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Once upon a time in Ireland

Upps. Der letzte Eintrag ist schon wieder ewig her. Dabei wollte ich doch noch über die neulich konsumierten Mediendinge schreiben, und natürlich auch über den Irlandurlaub. Aber wie das ja immer so ist, man kommt zu nüscht.

Die letzten Wochen im Schnelldurchlauf:

Ende August: Nandurions vierter Geburtstag stand an und es war, wie das immer so ist, jede Menge zu erledigen, um die geplanten Beiträge für die Geburstagswoche rechtzeitig fertig zu kriegen. Grandioserweise hatte mein Kopf beschlossen, dass genau diese Woche die perfekte Woche wäre, um einfach mal eine Woche lang durchgehend Migräne zu haben. Konfetti! Ich lag also größtenteils im Bett herum, schleppte mich ab und an mal an den PC, um zu gucken, ob alles soweit funktionierte und war dann froh und dankbar, dass die Kollegen für alles eingesprungen sind, was ich nicht mehr geschafft habe. Neues Achievement: Den allgemeinärtzlichen Notdienst rufen. Erkenntnis 1: Opiate helfen schon so irgendwie gegen alle Schmerzen. Erkenntnis 2: Mit dem Satz „Oh, und gestern war der Notarzt bei mir.“ kriegt man auch bei meinem Neurologen ganz spontan einen Termin.

Nach der Krankheitwoche gab es dann noch eine Woche Arbeit und dann ging es ab nach Irland. Irland! Was war es schön da. Und was hatten wir für ein Glück mit dem Wetter. Bei Irland denkt man ja erstmal an Regen, und es regnet da auch häufig, aber wir haben in 11 Tagen tatsächlich keinen einzigen Regentropfen gesehen. Dafür aber das da:

Wie man an den Bildern unschwer sieht: Irland ist schön, grün, idyllisch und voller zufriedener Tiere und gutem Essen. Und netten Leuten, die habe ich aber nicht fotografiert. Ich möchte auf jeden Fall wieder hinfahren, das nächste Mal vielleicht in irgendein nettes Cottage. Wobei unser Prozedere „jede Nacht ein neues B&B“ auch erstaunlich stressfrei und unkompliziert war. In Irland hat aber auch gefühlt jede Ansammlung von 5 Häusern mindestens ein B&B. Auch die 1300 Kilometer, die ich im Linksverkehr gefahren bin, waren im Großen und Ganzen entspannt. Nur am ersten Abend hatte ich Probleme, mich im Stadtverkehr von Kilkenny zurechtzufinden. Und weil die Pedale irgendwie in Relation Sitz anders angeordnet waren als bei meinem Auto, hat ständig mein Knie geknackt. Aber sonst war alles gut. Fun Fact: Während ich hier zu Hause ja einen weißen Polo namens Swafnir mein Eigen nenne, war mein Mietwagen ein … weißer Polo. Nur mit dem Steuer auf der anderen Seite, Benzin statt Diesel und 4 Türen. Wir haben ihn – Achtung, DSA-Insider – dann Zwanfir getauft.

Seit dem Urlaub sind nun schon wieder 3 Wochen vergangen. Ich war tollerweise gleich in der ersten Arbeitswoche nach dem Urlaub mal wieder krankgeschrieben, was weniger schön war. Naja, aber was solls. Diese Woche war jetzt zum Glück sehr entspannt, weil mein „Lieblings“chef im Urlaub war. Und in ein paar Stunden ist auch schon wieder Wochenende.

Ansonsten war ich letzten Freitag auf einer Bloggerlesung, war beim Zahnarzt (wo ich leider bald wieder hin muss – Weisheitszahn kommt raus), habe ein bisschen gelesen, DSA gespielt, AC:Revelations angefangen und so Dinge. Und wir haben jetzt nen Netflix-Account. Falls ihr also nie wieder von mir hört, liegt es daran. Naja, und in 4 Wochen steht der nächste Urlaub an – DSA-Tour nach Dänemark. Yeah!

Bald dann also hoffentlich noch mein Eintrag zum Mediengedöhns. Ich muss doch über Guardians of the Galaxy fangirlen!

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Hell, dunkel, hell, dunkel, 2020.

