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#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 6

Mooooontag. Mal schnell bloggen, ehe auch für heute wieder angekündigten 30 Grad erreicht werden…

Frage 6: Wie können die Spieler die Welt echt erscheinen lassen?

Da gibt es viele Möglichkeiten, und das Thema Player Empowerment ist ja eh eines, was mich relativ viel beschäftigt. Ich mag es sehr, auch in eher klassischen Systemen, in denen die Spielleiterin eigentlich umfassende Erzählrechte hat, den Spielern was davon abzugeben. Gerade kleine Details wie „wer sitzt hier noch in der Kneipe“ oder „was gibt es an diesem Marktstand zu kaufen“ kann man ja auch als Spieler gut einbringen. Das macht die Welt auf jeden Fall lebendiger und greifbarer (und zeigt nebenbei womöglich sogar der Spielleitung noch gut auf, welche Art von NSC die Spieler gerade spannend fänden). Aber auch wenn man nun gar nicht vom Spielen des eigenen SC wegmöchte, kann man zumindest diesen ja lebendig beschreiben – Aussehen, Kleidung, und so weiter. Auch das macht das Erlebnis am Spieltisch „echter“.

Das nächste ist natürlich, das Setting und die spezielle Location ins Ausspielen des Charakters einfließen zu lassen. Darauf zu achten, dass die Cyberpunk-Hackerin sehr anders redet als die Kriegerin im Fäntelalter-Setting macht viel aus, genauso wie das Einbringen oder Ausdenken von bestimmten Gebräuchen, Vorurteilen, Gegenständen oder dergleichen. Es hilft natürlich auch, sich einigermaßen mit dem eigenen Charakter vertraut zu machen und ein bisschen darüber nachzudenken, wo er oder sie herkommt und wie er oder sie auf bestimmte Dinge wohl reagieren würde.

Ebenso gehört dazu der respektvolle Umgang mit den Eigenheiten des Settings und des Genres. Man kann in Aventurien eben nicht mal schnell Feuerwaffen und die Eisenbahn erfinden, man bewegt sich bei Shadowrun nunmal in einer von Konzernen regierten und volltechnisierten Welt. Wenn man sich darauf einlässt, ein Horrorrollenspiel zu spielen, sollte man eben nicht die ganze Zeit Gags reißen und sich über alles lustig machen und so weiter.

Tagebuchbloggontent

Gestern war irgendwie ein ziemlich unentspannter Sonntag. Erstmal wachte ich ja um 9 auf, was angesichts der Tatsache, dass ich bis mindestens 2 wach lag, wenig erbaulich war. Ja ja, es gibt Leute, für die reichen 7 h Schlaf, ich gehöre nicht dazu. Ich wälzte mich noch bis halb 11 schlaflos hin und her, eigentlich gab es keine Gründe, nicht wieder einzuschlafen – es war nicht zu warm, es war verhältnismäßig ruhig … aber es ging nicht. Also aus dem Bett gequält und erstmal Yoga gemacht. Dann mit Kaffee an den Schreibtisch, den gestrigen Blogeintrag geschrieben, unterbrochen von ziemlich viel im Internet lesen, brummelig in die Kaffeetasse gucken und so. Aber ich wollte ja doch das tägliche Bloggen durchhalten und außerdem über die gespielten Systeme berichten.

