig spiele?

Mein Antimagier hatte ungefähr 5 Jahre lang den Spitznamen „Corvinus der Nutzlose“, weil … naja, Antimagie halt. Inzwischen kann er so einiges und hat nach dem Oron-Aranien-Krieg, wo er wirklich einiges gerissen hat, jetzt den versöhnlichen Namen „Corvinus der nicht mehr ganz so Nutzlose“ erhalten.

Über meine Agentin erzählt die Gruppe meist die leicht verstörenden Dinge, die sie getan hat. Sie ist mal nach nem Kampf mit dem Kopf eines erschlagenen Feindes in der Hand über eine Waldlichtung getanzt, weil ihr Kriegstrauma voll durchschlug. Das wird ihr wohl ewig nachhängen.

Über meine Schreiberin in der Lamea-Kampagne: Vermutlich die Geschichte, wie sie sich beim ersten Einsatz ihrer neuen tollen Dolche selbige in den Arm rammte und aufgrund der Tolligkeit der Waffe gleich mal kampfunfähig zu Boden ging. Oder wie sie beim Einbruch die Kletternprobe verpatzte, schreiend über die Mauer fiel und den heimlichen Abgang ruinierte.

Bei meiner Thorwaler Skaldin wäre es vermutlich eine der 17 Geschichten, wie sie fast gestorben ist, weil sie unter Missachtung aller Vorsicht unbedingt sich freiwillig von einem Geist besetzen/mit Blutmagie das Artefakt wieder aufladen/im Schneesturm bei Minusgraden draußen sitzen und auf eine Vision warten/ähnlich schlaue Dinge tun musste. Die Runjas wollten es.

So, das ware jetzt 4 Beispiele der am meisten gespielten SC aus den letzten Jahren, das muss reichen. Ansonsten gilt: „Woah, der NSC ist so geistig kaputt, das könnte ein SC von Lena sein.“ (Übertreibungen. Alles Übertreibungen.)

Frage 6: Was ist das Tollste, das eine Spielgruppe für ihre Community getan hat?

Ich verstehe die Frage nicht so richtig, ehrlich gesagt. Meint vermutlich sowas wie die Organisation von Cons oder Rollenspielvereinen oder keine Ahnung? Da kenne ich allerdings keinen persönlich, der sowas macht – und auch da bezweifle ich, dass die ganze Spielrunde der jeweiligen Organisatioren beteiligt ist.

Frage 7: Welcher Aspekt des Rollenspiels hat die größten Auswirkungen auf dich?

Das Charakterspielen mit allem, was damit zu tun hat. Ihr wisst schon. Das Drama. Die FEELs.

Frage 8: Hardcover, Softcover, Digital? Was bevorzugst du?

Digital mag ich nicht wirklich. Ich kanns schlicht nicht lesen, ohne Augenschmerzen und Kopfweh zu bekommen, weder am PC noch auf dem Ebook-Reader. Ich hab mir sogar ein paar Sachen, die ich spannend fand, mal als PDF zugelegt – führt aber nur dazu, dass es dann ungelesen auf meinem Rechner rumliegt, weil es mir zu anstrengend ist, es auf dem Bildschirm zu lesen.

Bei Hardcover oder Softcover bin ich relativ leidenschaftslos – tendenziell sieht Hardcover besser aus, hält länger und man kanns besser ins Regal stellen. Aber Softcover wäre nun auch kein Grund, das Produkt nicht zu kaufen.

Frage 9: Was gehört für dich, vom Spiel selber abgesehen, zu einer perfekten Spielsitzung?

Bequeme Sitzgelegenheiten (und damit meine ich Sofas und Sesssel. Leute, die Rollenspiel am Esstisch und auf Stühlen machen, kann ich echt nicht verstehen), großer Tisch, ein bisschen Fresskram, lecker Pizza/Gyros/Indisch/Thaifood in der Essenspause, Zeit vor dem Spiel noch etwas zu labern. Sitzungslänge: So lang, dass man auch wirklich reinkommt, also gerne ab 6 Stunden aufwärts. Katzen auf dem Spielsofa sind auch immer gut, auch wenn sie manchmal für Ablenkung beim Spiel sorgen 😉 . Achja: Ausgeschlafen sein und kein Kopfweh haben ist auch wichtig.

