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Was schön war: Berlin, Berlin

Letzten Sommer war ich ja schon ein Wochenende in Berlin – und letztes Wochenende wieder. Darf gerne ein festes Ritual werden, wenns nach mir geht. Diesmal hatte uns Tharun-Marcus eingeladen, ihn zu besuchen.

Der Freitag war erstmal richtig bescheiden, ich war mal wieder um 07.30 Uhr wach, nachdem mein Plan, im Wohnzimmer zu schlafen, weil direkt vor meinem Schlafzimmer ab 7 Uhr der Bagger rumbaggert (ja, mal wieder Baurarbeiten, diesmal die Wasserleitungen, es ist einfach ein Elend und wüsste ich nicht, dass ich bald ausziehe, hätte ich mich vermutlich schon erschossen…), zwar in der Theorie gut war, in der Praxis war das Sofa aber unbequem, es war viel zu warm und joah, wer will schon an seinem freien Tag ausschlafen. Grummelgrummel. Dann mehr Bauarbeiten, deswegen alles Fenster zugemacht und den Rechner des Herrn Mitbewohners in Beschlag genommen, weil dessen Zimmer zum Innenhof rausgeht. Denn Judith und ich haben Freitag für den Podcast aufgenommen und da sollte man natürlich möglichst keine Baggergeräusche hören. (Stattdessen hört man jetzt Vögel. Und Kinder. Also falls ich das nicht noch rausgefiltert kriege.) Das dauerte dann ungefähr ewig, dann musste ich noch packen und all sowas, und dann wars auch schon so spät, dass ich direkt losfahren musste. Noch was essen gewesen, dann zum Bahnhof. Wo der Zug nicht kam. Merke: Nur weil man am Startbahnhof der ganzen Fahrt steht, heißt das nicht, dass der Zug nicht trotzdem gleich mal 30 Minuten Verspätung haben kann *augenroll*.

Dann waren wir aber irgendwann mal da und nach ein bisschen Tram-Fahrt auch bei Marcus angekommen. Und dann wurde das Wochenende wirklich sehr nett und großartig, auch wenn ich leider sehr viel weniger fit war als ich das gerne gewesen wäre (müde + Migräne + völlig verspannter Nacken). Manchmal kommt man ja in eine Wohnung und fühlt sich sofort, als wäre man schon hundertmal da gewesen, und das war bei Marcus‘ Wohnung der Fall. Ich hab mich jedenfalls sofort wohl dort gefühlt und außerdem bin ich sehr neidisch, wie UNFASSBAR ruhig die Zimmer sind, die zum Innenhof rausgehen. Das ist so eine alte Berliner Wohnanlage mit quasi Haus um vier Ecken um einen großen grünen Innenhof rum gebaut und es war soooo ruhig. Nur Vogelzwitschern. Und ab und zu mal ein Flugzeug. Ich war natürlich am Samstag trotzdem um 8 wach (nachdem wir bis 2 Uhr gelabert hatten), aber das lag an der Scheißmigräne, wegen der ich nicht mehr einschlafen und nicht mehr bequem liegen konnte. Um 10 hab ichs dann aufgegeben, der Rest wurde auch wach, dann gabs erstmal Kaffee und dann sind wir zum Frühstück in ein Café aufgebrochen. Zwischendurch haben wir in einem Comicladen angehalten, der ausschließlich englischsprachige Comics vertreibt, und wie das immer so ist, mussten wir dann auch was kaufen, auch wenn ich ja gar nicht so viel Comics lese. Jetzt habe ich jedenfalls die Komplettausgabe der Secret Warriors von Marvel zu Hause und bin schon gespannt drauf. Ich mein, es hat SHIELD und Fury und Hydra und Quake, das muss zumindest so mittelgut sein. Marcus kaufte sich Made Men, was der Comic Store Guy mit „es ist eine moderne Adaption von Frankenstein, bei der eine CIA-Agentin ihr gesamtes Team verliert und von den Toten wieder aufstehen lässt, um sich zu rächen“ anpries. (Das hätte ich nach der Zusammenfassung auch gekauft. Klingt großartig.)

Dann also leckeres Frühstück im Café, nebenan tüddelte eine Hochzeitsgesellschaft vor einer Kirche rum, es war warm, es gab Kaffee, also alles gut. Dann zurück in die Wohnung, wo um 15:00 Uhr dann Society of Dreamers gespielt werden sollte. Es war noch ein bisschen Zeit, deswegen legte ich mich nochmal hin, allerdings ohne einzuschlafen – hatte ich auch gar nicht vor, aber da so liegen und vom Bett aus in den Himmel überm Hinterhof schauen, das hätte ich auch noch 2 weitere Stunden machen können.

Dann haben wir gespielt, Marcus hatte noch zwei weitere Leute eingeladen, die beide auch sehr cool und nett waren. Außerdem wurden meine Maßstäbe von „fancy Zeuch beim Rollenspiel“ sehr nach oben erweitert, als erstmal ne Buddel Sekt aufgemacht und der Sektkühler in einem eigens dafür vorhandenen Gestell an den Tisch eingehakt wurde. War auf jeden Fall sehr stilvoll, auch wenn ich ja Sekt nur angucken muss, um Migräne zu bekommen. Society of Dreamers war jedenfalls super. Es ist ein Erzählspiel, grob ähnlich strukturiert wie Fiasko, aber mit mehr Szenen und mehr Vorgaben. Man spielt die Mitglieder der Gesellschaft der Träumer, die sich gründet, um den Mnemosyten auf den Grund zu gehen, die in den Träumen der Menschen leben. Was genau das für Wesen sind und was sie so treiben, findet man quasi im Spiel heraus. Außerdem gibt es ein paar sehr großartige Charaktererschaffungsmechanismen und Mechaniken um Träume zu erzählen, die man gut und gerne auch für andere Rollenspiele übernehmen kann. Letztendlich hatten wir in der Runde ein wenig ein Zeitproblem, da wir eine Stunde später angefangen haben und ein Mitspieler dann nach 4 Stunden los musste. Das und einige zu lang ausgeuferte Szenen sorgten dafür, dass wir dann leider irgendwann zu viert weitermachen mussten, und auch da wurde es irgendwann zeitlich eng, weil wir noch essen gehen wollten …. aber ich muss sagen, dass wir das dann doch noch irgendwie gut hinbekommen haben und es irgendwie auch für die Spielrunde spricht, wenn man auch unter Überbordwerfen der eigentlich vorgesehenen Szenenabfolge und unter Zeitdruck noch ein gutes Finale hinimprovisiert.