Dann kurz das Wohnzimmer aufgeräumt, da lagen immer noch die ganzen Sachen von der Freitagsrunde. Mit mehr Kaffee zurück an den Schreibtisch, ich wollte endlich diese Podcastfolge in die Welt werfen. Also erstmal zu Ende geschnitten, dann mit der Frage befasst, ob Audacity wohl irgendwie diese blöden Vogelgeräusche und das Klicken rausfiltern kann. Gegoogelt. Ergebnis: Vogelgeräusche sind so nah an der menschlichen Stimme, dass der Equalizer vermutlich auch diese Teile mit ausblenden würde. Die Klick-Entfernung funktioniert wohl nur in wenigen Fällen und man muss es manuell bei jedem Klick machen. Ahahaha no. Dann hab ich es noch mit der Reparieren-Funktion versucht, die, vollkommen egal, wie klein der von mir markierte Bereich war, sagte, der markierte Bereich wäre zu groß. Ich hatte dann ehrlich gesagt die Schnauze voll, zumal ich dann nun auch seit zwei Wochen fast täglich damit beschäftigt war. Also die Datei einfach nur noch durch Auphonic gejagt, den Jingle reingebaut und dann an zwei Stellen hochgeladen, die Infos eingefügt, nach Judiths Anleitung das Podlove-Dingens ausgefüllt und so weiter. Und dann endlich auf Veröffentlichen geklickt, das auf Twitter verkündet und uff. Danach musste ich dann erstmal ne Runde um den Block gehen. Wobei mir dann auffiel, oh, es ist 16:30, irgendwie hatte ich heute 2 Kaffee und 3 Gläser Wasser, man …. könnte mal was essen. Bald.

Zurück nach Hause, indisches Essen beim Lieferdienst bestellt (diese Woche war ein bisschen schlimm, was das angeht…), dann mal wieder erfolglos meine Eltern versucht zu erreichen. Die ersten Reaktionen auf den Podcast gesichtet. Dann rief mein Vater doch noch zurück. Mich etwas geärgert, da ich ihm Dienstag schon gesagt hatte, dass es bezüglich einer Sache des großen „unsere gesamte Familie zieht im Herbst um und lustige Haustauschaktionen meiner Eltern und meiner Schwester und so“-Komplexes noch eine Rückfrage gibt, um die er sich kümmern wollte. Was er dann weder hatte noch anscheinend am Dienstag verstanden, was das Problem war. Weswegen ich das jetzt selber machen soll, was ja kein Ding ist, aber das hätte er mir auch gleich sagen können, dann hätte ich es längst erledigt. Hrmpf. Dann kurz mit meiner Mutter gesprochen, dann kam aber das Essen.

Gegessen, dazu erst Brooklyn 99, danach eine Folge Avatar und zwei Folgen Orange is the new Black. Zwischendurch immer wieder Twitter auf, gucken was das Podcast-Baby macht. Viele nette Reaktionen, aber leider auch viele Meldungen, der Feed hätte noch nicht dies oder die Podcast-App nicht das und wieso das denn nicht auf iTunes….? (Leider muss man für letzeres eine Apple-ID haben, Judith hat eine beantragt, aber sie ist immer noch nicht da. Irgendwann kommt das also auch eh noch.) Ich kann die Nachfragen auch total verstehen, leider bin ich ja der absolute Technikspaten und habe einfach keine Ahnung, wieso irgendwas womöglich nicht funktioniert, deswegen gibts ja nen Feed und nen zweiten Feed und ne Downloadmöglichkeit … *seufz*. Dann die Nachricht, es sei ein Glitch in der Folge und es würde sich quasi ein Teil wiederholen. Boah, ey. Ich bin erstmal ausgeflippt und hab gründlich rumgeflucht, zumal ich mir nicht erklären konnte, wie das überhaupt passiert sein konnte. Ich hatte nämlich nix umgeschnitten, sondern immer nur Dinge rausgeworfen. Dann als um 22 Uhr doch noch an den PC, um den Fehler auszubessern. Nur – ich fand ihn nicht. In Audacity nicht, in der Mp3 nicht … und dann kam ich irgendwann auf die Idee, nachzugucken, ob es beim Upload passiert sein könnte und so war es dann auch. Datei neu hochgeladen. Und dann war ich fertig, mit dem Tag, mit dem Podcast, und so generell mit der Welt.

Ins Bett, wegen total verspanntem Nacken lange nicht einschlafen können.

