Tagesarchiv: 30. April 2014

Essen, Ponies und Abschiede

Wo ich zuletzt noch über den Urlaub resümierte, ist selbiger schon wieder vergessen und auch der Erholungseffekt ist jetzt schon dahin. Die letzte Woche hatte zwar nur vier Arbeitstage, allerdings quälte ich mich durch drei davon mit Zahnschmerzen, Rückenschmerzen und Migräne. Selbige ließ sich auch am Wochenende nicht so richtig loswerden. Am Freitag habe ich eher Feierabend gemacht (die Stunden hatte ich vorgearbeitet) um mich nochmal mit meinen Eltern zu treffen. Es war verdammt warm und sonnig, wir sind ein bisschen durch St. Georg gelaufen, dann an die Außenalster, haben da noch was getrunken. Dann ging es den gefühlt eeeewigen Weg zurück bis zum Dammtor und von da aus nach Ottensen – ein bisschen durch die Straßen laufen, einmal über den Wochenmarkt schlendern und dann waren wir noch essen im Eisenstein. Leider muss ich sagen, dass ich diesmal enttäuscht war. Das Essen war zwar wieder sehr gut, aber die Portionen waren absolut winzig. Ich hatte nur ein Hauptgericht (hab von denen, die ein Menü hatten, aber Vor- und Nachspeise mit probiert) und das war original ein kleines Stück Fleisch, 4 Stücke Gemüse und 4 kleine Kartoffeldinger (so in der Größe einer Cherrytomate). Ja, äääääh. War superlecker, aber danach hatte ich immer noch Hunger. Auch die Portionen der anderen waren sehr klein, so dass wir danach erst nochmal an nem Pizzastand Halt gemacht und jeder noch ein Stück Pizza gegessen haben… Bisher hab ich das im Eisenstein noch nie so erlebt, so dass ich doch ein wenig verstimmt war. Naja – muss man wohl nochmal testen, ob es da jetzt immer so Winzportiönchen gibt.

Am Samstag gab es dann noch einen in mehrerer Hinsicht denkwürdigen DSA-Abend. Zunächst mal kriegten wir alle ein Geschenk – von einem der Mitspieler, der sich aus unerfindlichen Gründen berufen sah, uns allen ein My-little-Pony-Plüschtier zu schenken, passend zum in der Kampagne gespielten Helden bzw. dem SL-Posten. Die Ponys sorgten für große Überraschung und auch den einen oder anderen Lacher – besonders schön war natürlich das Pony mit Zottelbart und Augenklappe für den einäugigen Zwergen oder das Pony mit Schnurbart und Weinglas aufm Arsch (der MLP-Fachjargon nennt das wohl „Cutie Mark“, aber ich weigere mich, solche albernen Worte zu benutzen…) für den horasischen Schwertgesellen. Mein Pony is übrigens schlumpf-blau und hat aufm Arsch ein Fragezeichen – anscheinend spiele ich den unklaren Hintergrund der Agentin doch zur Genüge aus 😀

Ach, guckt einfach mal selbst:

Pony_Kriegsrat

Man erkennt auch schön die „Maske des Meisters“ auf dem Pony-Arsch vom Spielleiter *gg*. Das lila Pony ist das mit dem Schnurbart und das knallbunte gehört – natürlich – zum Maraskaner.

Versammelt sind sie alle um die Ingame-Horasreichkarte, auf der wir immer mit kleinen Fähnchen die Truppenbewegungen nachvollziehen. Uuuuuund das ist eine tolle Überleitung, denn: Am Samstag haben wir nach fast 2 Jahren den ersten Teil der Königsmacher-Kampagne, „Hinter dem Thron“, beendet. War auch ein schöner Abschluss, denn das urprünglich begonnene Unterfangen, nämlich SPOILER Geron von Tikalen wieder auf den Thron seiner Baronie zu verhelfen und die Acht gegen seine Familie aufheben zu lassen, hat an diesem Abend sein glückliches Ende gefunden. Nun machen wir erstmal eine Pause von Fechtduellen, Visitenkarten und politischen Intrigen und werden in der nächsten Zeit erstmal weiter Güldenland sowie „Der Unersättliche“ und unsere Thorwalerrunde spielen. Ich denke, dass wir dann Ende des Jahres oder so wieder ins Horasreich zurückkehren.

Die Pause ist vielleicht auch ganz gut so, denn unser grandioses Fünfergespann, das sich immer mehr stritt als vertrug, sich grundsätzlich gegenseitig für inkompetent hielt und vielleicht gerade deswegen am Ende immer ziemlich gute Pläne entwickelte, muss in Zukunft auf den grummeligen Zwergensöldner verzichten, dessen Spieler wegen eines neuen Jobs ans andere Ende der Republik gezogen ist. War schon irgendwie ein doofer Gedanke, dass diese eigentlich sehr gut harmonierende Truppe in Zukunft so nicht mehr existieren wird. Aber that’s life. Wir machen jetzt einfach mit vier Spielern weiter, das ist auch noch eine sehr gut funktionierende Gruppengröße.

So. Morgen ist Feiertag – hurra! – und da muss ich daheim noch ein wenig putzen, denn am Freitag fallen drei Mit-Nanduriaten bei uns ein, um mit dem Herrn Mitbewohner und mir die neue Regeledition testzuspielen. Ich werde dann berichten, wie es war.

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