#RPGaDay2018 und Tagebuchbloggen, Tag 9

(Es ist fürchterlich irritierend, dass ich am 02.08. und nicht am 01.08. mit dem Yoga-Programm angefangen habe. Jetzt ist die Nummerierung des Eintrags hier immer einen Tag weiter als die der morgendlichen Turnerei, das bringt mich ganz durcheinander.)

Frage 9: Wie hat dich ein Spiel überrascht?

Puh, schwere Frage irgendwie. Kommt ja auch immer drauf an, wie viel man über ein Spiel vorher überhaupt weiß, wenn man jetzt z. B. es gar nicht gelesen hat und dann einen One-Shot spielt. Überraschend fand ich z. B., wie gut Society of Dreamers es trotz der extrem freien Erzählstruktur schafft, dass man allein durch die Thematik und die inhaltlichen Vorgaben in so eine ganz bestimmte Stimmung und Schwerpunktsetzung gleitet.

Bei City of Mist hat mich überrascht, wie kniffelig es war, mittels der Fragen in den Playbooks (die anders heißen, aber es fällt mir nicht ein im Moment) den Charakter zu erstellen. Man merkte sehr deutlich, wenn das Konzept noch nicht ausgereift genug war oder das ausgesuchte Playbook doch noch nicht so ganz das richtige. Dadurch war das Charaktererstellen dann doch mit ziemlich viel Überlegung verbunden, was aber glaube ich den Charakteren gut tut und interessante Konzepte hervorbringt.

Tagebuchblogcontent

Auch gestern wieder um 06:00 aufgestanden, allerdings war es da auch schon superwarm und schwül und bäh. Yoga gemacht. Müder Baum. Und so. Ins Büro gefahren. Ich war entsetzlich müde und es war ein völlig entnervender Tag mit sehr viel Telefon und vor allem total bescheuerten Leuten am anderen Ende. Nachdem mein Chef ja vorher noch meinte, in seinem Urlaub würde nix Dringendes anfallen, hab ich ihn gestern dann schon zum zweiten Mal wegen eines Notfalls angerufen. Also was heißt Notfall – wegen Leuten, die meinen, es sei eine gute Idee, ihre Post fast 2 Wochen lang liegenzulassen und dann auf einmal sehr dringend einen Anwalt brauchten. Seufz. Mittags war ich schon völlig fertig mit den Nerven. In der Pause Roma Nova weitergelesen, leider materialisierte sich kein Gladiator im Pausenraum. Nur Migräne, aber das war auch kein Wunder bei 31 Grad, schwül und tief fliegenden Deppen. Der Nachmittag war genauso furchtbar, Bohrmaschine, Fräsgeräusche, schwül, warm, mehr blöde Anrufe, grah. Immerhin kam mein Feminazgul-T-Shirt an. 16:30 genervt und müde aus dem Büro gefallen. Eine Stunde bei C&A vergeudet, weil Sale war und ich dachte, ich fände vielleicht noch nen günstigen Ersatz für meine eine Leinenhose, die leider ein Loch hat. War leider nix Gutes da. Aus Frust dann für 6 Euro noch ein Oberteil mitgenommen.

Abends war eigentlich der zweite Abend der Monster of the Week-Runde geplant, die schonmal verschoben wurde. Der Spielleiter vermeldete dann aber Hitzekollaps – verständlich. Stattdessen habe ich dann also geputzt, denn heute kommen 2 interessierte Parteien unsere Wohnung anschauen. Hier bitte Flüche über die Duschwand, das kalkhaltige Hamburger Wasser und zwecklose Anti-Kalk-Reiniger einsetzen. Dann noch alte Briefe und Fotos sortiert. Zwischendurch Twitter, irgendwo mussten die skurrilen Erkenntnisse ja hin, die man aus fast 20 Jahre alten Briefchen ziehen kann. Dann Essen – wieder Obst mit Skry, Melone mit Feta und noch Tomate-Mozarella. Dann noch eine Folge OitnB, dann wollte ich eigentlich todmüde ins Bett fallen, dann aber doch noch mehr Twitter, weil Dinge. Und so. Viel zu spät eingeschlafen.

Umzugserledigungen: Ersten Umzugskarton gepackt, mehr alten Kram entsorgt, für heute geputzt.

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