Wie Weihnachten war

Eigentlich wollte ich noch vor Weihnachten einen Artikel schreiben und allen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch wünschen. Dann kam mir aber so einiges dazwischen und ich bin nicht mehr dazu gekommen. Deshalb jetzt: Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gerutscht. Möge es für jeden von euch ein tolles Jahr werden!

So. Was hab ich noch so getan? Vor Weihnachten: Letzte Geschenke besorgen, Weihnachtskarten basteln, Weihnachtspost verschicken, mit meinem Auto zum Gutachter eiern, weil mir jemand beim Einparken reingefahren ist (zum Glück nichts Schlimmes passiert), für die Fahrt bei meinen Eltern packen, diversen Kram für den Nandurion-Adventskalender schreiben, im Büro noch tausend wichtige Dinge zu erledigen versucht. Letzteres hat mal so gar nicht funktioniert. Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten musste ich nach 1,5 h wieder nach Hause fahren, weil mich wieder mal ein besonders schöner Migräneanfall inklusive Übelkeit ereilt hat. Nachdem ich dann bis 15 Uhr geschlafen hatte, ging es wieder, aber schön ist anders. Und all die Akten, die noch auf meinem Schreibtisch lagen, muss ich nun auch im neuen Jahr bearbeiten. Narf.

Am 22.12. ging es dann ab auf die Autobahn und zu meinen Eltern. Die Fahrt war total scheiße, es schneite und regnete abwechselnd, nix ging voran und ich habe geschlagene 8,5 Stunden gebraucht (normal sind so 5-6). Danach war ich komplett hinüber. Am 23. hab ich dann erstmal ausgeschlafen, dann waren wir nachmittags in einem Schuhladen. Ja, das ist eine Erwähnung wert. Ich hasse ja Schuhe kaufen wie sonstwas und wenn ich alleine losgehe, finde ich auch nie welche. Aber meine Mutter hat anscheinend das magische Schuh-Finde-Gen oder sowas. Jedenfalls kaufte ich innerhalb von 10 Minuten ganze 3 Paar Schuhe, und das in einem winzigen Laden in dem kleinen Kaff, in dem ich zur Schule gegangen bin. Für den Laden wars auch gut, die Geschäfte in der Stadt hatten am 23. (war ja ein Sonntag) alle geöffnet und wir waren die ersten Kunden des Tages… Danach ging es noch auf den Weihnachtsmarkt. Das Wetter war zwar nicht so doll, aber der Regen hörte sogar für ein Stündchen auf. Wir aßen leckere Dinge und ich kaufte mir einen Ring und eine Kette. Schon auf dem Weihnachtsmarkt ging aber irgendwie das über die ganzen Feiertage nicht enden wollende Gezanke zwischen meinen Eltern wegen des Mittagessens am 2. Feiertag los. Mein Vater und ich hatten beschlossen, an dem Tag für meine Mutter und meine beiden Omas zu kochen. Und nun wollte mein Vater möglichst, dass sich alle anderen da raushalten und meine Mutter wollte uns halt doch irgendwie helfen. So ging es dann bis zum 26. mehrmals täglich hin und her. Sie machte Vorschläge, was wir wie machen könnten (ok, selbst ich war irgendwann ein wenig genervt, aber es war ja nur nett gemeint), er watschte selbige ab (in absolut unangemessenem Tonfall, was er leider so gut wie immer tut). Aaaaaanstrengend. Das ging wirklich 3 Tage lang so. Das Essen selber ist dann übrigens echt gut geworden und das Kochen lief auch gut ab. Die Weihnachtsfeierlichkeiten waren wie immer, es war auch ganz nett, auch wenn ich meinen Vater ein paarmal angeraunzt habe, wenn er wieder völlig unmögliche Dinge von sich gab…seufz.

Blöderweise habe ich es auch noch geschafft, am 23.12. den Rechner meiner Eltern zu schrotten. Sozusagen kaputtrepariert. Das Ding war arschlangsam, was vermutlich an den 17 Millionen Dateien auf der Windowspartition und den vielen überflüssigen Programmen im Autostart lag. Aber, wichtige Erkenntnis: Komprimieren ungleich defragmentieren.  Und wenn man die Windowspartition komprimiert, geht der Rechner nimmer an. Gah. Danach darbte ich internetlos vor mich hin und bettelte gelegentlich meinen Schwager um seinen Laptop an oder ging kurz mit dem Smartphone meiner Schwester online. Seit Weihnachten bin ich dann doch der Meinung, dass so ein Smartphone ja schon toll sein kann… 😉 War jedenfalls nervig. Nicht, dass ich bei meinen Eltern stundenlang online sein wollte, aber mal wenigstens ab und an ne Viertelstunde gucken zu können, was der Rest der Welt so macht (und sich gegebenenfalls mal über die Familie auskotzen zu können…) wäre schon gut gewesen. Ging dann ja auch mit geliehenem Laptop, aber am Anfang war es schon echt doof. Irgendwie isses bei meiner Familie halt immer so, dass man sich zwar schon unterhalten kann, aber alle Dinge, die mich wirklich interessieren, sind Sachen, mit denen da keiner was anfangen kann. Das ist immer etwas blöd. Natürlich war es trotzdem schön, die Familie mal wieder gesehen zu haben. Und es gab auch nette Sachen, z. B. gehen wir jedes Jahr am 1. Feiertag ins Kabarett und das war dieses Jahr wieder richtig gut. Auch die traditionelle Mensch-äger-dich-nicht-Partie am Heiligabend nach dem Essen war wieder sehr lustig. Aber es ist halt doch nicht so meine Welt, dieses ganze Dorf da und die (nicht mit mir verwandten) Leute dort. Insofern war ich dann schon ganz froh, als ich wieder in Hamburg war. Auch wenn ich doch etwas sehr lachen musste, als ich über die Elbbrücken fuhr und vor mir auf einmal ein fetter Regenbogen war, dessen Ende genau auf die Ausfahrt zeigte, an der ich immer abfahre.

Die nächsten Tage waren dann die Kompensation der Unternerdisierung: 3 Tage am Stück DSA gespielt und dann ein sehr nerdiges Silvester gehabt. Ich habe mit meiner DSA-Runde gefeiert und wir haben…tja – über DSA geredet, das DSA-Jahr 2012 ausgewertet (dazu schreib ich nochmal was), DSA-Tabu gespielt und dann noch DSA-Wer-bin-ich gespielt. Zwischendurch gab es leckeres Essen und ein bisschen was zu trinken. War sehr nett und relativ ruhig, aber ich muss an Silvester eh nicht feiern oder mich gar unter das bölllerwerfende grölende Volk begeben.

Inzwischen ist schon wieder Arbeiten angesagt. Ich bin so müde, als hätte ich keinen einzigen Tag freigehabt. Okay, könnte auch daran liegen, dass ich gestern noch netten Besuch hatte, mit dem der Herr Mitbewohner und ich einen sehr schönen Spieleabend verbracht haben. Schon wieder Tabu 🙂 Und „Es war einmal“, auch ein sehr schönes Spiel.

Mal sehen, was das neue Jahr bringt. Wenn ichs schaffe, kommt noch ein Jahresrückblick. Mal schauen.

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Eingeordnet unter blabla, DSA, Graaaah!

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