Berserker rage!

Warnung: Sinnloses Frust-Post folgt.

Liebe Katze,

ich weiß, du bist die Kaiserin deines Katzenkaiserreiches, auch genannt „unsere Wohnung“ und wahrlich, ich liebe dich gar sehr, auch wenn du eine kleine Diva bist, aber: Könntest du vielleicht nicht am einzigen Tag, an dem ich 40 Minuten länger schlafen könnte, um kurz vor 6 maunzend auf mein Bett springen, auf mich drauf hopsen und lautstark nach deinem Frühstück verlangen?

Lieber Chef 1,

wenn du mit irgendeiner Mandantin besprichst, das in der  Akte noch was gemacht werden soll, während du im Urlaub bist, wäre es wirklich super, wenn wir das wüssten oder es zumindest in der Akte stünde.

Lieber Chef 2,

wenn du Vertretung von Chef 1 machst und ich mit dem Problem komme, dass irgendein Anwalt jetzt heute noch das Problem mit obiger Mandantin klären muss, dann ist „Damit kenn ich mich nicht aus, das muss Chef 3 machen“ nicht unbedingt das, was ich hören will.

Liebe Mandantin von Chef 1,

ich bin kein Anwalt. Und schon gar keine Hellseherin. Und wenn ich dir dreimal sage, dass die Sache ausschließlich von Chef 1 bearbeitet wird und ich mich damit nicht auskenne, dann mache ich das nicht, weil ich dich ärgern will, sondern weil es so ist! Und nein, das ändert sich beim vierten Mal nachfragen auch nicht, aber es zwingt mich zu der Aussage „Hören Sie, ich trage hier die Akten auch nur von A nach B und weiß nicht, was da drinsteht“ und die ist tatsächlich gelogen.

Lieber Chef 3,

heute und ich betone, nur heute, war ich extra eine Stunde länger da, damit ich unserer neuen Azubine den abendlichen Ablauf erklären kann. Wenn du dann um 45 Minuten vor Feierabend mit einem riiiiiesigen Stapel Kopien ankommst, die sie dir kopieren soll, ist das erstens unverständlich, weil sie schon seit 14 Uhr da war und das auch eher hätte machen können und zweitens torpedierst du damit – mal wieder – meinen Versuch, sie gescheit einzuarbeiten.

Liebe Putzfrau,

wenn du normalerweise auftauchst, bin ich schon da und dann verscheuchst du mich von meinem Platz, um den zuerst zu putzen. Heute komme ich ne Stunde später und du putzt vor meiner Ankunft überall anders, außer auf meinem Platz. Was zur Hölle? Macht es dir soviel Spaß, mich da zu vertreiben? Ich versteh es nicht…

Lieber Lieblingsgemüseladen an der S-Bahn,

keine Erdbeeren? Gerade heute? Wiesooooo?

Liebe Kassiererin am Kiosk an der S-Bahn,

wäre es verdammt noch mal so schwer, wenigstens freundlich zu gucken, „danke“, „bitte“, „hallo“ und „tschüss“ zu sagen und ein bisschen weniger den Eindruck zu machen, man ist von der schrecklichen Tätigkeit, die man da ausübt, völlig genervt? Alter,  ich habe auch grade einen echt beschissenen Tag hinter mir und kann dich trtotzdem noch freundlich anschauen und höflich sein. Blöde Kuh.

Liebes Liebespaar an der U-Bahnstation,

ich weiß, ihr habt ein großes Mitteilungs- und Nähebedürfnis, aber lebt das verdammt noch mal woanders aus als zwischen der Treppe und der gerade haltenden Bahn!

Liebe Badewanne, in die ich mich jetzt gerne zu Entspannungszwecken verziehen würde,

du existierst nicht. Verdammte Scheiße.

So. Das zu meinem heutigen Tag. Bald wieder mehr Inhalt und weniger Frust.

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