Umzugserledigungen: Ein paar vertrocknete Pflanzen vom Balkon entsorgt, den Großteil des Altpapiers aus dem Keller weggebracht.

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Was schön war: Berlin, Berlin

Letzten Sommer war ich ja schon ein Wochenende in Berlin – und letztes Wochenende wieder. Darf gerne ein festes Ritual werden, wenns nach mir geht. Diesmal hatte uns Tharun-Marcus eingeladen, ihn zu besuchen.

Der Freitag war erstmal richtig bescheiden, ich war mal wieder um 07.30 Uhr wach, nachdem mein Plan, im Wohnzimmer zu schlafen, weil direkt vor meinem Schlafzimmer ab 7 Uhr der Bagger rumbaggert (ja, mal wieder Baurarbeiten, diesmal die Wasserleitungen, es ist einfach ein Elend und wüsste ich nicht, dass ich bald ausziehe, hätte ich mich vermutlich schon erschossen…), zwar in der Theorie gut war, in der Praxis war das Sofa aber unbequem, es war viel zu warm und joah, wer will schon an seinem freien Tag ausschlafen. Grummelgrummel. Dann mehr Bauarbeiten, deswegen alles Fenster zugemacht und den Rechner des Herrn Mitbewohners in Beschlag genommen, weil dessen Zimmer zum Innenhof rausgeht. Denn Judith und ich haben Freitag für den Podcast aufgenommen und da sollte man natürlich möglichst keine Baggergeräusche hören. (Stattdessen hört man jetzt Vögel. Und Kinder. Also falls ich das nicht noch rausgefiltert kriege.) Das dauerte dann ungefähr ewig, dann musste ich noch packen und all sowas, und dann wars auch schon so spät, dass ich direkt losfahren musste. Noch was essen gewesen, dann zum Bahnhof. Wo der Zug nicht kam. Merke: Nur weil man am Startbahnhof der ganzen Fahrt steht, heißt das nicht, dass der Zug nicht trotzdem gleich mal 30 Minuten Verspätung haben kann *augenroll*.

Dann waren wir aber irgendwann mal da und nach ein bisschen Tram-Fahrt auch bei Marcus angekommen. Und dann wurde das Wochenende wirklich sehr nett und großartig, auch wenn ich leider sehr viel weniger fit war als ich das gerne gewesen wäre (müde + Migräne + völlig verspannter Nacken). Manchmal kommt man ja in eine Wohnung und fühlt sich sofort, als wäre man schon hundertmal da gewesen, und das war bei Marcus‘ Wohnung der Fall. Ich hab mich jedenfalls sofort wohl dort gefühlt und außerdem bin ich sehr neidisch, wie UNFASSBAR ruhig die Zimmer sind, die zum Innenhof rausgehen. Das ist so eine alte Berliner Wohnanlage mit quasi Haus um vier Ecken um einen großen grünen Innenhof rum gebaut und es war soooo ruhig. Nur Vogelzwitschern. Und ab und zu mal ein Flugzeug. Ich war natürlich am Samstag trotzdem um 8 wach (nachdem wir bis 2 Uhr gelabert hatten), aber das lag an der Scheißmigräne, wegen der ich nicht mehr einschlafen und nicht mehr bequem liegen konnte. Um 10 hab ichs dann aufgegeben, der Rest wurde auch wach, dann gabs erstmal Kaffee und dann sind wir zum Frühstück in ein Café aufgebrochen. Zwischendurch haben wir in einem Comicladen angehalten, der ausschließlich englischsprachige Comics vertreibt, und wie das immer so ist, mussten wir dann auch was kaufen, auch wenn ich ja gar nicht so viel Comics lese. Jetzt habe ich jedenfalls die Komplettausgabe der Secret Warriors von Marvel zu Hause und bin schon gespannt drauf. Ich mein, es hat SHIELD und Fury und Hydra und Quake, das muss zumindest so mittelgut sein. Marcus kaufte sich Made Men, was der Comic Store Guy mit „es ist eine moderne Adaption von Frankenstein, bei der eine CIA-Agentin ihr gesamtes Team verliert und von den Toten wieder aufstehen lässt, um sich zu rächen“ anpries. (Das hätte ich nach der Zusammenfassung auch gekauft. Klingt großartig.)

