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#12von12 im November 2016

Gestern war wieder 12 von 12: Blogger und Twitterer posten am 12. des Monats 12 Fotos aus ihrem Alltag. Da gestern Samstag war, gab es endlich mal was anderes zu fotografieren als Büroartikel.

Los ging der Tag mit einem Blick aus dem Fenster:

2016-11-12-11-44-00Ja, es hat tatsächlich schon wieder ein bisschen geschneit. Und saukalt ist es auch draußen.

2016-11-12-11-47-34Erstmal ein Kaffee. Gestern hatte ich die Hydra- und der Mitbewohner die Shield-Tasse 😉 .

2016-11-12-12-11-04Das ist noch ein Rest Süßigkeiten aus Dänemark: Schokozeuchs mit Marzipan gefüllt. Sehr lecker, aber auch sehr süß.

2016-11-12-12-42-35Und damit man die Schokolade nicht so trocken runterwürgen muss, habe ich noch ein Stück Pizza vom Vorabend gefrühstückt.

2016-11-12-15-20-43Das ist ein Ausschnitt aus einer der Myranor-Karten, die ich nochmal konsultieren musste wegen Flussbenennungschaos in Alamar. Jetzt ist nun hoffentlich alles korrekt.

2016-11-12-16-33-57Dann mal raus aus der Wohnung und ein Stück spazieren gewesen. Wie man sieht, lag noch Schnee auf der Wiese vorm Haus.

2016-11-12-16-55-09Das ist wieder im Hammer Park. Diese Statue mag ich ja total gerne und die steht da immer so malerisch herum. Diesmal in einem Blättermeer, im Frühling steht sie in haufenweise Krokussen.

2016-11-12-20-00-46Dann ging es doch nochmal aus dem Haus: Der Mitbewohner und ich waren essen, um uns nach einer Woche Einsiedelei in Dänemark wieder langsam in die normale Welt einzufinden.

2016-11-12-20-25-21Wir waren – fancy, fancy – im Tschebull, wo wir erstmal mit einem Martini loslegten, dann gemischte Vorspeisen bestellten und dann hatte ich als Hauptspeise das hier:

2016-11-12-21-07-55Das war Schweinerücken mit Birnen-Brie-Tarte und Graupen. Total lecker alles. Also wirklich toll. Nom nom.

2016-11-12-21-50-02Das hier ist auch so eine der großartigsten Dinge am Tschebull: Man kann einfach von allen vorhandenen Nachtischen so Miniportionen bestellen, damit man alles probieren kann. Und alle sechs verschiedenen Sachen waren auch suuuuuperlecker.

2016-11-13-00-00-42Das ist gerade noch das Chaos auf meinem Zimmerboden, weil ich noch die restlichen Sachen vom Urlaub wegräumen muss. Aber dazu hatte ich gestern nach all dem Essen keine Lust mehr.

Ja, und das war es auch schon. Ein schöner, entspannter Samstag mit gutem Essen und noch etwas Erholung, ehe es wieder ins Büro geht am Dienstag.

Die übrigen 12 von 12 – Beiträge findet ihr wie immer hier.

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#12von12 im Oktober 2016

Gestern war wieder der 12. Tag des Monats und ich habe wieder meinen Alltag in 12 Bildern festgehalten. Letzten Monat wäre das ja spannender gewesen, da haben wir nämlich die tolle Wanderung in den Cinque Terre gemacht, aber da gabs leider nicht genug Wlan für regelmäßiges Bilder twittern. Deswegen nun wieder superspannende Fotos aus meinem superspannenden Alltag…

Morgens um vielzufrüh: Erstmal ein Foto von dem Eulen-Teelicht-Dingens, das meine Eltern mir geschenkt haben.

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Hach. Ist sie nicht toll?

Dann auf zur Arbeit, durchs trübe und graue und kalte Hamburg. Ich glaub, ich hab noch nie so sehr innerlich gekotzt, dass der Winter kommt wie dieses Jahr. Könnte aber auch dran liegen, dass es keinen einzigen Tag schönen goldenen Herbst gab, sondern man vom Sommer gleich in 11 Grad-Regen-kalt-igitt-Wetter geworfen wurde.

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An der Ampel kommen pro Grünphase so ungefähr 4 Autos über die Linksabbiegerspur – genuuuug Zeit für ein schnelles Foto.

Dann im Büro erstmal ein Frühstück.

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Ich habe seit fast 2 Wochen eine irgendwie seltsame Erkältung … oder auch nicht. Über das lange Wochenende vom 03.10. war ich so ganz klassisch matschig mit dickem Kopf, lag das ganze Wochenende auf dem Sofa, begann wie üblich damit, Gelomyrtol einzuwerfen, Hühnersuppe zu essen und was man halt so tut. Nur kam halt nie der Punkt, wo man täglich 20 Taschentücher vollrotzt, sondern … nix. Nur dass ich mich halt seit 2 Wochen fühle wie vom LKW überrollt und meistens jeden Tag nach der Arbeit erstmal für 1-2 Stunden ins Bett falle, ehe ich es schaffe, die anspruchsvolle Tätigkeit des Auf-dem-Sofa-Sitzens zu verrichten…

Ja. Jedenfalls deswegen kein Kaffee, sondern Ingwertee, ACC und Gelomyrtol. Und Kiwi. Is ja auch gesund.

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Das gabs dann am Vormittag. Lecker Erkältungstee.

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Mal wieder aus der Reihe „Büromaterial, topaktuell“: Das Prozessregister für die nächsten 3 Jahre. Selbstverständlich rein analog.

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Nach dem Mittagessen musste dann dorch noch ein Kaffee sein.

Immerhin, gestern war der erste Tag seit 2 Wochen, an dem ich nicht nach der Arbeit sofort ins Bett gefallen bin. Aber Jogginghose anziehen muss natürlich trotzdem sein.

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Dann hab ich auch nicht mehr sehr viel gemacht. Einmal kurz das Lichtschwert fotografiert und mich aufs Wochenende (ComicCon!) gefreut:

culnnp3weaitpi7Mittagessen für den nächsten Tag gemacht:

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Essen bestellt. Leider habe ich letzte Woche einen verdammt guten, mir bis dahin unbekannten neuen Pizzalieferdienst entdeckt und seitdem schon 3 x da bestellt…

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Pizza Quadro Stagioni. Sehr geil. Wird aber auch Zeit, dass mal ein guter neuer Lieferdienst dazukommt, es ist nämlich verdammt viel Schwund. Mundfein, die früher die weltgeilste Aioli hatten, haben sie durch irgendeinen billigen, nur nach Mayo schmeckenden Shit ersetzt, Joeys heißt ja jetzt Dominos, hat eine beschissene Homepage und außerdem die supertollen Burger komplett abgeschafft (was zwar ein totales Luxusproblem ist, aber ich bin trotzdem echt stinksauer darüber) und der gute Lieferdienst, der vor 11 Jahren die hungrigen Mägen bei meinem Einzug in die Wohnung verköstigt hat, hat anscheinend komplett geschlossen. Insofern: Gut, dass man dann auch noch wieder was Neues entdeckt.

