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2016 – Der Rollenspielrückblick

Ich habe beschlossen, nochmal kurz einen Rückblick zum Rollenspieljahr 2016 zu schreiben, und zwar getrennt von meinem eigentlichen Jahresrückblick, dann muss das hier nicht lesen, wen es nicht interessiert (und umgekehrt).

Gestern habe ich mich ja vor der Silvesterfeier noch damit beschäftigt, aus meinem Gedächtnis, dem Blog, meinem Twitter-Account und der WhatsApp-Gruppe unserer Rollenspielrunde zu rekonstruieren, wann wir eigentlich nochmal was gespielt haben und wie viele Abende es insgesamt waren und welche Abenteuer dieses Jahr an der Reihe waren und so weiter. Denn eigentlich machen wir ja an Silvester immer die lustige Rollenspieljahresauswertung, küren das beste und schlechteste Abenteuer sowie die Gewinner in vielen weiteren lustigen Kategorien wie „bestes Monster“, „bester Lacher“, „am liebsten gespielter SC“ und dergleichen mehr. Nachdem ich dann nach 3 Stunden damit fertig war … haben wir es dann gestern doch nicht gemacht, weil aus der Feier mit der DSA-Runde irgendwie eine Feier mit erweitertem Familienkreis wurde, wir dann bis fast Mitternacht erstmal nicht-nerdtaugliche Dinge tun mussten und die anschließende Partie X-Wing sich dann auch so lange hingezogen hat, dass wir danach heimgefahren sind. Hurra. Die Umfrage wird aber nächsten Samstag nachgeholt, so dass ich die Ergebnisse vielleicht in Auszügen hier doch noch posten kann, mal sehen.

Immerhin kann ich schonmal festhalten, dass ich letztes Jahr 40 Spielabende gespielt habe (Cons und Online-Runden nicht mitgerechnet), was mehr ist als ich dachte, weil doch öfter mal Termine ausgefallen sind. Außerdem hat mich sehr gefreut, dass dieses Jahr auch mal ein paar mehr Nicht-DSA-Abende stattgefunden haben, denn Abwechslung ist immer gut und mal mit Raumschiffen und Schusswaffen zu hantieren macht halt auch viel Spaß. Neben zwei Hollow Earth Expedition-Abenteuern (über jeweils 2 Abende) haben wir auch ein wenig Star Wars: Am Rande des Imperiums gespielt. Beides hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass auch im nächsten Jahr immer mal wieder was in der Richtung stattfindet. Außerdem habe ich mich dieses Jahr auch mal an „Rollenspiel online spielen“ herangewagt, einerseits mit einer FATE-Star Wars-Runde über Videochat (die leider viel zu selten stattfindet, dann aber immer sehr viel Spaß macht) und andererseits mit einer DSA-Runde über Teamspeak und Fantasygrounds (was nach wie vor etwas ungewohnt ist, weil halt wirklich ganz ohne die Mimik der anderen Spieler zu sehen). Jedenfalls kommt beides nicht so richtig an eine Tischrunde heran, funktioniert aber besser als ich das vorher gedacht hätte.

In der normalen Tisch-Rollenspielrunde jedenfalls war das Jahr sehr geprägt von einem langen Abschnitt der Lamea-Kampagne, den wir in ungefähr 20 Spielabenden beendet haben. Trotzdem wird die Kampagne uns noch eine ganze Weile begleiten. Sehr schön war auch ein Ausflug in die Dunklen Zeiten, wo wir jetzt gerade zwischen den Feiertagen das Abenteuer „Inspectores“ gespielt haben. Ich halte die Dunkle Zeiten-Box nach wie vor für eines der großartigsten DSA-Produkte EVER, und gerade die ungewöhnlichen SC-Typen machen einfach total viel Spaß. Und das Setting mit seiner Mischung aus bekanntem Aventurien, noch deutlich zu erkennbaren myranischen Einflüssen und erlebbarer Geschichte ist toll. Vielleicht schaffen wir ja auch 2017 mal wieder einen Ausflug in die Vergangenheit. Ansonsten machen wir aktuell gerade die Uli-Lindner-Wochen und spielen jetzt nach „Zwischen den Fronten“ das Abenteuer „Vergessenes Wissen“, wobei wir bei letztem gerade erst einen halben Abend gespielt haben. Jedenfalls habe ich zu diesem Anlass endlich mal meinen Magier durch sein Zweitstudium gejagt und ein paar lustige Stunden mit Versinken in die Tiefen des DSA4-Regelwerks verbracht. Und ja, das meine ich ernst, für einen schon halbwegs hochstufigen Charakter 2500 AP und das Zweitstudium zur Verfügung zu haben und sich mal wieder richtig in die magischen Sonderfähigkeiten und dergleichen reinzugraben hat echt Spaß gemacht. Weniger Spaß machte die Erkenntnis, dass die elektronische Version des Zauberbogens verschwunden war – den neu zu bauen, hat gedauert und war echt nervig. Aber nun ist es ja geschafft.

