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Was schön war im Februar 2018

Da es schon im Januar Spaß gemacht hat, sich an alles zu erinnern, was schön war und Spaß gemacht hat, mach ich das einfach wieder für den Februar. Vielleicht halte ich es ja gar das ganze Jahr durch…

Generell war der ganze Februar irgendwie ziemlich social, also sprich, ich war wirklich ungewöhnlich oft verabredet. Ich glaube das ist immer so der Kreislauf des Soziallebens – im November und Dezember hetzt jeder nur noch irgendwie dem Jahresende und dem Weihnachtsstress entgegen und Anfang des neuen Jahres fällt einem dann ein, dass man all seine Freunde irgendwie seit Oktober nicht gesehen hat. Geht mir ja auch so. Von daher habe ich mich sehr gefreut, dass sich zwei Leute, die ich länger nicht gesehen habe, bei mir gemeldet und Bedarf nach Kaffee trinken und schnacken angemeldet haben. Gleichzeitig habe ich dabei noch ein nettes neues Café (mit Kaminofen!) kennengelernt und einen Burgerladen testen können, an dem ich schon lange neugierig vorbeigelaufen bin. Und mit einer Freundin, die im Herbst nach Hamburg gezogen ist, war ich dann auch noch im Lieblingslokal brunchen, bevor sie jetzt erstmal wieder einen Monat verreist ist.

So nebenher entstand dabei dann ja auch noch die Rollenspielrunde, in der ich zum ersten Mal Star Wars: Edge of the Empire geleitet habe. Das war wirklich ein bisschen skurril, weil ich ja eigentlich wirklich ungern leite. Aber es ergab sich so, ich hatte natürlich auch Lust, das Hobby im Allgemeinen und das System im Besonderen vorzustellen und es lief dann auch irgendwie echt ganz gut, auch wenn ich erkältet war und Migräne hatte und spontan noch einen Tag vorher der Spielort gewechselt werden musste. Ich glaube ich habe noch nie mit so wenig Lampenfieber und „wäh ich will nicht“ geleitet wie an dem Tag. Vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass es nicht für eine der zwei Gruppen war, für die ich sonst immer geleitet habe, und in denen alle seit 15 Jahren oder mehr spielen und einfach total anspruchsvoll sind. Hm. Naja, jedenfalls war es schön. Und spaßig. Ich glaub ich muss erstmal drauf klarkommen, dass Leiten auch anders sein kann als nervig und von Panik und „bitte lass es schnell vorbei sein“ dominiert.

Schön war auch der Spieleabend mit T. und C., bei dem ich nicht nur ein cooles neues Spiel (Codenames) kennengelernt habe, sondern auch eine Runde Fiasko anstand, was ja immer ein Grund zur Freude ist. Außerdem war ich am Montag noch bei T. zum Geburtstag eingeladen, da gab es mehr Codenames und leckeren Kuchen und indisches Essen, das war auch super.

Vegane Brownies gebacken, mit einem Rezept, das mir bei Twitter rübergereicht wurde. Sehr zu empfehlen. Außerdem noch Was-noch-so-da-ist-Muffins gebacken, die auch sehr gut waren. Hühnerbrühe gekocht und die eine Hälfte auf Vorrat eingefroren, aus der anderen eine Art orientalisches Hühnerfrikassee mit Kürbis, Linsen und Kokosmilch gemacht, das wirklich sehr gut war. Auch zum ersten Mal probiert: Dutch Baby, ein Pfannkuchen, der im Ofen gebacken wird und wirklich so spektakulär aufgeht und fluffig wird wie das die Beschreibung sagt.

Einen freien Freitag und das winterlich sonnige Wetter genutzt, um einmal um die Außenalster zu laufen und Fotos zu machen. Leider hatte ich noch nicht die Zeit, die ungefähr drölfzigtausend Bilder von der Kamera zu holen und zu sichten, aber dazu kommt hoffentlich auch nochmal ein Eintrag. Die Handyfotos waren auch schon ganz gut. Danach dann im aktuellen Lieblingslokal langsam wieder aufgetaut und mit dem Mitbewohner einen großartigen Burger gegessen.

Auch nach dem Brunch neulich bin ich einfach nochmal zwei Stunden durch die Stadt gelaufen, habe die Sonne genossen und dabei Podcastfolgen gehört. Wenn schon Winter, dann gerne so mit trockener Kälte und viel Sonnenschein.

Überhaupt sehr viel Podcasts gehört auf dem Arbeitsweg. Auch wenn ich es eigentlich immer fast zu schade finde, die Actual Plays von OneShot so mit Unterbrechung auf dem Arbeitsweg zu hören, geht es doch besser als ich so dachte und ich höre mich gerade durch verschiedenste Folgen mit verschiedenen Systemen.

Auf dem Weg zum Rollenspiel einen un-fass-baren Sonnenuntergang gesehen, den ich allerdings, da ich mit dem Auto unterwegs war, nicht fotografieren konnte. Aber die Erinnerung daran bleibt ja trotzdem.

Die Sache mit der Playstation und der Möglichkeit, einfach jederzeit (okay, sofern die Kontroller beide aufgeladen sind) auch zu zweit mit Noise-Cancelling-Kopfhörern fernsehen zu können, ist wirklich ein verdammter Segen.

Überhaupt Noise-Cancelling-Kopfhörer. So eine wunderbare Sache.

Im Büro erfolgreich Schubladen und Türen in die Kallax-Regale eingebaut. Langsam werde ich zum Ikea-Experten.

Was nicht ganz so schön war im Februar: Erst ne Woche Sport- und Kaffeeverbot nach dem gezogenen Weisheitszahn (dessen Ziehung immerhin problemlos binnen 10 Tagen vergessen war), dann eine fette Erkältung und somit wieder anderthalb Wochen kein Yoga und deprimiertes Schokoladevernichten auf dem heimischen Sofa. Es soll ja Leute geben, die keinen Appetit haben, wenn sie krank sind, ich gehöre leider nicht dazu. Ne Woche halb krank arbeiten gehen, weil man sich nicht mies genug fühlt um zum Arzt zu gehen und auch nicht einfach so nen Tag daheim bleiben kann wegen der wunderbaren AU-Pflicht ab Tag 1 … auch ungeil. Aber ich hoffe, jetzt ist die Erkältung wirklich überstanden.

Morgen ist schon März, und ich freue mich schon auf: Die HeinzCon, ein paar freie Tage an Ostern und die für Ende März angesetzte City of Mist-Runde. Und hoffentlich, hoffentlich endlich bald Frühling.

Zum Schluss noch ein Foto-Best-of:

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