Nachtisch gabs auch:

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Leider viel zu lecker – die Tafel war in 2 Tagen leer…

Dann habe ich noch eine Folge Mr. Robot geschaut, ein bisschen auf Twitter rumgehangen und dann rief auch das Bett. Samt Katze.

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Und das wars auch mit dem 12. Oktober.

Die weiteren 12 von 12-Beiträge findet ihr hier.

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Urlaubscontent: Toskana

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Es wird Herbst, der Urlaub ist vorbei, die Arbeit hat mich wieder (schluchz!) und alles, was jetzt noch bleibt, ist natürlich: Über den Urlaub bloggen!

Nach zwei Jahren in eher nördlichen Gefilden ging es dieses Jahr also mal in den Süden, genauer gesagt: In die Toskana. Von der man ja immer wieder hört und liest, wie schön es da ist, außerdem ist so ein Urlaub mit warmen Temperaturen ja auch mal schön (auch wenn es in Deutschland dann tatsächlich die meiste Zeit genauso warm war wie dort). Wir waren also eine Woche mitten in der Toskana, in einer Ferienwohnung kurz südlich von Siena, dann noch drei Tage in der Nähe von La Spezia, also an der Grenze zwischen Toskana und Ligurien, und zum Schluss noch eine Nacht in Pisa. Geflogen sind wir nach Pisa, wo wir dann einen Mietwagen gebucht hatten. Ohne Auto würde ich auch den Urlaub da nicht empfehlen, weil man dann glaube ich gar nicht von A nach B kommt. Mit Auto … kann man aber auch Probleme haben, aber dazu gleich mehr.

Worst Urlaubstag ever

Ich fang jetzt einfach mal mit dem beschissenen Teil vom Urlaub an: Am ersten Tag ist uns der Mietwagen verreckt. Ich weiß bis heute nicht, was die Karre hatte, aber nach 10-15 min Fahren war da irgendwas so überhitzt (?), dass der Motor nicht mehr ansprang. Während wir dann gerade noch überlegten, ob wir auf unserem Ausflug in den Supermarkt noch an einer Werktstatt oder Tankstelle anhalten, würgte ich dann leider an einer Ampel am Berg das Auto ab und dann standen wir da. Mitten in Siena. Auf einer zweispurigen Schnellstraße am Hang, mitten im Weg und nach Minuten im Strom von hupenden, fluchenden und vorbeirasenden italienischen Autos (ja, leider ist alles, was man über italienische Autofahrer sagt, wahr). Wir riefen den ADAC – zum Glück hab ich eine Karte, mit der das auch im Ausland geht – und konnten nach ungefähr 20 Minuten das Auto wieder zum Leben erwecken, auf den nächsten Parkplatz fahren und dann dort warten. Es erschien dann nach 90 Minuten der lokale ADAC-Vertragsmensch, der uns sagte, dass er am Auto leider nix machen darf, weils ja nicht meins ist, sondern ein Mietwagen. Damit begann dann die etwa fünfstündige Telefonodyssee, in der wir versuchten, mit Avis zu klären, wo wir nun ein neues Auto herkriegen. Es gibt in Siena zum Glück eine Filiale und da hinzufahren war logischerweise auch das erste, was wir gemacht haben – dort wurde uns praktisch die Tür vor der Nase zugeknallt. Auto wollten sie nicht zurücknehmen, mit uns reden auch nicht, sie seien nicht zuständig, bla. Zum Glück war der ADAC-Vertragsmechaniker in Siena ein echt supernetter Mensch, der uns dann einfach erstmal mit zu seiner Werkstatt nahm und uns half, irgendwie durch den irrsinnigen Dschungel aus tausend verschiedenen, teilweise kostenpflichtigen, teilweise von deutschen Handys nicht anrufbaren Hotlines hindurchzutelefonieren. (Wenn ich hier „wir“ schreibe, heißt das: Der Mitbewohner (und ab und zu der ADAC-Mann). Ich selber war nämlich viel zu sehr damit beschäftigt, verzweifelt zu sein, in regelmäßigen Abständen in Tränen auszubrechen und am liebsten wieder nach Hause fahren zu wollen. Ihr seht, ich bin maximal stressresistent und total geeignet, im Ausland irgendwelche Pannen zu erleiden. Whuzza.)

Der ADAC konnte uns irgendwann nicht mehr helfen, weil sie Avis weigerte, mit denen zu reden, obwohl ich den Wagen über ADAC gebucht hatte. Avis selber war stundenlang gar nicht zu erreichen, bis wir dann endlich eine Nummer hatten, die wir anrufen konnten, vergingen Stunden. Dann irgendwann kristallisierte sich heraus, dass wir wohl das Auto zurückgeben können und von der Filiale in Siena ein neues bekommen. Allerdings mussten wir dazu auf den offiziellen Avis-Abschlepp-Dude warten, der sich erst verspätete und dann im Stau stand und sich noch mehr verspätete. Der sehr nette ADAC-Mechaniker kaufte uns Kaffee und Wasser und ließ uns im Schatten neben seiner Werkstatt sitzen und übersetzte, wenn mal wieder der Mensch an der Hotline kein Englisch sprach (es spricht in Italien gefühlt nur jeder 10. überhaupt ein  paar Brocken Englisch, was die ganze Sache nicht leichter machte). Kurz nach 18 Uhr tauchte dann der Avis-Abschlepper auf, erst war gar keine Verständigung möglich, weil der ADAC-Typ kurz weggegangen war und der Avis-Man wirklich nullkommanullgarnicht Englisch oder Deutsch konnte. Zum Glück tauchte unser Retter dann wieder auf, verklickerte dem Avis-Man, dass er uns jetzt bitte mitsamt dem Auto zur Filiale fahren soll, ehe diese schließt … und das tat er dann auch grummelnderweise. 10 Minuten vor Schließzeit waren wir dann da, radebrechten mit dem Filialtypen, der uns erst nicht so richtig glauben wollte, dass das Auto Schuld war und nicht wir und konnten dann, nach NUR 7 STUNDEN (!) unser neues Auto in Empfang nehmen. Danke, supernetter ADAC-Mann und danke, stressresistenter Mitbewohner! Ohne die beiden würde ich vermutlich heute noch in Siena am Straßenrand sitzen.

Der postkatastrophale Hamsterkauf.

Der postkatastrophale Hamsterkauf.

