31 Tage RPG-Quest: Tag 1 – 4

Ich hab mal wieder was Nettes gefunden, nämlich die 31 Tage RPG Quest, wo man jeden Tag eine Frage zum Thema Rollenspiel beantworten muss. 🙂 Yay! Leider ist der ursprüngliche Beitrag mit den Fragen, der auf Google + war, nicht mehr zu finden, deshalb klau ich die bisher erschienen Fragen mal aus dem Blog von Clawdeen, das ich neulich entdeckt habe und gerne lese.

Leider halte ich bei solchen Challenges irgendwie selten bis zum Schluss durch, aber ich versuch es einfach mal. Da das Quest schon bei Frage 14 angelangt ist, werde ich einfach in jedem Beitrag mehrere Fragen beantworten.

Sooooo, here we go:

Frage 1: Wie bist du zum Rollenspiel gekommen?

Da darf ich mal auf diesen Beitrag verweisen, da hab ich das alles schonmal ausführlich erzählt.

Frage 2: Was ist dein Lieblings-Regelsystem?

Ääääh, ja. Ich muss gestehen, dass meine Kenntnisse von Regelsystemen sich auf sehr wenige beschränken. DSA kenn ich natürlich sehr gut. Ansonsten hab ich bisher freeFATE, eine vereinfachte Version von GURPS, eine Demorunde Shadowrun und eine Demorunde Splittermond gespielt. Ergo habe ich mit anderen Systemen außer DSA nicht allzuviel Erfahrung. Was vor allem daran liegt, dass ich DSA (4.1) sehr mag. Warum? Zum einen wegen der unglaublich vielfältigen Möglichkeiten der Charaktererstellung. Es gibt viele (nimmt man Myranor dazu, sogar sehr viele) Rassen, reichlich Kulturen und dutzendweise Professionen, und wem das immer noch nicht reicht, der kann sich alles davon selber erstellen. Auch bei der Entwicklung der Helden ist man ziemlich frei, kann sich auf alles mögliche spezialisieren oder aber alles so ein bisschen können. Klar, das System ist ziemlich komplex und hat ständig irgendwelche Ausnahmeregeln. Aber in vielen Fällen finde ich grade die Komplexität gut und mir graut schon davor, dass bei der neuen Regeledition Dinge, die mir wichtig sind, wegfallen könnten.

Es ist jetzt allerdings nicht so, dass ich nicht auch mal ein anderes System länger testen wollen würde. Allein, wann und mit welcher Gruppe? Wünsche hätte ich schon so einige, was ich mal ausprobieren würde (zum Beispiel mal die Vollversion von GURPS und von FATE), aber der Wunsch nach anderen Regeln war nie so stark, dass ich ernsthaft versucht wäre, dauerhaft was anderes als DSA zu spielen.

Frage 3: Was ist dein Lieblings-Setting?

Hier isses ähnlich wie bei Frage 2, ich kenne halt keine allzu anderen Dinge außer DSA. Wobei ich bei Settings durchaus leichter zu begeistern bin als bei Regeln. Ich würde unheimlich gerne mal Space 1889 spielen oder irgendein steampunkiges Setting. Auch so ein Sherlock-Holmes-England-18irgendwas-Ding fänd ich super. Außerdem würde ich zu gerne mal das Doctor Who-RPG testen, ach ja, und natürlich das Rollenspiel zur Serie Firefly, weil ich das Setting auch toll finde. Aber auch was dystopisch-endzeitmäßiges wäre super.

Aber, um bei dem zu bleiben, was ich tatsächlich bespiele: Ich mag Aventurien und Myranor. Es ist für jeden Geschmack eine Region dabei, man kann von „rettet die Sau von Bauer Jobst“ über Bürgerkrieg, Ritterturniere und Kämpfen gegen finstere Magie, über Entdeckungsreisen, Forschungen in alten Ruinen oder Übeleben im ewigen Eis bis hin zu – in Myranor – Ubooten, Luftschiffen, riesigen Armeen und megalomanischer Magie so ziemlich alles spielen. Und dann ist dann ja noch die Sache mit dem Metaplot, also der fortlaufenden Geschichte. Auch wenn da mal was passiert, was ich vielleicht nicht so toll finde, macht genau das für mich den Reiz am Setting aus, dass eben immer wieder Dinge sich verändern und man diese Umwälzungen auch als Charakter miterleben oder sogar mitgestalten kann. Außerdem spiel ich nun schon so lange, dass mir bestimmte Regionen oder Personen einfach total ans Herz gewachsen sind und ich wissen will, wie es mit ihnen weitergeht.

Frage 4: Was ist deine Lieblings-Rollenspielrasse?

Ganz klar Antwort: Menschen. Ich mag Menschen. Da muss ich nicht drüber nachdenken, ob ich irgendwelche körperlichen Besonderheiten (im Dunkeln sehen können, kein räumliches Sehen, vier Arme, Flügel, tralala) bedenken muss, oder ob ich irgendwas nicht essen kann oder irgendwas Giftiges total lecker finde oder ob ich nur 1,40 oder vielleicht 2,50 m groß bin. Außerdem bieten für mich Menschen genügend Spielraum für verschiedene Charaktere, so dass ich mich gar nicht versucht sehe, auf irgendwelche anderen Rassen auszuweichen.

Mein einziger Versuch, mal was anderes, nämlich einen Goblin zu spielen, endete damit, dass ich ihn nach einem Abend nicht mehr spielen wollte. Es war zwar ganz witzig, aber dadurch, dass ich ständig darüber nachdachte, wie anders so ein Goblin im Vergleich zum Menschen ist, kam ich überhaupt nicht ins Rollenspiel rein. Nee, nee. Ich bleib lieber bei Menschen, die reichen mir.

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Eingeordnet unter DSA, Rollenspiel

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