Dann also leckeres Frühstück im Café, nebenan tüddelte eine Hochzeitsgesellschaft vor einer Kirche rum, es war warm, es gab Kaffee, also alles gut. Dann zurück in die Wohnung, wo um 15:00 Uhr dann Society of Dreamers gespielt werden sollte. Es war noch ein bisschen Zeit, deswegen legte ich mich nochmal hin, allerdings ohne einzuschlafen – hatte ich auch gar nicht vor, aber da so liegen und vom Bett aus in den Himmel überm Hinterhof schauen, das hätte ich auch noch 2 weitere Stunden machen können.

Dann haben wir gespielt, Marcus hatte noch zwei weitere Leute eingeladen, die beide auch sehr cool und nett waren. Außerdem wurden meine Maßstäbe von „fancy Zeuch beim Rollenspiel“ sehr nach oben erweitert, als erstmal ne Buddel Sekt aufgemacht und der Sektkühler in einem eigens dafür vorhandenen Gestell an den Tisch eingehakt wurde. War auf jeden Fall sehr stilvoll, auch wenn ich ja Sekt nur angucken muss, um Migräne zu bekommen. Society of Dreamers war jedenfalls super. Es ist ein Erzählspiel, grob ähnlich strukturiert wie Fiasko, aber mit mehr Szenen und mehr Vorgaben. Man spielt die Mitglieder der Gesellschaft der Träumer, die sich gründet, um den Mnemosyten auf den Grund zu gehen, die in den Träumen der Menschen leben. Was genau das für Wesen sind und was sie so treiben, findet man quasi im Spiel heraus. Außerdem gibt es ein paar sehr großartige Charaktererschaffungsmechanismen und Mechaniken um Träume zu erzählen, die man gut und gerne auch für andere Rollenspiele übernehmen kann. Letztendlich hatten wir in der Runde ein wenig ein Zeitproblem, da wir eine Stunde später angefangen haben und ein Mitspieler dann nach 4 Stunden los musste. Das und einige zu lang ausgeuferte Szenen sorgten dafür, dass wir dann leider irgendwann zu viert weitermachen mussten, und auch da wurde es irgendwann zeitlich eng, weil wir noch essen gehen wollten …. aber ich muss sagen, dass wir das dann doch noch irgendwie gut hinbekommen haben und es irgendwie auch für die Spielrunde spricht, wenn man auch unter Überbordwerfen der eigentlich vorgesehenen Szenenabfolge und unter Zeitdruck noch ein gutes Finale hinimprovisiert.

Dann gingen wir also essen, um 22:00 Uhr, irgendwie passte das aber total gut zu dem Wochenende und zu Berlin und zum Sommer, denn wir saßen trotzdem noch draußen und es war warm und das Restaurant immer noch voll. Wir waren im Tiblisi, einem georgischen Restaurant, und meine Fresse, war das super. Ich hatte vorher noch nie georgisch gegessen, aber ich möchte das dringend wiederholen. Zur Vorspeise gabs schonmal neben gemischten kalten Cremes mit Bohnen, Roter Bete und Spinat so eine Teigspeise, die mehr oder weniger „Teigfladen – Käääääse – Teigfladen“ war, und mit wenig erfreut man mich ja mehr als mit geschmolzenem Käse. Und danach hatte ich dann Lachs aus dem Ofen, mit kleinen Kartoffeln und mit Käse überbackenen Auberginen und Minzjoghurt und das Ganze lag auf einem Teigfladen, den man dann am Ende, als er sich mit all den leckeren Sachen vollgesogen hatte, auch noch essen konnte. Und dazu gabs noch drei verschiedene Saucen und überhaupt. Es war unglaublich lecker. Der Wein dazu war laut meinen Begleitern auch gut, und am Ende gabs für die anderen noch einen georgischen Grappa und für mich Traubensaft, denn der nette Kellner hatte gemerkt, dass ich keinen Alkohol trinke.