Ich hatte nach der Nummer ehrlich gesagt die Schnauze gestrichen voll. Wir besorgten dann endlich im Supermarkt jede Menge Essen und verbrachten den nächsten Tag dann komplett im Ferienhaus. Und auch an den übrigen Tagen war meine Einstellung zum weiteren Autofahren eher so „wir werden alle sterben“. Neben der Sorge, dass auch das neue Auto wieder kaputt sein könnte oder dass es uns irgendwo geklaut wird, konnte ich mir auch sehr gut vorstellen, dass wir noch einen Unfall haben, weil die Italiener wirklich alle fahren wie die Irren, egal wie holprig, bergig, schmal oder steil die Straße gerade ist. Deswegen sind wir dann nicht nach Florenz gefahren und auch den Trip in ein Naturschutzgebiet in den Bergen haben wir lieber bleiben lassen.

Nun war das an sich nicht schlimm, da wir ja eine wunderschöne Unterkunft hatten und einfach ein paar Tage mehr am Pool gechillt haben. Das Blöde war nur, dass mein Hirn aus dem Panikmodus nicht mehr rauskam. Ich habe jeden Tag überlegt, was wir machen, wenn wir wieder liegenbleiben. Oder das Auto geklaut wird. Oder uns einer reinfährt oder ich selber gegen eine Mauer fahre. Oder was wir tun, wenn Avis noch endlos viel Geld von uns für das Abschleppen will. Oder oder oder. Leider konnte ich dadurch den Urlaub nicht so wirklich genießen, auch wenn es trotzdem sehr schön war. Generell ist Italien auch irgendwie ein Land, was ich sehr unentspannend finde, weil so bestimmte Sachen einfach nicht stattfinden (z. B. eine Bestätigung von der zweiten Wohnung, dass unsere Anzahlung eingegangen ist, das mussten wir dann erst noch kurz vorher klären) und man aufgeschmissen ist, wenn man die Sprache nicht kann (ich habe kein Problem damit, mit meinen 3 Brocken Italienisch im Restaurant zu bestellen, aber so Nummern wie der Mietwagentausch funktionieren halt schlicht nicht ohne gemeinsame Sprache). Das Fahren und vor allem das Parken (Parkplätze, vor allem bewachte, sind sehr teuer und teilweise auch schwer zu ergattern – in La Spezia haben wir 40 Minuten lang einen Parkplatz in Bahnhofsnähe gesucht) war mühsam und stressig und iiiirgendwie war einfach alles zu chaotisch und wirr für mein anscheinend doch sehr deutsches Gemüt. Argh. Ich war also die ganze Zeit entweder genervt oder besorgt, ärgerte mich permanent, dass ich mich einfach nicht entspannen konnte und bin glaube ich noch nie so froh gewesen, am Ende wieder lebend, ohne weitere Autopanne und mit allem Gepäck am Hamburger Flughafen zu stehen.

Nach dieser kurzen (äh, naja … oder langen) Erklärung, wieso ich trotz allem den Urlaub jetzt nicht so richtig prickelnd fand, nun der eigentliche Bericht.

Gewohnt

Die erste Woche verbrachten wir in einem Agriturismo nahe Siena, das ich eigentlich am liebsten gar nicht verlinken würde, weil ihr das dann bestimmt alle auf die nächsten 20 Jahre ausbucht und ich, selbst wenn ich wollte, nie mehr hin kann :p . Aber na gut: DA. Die Fotos lügen nicht, es ist dort wirklich so schön:

Wir hatten eine Wohnung mit 2 Schlafzimmern, 2 Bädern, Wohnküche und Terasse. Außerdem gibt es draußen noch einige Sitzgelegenheiten sowie einen tollen Pool mit Liegen. Man kann umsonst eine Waschmaschine und den Grill benutzen. Die 3 Häuser des Bauernhofs liegen auf einem Hügel an einer Kiesstraße und es ist wirklich traumhaft still da – nachts hört man nur die Grillen zirpen, tagsüber manchmal ein paar landwirtschaftliche Gefährte in der Nähe, aber nix Störendes. Das Wlan hat auch wunderbar funktioniert, wenn auch nicht bis in die hintersten Räume der Wohnung (dafür aber am Pool). Es ist halt weitab vom Schuss, man fährt so 10 min bis ins nächste Dorf (da gibt es ein Restaurant und einen Kiosk) und ca. eine halbe Stunde bis Siena (und bis zum nächsten Supermarkt). Aber dafür halt auch superschön. Insgesamt wirklich eine traumhafte Unterkunft, die ich nochmal buchen würde, sollte ich mich doch wieder nach Italien wagen.

Dann waren wir noch drei Nächte in Sarzana in einem anderen Agriturismo, das war mehr so mittelprächtig. Die machen das da erst seit 2 Jahren und vielleicht liegt es daran, aber es war nicht so richtig toll. Die Wohnung an sich war okay, aber das Haus liegt mitten in einem Wohngebiet nahe eines Militärstützpunkts, so dass teilweise stundenlang irgendwelche Helikopter da durch die Luft kreisten. Außerdem war die Klimaanlage unglaublich laut und das Wlan ging nicht. Also es ging so mit einem halben Balken, wenn man im Garten herumgewandert ist … manchmal. Das hat mich richtig angekotzt, ich suche mir ja nicht umsonst Unterkünfte mit Wifi aus, und wenn man dann damit wirbt und es am Ende gar nicht vorhanden ist, nervt mich das richtig. Zumal wir ja immer ohne Reiseführer, Straßenatlas oder sonstwas unterwegs sind und alles mit dem Handy planen. Naja, insgesamt wars schon okay in der Unterkunft, aber nochmal würde ich da nicht hinfahren.

Die letzte Nacht waren wir dann im Hotel Bologna in Pisa. Das liegt sehr schön zentral mitten in der Stadt und hat, wenn man direkt über die Homepage bucht, einen kostenlosen Shuttle zum und vom Flughafen. Das war super. Das Zimmer war okay, leider machte die Klimaanlage vor allem Lärm und wenig Kälte (und das Fenster konnte man auch nicht wirklich aufmachen, weil draußen auch irgendwas laut vor sich hin brummte). Es hätte auch noch Frühstück gegeben, aber wir mussten leider schon vorher zum Flughafen. Aber die Angestellten da waren supernett, sprachen alle gut Englisch, haben uns morgens beim Warten auf das Shuttle noch Kaffee angeboten und außerdem gute Tipps für Restaurants gegeben. Das war schon sehr fein, insofern kann ich das Hotel empfehlen.