Frage 10: Was war die überraschendste Wendung, die du ingame je erlebt hast?

Pfuuuuuh. Da war in 13 Jahren so einiges bei. Sehr nett war z. B. im Auftakt der Lamea-Kampagne die Enthüllung des tatsächlichen Starthafens und der Schiffe. In der Königsmacher gibt es gleich mehrere sehr überraschende Sachen, die mir einfallen, aber die kann ich ja nicht schreiben, ohne total zu spoilern. Ich mag jedenfalls überraschende Wendungen sehr gerne und hasse deshalb ja auch Spoiler wie die Pest.

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Neulich beim Rollenspiel, Teil sonstwas

Schon mehrere angefangene Blogeinträge liegen hier herum, aber ich komme gerade absolut nicht dazu. Nach Weihnachten vielleicht – aktuell weile ich noch bei der Familie und habe keine Zeit, stundenlang zu bloggen 😉 .
Daher gibt es heute mal wieder ein paar neue Rollenspielsprüche – wieder aus der Königsmacher-Kampagne.

Achtung, es sind ein paar kleinere bis mittelgroße Spoiler zum Kapitel „Fragen des Glaubens“ enthalten!

Die Helden:
Josempe di Vindest, Schwertgeselle aus Vinsalt und Horasier, wie er im Buche steht
Dartan von Vinsalt, Magier der CCC
Abujin, Ritter des Buskur, maraskanischer Schwertgeselle
(Alirech Affendosa, sein semi-zahmer Zirkusaffe)
Geraldine von Bröckling, darpatische Adlige im Exil – zumindest scheinbar

Unser fünfter Mitstreiter, der zwergische Söldner Grumbolosch, hat die Gruppe verlassen (weil sein Spieler ans andere Ende Deutschlands gezogen ist).
S3: *schaut auf den Bogen des Affen* „Tja, der Affe hat immerhin genauso viel Charisma wie der Zwerg.“

Die Gruppe trifft nach längerer Zeit wieder zusammen und ist bei einem Adligen eingeladen.
SL: „Wie viel Loyalität hat denn der Affe inzwischen?“
S2: „Hoffentlich genug, um nicht auf den Gastgeber zu urinieren.“

Unterwegs Richtung Goldfelsen:
S2: „Hey, ich hab ne gute Idee für eine Rum-Marke: Cäptn Goldfels!“

S1: „Wir brauchen einen Geweihten.“
S4: „Genau … oder einen Weltuntergangspropheten … irgendwas mit Robe halt.“

Die Helden betreten die frisch ausgerufene Nandusrepublik in Sibur.
Am Stadttor werden die Regeln, Gesetze usw. der Stadt erklärt.
Abujin: „Ich verstehe. Es ist ein sehr freier Kontrollstaat.“

Von der Idee, dass alle Waffen am Stadttor abgegeben werden müssen und man stattdessen einen Abholzettel mit einer Nummer bekommt, ist er hingegen alles andere als begeistert.
Abujin: „Na toll … und dann greift mich einer mit einer 8 an und ich pariere mit meiner 25 oder was?“

S1: „Diese Waffe wurde bei den Erzzwergen im … Erzgebirge geschmiedet!“
SL: „Äh, bitte was?“
S4: „Ich wünschte, in 18 Jahren im Erzgebirge hätte ich da einen Zwergen gesehen …“

Die Helden hören Gerüchte über Zahlungsschwierigkeiten beim Bankhaus Bosparan.
S4: „Ich hoffe, das wird jetzt nicht der Teil der Kampagne, in dem wir die europäische Bankenkrise simulieren.“