Dann gingen wir also essen, um 22:00 Uhr, irgendwie passte das aber total gut zu dem Wochenende und zu Berlin und zum Sommer, denn wir saßen trotzdem noch draußen und es war warm und das Restaurant immer noch voll. Wir waren im Tiblisi, einem georgischen Restaurant, und meine Fresse, war das super. Ich hatte vorher noch nie georgisch gegessen, aber ich möchte das dringend wiederholen. Zur Vorspeise gabs schonmal neben gemischten kalten Cremes mit Bohnen, Roter Bete und Spinat so eine Teigspeise, die mehr oder weniger „Teigfladen – Käääääse – Teigfladen“ war, und mit wenig erfreut man mich ja mehr als mit geschmolzenem Käse. Und danach hatte ich dann Lachs aus dem Ofen, mit kleinen Kartoffeln und mit Käse überbackenen Auberginen und Minzjoghurt und das Ganze lag auf einem Teigfladen, den man dann am Ende, als er sich mit all den leckeren Sachen vollgesogen hatte, auch noch essen konnte. Und dazu gabs noch drei verschiedene Saucen und überhaupt. Es war unglaublich lecker. Der Wein dazu war laut meinen Begleitern auch gut, und am Ende gabs für die anderen noch einen georgischen Grappa und für mich Traubensaft, denn der nette Kellner hatte gemerkt, dass ich keinen Alkohol trinke.

Eigentlich hatten wir dann noch angedacht, Cocktails trinken zu gehen. Aber da die angedachte Bar leider ein Stück entfernt und eine Raucherkneipe war und ich sowieso nur ne Cola hätte bestellen können … haben wir das dann gelassen. Was mich ärgerte, aber der Kopf sagte sehr entschieden „nein“. Stattdessen haben wir dann noch bei Marcus daheim gesessen und Scotch (die anderen) und Ginger Ale (ich) getrunken. Irgendwann konnte ich dann vor Müdigkeit nicht mehr geradeaus gucken und ging ins Bett. Wo ich diesmal immerhin 8 Stunden schlief, hurra.

Am Sonntag war dann noch Brunch angesagt, nämlich im Samowar, einem russischen Restaurant. Da gibt es natürlich auch russisches Essen und das war schon sehr spannend, denn die meisten Gerichte kannte ich gar nicht. Obwohl ich weder Hering noch rote Beete sonderlich mag, fand ich das Schuba sehr lecker, das ist Hering, rote Beete und … anderer Kram, Sauerrahm glaub ich und … noch irgendwas. Außerdem gab es leckere Teigtaschen und alle möglichen Salate und Süßspeisen und ach ja, Tee natürlich, aus dem Samowar, von dem ich nicht wusste, wie man ihn bedient (Serviceblog-Content: Aus der oben stehenden Kanne die Tasse ca. halb voll mit dem starken Tee gießen, dann aus dem Hahn mit heißem Wasser verdünnen). Da ich ja nicht ständig in Berlin bin, hatte ich noch alle Leute, die ich da sonst so kenne, gefragt (bzw. fragen lassen) und so waren wir dann immerhin 8 Leute und ich hab mich gefreut, dass so viele Zeit und Lust auf ein Treffen hatten. Und außerdem wurde ich noch mit einer coolen Star Wars-Schürze beschenkt, worüber ich mich sehr gefreut hab. (Außerdem haben wir jetzt ein Purple Tentacle-Stofftier. Wie konnten wir nur ohne leben??)

Am Ende wurde es dann nochmal hektisch, denn der Weg zum Bahnhof gestaltete sich etwas länger als kalkuliert, sodass wir dann so ungefähr 90 Sekunden vor Abfahrt in den Zug hüpften. Der tatsächlich pünktlich war und außerdem halbleer, also saßen wir zu zweit auf einem Vierersitz und dösten so bis Hamburg vor uns hin.

Alles in allem war es, trotz meiner Unfitheit, die mich vermutlich selber am meisten geärgert hat, ein wunderbares Wochenende. Nette Leute, gutes Essen, tolle Rollenspielrunde und Sonnenschein – besser gehts ja kaum. Vielen Dank an Marcus und alle anderen, ich hoffe auf baldige Wiederholung! 🙂

PS: Das ganze Wochenende war ja super und wunderschön und entspannt und überhaupt, aber der schönste Moment war dann tatsächlich nicht beim Spielen oder beim Essen, sondern das war Sonntagvormittag, als wir zu dritt müde, angekatert (ja, ich auch, wusstet ihr, dass man von Knoblauch einen Kater bekommen kann…?) und in Schlafklamotten zwei Stunden schnackend in der Küche Kaffee tranken.

PPS: Muss meine Entscheidung, keine Sitzecke in der neuen Küche zu wollen, wohl dringend revidieren.

PPS: Society of Dreamers/Gesellschaft der Träumer erscheint irgendwann demnächt-ish bei System Matters.

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Still here

Ja, mich gibt es auch noch. Und wenn meine Motivation erhalten bleibt, setz ich mich nachher auch nochmal ans Mediengedöhns der letzten 2 Monate *seuuuuufz*.

Boah, ich habe gerade so viel um die Ohren, dass ich kaum zum bloggen komme und sehr oft hatte ich schon einen neuen Beitrag geöffnet, dann doch wieder was anderes gemacht und ihn leer wieder geschlossen. Irgendwie ist im letzten halben Jahr mein Social Life ein bisschen explodiert und es ist auch so einiges passiert und …. puh.

Also, ich trau es mich kaum zu schreiben, aber es sieht so aus, als ob wir im Herbst wieder umziehen. Raus aus dem hellhörigen Nachkriegshaus mit den Assi-Nachbarn aus der Hölle. Wie die neuen Nachbarn sein werden, weiß man natürlich nicht, aber: Die neue Wohnung ist ein einem Haus, das erst 4 Jahre alt ist und ich erhoffe mir, dass die Wände dann dort vernünftig dick sind und wir nicht mehr fast jeden Abend mit geräuschunterdrückenden Kopfhörern daheim sitzen müssen. Passend zum letzten Abschnitt in der bescheuerten Wohnung wird jetzt parallel die gesamte Straße (bzw. die Bürgersteige) neu gemacht UND gleichzeitig die Abwasseranlage unseres Hauses und der zwei Nachbarhäuser saniert. Aktuell also Montag bis Freitag ab 7 Uhr Baustellenlärm allüberall, was natürlich etwas suboptimal ist, wenn man freitags frei hat. Und noch suboptimaler, wenn man davon nicht mehr betroffen gewesen wäre, wenn sie es ein paar Monate später gemacht hätten. Naja, egal.