Besucht

Bereits auf dem Hinweg von Pisa zum Ferienhaus waren wir in Volterra. Man fährt da sehr lange die Hügel hinauf und dann ist man irgendwann oben und guckt in sehr viel Landschaft. In Volterra selber gibt es ein sehr spektakuläres altes Amphiteather und theoretisch auch ziemlich viel über die Etrusker – allerdings waren wir ja nur als Zwischenstopp da, dann lief die Zeit vom Parkticket ab und wir mussten doch recht schnell wieder aufbrechen … jedenfalls war es es schon ziemlich schön da und ich hätte auch gerne noch ein paar Stunden mehr da verbracht.

volterra

Weils halt sehr nah dran war, waren wir dann auch in Siena, wo wir unser Auto in einem arschteuren Parkhaus sicher verstaut und dann die Altstadt erkundet haben. Ist auch ganz schön da, viele enge Straßen, ein paar beeindruckende Gebäude, eine schöne Aussicht von der Mauer der Medici-Festung und halt überall touristisches Gedöhns. Länger als einen Tag würde ich in der Stadt jetzt eher nicht verbringen wollen, so spannend war es nämlich auch wieder nicht und außerdem auch recht laut, quasi kein Grün und naja. Schon ganz nett, aber mehr auch nicht. Vielleicht mochte ich die Stadt auch einfach nicht, weil wir da mit dem Auto gestrandet waren.

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Ein absolutes Highlight des Urlaubs war auf jeden Fall der Besuch in Monteriggioni. Das ist nicht nur eine coole mittelalterliche Festung, sondern sogar genau die coole mittelalterliche Festung, in der ein Teil von Assassins Creed spielt. Die kann man besuchen, für drei Euro hoch auf den Wehrgang und in ein kleines Museum und ansonsten halt noch da rumlaufen und Notizbücher mit schickem Einband kaufen, weil man ein elender Notizbuchjunkie ist das ein tolles Mitbringsel ist. Endlos riesig ist die Festung natürlich nicht, ein paar Stunden kann man da aber auf jeden Fall verbringen.

monteriggioni

Auf der Fahrt von der ersten zur zweiten Unterkunft haben wir eine lange Mittagspause in Lucca gemacht. Das ist ein weiterer hübscher kleiner Ort, der allerdings noch eine komplett intakte fette Stadtmauer hat, auf der man oben komplett einmal um die Stadt herumspazieren kann. Ansonsten gibt es wie überall enge Straßen, große Kirchen und leckeres Essen. Aber wirklich ein sehr netter Ort, da lässt es sich gut aushalten.

Zweites Highlight des Urlaubs – und der Grund, wieso wir noch das Quartier gen Ligurien gewechselt haben: Die Cinque Terre. Das heißt einfach „die fünf Dörfer“ und es sind – haltet euch fest – fünf Dörfer, die an der ligurischen Steilküste liegen und die Unesco-Weltkulturerbe und schrecklich hübsch sind. Und natürlich vollkommen mit Touristen überflutet, aber ein Ausflug dahin lohnt sich trotzdem. Man kann da mit dem Auto nicht wirklich hin – also man kann schon, aber dann muss man einen abstellen, der die ganze Zeit im Kreis fährt, denn parken kann man da noch weniger als im Rest von Italien. Deswegen sind wir der Empfehlung gefolgt und haben uns in La Spezia in den Zug gesetzt, der zwischen allen Dörfern hin und her fährt. Das ist auch einigermaßen bezahlbar, man zahlt pro Person 16 Euro für beliebig langes Zugfahren, Wlan an den Bahnhöfen, kostenlose Benutzung der Toiletten und Zugang zu allen Wanderwegen. Ja, Wanderwege. Die Cinque Terre sind nämlich auch berühmt für ihre Wanderwege, man kann von Dorf zu Dorf auf verschieden langen und schwierigen Routen herumwandern. Und da wir uns, obwohl wir ja eher keine Wandertouristen sind, das auch nicht entgehen lassen wollten, sind wir dann zwischen Dorf 3 und 4 den Küstenpfad entlang gewandert. Wobei Dorf 3 gleich damit losgeht, dass man vom Bahnhof ins Dorf hinauf ungefähr eine Trillion Treppenstufen nach oben steigen muss. Und danach kam dann erst die Wanderung: 2,5 Stunden (mit Pause und in langsam) über einen ziemlich kraxeligen Steinpfad, der ebenfalls reichlich auf und ab ging. Dafür gab es wirklich großartige Aussichten übers Meer und auf die anderen Dörfer.

Der Wanderweg:

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Die Aussicht:

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Und, das ist das Tolle daran, wenn man dann angekommen und in Dorf 4 ganz nach unten gelatscht ist, steht man am Strand.

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Und dann kann man zur Abkühlung und Erholung mal eben ins Meer springen, was einfach großartig war. (Noch großartiger wäre es gewesen, ein T-Shirt zum Wechseln dabeizuhaben, aber well … sie haben uns danach im Restaurant tatsächlich reingelassen und bewirtet, so schlimm kanns nicht gewesen sein.) Mit dem Zug fuhren wir dann noch zu Dorf 5, wo es auch einen wunderschönen Strand gibt.

Insgesamt ein anstrengender, aber sehr schöner Tag und die Dörfer sind auf jeden Fall die Reise wert.

Die letzte Nacht verbrachten wir dann ja in Pisa, so dass wir auch da noch einen Nachmittag herumgelaufen sind. Der berühmte Turm musste natürlich auch besichtigt werden – der Mitbewohner war sogar oben, allerdings war mir das zu anstrengend und hoch (und teuer. 16 Euro pro Person!!), daher habe ich lieber unten gewartet. Pisa hatte ich von einer Schulexpedition irgendwie als komisch und sehr klein in Erinnerung, tatsächlich war es dann zum Glück aber sehr schön und wirkte auch etwas weltoffener als die anderen Orte. Mehr als 1 oder 2 Tage kann man sich da vermutlich trotzdem nicht bespaßen, aber schon auch ein schöner Ort.

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Gegessen

Ich hatte ja so meine Probleme mit Italien – allerdings verschwanden die meist vorübergehend ins Nirgendwo, sobald wir essen gegangen sind oder im Supermarkt waren. Es gibt soooooo großartiges Essen in Italien! Was die Supermärkte dort für Kram in den Theken anbieten, ist der Wahnsinn, und Kochen macht auch richtig viel Spaß mit all den leckeren Zutaten:

Auch sehr viele gute Restaurantbesuche hatte der Urlaub zu bieten. Toll war z. B. die speziell in der Toskana verbreitete „white pizza“ bzw. Chiaccini (?), also Pizza mit heller Sauce statt mit Tomatensauce. Die habe ich zweimal gegessen und sie war ziemlich gut. Auch toll: Pistazieneis. Also nicht das grellgrüne mit irgendeinem Aroma, was es hier meistens gibt, sondern halt Nusseis aus Pistazien. Schmeckt göttlich. An den drei Tagen am Meer haben wir auch einfach immer Antipasti di mare bestellt und immer sehr tolle frische Fische und Meeresfrüchte bekommen. Auch toll war der gegrillte Thunfisch. Und in der einen Pizzeria gab es als Vorspeise so frittierte Pizzateig-Stückchen, das war auch unglaublich lecker. Tatsächlich haben wir nicht einmal irgendwo gegessen, wo es irgendwie schlecht war. Und Restaurantbesuche sind doch eine Ecke günstiger als in Deutschland – selbst am letzten Abend mit vier Gängen, Likörchen und fettem Trinkgeld sind wir nicht über 90 Euro gekommen.