Dartan kümmert sich in Sibur für einige adlige Bürger um Klagen gegen die Stadt, weil diesen Gegenstände weggenommen wurden.
Dartan: „Und wenn noch etwas ist, hier habt Ihr meine Karte. Ich helfe gern weiter.“
SL: „… you better call Dartan.“

SL: „Ich kannte ihn bereits, bevor wir uns begegnet sind.“

Dartan beim Versorgen von Verletzten: „Ich habe schon oft Verwundete verletzt!“

Die Helden sind mal wieder dem Tod gerade so entronnen.
„Das ist hier eine Nandusrepublik, Golgari hat hier keinen Zutritt.“
„Kein Anschluss unter diesem Raben.“

S1: „Meister, was wolltest du sagen?“
SL: „Ich … weiß es nicht mehr. Ihr habt so lange Müll gelabert, dass ich es vergessen habe.“

Diskussionen darüber, ob man vielleicht doch die andere Partei im Thronfolgekrieg hätte wählen sollen.

Josempe: „Timor darf nicht kompetent sein! Das würde heißen, dass ich mich womöglich geirrt habe!“

Josempe schafft als einziger die Heilkunde-Seele-Probe.
S4: „Wendet Euch einfach an unseren Psychologen, Josempe Domian di Vindest…“

SL: „Die Vögel fliegen langsam gen Süden.“
Josempe: „Na toll, jetzt laufen selbst die schon zu Timor über…“

SL nach einer gelungenen Sinnesschärfe-Probe: „Da vorne ist ein Hinterhalt.“
S1-S4: „SCHON WIEDER?“

SL: „Wenn du nicht nach Sibur kommst, kommt Sibur eben zu dir.“

Dartan: „Ich habe noch ein paar Tricks in meinem Stab … das klang jetzt seltsam.“

Die Spieler diskutieren outgame über das Frevlergewand.
„Es heißt ja auch, dass es vielleicht mehr als 12 Teile hat, weil es ja neben den Erzdämonen noch andere mächtige Dämonen gibt.“
„Du meinst, es gibt noch sowas wie den Hello-Kitty-Button der Aphasmayra?“

SL: „Wie heißen gleich noch diese Leute im Horasreich, die immer auf Duelle aus sind?“
S3: „Idioten?“

„Viele Leute im Horasreich sehen horasisch aus!“

Abujin: „Ich mag diese Würgeschlange. Sie ist sehr maraskanisch. Tarnen, täuschen, würgen, töten, essen.“

S2: „Wir tun das, was wir am besten können: Kleine Krisen lösen.“
S1: „Und große erschaffen.“

„Die von Ilmensteins sind unheimlich. Vielleicht sollten wir ausprobieren, was passiert, wenn man sie nach Mitternacht füttert.“

Geraldine: „Boah, ist das alle kompliziert. In der Wildermark kann man wenigstens wen erschlagen, und unter dem nächsten verkrüppelten Baum verscharren und damit hat sich die Sache.“

SL: „Der Herzog von Grangor hat sehr viel Gewicht im Kronkonvent.“
S4: „Und sonst auch.“

Die Helden bereiten sich auf eine Gerichtsverhandlung vor.
S2: „Wir benutzen Alirech einfach für die Wookie-Taktik. ‚Und wenn DIESER AFFE nichts damit zu tun hat…‘“

„Sie hat Bibliomantie betrieben.“
„Das ist wie Nekromantie, nur mit Büchern.“

„Was macht noch die Grangorer Akademie gleich?“
„Geisterbeschwörungen und Illusionen.“
„… sie sind der Aquaman unter den Akademien.“

Josempe: „Ich wollte noch sagen-„
Abujin: „Wehe, jetzt kommt ein ‚aber‘!“
Josempe: „Nein, nein. … Aber ..“
Abujin: „Ich brauch nen Fehdehandschuh.“

Josempe: „Ich nehme mir natürlich keinen Strick! Wenn, dann werde ich mich standesgemäß erschießen!“