Eigentlich hatten wir dann noch angedacht, Cocktails trinken zu gehen. Aber da die angedachte Bar leider ein Stück entfernt und eine Raucherkneipe war und ich sowieso nur ne Cola hätte bestellen können … haben wir das dann gelassen. Was mich ärgerte, aber der Kopf sagte sehr entschieden „nein“. Stattdessen haben wir dann noch bei Marcus daheim gesessen und Scotch (die anderen) und Ginger Ale (ich) getrunken. Irgendwann konnte ich dann vor Müdigkeit nicht mehr geradeaus gucken und ging ins Bett. Wo ich diesmal immerhin 8 Stunden schlief, hurra.

Am Sonntag war dann noch Brunch angesagt, nämlich im Samowar, einem russischen Restaurant. Da gibt es natürlich auch russisches Essen und das war schon sehr spannend, denn die meisten Gerichte kannte ich gar nicht. Obwohl ich weder Hering noch rote Beete sonderlich mag, fand ich das Schuba sehr lecker, das ist Hering, rote Beete und … anderer Kram, Sauerrahm glaub ich und … noch irgendwas. Außerdem gab es leckere Teigtaschen und alle möglichen Salate und Süßspeisen und ach ja, Tee natürlich, aus dem Samowar, von dem ich nicht wusste, wie man ihn bedient (Serviceblog-Content: Aus der oben stehenden Kanne die Tasse ca. halb voll mit dem starken Tee gießen, dann aus dem Hahn mit heißem Wasser verdünnen). Da ich ja nicht ständig in Berlin bin, hatte ich noch alle Leute, die ich da sonst so kenne, gefragt (bzw. fragen lassen) und so waren wir dann immerhin 8 Leute und ich hab mich gefreut, dass so viele Zeit und Lust auf ein Treffen hatten. Und außerdem wurde ich noch mit einer coolen Star Wars-Schürze beschenkt, worüber ich mich sehr gefreut hab. (Außerdem haben wir jetzt ein Purple Tentacle-Stofftier. Wie konnten wir nur ohne leben??)

Am Ende wurde es dann nochmal hektisch, denn der Weg zum Bahnhof gestaltete sich etwas länger als kalkuliert, sodass wir dann so ungefähr 90 Sekunden vor Abfahrt in den Zug hüpften. Der tatsächlich pünktlich war und außerdem halbleer, also saßen wir zu zweit auf einem Vierersitz und dösten so bis Hamburg vor uns hin.

Alles in allem war es, trotz meiner Unfitheit, die mich vermutlich selber am meisten geärgert hat, ein wunderbares Wochenende. Nette Leute, gutes Essen, tolle Rollenspielrunde und Sonnenschein – besser gehts ja kaum. Vielen Dank an Marcus und alle anderen, ich hoffe auf baldige Wiederholung! 🙂

PS: Das ganze Wochenende war ja super und wunderschön und entspannt und überhaupt, aber der schönste Moment war dann tatsächlich nicht beim Spielen oder beim Essen, sondern das war Sonntagvormittag, als wir zu dritt müde, angekatert (ja, ich auch, wusstet ihr, dass man von Knoblauch einen Kater bekommen kann…?) und in Schlafklamotten zwei Stunden schnackend in der Küche Kaffee tranken.

PPS: Muss meine Entscheidung, keine Sitzecke in der neuen Küche zu wollen, wohl dringend revidieren.

PPS: Society of Dreamers/Gesellschaft der Träumer erscheint irgendwann demnächt-ish bei System Matters.