Ein paar der Restaurants, in denen wir waren (und an die ich mich noch gut genug erinnern kann, um sie bei Google wiederzufinden…):

Die Osteria Il Ristoro in Ville di Corsano war das einziges Restaurant  Dorf neben unserem Agriturismo. Man sollte telefonisch reservieren, es war immer sehr voll da. Gute Pizza, tolle Vorspeisen, sehr leckeres Pistazieneis.

Das Il Tritone in Marinella di Sarzana – spezialisiert auf Fisch und Meeresfrüchte, man kriegt aber auch Lasagne oder Nudeln mit Fleischsauce. Tolle Auswahl an Antipasti di mare – die auch tatsächlich zu wechseln scheinen, je nachdem, was es gerade frisch gibt, denn wir waren an zwei verschiedenen Tagen da und hatten zweimal komplett verschiedene Auswahl. Der gegrillte Thunfisch ist auch toll.

Auch in Marinella di Sarzana: Das Zena mare – Ähnliche Auswahl wie im Tritone, liegt auch ungefähr 50 Meter weiter, aber etwas mehr fancy und mit Option Tisch mit Meerblick am offenen Fenster. Sehr schön. Da waren wir auch nachmittags am letzten ligurischen Tag, weil man da auch Strandliegen mieten kann. 10 Euro am Tag für 2 Liegen, Stuhl, Tisch und Sonnenschirm find ich auch sehr okay.

In Pisa waren wir mittags im Caffé Toti – das ist ein Café mit Kaffee (surprise!), Süßkram, aber auch Pizza, Nudeln und so … Brettern mit Zeuch. Also man kann da so Holzbretter mit verschiedenen kleinen Sachen (Wurst, Käse, Mozarella und Salat, Bruschetta, etc.) bestellen, das war sehr gut.

Am letzten Abend in Pisa waren wir dann im Ristorante della Bandierine und alles war sehr gut da. Es gibt so das Rauf und Runter der italienischen Speisekarte – Pizza, Nudeln, Carpaccio, Caprese, Tiramisu … aber alles sehr gut. Sehr gemütlich, man kann da nett sitzen.

Ristorante Montalbuccio – da waren wir an des Mitbewohners Geburtstag. Man sitzt zwar etwas seltsam in so einer Art Party-Pavillon mit Plastikfenster-Dingens, aber das Essen war auch da gut. Die verschiedenen Bruschetta zur Vorspeise waren nicht so sehr mein Fall, aber die Nudeln und das Steak waren sehr gut.

Zum Abschluss noch ein paar obligatorische Essensfotos:

Und was noch an Fotos so übrig ist:

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Insgesamt: Schöner Urlaub, der mir leider durch meine Unfähigkeit, mich nach dem ersten Katastrophentag wieder zu entspannen, ziemlich verleidet wurde. Tipp: Italien möglichst mit funktionierendem Auto und Italienischkenntnissen bereisen. Und ich hätte jetzt leider schon wieder Lust auf eine leckere italienische Pizza.

PS: Wem dieser schon wieder irrsinnig lange Blogartikel nicht lang genug ist, der kann natürlich auch noch auf Twitter unter meinem höchst eigenen Urlaubshashtag #Tuscatrinity meine Tweets nachlesen.

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#12von12 im August 2016

Ja, heute ist schon der 14. August, aber wegen Familienbesuch am Wochenende kam ich nicht eher dazu, die Bilder zu verbloggen. Übrigens war ich total schockiert, dass schon wieder der 12. des Monats war. Gefühlt war der letzt 12 von 12 grade ne Woche her … mal wieder ein Zeichen dafür, wie abartig schnell die Zeit verfliegt.

Hier also meine 12 von 12 – den Rest gibt es wie immer hier.

 

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Bild 1: Am eigentlich freien Freitag arbeiten müssen nervt gewaltig, vor allem wenns noch der letzte Tag der Chefin vorm Urlaub ist und totales Chaos droht. Aber am Freitag gabs wenigstens einen Grund, freudig das Bett zu verlassen und im Büro den Rechner anzuschalten: Endlich ein neuer Trailer zu Rogue One! Der mir auch sehr gut gefallen hat – ich hab ihn im Büro ungefähr 5 x geschaut. Ich freue mich sehr auf den Film.

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Bild 2: Das wichtigste Gerät im Büro ist bekanntlich die Kaffeemaschine…

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Bild 3: Letzten Freitag habe ich auf Twitter ein kurzes Büroartikelquiz in die Runde geworfen und unter anderem nach den Dingern hier gefragt: Verstärkungsringe. Die kann man bei gelochten Zetteln um die Löcher herum kleben, wenn der Zettel sonst schon aus der Akte oder dem Ordner rausfliegen würde, weil das Papier eingerissen ist. Hammer, ne? Und am Preis in DM sieht man auch, wie topaktuell unser Büromaterial so ist (und wie selten man die Teile tatsächlich braucht).

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Bild 4: Meine Chefin ist ja ungefähr so technikaffin wie ein Amish-Dorf, deswegen fiel mir dann am Freitag die ehrenvolle Aufgabe zu, herauszufinden, wie man ihr Navi-Gerät updatet. Hat auch geklappt. Auch wenn es faszinierend war, dass ich das letztes Jahr schonmal gemacht habe und keine Erinnerung mehr daran vorhanden war, wie es nochmal ging.

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Bild 5: Mittagspause mit Salat, Getränken und Migränebekämpfungsmitteln.

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Bild 6: Akten, viele davon. Ich hatte keine Lust und keinen Geist mehr auf was Anspruchsvolles und da die Aushilfe im Urlaub ist, muss ich die Akten eh selber wegräumen. Die perfekte Aufgabe für Freitagnachmittag.

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Bild 7: Ich nannte es: „Sommer 2016 (Symbolbild) :p .

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Bild 8: Da, wie schon gesagt, die Familie einflog, war ich noch auf dem Wochenmarkt und habe fürs Mittagessen am Sonntag ein paar leckere Dinge eingekauft. Der Kühlschrank war also gut gefüllt. Zum Glück hat es auch allen geschmeckt und es ist noch genug übrig, um heute nochmal davon Abendessen zu haben.