Ihr dürft mir also gerne die Daumen drücken, dass mit der neuen Wohnung alles klappt und so. Sie liegt übrigens …. *trommelwirbel* …. 200 Meter Luftlinie von unserer alten Wohnung weg, also genau in der Gegend, aus der ich eigentlich sowieso nie wegwollte. Erstaunlich übrigens, wie sehr sich das Stadtbild, die Bewohner und das Lebensgefühl ändern, wenn man 2 km weiter weg zieht. Hätte ich nie gedacht. Aber der neue (bald wieder alte) Stadtteil ist doch leider deutlich blöder als der alte (bald wieder neue). Also nicht nur, dass da mehr rücksichtslose und seltsame Menschen wohnen, es gibt auch einfach weniger nette Läden und Cafés und so. Aber bald bin ich ja dann wieder back in the hood. Hoffentlich. Wenn alles klappt. Und ich mich nicht erschieße aufgrund der schieren Schrecklichkeit, schon wieder umziehen zu müssen.

Wie sinnfrei und was für eine Geldverschwendung es ist, aufwändig umzuziehen und dann nach anderthalb Jahren schon wieder die Wohnung zu wechseln, fragt ihr? Ja. Ich sag mal so: Könnte ich in die Zukunft sehen, hätte ich das auch SEHR anders gemacht. Kann ich aber nicht, von daher bleibt mir dann auch nur learning from mistakes und so.

Dann war ich im Urlaub. Nach dem letzten Jahr in Schottland – hey, immer noch nicht drüber gebloggt, das kann ich dann wohl auch einfach bleiben lassen – wollte ich dringend wieder ins Warme. Ja ja, könnte ich in die Zukunft sehen und hätte gewusst, dass es hier dieses Jahr tatsächlich einen Sommer gibt, hätte ich auch ne Ferienwohnung an der Ostsee mieten können und mir den Flug sparen. Kann ich aber nicht. :p Und deswegen war ich dann also auf Korfu. Schlimmer Pauschalurlaub, gebucht über Lufthansa Holiday. Und Korfu auch vor allem, weil das mit das günstigste war, wenn man einfach nur ne Woche „irgendwas mit Sonne, Strand und warm“ haben wollte. Joah, und was soll ich sagen – das war dann total nett! Zwar wurde im Vorfeld die Unterkunft umgebucht, weil die, die wir wollten, überbucht war. Eigentlich hatten wir so ne Ferienwohnung in einem kleinen Dingens mit nur 8 Wohneinheiten, das wurde dann geändert auf Hotelanlage. Da war das aber auch so ein Apartment mit 2 Zimmern, Küchenzeile und eigener Terrasse, das war dann schon okay. Ich glaube, in der Hochsaison ist das eher gruselig da, wenn man von der Anzahl der Poolliegen auf die übliche Belegung schließen kann, aber da noch nirgendwo in Deutschland Sommerferien waren, war es doch ziemlich leer. Korfu selber ist jedenfalls total schön, sehr grün, mit tollen Stränden (teils Kies, teils Sand) und schönen Buchten und durchweg ziemlich freundlichen Menschen und sehr leckerem Essen. Da würde ich glatt nochmal hinfahren. Mit einem Mietwagen da rumcruisen wäre sicherlich auch ganz nett, allerdings waren die Straßen halt schon sehr …. bergig und schmal und so, so dass ich froh war, dass wir da mit einem Minibus rumkutschiert wurden. Also vom und zum Flughafen und auf der einen Tagestour, die wir gemacht haben. Den Rest der Zeit hab ich am Pool und am Strand gelegen, gelesen, gebadet, geschlafen und sehr sehr viel frittierten Käse gegessen. Und irgendwie war das nach dem ganzen Stress und Nerv echt so der optimale Urlaub.

Vorher war dann ja auch noch NordCon, die wieder sehr schön war. Viele nette Leute getroffen und wiedergesehen, neue Spiele ausprobiert, Fan vom System Matters-Verlag geworden, mit Cifer an neuem Abenteuerprojekt gewerkelt und überhaupt. Ist immer wieder ganz wunderbar dort. UND dann waren dieses Jahr ja noch die Vögte mit Scherbenland  für den Deutschen Rollenspielpreis nominiert UND haben gewonnen! Wohoo! Glückwunsch nochmal! Das spontane Essen in großer, gemischter Runde beim Kroaten um die Ecke war dann auch ganz wunderbar und ein schöner Abschluss für die Con.

Oh, und noch vorher, an Pfingsten nämlich, hatten wir Besuch von den Vögten, das war ganz großartig, auch wenn sie auf der Hinfahrt im Stau des Todes steckten und ich sehr lange Angst hatte, dass sie einfach wieder umdrehen und nach Hause fahren. Aber das Wochenende war dann super! Mit Museum und DSA-Spielen und Hafenrundfahrt und Whisky kaufen und Essen. Sehr viel Essen. Sehr gutem Essen. Und natürlich viel Zeit zum Quatschen und Rumnerden und überhaupt! Dass wir uns dann zwei Wochen später auf der NordCon schon wieder gesehen haben, war natürlich noch superer – ich bewundere die beiden immer noch für das knallharte Durchziehen des „für einen Tag nach Hamburg“-Plans!

Bei meiner Familie im tiefen Erzgebirge war ich zwischendrin auch noch, da unser alljährliches Frühlingstreffen in Leipzig ausgefallen war, weil mein Neffe noch ein bisschen sehr klein ist. Das war auch nett, und ich war mal an Muttertag bei meiner Mutter und wir haben großen Brunch gemacht und alles. Außerdem ist meine Schwester ja mindestens so ein verkappter Gourmet wie ich und hat uns in Chemnitz in ein unglaublich gutes Restaurant geschleppt.

Dann war ja noch das Game of Thrones Experience-Konzert hier in Hamburg, das war auch sehr cool. Ramin Djawadi hat ja selber dirigiert und der wirkt wirklich sehr nett und sympathisch und bodenständig (vor allem im Vergleich zu Hans Zimmer, dem alten Angeber….). Und das Konzert war toll gemacht, mit krass coolen Effekten und Kostümen und natürlich ganz viel von der wirklich großartigen Musik. Sehr schön. (Und gut, dass wir noch rechtzeitig gemerkt haben, dass das demnächst ist und wir Karten dafür haben. Wir hatten die nämlich schon letzten Oktober gekauft und es dann im Mega-Stress total vergessen … aber zum Glück dann ca. 2 Wochen vor dem Konzert gemerkt und so war es dann eine schöne Überraschung sozusagen.)

