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Mediengedöhns im März und April 2018

Ja, seufz, schon wieder ewig nicht gebloggt. Nerv, nerv. Ich war mal wieder krank. Und im Stress. Und überhaupt. Deswegen gibt es jetzt schon wieder einen riesigen Berg an konsumierten Medien, der sich da so auftürmt … also will ich mal versuchen ihn abzutragen.

Bücher

Judith-Vogt-Wochen auf dem Lesestapel! Ich habe nämlich nicht nur die schon ausführlich rezensierten befangirlten Die 13 Gezeichneten gelesen, sondern auch noch den ebenfalls kürzlich erschienenen Splittermond-Roman Phönix und Affe. Eine sehr, sehr spaßige Angelegenheit mit ganz viel Kung-Fu (das auf Lorakis irgendwie anders heißt), einem stummen Helden mit tragischer Vorgeschichte, der über Tattoos kommunziert, viel Einblick in die Provin Zhoujiang, viele schöne mystische Sachen. Ich finde ja Splittermond vom Regelsystem her schön, hatte aber noch nicht so viel Gelegenheit, mir auch die Welt mal genauer anzusehen. Da war der Roman ein sehr schöner Einstieg, zumal Zhoujian als asiatisch angehauchtes Setting auch sehr gut rüberkam. Wer also mal in das Splittermond-Setting reinlesen will, ohne einen eigentlichen Hintergrundband zu lesen, oder wer einfach farbenfrohe und gut geschriebene Wuxia-Fantasy mag, kann hier unbesorgt zugreifen.

Filme und Serien

Nach über 10 Jahren und 17 Filmen kulminierte das Marvel Cinematic Universe nun jüngst in Avengers: Infinity War. Ich bin zum Glück unverspoilert ins Kino gekommen und bin sehr glücklich darüber, denn der Film hält doch so einige Überraschungen bereit. (Ich bemühe mich auch, hier nicht zu spoilern.) Überhaupt bin ich sehr, sehr glücklich mit dem Film, auch wenn ich am Ende doch ziemlich verheult im Kinosessel saß. Infinity War ist einfach ein gigantischer Pay-Off der sorgfältigen Vorbereitung und der über Jahre hinweg angelegten Erzählung. Ich finde es immer noch faszinierend, wie toll und verflochten und verbunden das Kino-MCU ist (die Einbindung der Serien hat ja leider mehr und mehr nachgelassen, was ich immer noch sehr schade finde), während die Filme trotzdem jeder auch für sich alleine ganz gut funktionieren. Zumindest bisher, ich habe mich schon kurz gefragt, ob man Infinity War verstehen würde, wenn man die anderen Filme jetzt gar nicht oder nur zum Teil kennt. Die grundlegende „wer ist Thanos, was sind Infinity-Steine, welche gibt es und wieso will er sie haben“ wird auf jeden Fall im Film selber erklärt, es wird aber jetzt nicht jeder Charakter nochmal eingeführt – was auch einfach nur lächerlich gewesen wäre bei dem riesigen Cast. Von daher kann man sich vielleicht schon fragen „warum hat Thor jetzt kurze Haare und was machen er und Hulk in einem Raumschiff“, aber tatsächlich glaube ich auch nicht, dass allzuviele Leute einfach mal so auf Verdacht ins Kino gehen und sich den Film anschauen, ohne überhaupt irgendwas vom MCU gesehen zu haben.

Hah, zufällig finde ich jetzt gerade auf Twitter ein wunderbares Chart zu den Filmen. Unter einer strunzdummen Kritik, dass der Film ja die Charaktere nicht einführt. (Zefuq.) Bitteschön:

Jedenfalls. Ich dachte im Vorfeld ja, dass es vermutlich schon krass schwierig werden wird, all die verschiedenen Charaktere so im Film unterzubringen, dass sie einigermaßen Screentime haben und das trotzdem nicht bemüht wirkt. Tatsächlich macht der Film das sehr gut und zwar einfach auf die Art und Weise, dass er vor allem Thanos als zentralem Charakter folgt und ihn immer auf die Charaktere treffen lässt, die ihm dabei nunmal im Weg stehen. Außerdem haben vor allem die Figuren etwas mehr Screentime, die für das Thema Thanos und Infinity Stones auch relevant sind – also Vision, Gamora, Dr. Strange, Loki/Thor. Dabei haben mich die Team-Ups, die der Film vornimmt, öfter man überrascht, sie funktionieren aber meiner Meinung nach ziemlich gut. Auch warum jetzt wer wann wohin reist, macht durchgehend Sinn. Klar, einige Charaktere haben schon weniger zu tun und weniger Screentime als andere und ich hätte gerne von allen noch mehr gesehen, aber insgesamt ist das für so einen Haufen an Figuren schon wirklich gut gelöst. Zumal all die Screentime für Thanos diesem wirklich zugute kommt und ihn zu einem interessanten, durchdachten Gegenspieler macht, dessen Handeln man irgendwo sogar nachvollziehen kann, auch wenn ich ihn trotzdem ziemlich gehasst habe.

Spannend fand ich auch, dass der Film zu einem großen Teil gar nicht auf der Erde spielt, sondern verschiedensten Locations auf anderen Planeten etc. Optisch sind diese auch ein ziemlicher Hingucker – vermutlich noch mehr, wenn man nicht mit dieser beschissenen dunklen 3D- (in meinem Fall 2D)-Brille gucken muss. Musikalisch, nun ja. Das Avengers-Thema wird mehrfach verschieden und auch mMn sehr gelungen eingesetzt, ansonsten war der Soundtrack wieder mal eher nicht so einprägsam, was ich nach den coolen Soundtracks zu Thor 3 und Black Panther etwas schade fand.

Tja, viel mehr kann ich glaub ich gar nicht sagen zum Film, ohne zu spoilern. Er hatte wie immer den typischen Marvel-Humor, aber gleichzeitig auch viele epische und traurige und berührende Momente. Viele davon funktionieren vor allem deshalb, weil das MCU halt so aufgebaut wurde und man an all den Charakteren hängt. Nach dem Ende saß ich jedenfalls erstmal reichlich erschlagen da und jetzt erscheint mir die Wartezeit bis zu Teil 2 seeeehr lang. Gut gemacht, MCU!

Bleiben wir bei selbigem: Die 2. Staffel Jessica Jones wurde von mir natürlich auch verschlungen, sobald sie erschien. Diesmal wurde ja erfreulicherweise in allen 13 Folgen von Frauen Regie geführt, was man auch durchaus merkt, vor allem daran, dass irgendwelche nervigen Male Gaze-Tropes einfach mal komplett vermieden werden. Aber auch sonst hat die Staffel mir wieder sehr gut gefallen. Jessica macht eine ziemliche Entwicklung durch, wird schon wieder mit sehr viel Scheiße konfrontiert und lernt, dass es auf Dauer nicht geht, alle Leute immer nur wegzustoßen. Trish dreht ein bisschen total frei, was ich sehr spannend und auch toll gespielt fand. Und oh Gott, der Nebenplot von Hogarth. Ich liebe Hogarth so sehr! Und überhaupt, so viele weibliche Charaktere in jeglichen Schattierungen – mutig, traurig, verzweifelt, durchtrieben, bösartig, liebenswert, oberflächlich … es war wirklich schön zu sehen, dass in einer Serie mal nicht nur der männliche Hauptcharakter Abgründe haben darf, während die Frau neben ihm verständnisvoll die Hand auf die Schulter legt. Und dass weibliche Figuren nicht automatisch die besseren Menschen sind. Und überhaupt. Jessica Jones ist einfach großartig. Ich möchte Staffel 3. Und ein Hogarth-Spinoff.

