Schlagwort-Archive: Der Unersättliche

Neulich beim Rollenspiel, Teil 357f

Es ist mal wieder soweit – ein Abenteuer wurde beendet, ein Schmierzettel abgetippt und schon gibt es wieder dumme und hoffentlich lustige Zitate von meiner Rollenspielrunde.

Bemerknisse: „Der Unersättliche“ ist wirklich ein sehr gutes Abenteuer. Spannend, sehr abwechslungsreich, sehr vielseitig lösbar und wirklich hervorragend in den Metaplot eingebunden, weil es diverse Handlungsstränge wieder aufgreift und weitererzählt oder zu Ende bringt. Hat mir wirklich sehr gut gefallen und es war gut, dass wir es gespielt haben.

Weiteres Bemerknis: Unser SL kann wirklich alles – nur keine Zeiteinschätzung. Vor Start des Abenteuers sagte er, dass wir wohl so 10 Spielabende dafür brauchen würde. Am Ende waren es dann 17. Dabei sollte er eigentlich ja schon wissen, dass wir a) immer alles ausdiskutieren müssen, b) alle sehr gesprächig sind und c) uns auf jeden Nebenplot stürzen, den wir finden können. Aber was solls – wir hatten 17 Abende relativ viel Spaß (also ich hatte die ganze Zeit Spaß, der Rest hat wie immer beim Stadtabenteuerteil rumgenölt :p) und damit passte das.

Aber nun zu den Zitaten:

Der Unersättliche, der Tragödie zweiter Teil – Lost in Xeraanien:

Die Helden:
Alena aus Löwenstein, Amazone
Struan, Gjalsker Stammeskrieger
Movert Wertimol, gelehrter Anatom und Sprachkundler
Bert, Söldnerin

„Sind wir jetzt die Volksfront von Mendena oder die mendenische Volksfront?“

Der SL beschreibt eine Söldnerhorde, die ein Dorf plündert. Ein Söldner zerrt ein Schwein hinter sich her, andere haben bereits Fackeln angezündet und nähern sich den Häusern.
SL: „Das kann eigentlich nur eins bedeuten…“
S2: „Sie wollen das Schwein braten!“
S4: „Und davon werden wir sie natürlich abhalten.“
S3: „Genau. Das ist eine Frage von Schwein oder nicht Schwein!“

Movert läuft wegen seiner Lichtempfindlichkeit immer mit einem großen Schlapphut herum. Nach einem Kampf sind seine Klamotten so dreckig, dass er sie ausziehen muss.
„You can leave your Schlapphut on!“

Irgendwo auf dem Weg durch Xeraanien.
SL: „Lasst ihr das Falschgeld auf den Pferden oder versteck ihr es unter den Trümmern des Dorfes?“
S4: „Naja, da die Pferde sehr viel mehr wert sind als das Falschgeld…“
S2: „…verstecken wir die Pferde unter den Trümmern.“

SL: „Der Kerl ist so knapp überhalb des Abschaums.“
S4: „Sozusagen die Abschaumkrone.“

Movert geht es nicht so gut: „Wenn ich hier also so blutend, mit einer humpelnden Beinwunde…“

Die nicht sehr phexgefälligen SC pirschen sich durch hohes Gras an ein Söldnerlager an.
SL: „Würfelt mal auf „sich verstecken“.
S1: „3 über.“
S2: „1 über.“
S4: „2 über.“

S4: „Woooah, wir sind quasi Ninjas!“

Movert: „Das ist die grundlegende Vorgehensweise der Heilkunst … die Matsche wieder reinstopfen.“

S3: „Wie heißt noch der Druide – Malek?“
S2: „Genau. Wie Dalek.“
SL: „Would you care for some Gulmond-Teeeeaa?“

Der Versuch, eine Pflanze im transysilischen Wald zu definieren: „Hier, das ist doch bestimmt so ein … eitriger Sumpfknödel oder so.“