Ansonsten habe ich gerade erfreulicherweise sehr viel Rollenspiel in meinem Leben, also so von der DSA-Runde mal abgesehen. Die gibt es natürlich auch noch und wir spielen auch weiterhin fast jeden Samstag. Aaaaaber tatsächlich hat es sich ergeben, dass sich eine City of Mist-Runde zusammengefunden hat und nach sehr vielen Charaktererstellungs-Session-Zero-Dingen werden wir dann bald nun auch mal wirklich anfangen. Ich hab mir auch spontan gleich mal meinen Charakter zeichnen lassen, als neulich eine Künstlerin auf Twitter Comissions anbot. Wenn ich vorstellen darf: Emilia. Ehemalige Trickbetrügerin auf der Suche nach einem ehrlichen Auskommen, blöderweise besessen von einem diebischen Rabengeist, der diese Bemühungen etwas torpediert…

Aber auch abseits von City of Mist habe ich in den letzten Wochen wirklich unglaublich viel gespielt – zwei Abende Worlds of Peril (auch ein PbtA-System über Superhelden) über Hangout, Winterhorn im Würfel und Zucker, und morgen spiele ich da auch DREAD und nächste und überübernächste Woche dann Monster of the Week auch über Hangout. Wah! Ich find es sehr cool, dass ich gerade einigermaßen dazu komme, all die coolen Systeme, von denen ich immer so höre, tatsächlich auch mal auszuprobieren.

Zwischendurch natürlich noch Arbeit (immer noch entspannt und tausendmal besser als im alten Job), leider ziemlich viel Migräne (inklusive Krankschreibung für mehrere Tage, mäh) und auch sonst noch mehr Besuch gehabt, im Park gelegen, viel rumorganisiert und rumüberlegt und tralala und joah. Da fliegt die Zeit einfach so vorbei und zack, seit 2 Monaten nicht gebloggt. Aber vielleicht klappt das in Zukunft mal wieder ein bisschen besser.

So. Und in 2 Wochen fahr ich übers Wochenende nach Berlin, im September hoffentlichvielleichtbittebitte nach Wien und über noch mehr und noch andere coole Sachen, die sich so ergeben haben, erzähl ich dann ein anderes Mal.

(Und weil ich jetzt zu faul bin, noch Bilder außer dem Charakterportrait rauszusuchen, gibts jetzt keine. Vielleicht füg ich sie später noch ein.)

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#WmdedgT, Februar 2018

Im Zuge von „ich könnte mal wieder mehr bloggen“ mache ich einfach mal mit bei „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“, organisiert von Frau Brüllen. Die Sammlung weiterer Tagesabläufe findet ihr hier.

Nachdem ich von Samstag auf Sonntag irgendwie furchtbar geschlafen habe (Nacken, Rücken, Kopfweh, Lärm) und wir gestern doch ziemlich lange Altered Carbon schauen mussten, hatte ich den Wecker dann erst auf 7.30 gestellt. Lang lebe die Gleitzeit! Okay, es wurde dann zeitlich noch ein bisschen knapper als ich dachte, weil ich ja, sportunaffin wie ich bin, gar nicht dran gedacht hatte, dass gestern Superbowl war. Was natürlich heißt: TRAILER, TRAILER, TRAILER! Während ich schlaftrunken in mein Twitter schaute, war dann auch schon überall „Trailer für Solo!“, „neuer Trailer für Infinity War!“ und dann musste ich doch nochmal gerade den Rechner anmachen und die zwei Trailer gucken, ehe ich mich arbeitsfertig machte.

Draußen Schneekrümel und für Hamburg arschkalte Temperaturen (-2 Grad), also gleich mal den neu gekauften warmen Pullover angezogen. Mit 2 Schichten drunter. Kalt wars trotzdem auf dem Weg zur Bahn. In der Ubahn dann so „Westworld Staffel 2 hat auch nen neuen Trailer“. Dann wusste ich auch schon, was ich im Büro heute als erstes mache :p .Aber erstmal U-Bahn, S-Bahn, aufm Handy lesen, heute mal keine Kopfhörer. Dann 10 Minuten Fußweg durchs noch sehr verschlafene Ottensen, immerhin bei schönem Wetter.

Im Büro klingelt natürlich schon das Telefon als ich reinkomme, grrr. Also in Jacke und Mütze erstmal telefoniert. Dann Rechner an. Gewundert, wieso die Aushilfe am Freitag GAR NIX von dem ihr aufgetragenen Kram erledigt hat? Ein Blick in die Telefonliste schafft Aufklärung – sie war krank. Hurra, hab ich noch nen Haufen Zusatzarbeit für heute gewonnen. Egal, jetzt erstmal WEEESTWOOOOORLD.

Es ist mal wieder arschkalt, weil Chef jede Woche die Heizung fast ausstellt, wenn er ins Wochenende geht und es dann Stunden dauert, bis die winzige mickrige Heizung den riiiiesigen Raum (Büro + Flur + Küche + 2 Bäder – ja genau, dafür gibt es EINEN kleinen Heizkörper. So schlau.) wieder warmbekommen hat. Dann erstmal das machen, was ich Montag immer mache – die Papierkalender mit dem Outlook-Kalender abgleichen und Termine nachtragen. Da seit 6 Wochen keiner Lust und Zeit hat sich damit zu befassen, wie man es hinkriegen könnte, dass alle auf den selben Kalender zugreifen können und ihre Termine dort eintragen, muss diese Notlösung herhalten.

Währenddessen mehr Telefon. Gleichzeitig auf Twitter noch die Trailer diskutieren und ein dummes Selfie posten. Was man halt so tut. Dann kommt schon Chef 1, bevor ich überhaupt Kaffee gemacht habe. Upps. Dann also noch schnell Kaffee machen, Tee machen, Geschirrspüler ausräumen. Bemerke erfreut, dass es nach nur 2 Wochen mal geklappt hat, dass jemand zu Ikea fährt und Regale für den Archivraum und weitere für das Büro besorgt. Vermutlich dauert es jetzt noch weitere Ewigkeiten, bis sie auch mal aufgebaut werden … vermutlich genau so lange, bis ich genervt bin, dass nix voran geht und es mit der Aushilfe zusammen selber mache.