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Bild 9: Abendessen am Freitag. Chicken Vindaloo und Chicken Nuggets mit Pommes von einem unserer Stamm-Lieferdienste.

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Bild 10: Meine Familie war gegen 20:30 Uhr dann in Hamburg eingetroffen und ich habe sie dann noch im Hotel besucht. Der Weg führte durch Hamm-Süd und damit einen der weniger malerischen Stadtteile Hamburgs.

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Bild 11: Die Getränkekarte der Hotellobby.

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Bild 12: Obligatorischer Katzencontent zum Abschluss: Majestät auf dem frisch gesaugten Teppich 🙂 .

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Mehr Meer

Am Ostermontag waren der Herr Mitbewohner und ich mal wieder an der Ostsee – das Wetter war zwar nicht so toll, aber am Meer ist es ja immer schön. Man sollte allerdings nicht auf der Hälfte der Rückwegs sowas sagen wie „ach guck mal, es hat ja gar nicht groß geregnet“, dann könnte es nämlich sein, dass sofort Sturm und seitwärts fliegender Regenguss auf einen herniederfällt.

Hier ein paar Bilder:

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2016-03-28 15.36.23(Mit Schwänen!)

So. Und mehr heute nicht, ich muss Dinge tun.

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#12von12 im Oktober 2015

Gestern war wieder #12von12 (Was ist das?) – und das an einem Montag. Eigentlich wusste ich gar nicht, ob ich wirklich mitmachen will, aber andererseits geht es ja um Alltagsbilder. Und was drückt den tristen Alltag besser aus als ein Montag? Also, auf ins Auto und ab in den Hamburger Berufsverkehr – immerhin mit schönem Morgenhimmel:

tYKF9Pr1AFrSgOFkVuRxMU3y8wV0LNZcx94DScNmx38Ich erwähnte, dass es Montag war?

-yd6u0BPHErrDOHBnpLQNrMDc3-4zTku0An82ihiGG8Tatsächlich war sogar ein ausgesprochen montagiger Montag, denn: Die Heizung im Büro war kaputt. Was natürlich wunderschön ist bei 8 Grad Außentemperatur. Wie immer war unser Vermieter nicht zu erreichen, daher haben wir dann selber die Heizungsfirma angerufen. Frühestens nachmittags könne jemand kommen, vorher seien alle Monteure unterwegs. Narf. Es blieb also nur, sich an der warmen Kaffeetasse festzuhalten …

CRGR6EfWUAAWISIDer Verbrauch an Kaffee und Tee stieg dann am Vormittag auch um so 300 %, wir froren uns den Arsch ab und es war ein so überhaupt nicht erfreulicher Vormittag.

Arbeiten musste ich natürlich trotzdem … daher hier eine Auswahl unserer topaktuellen Büromaterialien.

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(Ja, das ist eine Minikassette für ein Diktiergerät. Ja, das benutzt eigentlich keiner mehr. Ja, die Soundqualität ist unterirdisch. Außerdem ist mein Kopfhörer kaputt, so dass ich ewig dran rumzuppeln und/oder meinen Kopf um 45 Grad zur Seite neigen muss, damit ich überhaupt was höre. Macht viel Spaß.)

Zur Mittagspause hatte ich Salat mit, was natürlich ein tolles Essen ist, wenn man eh schon friert – gegessen hab ichs aber trotzdem:

CRHLFBjW8AApUdhKurz nach der Mittagspause kam dann endlich der Heizungsmensch, wurschtelte irgendwas im Keller herum, woraufhin die Heizung wieder ansprang und zumindest lauwarm wurde. Bald darauf wars im Büro dann endlich wieder erträglich und die Zeit bis zum Feierabend war wesentlich weniger schlimm.

Auf dem Heimweg bin ich am Hafen entlanggefahren, das ist eine von mehreren möglichen Strecken und aktuell die mit dem wenigsten Stau. Und der schönsten Aussicht:

CRIDe2tWEAAYJlJSo richtig schön finde ich die Elbphilharmonie ja immer noch nicht, aber ohne die Baukräne sieht sie schon mal besser aus.

Daheim ging ich dann gar nicht erst in die Wohnung, sondern noch ne Runde in den Park. Ich musste eh da in die Nähe, weil ich mir am Freitag einen neuen Mantel gekauft hatte und da noch was umgenäht werden musste. Nachdem es am Sonntag noch sehr grün war und kaum herbstlich aussah, gab es immerhin schon ein wenig buntes Laub.

CRIKbmnWIAAdJB3In dem Teil mit den Blumenbeeten gab es allerdings auch noch sehr viel bunte Blüten. Und ich mag diese Hecken mit den „Fenstern“.

CRIK-fNXAAAK9GnDann holte ich also den Mantel, ging nach Hause und … wusste nicht mehr so richtig, was ich fotografieren soll. Aber halt, Katzenbilder gehen natürlich immer:

CRIZUXqWcAE-hqcMajestät guckt sehr verstört … vermutlich wusste sie nicht, wieso ich da jetzt mit dem Handy vor ihr rumspringe.

Was essen musste ich natürlich auch noch – es gab Reste von Sonntag. Also Schweinefilet, Kartoffeln und Pilze, die ich mir nochmal in der Pfanne warmmachte.

CRIZpM6XAAEdO0h(Ja, der Herd sieht schlimm aus – das ist aber Rost, kein Dreck. Das Ding ist vermutlich 50 Jahre alt und immer wenn man die Herdplatten abwischt, kommt einem erstmal ne Schicht Rost entgegen. Aber solange er noch funktioniert…)

Dann saß ich erstmal lange am Computer, führte eine zweistündige Skypebesprechung wegen einer Textüberarbeitung, über die ich auch nochmal bloggen muss. Mein Schreibtisch ist wie immer ein Chaos. Aber wenigstens der Desktophintergrund ist schick …

CRJByBfWgAMX5UsUm 21.30 Uhr waren wir fertig, dann tüddelte ich noch etwas am Text rum und dann – da ich in der Nacht zuvor wenig geschlafen hatte – war es auch Zeit fürs Bett:

CRJLwVTWsAAvvdsWobei ich da natürlich erst noch ein bisschen Bettflix (=im Bett liegen und Netflix gucken) betrieben habe.

So, und das war mein wunderbar spannender Montag am 12. des Monats. Hurra!

PS: Die Heizung ist heute übrigens wieder kaputt, es sind 18 Grad im Büro, meinen Chefs ist es maximal egal, dass wir uns hier den Arsch abfrieren und der Heizungsmonteur kommt frühstens am Nachmittag. Es gibt Wochen, da hört der Montag einfach nie auf.