Die Zeit rast aktuell dahin, dass es schon fast nicht mehr schön ist. Sowohl im kleinen als auch im großen Stil. Nach meinem letzten Urlaub im Juni schienen die 12 Wochen bis zum nächsten Urlaub ewig zu sein – und nun sind es nur noch 2 Wochen bis zum Urlaub. Und ich kann mich kaum erinnern, was ich in den letzten 10 Wochen eigentlich gemacht habe. Aber das ist generell ein Phänomen, das sich in den letzten Jahren verstärkt hat. Wenn ich zurückblicke auf die letzten Wochen, Monate, Jahre, dann sehen sie aus wie eine undefinierbare graue Masse, aus der die Highlights wie Türme herausragen. Dieser Urlaub, dieses schöne Wochenende, dieser tolle Rollenspielabend, dieses Treffen, diese Convention, was, WIE LANGE ist das jetzt bitte her? In meinem Kopf ist irgendwie immer noch 2010. Ich kann am Ende der Woche schon kaum sagen, was ich am Montag oder Dienstag gemacht habe. Arbeiten, schlafen, essen, ein paar Stunden Freizeit am PC oder vor dem Fernseher. Nicht, dass das schlimm wäre, ich will ja gar nicht jeden Tag irgendwas machen, das ist schon alles okay so. Aber es ist unglaublich, wie wenig hängenbleibt.

Gleichzeitig funktioniert das Ganze auch in wesentlich größerem Rahmen. Ich wohne jetzt seit fast 11 Jahren in Hamburg – nicht mehr lange, und ich wohne hier länger als ich im Heimatkaff gewohnt habe. Ich arbeite seit 7 Jahren Vollzeit (und ja, seitdem ist das Zeitverfluffungsphänomen immer stärker geworden). Und gestern bin ich – völlig vorbei an der Tatsache, dass meine Schwester in meinem Kopf immer noch 10 ist – Tante geworden. Okay, noch ist das nicht so spannend und sehen werd ich die Nichte dann auch erst Weihnachten. Aber ich kann mich ja schonmal informieren, ab welchem Alter so ein Kind einen W20 bedienen kann, ohne ihn essen zu wollen…

Heute ist Freitag und wie immer ist das der einzige Tag, der nur so dahinschleicht. Heute ganz besonders, denn ich bin hundemüde und habe fiese Kopfschmerzen, was vermutlich beides davon kommt, dass ich gestern bis 23.30 (für mich ist das spät) am PC saß und an einer Kurzgeschichte geschrieben habe, die ich am Wochenende dann hoffentlich fertig kriege. Immerhin…so wie das läuft, erinnere ich mich vermutlich schon nächsten Freitag nicht mehr an die Kopfschmerzen, während die Geschichte wenigstens bleibt. Jetzt muss sie bloß noch gut werden *g*.

Gerade erscheinen auch die 2 Wochen bis zum Urlaub wieder endlos, aber sie werden vermutlich schnell vorbeigehen. Und morgen in 2 Wochen bin ich schon auf dem Weg in den Urlaub. Es geht diesmal nach Irland und ich freu mich schon sehr. 11 Tage werden wir unterwegs sein, 8 davon mit Mietwagen über die Insel fahren und dann noch 3 Tage in Dublin verbringen. Ich bin schon gespannt, wie das mit dem Linksverkehr so läuft, aber nun ja, was Millionen von Iren (und Briten und Schotten usw…) können,werd ich ja wohl auch schaffen.

Es wird jedenfalls höchste Zeit für ein paar Tage Erholung. Aktuell schlafe ich schon am Freitag um 23 Uhr auf dem Sofa ein, penne dann 10 Stunden und bin den Samstag trotzdem unglaublich müde. Neulich bin ich sogar beim DSA eingeschlafen, was mir sehr selten passiert.

Es gibt dann hoffentlich demnächst noch ein Juli-Mediengedöhns, angesammelt hat sich da durchaus ein bisschen was. Man muss es nur mal aufschreiben…

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Stirb, Sommer, stirb!

Ich habe eine ganze Weile nix geschrieben. Nun ist zugegebenermaßen auch nicht sonderlich viel passiert in den letzten Wochen, aber das hält mich sonst ja auch selten ab. Nein, mein Schweigen lag vielmehr daran, dass es Sommer ist. Und solltet ihr jetzt denken, dass ich dann nix blogge, weil ich den ganzen Tag am Strand liege, durch die sonnigen Straßen flaniere oder so nen Unsinn, dann könntet ihr nicht mehr daneben liegen. Denn es ist Sommer. Die blödeste, bekackteste, nervigste Jahreszeit für mich, in der ich eigentlich nix tun möchte als auf dem Rücken zu liegen und auf den Herbst zu warten.