Was mich zur Überleitung in das andere Comic-Universum bringt. Hogarth ist ja in der Serienversion eine lesbische Frau und damit kommt das MCU dann nach 18 Filmen und 9 Serien auf vier, in Zahlen 4, in Worten VIER Charaktere, die LGBTA+ sind. Vier. Und das auch nur, wenn man das jetzt nicht übermäßig kanonisch-vernetzte Runaways mitzählt, sonst wären es nur 2. Das nervt mich so derartig kolossal an. Und auch wenn ich das MCU wirklich viel viel cooler finde als den DC-Kram: DC macht das besser. Also in den seltsamen Filmen, die ich bis auf Wonder Woman ignoriere, jetzt nicht, aber bei den Serien auf jeden Fall. Und damit kommen wir zur nächsten Serie, nämlich Black Lightning, zu der ich genau so kam:

(Manchmal frage ich mich, ob Serien- und Filmemachern bewusst ist, dass es tatächlich SO leicht ist, Leute wie mich dazu zu bewegen, in eine neue Sache reinzuschauen.)

Anyhoo. Black Lightning ist jedenfalls auch sonst ziemlich cool. Die Optik ist DC-typisch wieder eher sehr bunt, aber das macht ja nix. Jedenfalls macht die Serie etwas, was andere Comic-Serien eher nicht machen, und stellt einen Superhelden hin, der einfach mal eine halbwegs intakte und funktionierende Familie hat. So mit Eltern, die sich auch nach der Trennung seit Jahren um ihre gemeinsamen Kinder kümmern, auch mal sehr erfrischend. Und überhaupt ist die Black-Lightning-Familie durchgehend sehr sympathisch und cool und ihnen liegt offenbar sehr viel aneinander. Aber auch die ganze Community, um die sich Black Lightning in seinem eigentlichen Job als Schulleiter kümmert, ist wichtig für die Serie. Auf der Gegenseite gibt es natürlich mal wieder fiese Gangster und noch fiesere Regierungstypen, die teilweise recht übertrieben sind, aber nun ja, es ist eine Comic-Serie, das muss wohl so. Tatsächlich gibt es schon so einige Parallelen zwischen Black Lightning und Luke Cage. Auch musikalisch ist die Serie sehr viel mit Hip-Hop untermalt, wobei ein Teil der Songs auch extra für die Serie geschrieben wurde. Also insgesamt ist Black Lightning jetzt halt keine total High Quality-Serie, aber sie ist unterhaltsam zu gucken, hat sympathische Charaktere und coole Musik. Und das reicht ja manchmal auch schon.

Dann war da noch die andere DC-Serie, die ich verfolge, nämlich Legends of Tomorrow. Alter, diese Serie. Ich bin echt froh, dass ich drangeblieben bin, obwohl ich die erste Staffel mehr so mittelprächtig fand. Seit der 2. Staffel hat sich die Serie einfach irgendwie gefunden und zieht seitdem ihr Konzept durch, das sich irgendwie mit „sympathisch-irre Crew tut aberwitzige Dinge und fällt von einer Popkultur-Anspielung in die nächste“ zusammenfassen lässt. Legends of Tomorrow macht einfach Spaß. Die Charaktere liegen mir alle am Herzen, der übergreifende Plot ist seit Staffel 2 auch ganz okay, ich muss mehrfach pro Folge laut lachen und bin einfach ein großer Fan dieser bunten und völlig durchgeknallten Geschichte. Zumal nun auch nicht alles Klamauk ist und gerade die zwischenmenschlichen Momente schon echt gut funktionieren. Dass Staffel 3 nun auch noch eine Liebesgeschichte eingebaut hat, die ich einfach nur unglaublich großartig finde, hat auch nicht gerade geschadet. Hachja. Ich freu mich schon auf Staffel 4.

Weiter gehts: GLOW (steht für Gorgeous Ladies Of Wrestling) ist eine Netflix-Serie über Frauenwrestling in den Achtzigern und ja, genauso hab ich auch geschaut, als ich zum ersten Mal davon hörte. Aber wie schlecht kann eine Serie schon sein, die Alison Brie als Hauptdarstellerin hat und vom selben Team wie Orange is the New Black stammt? Ich hab dann also im März endlich Zeit gehabt, die erste Staffel zu gucken und OMG ist diese Serie super. Es geht halt um einen Regisseur, der eine Fernsehshow über und mit Frauenwrestling drehen soll und vor allem um die Darstellerinnen, die bei der Sache aus verschiedensten Gründen mitmachen. Die Serie ist voll von unterschiedlichsten Frauencharakteren, wobei vor allem Alison Bries Ruth einfach so unglaublich gut gespielt ist, dass es eine Freude ist, dabei zuzusehen. Und Wrestling – vorher nie groß damit befasst – ist ja auch schon ein skurriler und irgendwie sehr cooler Sport.  Und das Ganze dann noch in den Achtzigern mit dem entsprechenden Look und der passenden Musik. Großartig. Zum Glück kommt im Juni schon die zweite Staffel.

Wieder Netflix-Eigenproduktion: Die dritte und letzte Staffel von Love. Auch so eine Serie, die man total schlecht erklären kann, die ich aber auch komplett am Stück hätte durchschauen können. In Love geht es also immer noch um Gus und Mickey, die sich in Los Angeles in einander verlieben, inzwischen irgendwie so halb zusammen wohnen, sich durch ihr Berufsleben kämpfen und so weiter.  Und natürlich ihre ziemlich durchgeknallte Freunde. Und den Dreh einer Mystery-Serie. Und einen völlig kaputten Radioshow-Typen. Und Familie. Und überhaupt. Auch die dritte Staffel war großartig, das Ende würde ich sogar als ziemlich großes Happy End bezeichnen und insgesamt lohnt sich die Serie auf jeden Fall, wenn man gerne einfach mal ein bisschen dem Leben anderer Leute zuschauen möchte.

Auch noch geschaut: Die dritte Staffel von Jane the Virgin. Die gemeinerweise nur 20 Folgen statt 22 hat und mich deshalb schockiert von „ich hab ja noch 2 Folgen“ in „OMG und mit DIESEM Cliffhanger hört das jetzt auf??“ stürzte. Argh! Nach wie vor ist Jane the Virgin so eine Serie, die ich schaue, wenn ich krank oder müde oder schlecht gelaunt bin und irgendwas nettes und leichtes gucken will, gleichzeitig bin ich aber immer wieder beeindruckt von den durchaus diversen ernsten Themen, die angesprochen werden. Außerdem versteht die Serie sich ja selbst als Telenovela, superschöne Darsteller, Cliffhanger und dramatische Wendungen inklusive, macht sich aber die ganze Zeit darüber lustig und baut auch immer wieder noch weitere abgefahrene Kunstgriffe ein, seien es jetzt Schwarzweiß-Stummfilm-Sequenzen, Gesangsnummern oder kleine Comicanimationen. Wundervolle Serie, ich hoffe, Netflix hat bald Staffel 4.