Josempes Bart ist in einem Brand sehr stark beschädigt worden. Er versucht, Dartan zu wiederherstellenden Maßnahmen zu überreden.
Josempe: „Man kann doch magisch auch Gliedmaßen wieder anwachsen lassen.“
Dartan: „Ja. Aber nein Josempe, ich werde nicht einen permanenten Teil meiner Astralkraft für deinen BART opfern!“

„Wir schnappen uns den Allzweck-Novizen.“

„Ich glaube nicht, dass Nepolemo ya Torese hier ist, weil seine Katze entlaufen ist…“

„Und dann gibt es ja noch die Connetablia Vetera, die sich um die Kronstraßen kümmert.“
„Alarm für CV XI – die Kronstraßenpolizei!“

Die Helden brauchen Söldner, um ein Dorf zu verteidigen, und überlegen, wo sie so schnell welche auftreiben. Zwar ist das Winterquartier der Bandiera Bianca in der Nähe, doch die hat ihren Preis.
S4: „Was haben wir? 164 Dukaten? Dafür können wir vermutlich eins der Pferde der Bandiere Bianca einmal um den Block reiten…“

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Neulich beim Rollenspiel, Teil 345…

Eigentlich könnt ich ja mal wieder lustige Sprüche bloggen, dacht ich mir. Also auf:

Aus der Königsmacher-Kampagne:
(Achtung, enthält teilweise Spoiler zum Abenteuer „Die Träume von Bosparan“ (3. Abenteuer aus „Hinter dem Thron“))

Die Helden:
Josempe di Vindest, adliger Schwertgeselle
Dartan von Vinsalt, Magier der CCC
Abujin, maraskanischer Schwertgeselle
Grumbolosch, zwergischer Söldner
Geraldine, darpatische Adlige im Exil

Die Helden zurück in Vinsalt und in ihrem Stammlokal im Hinterzimmer.

SL: „Und am Leuchter hängt immer noch die trockene Rose.“
S4: „Häh? Wieso hängt da ne trockene Hose??“

Wir erfahren etwas über Malomiswasser.
SL: „Es riecht für eine Person nach etwas, was sie sehr, sehr gerne riecht.“
S3, aus tiefstem Herzen und lächelnd: „SPECK!“

Wir überlegen, ob unsere Helden vielleicht vergiftet werden sollen.
S5: „Also, am nächsten Morgen im Ratskeller – es gibt Kukrissuppe mit Tulmadronhäubchen…“

Josempe: „Der Adlerorden hat euch überfallen?“
Grumbolosch: „Ja! Also…4 von denen.“

Man streitet sich mit der Connetablia:

Josempe: „Und bei wem habt ihr die Gefangenen abgegeben?“
Abujin: „Na, bei Inspektor Arschloch da vorne.“

Der besagte Inspektor: „Ich habe jetzt meine Vorgesetzte zu treffen.“
Abujin: „Richtet Ihrem Dickdarm unsere besten Grüße aus…“

Josempe kämpft mit dem korrekten Titel für den Wahrer der Ordnung: „Also, dann gehen wir eben zum Bewahrer der Wahrheit…“

Die Helden sitzen mal wieder in einem Hinterzimmer. Es klopft an der Tür.
Geraldine: „Ich geh mal aufmachen.“ Sie öffnet die Tür.
Der SL macht schmatzende Geräusche.
S5: „…ein Kamel?“

Endlich wissen wir, wonach wir suchen:
S2: „Wir suchen also Sekten mit Insekten.“

Dartan ist im Verschwörerumhang in der Stadt unterwegs.
S2: „Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert…ich bin…DARTAN DUCK!“

Wir kriechen durch einen Abwasserkanal.
Josempe: „Oh bei den Göttern, stinkt das hier drin!“
Abujin: „Tja Josempe, hinter dir riecht es nach Parfüm…“

Geraldine: „Ah, unsere Pläne. Bis wir den Raum betreten, klingen sie immer so gut.“