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#12von12 im März 2018

Gestern war wieder 12 von 12: Am 12. des Monats 12 Fotos aus dem Alltag. Und das schon wieder an einem Montag – aber gut. Die weiteren Artikel findet ihr wie immer hier bei Caro.

Ich stand gestern nach dem Wochenende auf der HeinzCon reichlich übermüdet und verpeilt auf. Am Sonntagabend hatte ich ewig nicht einschlafen können – kein Wunder bei 4 Tassen Kaffee und einer Flasche Club Mate über den Tag verteilt.

Immerhin bot die Fensterbank einen erfreulichen Anblick:

Das ist so ein Liliengewächs, glaube ich. Geht im Herbst immer ein und kommt dann in Frühling wieder. Auch wenn es draußen noch nicht sehr nach Frühling aussah. In der Bahn schrieb meine Schwester auch gleich entsetzt in die Familiengruppe bei WhatsApp, dass es nächste Woche wieder wesentlich unter null Grad werden soll. Argh! Kann es nicht einfach frühlingshaft und warm und schön werden? Ich hab keine Lust mehr auf Kälte. Passend dazu kam ich dann wieder ins Büro, die Heizung war übers Wochenende aus gewesen und ich fror den ganzen Tag vor mich hin. Seufz.

Jo. Frühstück:

Ich hätte auch gerne den Mogli gemacht und noch ein bisschen geschlafen. Und nein, ich weiß immer noch nicht, wie wir an zwei Tassen mit Dschungelbuch 2 – Motiven gekommen sind.

Wenigstens hatte mein Chef ja letzte Woche Tulpen besorgt, die zumindest ein bisschen Frühling verbreiten:

Dann also Arbeit und zwischendurch immer wieder dieser Anblick:

Dieses Büro-Wlan treibt mich in den Wahnsinn. Zumal auch mein Drucker darüber läuft und es teilweise bis zu 30 Minuten dauert, bis ein Druck dann mal ausgespuckt wird. Oder man alles abbrechen und neu starten muss, weil die ständig wegbrechende Verbindung Fehler produziert. Oder den Drucker aus- und wieder anschalten.

Um 13 Uhr dann Mittagspause. Schnell zu Rewe laufen:

Und Abendessen besorgen. Es gab Kartoffel-Tomatensalat mit Feta und Huhn. War mehr so semi-lecker, leider.

Dann noch ein überteuertes, aber leckeres Natsu-Sandwich zum Mittagessen:

Mehr Arbeit. Kurz nach 17 Uhr Feierabend, auf nach Hause. Da im City-Tunnel gebaut wird, muss ich im Moment die andere S-Bahn-Strecke nehmen, was immerhin bedeutet, jeden Tag über die Alster zu fahren.

Zu Hause dann schnell gekocht und gegessen. Wie immer abends noch die üblichen Zusatzdrogen:

Außerdem noch einen Ingwer-Zitronentee mit viel Honig. Ich möchte nämlich wirklich nicht SCHON WIEDER krank werden.

Dann auf der Playstation das Netflix angeworfen und die letzten zwei Folgen GLOW geschaut. Großartige Serie. Hier im Bild: Die beiden Controller, über die wir mit Kopfhörern gucken können.

Und dann noch schnell ein Hupps-ich-brauch-noch-ein-Foto im Bett: Kissen. Und das Kopfteil. Spannend, ne?

Joah und das war dieser sehr montagige Montag.

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#12von12 im Februar 2018

Heute in der Special Edition: Lena ist zu doof, um bis 12 zu zählen und hat nur 11 Bilder gemacht. Also #11von12 – naja, der Februar hat ja auch weniger Tage als so’n Normalomonat, was solls.

Die anderen Bilder findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen.