Huuuuh und als letztes muss ich jetzt wohl leider noch was zu Star Wars Rebels schreiben. Was jetzt ja … vorbei ist. Oh Gott. Es betrübt mich immer noch so sehr, dass es wirklich wirklich keine weitere Folge mehr gibt. (Auch wenn ich seit Donnerstag nicht mehr ganz so traurig bin, denn die neue animierte Star Wars-Serie klingt nicht nur nach dem, was ich sehr gerne wollte, sondern kommt zudem schon DIESEN HERBST!!!11elf.) Puh. Also. Staffel 4 war ja geteilt und die Hälfte lief schon letzten Herbst, während die letzten Folgen dann im März ausgestrahlt wurden. Wer hier schon länger mitliest, weiß ja, dass ich die Serie unglaublich liebe und die letzte Staffel hat auf alles nochmal eine Schippe draufgelegt. Die ersten Folgen schlossen noch ein paar Handlungsbögen ab, die offen waren: Mandalore und den Konflikt zwischen Mon Mothma und Saw Gerrera (der ja dann in Rogue One weitergeführt wird). Danach geht es für den Rest der Staffel zurück nach Lothal. Das sah ich am Anfang erstmal ein wenig skeptisch, es hätte ja schon noch andere Sachen gegeben, die ich gerne gesehen hätte. Aber letztendlich hat es sich ausgezahlt, dass vor allem Lothal und die Ghost Crew im Mittelpunkt standen, zumal auch andere bekannte Gesichter wieder auf Lothal auftauchten. Die letzten Folgen, also die nach der Winterpause, waren dann durchgehend einfach unglaublich. Da haben alle nochmal eine Schippe draufgelegt auf alles – Voice Acting, Musik, Animation, Sounddesign, Dialoge. Und abgefahrenem Force-Kram. Also wer schon denkt, dass The Last Jedi wilde Dinge mit der Macht anstellt, hat noch nicht Rebels geschaut. Ich fand es total großartig. Und das Finale. Meine Fresse, hab ich geheult. Und geheult. Und ein bisschen hysterisch gelacht, weil ich tatächlich ZWEI große Plot Points des Finales vorhergesehen habe. Also, Star Wars Rebels. Für mich eine der schönsten und besten Dinge, die Star Wars hervorgebracht hat. Ich muss dringend mal einen Rewatch machen. Und bin super gespannt auf die neue Serie. In Filoni I trust. Oder so ;).

(Apropos rewatch: Ich habe, als ich krank war, nochmal diverse MCU-Filme geschaut. Die beiden ersten Captain America-Filme sind immer noch meine liebsten MCU-Filme, wobei ich mich ehrlich nicht entscheiden kann, welchen ich lieber mag. Und ich hab nochmal alle Folgen The Get Down geschaut. So viel Liebe.)

Und dann habe ich ja nun schon ausdauernd von dem Actual Play A Woman with Hollow Eyes geschwärmt, was ich jetzt nochmal mit dem Hinweis wiederhole: Die Staffel ist beendet, man kann sich jetzt alle Folgen auf YouTube anschauen. Tut es!

Gespielt

Auf der Playstation: Secret of Mana. Zusammen mit dem Mitbewohner. Der es als Kind gespielt hat, während ich es gar nicht kenne. Wir sind jedenfalls doch recht erfolgreich und bisher nur einmal komplett gestorben. Und das Spiel macht total Spaß. Ich schreib nochmal was dazu, wenn wir durch sind.

Außerdem ungefähr 40 Minuten lang Assassin’s Creed Origins angespielt, auch auf der Playstation. Ich bin irgendwie verwirrt von dem Spiel, da es ja wirklich gar nix zum Charakter und zur Geschichte erklärt und man irgendwie random in einer Pyramide anfängt. Die Sequenz davor hab ich nicht wirklich kapiert. Joah und es war so ganz nett, aber bisher hatte ich noch keine Lust zum weiterspielen, zumal das alles aussieht, als ob es ein ewig langes Spiel mit ganz viel Open World-Kram und Crafting-Mist werden könnte und ich habe da gerade keine Lust drauf.

Außerdem DSA gespielt, endlich fertig mit Mengbilla und dann totales Konstrastprogramm: Winterlicher Kosch, ein Abenteuer um einen Feiertag und die Ferdoker Lanzerinnen und Fabelwesen. Wobei es zwischendrin aussah, als müssten wir eigentlich doch total heldenhaft Nekromanten jagen, aber das hat sich schon wieder erledigt. Jedenfalls macht das Abenteuer total Spaß, die Gruppe ist wesentlich harmonischer als die an Mengbilla verzweifelnden Königsmacherhelden und joah. Läuft. Achja, wir hatten dann noch 2 Abende, an denen wir beschlossen hatten, wie im Abenteuer vorgeschlagen zur Region passende Snacks zu verzehren. Das gipfelte in einer schlimmen, schlimmen Wurst-und-Käse-Orgie und ich kann jetzt glaube ich noch weitere 3 Monate keine Wurstplatte sehen, ohne leise zu wimmern.

Auf der HeinzCon haben wir eine Runde Fiasko gespielt, und zwar mal wieder Dysfunctions and Dragons. Das war auch wieder ziemlich lustig. Und dann haben wir noch das letzten Herbst angefangene StarWars-FATE-Abenteuer beendet. Und sonst kam ich leider gar nicht zum Spielen, weil alle Runden sich mit irgendwas überschnitten. Schön wars trotzdem auf der Con.

Uuuuund dann haben wir ja noch mit einer potenziellen neuen Runde ein potenzielles neues System gespielt, und das lief dann tatsächlich so gut, dass ich wohl ab nächste Woche tatsächlich eine hoffentlich regelmäßig stattfindende City of Mist-Runde habe!  Hurra!  Die Testrunde mit vorgefertigten Charakteren lief jedenfalls schonmal gut. Über „welchen Mythos nehme ich für meinen Charakter?“ kann man übrigens lange nachdenken. Sehr lange. Seeeeehr lange. Inzwischen habe ich so 4 konkrete Ideen. Mal sehen, welche davon es letztendlich wird. Und irgendwie sollte ich bis nächste Woche wohl auch nochmal das SC-Erschaffungs-Kapitel lesen. Hust. Aber ich freue mich sehr, dass es so aussieht, als könnte ich endlich mal ein weiteres System außer DSA regelmäßig spielen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es laufen wird.

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Rezension: Die Geister des Landes 3 – Aus der Tiefe

Gdl coverTreffen sich ein Werwolf, eine Hexe und eine Juffer im Puff, um die Welt zu retten. Naja, oder zumindestens die Eifel. Und nein, diese Situation ist jetzt keine von mir erdachte Überspitzung, diese Szene gibt es wirklich im dritten und finalen Band der Geister des Landes-Trilogie von Judith C. Vogt. Aus der Tiefe ist schon vor mehreren Wochen erschienen und netterweise habe ich wieder ein Rezensionsexemplar erhalten.