Die Helden versuchen, sich schnell durch einen Raum mit gefährlichen Substanzen zu bewegen.
SL: „Und ich warne euch vor, ich habe dafür eine Zufallstabelle und ich werde sie benutzen.“
S2: „Ach, YOLO, ich renn los.“

Grumbolosch: „Ich mache mir die Hände nicht schmutzig! Ich hab ne Stangenwaffe…“

Aus der „Jenseits des Horizonts“-Kampagne:

Die Helden:
Fadril Emaneff, Nandusgeweihter und norbardischer Händler
Yidayion, Krieger aus Arivor
Curima, Schreiberin
Yali, bukanischer Haifischjäger

„Er atmet so gut wie ein Fisch in Quecksilber!“

Eine Raiapriesterin bezirzt den grummeligen und wenig hilfsbereiten Magier Fünfstern, damit er mitkommt und uns hilft.

SL: „Sie legt eine Hand an seinen Magierstab.“
S3: „Uh, ich wette, das ist lange nicht mehr passiert…“
S4: „Der Magierstab ist jetzt sicher nicht mehr das einzige an ihm, was hart ist…“

Die Raiapriesterin verzaubert einige Wachen, die sich sehr schnell rahjagefällig zueinanderfinden, damit wir an ihnen vorbeikommen.
Yali: „Ich will das auch können! Ich brauche ihren Stab!“
Curima: „Yali, es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber…das ist ein Optimatenstab, kein Artefakt der Massenkopulation…“

Fadril: „Also, Yali würde ich meine nandusgeweihte Waffe nicht geben.“
S4: „Dann würde Yali vermutlich auch explodieren.“
SL: „Bei Yalis Klugheit glaube ich eher, dann würde Nandus explodieren.

Wir kämpfen gegen eine Optimatin, die ihre Aufmerksamkeit auf den alten klapprigen Magier Fünfstern richtet:

SL: „Sie beginnt, die äußerste Quelle der Tiakool anzurufen.“
S3: „Sooo tot ist Fünfstern nun auch wieder nicht, dass sie ihn schon erheben kann…“

Nach dem Kampf gegen einen Dämon bleibt ein von ihm geformter, riesiger Schmiedehammer am Boden liegen.
Yali versucht unter großer Mühe, ihn hochzuwuchten.
S3: „Was ist los, hat Asgard dich verstoßen?“

Oneshot:

Helden:
Istima-Tonko, mohischer Stammeskrieger
Olimone, waldelfische Kämpferin
Horathio, horasischer Magier aus Bethana/Marineoffizier
Bert, Söldnerin

Vor dem Spiel, outgame: „Das Maultier ist ja auch eher so das Dreirad unter den Pferden.“

Ein Plan wird gefasst: „Wir unterrumpeln die Piraten in ihrem Überschlupf!“

S4: „Wenn hier…dings…Olimulli…?“
S2: „O-li-mo-ne!“
SL: „Ganz einfach, wie Oliven-Anemone.“
S2: „Danke, das war hilfreich…“

Horathio erklärt Istima-Tonko seinen Magierstab: „Das ist wie eine Knochenkeule, nur mit Wissenschaft.“

Ein weiterer Spieler, der an dem Abend keine Zeit hatte, kommt nachts kurz vorm Finale nach Hause und wir überlegen, ob er noch einsteigen soll.
SL: „Also wir haben eine al-anfanisch-mittelreichische Söldnerin, einen horasischen Magier, einen Moha und eine Waldelfe…“
S: „Cool – ich könnte noch mit einem Schneeork dazustoßen!“

Stattdessen übernimmt der Spieler dann einen Zyklopen, mit dem wir uns für den Endkampf verbündet haben und der Steine auf die feindlichen Schiffe wirft.