Bert: „Langsam frage ich mich, wann wir in Khunchom aufwachen und merken, dass wir nur was ganz Mieses geträumt haben.“

S3: „Der Plan ist, dass wir nicht aufhören, ehe alle NSCs genauso kaputt sind wie wir.“

SL: „Nebenan … also ganz woanders…“

Struan: „Der einzige Druide, den ich kenne, ist Zauberer.“

Struan: „Was bitte ist Sumus Katze?“

S3: „Leatmon Phraisop und seine Ährengarde…“

Und sonst noch so:

  • „Ein blinder Shruuf findet auch mal ein Korn.“
  • „50 Shades of Grey – der Limbusreiseführer.“
  • Der perfekte Name für eine schwarze, schläfrige Katze: Nemekatz
  • „Haffax – immer eine gute Taktik!“
  • „Er will dein Kindercounty … oder deine Seele, da bin ich mir nicht ganz sicher.“
  • „Kommen wir von unseren Genitalien zurück zum Spiel.“
  • „99 Heshtotim, auf ihrem Weg zum Horizont…“
  • „Mein Großvater, wie mein Vater vor ihm…“

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter DSA, Rollenspiel

Neulich beim Rollenspiel – Sprüche, Teil 164b

Zum jährlichen Ritual kurz vor Silvester gehört bei mir ja auch, das DSA-Jahr statistisch zu erfassen und natürlich die Datei mit den lustigen Sprüchen auf den neuesten Stand zu bringen. Die wird dann auch an alle Mitspieler verschickt – dieses Jahr waren es tatsächlich 12 Seiten. Wir haben also sehr viel Unsinn von uns gegeben. Unsinn habe ich dann auch noch gemacht:

Zum Glück stand ich grad neben ihrem Schreibtisch, als die Mail ankam und konnte das schnell aufklären und sie zum löschen bewegen, ehe sie die angehängte Datei aufmachte und ich ihr hätte erklären müssen, was zum Geier das ist.

Anyhoo, wegen der Silvestererfassung gibt es nun also mal wieder ein paar Zitate, die ich hier teilen kann. Ich dachte grade „boah, schon wieder Rollenspiel-Sprüche, wer will das lesen, wenn ich das so oft poste?“, aber dann hab ich gesehen, dass die letzte Ausgabe ziemlich genau 3 Monate her ist. Ich kann es also wohl riskieren.

Gerne würde ich auch versprechen, bald wieder über das DSA-Jahr 2014 zu berichten, aber das hab ich letztes Jahr schon für 2014 total verpeilt, also versprech ich lieber nix und wenn ich dann trotzdem dazu komme, umso besser.

Aber nun: Vorhang auf für „Das Vinsalter Ei“, „Weidener Wirren“ und „Planlos in Mendena“ (aka „Der Unersättliche, der Tragödie erster Teil“). Achtung: Es können kleinere Spoiler für die DSA-Abenteuer Hexentanz und Der Unersättliche enthalten sein, aber nix allzu Schlimmes.

Aus „Hexentanz“

Die Helden:
Torstor, thorwaler Söldner
Landras Lundran, Hauptmann a. D. der mittelreichischen Armee
Boromil, Taugenichts
Floriel, horasischer Rahjakavalier
Selim, Rashduler Magier
Darion, Schauspieler und Schriftsteller aus Almada

Unterwegs in Weiden:
SL: „… und im Schlafsaal hängt eine hölzerne Gans von der Decke.“
S 5: „Ist das so eine Art Gegenteil von einem Mistelzweig?“

Selim will mittels Accuratum die zerrissene Kleidung einer jungen Frau reparieren.
„Ihr könnt das jetzt anlassen oder Ihr zieht das Kleid aus und hüllt Euch so lange in …“
„…Scham.“

Diskussion über die Glaubwürdigkeit von Meisterfiguren.
S1: „Wir sind Helden – wir glauben dem Plot, der auf uns wartet.“