Da ich letzte Woche einen Weisheitszahn gezogen bekam, soll ich nix trinken, was den Blutdruck erhöht, möglichst also keinen Kaffee etc. Deswegen gibt es Chai-Tee mit Milch. Der ist wenigstens auch warm.

Chef 2 +3 trudeln ein, ich arbeite derweil so vor mich hin. Und friere. Immerhin hab ich es besser getroffen als der Mitbewohner, der mir schreibt, dass bei ihm im Büro die ganze Heizung ausgefallen ist. Ich friere schon beim Gedanken noch ein bisschen mehr.

Dann ein paar Stunden das Übliche. Telefon (seht viel Andrang heute, 20-30 Telefonate waren das am Vormittag bestimmt), Termine vergeben, Diktate schreiben, E-Mails bearbeiten und so. Zwischendurch ruft die Aushilfe an und meldet sich für diese Woche ab wegen Trauerfall in der Familie. Was mich jetzt in die blöde Lage versetzt, dass Freitag keiner im Büro sein wird und ich mir noch überlegen muss, ob ich anbiete, einzuspringen. Pro: Ein freier Tag mehr, wenn ich mal einen brauche. Contra: Ich müsste Freitag halt arbeiten. Tja. Da muss ich jetzt wohl mal drüber nachdenken … nach einer Fünftagewoche fühl ich mich ja immer wie ein Wrack, andererseits ist mein Urlaubsbudget nach Aufbrauchung aller Rest-Tage im alten Job natürlich gerade nicht so groß, dass ein Tag mehr nicht sehr praktisch wäre.

Um 13 Uhr jedenfalls erstmal Mittagspause. Erst gehe ich kurz zu Rewe und kaufe ein paar Lebensmittel, dann zurück ins Büro. Eigentlich mache ich ganz gerne einen Spaziergang in der Pause, aber es ist einfach zu kalt. Außerdem muss ich ja noch mein Mittagessen essen, was ich heute nicht an meinem Schreibtisch nebenher essen darf. Weil Thunfisch drin ist und mein Chef der Meinung ist, dass kalter  Thunfisch ja so schlimm riecht, dass danach das ganze Büro stundenlang kontaminiert ist. Also esse ich meinen Salat im Serverraum … da ist es wenigstens warm.

Danach schlägt erstmal ein Handwerker auf, der verkündet, morgen früh würde der Strom abgestellt. Um 5 Uhr, was mir herzlich egal ist, aber wir müssen dafür den Server runterfahren nachts und die Alarmanlage könnte halt auch anspringen. Wunderbarerweise war diese Anlage schon drin, als meine Chefs das Büro gemietet haben und ihre genaue Funktionsweise hat leider niemand jemals erklärt, also können wir sie wohl auch nicht abschalten. Und der Server … nun ja, den könnte man runterfahren, würde der Monitor, der dranhängt, funktionieren. Tut er aber nicht. Manchmal ist das hier schon so ein bisschen Stromberg.

Mehr Arbeit am Nachmittag. Manchmal amüsieren mich Arbeitsdinge ja irrational. Zum Beispiel das Wort „Verfahrenskostenhilfeprüfverfahren“, einfach durch seine absurde Länge. Oder die Fristsetzung an einen Gegner für den Prozesskostenvorschuss für die Scheidung – Fristablauf 14. Februar.

Ansonsten noch kurze Unterbrechung, um jetzt den wirklich richtigen Nicht-Nur-Teaser-Trailer für Solo zu schauen. Hum-hom. Ich bin gespannt, aber total vom Hocker gehauen hat er mich jetzt nicht.

Irgendwann nur noch geistige Kapazität, um Schreiben einzuscannen und per Mail weiterzuleiten. Fürchterlich langweilige Arbeit, aber gemacht werden muss es ja. Zwischendurch dann doch noch mit Chef nen funktionierenden Monitor an den Server gebastelt. Unser superkompetenter IT-Typ hat nämlich das passende Kabel einfach nicht mitgeliefert für den, der da stand.

Dann um kurz vor halb 6 Feierabend.

[So, und ab hier muss ich das jetzt nachtragen, nachdem ich gestern völlig kaputt endlich daheim war, hab ich total vergessen, weiterzuschreiben. Upps.]

18:09 zu Hause (seit wir eine Uhr am Backofen haben, weiß ich das dann auch mal genau, weil man die sieht, sobald man zur Tür reinkommt 😉 ). Dann schnell erstmal den Laptop an und auf die Yogamatte, ehe die letzte Energie verschwunden ist. Ich hab ja im Januar wieder das 30-Tage-Programm von Yoga with Adriene gemacht, musste aber kurz vor Schluss dann ne Woche Pause machen wegen des gezogenen Weisheitszahns. Deswegen gestern also schnell das letzte Video gemacht, ging trotz der Woche Pause ganz gut.

Dann geduscht, in der Hoffnung, das plus Yoga könnten meine Kopfschmerzen vielleicht verschwinden lassen. War aber leider nicht so. Deswegen dann schonmal Tabletten rausgekramt und mir Essen gemacht – in diesem Fall, einfach das restliche Kürbiscurry von Samstag aufgewärmt und währenddessen noch kurz mit meinen Eltern telefoniert. Dann Curry und Tabletten auf dem Sofa, dazu eine Folge Elementary.

Und um 20:30 dann todmüde und migränig in Bett, dort noch ne Weile alte Modern Family-Folgen geschaut, noch dreimal ins Bad gerannt (gestern irgendwie fast 3,5 Liter getrunken, das rächte sich dann abends….) und irgendwann gegen 22 Uhr dann endgültig eingeschlafen.

Puh, ja. Hammerspannender Tag, ne?

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Jahresrückblick 2017

Silvester, ich hocke gerade in einem Hotel, weil ich dieses Jahr zu Silvester einfach nur irgendwo sein wollte, wo nicht geknallt und geböllert wird. Also Zeit, in Ruhe was als Jahresrückblick zu bloggen, nur Lust hab ich nicht gar so viel.