Wie immer gibts da draußen noch drölfzig andere Systeme, die cool klingen und die ich gerne mal ausprobieren würde. City of Mist klingt zum Beispiel toll, um mal was ganz Neues zu nennen. Immerhin hab ich dieses Jahr auf der NordCon mal Splittermond ausprobieren können, was ich nur aus frühen Demo-Runden kannte. Ist auf jeden Fall ein sehr durchdachtes System mit einer wirklich fantastischen Einsteigerbox zum Sofort-Loslegen. Sehr gut. Da werde ich mir auch nochmal einen Charakter für bauen, um das auf Cons gegebenenfalls mal Spielen zu können. Sehr gefreut hat mich auch, dass das Magun-Rollenspiel von Leander Taubner so erfolgreich finanziert worden ist, weil da ganz offensichtlich jede Menge Herzblut und Liebe drinsteckt.

Was mich auch gefreut hat, war, dass ich zu zwei weiteren Publikationen für Myranor einen kleinen Beitrag schreiben konnte. Was genau, werd ich dann nochmal berichten, wenn die Bücher auch erscheinen.

Auch eine neue Erfahrung ist das Hören eines Rollenspiel-Podcastst. Eigentlich mag ich keine Podcasts und eigentlich schaue ich z. B. auch keine Let’s Plays (von so Highlights wie dem Worst of DSA von Orkenspalter TV mal ausgenommen), aber zum Glück wurde ich vom One Shot Podcast überzeugt. Neben der Star Wars-Kampagne habe ich inzwischen auch schon einige andere Folgen gehört und die Qualität ist wirklich herausragend. Außerdem sind die beiden Macher, die auch auf Twitter stets präsend sind, unglaublich toll und sympathisch. Also, wer One Shot noch nicht kennt – hört doch mal rein.

Mal sehen, was das neue Jahr an Rollenspieldingen noch so bringt. Generell kanns aber gerne so halbwegs so weitergehen. Und das in Bezug auf 2016 zu sagen, ist ja auch schon mal was wert 😉 .

In diesem Sinne – Frohes Neues und Game On!

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Der Alltag hat mich wieder

Irgendwie isses immer ätzend, wie schnell der Urlaub vorbei geht und wie schnell man hinterher wieder im Arbeitstrott festhängt. Außerdem fühle ich mich irgendwie nicht so fürchterlich erholt. Vielleicht das nächste Mal doch Strandurlaub…? Keine Ahnung. Eigentlich war ich ganz gut drauf, als ich aus dem Baltikum zurückkam, aber die Realität schlug mir dann doch irgendwie schnell und unbarmherzig ins Gesicht.

Inzwischen is auch die zweite Arbeitswoche schon wieder halb vorbei. Mein erster Arbeitstag letzten Montag ging schonmal toll damit los, dass er nicht losging, weil ich von Sonntag auf Montag einen gar wundervollen Migräneanfall hatte und die Nacht damit verbrachte, mich zu übergeben und wimmernd im Bett zu liegen. War toll. Dienstag gings dann wieder und ich konnte arbeiten. Inzwischen haben wir auch die Aktenberge, die während der Urlaubszeit entstanden sind, so halbwegs abgearbeitet.

Das letzte Wochenende war dann sehr schön und fast auch noch mal ein bisschen urlaubsmäßig: Der beste Mitbewohner von allen und ich waren in Jever zum DSA spielen, Whiskeyshop besuchen, grillen und Zeit mit netten Leuten und großartigen Katern (die flauschigen welchen, nicht die vom Alk, obwohl wir den Whiskey natürlich probiert haben). Wir haben an dem Wochenende zum ersten Mal in den dunklen Zeiten gespielt, was sehr viel Spaß gemacht hat. Das Abenteuer war irgendwie sehr episch, das Setting macht sehr, sehr viel Freude (gerade, wenn man Aventurien und Myranor kennt, isses klasse) und meine Heldin fiel zwar eher unter „große Klappe und nicht viel dahinter“ (habe eine Kophta aus El’Burum gespielt und naja, Hellsichtszauberer sind halt nicht immer nützlich…), was sie nicht davon abgehalten hat, die anderen herumzukommandieren 😉 Am Ende des Abends waren die Astralpunkte trotzdem alle verpulvert und neue (alte) Zauber auszuprobieren macht viel Spaß (Der „Leib aus 1000 Fliegen“ rockt!). War jedenfalls sehr toll. Und macht auch Spaß, mal Balphemor von Punin zu treffen, als er noch Akdademieleitet in Puninum ist…jedenfalls werden wir die Runde hoffentlich weiterspielen, wenn der Gegenbesuch aus Jever ansteht. Ich freu mich schon.

Der Montag dieser Woche war auch wieder sehr bekackt, weil schon wieder Migräne und schon wieder ne Doppelstunde Singen dafür absagen müssen. Hurra! Macht besonders viel Spaß, wenn es die zweite Doppelstunde in 2 Wochen ist (und man sie trotzdem bezahlen darf…)

Naja. Insgesamt also alles wieder im Trott. Aber: Heute abend findet unser nächster Hangout statt! Wir reden heute über die BBC-Serie Sherlock, um genauer zu sein, über die Folge „A Scandal in Belgravia“ (Staffel 2, Folge 1). Dieses Mal streamen wir direkt über YouTube und ihr könnt uns hier zuschauen und kommentieren! Ich und die anderen Mädels freuen uns wie immer über Zuschauer, Feedback und Konfetti 😉

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