Gespräche über den Hexenzirkel vom Blautann.
„Gwynna die Hexe sieht auch trotz ihres Alters noch sehr gut aus.“
S4: „Sozusagen wie aus dem Ei gepellt.“

Die Helden übernachten zusammen mit einigen Hexen auf einer Waldlichtung, es wird abends schon heftig geflirtet.
SL: „Und dann geht ihr schlafen, die Frage ist nur…“
S6: „…mit wem.“

Torstor ist in Begleitung seines „Hundes“ Schnüff-Schnüff unterwegs, ohne zu wissen, dass es sich bei ihm um eine recht misslungene Heshtot-Wolf-Chimäre handelt. Die Helden treffen im Laufe des Abenteuers auf einen Heshtot.
„Schnüff-Schnüff…ich bin dein Vater!“

Die Helden sind zu einer Hexennacht eingeladen und folgen dieser Einladung, nur der Hauptmann will nicht und sitzt grummelnd allein in seinem Zelt.
„Vielleicht erscheinen dir ja gleich noch die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Hexennacht und überzeugen dich vom Gegenteil.“

Von der Dänemark-Rollenspielwoche im November:

„Ich habe übrigens ein Vinsalter Ei.“
„Um Himmels Willen, ist das ansteckend?“
„Bei welcher Hafenhure holt man sich denn sowas?“
„Ist es das linke oder das rechte Ei?“

„Wir haben hier eine typische Heldengruppe: Krieger, Magier, Schurke…“
„…und Hauslehrer.“

Kommunikation im recht weitläufigen Ferienhaus:
„Oh, hier im Buch gibt es auch nen untoten Meckerdrachen.“
„Einen untoten Messdiener??“
„Einen untoten Mettigel??“

Der Unersättliche, der Tragödie erster Teil: Die Helden:
Alena aus Löwenstein, Amazone
Struan, Gjalsker Stammeskrieger
Movert Wertimol, gelehrter Anatom und Sprachkundler
Bert, SöldnerinBert versucht, Moverts Kampfkünste in Erfahrung zu bringen und ist vom Ergebnis wenig begeistert.
„Also kannst du…nix?“Über die Preise im Bordell:
„Ach, ich hab grad für 500 Dukaten Schiffsplanken gekauft, die paar Goldstücke machen den Kohl nun auch nicht mehr fett.“

Wir erreichen zu Schiff die Blutige See.
SL: „Würfelt mal Sinnesschärfe auf Geruch.“
S4: „16 Punkte übrig…ich glaube, das bereue ich.“

Über den grummeligen Bordkaplan:
S4: „Er hasst Menschen, Tiere und Pflanzen – Wellen sind okay.“

Spekulationen über die siebten Sphäre …
„Yonaho wurde so lange hochbefördert, bis er keinen Schaden mehr anrichten konnte.“

NSC: „Also, was sagt es uns, dass die Hexe dafür gesorgt hat, dass man blind wird, wenn man ihre Aufzeichnungen lesen will?“
Movert: „Dass…sie einen ziemlich schrägen Humor hat?“

Wir durchsuchen Reste eines Schiffs:
„Ist das Alchimie oder kann das weg?“

Am Spieltisch werden Salamisticks verteilt, der SL macht schonmal weiter.
S4: „Können wir bitte erst aufessen? Das ist so unepisch, wenn man dabei Wurst isst.“
S3: „Jeder noch ne Wurst und dann rudern wir los.“

Nachts auf einem Beiboot, wir halten auf die Küste zu.
S2: „Hör ich was?“
SL: „Das Geräusch, das eine Krähe macht, wenn sie nachts von einem Ruderboot geweckt wird.“
S1: „Es ist ein sehr markantes Geräusch.“

Nach einem Seegefecht: Movert patzt beim Herausziehen eines Hagelschlag-Fragments.
Movert: „Ooooh…ich glaube, das hatte an der Stelle doch so seinen Sinn…“
Er fängt wild an herumzufuchteln.
S2: Was machst du denn jetzt, willst du seinen Darm rausziehen?“
S3: „Klar, um die Wunde an seinem Hals abzubinden…“

Die Zauberformel fürs Erblicken von Dämonen im nahem Limbus:
„Occulus Aaaach du Scheiße!“

Das Unvermeidliche tritt ein, und die nicht sehr phexgefälligen Helden müssen sich inkognito durch die Schwarzen Lande schlagen.