Das Jahr war so insgesamt schon ganz okay, wird aber nach wie vor überschattet davon, dass unsere neue Wohnung zwar sehr schön ist, sich aber in einem unfassbar hellhörigen Haus aus den Fünzigern befindet. Und nicht nur über uns immer noch zwei dauerhaft trampelnde Kinder wohnen, sondern die Wohnung unter uns seit Anfang Oktober renoviert wird. Ohne Ankündigung irgendwelcher Arbeiten. Von irgendwelchen schwarz arbeitenden Handwerkern, die um 14 Uhr mal anfangen und dann bis abends Lärm machen. Mit inzwischen mehreren Wanddurchbrüchen. Und ohne absehbares Ende. Wer jetzt findet, dass das nervig klingt, multipliziere das geistig nochmal mit 100, weil mein Migränegehirn ungefähr nichts so sehr nicht abkann wie dauerhaften Lärm und kann sich dann vielleicht vorstellen, wie meine Laune seit Oktober ist. Deswegen gab es hier auch so lange nix zu lesen. Nur darüber zu schreiben regt mich eh schon wieder auf, weil man nix dagegen tun kann, wenn halt zu den laut Hausordnung zulässigen Zeiten renoviert wird. Jeden Tag. Stundenlang. Seit 3 Monaten. Also außer Miete mindern, aber das träfe dann ja unsere Vermieterin, die sich sehr engagiert und nachdrücklich für uns eingesetzt und mit den renovierenden Deppen mehrfach telefoniert hat, um ihnen den Unterschied zwischen „Nachtruhe um 22 Uhr“ und „keine lauten Arbeiten nach 20 Uhr“ zu erklären *augenroll*. Ich hoffe einfach, dass es nun endlich bald ein Ende hat und bin ansonsten froh, dass ich ab übermorgen wieder arbeiten gehen „darf“ und dann wenigstens tagsüber nicht zu Hause bin. Achja, und ab Januar werden dann noch im gesamten Wohngebiet die Abwasserleitungen neu gemacht. Zusätzlich zum Umbau der gesamten Straße, der auch schon seit Juli läuft.

Letztendlich werden wir es wohl in der Wohnung noch ein bisschen aushalten müssen und parallel nach etwas Neuem suchen, was dann aber auch bitte so sein muss, dass man es dort aushält. Da die Lärmschutzbedingungen im Laufe der Zeit besser geworden sind, suchen wir jetzt also vor allem nach neueren Häusern (und ganz idealerweise einer Wohnung im obersten Stockwerk). Aber das wird sich wohl noch eine Weile hinziehen. Ist aber auch egal – selbst, wenn wir jetzt im Januar schon nen neuen Vertrag abschließen würden, wäre die Renovierung vermutlich durch, ehe wir ausgezogen wären. Ich versuche derweil mich nicht völlig davon zerrütten zu lassen, es ist aber alles andere als leicht. Leider habe ich seit Mitte November fast jeden Tag bis 20 Uhr irgendwo Zeit totschlagen müssen, was in sehr hohen Ausgaben für Restaurants und Cafés, sehr viel weniger Sport als ich das eigentlich wollte und sehr viel verspeisten Kuchen und Abendessen resultierte. Kriegt man auch nicht wieder, das Geld. Und die Zeit. Und die Nerven.

Joah, sonst … war ich gerade 2 Wochen meines 3 Wochen dauernden Urlaubs superfett erkältet, so dass ich davon auch nix hatte. Der Dezember entwickelt sich zu einem echten Hass-Monat bei mir, der war letztes Jahr schon megabeschissen.

Ab Januar habe ich dann eine semi-neue Arbeitsstelle: Meine (ehemals) 4 Chefs haben sich im Sommer endgültig zerstritten und 3 von ihnen eine neue Kanzlei gegründet und da fange ich im Januar an. Das gab natürlich noch einige Verhandlungen, so dass ich ab Januar etwas mehr Geld bekomme (erstmal) und später dann noch etwas mehr, außerdem sind die Arbeitszeiten etwas flexibler geworden und ich denke, das könnte alles ganz gut werden. Oder das totale Chaos. Aber das bleibt abzuwarten. Ich bin schon gespannt auf meinen neuen Arbeitsplatz.

Sonst war das erste halbe Jahr 2017 sehr vom Umzug dominiert. Die HeinzCon und die NordCon waren wieder schöne Erlebnisse im Rollenspielbereich, die trotz Umzug noch drin waren. Im Juni gab es dann noch einen sehr tollen Besuch bei den Vögten in Aachen, mit Rollenspiel und Grillen und Eis und Whiskey und im tollsten Nerd-Haus, das ich kenne. Außerdem war ich noch ein Wochenende in Berlin zum Rollenspielen und wir hatten auch viel netten Besuch in Hamburg. Sommer fiel dann ja so mehr oder weniger aus, ich kann mich jedenfalls an ungefähr 4 Tage erinnern, wo es mal warm und schön war. Sonst Regen und kalt oder schwül und gewitterig. Gah.

Im September waren wir dann ja im Schottlandurlaub, über den ich immer noch nicht gebloggt habe und der auch so semi-gut war. Es war kalt, es war nass, das weiß man vorher, aber durch den Nicht-Sommer vorher in Hamburg wäre ich eigentlich lieber ins Warme gefahren als ins kalte Schottland. Dann hatten wir noch unglaubliche Probleme mit den Unterkünften, weil es supervoll war. Und nach der Hälfte des Urlaubs war ich krank, weil kalt und windig und alles ungeheizt. Dann gab es noch Probleme mit dem Rückflug-Check-in und … es war einfach nicht erholsam so insgesamt. Vielleicht bin ich doch langsam bereit für All-Inclusive-Rundum-Sorglos-Cluburlaub. *seufz* Trotzdem hatte der Urlaub schon auch sehr viele schöne Momente und Schottland ist schon toll, so an sich.

Jetzt bin ich ganz froh über die Entscheidung, ohne große Feier, fernab von Feuerwerk und Böllern und mit einem Abendessen als einzigen weiteren Tagesordnungspunkt ins neue Jahr zu kommen.

Nun doch der übliche Fragebogen:

Zugenommen oder abgenommen?
Vermutlich insgesamt immer noch ab, auch wenn die letzten Wochen dabei NICHT hilfreich waren.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer, nachdem Judith so nett war, mir im Juni ein gutes Stück abzuschneiden. Mal sehen, wann das nächste Mal was abkommt, momentan nerven die Haare nicht und sind auch noch nicht sonderlich kaputt.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ist wohl gleichgeblieben.

Mehr Kohle oder weniger?

Das Gehalt blieb gleich, aber etliche teure Ausgaben kamen natürlich durch den Umzug hinzu. Insgesamt also wohl weniger.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Wie gesagt, Umzug und so. Der Schottlandurlaub war auch echt teuer.