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Previously on …

Wir erinnern uns: In der Eifel erwachen die Sagengestalten, unheimliche Männer und Frauen ohne Gesicht planen üble Dinge, und die drei Nerds Dora, Gregor und Edi werden von Fiona, die prophetische Träume hat, in all das hineingezogen. Am Anfang von Band 3 sind die vier Jugendlichen bereits ein eingeschworenes Team, auch wenn es immer wieder mal Streit, romantische Zerwürfnisse und anderen Ärger gibt. Und nun ist endlich die Zeit gekommen, um den Gesichtslosen endgültig das Handwerk zu legen oder dabei unterzugehen.

Finale, oooh-ohhhh…

Wenn das Erzähltempo schon in Band 1 und 2 hoch war, so legt die Autorin gerade zu Anfang von Aus der Tiefe nochmal eine ganze Schippe drauf. Im ersten Drittel des Buches überstürzen sich die Ereignisse geradezu und es passieren auch jede Menge Dinge, die ich so wirklich nicht erwartet hätte. Aber da ich hier nichts spoilern will, belasse ich es mal bei diesem vagen Hinweis. Ich WTF-te beim Lesen jedenfalls öfter vor mich hin, aber auf die gute Art und Weise, da die Wendungen zwar überraschend sind, aber dabei trotzdem plausibel und nachvollziehbar bleiben.

In der Mitte des Buchs wird das Tempo dann gedrosselt, die Handlung fächert sich auf und jeder der vier Protagonisten geht seine eigenen Wege. Außerdem passiert, was nach mehreren Monaten, in den die Sagengestalten durchs Land toben, passieren muss – es werden mehr Leute auf das Geschehen aufmerksam. Die vier Jugendlichen sehen sich mit Polizisten, Lehrern, Elternteilen und anderen Erwachsenen konfrontiert, von denen einige Helfer, die anderen eher Hindernisse darstellen. Ich finde es gut, dass diese logische und im Prinzip überfällige Entwicklung im Buch ihren Platz hat, es nimmt aber halt ein wenig die Geschwindigkeit und das „the four of us against the world“-Gefühl raus.

Das Finale findet dann an mehreren Schauplätzen und auf mehreren Ebenen statt. Jede der vier Hauptfiguren hat ihren eigenen Kampf auszufechten. Auch das war irgendwie anders, als ich es im Vorfeld erwartet hatte – ich hatte ja irgendwie mit einem coolen Dora-Edi-Fiona-Gregor-Slow-Motion-Walk in die Zentrale des Bösen gerechnet. Tatsächlich ist im Finale dann jeder erst einmal auf sich gestellt, was mir, als die Erwartungshaltung überwunden war, auch ziemlich gut gefallen hat. Es gibt also nicht den einen großen Showdown, sondern es passiert an verschiedenen Schauplätzen ziemlich viel, es gibt Action und Drama und am Ende dann doch – so viel sei verraten – ein ziemliches Happy End.

Durch die vier parallel ablaufenden Handlungsstränge musste ich tatsächlich, als ich das Buch zuklappte, erstmal kurz durchatmen und im Kopf sortieren, was im Finale nun alles passiert ist. Da geht es nämlich wirklich drunter und drüber. Wie ich das Ende nun finde? Da bin ich etwas zwiegespalten – einerseits freut es mich für die Charaktere, mit denen ich 3 Bücher lang mitgefiebert habe, dass alles am Ende doch gut wird, andererseits steh ich ja eher auf Enden, in denen eben nicht alles gut ist. Also wenns nach mir gegangen wäre, hätte das Ende ruhig noch etwas weniger glücklich sein können. Aber andererseits ist die Trilogie ja auch eine Jugendbuchreihe und vielleicht sieht die Zielgruppe das dann eben doch sehr viel anders als ich.

Apropos Jugendbuch: Nach wie vor finde ich, man kann die 3 Bücher auch als Erwachsener wunderbar lesen, weil es einfach nicht so wahnsinnig viele Dinge gibt, die man mit 16 vielleicht toll, mit 30 aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit scheiße findet. Es gibt keine „sie ist so toll und jeder liebt sie, aber sie merkt gar nicht, welchen Einfluss sie auf ihre Umwelt hat“-Protagonistin (ja, weibliche Form, in männlich kenn ich sowas gar nicht), es gibt zwar Liebeskuddelmuddel, aber kein Love Triangle, das sich über 3 Bände zieht. Und trotzdem sind die vier Hauptfiguren ganz unverkennbar noch sehr jung, was zum Glück aber eher amüsant als irgendwie nervig ist.

Wunderbares Lieblingszitat hierfür:

„Er war so verwegen, dass er auf ihre Schuhspitzen statt auf seine eigenen starrte.“

Etwas verschwommen, aber: Da steht mein Name :)

Etwas verschwommen, aber: Da steht mein Name 🙂

Last but not least ist da natürlich der Nerd-Content. Der ist auch im finalen Band wieder reichlich vorhanden, auch wenn die vier selbsternannten Helden nun wirklich keine  Zeit mehr haben, Rollenspiel zu machen. Das Buch geht schon sehr gut damit los, dass eins meiner Lieblingszitate aus Doctor Who als Einleitung verwendet wird (auch wenn – Achtung supernerdklugscheißen – „A good man goes to war“ in der Serie nicht von River zitiert wird). Auch im Rest des Buches wimmelt es vor nerdigen Zitaten und Anspielungen, was mich beim Lesen mehr als einmal schmunzeln ließ. Außerdem entdecken die 4 Nerds auch immer mehr das Internet für sich und weiten den Kampf gegen die Unscheinbaren auf die sozialen Medien aus. Highlight des ganzen Online-Krams war es natürlich, meinen eigenen Twitternamen im Buch zu entdecken! Ich hatte schon völlig vergessen, dass Judith mal gefragt hatte, wer sich denn freiwillig meldet, um erwähnt zu werden. Insofern war das eine schöne Überraschung beim Lesen 🙂 .

Wunderbares Lieblingsnerdzitat:

„Später. Später irgendwann, so, wenn alles in die Luft fliegt und wir an vereisten Klippen hängen. Dann sage ich: Ich liebe dich! Und sie sagt: You know nothing, Gregor Unger!“

Fazit

Es gilt, was eigentlich auch schon für Band 1 und 2 galt: Die Geister des Landes ist unterhaltsame und spannende Lektüre, von Nerds für Nerds und mit vielen interessanten Einblicken in die Sagenwelt der Eifel. Aus der Tiefe ist ein gelungener Abschluss der Trilogie – und ein bisschen traurig war ich schon, dass ich mich nun von Dora, Gregor, Edi und Fiona verabschieden muss.