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Kochstöckchen

Damit das Blog nicht schon wieder zu lange ohne Beiträge bleibt, gibt es heute mal ein Stöckchen, das ich in den Tiefen des Internets gefunden habe. Es geht ums Kochen und Essen, und das passt ganz gut zum heutigen Tag, wo ich drüben bei Nandurion eine Rezension zum aventurischen Kochbuch veröffentlich habe.
Dazu gibt es ein paar Essen-Fotos, die ich aus meinem Twitter-Account geklaubt habe. (Natürlich nur von selbstgekochten Dingen.) Viel Spaß!
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1. Kannst du kochen?
 Ja. Ich mache es auch eigentlich gerne, aber viel zu selten.
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2. Wann isst bei euch die ganze Familie gemeinsam?
An den drei Gelegenheiten im Jahr, wo ich meine Familie sehe :p . Nächstes Mal also um Weihnachten rum. Was spannend wird, weil dieses Jahr die traditionelle Weihnachtsgans zum ersten Mal von meinen Eltern und mir zubereitet wird und meine Oma nur noch mit Ratschlägen zur Seite stehen wird. Ich hoffe, wir kriegen es hin.
 
3. Was isst du zum Frühstück?
Entweder ein belegtes Brötchen oder sowas wie Käse-Schinken-Stange oder dergleichen. Selten auch mal Milchreis oder Quark. Ab und an auch Müsli. Am Wochenende dann auch Brötchen, meistens mit fancy Zeuch drauf.
 
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4. Wann, wo und wie isst du in der Woche?
Ich esse mein mitgebrachtes Frühstück im Büro am Schreibtisch während der Arbeit nebenbei, weil wir keine Frühstückspause oder sowas haben und ich zu Hause direkt nach dem Aufstehen noch nix essen kann. Mittags gibts, ebenfalls am Schreibtisch, entweder ein belegtes Brötchen oder mitgebrachte Reste, die ich in der Mikrowelle aufwärme, oder irgendwas Bestelltes. Abends koche ich manchmal, manchmal kocht der Mitbewohner, manchmal bringt er was vom Imbiss mit, oder wir bestellen was, oder es gibt Brot mit Aufschnitt. Oder auch mal ein Fertiggericht, das aber sehr selten.
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 5. Wie oft gehst du ins Restaurant?
Zu selten für meinen Gaumen, zu oft für mein Konto. Äh, ja. Keine Ahnung, manchmal 2 Monate gar nicht, manchmal ziemlich oft. Ich gehe gerne essen und auch gerne mal in eher gehobene Restaurants. Aber das kann ich mir nicht so oft leisten.
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6. Wie oft bestellst du dir was?
Oft. Freitag und Samstag eigentlich immer, Sonntag auch oft, allerdings haben wir den Sonntag jetzt zum WG-Kochtag erklärt und kochen da öfter, was ich auch sehr gut finde. In der Woche bestell ich auch manchmal was, sowohl abends als auch in der Mittagspause.
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7. Zu 5 und 6: Wenn es keine finanziellen Hindernisse gäbe, würdest du das gerne öfters tun?
Auf jeden Fall. Bestellessen krieg ich irgendwann auch über, aber Essen gehen könnte ich gerne noch viel öfter. Auch wenn ich manchmal dann doch zu müde bin abends und lieber Pizza auf dem Sofa esse.
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8. Gibt es bei dir so was wie „Standardgerichte”, die regelmäßig auf den Tisch kommen?
Klar. Spaghetti Bolognese, Nudeln mit Tomatensoße, Spaghetti Carbonara, Kartoffelecken, Kartoffelbrei mit Frikadellen, Hack-Gemüse-Reis-Pfanne mit Schafskäse, Kartoffelsuppe … gibt bestimmt noch mehr.
Seit der Herr Mitbewohner die Möglichkeit hat, zweimal die Woche auf den Wochenmarkt zu gehen, gibts auch mindestens einmal die Woche frischen Fisch mit Kartoffeln.
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9. Hast du schon mal für mehr als 6 Personen gekocht?
Jap. Ich glaub das meiste, was ich alleine gekocht habe, war für um die 14 Leute bei einem Forumstreffen, da gab es zwei verschiedene Eintopfgerichte und Mousse au Chocolat zum Nachtisch. Ansonsten hab ich mal bei einer Silberhochzeit mitgeholfen, für 60 Gäste zu kochen. Which was not fun. Vor allem nicht, als ich feststellen durfte, dass die 7,5 kg Kartoffeln, die ich alleine geschält und vorgekocht hatte, während der Lagerung im Keller über Nacht angeschimmelt waren.
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10. Kochst du jeden Tag?
Nee. Seit dieser Sonntags-WG-Kochgeschichte wenigstens einmal die Woche, aber in der Woche schaffe ich es meistens nicht, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Wenn, dann gibt es meistens was einfaches, wie Nudeln mit Soße.
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11. Hast du schon mal ein Rezept aus einem Kochblog ausprobiert?

Ich glaub schon, ja. Wobei ich eigentlich nie nach Rezept koche, aber inspirieren lasse ich mich schon öfter.

12. Wer kocht bei euch häufiger?
Der Herr Mitbewohner.
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13. Und wer kann besser kochen?
Ich. Er kocht aber auch gut.
 
14. Gibt es schon mal Streit ums Essen?
Hm…bestimmt. Sowohl im Stress der Zubereitung als auch um „was wird gekocht“. Besonderer Quell der Freude waren da immer die Weihnachts-Koch-Aktionen bei meinen Eltern.
 
15. Kochst du heute völlig anders als deine Mutter bzw. deine Eltern?
Lustigerweise war das eine Weile so, wir nähern uns jetzt aber wieder aneinander an. Meine Mutter hat früher sehr traditionell gekocht, also viel Fleisch-Kartoffel-Gemüse, viel so Sachen wie Gulasch, Rouladen, etc. Wobei bei uns eigentlich nur am Wochenende gekocht wurde, weil meine Mutter ja auch vollzeit gearbeitet hat. Als ich anfing, selber zu kochen, hab ich erstmal viel eher so Nudelgerichte oder auch viel asiatisch angehauchte Sachen gekocht, also so Wok-Gerichte oder auch Currys, usw. Ist ja auch eine Frage des Geldes, ein bisschen Gemüse und Hühnchen für ne Wok-Pfanne kann man sich auch als Studentin/Arbeitslose leisten. Inzwischen koche ich auch sehr gerne eher traditionelle Gerichte, also auch durchaus mal gerne Braten mit Knödeln und Gemüse. Im Gegenzug isst meine Mutter nun fast gar kein Fleisch mehr und kocht viel mehr so Gemüse-Bio-Ayuverda-lastig.
 