Der hirnrissigste Plan?
„5 Leute haben mir gesagt, dass man in Schottland keine Unterkünfte vorher gebucht haben muss, dann wird das wohl stimmen, lass uns einfach SPONTAN SEIN.“ Spontan am Arsch. Der nächste Urlaub wird genauso sehr durchoptimiert und geplant, wie mein planungswütiges Hirn will.

Die gefährlichste Unternehmung?
Da fällt mir nix ein. Ich mach doch nix gefährliches.

Mehr Sport oder weniger?

Gute Frage, im Vergleich zum Vorjahr vielleicht ein bisschen mehr.

Die teuerste Anschaffung?

Neue Möbel.

Das leckerste Essen?

Das Essen in Schottland war durchgehend super, die Weihnachtsgans bei meinen Eltern sehr gut gelungen, ansonsten bin ich ein großer Fan von diesem Butter Chicken-Rezept geworden. Und der Brunch im Restaurant Engel zu Ostern war auch super. Ebenso wie das Essen im Tschebull, wo ich zweimal war.

Das beeindruckendste Buch?
The Handmaid’s Tale.

Das enttäuschendste Buch?
Im Sachbuch-Bereich das Fiakso-Kompendium, das mir zu viel generisches „macht halt was Cooles!“ ohne konrekte Anregungen war. An Romanen: The Martian. War ganz nett, aber die Haupfigur ging mir einfach derbe auf die Nerven.

Der beste Film?
The Last Jedi.

Liebste Serie?
Star Wars: Rebels und Agents of SHIELD. Nein, ich kann mich nicht zwischen den beiden entscheiden.

Der beste Theaterbesuch?
Ich war mal wieder gar nicht im Theater. Nur im Kabarett zu Weihnachten, das aber dieses Jahr mehr so naja war, leider.

Die beste Musik?
Ich höre ja eh nie was neues. Insofern der übliche Kram, der auf meinem Handy halt so wohnt.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
… arbeiten und schlafen. Wie es halt so ist.

Die schönste Zeit verbracht mit… ?
… dem Herrn Mitbewohner, der DSA-Runde, den Vögten, den Mitnanduriaten, der Couch, dem Netflix.

Vorherrschendes Gefühl 2017?
„Ich will doch nur meine Ruhe.“

2017 zum ersten Mal getan?
Etwas bei YouTube hochgeladen. Auf dem Balkon gefrühstückt. Eine Umzugsfirma beauftragt. Einen Autounfall gebaut (nur ein ganz kleiner Blechschaden ohne Verletzte und ja, ich war eindeutig schuld. Aber alles schon geregelt.).

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Die Star Wars-Prequels gesehen. Dinge aus meinem alten Kinderzimmer in der Hand gehabt. Wände gestrichen. Auf einen Berg gestiegen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Migräne. Die weltpolitische Lage. Die ganze Scheiße mit der Wohnsituation.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Keine Ahnung.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das fällt jetzt wohl ein bisschen unter angeben, aber Nautolanication war schon leider geil und sorgte glaub ich für Freude.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Besuch im Escape-Room! Das war sehr cool.

Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Keine Ahnung.

Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Keine Ahnung.

2017 war mit 1 Wort…?
Halbwegs.

Vorsätze für 2018?
Weiter Spocht machen, weiter mein hyperaktives Nervhirn beruhigen, Wohnsituation noch eine Weile aushalten und dann hoffentlich endgültig verbessern, im halb-neuen Job dafür sorgen, dass da nicht alles in alte Muster zurückfällt. Rollenspieltechnisch mehr neue Sachen ausprobieren, besser spielen, vielleicht mal wieder was leiten. Mehr lesen. Irgendwo Urlaub machen, wo es warm ist.

So. Das wars.

Ich wünsch euch allen ein wunderbares, fantastisches, erfolgreiches, friedliches und gesundes Jahr 2018!

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Fast schon Urlaub

Nochmal kurz ein Eintrag der tagebuchigen Art.

Ich krieche gerade dem Urlaub entgegen. Seit ich nur noch 4 Tage arbeite, bin ich ja wesentlich weniger kaputt und nicht mehr ganz so urlaubsreif. Dachte ich jedenfalls, aber entweder ist es doch schlimmer als ich dachte oder diese Woche hat einfach beschlossen, mich vorm Urlaub  nochmal richtig fertig zu machen. Ich habe mehr oder weniger durchgehend Migräne von der schlimmen Sorte, war gestern um 4.30 Uhr wach ohne wieder einschlafen zu können und fühle mich insgesamt absolut beschissen. Dazu kommen noch diverse Erledigungen, die vorm Urlaub halt noch gemacht werden müssen – und die Tatsache, dass ich Freitag schon wieder um 4.30 aufstehen werde, diesmal geplant, weil unser Flieger schon um 7 geht, macht es auch nicht besser.

Dann wird aber hoffentlich alles besser, denn sofern alles gut geht, bin ich ab Freitagmittag dann in Schottland. Da wollte ich schon lange nochmal hin, nachdem ich vor 17 Jahren mal mit der Schule da war. Nach dem ja doch eher stationären Urlaub gibts diesmal wieder 10 Tage Mietwagen und viele geplante Kilometer im Linksverkehr und dann noch anderthalb Tage Aberdeen. Gebucht haben wir bis auf Auto, Flug und Hotel in Aberdeen noch gar nix, es wird also maximal spontan – auch wenn mein Google Maps von Schottland aufgrund sehr vieler gebookmarkter „Will ich hin“-Orte aussieht wie ein Sterncluster.

Jo. Ansonsten gibt es recht große Neuigkeiten an der Jobfront, ich hab aber weder Zeit noch Lust, mich damit noch vor dem Urlaub blgoartikelaufbereitungsmäßig zu befassen. Demnächst dann mehr.

Falls ihr noch den Supermegainsidertipp für Schottland habt, schreibt ihn gerne in die Kommentare.

Ansonsten krieche ich mal weiter – noch 28 Stunden und 20 Minuten, dann ist Uuuuuurlaub!

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Star Wars Stuff: Das „Padme lebt“-Universum

Zur Abwechslung mal was über Star Wars. Haha. Ein Thema, das es ja in jedem Fandom gibt, wenn es nur groß genug ist, sind Fanfictions und Alternative Universen. Und obwohl ich jetzt eigentlich nie Fanfiction lese, finde ich so Gedankenspielereien über Was-wäre-wenn immer sehr spannend. Und Diskussionen darüber natürlich auch, weswegen ich jetzt gerade gerne darüber diskutieren würde. Ich dachte ja, ich kann bestimmt auf bestehende Blogartikel zu dem Thema verlinken, aber es stellt sich raus – nee. Also dann.