Vielen Dank an Judith C. Vogt und den Ammianus-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: „Die Pestflamme“ von Judith C. Vogt

Die PestflammeJudith Vogt und die Eifel, das gehört ja irgendwie zusammen. Nachdem sich schon die Protagonisten ihrer „Geister des Landes“-Reihe mit den lokalen Sagengestalten herumschlagen mussten, führt die Novelle „Die Pestflamme“ jetzt in die Vergangenheit ebenjenen Landstrichs. Es geht, big surprise, um die Pest. Die kommt auf die Kasselburg und rafft die Verlobte des Türmers Laurenz dahin, der daraufhin das Türmen aufgibt und ziellos durch die Lande zieht. Ich finde es im Übrigen sehr schön, dass Laurenz ausgerechnet ein Türmer ist, er hätte ja auch Bauer, Fuhrknecht,  Schneider oder Fischer sein können. Aber ein Türmer, das gibt es ja heute nicht mehr und das ist auch ein bisschen unbegreiflich, dass es wirklich mal Leute gab, die hauptberuflich auf Türmen rumhingen und die Umgebung im Auge behielten. Jedenfalls treffen Ex-Türmer Laurenz und sein namensinkonsistentes Pferd Jann-Peter-Theodor-Jockel (Yo-Saff-Bridge lässt grüßen) schließlich auf Heinrich. Dieser ist ein reisender Adliger mit düsterer Ausstrahlung und zunächst unbekannter Vergangenheit. Und wäre Laurenz eine Laurenzia und die Pestflamme keine historische Novelle, sondern ein Mittelalter-Liebesschinken, so verlöre die liebreizende Laurenzia, die dann aber nicht Türmerin, sondern …. sagen wir mal, Hebamme, wäre, natürlich ihr Herz an ihn. Doch zum Glück bleibt uns das allen erspart und unsere beiden Protagonisten nun also zu zweit durch die Lande, was an sich ja ganz vergnüglich wäre, würde die Pest ihnen nicht auf dem Fuße folgen. In fast allen Orten, in denen sie Halt machen, bricht die Pest aus und Laurenz, der ja seine Geliebte durch sie verloren hat, sagt der Krankheit quasi persönlich den Kampf an. Immer wieder stellt er bestimmte Phänomene fest, durch die die Pest sich verbreitet: Eine blaue Flamme (die namensgebende Pestflamme), Mäuse, falsch bestattete Leichen … und immer wieder fällt ihm ein Weg ein, die Pest durch Bekämpfung dieser Vorkommnisse zurückzuschlagen. Seine Erkenntnisse verarbeitet Laurenz zu Liedern und Gedichten, die er auf seinen Reisen vorträgt, um so die Pestausbrüche möglichst früh zu verhindern. Währenddessen findet er langsam mehr über seinen mysteriösen Begleiter Heinrich heraus, der vor seiner tragischen Vergangenheit davonläuft. Gegen Ende der Geschichte finden sich Laurenz und Heinrich auf Burg Nideggen ein, es gibt einen Maskenball und, wie das auf Maskenbällen so ist, zahlreiche Enthüllungen. Aber über die verrate ich jetzt nichts, dazu müsst ihr euch das Buch schon selber kaufen.

„Die Pestflamme“ ist, ich erwähnte es ja bereits, eine Novelle. Und das finde ich ziemlich großartig, da, soweit es mir bekannt ist, es recht schwer ist, in Deutschland etwas Gedrucktes zu veröffentlichen, was nicht Zeitung/Zeitschrift oder Roman ist. Nun hätte man natürlich auch auf ein Buch mit knapp 150 Seiten Roman draufschreiben können, ich habe schon kürzere Romane gelesen, aber der Verlag steht hier zur Novelle und das finde ich prima. Außerdem hat er das Titelbild von der großartigen Mia Steingräber zeichnen lassen, was ich natürlich auch nur begrüßen kann. Das Cover zeigt den mysteriösen Heinrich in düsterer Klamotte, im Hintergrund eine Burg und herbstlichen Wald – und das ist auch ungefähr so die Stimmung, die das Buch vermittelt. Es ist alles sehr barock, überall Pest, Krieg und Tod (und vermutlich auch Hunger, wir wollen hier ja keinen apokalyptischen Reiter diskriminieren), und mittendrin die beiden Hauptfiguren, die ziellos durch das Land streifen. Die Beziehung der beiden zueinander hat mir gut gefallen. Sie tun sich am Anfang eher aus Zweckgründen zusammen, schließen aber dann doch so etwas wie Freundschaft, die, wie sich am Ende zeigt, doch recht tiefgreifend ist. Außerdem war ich als Leser, genau wie Laurenz als Erzähler, doch recht neugierig, was es mit Heinrich denn nun auf sich hat. Die Auflösung des Ganzen gefällt mir, denn sie war weder ab Seite 10 klar noch kam sie irgendwie wie mit dem Holzhammer, weil es keine Hinweise darauf gab. Auch die Gedichte von Laurenz haben mir gefallen, zumal auch immer wieder darauf eingegangen wird, wie er daran arbeitet, welche Versformen er verwendet und wie er zum Teil auch mit seiner Dichtung hadert. Und mit den wechselnden Namen des Pferdes und Heinrichs spöttischen Bemerkungen ist auch die ein oder andere witzige Stelle drin. Das Ende – nein, ich verrate es immer noch nicht – fand ich auch sehr gut. Gut, wer mich kennt, mag nun ahnen, dass ein Ende, das mir gefällt, nicht darin besteht, dass Heinrich und Laurenz zwei pestkranke Frösche küssen, die sich dann in wunderschöne Prinzessinnen verwandeln, mit denen sie gemeinsam in den Sonnenuntergang reiten.

Einzig die Figur von Laurenz ist halt so ein wenig blass. Er liebt seine verstorbene Geliebte, mag Gedichte und kämpft entschlossen gegen die Pest, sehr viel mehr erfährt man aber nicht über ihn, obwohl aus seiner Perspektive erzählt wird. Heinrich ist demgegenüber die interessantere Figur, was mit Sicherheit auch so beabsichtigt ist. Trotzdem ist Laurenz nicht nur Erzählfigur, sondern in der Geschichte schon auch zentral wichtig, insofern hätte ein bisschen mehr über seine Interessen oder Vorlieben, Abneigungen oder seine Vergangenheit schon nicht schaden können. Aber so ein Ich-Erzähler sollte natürlich auch nicht ständig über sein eigenes Leben rumdenken, nur damit der Leser das erfährt. Ach, schwierig.

Die Eifel als Schauplatz hat mir wieder gut gefallen, ich weiß jetzt vermutlich mehr über lokale Sagen der Eifel als über die aus Hamburg oder dem Erzgebirge. Wie auch schon bei den Geistern des Landes ist es vermutlich noch cooler, das Buch zu lesen, wenn man die beschriebenen Orte kennt, aber sie nicht zu kennen, mindert den Spaß am Lesen nicht wirklich.

Insgesamt ist „Die Pestflamme“ eine spannende und unterhaltsame Lektüre, die die verschiedenen Pestsagen der Eifel zu einer schönen Erzählung mit viel Barock-Flair verwebt.

Judith C. Vogt: Die Pestflamme
Verlag Meyer & Meyer
144 Seiten
€ 9,95

Ich bedanke mich herzlich bei Judith Vogt und dem Meyer & Meyer-Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Gelesen: Bücher im April

Na gut, einen Teil der Bücher hab ich auch noch  in der ersten Mai-Woche zu Ende gelesen. Aber da wollen wir ja mal nicht so sein, oder?