S2: „Hey…wenn du schon grad den Zyklopen spielst: Können wir dich noch zum Schmieden von ein paar Waffen überreden?“

Istima-Tonko fürchtet sich, dass Olimone ihm sein Tapam stehlen könnte.
„Sie schaut mich immer so an! Sie will mir mein Tapam aussaugen!“
S 4: „Ich muss mir jetzt grad ganz sehr das Wortspiel „Tapam-Bar“ verkneifen…“

Bert berichtet aus ihrem Leben: „Ich hab schon untote Drachen Pferde auskotzen sehen…“

Und aus der Kategorie Outgame…

„…ja, und dann springt Michael Bay hinter dem Kühlschrank hervor und alles explodiert!“

„Der Animatio wirkt auf alles!“
„…außer Tiernahrung“

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Das DSA-Jahr 2012

Nachdem wir an Silvester in meiner einen DSA-Runde unsere wunderbare Umfrage durchgeführt haben, kann ich ja hier nochmal ein wenig über die Ergebnisse labern.

Zuvor ein bisschen Zahlenkram:

In der Runde gab es dieses Jahr 42 Spielabende. Davon hat 41 der Herr Mitbewohner gemeistert (ja, Huld und Jubel und überhaupt!) Von diesen Abenden habe ich 36 mitgespielt, dazu kommen noch 11 Spielabende (8 als Spielerin, 3 als SLin) in der anderen Runde, insgesamt also 47. Was tatsächlich weniger sind als 2011. Das dürfte an der langen Pause liegen, die wir im Mai/Juni hatten.

Also, was wurde gespielt?

  • Ruf der Götter (Botenszenario)
  • Der Schwur des letzten Sultans: Die Erben Nebachots
  • Auf dünnem Eis (Botenszenario)
  • Erben des Throns (Botenszenario)
  • Von Wieseln und Wölfen (inoffiziell)
  • An dunklen Tagen (Teil 2) (inoffiziell)
  • Die Heilige (inoffiziell)
  • Vergessene Tiefen
  • Königsmacher: Der Drache im Winter – Die Gefangenen von Naumstein
  • Königsmacher: Der Drache im Winter – Alte Freunde
  • Königsmacher: Der Drache im Winter – Kupfer und Gold
  • Dunkle Gaben (inoffizielles DZ-Abenteuer)
  • Die Feuer des Winters (halboffizielles Abenteuer mit Anleihen aus Rückkehr des Kaisers)
  • Blütenzauber (inoffiziell)
  • Königsmacher: Die Hunde des Krieges – Die Stunde des Todes
  • Das Ende der Nacht (gemeinsames Finale von Ruf der Götter und Die Erben Nebachots)
  • Vergangene Gezeiten (inoffiziell)
  • Der Schatten des Raben (Jenseits des Horizonts-Kampagne)
  • Der Schatten von Okdragosch (Botenszenario)

Bei der Wahl zum besten Abenteuer 2012 waren sich die Spieler und Spielleiter diesmal ziemlich uneins (letztes Jahr gewann Der ewige Tod sehr eindeutig). Es gab 2 Stimmen für Ruf der Götter, 2 für Die Stunde des Todes, eine für Die Gefangene von Naumstein und eine für Alte Freunde. Ich selber hab für Die Stunde des Todes gestimmt, was niemanden meiner Mitspieler überrascht hat. Das ich ein Stadt-und-Detektiv-Abenteuer nicht schon fast aus Prinzip als bestes Abenteuer des Jahres betrachte, wäre ein Wunder 😉 Und dieses war dazu noch wirklich gut.

Das schlechteste Abenteuer war auch sehr weit gestreut. Hier gab es zwei Stimmen für An dunklen Tagen, zwei für Der Schatten von Okdgragosch, eine für Das Ende der Nacht und eine für Auf dünnem Eis. Letztere ist meine gewesen. Das Abenteuer war mir einfach zu reise- und kampflastig und eine Heerfahrt mit 900 Leuten ist halt so NPC-technisch auch irgendwie doof. Trotzdem stammt skurillerweise meine Liebste Szene 2012 aus genau diesem Abenteuer, das war nämlich der Besuch beim Orakel der drei Klageweiber (die, glaube ich, der SL einfach inoffiziell da eingebaut hat).