Aus dem wunderbaren Never tell me the Pods-Podcast habe ich erfahren, dass es als Gedankenspiel ein Alternatives Universum gibt, in dem Padme Amidala nicht stirbt. Wenn ihr Padme mögt und ein bisschen Zeit habt – die zwei Folgen (Eins, Zwei) des Podcasts, in denen sie diskutiert wird, nebst der Bedeutung ihrer Outfits und der Tatsache, dass sie im ursprünglichen Skript von Episode 3 eigentlich fast Anakin mit einem Messer erstochen hätte (jaaaah! Das hab ich auch gedacht!! Warum wurde das rausgeschnitten???), sind sehr gut. Aber das Wichtigste zum Universum dann einfach nochmal hier zusammengefasst:

In dieser Version der Geschichte ist Padme mit Anakin nicht in diesem Autounfall einer vermeintlich romantischen Beziehung, die eigentlich zum Ende hin nur noch von Angst geprägt ist, sondern es ist alles etwas zurückhaltender und sie sind vermutlich auch nicht verheiratet. Halt mehr so Casual Jedi-Senator-with-benefits. Als Padme dann bemerkt, dass sie schwanger ist, beschließt sie, dass Anakin Skywalker der letzte Dude der weit entfernten Galaxis ist, der ihre Kinder in die Finger kriegen sollte. Also taucht sie unter, täuscht womöglich noch ihren Tod vor, bekommt die Kinder und lebt weiter. Anakin wird dann trotzdem zu Darth Vader, weil er Padme ja trotzdem verloren hat. Womöglich findet aber das Duell mit Obi-Wan nicht statt und er wird Vader mit ein paar mehr Körperteilen. Nun gibt es wieder verschiedene Versionen, entweder könnte Padme die Zwillinge gemeinsam aufziehen, aber die meisten der AU-Geschichten gehen schon in die Richtung, dass sie mit Episode 4 halbwegs zusammenpassen sollen. Also Luke kommt trotzdem mit Obi-Wan als Beschützer nach Tatooine, aber Leia wächst bei Padme auf, die sich bei Bail Organa auf Alderaan versteckt. Und natürlich wird Padme dann neben Bail und Mon Mothma eine der wichtigsten Figuren in der Rebellion. Leia wächst also trotzdem in die Politik und die Rebellion hinein, aber eben ausgebildet von ihrer eigenen Mutter. Man kann sich dann überlegen, wie das wohl aussehen würde, aber ich denke, es wäre eine sehr spannende Mutter-Tochter-Beziehung, da Padme sicherlich gleichzeitig ein großes Vorbild für Leia wäre, aber es auch viel Druck ausübt, in ihre Fußstapfen treten zu müssen. Und die „ich habe euren Vater verlassen, weil er langsam zur dunklen Seite tendierte und damit seinen endgültigen Absturz herbeigeführt“-Sache wäre sicherlich auch eine ziemliche Belastung für die beiden. Zumal, und das wurde auch in dem oben verlinkten Podcast diskutiert, Leia ja durchaus Züge ihres Vaters hat und vom Wesen her in ihrer Kompromisslosigkeit manchmal durchaus an Anakin erinnert.

Je nachdem wie man es dann weiterspinnen will, könnte Padme zusammen mit Bail auf Alderaan sterben oder aber noch bis zum Ende der Originaltrilogie am Leben sein. Es gibt dann sehr lustige Überlegungen, wie sie wohl auf Han Solo und Leia reagieren würde und wie dann so ein Familienessen im Hause Amidala-Organa mit Han als Gast aussehen würde.

Ja, das war es so mehr oder weniger in Kurzform. Es gibt wie gesagt zahlreiche Fanfiction dazu: Auf Fanfiction.net, auf Archive of our own und natürlich auf Tumblr.

Hachja. Ich finde dieses AU irgendwie großartig, weil Padme so eine eigentlich tolle und dann in den Prequels einfach ziemlich verhunzte Figur ist. (Immerhin gibt es ein paar tolle Clone Wars-Folgen mit ihr). Und sie als Anführerin der Rebellion plus Tochter-Beziehung zu Leia und so, das wäre schon fantastisch. So. Nun könnt ihr mitdiskutieren. *hint auf die Kommentarfunktion*

Achja, und wo wir gerade bei Padme sind: Die elaborierte und ziemlich coole Erklärung, wieso sie nicht an gebrochenem Herzen gestorben ist und Anakin sie trotzdem umgebracht hat, kennt ihr, oder? Wenn nicht: KLICK.

Demnächst in diesem Blog: Ich poste die Star Wars-Liste, die der Mitbewohner und ich angelegt haben. Sie beinhaltet nuuuuuur alle Filme und ungefähr 40 Serienepisoden, die wir gucken wollen, ehe The Last Jedi in die Kinos kommt. Diese flauschigen 43 Stunden Star Wars werde ich euch dann demnächst mal präsentieren.

Oder ich schreibe nochmal was zu dem Alternativen Universum, in dem Luke von Darth Maul ausgebildet wird. Jaha! Es gibt so viel zu lernen über Star Wars…

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Mal eben nach Berlin …

… und da die zahlreichen DSA-Bekanntschaften treffen, einen Berg Grillgut vertilgen, die Aussicht von der Dachterrasse bestaunen, ein neues Rollenspielsystem ausprobieren, dank neu erworbener Schlafmaske (beste Investition von 3 Euro EVER) und Ohropax sogar auf der Couch genug Schlaf kriegen, zum ersten Mal eine Partie Anno Bosparans Fall gewinnen (und unangemessen stolz darauf sein), brunchen gehen, Käsekuchen essen, mich über die Sonne freuen und irgendwann müde in den Zug fallen und im halbleeren Abteil auf zwei Sitzen herumliegen und Podcast hören.

Kann man mal machen.

Und war, obwohl ich Freitag eher mimimi-te, dass das vielleicht für das mittlere Wochenende der 2 Wochen Urlaubsvertretung inkl. Freitagsarbeit nicht so die beste Idee war, anscheinend genau das Richtige. Ich fühl mich nämlich tatsächlich recht erholt.

Und nun weiter im Text. Noch 5 Wochen bis zum Urlaub …

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