Margaret Atwood – The Year of The Flood

Abweichend von meiner Annahme in der Rezension zu Oryx and Crake handelt es sich tatsächlich nicht um eine Vorgeschichte zu letzterem, sondern spielt mehr oder weniger zeitgleich. Thematisiert wird diesmal nicht das Leben in den abgeschotteten Wohnräumen der Reichen, sondern das in den „Pleeblands“, also quasi den Ghetto-Bezirken. Im Vordergrund steht die Religionsgemeinschaft „God’s Gardeners“, die versuchen, mit den immer knapper werdenden Ressourcen der Erde klarzukommen und sich trotzdem rein pflanzlich zu ernähren und möglichst umweltfreundlich zu leben. Hauptfiguren sind diesmal zwei Frauen, die – wie schon Snowman in Oryx and Crake abwechselnd aus ihrer der Vergangenheit und der Gegenwart erzählen. Beide Charaktere sind auch wieder wirklich gut gezeichnet, zudem gibt es jede Menge interessante Nebenfiguren. Und tatsächlich gibt es auch Überschneidungen mit Personen aus Oryx and Crake, sogar mehr, als man am Anfang vielleicht denkt.

Auch dieses Buch habe ich wieder gern gelesen. Jedes Kapitel beginnt erstmal mit einer zitierten Predigt des Vorstehers der Regligionsgemeinschaft, die waren zwar auch immer recht interessant und manchmal sehr komisch, weil da irgendwelche Fakten wild durcheinandergeworfen wurden. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich sie manchmal nur quergelesen habe, weil ich wissen wollte, wie es mit der eigentlichen Geschichte weitergeht. Ein bisschen traurig bin ich schon, dass das Buch nicht die Vorgeschichte darstellt, sondern zeitgleich spielt, denn ich hätte schon gern gewusst, wie die Welt so geworden ist, wie sie zu Anfang des Buches ist. Aber egal. Trotzdem eine klare Leseempfehlung für alle, die Dystopien mögen und Bücher ohne großen Actionanteil trotzdem gut finden.

Der dritte Teil der Reihe, Maddadam, liegt auch schon auf dem Lesestapel.

Zitate:

„Glenn used to say the reason you can’t really imagine yourself being dead was that as soon as you say, ‚I’ll be dead,‘ you’ve said the word I, and so you’re still alive inside the sentence. And that’s how people got the idea of the immortality of the soul – it was a consequence of grammar.“

„Maybe sadness was a kind of hunger, she thought. Maybe the two went together.“

Judith C. Vogt – Die Geister des Landes II: Gesichtslos

Weiter geht es mit den Abenteuern von Fiona, Gregor, Dora und Edi in der Eifel. Teil II knüpft mehr oder weniger nahtlos an den ersten Teil an (zu dem habe ich hier schon ausführlich geschrieben). Weiterhin ist die Sagenwelt der Eifel in Aufruhr und die vier Jugendlichen müssen zu retten, was zu retten ist. Diesmal gibt es gefühlt noch mehr mystische Wesen, außerdem einen Ausflug ins nächtliche Aachen auf der „anderen Seite“ sowie weiterhin sehr viel Action, lebendige Dialoge und ein hohes Tempo. Dabei bleibt aber das Persönliche nicht auf der Strecke, denn erstens geht der Kampf gegen die Monster nicht spurlos an den Charakteren vorbei und zweitens gibt es natürlich auch wieder ein bisschen Liebesdrama. Obwohl ich auf sowas eigentlich gut verzichten kann, schafft es Judith aber, dass ich mich wirklich brennend dafür interessiere, wer am Ende nun bei wem landet. Außerdem muss ich die Sexszene des Buches absolut loben: Die ist irgendwie ein bisschen unbeholfen, gleichzeitig aber schon irgendwie romantisch – und es wird auch nicht das Thema Verhütung einfach mal ausgeblendet, sondern die beiden benutzen ein Kondom. Danke dafür!

Teil 3 der „Geister“ ist leider noch nicht erschienen – ich warte sehr gespannt darauf, wie es weitergeht.

Zitate:

„Die Stimme in Fionas Traum sagte so nah an ihrem Ohr, dass sie seinen kalten Atem spüren konnte: „Ich habe alle Antworten, die du sucht. Und dafür verlange ich nur einen Tanz.“

Ken Grimwood: Replay – Das zweite Spiel
(deutsch von Norbert Stöbe)

Ein Science Fiction-Roman aus dem Jahr 1988, den ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Ich hatte noch nie davon gehört, es ist aber wohl ein recht bekanntes Buch und soll angeblich auch die Inspiration zum Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ gewesen sein. Was passiert? Ein Mann stirbt im Jahr 1988 und sein Bewusstsein wird 25 Jahre in die Vergangenheit geschleudert, so dass auf einmal wieder am College ist, sich aber an alles erinnert.  Es geht im Buch dann darum, was er mit der Situation anfängt und was er aus seinem „zweiten Leben“ macht – allerdings passiert auch noch mehr, aber ich will das lieber nicht so genau verraten.

Die Thematik des Buches ist interessant, allerdings hat es mich nicht so richtig mitgerissen. Der Schreibstil ist sehr sachlich und es wird mehr beschrieben als erzählt. Auch die Charaktere sind zwar nicht unsympathisch, richtig nahe gekommen bin ich ihnen aber auch nicht. Gerade gegen Ende des Buches werden manchmal ganze Monate und Jahre einfach ein ein oder zwei Absätzen zusammengefasst. Das hat mir nicht so gut gefallen. Interessant ist das Buch durchaus. Ach ja: Wenn ihr die deutsche Ausgabe von 2005 (Taschenbuch) lesen solltet: Diese enthält ein Vorwort, was intelligenterweise den kompletten Inhalt des Buches spoilert *facepalm*. Also schnell überspringen.

Angelika Klüssendorf: Das Mädchen

Aufmerksame Leser erinnern sich – vor einer Weile war ich bei einer Lesung von Angelika Klüssendorf, bei der sie aus April, dem Nachfolger von Das Mädchen gelesen hat. Danach habe ich mir das erstmal den ersten Teil bestellt, weil es April auch noch nicht als Taschenbuch gibt. Das Mädchen ist ein sehr kurzer Roman und thematisiert die Kindheit eines Mädchens in der DDR, mit prügelnder und trinkender Mutter, abwesendem Vater, Kinderheim und anderen unschönen Sachen. Die Geschichte ist zumindest teilweise autobiographisch. Der Schreibstil ist sehr nüchtern und betrachtet das Mädchen, das nicht einmal einen Namen hat, stets auf einige Entfernung. Trotzdem kann man beim Lesen sehr viel Verständnis für den Charakter aufbauen. Es gibt hier keine große Handlung, keine Wunder, die irgendwie geschehen und die Protagonistin retten, und genau deshalb gefällt mir das Buch ziemlich. Es liest sich schnell weg, die Sätze sind klar und einfach. Aber es bleibt im Gedächtnis und ruft trotz der nüchternen Wortwahl bei mir Bilder im Kopf hervor.