Beim besten Abenteuer ever hat sich nicht viel getan, immer noch stehen Reise zum Horizont und Jenseits des Lichts ganz oben auf der Liste.

Bei der „symphatischsten Meisterfigur des Jahres“ gab es eine bunte Mischung: Genannt wurden Comto Ravendosa, Teucras di Solstono und Geron Berlinghan aus der Königsmacher, ebenso Vater Orban, der Vorsteher des Vinsalter Borontempels (wieso auch immer der Spieler den jetzt toll fand *g*), außerdem Wonschensch, unser shingwanischer Feuerteufel aus Jenseits zum Horizont. Bei der „unsymphatischsten Meisterfigur“ ist Arkos Shah vertreten, der einigen Spielern doch zu viel Nachsicht mit seinen (ehemaligen) politischen Feinden hat, außerdem Bruder Golgarion aus dem Vinsalter Borontempel und Deredan Karinor, ein al’anfanischer Gesandte (ebenfalls in Vinsalt). Bei der Kategorie „am besten gespielte Meisterfigur“ sind unter anderem Janna, das etwas andere Schiffsmädchen (aus Jenseits des Horizonts) dabei, über die anderen Figuren verliere ich mal keine Worte, damit ich nix spoilere. Ich selber habe als besten NSC Marena gewählt, die ehemalige oronische Hexe, mit der mein Magier jetzt irgendwie zusammen ist *g* Sollte ich mir Sorgen machen, dass ich diese wie letzte Abstimmung immer einen NSC am besten gespielt fand, der mit einem meiner Helden in der Kiste war? Hm… 😉

Was gabs noch? Achja, den „am liebsten gespielten Helden 2012“. Da überraschte ich mich selber und wählte nicht die Schreiberin und auch nicht die Agentin, sondern meinen Magier. Niemals hätte ich letztes Jahr gedacht, dass ich diese Wahl treffen würde, aber in Die Erben Nebachots hatte er einfach ein paar sehr schöne Momente (und inzwischen nennt man ihn wohl auch Corvinus den nicht mehr ganz so Nutzlosen 😉 ). Leider war bei der Kategorie „coolster Held eines anderen Spielers“ dieses Jahr nicht einer meiner Charaktere dabei (ich bin immer noch traurig). Ich hab mich – wie letztes Jahr – für Fadril, den Nandusgeweihten der Jenseits des Horizonts-Runde entschieden. Ich mag ihn einfach. Auch wenn er immer alles an jeden verkaufen will.

Es gab natürlich noch viele weitere Kategorien, aber falls tatsächlich ein Leser bis hierher durchgehalten hat, will ich ihn nicht endgültig zu Tode langeweilen.

Insgesamt war es ein gutes Jahr, wir haben recht viel gespielt, einige Sachen – wie z. B. die JdF-Nebenabenteuerreihe – abgeschlossen, endlich die Königsmacher angefangen und die Planung so gut hinbekommen, dass tatsächlich im ganzen Jahr nur 4 One-Shots gespielt wurden. Die Königsmacher wird sicherlich auch das nächste Jahr wieder sehr viel gespielt werden, hoffentlich dann auch die Jenseits des Horizonts-Runde. In die haben wir jetzt einen neuen Helden aufgenommen, was bisher auch ganz gut läuft.

Meine persönlichen Ziele für dieses Jahr: Meine Agentin in der Königsmacher noch ein bisschen besser gespielt kriegen und den schmalen Grat zwischen „sie weiß, was sie tut“ und „sie ist eine irre Psychopathin“ noch etwas besser herausstellen *muhaha*. Und natürlich weiterhin alles und jeden an die Wand organisieren, so termintechnisch gesehen.

In diesem Sinne, ich wünsche allen Rollenspielern da draußen ein fantastisches Jahr 2013!