Obwohl man ja immer vom Hamburger Regen spricht, ist es dieses Jahr seeeehr sonnig in Norddeutschland und ich lese immer neidisch von Gewittern und Regen weiter im Süden. Hier hat es letzte Woche zum ersten Mal seit 2 Wochen geregnet, zuvor immer Sonne, Sonne und noch mehr Sonne. Ich – hasse – es. Ich bin, wohl reichlich klischeehaft, eine von diesen Leuten, die mit „draußen sein“ wenig bis nix anfangen kann. Wieso man z. B. im Garten oder auf dem Balkon essen muss, bloß weil die Sonne scheint, hat sich mir noch nie erschlossen. Dann trägt man immer Krempel von A nach B, hat Fliegen im Essen rumschwirren und muss schlimmstenfalls auch noch in der Sonne sitzen und bekommt Sonnenbrand. Zum Glück habe ich weder Garten noch Balkon und komme nicht mal in die Verlegenheit, erklären zu müssen, wieso ich da nicht hin will. Auch ansonsten bin ich ungern draußen und noch ungerner(er..er) in der Sonne. Ich verbrenne mich sehr fix und bin sehr lichtempfindlich. Insofern muss ich auch immer ein bisschen lachen, wenn Leute sich freuen, dass man ja jetzt im Hellen aufsteht und im Hellen nach Hause kommt. Jaaah, ganz toll. Wenn ich morgens schon aufm Weg ins Büro ständig grelles Licht habe, was in meinen Augen sticht und mir Kopfschmerzen macht, bin ich auch immer so richtig gut gelaunt.

Apropos Büro – das ist noch so der Hauptgrund, den Sommer zu hassen, denn es wird UNGLAUBLICH warm hier drin. Morgens lüften wir zwar durch, aber es ist halt ein Unterschied ob man in einer Wohnung die Fenster über Nacht, wenns kühl ist, offen hat, oder nur morgens eine Stunde durchlüften kann. Sobald die Fenster dann zu sind, wird es sehr schnell warm, stickig und die Luft steht. Dann könnte man theoretisch natürlich weiter die Fenster auflassen, nur leider befindet sich vor selbigen die vierspurige Straße, die so laut werden kann, dass man das Telefon nicht mehr klingeln hört (geschweige denn den Menschen am anderen Ende der Leitung versteht). Dikatete schreiben ist dann auch kaum noch möglich, so dass ich hier eigentlich permanent zwischen „zu warm“ und „zu laut“ wechsle. Außerdem hab ich inzwischen vom ganzen Lüften, Klimaanlage im Auto laufen lassen und den offenen Fenstern in der U-Bahn Schnupfen bekommen und niese im 5-Minuten-Takt vor mich hin. Schlafen kann man auch nicht richtig, dem Obst kann man beim Vergammeln teilweise schon zusehen und Lust, irgendwas zu machen, habe ich bei dem Wetter auch nicht. Nach Hause kommen, kalt duschen und dann möglichst wenig bewegen. Und natürlich hab ich bei diesem Wetter noch schlimmere Migräne als sonst schon.

Nee, nee. Bleibt mir wech mit dem Sommer. Das einzig Gute daran sind die Sommerferien, die aktuell dafür sorgen, dass die Bahnen etwas leerer sind, die Straßen ebenso und dass weniger Leute im Büro anrufen. Dafür wird allerdings überall gebaut. Man kann regelrecht beobachten, wie am Anfang der Ferien die Baustellen wie Pilze aus dem Boden schießen. Trotzdem sind die 6 Wochen immer sehr angenehm, weil alles etwas weniger voll ist.

Urlaub hab ich dann erst im September, also in 6 Wochen. Bis dahin ist es hoffentlich kühler und in Irland soll es ja sowieso nicht so warm werden *g*. Jap, der Herr Mitbewohner und ich fahren nach Irland! 11 Tage, Flüge sind schon gebucht. Ich bin sehr gespannt und werde mich die Tage nochmal um Mietwagen (Linksverkehr…hilfäääh) und einige Unterkünfte kümmern.

Achja: Meine Meinung zum Sommer hab ich auch nochmal als Gastcomic für das sehr empfehlenswerte Comicblog Die feine Linie hingekritzelt. (Erwartet keine Zeichenkünste, sowas kann ich gar nicht.)

In diesem Sinne – möge der Herbst bald kommen!

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