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16. Wenn ja, isst du trotzdem gerne bei deinen Eltern?
Klar. Auch gerade gerne so traditionelle Sachen. Man kriegt das ja immer selber nie ganz exakt so hin wie Mutti.
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17. Bist du Vegetarier oder könntest du dir vorstellen, vegetarisch zu leben?
 
Bin ich nicht und kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich esse einfach sehr gerne Fleisch. Ich versuche aber, drauf zu achten, nicht allzuoft günstiges Fleisch im Supermarkt zu kaufen und nicht überall Fleisch um des Fleisch willens reinzutun (also z. B. noch Hack oder Schinkenwürfel in eine Gemüsepfanne zu tun, die ohne auch gut schmecken würde). Aber ich esse schon auch Fleisch beim Imbiss oder kaufe Wurstbrötchen, wo man dann keine Ahnung hat, wo es genau herkommt. Muss ich gestehen.
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18. Was würdest du gerne mal ausprobieren, an das du dich bisher nicht rangewagt hast?

Och, alles Mögliche. Der Gänsebraten ist eins davon, aber das wird ja jetzt in 2 Wochen der Fall sein. Ich würde auch total gerne mal selber Pralinen machen, Trockenfleisch selber herstellen, selber Gewürzmischungen herstellen, etc. Das scheitert aber nicht daran, dass ich es mich nicht traue, sondern daran, dass ich zu wenig Zeit habe. Das einzige Gericht, bei dem ich schon mehrfach gescheitert bin, sind die selbstgemachten Kartoffelklöße, wie meine Oma sie macht. Aber das schaff ich hoffentlich auch noch irgendwann.

19. Kochst du lieber oder findest du Backen spannender?
Macht beides Spaß, wobei ich beim Backen schon immer auf Rezepte angewiesen bin, weil man da im Gegenteil zum Kochen ja schon auf Mengenangaben achten muss. Kochen ist insofern entspannter, da werf ich einfach wild Dinge zusammen.
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20. Was war die größte Misere, die du in der Küche angerichtet hast?
Eine explodierte Ofentür, eine Ladung Schoko-Keks-Teig mit Salz statt Zucker und das Weihnachtskochen vom letzten Jahr, bei dem ich die Vorspeise drei Mal zubereiten musste und die neuen Lieblingstassen meiner Mutter zerstört habe.
 

21. Was magst du überhaupt nicht?

Grüne Bohnen, Fenchel, Sellerie, Paprika, fettes Fleisch, Meerrettich, Senf, Anis und Kümmel. Ich glaub, das war dann auch alles.
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Wer möchte, darf sich das Stöckchen natürlich gerne klauen und es selber beantworten.

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Once upon a time in Ireland

Upps. Der letzte Eintrag ist schon wieder ewig her. Dabei wollte ich doch noch über die neulich konsumierten Mediendinge schreiben, und natürlich auch über den Irlandurlaub. Aber wie das ja immer so ist, man kommt zu nüscht.

Die letzten Wochen im Schnelldurchlauf:

Ende August: Nandurions vierter Geburtstag stand an und es war, wie das immer so ist, jede Menge zu erledigen, um die geplanten Beiträge für die Geburstagswoche rechtzeitig fertig zu kriegen. Grandioserweise hatte mein Kopf beschlossen, dass genau diese Woche die perfekte Woche wäre, um einfach mal eine Woche lang durchgehend Migräne zu haben. Konfetti! Ich lag also größtenteils im Bett herum, schleppte mich ab und an mal an den PC, um zu gucken, ob alles soweit funktionierte und war dann froh und dankbar, dass die Kollegen für alles eingesprungen sind, was ich nicht mehr geschafft habe. Neues Achievement: Den allgemeinärtzlichen Notdienst rufen. Erkenntnis 1: Opiate helfen schon so irgendwie gegen alle Schmerzen. Erkenntnis 2: Mit dem Satz „Oh, und gestern war der Notarzt bei mir.“ kriegt man auch bei meinem Neurologen ganz spontan einen Termin.

Nach der Krankheitwoche gab es dann noch eine Woche Arbeit und dann ging es ab nach Irland. Irland! Was war es schön da. Und was hatten wir für ein Glück mit dem Wetter. Bei Irland denkt man ja erstmal an Regen, und es regnet da auch häufig, aber wir haben in 11 Tagen tatsächlich keinen einzigen Regentropfen gesehen. Dafür aber das da:

Wie man an den Bildern unschwer sieht: Irland ist schön, grün, idyllisch und voller zufriedener Tiere und gutem Essen. Und netten Leuten, die habe ich aber nicht fotografiert. Ich möchte auf jeden Fall wieder hinfahren, das nächste Mal vielleicht in irgendein nettes Cottage. Wobei unser Prozedere „jede Nacht ein neues B&B“ auch erstaunlich stressfrei und unkompliziert war. In Irland hat aber auch gefühlt jede Ansammlung von 5 Häusern mindestens ein B&B. Auch die 1300 Kilometer, die ich im Linksverkehr gefahren bin, waren im Großen und Ganzen entspannt. Nur am ersten Abend hatte ich Probleme, mich im Stadtverkehr von Kilkenny zurechtzufinden. Und weil die Pedale irgendwie in Relation Sitz anders angeordnet waren als bei meinem Auto, hat ständig mein Knie geknackt. Aber sonst war alles gut. Fun Fact: Während ich hier zu Hause ja einen weißen Polo namens Swafnir mein Eigen nenne, war mein Mietwagen ein … weißer Polo. Nur mit dem Steuer auf der anderen Seite, Benzin statt Diesel und 4 Türen. Wir haben ihn – Achtung, DSA-Insider – dann Zwanfir getauft.

Seit dem Urlaub sind nun schon wieder 3 Wochen vergangen. Ich war tollerweise gleich in der ersten Arbeitswoche nach dem Urlaub mal wieder krankgeschrieben, was weniger schön war. Naja, aber was solls. Diese Woche war jetzt zum Glück sehr entspannt, weil mein „Lieblings“chef im Urlaub war. Und in ein paar Stunden ist auch schon wieder Wochenende.

Ansonsten war ich letzten Freitag auf einer Bloggerlesung, war beim Zahnarzt (wo ich leider bald wieder hin muss – Weisheitszahn kommt raus), habe ein bisschen gelesen, DSA gespielt, AC:Revelations angefangen und so Dinge. Und wir haben jetzt nen Netflix-Account. Falls ihr also nie wieder von mir hört, liegt es daran. Naja, und in 4 Wochen steht der nächste Urlaub an – DSA-Tour nach Dänemark. Yeah!

Bald dann also hoffentlich noch mein Eintrag zum Mediengedöhns. Ich muss doch über Guardians of the Galaxy fangirlen!

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