Zitate:

„Das Herz pocht ihr den Hals herauf, sie schließt die Augen, eigentlich will sie nur davonkommen, und manchmal gelingt es ihr.“

Manchmal hebt sie einen Stein auf, trägt ihn ein paar Schritte bei sich, doch dann muss sie zurückgehen – in  ihrer Vorstellung hat sie den Stein seiner Familie entrissen, deshalb muss sie ihn an genau die Stelle zurücklegen, wo sie ihn gefunden hat.“

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Rezension: Die Geister des Landes I – Das Erwachen

coverMan nehme: Beschauliche Orte in der Eifel, alte Sagen, eine Portion Fantasy und vier mehr oder weniger nerdige Teenager. So oder so ähnlich könnte man wohl die Zutaten beschreiben, aus denen Judith C. Vogt ihre Jugendbuchreihe Die Geister des Landes gebastelt hat. Erschienen sind bisher Teil 1 (Das Erwachen) und Teil 2 (Gesichtslos). Netterweise hat Judiths Verlag mir ein Exemplar des ersten Bandes zur Verfügung gestellt, auf dass ich euch nun mit dieser Rezension erfreue. Vielen Dank dafür!

Inhalt

Die 17-jährige Fiona hat seltsame Träume von mysteriösen Gestalten, die das Umland unsicher machen. Umso schlimmer ist es, dass ihre nächtlichen Visionen sich zunehmend als wahr erweisen und in der Eifel seltsame Dinge vor sich gehen. In ihrer Verzweiflung wendet sich Fiona an drei ihrer Mitschüler, die daraufhin versuchen, die außer Kontrolle geratene Sagenwelt wieder in Ordnung zu bringen. Die drei Nerds Doro, Gregor und Edi schlagen sich mit Sumpfmonstern, Fisch-Zombies und unheimlichen Pilzen herum, während ihre Familien sich langsam fragen, was die drei eigentlich ständig im Wald machen und wieso sie so oft völlig lädiert nach Hause kommen. Nach und nach stellt sich heraus, dass etwas Größeres hinter den Vorkommnissen steckt. Fiona, die eigentlich mit ihren drei Verbündeten gar nicht so viel zu tun haben wollte, gerät immer tiefer in die Geschehnisse. Im Laufe des Buches gesellen sich neue Verbündete, aber auch neue und noch gefährlichere Gegner hinzu. Am Ende steht schließlich ein Showdown, der sehr spannend und dramatisch daherkommt; spätestens da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bei all der Action kommen aber auch die persönlichen Beziehungen zwischen den Figuren nicht zu kurz. Was wäre auch eine Gruppe von vier Teenagern ohne ein bisschen Liebesdrama?

Obwohl das Buch unter Jugendliteratur läuft, hatte ich beim Lesen doch das ein oder andere Moment ein Gruselgefühl, vor allem bei gewissen schwer wiederzuerkennenden Personen (wers gelesen hat, weiß, was ich meine). Und es geht auch alles andere als zimperlich zu. Oft kommen die Protagonisten nur ganz knapp mit der geistigen und körperlichen Gesundheit davon.

Das Buch hat, obwohl es der erste Band einer Trilogie ist, durchaus erstmal ein abgeschlossenes Ende – danach folgt aber noch ein Epilog, der definitiv neugierig auf Teil 2 macht.

Sprache

Ein bisschen ist „Das Erwachen“ schon ein Buch von Nerds für Nerds – jedenfalls tauchen an allen Ecken und Enden Anspielungen auf Bücher, Serien und Filme auf, die ein Leser, der Gefallen an Jugendlichen beim Kampf gegen wildgewordene Sagengestalten findet, tendenziell kennt. Noch dazu sind fast alle Protagonisten – so wie die Autorin selbst auch – Rollenspieler, so dass es auch hin und wieder eine Szene am DSA-Spieltisch gibt. Dazu kommen diverse Frotzeleien und Zickereien zwischen den Figuren. Insgesamt, und darauf kommt es ja an, nimmt man den Personen ihre Sprache ab. Klar, es sind Teenager und daher ist der ganze Stil eher flapsig-jugendlich gehalten, gerade das macht aber die Geschichte auch aus. Generell ist das Buch sehr dialoglastig, es wird so gut wie alles in Gesprächen zwischen den Figuren erzählt, ergänzt von etlichen Actionszenen und einigen ruhigen Momenten. Mir hat das aber durchaus gefallen, da man oft das Gefühl hat, mit den vier wild diskutierenden Leuten am Tisch zu sitzen. Und in den Szenen, wo es um Leben und Tod geht, ist dann auch Schluss mit doofen Sprüchen.

Interessant fand ich den erzählerischen Kniff am Anfang: In der ersten Szene des Buches beschließt Fiona, ihre nerdige Mitschülerin Doro um Hilfe zu bitten  – in der nächsten Szene sind Doro, Gregor und Edi schon seit Wochen dabei, Fionas Träumen nachzugehen. Hier wurde das ganze Prozedere, wie genau es dazu kam, einfach ausgelassen. Vielleicht etwas ungewöhnlich, aber dadurch, dass Fiona zu diesem Zeitpunkt noch gar kein Teil des Freundeskreises ist, verpasst man keine Charakterentwicklung.

Erster Satz

„Die Hunde bellten gegen die harte Winterluft an.“

Zitate

„Du brauchst gar nicht so zu glotzen, Gollum.“

„Es ist okay, sich zu fürchten, aber es ist nicht okay, davonzulaufen!“

„Und in der Schule warteten ihre neuen Freunde auf sie. Buffy und ihre aufgedrehten Kollegen.“

Empfehlung?

Ich habe ja keine Ahnung von Jugendbüchern und deren Freigabe, es steht auf dem Buch auch keine Altersempfehlung drauf. Manche Szenen (vor allem die mit Dora am Henzenloch und die mit Fiona am Computer) fand selbst ich beim Lesen relativ übel und ich habe keine Ahnung, ab welchem Alter man das lesen sollte oder dürfte. Davon abgesehen, würde ich das Buch auf jeden Fall empfehlen – es ist spannend und liest sich sehr schnell weg, die vier Hauptfiguren sind gut geschrieben und es gibt auch immer wieder etwas zu lachen. Mit Protagonisten, die sozusagen „Held wider Willen“ sind, kann ich sowieso immer etwas anfangen. Wenn man mit jugendlichen Protagonisten und einem ebensolchen Schreibstil nichts anfangen kann, sollte man vielleicht eher nicht zugreifen. Leute, die in der Eifel wohn(t)en und die beschriebenen Orte und Geschichten kennen, haben vermutlich noch mehr Freude an der Geschichte – ich zumindest finde es immer super, wenn in einem Buch Örtlichkeiten auftauchen, die ich selber schon besucht habe. Aber für alle Nicht-Kenner der Eifelmythen gibt es hinten im Buch auch noch eine Sammlung der wichtigsten Sagengestalten.

Generell also Daumen hoch – ich les dann bald mal den zweiten Teil.

Für alle, die jetzt interessiert sind: Eine Leseprobe gibt es hier. Außerdem wurde „Das Erwachen“ vom Hochschulradio Aachen als Hörbuch vertont.

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Meanwhile.

Ich dümpele so ein wenig vor mich hin. Gerade liegt nicht so schrecklich viel an, irgendwie. Im Büro ist es zur Abwechslung mal recht entspannt, es ist freizeitmäßig aktuell nichts Großes geplant. Bald habe ich Urlaub, und es wird auch Zeit. Aktuell träume ich davon, wie schön es wird, eine Woche lang auszuschlafen und ein bisschen durch Hamburg zu tüddeln und all sowas. Fun fact: Immer, wenn ich so einen Urlaub vorhatte, war ich dann den ganzen Urlaub krank, entweder mit fetter Erkältung oder Migräne of doom. Ich hoffe sehr, dass es diesmal anders wird.