Mal wieder ein Montags-12von12, das ist ja immer ein bisschen anstrengend, wenn man sich schon nach dem Wochenende wieder in die Arbeitswelt quälen muss und dann noch Fotos machen und so. Vor allem begann der Tag schon mit einer nervigen Autofahrt durch den Schneematsch und einem tollen Encounter mit einer Radfahrerin, die völlig ohne Not eine Vollbremsung machte und sich dabei in den Schneematsch packte, obwohl ich ihr Vorfahrt gewährt und angehalten hatte. Natürlich musste sie mich wütend bepöbeln, weil sie sich 2 Meter VOR meinem Auto langgelegt hatte. Muss man nicht verstehen.

Blick aus dem Bürofenster: Es ist Winter.

Es folgt das unvermeidliche Kaffee-Foto:

Nachdem ich wegen des gezogenen Weisheitszahns ja eine Woche fast ohne Kaffee auskam, bin ich jetzt wieder bei 2 Tassen pro Tag … aber das ist ja hoffentlich noch im Rahmen.

Ein Blick auf den noch etwas sehr wirren Büroboden:

Da kommt dann demnächst noch ein Regal hin. Solange das verdammte türkisgraue Kallax bei Ikea ENDLICH wieder verfügbar ist.

Dann Arbeit, Arbeit, wobei ich gestern supermüde und unmotiviert war. Montag halt. Meine Laune war nach dem Radfahr-Fast-Unfall auch nicht die beste und ich werkelte so brummelnd vor mich hin. Dann Mittagspause, zuerst mit nem kurzen Spaziergang zu Rewe:

Dort ein paar Sachen fürs Abendessen gekauft. Sehr über die EINE verkleidete Person gelacht, die einen Haufen Prosecco und Gemüse einkaufte, vermutlich für irgendein Event, für das sie auch die Schminke und die Katzenohren tragen musste. Sie sah nicht glücklich aus. Und ich war mal wieder froh, jenseits von Karnevalshochburgen zu wohnen. Jetzt nicht wegen der Kostüme, aber besoffene Massen, die sich durch die Innenstadt wälzen, braucht ehrlich kein Mensch. Achja, der Einkauf:

Dann noch schnell mein mitgebrachtes Essen verputzt:

Dann mehr Arbeit. Und ein sehr alltagsmäßiges Foto.

Nein, Leitz bezahlt mich nicht für diesen Blogeintrag. Aber die Metalltacker von denen sind wirklich sehr stabil. Und als ich sie in dieser Farbe bestellt hab, hieß es noch, dass wir auch nen roten Tresen kriegen und da hätte das total gut gepasst. Jetzt ist halt alles weiß-türkis und das rot passt nicht dazu, aber … egal. Ich mag die Farbe trotzdem.

Dann um kurz vor 5 Feierabend. Noch ätzendere Fahrt mit Umleitung, Baustelle und Schneegestöber. Dann mehr Wasser, diesmal nicht in gefrorener Form:

Es war für nen Montag ziemlich voll und ein paar nervige Leute waren auch unterwegs. Aber nun ja. Ich müsste mal wieder irgendwann hin, wenn es leerer ist, aber bisher schaffe ich es nicht, mich mal Samstagvormittag aufzuraffen.

Dann daheim. Hungär! Kochen.

Das Ergebnis: Mein geilstes Rezept der Welt. Sehr unfotogen, aber lecker. Und Nachtisch gabs auch:

Ich aß das alles im Bett, mit Noise Cancelling Kopfhörern Twitch schauend. Die Assinachbarn von obendrüber hatten nämlich Besuch und ich wollte gar nicht so genau rausfinden, wie laut es da wird. Geschaut hab ich die dritte Folge von A Woman with Hollow Eyes, der Invisible-Sun-Kampagne, die als Kooperation von Monte Cook Games und dem Oneshot-Network läuft. Ich möchte dieses Rollenspiel immer mehr haben, aber ich würde es mir bei dem Preis wohl wirklich erst kaufen, wenn ich dafür eine Runde hätte. Es macht jedenfalls einen tollen und wunderschönen Eindruck.

Dann Ohropax, Netflix und Schlaaaaaf.

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