#RPGaDay 2016: Frage 4 bis 10

RPGaDAy2016

Nach einem schönen und anstrengenden Wochenende mit Besuch und viel Rollenspiel komme ich jetzt  mal dazu, die nächsten Frage zu beantworten.

Frage 4: Das beeindruckendste, was ein Charakter eines anderen Spielers getan hat?

Das war dann wohl der praiosgefällige Krieger, der sich mit einem stilechten „Lauft, ich halte es auf!“ einem wirklich üblen Monstrum in den Weg stellte. Vor dem die Gruppe eigentlich weglaufen sollte. Aber weil er dann so heroisch war, ist der andere Krieger ihm dann doch zur Hilfe geeilt und mit vereinten Kräften und echt viel Würfelglück wurde das Viech dann tatsächlich besiegt. Aber das konnte der Spieler ja vorher nicht wissen und insofern war es sehr beeindruckend dass sich der Krieger quasi seinem eigenen Tod gestellt hat.

Frage 5: Welche Geschichte erzählt deine Gruppe über deinen Charakter?

Pfhhhhrt. Meinen Charakter? Ja, welchen denn von den ungefähr 10, die ich regelmäßig spiele?

Mein Antimagier hatte ungefähr 5 Jahre lang den Spitznamen „Corvinus der Nutzlose“, weil … naja, Antimagie halt. Inzwischen kann er so einiges und hat nach dem Oron-Aranien-Krieg, wo er wirklich einiges gerissen hat, jetzt den versöhnlichen Namen „Corvinus der nicht mehr ganz so Nutzlose“ erhalten.

Über meine Agentin erzählt die Gruppe meist die leicht verstörenden Dinge, die sie getan hat. Sie ist mal nach nem Kampf mit dem Kopf eines erschlagenen Feindes in der Hand über eine Waldlichtung getanzt, weil ihr Kriegstrauma voll durchschlug. Das wird ihr wohl ewig nachhängen.

Über meine Schreiberin in der Lamea-Kampagne: Vermutlich die Geschichte, wie sie sich beim ersten Einsatz ihrer neuen tollen Dolche selbige in den Arm rammte und aufgrund der Tolligkeit der Waffe gleich mal kampfunfähig zu Boden ging. Oder wie sie beim Einbruch die Kletternprobe verpatzte, schreiend über die Mauer fiel und den heimlichen Abgang ruinierte.

Bei meiner Thorwaler Skaldin wäre es vermutlich eine der 17 Geschichten, wie sie fast gestorben ist, weil sie unter Missachtung aller Vorsicht unbedingt sich freiwillig von einem Geist besetzen/mit Blutmagie das Artefakt wieder aufladen/im Schneesturm bei Minusgraden draußen sitzen und auf eine Vision warten/ähnlich schlaue Dinge tun musste. Die Runjas wollten es.

So, das ware jetzt 4 Beispiele der am meisten gespielten SC aus den letzten Jahren, das muss reichen. Ansonsten gilt: „Woah, der NSC ist so geistig kaputt, das könnte ein SC von Lena sein.“ (Übertreibungen. Alles Übertreibungen.)

Frage 6: Was ist das Tollste, das eine Spielgruppe für ihre Community getan hat?

Ich verstehe die Frage nicht so richtig, ehrlich gesagt. Meint vermutlich sowas wie die Organisation von Cons oder Rollenspielvereinen oder keine Ahnung? Da kenne ich allerdings keinen persönlich, der sowas macht – und auch da bezweifle ich, dass die ganze Spielrunde der jeweiligen Organisatioren beteiligt ist.

Frage 7: Welcher Aspekt des Rollenspiels hat die größten Auswirkungen auf dich?

Das Charakterspielen mit allem, was damit zu tun hat. Ihr wisst schon. Das Drama. Die FEELs.

Frage 8: Hardcover, Softcover, Digital? Was bevorzugst du?

Digital mag ich nicht wirklich. Ich kanns schlicht nicht lesen, ohne Augenschmerzen und Kopfweh zu bekommen, weder am PC noch auf dem Ebook-Reader. Ich hab mir sogar ein paar Sachen, die ich spannend fand, mal als PDF zugelegt – führt aber nur dazu, dass es dann ungelesen auf meinem Rechner rumliegt, weil es mir zu anstrengend ist, es auf dem Bildschirm zu lesen.

Bei Hardcover oder Softcover bin ich relativ leidenschaftslos – tendenziell sieht Hardcover besser aus, hält länger und man kanns besser ins Regal stellen. Aber Softcover wäre nun auch kein Grund, das Produkt nicht zu kaufen.

Frage 9: Was gehört für dich, vom Spiel selber abgesehen, zu einer perfekten Spielsitzung?

Bequeme Sitzgelegenheiten (und damit meine ich Sofas und Sesssel. Leute, die Rollenspiel am Esstisch und auf Stühlen machen, kann ich echt nicht verstehen), großer Tisch, ein bisschen Fresskram, lecker Pizza/Gyros/Indisch/Thaifood in der Essenspause, Zeit vor dem Spiel noch etwas zu labern. Sitzungslänge: So lang, dass man auch wirklich reinkommt, also gerne ab 6 Stunden aufwärts. Katzen auf dem Spielsofa sind auch immer gut, auch wenn sie manchmal für Ablenkung beim Spiel sorgen 😉 . Achja: Ausgeschlafen sein und kein Kopfweh haben ist auch wichtig.

Frage 10: Was war die überraschendste Wendung, die du ingame je erlebt hast?

Pfuuuuuh. Da war in 13 Jahren so einiges bei. Sehr nett war z. B. im Auftakt der Lamea-Kampagne die Enthüllung des tatsächlichen Starthafens und der Schiffe. In der Königsmacher gibt es gleich mehrere sehr überraschende Sachen, die mir einfallen, aber die kann ich ja nicht schreiben, ohne total zu spoilern. Ich mag jedenfalls überraschende Wendungen sehr gerne und hasse deshalb ja auch Spoiler wie die Pest.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Rollenspiel

2 Antworten zu “#RPGaDay 2016: Frage 4 bis 10

  1. Also, ich bin ein Teil der Esstisch-Zocker-Fraktion. Aus zwei Gründen: 1. PLATZ! Unser Couchtisch ist schlicht zu klein zum ordentlichen ausbreiten der Unterlagen oder gar des Würfelarsenals. Außerdem haben wir eher asiatische Sitzgelegenheiten, also tief am Boden. Bequemes Rumlungern ist da… Naja. 2. und wichtigerer Grund: Ich leide an akuter Einschlafgefahr beim zocken. Grade wenn der Tag lange war oder die Uhrzeit sehr fortgeschritten ist. Dagegen hilft das Sitzen auf Stühlen. Gib mir ne weiche Couch und ich bin in der ersten Spielaktion, in der ich nur passiv zuhöre, eingepennt. Hörspiel-Effekt… 😉

    • Hehe. Ja, das kann ich sogar irgendwie verstehen. Wir spielen halt in einem quasi eigens dafür eingerichteten Raum und der Tisch ist ungefähr so groß wie mein Badezimmer zu Hause :p Also so über 2 Quadratmeter. Und wir spielen immer Samstags, da ist die Einschlafgefahr nicht so hoch. Bei uns schläft auch mal einer ein, aber das ist dann eher das Zeichen, dass man jetzt mal langsam aufhören sollte…

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