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Neue Sprüche aus der Königsmacherkampagne

Mal wieder die gesammelten Werke der letzten Wochen.
Enthält kleinere Spoiler.

Gruppe:
Josempe di Vindest, Schwertgeselle aus Vinsalt
Dartan von Vinsalt, Magier der CCC
Traviane Geraldine von Bröckling, darpatische Adlige auf Erholungsurlaub – zumindest scheinbar
Abujin, maraskanischer Schwertgeselle (Ritter des Buskur)
Grumbolosch, zwergischer Söldner

SL: „Und im Lauf der nächsten Tage vermischt sich der Troß des Söldnerheeres mit den Einwohnern des Dorfes.“
S: „Und das nennt sich dann Troßmose…“

Dartan will gern in einen Kerker zu einem Gefangenen, doch die Wache lässt ihn nicht rein.
Spieler von Dartan: „So ein Mist…wenn es nicht auffallen würde, könnte ich ihn ja einfach paralysieren.“
Murmelt leise vor sich hin: „Paralysis starr wie Stein…“
S2: „…ich geh jetzt in den Kerker rein.“

Grumbolosch: „Wieso lädt Josempe uns eigentlich nicht mit zu sich nach Hause ein?“
Abujin: „Na, weil da außer ihm und seinem Ego keiner mehr reinpasst…“

Josempe: „Tja, so ist das, mit den Populi ist nicht zu spaßen.“
Grumbolosch: „Populi? War das der große Typ da hinten?“

Abujin und Grumbolosch schleichen nachts auf dem Boronanger herum und landen irgendwie in der Vorratskammer im Wirtschaftsgebäude des Tempels. Abujin ist sich sicher, ein komisches Kratzen und Schaben aus dem Keller zu hören. Als beide sich dann relativ sicher sind, dass es damit nichts auf sich hat, werden sie beinahe entdeckt.
Grumbolosch, noch in der Speisekammer versteckt: „Na toll, und was sagen wir, wenn uns jetzt einer hier findet? ‚Entschuldigt, euer Gnaden, wir dachten, ihr hättet Untote im Keller?'“

Josempe: „Wie heißt der Kerl? Fran?“
Geraldine: „Farn. Ich glaube, Fran ist hier als Name schon länger nicht mehr in Mode…“

Abujin: „Na toll, gleich haben wir hier noch einen toten Borongeweihten.“
Grumbolosch: „Der weiß wenigstens, wo er hinmuss…“

Dartan: „Wieso hast du ihn umgebracht?“
Geraldine: „Er war ein Arsch!“
Dartan: „Ja, das ist mir klar, aber du kannst doch nicht jeden abstechen, nur weil er ein Arsch ist!“
Geraldine: „Tu ich ja auch nicht – du sitzt schließlich auch noch hier…“

Grumbolosch und Abujin sind auf dem Weg in eine Kneipe.
S: „Hey, irgendwie klingt das wie der Anfang von einem Witz – ‚Kommen ein Zwerg und ein Maraskaner in eine Kneipe….‘

SL: „Ihr betretet den Tempel.“
Grumbolosch: „Ich will jetzt wissen, was da los ist. Ich eile in Richtung Altar.“
Josempe: „Ich nicht – immerhin ist das hier ein Tempel. Ich gehe gemessenen Schrittes.“
S1: „…also seid ihr gleich schnell.“

SL: „Die Diener wirken sehr untertänig und schweigsam.“
S1: „Zombies??!“

Josempe: „Was für eine riesige Ein-Mann-Armee soll das bitte sein?“

Josempe: „Woher soll ich wissen, wie gut ein Mensch so brennt? Bin ich Inquisitor?“

Während eines Kampfes, der nicht so rosig aussieht, entbrennt eine Diskussion am Spieltisch…
S1: „Nun reißt euch mal zusammen – gleich sind wir in Borons Hallen, da können wir das in Ruhe ausdiskutieren…“

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