S1: „Hah, ich hab nen super Tarnnamen: Ich bin die Magd Alena.“

Wir überlegen, unter welchem falschen Namen Movert als Magier auftreten kann.
„Vielleicht einfach irgendwas mit dem Erzdämonennamen vornedran. Also nicht Traviafried, sondern…“
„…Lolfried?“
„Genau. Lolfried Rofelon.“
„Oder wie wärs mit Störfried Interferenzion?“
Am Ende einigten wir uns auf den klangvollen Titel „Magister Morbido Naarex von Brabak“.

Die Helden sehen zum ersten Mal das Goldene Haus in Mendena.
„Okay…WIE klein ist bitte Xeraans Penis??“

Bert sinniert darüber, dass sie immerhin ein klein wenig schlauer ist als Alena und Struan:
„Ich bin hier sozusagen die Einäugige unter den Dummen.“

Nach den ersten Kontakten mit der Fälschergilde von Mendena:
Alena: „Besser gut geklaut als schlecht kopiert.“
Movert: „Das ist keine Fälschung, das ist mehr so offener Betrug.“

Auch sonst lernen wir viel über Land und Leute…
S2: „Wenn Borbarad 12 Finger hatte – hatte er dann einen 14-Finger-Darm?“

Struan klaut trotz Warnung der anderen Helden eine Dukate aus einer Kiste mit blutgeflecktem Gold, weil er sich ein Bier kaufen will, und schliddert dadurch in einen Minderpakt.
Die Spieler resümieren:
„Und das Einmaleins der Schwarzen Lande…“
„…verkaufe deine Seele nicht für ein Bier.“

Mendena ist nicht so richtig gut für die geistige Gesundheit mancher Helden…
S3: „Gut, wir gehen mal zurück in die Herberge und setzen uns ein bisschen wippend in die Ecke.
.
Movert: „Ich bin völlig gefestigt in meiner…“
Bert: „..Angst.“
.
„Apropos nass und glibschig: Gehen wir dann jetzt ins Bordell?“Movert läuft als „Magister Morbido“ stets mit nekromantisch angehauchter Schminke herum.
Alena: „Bring mal die Matsche in Ordnung…und mit Matsche meine ich dein Gesicht.“

Auch Fluchen will ja der Nähe der Blutigen See angemessen erfolgen:
S4: „Holy Crap…ich meine….Heiliges Krustentier!“

Die Helden bekämpfen einen Krakenmolch.
S2: „Wie viele Arme hat er noch? Fünf?“
SL: „ Nein, vier.“
S4: „Das ist irgendwie unübersichtlich. Können wir das nächstes Mal mit einem Mettigel nachstellen?“

Bert versucht, eine „Angestellte“ des Bordells, die den Helden helfen soll, davon zu überzeugen, dass sie und ihre drei Begleiter nicht komplett irre sind, was durch diverse Einwürfe der anderen Helden torpediert wird.
S4: „Gut, ich gebs auf. Gleich rennt sie weg. Also, falls ihr noch drauf wartet: Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt für die Frage: „Und, Struan, was macht eigentlich dein Minderpakt?“

Und aus der Kategorie „ich weiß auch nicht mehr, wie wir darauf kamen…“:
„Ein toter Penis spricht nicht mehr.“
„Er hat eine Inselbegabung für schlechte Wortspiele.“

3 Kommentare

Eingeordnet unter DSA, Rollenspiel