Ansonsten plagten mich nach der HeinzCon auf einmal Zahnschmerzen, etwas, was ich noch nie im Leben hatte. Also gleich Montag nach der Con zum Zahnarzt, hurra. Am Ende war dann alles halb so schlimm – habe wohl im Schlaf mit den Zähnen geknirscht (was ich noch nie hatte, allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass ich meinen Kiefer in den scheißunbequemen Betten auf der Con verlegen habe), besitze deswegen nun eine tolle Schiene, die ich nachts tragen soll (aktuell arbeite ich noch dran, mit dem unbequemen Ding einschlafen zu können) und außerdem waren da noch 2 kleine Löcher, die dann vor 2 Wochen mit Füllungen versehen wurden. Auch eine Premiere für mich. War zum Glück aber nicht schmerzhaft, nur dass ich fast an einer dieser Watterollen erstickt wäre, ehe der nette (und sehr gut aussehende * hust* Zahnarzt sie aus meinem Rachen fischte), war weniger schön.

Im Moment bin ich mal wieder mit der Gesamtsituation irgendwie unzufrieden. Ich schlafe zwar unter der Woche jede Nacht 7-8 Stunden, bin aber trotzdem permanent un-glaub-lich müde und komme morgens kaum aus dem Bett. Nach der Arbeit ist mein Kopf wie aus Watte und nachdem ich neulich die eine Kurzgeschichte fertiggestellt habe, ist nichts Neues an kreativem Output zustandegekommen. Mir fällt es montags immer so extrem auf – wenn ich zur Arbeit gehe, ist mein Kopf vom Wochenende frisch und erholt und ich hätte tausend Ideen, was ich machen könnte. Das Gefühl hält so ungefähr bis zur ersten Mittagspause der Woche an, maximal bis Feierabend. Danach bin ich wieder müde, ausgelaugt und erschöpft. Mir fällt immer mehr auf, dass die ganze Arbeitsumgebung mich sooo derartig stresst. Es ist hier immer laut. Telefonklingeln alle paar Minuten, Klingeln an der Tür, Telefongespräche von meinen 2 Kolleginnen und dem Chef im Nebenraum, die lauten Schubladen des Aktenschranks, das Geräusch des wählenden Faxgeräts, der Kopierer, der Drucker, der knarzende Parkettboden, wenn da jemand drüberläuft (vor allem meine Chefin mit Absatzschuhen) und vor der Tür dann noch die vierspurige Straße. Und während all dem sitzt man da mit nem Knopf im Ohr und muss Diktate schreiben. Ich bin manchmal kurz davor, auszurasten, weil es hier einfach NIE still ist, nicht mal in der Mittagspause (siehe Eintrag von neulich), ich NIE mal eine Tür zumachen und einfach 2 Stunden in Ruhe was arbeiten kann. Und dazu kommt dann täglich noch eine Stunde mindestens, die ich in lauten, überfüllten Bahnen und Bussen verbringe. Es ist zum Kotzen.

Zu angenehmeren Dingen – in der Hoffnung, mich selber nochmal mehr zum Schreiben zu motivieren, hab ich – siehe auch rechts in der Leiste  – mir ein weiteres Blog für Schreibdinge angelegt, das den schönen Titel Wortstroh trägt. Da werde ich hoffentlich demnächst auch mal wieder was schreiben.

Außerdem kommt hier bald eine Rezension zu Judith C. Vogts Roman „Die Geister des Landes“, Teil 1. Den hat sie mir nämlich netterweise als Rezensionsexemplar überlassen.

Aktuell lese ich gerade ein weiteres Rezensionsexemplar, nämlich „Drachenväter“, ein Buch über die Geschichte des Rollenspiels, das per Crowdfunding finanziert wurde. Extra dafür – und für mehrere andere Bücher, die ich nur in elektronischer Form besitze – habe ich mir nun doch mal einen Ebook-Reader gekauft. Natürlich hab ich extra den genommen, der angeblich besonders augenfreundlich ist, da ich ja vom Lesen am Bildschirm immer schnell Kopfschmerzen bekomme (meine Wahl fiel auf den Sony PRS-T3). Bisheriges Fazit: Schmerzende Augen und Kopfweh nach 10-15 Minuten lesen. Suuuuper :/. Und dafür hab ich dann jetzt über 100 Euro ausgegeben. Aber es hilft ja nix, ich werd trotzdem weiterlesen, da ich das Buch sonst gar nicht lesen kann. Vielleicht gewöhnt man sich ja noch daran. Begeistert bin ich aber nicht bislang.

Neues von der Seriensucht: Bis auf die letzte Folge hab ich die neue Musketier-Serie von der BBC jetzt komplett gesehen und für sehr unterhaltsam befunden. In den Plotlöchern der Folgen könnte man zwar bisweilen eine ganze Kompanie an Musketieren versenken, aber die Charaktere sind  ziemlich cool gemacht und gut gespielt und es gibt irgendwie auch recht viele untypische und coole Frauencharaktere. Und naja, die Optik ist halt suuuper. Unglaublich tolle Rüstungen, Waffen und Männer mit Bärten – und die Paris-Kulissen sind auch toll. Freu mich da jedenfalls schon auf die zweite Staffel. Ansonsten hab ich gerade die 1. Staffel von „Orange is the new black“ gesehen. SEHR großartige Serie mit umwerfendem Cast, die zudem auch super geschrieben ist. Ganz große Empfehlung. (Übrigens auch ein wunderbarer Vorspann.) Nun geht es direkt mit der nächsten Netflix-Serie, nämlich „House of Cards“ weiter, da hab ich seit Sonntag irgendwie auch schon die ersten 6 Folgen gesehen. Auch ne feine Sache. Lustigerweise weiß ich gar nicht so richtig, was die Serie mir eigentlich genau erzählen will. Aber es macht Spaß, zuzusehen, vor allem da sie weder eine klare Identifikationsfigur hat noch irgendwelche Dinge groß bewertet. (Ähnlich wie „Girls“…ach, davon hab ich auch Staffel 3 gesehen.) Und „Vikings“ läuft auch wieder und ist wieder toll. Und Sonntag geht auch endlich „Game of Thrones“ weiter. 🙂

Rollenspiel wird natürlich auch noch betrieben. Wir haben nach 2,5 Jahren jetzt fast den ersten Band der Königsmacherkampagne hinter uns. Leider verlässt uns einer der Mitspieler, da er berufsbedingt nach Süddeutschland zieht. Sehr schade. In Zukunft also leider weniger Zwergensprüche aus dem Horasreich. Vermutlich legen wir dann nach seinem Ausstieg auch erstmal eine Horasreichpause ein und spielen „Schwingen aus Schnee“ und „Der Unersättliche“ – und natürlich weiter die Lamea-Kampagne. Da hatten wir neulich mal wieder den Beginn eines neuen Jahres und hängen jetzt der Horasreichgruppe nur noch 4 Jahre hinterher *gg*.

So. Genug aus meinem langweiligen Leben erzählt.

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